Weniger reden, mehr zuhören

Ich finde ja, dass ein guter Teil der viel zu hysterischen Diskussionen in diesem Land vermieden werden könnte, wenn man weniger versessen darauf wäre, seine Meinung zu verteidigen, und mehr versuchen würde, die der anderen zu verstehen. Oder mit den Worten von xkcd:

You don’t use science to prove you’re right. You use science to become right.

In diesem Sinne würde ich mit euch gerne über ein paar Themen sprechen, über die ich in den letzten Tagen nachgedacht habe. Zu manchem habe ich schon eine Meinung, zu manchem wirklich noch nicht. Aber bei allen will ich hier nicht rumkrakeelen und sagen, wie’s richtig ist, sondern ich würd’s gerne von euch wissen. Eure Sichtweise interessiert mich sehr, denn meine eigene kenne ich ja schon. Natürlich kann ich es dabei nicht ganz lassen, auch zu verraten, wohin ich tendiere. Ich bin ja auch nur ein Mensch. Ich bilde mir aber wirklich nicht ein, die Antworten schon zu kennen. Ehrenwort.

Versuchen wir also gemeinsam mal einen echten Dialog, statt des sonst üblichen Schreiwettbewerbs, bei denen am Ende keiner mehr weiß, worum es eigentlich ging.

  1. Muss natürlich sein: Westerwelle. Ich habe nicht den Anspruch, alles gelesen zu haben, was er so gesagt hat. Aber ich habe seinen Artikel in der Welt gelesen und ihm auch sonst schon hin und wieder zugehört. Und ich frage mich: Woher kommt der Hass? Ist es das Gesamtbild? Oder gibt es tatsächlich einzelne Zitate von ihm, die ich nicht kenne, die die atemberaubende Ablehnung begründen, die ihm zurzeit entgegenschlägt?
    (Um die Sache ein bisschen einzugrenzen: Wir wollen hier nicht darüber diskutieren, ob er mit irgendwas Recht oder Unrecht hat. Ich möchte nur darüber reden, wo er eurer Meinung nach den Bereich der Achtung der Menschenwürde verlassen hat und zum widerwärtigen Hetzer wurde.)
  2. Käßmann. Über die bin ich wirklich noch ganz unschlüssig. Muss man wegen so etwas zurücktreten? Darf man? Ist das ein Vergehen, das nichts mit ihrem Amt zu tun hat? Oder hat sie sich mit diesem Fehler so disqualifiziert, dass sie ihr Amt nicht mehr ausfüllen kann? Verdient der Rücktritt Respekt? Macht er vielleicht sogar das ursprüngliche Vergehen schon wieder wett? Oder ist er nur eine Selbstverständlichkeit und das ganze Hochachtungs-Geschwafel nur Augenwischerei?
  3. Nochmal Käßmann. Einen Schritt zurück. Ich habe so ein Gefühl, dass es unanständig ist, dass diese Verfehlung von ihr dermaßen öffentlich stattfindet. Ein Mensch sollte sowas mit sich ausmachen können. Oder muss die Öffentlichkeit es erfahren, wenn jemand in so exponierter Stellung so entgleist? Wäre es eher unanständig gewesen, die Menschen nicht darüber zu informieren, dass die höchste Repräsentantin der evanglischen Kirche in Deutschland eine… tja, kaum entschuldbare Straftat begangen hat?
  4. Brauchen wir einen öffentlich-öechtlichen Rundfunk in Deutschland? Ist es gut, dass wir einen haben? Darf der auch Sachen ins Internet stellen, oder soll er im Fernsehen bleiben? Wie finanziert man ihn am besten? Sollte es vielleicht sogar eine öffentlich-rechtliche Zeitung geben?

So, ich hoffe, dass da für jeden mindestens ein Thema dabei ist, das ihn interessiert. Ich bin gespannt auf eure Gedanken.

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29 Antworten zu Weniger reden, mehr zuhören

  1. Mella sagt:

    Ha, da muss ich natürlich gleich mitschwafeln:

    Zu 1. Er konnte leider nicht aufhören Salz in eine offene Wunde zu streuen. HartzIV gehört reformiert, da hat er schon recht, doch fehlt hier irgendwie die Diplomatie, dieses Gebauchpinsel, dieses “nett zu allen zu sein” und sich doch durchsetzen- das wäre die hohe Kunst gewesen

    Zu 2/3 halte ich es mit Quer von BR3:
    Wenn jeder der ein öffentliches Amt hat und einen bösen Fehler macht, sofort zurücktreten würde – hätten wir bald niemanden mehr in öffentlichen Ämtern
    Zudem habe ich irgendwo mal gehört, dass dies eher eine typisch weibliche Eigenschaft ist, sofort die Konsequenzen zu ziehen und es nicht auszusitzen.
    Kann ich bestätigen, mein Mann sitzt auch eher aus.
    Deshalb meine Meinung – Fehler passieren, es kommt nur darauf an, ob was daraus gelernt wird. Sie hätte ja auch die Diskussion in der Öffentlichkeit über Trunkenheit am Steuer anstössen können und hat jetzt leider die Diskussion über “vorschnelle” Rücktritte angestossen. – Klassische Themenverfehlung hätte mein Deutschlehrer gesagt

    zu 3. Ja, ich schaue öffentlich Rechtliches Fernsehen (BR3) und höre auch Bayern3. Im Gegensatz zu den Privaten kommen hier einige gute Informationssendungen.
    Finanziert werden sollte dies vielleicht mit etwas! Zuschuss und vor allem genauso mit Werbung. Hier finde ich vor allem die Regionalen Magazine (Bayern) wie Quer, Bergauf/Bergab und Freizeit, Willi wills wissen und Gernstl unterwegs gut und diese sollten bezuschußt werden.
    Zuschuss für die Nachrichten???? Nein, da sitzen zu viele Politker in den Sendern mit drin und wenn man mehrere Nachrichtensendungen mal vergleicht, kommen bei mir immer leichte Zweifel der Objektivität auf.

    Also kurz: Zuschuss für die regionalen guten Sendungen, kein Zuschuss für Telenovelas, Spielfilme, Shows und Nachrichten. Sondern nur das Fördern, was sonst untergehen würde.

  2. juliaL49 sagt:

    Zu 2/3. Ich tendiere dazu, zu glauben (haha), dass sie die Gelegenheit genutzt hat, sich mit einem evtl. vorhandenen Alkoholproblem zu beschäftigen. Mit über 1,5 Promille Auto zu fahren zeugt von Gewohnheitstrinken. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es schon mit 0,5 Promille schwierig wird, sicher ein Auto zu lenken. Auch wenn ich nicht genau sagen kann, ob ich jemals einen so hohen Wert erreicht habe, so hätte ich nie und nimmer Auto fahren können. Wenn sie sich das also getraut hat und sicher fühlte, dann muss sie das öfter gemacht haben.

    Ist alles nur Spekulation, aber wenn es so ist, dann kann ich den Rücktritt verstehen.

  3. Schonzeit sagt:

    1) Wetserwelle selbst ist nicht sehr diplomatisch vorgegangen und hat seine Argumente, die er nicht mal selbst entwickelte, immer wieder runtergebetet. Problem dabei war, dass die Medien aufsprangen und dem Ganzen eine eigene Dynamik verliehen. Wenn dann die Bild Zeitung lang genug auf dem Zug mitfährt und nebenbei noch die Hartz IV Zeitung schlechthin ist, bekommt man irgendwann hin, dass man Volkszorn geschürt hat. Über den muss man dann nur berichten usw.

    2 und 3)
    Wir leben in einer Gesellschaft, in der Vorbilder keinerlei Makel haben dürfen. Somit hat sich Frau Käßmann selbst ins Aus gestellt, wie vor ihr schon andere (Friedmann zum Beispiel). Mal abgesehen davon, dass 1,5 Promille unverantwortlich sind und es nicht zu dem passt, was sie predigt, will sich die Kirche nicht der Debatte um diese Promillefahrt aussetzen. Sie hat grob fahrlässig gehandelt und sich und andere gefährdet. Das allein ist für die Kirche offiziell Grund sie nicht mehr lieb zu haben. Eigentlich geht es aber nur darum negative Publicity zu vermeiden.

    4. Ja wir brauchen ÖR im Internet. Bis vor kurzem war ich anderer Meinung. Doch dann habe ich einen Kommentar gelesen, der mir die Augen öffnete. Ein zeitgemässes Medium kann nicht mehr allein im TV oder Radio überleben. Es braucht das Internet zur Fähigkeit das klassische Medium zu ergänzen, da die klassischen Medien mit der Zeit immer mehr an Bedeutung verlieren werden. Somit war auch die Erhebung von GEZ Gebühren auf PCs eine Frage der Zeit und wurde lieber frühzeitig angegangen, als später den Aufschrei größer zu machen. Letztendlich gehört die GEZ dennoch abgeschafft und das Ganze aus einer Steuerumlage finanziert, wie auch in anderen Ländern. Das Gemurre wäre gleich ein anderes und niemand würde doppelt und dreifach zahlen müssen. Letztendlich würde eine Zeitung auf diesem Prinzip weit am Gedanken der Grundversorgung und der Warnfunktion vorbeigehen und darf gern als Gebührenverschwendung betrachtet werden.

  4. Schonzeit sagt:

    @ julia49

    1,5 Promille sind gar nicht so schwer zu erreichen. Etwa ne gute Flasche Wein reicht da schon aus. Daran würde ich jetzt noch kein Alokoholproblem festmachen wollen. Das Wort Gewohnheitstrinker ist auch so ein Wort, was mir nicht passt. Denn das schert jeden über einen Kamm irgendwie. Wer zwei bis drei Mal die Woche das ärztlich empfohlene Glas Wein trinkt, trinkt Gewohnheitsmässig, handelt aber weder gesundheitsgefährdend, noch suchtfördernd, noch fahrlässig.

    Da muss man in meinen Augen vorsichtiger sein mit der Differenzierung. Ich halte auch nichts von betrunkenen Autofahrern, wäre aber nicht soweit um alle über einen Kamm zu scheren. Wenn ich meine 1-2 Bier trinke und ein paar Stunden später fahre, liege ich unter 0,3 Promille (aus eigener Erfahrung mit der Polizei) und bin damit fahrtauglich, aber eigenverantwortlich eben. Man muss als mündiger Bürger schon wissen wo die Grenze ist. Das ist eben der Punkt.

  5. ruediger sagt:

    1.) http://www.youtube.com/watch?v=F8UUFa9Lt4Q

    2.) Entspricht es einer Vorbildfunktion, besoffen Auto zu fahren? Nein. Jeder der sich in einer Vorbildfunktion befindet, darf sich so einen Ausrutscher nicht erlauben. Ende.

    3.) Zur Wiederherstellung der eigenen Glaubwürdigkeit hätte sie auch ans Mikro treten können und sich Woods ähnlich reumütig und geläutert zeigen können. Es wäre unglaubwürdig und fadenscheinig gewesen. Scheiße gebaut – Verantwortung übernommen – von vorne anfangen. Das nenne ich Rückgrad. Gibt es in der Gesellschaftsebene viel zu wenig davon.

    4.) Solange die sich nicht darum scheren müssen, woher das Geld kommt das sie jeden Monat verblasen, haben sie gut reden. Was wäre, wenn die GEZ abgeschafft würde? Plötzlich würden sie nach Leistung bezahlt werden, plötzlich müssten die Inhalte tatsächlich Geld verdienen und eben nicht hauptsächlich den Anspruch der Grundversorgung erfüllen. Sie würden hart aufschlagen, sehr hart.

    Ich finde das System der öffentlich Rechtlichen Fernsehanstalten nicht mehr zeitgemäß, gar schon fast dekadent. Das ist ein Zoo, wir bezahlen das Futter und wenn die keine Lust haben sich zu bewegen, dann bedanken wir uns noch dafür. Qualität setzt sich durch, nicht bei allem – nicht bei jedem. Es muss jeder für sich entscheiden.

  6. Andi sagt:

    Ich bedauer den Entschluss von Frau Käßmann. Ihre Arbeit kann ich nur aus der Ferne beurteilen, finde aber, da ich sie ja kurz mal kennenlernen konnte, dass sie was integratives hat. Das ist mindestens kein Nachteil. Ich glaube auch nicht, dass sie eine schlechtere Kirchen-Repräsentantin ist, nur weil sie mal einen übern Durst getrunken hat und sich noch hinters Steuer gesetzt hat. Natürlch hat sie damit sich und andere gefährdet. Sie hat einen Fehler gemacht, ohne Frage. Aber das hat nix mit ihrer Arbeit zu tun. Auch die Kirche hat sich ja sogleich hinter sie gestellt und ihr das Vertrauen ausgesprochen. Und ich bedauer ihren Rücktritt auch deshalb, weil es ein Zeichen von Stärke gewesen wäre, zu sagen: “Ja, ich hab einen Fehler gemacht und werde daraus lernen. Und außerdem werd ich jetzt weiter meiner Arbeit für die EKD nachgehen.”

    Zu Westerwelle:
    Ich mag ihn nicht. Dabei mag ich Menschen/Sachen, die polarisieren. Aber Westerwelle ist mir zu laut, zu, dieses Wort ist hier schon gefallen, undiplomatisch.
    Sympathisch wiederum find ich, dass er nicht dem Entschuldigungs-Wahn verfallen ist. Jeder fordert ja nun, er solle sich entschuldigen und er sagt lapidar: “Nö. Ich hab nix zurückzunehmen.” Das hat Stil.
    Ich glaube, dass er mit etwas mehr Diplomatie und etwas weniger Hau-drauf-Mentalität mehr in der Diskussion hätte erreichen können. Denn im Grundsatz hat er ja nunmal recht. Aber wenn man etwas richtiges sagt und das richtige erreichen will, ist es taktisch unklug, laut polternd um die Ecke zu kommen.

  7. Muriel sagt:

    Erst einmal an alle vielen Dank für die Beteiligung an der Diskussion. Ich freue mich, dass ihr mich mit meinen Fragen nicht sitzen lasst. Leider kann ich zurzeit nicht auf alles eingehen, weil ich gerade meine Wohnung für Besuch herrichte – und glaubt mir, da ist eine Menge herzurichten. Ein paar Fragen habe ich aber doch, die ich nicht bis morgen aufschieben will:
    @Mella: 1. Ja, so sehe ich das auch. Was ich nicht ganz verstehe, ist, wie es geschafft hat, damit der zurzeit meistgehasste deutsche nach Hitler zu werden.
    @Schonzeit: 4. Mich überrascht, dass du ör im Internet für notwendig hältst, im Print hingegen für Verschwendung. Wo genau siehst du da den Unterschied?
    @ruediger: 1. Das Video kenne ich. Es hat mehr oder weniger den Anstoß für meine Fragen gegeben. Meiner Meinung nach hat Westerwelle nämlich nichts von dem gesagt, was Springer ihm unterstellt. Aber vielleicht habe ich es ja nur nicht mitbekommen. Kennst du ein Zitat von ihm, in dem er direkt oder indirekt die Abschaffung von Sozialleistungen oder sogar das Wegschaffen irgendwelcher Menschen fordert? Es würde mich wirklich interessieren.
    2. So absolut? Aber hat nicht jeder eine Vorbildfunktion? Und welche Beruf kann sie denn jetzt noch ausüben? (Sind keine rhetorischen Fragen, mich interessiert wirklich deine Meinung.)
    @Andi: Willkommen zurück, schön, hier mal wieder von dir zu hören!
    Zu Käßmann: Würdest du das anders sehen, wenn sie tatsächlich jemanden verletzt oder getötet hätte? Wenn ja, warum?
    Zu Westerwelle: Ich mag ihn auch nicht. Aber ich finde es wirklich verwirrend, dass man derzeit in manchen Diskussionen schon als Unmensch dasteht, wenn man ihn nicht hasst.

  8. Andi sagt:

    Dankesehr. Freu mich auch, wieder hier zu sein… wenn auch noch erst unregelmäßig. Aber du weißt ja, wann ich dich hier wieder Vollzeit belästige. :)
    Deine Frage Frau Käßmann betreffend ist aber mal eine schwer zu beantwortende Gewissens-Frage… Spontan würde ich sagen, dass ich in dem Fall es immer noch so sehen würde, wie oben geschrieben. Es tritt ja auch kein, sagen wir, Gymnasial-Direktor von seinem Amt zurück, wenn er jemanden im Straßenverkehr angetrunken schwer verletzt hat. Warum sollte das bei Frau Käßmann so sein? Nur weil sie in der breiteren Öffentlichkeit steht? Wäre mir zu einfach. Vielleicht seh ich das aber auch nur so, weil ich sie einfach sympathisch finde.

  9. Tim sagt:

    Zu 1:
    Ich kann nur allen raten, sich mal das ursprüngliche Westerwelle-Interview anzuhören. Die problematischen Passagen machen darin nur einen winzigen Bruchteil aus, Bildung war zum Beispiel viel stärker gewichtet. Aber natürlich haben sich alle Qualitätsmedien und alle Vernunftpolitiker sofort auf die “spätrömische Dekadenz” gestürzt. Westerwelle als Profi hat das natürlich sofort bemerkt und gleich in medienkompatibler Weise nachgelegt. Woraufhin seine Gegner ebenso verfuhren. Ich würde das also nicht unter “Haß” abbuchen, sondern eher in die Schublade “Typischer Schlagabtautsch in unserer Bananendemokratie” einordnen. Morgen ist das alles vergessen.

    Zu 2 & 3:
    Ich muß gestehen, daß mir Käßmann ziemlich wurscht ist. Schlimm genug, daß wir hier angesehene Organisationen von Menschen haben, die an Gespenster glauben …

    Zu 4:
    Öffentlich-rechtliche Medien meinetwegen, aber bitte mit viel präziserem Auftrag und bitte nicht in Großanstalten organisiert. Kosten: max. 5 Euro pro Haushalt und Monat.

  10. Geheimrat sagt:

    Die Frage nach dem öffentlich rechtlichen Rundfunk an sich (streng nach Kant ;-)) stellt sich m. E. erst an zweiter Stelle. Wenn nämlich geklärt ist, wie öffentlich rechtlich er tatsächlich noch ist. Im Sinne von unabhängig, wie es einst gedacht war! Denn der Einfluss der Politik bei NDR und ZDF, nur um ausgewogen zu erscheinen nenne ich die beiden als Beispiel ;-) , dürfte uns nicht erst seit Wulff und Koch drastisch vor Augen geführt worden sein. Dass wir unabhängige Medien brauchen, deren Finanzierung durch Gebühren ist prinzipiell eine gute Idee, halte ich für unstreitig!
    Selbstverständlich könnte ich mir auch eine epische Debatte darüber vorstellen, ob die Sendeanstalten ihrem Auftrag überhaupt noch nachkommen?!
    Doch in HD wird Fernsehen ja gleich viel Schärfer – wenn auch die Konturen fehlen …

  11. ruediger sagt:

    @Muriel
    Ich mag mit Politik und deren Figuren nichts zu tun haben, insofern war das Video im Nachgang möglicherweise falsch platziert.

    Ein Zitat oder ähnliches was ich in den Massenmedien zu hören/sehen bekam und weiterhin bekommt. Es gibt wohl zwangsweise wieder Trittbrettfahrer sowie auch viel interpretiert/verwässert wird. Ich verfolge es nicht aktiv oder gezielt, sondern konsumiere lediglich global Nachrichten und Vorkommnisse.

    Ihn als Person empfinde ich in diesem Amt als indiskutabel. So wie er sich bisher in der Öffentlichkeit darstellt, geilt er nur sein Ego auf. Die falsche Person in der falschen Position. Ich möchte mich nicht von diesem Pfau repräsentieren lassen, rein persönlich gesehen. Als Außenminister hat er sich um Außenpolitik der Bundesrepublik zu kümmern bzw. zu vertreten und nur darum.

  12. ruediger sagt:

    //Korektur: Ein Zitat oder ähnliches kann ich nicht vorweisen, nur was ich in den Massenmedien hörte/sah und weiterhin bekomme.

    sry. fürs vorzeitige Abschicken.

  13. rauskucker sagt:

    Jeder weiß, welche Klasse mit ihrer Dekadenz und ihrem
    anstrengungslosem Reichtum die Welt und unser Land und die Demokratie ruiniert. Und welche Partei mit ihrem Privatisierungs- , “Liberalisierungs”- und Steuersenkungs-Tick die Umverteilung zu Gunsten der Reichen immer noch weitertreiben will (nicht, daß nicht auch die SPD dabei mitgewirkt hat, schon klar).

    Und dann kommt Er daher und wirft ebendies den Opfern ebendieser Politik und dieses Systems vor, eines Systems, das dabei versagt hat, Allen eine menschenwürdige und sinnvolle Arbeit zu verschaffen.

    Es ist reine Demagogie, und weil viele das merken und dann noch sein Brüllen bemerken, kommt ihnen die Erinnerung an gewisse Vorgänger.
    Die gefährlicheren (weil klügeren) Faschisten sind nicht
    die mit den Stiefeln, sondern die mit den Schlipsen.

    Das irre ist, daß WW mit fast jedem Satz Recht hat. Nur
    gerade andersherum als er es meint. Beim Thema
    Mindestlohn haben das ja Viele auch bemerkt.

  14. Tim sagt:

    @ rauskucker

    Man spürt, daß Du schon sehr oft Mitarbeiter weit über Mindestlohn-Niveau eingestellt hast und auch sonst genau weißt, wie man Wohlstand für alle schafft. Chapeau!

  15. Schonzeit sagt:

    @ Muriel

    Ganz einfach. Das Internet ist ein modernes Medium, das schnell Informationen zu jedermann transportieren kann. Darum geht es eigentlich bei der unabhängigen Berichterstattung ebenso wie bei der Wahrnehmung der Pflicht den Bürger zeitnah zu informieren. Ein Medium wie eine Zeitung kann dies schon lange nicht mehr erfüllen und wäre von daher Geldverschwendung.

    @Ruediger

    Qualität setzt sich durch… öhm… Alarm für Cobra 11, GZSZ, DSDS, RTL2 News, Big Brother 1 – 10, Frauentausch, Verdachtsfälle, Barbara Salesch…

    Alles Formate, die sich durchgesetzt haben und somit dann ja Qualität sein müssten. Ich denke, dass Medien der Beste Beweis dafür sind, dass sich nicht Qualität, sondern die Gier nach Sensationen durchsetzt.

  16. Dr. Borstel sagt:

    Zu Westerwelle sage ich an dieser Stelle nichts; das würde ohnehin nur zu fruchtlosen Streitereien führen.

    Vor Frau Käßmann kann ich nur meinen imaginären Hut ziehen. Die Konsequenz, die sie beweist, würde ich mir oft von so einigen Politikern wünschen (und das beziehe ich nicht bloß auf unsere derzeitige Regierung). Gerade der Charakter, den sie mit ihrem Rücktritt beweist, würde sie meiner Ansicht nach dazu berechtigen, im Amt zu bleiben. Dieser Gedanke ist natürlich leicht paradox, von daher geht der Rücktritt in Ordnung; dennoch schade, dass der Öffentlichkeit (die Kirche ist mir da relativ egal) eine so ehrliche, respektable Persönlichkeit verloren geht.

    Was die Öffentlich-Rechtlichen angeht, so schaue ich die mittlerweile weit lieber als die Privaten. Nicht unbedingt ARD/ZDF, aber Arte, 3Sat usw. zeigen mittlerweile 80% von dem, was im deutschen Ferhsehen sehenswert ist. Dabei ist mir relativ egal, ob das gute Programm nun von Privatsendern gebracht wird oder nicht, hauptsache es gibt überhaupt sehenswertes Programm. Das sehe ich bei den Privaten leider nicht. Deshalb hate ich die Öffentlich-Rechtlichen nach wie vor für wichtig und gut.

  17. ruediger sagt:

    @schonzeit
    Nur weil viele es machen muss es nicht Qualität sein (siehe Fliegen und Haufen und so :) ) Dennoch habe ich es nicht zu Ende bedacht und Du hast Recht, die Unabhängigkeit sorgt auch dafür, dass Formate gezeigt werden, die falls sie in Geld aufgerechnet, vermutlich schnell verschwinden würden. Die Masse macht es dann.

  18. Oliver sagt:

    zu 4) Die GEZ sollte schnellstmöglich eingestampft werden und mit ihr das gesamte ÖR-System. Ich brauche es nicht.
    Andererseits, solange ich nichts dafür zahle, habe ich auch kein Problem damit, dass es andere tun, wenn sie es tun wollen.

  19. 1. Bei Westerwelle ist einfach schon sehr viel zusammengekommen, nicht erst seit gestern. Aber der Zusammenhang zwischen spätrömischer Dekadenz und Hartz-IV-Empfängern ist meiner Ansicht nach ein Schlag ins Gesicht von Arbeitslosen. Sicher gibt es darunter auch einige, die nicht arbeiten mögen, aber es gibt auch verdammt viele, die schon hunderte von Bewerbungen geschrieben haben.
    Nun wird Guido sagen: “Die habe ich nicht gemeint.” Aber komisch, wie doch von bestimmten Leuten immer wieder so ein Geschmäckle in die Diskussion gebracht wird, immer schön mit Fokus auf die angeblichen Drückeberger.
    Ach, darüber könnte ich stundenlang schreiben. Ich hasse Guido Westerwelle nicht, aber ich mag seine Politik nicht und ihn als Person ebenfalls nicht, weil das, was er betreibt, für mich schon in Richtung Hetze geht.
    2. Respekt vor Käßmann. Hätte ein Politiker mit der Promille Auto gefahren, hätte fast ganz Deutschland energisch den Rücktritt gefordert. Und auch, wenn es in diesem Fall wohl bedauerlich ist, finde ich ihren Schritt richtig. Es handelt sich bei dem Vorfall nicht um ein Kavaliersdelikt. Sie hat ihr eigenes Leben gefährdet und auch das anderer Verkehrsteilnehmer. Durch ihren Rücktritt wird vielleicht das Bewusstsein etwas geschärft, wie schlimm es sein kann, alkoholisiert Auto zu fahren. Ich hoffe das zumindest, das Thema berührt mich aus persönlichen Gründen sehr. Sollte sie wirklich Alkoholprobleme haben, hoffe ich, dass sie sie in den Griff bekommt.
    3. Frag ich mich auch. Wie sieht es eigentlich in dem Zusammenhang mit Datenschutz aus?
    4. Obwohl auch im Öffentlich-Rechtlichen Programm viel dummes Zeugs läuft, denke ich doch, dass wir eins brauchen. Über die Ausprägung könnte man eine lange Diskussion führen… Und das GEZ-System gehört allemal auf den Prüfstand. Ich kann allerdings nicht von mir behaupten, dass ich mir schon allzu viele Gedanken über Alternativen gemacht habe. Sollte ich vielleicht als künftige Weltherrscherin mal tun? ;-)

  20. Mella sagt:

    @Muriel
    zu Deiner Frage warum Westerwelle so weit im Hass steigen konnte:
    Er spricht unangenehme Wahrheiten direkt an und zieht auch nicht sofort wieder den Schwanz ein wie es sonst bei denjenigen ist, die mal den Mund aufgemacht haben. Zudem hat er einen Platz erreicht, wo ihm die Menschen zuhören – ob sie wollen oder nicht.

    Egal wie man zu ihm steht oder ob man ihn mag –
    Im Moment zeigt er Rückrat und ist auch nicht feige.
    Das respektiere ich – obwohl ich damit oft alleine dastehe – auch im Privatleben, dass ich sowas immer respektiere.

    Mella

  21. Schonzeit sagt:

    @ ruediger

    Dann haben wir diesbezüglich ja zumindest ansatzweise einen Konsens.

  22. Guinan sagt:

    1. Wo siehst du denn da Hass? Da läuft doch nicht mehr ab, als wir früher bei Küchentischdiskussionen über Kohl und Konsorten an Polemik ausgegossen haben. Uns fehlten nur die technischen Möglichkeiten, unsere Meinung derart weit zu verbreiten, wie es heute üblich ist. Westerwelle ist eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, da fällt das Aufregen leicht. Als Mensch kann ich ihn mögen, dafür muss mir seine Politik nicht zusagen, von meiner Warte aus ist er halt in der falschen Partei. Als Parteivorsitzender vertritt er die Meinung einer absoluten Minderheit, daher weht ihm entsprechend viel Gegenwind entgegen. Die Ämter zu trennen, wann spricht er für die FDP-Klientel und wann vertritt der uns alle als Außenminister, diese Unterscheidung ist natürlich schwierig.
    2. Das Bischofsamt in der ev. Kiche, das sehe ich als einen Beruf wie jeder andere. Berufliches und privates sollte auch dort streng getrennt werden. Wer im Beruf versagt hat, möge bitte zurücktreten und den Weg frei machen für kompetentere Nachfolger – mit dem Privatleben hat das nichts zu tun.
    Vorbildfunktion haben Eltern für ihre Kinder, evtl. auch noch Lehrer und Erzieher für ihre Schutzbefohlenen, mehr Vorbilder brauchen wir nicht, schon gar keine öffentlichen ‘Würdenträger’. Vorbildliches Verhalten nach einer Verfehlung bedeutet, den Fehler zugeben, sich entschuldigen, anschließend den gleichen Fehler möglichst vermeiden, und damit ist die Sache dann erledigt.
    3. Wenn man dermaßen in der Öffentlichkeit steht, ist es schon besser, so eine Sache offensiv anzugehen und sofort publik zu machen. Heraus kommt es eh, und wenn dann noch Vertuschung unterstellt wird, ist der Schaden um so größer.
    4. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk – das war ursprünglich mal eine gute Idee. Aufgabe ist, die ‘Grundversorgung’ zu sichern und unter anderem auch dort aktiv zu sein, wo von privaten Anbietern aus wirtschaftlichen Gründen Lücken gelassen werden. Wenn sich abzeichnen sollte, das unabhängige Pressearbeit sich nicht mehr rechnet, spräche auch nichts gegen eine öffentlich-rechtliche Zeitung. Internetinhalte würde ich sowieso nie einschränken wollen – je mehr Vielfalt, desto besser, und ausreichend Konkurrenz erhöht auch die allgemeine Qualität. Weh tut es mir allerdings schon, wenn durch meine Gebühren Glaspaläste, Wetten dass und der Einkauf von Harald Schmidt finanziert werden.

  23. Zu 2: Also ich fand Frau Käßmann ja schon immer das Frau Käßmann eine bemerkenswerte Frau war, sowohl in ihrer Funktion in der EKD als allgemein von ihrer Art. Ich denke nicht das man das was sie getan wirklich entschuldigen kann oder sollte. Das war etwas was nicht hätte passieren dürfen. Aber es sind natürlich schon Leute mit viel mehr auf dem Kerbholz in ihren Sitzen kleben geblieben. Nach ein paar Monaten redet da vielleicht auch niemand mehr drüber. Bei den meisten Leuten wäre das wohl so. Die meisten Leute sind aber natürlich nicht Vorsitzende einer großen Glaubensgemeinschaft und die meisten Leute möchten nicht darauf aufmerksam machen was in der Welt schief läuft, wollen nicht davon predigen was man anders machen muss und müssen sich auch nicht mit moralischen Fragen auseinandersetzen.

    Ich fand es immer gut das Margot Käßmann ihr Amt ernst genommen hat und auch mal unangenehm Sachen gesagt hat. Das sie Kritik an der Gesellschaft geübt hat, das sie die eher zweifelhafte Sexualmoral der Katholischen Kirche thematisierte stellte oder auch mal offene Worte zum Krieg in Afghanistan sagte. Aber ich kann verstehen, wenn sie denkt, das sie das nicht mehr kann wenn ihre weiße Weste sichtbare Flecken hat und sie schon einmal bei der Staatsanwaltschaft vorstellig werden durfte. Es ist halt eine Frage der Glaubwürdigkeit ob ich mich in moralischen Fragen äußern kann und auch mal den Zeigefinger hebe und auf der anderen Seite mit 1,54 Promille Auto fahre. Und aus meiner Sicht beweist es Rückrad, wenn sie daraus ihre Konsequenzen zieht und sich zurück zieht anstatt sich in Ausflüchten und Verharmlosungen zu verstricken. Die Tat wird das sicherlich nicht abmildern, aber ich finde schon das man ihr da zugute halten kann das sie dafür gerade steht.

  24. zu 1) Ich mag den Westerwelle samt der gesamten FDP nicht. Er (und die ganze Clique um ihn) predigt Liberalisierung für die Kleinen und Besitzstandswahrung für die Großen. Es ist wirklich erschreckend, aber der Mann ist politisch einfach nicht mehr ernstzunehmen als ein Berlusconi in Italien. Es ist reine Klientelpolitik, die da betrieben wird.
    In Sachen Außenminister hat er Anfängerfehler (siehe Frau Steinbach) begangen und ist sonst vom Gutenberg unter einem schattigen Plätzchen abgestellt worden.

  25. Citizen Kane sagt:

    Zu Punkt 1 und ganz allgemein zum hysterischen Diskussionston in diesem Lande:
    Bei einer zumindest in Bayern nicht ganz irrelevanten Veranstaltung, dem von Kabarett & Comedy umrahmten Paulaner-Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg, wurden Westerwelles Hartz-IV-Äußerungen in einer Weise kommentiert, die man wohl ohne allzu große Phantasie als KZ-Vergleich verstehen kann.
    Ich finde die deutsche Manie, vorschnell das größtmögliche ethische Unwerturteil auszusprechen, zwar mehr als ermüdend und entnervend, aber der handfeste Skandal entsteht dann meist erst durch die ebenso übergeigten (und vorhersehbaren) Reaktionen der Beschuldigten oder sonstiger Personen, die sich irgendwie betroffen fühlen.
    Westerwelle hat sich für die Zukunft eine Einladung auf den Nockherberg verbeten (er war dieses und letztes Jahr trotz Einladung schon nicht anwesend) – das wirkt auf mich ziemlich unsouverän. Natürlich hat er das Recht, sich zu wehren und dem Vorwurf etwas entgegenzuhalten, aber ein derartiger Veranstaltungsboykott hat für mich etwas Trotzig-Nachtragendes. Von einem Politiker, der seine Worte häufig nicht in Samthandschuhe kleidet, erwarte ich auch einen gelasseneren Umgang mit formal oder inhaltlich überzogenen Angriffen.
    Michael Lerchenberg (außerhalb Bayerns wohl vor allem als Prälat aus dem “Bullen von Tölz” bekannt) hat nach der Kritik an der von ihm gehaltenen Rede bzw. Fastenpredigt seinen Rückzug vom Nockherberg angekündigt. Schade, denn seine scharfen, mit ernsten Tönen unterlegten Darbietungen hoben sich so wohltuend von der Klamauk-Unkultur eines Pocher, Mittermeier oder Barth ab.
    Für das Kummer gewohnte bayerische TV-Volk ist es wohl wenig erstaunlich, dass das Freistaatsfernsehen in seiner gestrigen Wiederholung der Nockherberg-Sendung die besonders umstrittenen Passagen der Predigt der Schere zum Opfer fallen ließ. (Da ich den BR in anderen Belangen allerdings ziemlich schätze, sei dieser Stoßseufzer nicht als Antwort auf die Frage Nr. 4 verstanden.) Auf der Internetpräsenz des BR kann man sich das Ganze hingegen nach wie vor ungeschnitten ansehen.

  26. Citizen Kane sagt:

    PS: Wenn ich mich recht erinnere, findet sich eine Liste mit den sog. Nazi-Skandalen der letzten Jahre in Herrn Heinsers Blog “Coffee and TV”. Dies vielleicht zur Vertiefung bzgl. des hysterischen Diskussionstons.

  27. rebhuhn sagt:

    danke Muriel, für’s stellen dieser fragen und danke an alle für die interessanten kommentare… ich mache mir von mir aus viel zu wenig gedanken um ‘all diese dinge’ und stecke den kopf in den sand. hoffentlich nicht mehr allzu lange.

    und weil es ein so wichtiges und hier oft zitiertes wort ist, trolle/spamme/nerve ich hier mal kurz rum und schreibe:
    es heißt rückgrat, rück-grat, und kommt von rücken und von grat :).

    *duckundwech

  28. Nardon sagt:

    2-3. Ich glaube Margot Käßmann wollte das Amt nicht mehr. Sie hatte soweit ich das mitbekommen habe sogar genügend Rückendeckung gehabt das aussitzen zu können. An zuspruch mangeld es ihr ja nicht wie man auch hier vernehmen kann.
    Meiner Ansicht nach hat sie ihr Amt zu schnell und Bereitwillig abgegtretten. Da ich auch gerne mal spekuliere, frage ich mich ob das vieleicht der Grund für den übermäßigen Alkoholgenuss war?
    Nicht desto trotz meine Hochachtung hat sie für ihre Konsequente Entscheidung, bitte mehr davon.

    4. Ich finde die GEZ gehört gestrichen oder zumindest überarbeitet. Wer immer noch der Meinung ist das die ÖRs unbefangen und überparteilich sind ist schlicht Blind. Meine persönliche Meinung ist ja die Gebühr an eine Pay-Box zu knüpfen. Wer es sehen möchte soll zahlen und wer es nicht sieht der eben nicht.
    Ich möchte mir aber nicht die Taschen voll lügen lassen und dafür auch noch geschröpft werden.
    Auf Wunsch lege ich gerne Youtube links nach die das ganze dokumentieren.
    Das viel Schund auf den privaten kommt, darüber muss auch nicht dikutiert werden. Aber es ist eben nicht alles Schund. Wie eben nicht alles Gold ist was ÖR ist, wie man uns aber gerne (man siehe die GEZ-Werbung) verkaufen möchte.
    Wird die GEZ-Gebühr zur steuerlichen Pflichtabgabe pro Kopf, dann hätte ich gerne ein nicht korruptes (jaja, die Hoffung stibt zuletzt) das sich der ÖRs annimmt und deren inhaltliche Qaulität genau unter die Lupe nimmt.

  29. Nardon sagt:

    Mist, da fehlt das Wort “Gremium”
    Naja ist spät.

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