It’s still the same old story

21. Juni 2015

… und dann waren wir ja wie gesagt in Marrakesch, und man kann das natürlich nicht pauschal und ausnahmslos so sagen, aber weil ja simple Narrative schon ein deutlicher Vorteil im Marketing sind, sag ichs einfach mal trotzdem, von da an entsprach Marokko ziemlich genau der Erwartung, die uns dazu gebracht hatte, eigentlich nicht unbedingt nach Marokko reisen zu wollen.

Unser Hotel hat das von Anfang an sehr schön veranschaulicht. Es war offenbar bei Touristen sehr beliebt, nicht ganz billig, augenscheinlich auch durchaus glamourös, aber … im Grunde wirklich wirklich nicht gut. Und damit quasi eine Verbildlichung der ganzen Stadt im etwas kleineren Format.

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Schon wieder Marokko

15. Juni 2015

Ich glaube ja, ich hab euch die ganze Zeit noch kein einziges Mal unser typisch marokkanisches Frühstück gezeigt, das uns von den freundlichen Menschen in unserem Riad jeden Morgen aufgedrängt wurde. So sahs aus:

Es war das letzte, denn dies war der Tag, an dem wir unser wunderbares Riad gen Marrakesch verließen. Ursprünglich hatten wir geplant, das per Zug zu tun, auf der Strecke über Rabat und Casablanca, aber unser Gastgeber gemeinsam mit unserem Lieblingsfahrer hatten uns überredet, doch lieber per Auto über das Atlas-Gebirge zu fahren. Sie meinten, das sei die viel interessantere Strecke, und außerdem würde man in den Zügen dauernd von Leuten um Geld angehauen.

Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: Ich weiß natürlich nicht, wie die Alternative gewesen wäre, aber beim nächsten Mal würde ich sie ausprobieren. Die Autofahrt zieht sich doch sehr hin, und Zeit auszusteigen und sich umzusehen hat man sowieso nicht. Teurer ist es natürlich auch so, aber für europäische Verhältnisse durchaus noch im Rahmen. Ich glaube, sowas wie 250 Euro haben wir insgesamt bezahlt. Und ein paar interessante Erlebnisse gab es schon auch. Ein bisschen lesenswert ist dieser Post hier also trotz allem. Man merkt, dass ich an meinen Marketing-Skills gearbeitet habe, oder?

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Wie wir sie kennen (Zug 7)

7. Juni 2015

Jaja, es gibt sie noch, die guten Dinge, und zu denen gehört auch unser Mailrollenspiel, woraus ihr schließen könnt, dass es unser Mailrollenspiel noch gibt, und hier ist der nächste Zug:

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It’s better to birn out than to fade away

5. Juni 2015

My My, Hey Hey


#ehefueralle

4. Juni 2015

Saarbrücken. Zur großen Entrüstung ihrer politischen Gegner hat die saarländische Ministerpräsidentin Frau Kramp-Karrenbauer geäußert, dass eine Öffnung der Institution Ehe für alle Formen der gemeinsamen Lebensgestaltung zu einer Öffnung der Institution Ehe für alle Formen der gemeinsamen Lebensgestaltung führen könne.

Die Generalsekretärin der SPD Yasmin Fahimi bezeichnete diese These als “einen neuen Tiefpunkt der Debatte über die Ehe für alle” und betonte, sie habe keinerlei Verständnis dafür, dass die CDU-Ministerpräsidentin in der Debatte um die Gleichbehandlung gleicher Formen des Zusammenlebens die Gleichbehandlung gleicher Formen des Zusammenlebens an die Wand male und nannte es einen “Schlag ins Gesicht Hunderttausender gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, die füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen”, dass Frau Kramp-Karrenbauer darüber spekuliere, sie könnten den gleichen Status erhalten wie andere Partnerschaften, die füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen.

Auch der innenpolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck äußerte sich auf der Kurznachrichtenplattform Twitter zu Kramp-Karrenbauers Entgleisung und fragte, ob Frau Kramp-Karrenbauer im Ernst meine, nach der #Ehefueralle käme die Ehe für alle.

Kritik kam aus aus der FDP: Deren Generalsekretärin Nicola Beer bezeichnete die Äußerungen der saarländischen Ministerpräsidentin als “eine Unverschämtheit”. Sie beleidige Homosexuelle zutiefst, indem sie sie mit anderen Menschen, die in einer liebenden Gemeinschaft füreinander Verantwortung übernehmen wollen, auf eine Stufe stelle.

Ähnlich sieht dies auch Johannes Kahrs, der SPD-Beauftragte für die Belange von Lesben und Schwulen. Er erklärte, Kramp-Karrenbauer verlasse mit ihrer zutiefst menschenfeindlichen Gleichstellung von Menschen mit anderen Menschen den “politisch statthaften Diskurs” und forderte eine Entschuldigung.

Kramp-Karrenbauer arbeitet derweil bereits an einer neuen argumentativen Geheimwaffe. Wie aus inneren Kreisen der Staatskanzlei zu vernehmen war, denke sie für die Zukunft sogar über eine Drohung mit gemischtrassigen Ehen nach.


Dissonanz, kognitive

28. Mai 2015

Dissonanz, kognitive.

Ich habe langelangelange drauf gewartet, aber ich wusste, dass ich irgendwann die Bestätigung finde: Josef Bordat kann sogar dann noch unerträglich unsympathisch argumentieren, wenn er eigentlich umfassend Recht hat. Zumindest glaube ich, dass er das hat. Der Schaum vorm Mund macht seine Artikulation ein bisschen unscharf.

Und da wir gerade dabei sind, ich hab heute mal nichts zu erklären, nur doof zu fragen: Was ist denn eigentlich gerade mit Christen und Peter Singer los? Wo kommt das viele Beef her? Ich kannte den Typen gar nicht. Und die Preisverleihung (des Peter-Singer-Preises an Peter Singer, was für sich schon so lustig ist, dass ich es ernsthaft bedaure) fand ja in der Öffentlichkeit ansonsten auch praktisch gar nicht statt, oder wie?

https://kalliopevorleserin.wordpress.com/2015/05/27/zwei-mahnwachen/

http://zeitzubeten.org/2015/05/28/vorzeige-atheisten-und-ihre-schwachen/

https://theolounge.wordpress.com/2015/05/26/zur-zweifelhaften-preisverleihung-an-peter-singer/

https://jobo72.wordpress.com/2015/05/17/euthanasie-mit-auszeichnung/

Kennt da jemand Hintergründe?

Nachtrag: Dank KingBear weiß ich jetzt immerhin ein bisschen mehr und kenne nun auch die nicht minder unsympathischen Stellungnahmen der mehr oder weniger nichtchristlichen Protestteilnehmenden:

https://no218nofundis.wordpress.com/

http://hpd.de/artikel/11746

Putzig, das alles.


Theologie

17. Mai 2015

Indizien dafür, dass deine Wissenschaft möglicherweise eigentlich gar keine ist, sondern lediglich ein scheinwissenschaftlicher Deckmantel zur Rechtfertigung einer feststehenden dogmatischen Ideologie und der sie vertretenden Organisationen:

  1. Deine Wissenschaft dient ihrer Selbstbeschreibung nach explizit zur Rechtfertigung einer feststehenden dogmatischen Ideologie und der sie vertretenden Organisationen.

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