Was meint ihr?

31. August 2009

Sollte man ein Restaurant meiden, das mit dieser Figur Gäste anzulocken versucht?

Zombiekoch

Oder eben gerade nicht?


Restebloggen zum Wochenende (5)

30. August 2009
  1. Seit ich vorgestern diesen Artikel geschrieben habe, beherrschen Fragen nach dicken Babys und Radiosendern meine Google-Liste. Nahezu alles andere ist auf die (nicht sichtbaren) hinteren Plätze verdrängt. Das ist aber auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ich derzeit der einzige bin, der auf diese Fragen, nun ja, keine Antworten, aber doch immerhin etwas Themenaffines liefert.
  2. Gestern fand die Geburtstagsfeier eines guten Freundes statt. Es war schön, aber es gab auch Anlass zur Trauer. Mein Nokia E71, das mich immer treu begleitet hat und oft genug auch zum Kommentieren und Verfassen von Blogeinträgen dienen musste, wenn der PC nicht bereit stand, ist beim Extrem-Sackhüpfen in eine Spülwasser-Pfütze gefallen und mit Wasser vollgelaufen. Unfassbarerweise geht es inzwischen wieder, nachdem es komplett getrocknet ist. Nur das Display ist ein bisschen bunter und schwerer lesbar geworden. Ich rechne aber doch damit, dass ich es über kurz oder lang ersetzen müssen werde.
    Leider bin ich komplett ahnungslos, was jetzt der Nachfolger werden soll. Für Hinweise in den Kommentaren bin ich sehr dankbar, bitte beachtet aber: Ich. Will. Kein [rpt: kein]. Iphone.
  3. Ich habe auf dieser Party aber auch etwas gewonnen: Die Erfahrung, skandinavischen Gammelfisch gegessen zu haben. Der kommt in so einer Dose wie hier auf dem Bild, die sich deutlich nach außen wölbt.
    Surströmming
    Beim Öffnen sprüht sehr druckvoll ein gräulicher Nebel heraus, dessen miasmatischer Odem einige Sekunden braucht, um sich bis zu den Zuschauern auszudehnen, die klugerweise weit genug weg standen, um nicht direkt angesprüht zu werden. Der Gestank ist ziemlich atemberaubend, fauler Fisch eben, und bietet eine ziemlich umfassende Vorschau auf den zu erwartenden Geschmack. Falls ihr die Beschreibung oben geklickt habt: Lasst euch nicht täuschen. Sauer ist der Kram überhaupt nicht. Wenn man überhaupt einen zivilisierten Geschmack erkennen konnte, war er salzig. Das faulige Aroma ist längst aus meinem Mund gespült. Aber die Erinnerung behalte ich mein Leben lang.
  4. Wer mitbekommen hat, wie seine politischen Gegner Obamas Pläne zu einer Gesundheitsreform mit hysterischem Weltuntergangsgeschrei begleiten, kann vielleicht mit mir über dieses Bild lachen:
    Healthraiser
    Ein Video gibt’s dazu auch.
  5. Ich habe eine klare Meinung dazu, welches die bestmoderierte deutsche Fernsehsendung ist, und ich lasse darüber auch nicht mit mir verhandeln. Es ist “Game One” auf MTV (Früher gab es unter dem Link auch mal die Videos zum Anschauen. Leider nicht mehr.), und wer sie noch nicht kennt oder meint, sie ginge ihn nichts an, weil er sich nicht für Videospiele interessiert, der sollte das unbedingt nochmal überdenken. Für alle, die dem bewegten Bild gar nichts abgewinnen können, gibt es noch die zugehörige Kolumne. Die ist auch Pflicht.
  6. Hello, I’m a Mac. Genial, insbesondere der Netzwerkdrucker im letzten Panel ist zum Schreien.
  7. Ab und zu habe ich mich ja hier schon ein bisschen über den Wahlkampf lustig gemacht. In der FAZ habe ich nun vor kurzem einen Beitrag dazu gefunden, der ein paar umwerfende Exponate vorstellt.
  8. Lange nicht mehr richtig über Springer geärgert? Dann wird’s mal wieder Zeit!

Nimmermehr (15)

29. August 2009

Es ist Samstag, da müssen die meisten von uns nicht arbeiten und haben deshalb Zeit, sich den 15. Teil von “Nimmermehr” durchzulesen. Ich wünsche viel Vergnügen.

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Und wieder sehen wir betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen

28. August 2009

In den letzten Tagen sehe ich immer wieder dieses drollige Pakat von FFN:

Dicke Babies

Lustige Idee, finde ich. Wie soll man sich auch vom Wettbewerb absetzen, wenn man einfach nur einer von achtzig identischen Dudelfunkern ist, wenn nicht über rätselhafte Werbung?

Und rätselhaft finde ich die Sache schon. Vergessen wir mal, dass “Babies” natürlich falsche Pluralbildung ist.  Aber was will FFN uns damit eigentlich sagen? Das muss man sich schon selbst überlegen. Die FFN-Homepage schweigt jedenfalls über das Plakat, und auch Google verweigert die Antwort auf meine Fragen. 

Ist das eine geheime Kampagne? Hat FFN Angst vor viralem Marketing, weil das ja ansteckend sein könnte? Macht FFN dicke Babys? Mehr als andere Radiosender? Wird man dick vom FFN-Hören? Oder schwanger? Und was sagt eigentlich Ursula von der Leyen zu diesem Foto?

Ergänzung, 01. 09. 2009, 09:33 Uhr: Wie ihr in den Kommentaren lesen könnt, hat Elmi recherchiert und herausgefunden, dass heute mit der Auflösung zu rechnen war. Und tatsächlich, hier ist sie. Äh. Naja. Tja. Also. Wer findet, dass diese Auflösung die Kampagne irgendwie aufwertet, rufe bitte laut: “Na denn, FFN!”
Hm. Bitte nicht alle auf einmal.


Sticks and stones

27. August 2009

Ich weiß nicht, was JuliaL49 gegen mich hat, dass sie mich dauernd mit irgendwelchen Sachen bewirft, aber sie hat es schon wieder getan. Diesmal soll ich ein paar Fragen beantworten und dabei ausschließlich die Titel von Liedern einer einzigen Gruppe oder eines einzigen Künstlers benutzen.

Das ist einerseits eine lustige Idee, aber andererseits dann doch wieder nicht so einfach, weil man sich ja erst für einen Künstler entscheiden muss, und sich dann noch mit den Fragen herumzuschlagen hat, die eigentlich gar nicht danach sind, mit Songtiteln beantwortet zu werden. Zuerst wollte ich Funny van Dannen nehmen, und ich hatte auch schon ein paar gute Ideen, aber dann scheiterte es an der Antwort auf “My favourite colour is…” Nun ist stattdessen Billy Joel der Glückliche. Hoffentlich weiß er das zu schätzen.

Die Fragen und Antworten lauten:

Are you male or female? An Innocent Man
Describe yourself: You May Be Right
How do you feel about yourself? Half A Mile Away
Describe your current boy/girl situation: She’s Always A Woman
Describe your current location: Running On Ice
Describe where you want to be: The River Of Dreams
Your best friend is: Just The Way You Are
My favourite colour is: Shades Of Grey
You know that… This Is The Time
How’s the weather? Shameless
If your life was a television show what would it be called? My Life
What is life to you? All About Soul
What is the best advice you have to give? Don’t Worry Baby
If you could change your name what would you change it to? Captain Jack

Ach ja, weiterwerfen muss ich ja auch noch. Dann bitte ich Ruediger, Manuel und Peter an den Stock und wünsche bei Interesse viel Vergnügen.


Habemus papam!

26. August 2009

Ich bin nicht sicher, ob da nur der Neid aus mir spricht. Könntet ihr deshalb bitte mal hier drüben nachschauen und mir beim Zurückkommen sagen, ob ihr das auch ein kleines bisschen lustig findet?


Sex am Arbeitsplatz fördert die Arbeitsmoral

26. August 2009

Habe ich eure Aufmerksamkeit? Gut. Dann kommen wir nun zu etwas völlig anderem:

In unregelmäßigen, aber gefühlt immer kürzer werdenden Abständen berichten viele Zeitungen darüber, dass es ein bisschen heikel sein könnte, in sozialen Nerwerken (oder sonstwo im Internet) zu viel über sich zu verraten, weil Arbeitgeber die Möglichkeit haben, Bewerber zu googeln. Heute (Edit: Pardon, der Entwurf musste erst ein bisschen reifen.) Vor ein paar Tagen war faz.net mal wieder dran.

Zum Einstieg geht es in dem Artikel um diverese StudiVZ-Gruppen. Eine hat diesem Beitrag den Namen gegeben, eine andere heißt: “Wenn man delegieren kann, wirkt Faulheit wie Kompetenz.” Darauf folgt die Frage: “Welcher Arbeitgeber würde nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, würde er solcherlei Einlassungen über Bewerber lesen?” Ein Versuch einer Antwort meinerseits könnte lauten: “Jeder, der auch nur einen Funken Verstand hat, würde kurz schmunzeln und weiterklicken.”

Der Autor schätzt die Lage offenbar anders ein und kommt zu dem Schluss: “Wer den Google-Test nicht besteht, hat also wenig Chancen.” Aber warum? Und was ist überhaupt “der Google-Test”? Schauen wir uns mal die Daten an, auf die die Panikmache Überzeugung von FAZJOB.NET sich stützt (alle Daten aus einer Umfrage des Instituts Dimap, die leider nicht verlinkt ist, soweit ich das erkennen kann):

  • 28% der Unternehmen nutzen das Internet für die Auswahl an Bewerbern.
  • 20% davon wiederum sind “mindestens gelegentlich auch in sozialen Netzwerken unterwegs.”
  • 76% gaben an, dass “negative Äußerungen über Arbeit oder das Arbeitsumfeld” ihr Bild des Bewerbers verschlechtern.

Potztausend, kann ich euch sagen hören, das ist ja unglaublich  hätten wir nie gedacht  klingt ja spannend  hätte man sich doch alles auch so denken können!

Mal im Ernst: Aus der Erkenntnis, dass rund 5% (!) der für Personalauswahl Zuständigen schon ab und zu mal soziale Netzwerke nutzen, den Schluss ziehen zu wollen, dass die Zugehörigkeit zu einer albernen StudiVZ-Gruppe der Genickschuss für jede Bewerbung darstellt, finde ich sehr eigenwillig. Und um zu wissen, dass Arbeitgeber es vielleicht nicht so gut finden, wenn ich mich abfällig über Arbeit äußere, brauche ich auch nicht unbedingt ein professionell recherchiertes Qualitätsmedium. Hat da draußen in den Redaktionen dieses Landes noch jemand sowas wie Stolz oder journalistischen Anspruch?

Es kann ja sein, dass irgendwo da draußen eine Handvoll verbohrter Arbeitgeber existiert, die ihre Einstellungsentscheidung von irgendwelchen dummen Witzen im Facebook-Profil abhängig machen. Die von faz.net zitierten Daten sagen darüber aber rein gar nichts aus. Und außerdem: Will von so einem Unternehmen wirklich irgendjemand einen Job?


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