Eine Riesenmenge Geld (21) Finis

31. Dezember 2010

So, liebe Leser, wir haben’s doch noch geschafft. Die letzte Folge unseres Fortsetzungsromans erscheint an Silvester, und ich kann gar nicht sagen, wie hübsch ich das finde, auch wenn es sicherlich heute keiner mehr liest.

Ich wünsche einen schönen Jahreswechsel und viel Vergnügen.

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Hurra! Hurra! Der Kobold mit dem roten Haar!

29. Dezember 2010

Stellt euch mal vor, eine halbwegs seriöse Tageszeitung würde in ihrer “Wissen”-Sektion ein Interview mit einem Wissenschaftler veröffentlichen, das so beginnt:

“Können Sie als Astrophysiker die Welt erklären, ohne dass Sie dafür Pumuckl bräuchten?”

Der Wissenschaftler erklärt daraufhin das aktuelle Modell der Entstehung des Universums, so gut er das eben auf allgemeinverständliche Weise kann, einschließlich der Tatsache, dass die Zeit erst mit dem Urknall begonnen hat und Aussagen über ein “Davor” also sinnlos sind, worauf der Reporter ihn fragt:

“Na bitte. Was spricht also dagegen, dass Pumuckl den Urknall bewirkt hat?”

Der Wissenschaftler versucht noch einmal mit beneidenswerter Geduld, seinen Standpunkt darzulegen und bekommt zur Antwort:

“Dagegen ist mir die Geschichte vom Pumuckl ja fast schon plausibel! Die bessere Story ist sie allemal.”

Und als der Astrophysiker, jetzt langsam ein bisschen genervt, versucht, den Unterschied zwischen Wissenschaft und einem Kinderbuch zu erläutern, antwortet ihm der Reporter:

“Vor Gericht würden Sie aber mit dieser kaum nachvollziehbaren Version wohl nicht durchkommen”,

um ihn dann ganz zum Schluss, nachdem seine, ähem, subtileren Versuche fruchtlos geblieben sind, noch mal direkt zu fragen:

“Glauben Sie an Pumuckl?”

Ich weiß, das ist schwer vorstellbar, aber versucht es bitte einfach mal. Überlegt euch, wie das wäre, wenn ihr sowas lesen würdet. Ich gebe euch auch ein bisschen Zeit dafür.

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Seid ihr schon…? Noch nicht. In Ordnung…

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So, nu aber. Habt ihr’s?

Gut. Dann muss ich euch gar nicht mehr sagen, was ich von dem fraglichen Journalisten und der verantwortlichen Zeitung denke, denn ihr wisst es ja selbst schon.


Wie war das? Hat da jemand “Hitler” gesagt?

29. Dezember 2010

Der Vorschlag, an Flughäfen Passagiere unterschiedlich scharf zu kontrollieren, je nachdem, zu welcher Risikogruppe sie gehören, ist nicht neu. Schon vor vielen Monaten habe ich ihn in der NJW (Ihr wisst schon, die Juristenzeitschrift, die von 100% ihrer Leser gelesen wird.) gefunden, und auch wenn ich mich an die Einzelheiten des Artikels nicht erinnere, weiß ich noch, dass ich ihn prinzipiell überzeugend fand.

Rein sicherheitstechnisch leuchtet es ja auch ein: Terroranschläge werden (praktisch) nie von alten Damen mit Gehwagen verübt, und genauso wenig sprengen sich Mütter mit ihren Kindern in die Luft. Beides ist zwar entfernt denkbar, gehört aber wohl zum hinnehmbaren Restrisiko, das uns unser ganzes Leben lang begleitet. Wenn jemand durch ein Fenster im vierten Stock einbricht und dann zu Fuß flüchtet, fahnden Polizisten typischerweise auch nicht nach korpulenten 90jährigen Rentnern, und beidseitig Beinamputierte werden sie wahrscheinlich auch unbehelligt lassen. Das mag ein Fehler sein, weil der dicke Alte viel vitaler sein könnte, als er aussieht, und der Beinamputierte könnte seine Prothesen getragen haben, aber unsere Sicherheitsorgane verfügen nun einmal nur über begrenzte Ressourcen und müssen diese möglichst da einsetzen, wo der größte Nutzen zu erwarten ist. Die meisten Leute haben auch Verständnis dafür, dass die USA die Grenze nach Mexiko strenger überwachen als die nach Kanada, und werfen ihnen deshalb keinen Rassismus vor.

Um bei den obigen Beispielen zu bleiben: Die Einteilung in Risikogruppen hätte nicht nur Vorteile in Bezug auf die Sicherheit. Gerade für ältere Fluggäste und Mütter (oder Väter) mit Kindern sind die Sicherheitskontrollen oft eine erhebliche Belastung, und man kann wie gesagt ganz gut argumentieren, dass es sich dabei um eine unverhältnismäßige und unnötige Belastung handelt, die man ihnen ersparen sollte.

Was ich damit sagen will: Diskriminierung ist in meinen Augen grundsätzlich nur dann problematisch, wenn sie ohne sachliche Rechtfertigung erfolgt. Wenn ein Basketballteam nur Leute über 1,80m aufnimmt, ist das in Ordnung. Wenn ein Regisseur diskriminiert, indem er für die Rolle des Hamlet nur weiße Männer in Betracht zieht, muss er deshalb kein Rassist sein, und ein Sexist auch nicht.

Natürlich hat die Medaille auch noch eine andere Seite. Nicht erst seit den Anschlägen auf das World Trade Center herrscht in Europa, auch in Deutschland, ein kaum noch latent zu nennender Antiislamismus, und ich ertappe mich sogar selbst hin und wieder dabei, wie ich Sätze mit “Ich habe nichts gegen Muslime, aber” beginnen möchte. Es ergibt also Sinn, bei solchen Sicherheitsmaßnahmen auch an die Wirkung zu denken, die sie in der Öffentlichkeit entfalten. Es wäre aus mehreren offensichtlichen Gründen nicht geschickt, aus jeder Gruppe von Flugreisenden nur die Männer mit Bart und Turban herauszuwinken und den Rest einfach einsteigen zu lassen. Zwar schlägt das so extrem auch niemand vor, aber das Grundproblem bleibt: Durch die – noch so gut begründete – Benachteiligung einzelner Bevölkerungsgruppen laufen wir Gefahr, Ressentiments gegen diese Gruppen zu legitimieren und zu verstärken.

Es sprechen also durchaus überzeugende Argumente sowohl für als auch gegen das Profiling am Flughafen. Die Aufgabe einer freiheitlichen offenen Demokratie wäre nun, diese gegeneinander abzuwägen und die Sache vernünftig zu diskutieren. Glücklicherweise haben wir Politiker, die hier mit gutem Beispiel vorangehen, wie

Dieter Wiefelspütz (SPD): “Schreiben Sie bitte ruhig: Das ist Selektion am Flughafen – gerade in Deutschland wird es das nicht geben”, sagt er mit Hinweis auf die jüngere deutsche Geschichte.

Ruprecht Polenz: (CDU): “Der Vorschlag ist politisch dumm, sicherheitspolitisch gefährlich und verfassungswidrig” “Je schneller dieser Vorschlag in der Versenkung verschwindet, desto besser.”

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP): “Gezielte Differenzierungen nach Heimat und Herkunft bergen die Gefahr der Stigmatisierung” (Na gut, das geht eigentlich sogar noch, aber ich wollte nicht den Eindruck erwecken, ich würde die Liberalen bevorzugen.)

oder unseren Datenschutzbeauftragten Peter Schaar, der möglicherweise den Vogel abgeschossen hat, auch wenn er sich da mit Herrn Wiefelspütz sicher ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert: “Das wäre das Ende des freien Reiseverkehrs.”

Bloß gut, dass unsere Volksvertreter einen Vorschlag nicht einmal zu Ende hören müssen, um sofort in jedes verfügbare Mikrofon jodeln zu können, dass er nur einen Schritt von der Wiedereinführung gelber Sterne entfernt ist.

A propos: Israel nutzt diese Profiling-Methode und kommt damit anscheinend ganz gut zurecht. Andererseits muss ich wohl zugeben, dass Israel vielleicht auch kein Musterbeispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Ethnien und Religionen ist…

[Weiterführender Hinweis: Rayson auch was ganz Gutes zu dem Thema geschrieben, das ich vorbehaltlos empfehlen kann, auch wenn wir uns aus religiösen Gründen persönlich gerade nicht so besonders lieb haben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.]


What A Friend We Have In Jesus

27. Dezember 2010

8 Jan 2000:  Statue of Christ the Redeemer during the FIFA Club World Championship in Rio de Janeiro, Brazil. \ Mandatory Credit: Tom Shaw /Allsport

What a friend we have in Jesus, all our sins and grief to bear!
What a friend we have in Jesus, our hurt and pain to share.

Jesus gives us all his blessing, brings joy and pleasure everywhere,
And whatever doubts we’re having, we take them to him in prayer.

For good fortune we give thanks to him upon his heav’nly throne,
Even if, to be quite honest, we had to make it on our own.

Although Jesus never answers, we know that he is always there.
And we know he loves us deeply, though he never answers prayer.

Jesus never gives us counsel, nor does he protect or heal,
he won’t even talk to us or pat our shoulders while we kneel.

Jesus is all-powerful, but still he does not lift a hand,
to save a child or feed the hungry, or help bring peace to any land.

We talk to him, he does not listen, we pray, he does not do a thing.
He does not even have the grace to thank us for the hymns we sing.

Jesus won’t lend us a hand, even if we cry and bawl;
What a friend we have in Jesus – almost like no friend at all.


Una sancta

25. Dezember 2010

Spoilerwarnung! Dieser Beitrag ist nicht geeignet für Leser, die ihre Weihnachtsstimmung noch eine Weile beibehalten wollen und die befürchten, dass diese durch die Lektüre eines meiner antireligiösen Rants Schaden nehmen könnte.

VATICAN CITY, VATICAN - DECEMBER 24: Pope Benedict XVI attends the Christmas Eve Mass at St. Peter's Basilica on December 24, 2010 in Vatican City, Vatican. (Photo by Franco Origlia/Getty Images)

Manchmal, insbesondere im Urlaub, besichtigen Keoni und ich Kirchen. Und manchmal finden wir sie sehr schön und denken dann: Eigentlich wäre es doch eine nette Geste, hier jetzt was zu spenden, schließlich haben wir ja keinen Eintritt bezahlt und trotzdem ordentlich was zu sehen bekommen.

Aber dann denke ich wieder an so Fälle wie diesen:

Ein katholisches Krankenhaus in den USA führt einen Schwangerschaftsabbruch durch, der erforderlich ist, um das Leben der Mutter zu retten. Der örtlich zuständige Bischof erklärt daraufhin ein Mitglied des Ethikkommitees der Klinik für exkommuniziert und droht damit, die Unterstützung des Krankenhauses einzustellen. Die Konferenz der US-amerikanischen Bischöfe steht ihm bei.

Und dann denke ich doch wieder, dass ich diesen Laden schon ausreichend fördere, indem ich nicht mit faulem Obst werfe.

Und dann denke ich weiter, und irgendwann bin ich zuverlässig an einem Punkt, an dem ich einfach nur noch kopfschüttelnd neben Keoni herlaufe und mit mir ringe, um ihr nicht schon wieder mit der alten Leier in den Ohren zu liegen. Ich verstehe es aber auch einfach nicht: Da ist diese Organisation, die über Jahrzehnte hinweg Mitarbeiter hin und her geschoben hat, die Kinder vergewaltigt hatten. Das Oberhaupt dieser Organisation, das sich übrigens als Gottes Statthalter auf Erden ausgibt und hin und wieder Unfehlbarkeit für sich beansprucht, war darüber offenbar nicht nur informiert, sondern auch zumindest insofern beteiligt, als es andere schriftlich angewiesen hat, solche Angelegenheiten geheim zu halten. Und das ist nur eine der jüngeren Abscheulichkeiten, die die römisch-katholische Kirche begangen hat.

Hin und wieder verkündet dieser Statthalter Gottes von seinem Thron in seinem riesigen Palast aus, dass er es doof findet, dass so viele Leute an weltlichen Reichtümern hängen, und niemanden interessiert, was das Gewand gekostet hat, das er trägt, während er solche Weisheiten von sich gibt. Die anderen Botschaften dieser Leute sind nicht weniger absurd, zum Beispiel die körperliche Verwandlung von Oblaten und Wein in das Blut und das Fleisch ihres Gottes, die Sündhaftigkeit bestimmter freiwillig zwischen erwachsenen Menschen stattfindenden Sexualakten, das irgendwie manchmal vielleicht doch nicht ganz vollständige Verbot von Verhütungsmitteln sowie natürlich die ewige Verdammnis aller, die ihrem komischen Club nicht beitreten mögen.

Trotz all dem gilt diese erbärmliche Organisation nach wie vor als moralische Autorität, die zuverlässig um ihre Meinung gebeten wird, wenn ethische Regelungen gesucht werden. Wieso? Wenn ich was über fairen Umgang mit Minderheiten wissen will, gehe ich doch auch nicht zum Klan!

Und dieser erbärmliche Kasper, der ihr vorsteht, wird von unseren Medien noch immer so ernst genommen, dass sie jedes Jahr wieder voller Freude herauströten, er hätte seiner Stadt und dem Weltkreis seinen Segen erteilt, und was auch immer er und seine Schergen halt sonst noch so zu sagen hatten. In diesem Jahr haben sie uns vor den Risiken der Präimplantationsdiagnostik gewarnt. Danke.

Dazu kann man stehen, wie man will, das ist ein schwieriges Thema. Aber warum in aller Welt interessiert es jemanden, was ausgerechnet diese Leute dazu zu sagen haben, die schon qua Amt jeglichen Anspruch auf Moral und Seriosität verloren haben? (Am Rande: Da die katholische Kirche es nicht für nötig hält, sich in Bezug auf PID neue Argumente einfallen zu lassen, mache ich das genauso und verweise auf meinen letzten Artikel dazu.)

Warum kann ein Bischof in einer Podiumsdiskussion sitzen und voller Inbrunst davon erzählen, was sein unsichtbarer Freund von uns erwartet, ohne ausgelacht zu werden? Warum können diese Leute noch immer öffentlich ihre bizarren Karnevalreden schwingen und dafür Respekt und Gehorsam beanspruchen? Wo bleibt der Tusch? Was ist eigentlich los mit uns?


Eine Riesenmenge Geld (20)

24. Dezember 2010

Heiligabend, und sogar davon lasse ich mich nicht abhalten, euch ein neues Kapitel unseres Fortsetzungsromans zu geben. So bin ich.

Ihr sagt jetzt vielleicht: Ja, für dich ist das ja auch einfach, du Atheist, du. Was hast du denn mit Heiligabend am Hut?

Naja, in Ordnung. Aber war trotzdem anstrengend. Ich hoffe, man merkt es nicht zu sehr.

Ich wünsche euch schöne Feiertage (Mein ganz persönlicher Beitrag zum War Against Christmas. Nimm das, Jesus!) und viel Spaß.

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‘Tis the season

22. Dezember 2010

BERLIN, GERMANY - DECEMBER 22: A moped stands buried in snow on December 22, 2010 in Berlin, Germany. Northern and central Europe is still grappling with the harshest December winter weather in decades and rail and airline schedules across the region have been thrown into chaos. (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Ich höre zurzeit jeden Tag so ziemlich jeden Menschen, mit dem ich mehr als zwei Worte wechsle, über den Schnee schimpfen. Ich kann mich nicht erinnern, seit Beginn dieses Winters auch nur eine einzige Person gehört zu haben, die sich erfreut darüber äußerte, dass es schneit (außer Keoni, aber das verschweige ich euch, weil es meine Argumentation unnötig verkomplizieren würde). Die meisten räumen ein, dass es ganz hübsch aussieht, wenn man sie ein bisschen unter Druck setzt, aber sie ärgern sich doch ganz fürchterlich darüber, dass der Schnee beim Autofahren so stört.

Ich bin da völlig anders, und ich frage mich, ob das eine Persönlichkeitsstörung ist.

Ich fahre gerne im Schnee.

Normalerweise ist Autofahren total langweilig.

Aber wenn es richtig ordentlich schneit, verleiht das einem Prozess, der normalerweise ungefähr so aufregend ist wie das Muster einer Raufasertapete, eine Prise von Abenteuer. Man kann nicht mehr so gut sehen, die Auswirkung von Lenkbewegungen und Brems- und Gaspedal wandeln sich von einer simplen Wenn-Dann-Beziehung zu einem teilweise zufallsbestimmten mobilen Gesamtkunstwerk, während man im Bewusstsein der eigenen überlegenen Fahrkünste voller Mitgefühl und Erleichterung andere Verkehrsteilnehmer am Straßenrand stehen sieht, die ihre Autos in Gräben, gegen Leitplanken oder sonst wie von der Fahrbahn befördert haben.

Klar, Autofahren auf trockener eisfreier Fahrbahn ist sicherer und einfacher. Aber das ist Fahrradfahren mit Stützrädern auch.


Yours to keep – wie alles begann

21. Dezember 2010

Obwohl die Reaktion auf meine Frage, wer mehr über die Figuren aus meiner letzten Kurzgeschichte “Yours to keep” wissen möchte, eher durchwachsen war, konnte ich doch nicht anders, als eine Vorgeschichte zu den Ereignisse zu verfassen. Ich hoffe, sie gefällt euch.
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Restebloggen einfach so irgendwann mal (61)

20. Dezember 2010

So, das hatten wir lange nicht mehr, weil ich eigentlich bis gestern auch den Eindruck hatte, dass es niemand besonders vermisst, aber ein paar Fans scheint das Restebloggen sich doch erarbeitet zu haben. Viel Spaß:

  1. Lange ist’s her, dass Peter es mir für’s nächste Restebloggen empfohlen hat. Aber hier ist es jedenfalls endlich:
    Not to be confused with making money selling this stuff to OTHER people who think it works, which corporate accountants and actuaries have zero problems with
  2. Eigentlich mag ich diese Videos nicht, in denen Tiere synchronisiert werden, aber dieses fand ich toll:
  3. Was ist eigentlich das Gegenstück zu moralischem Relativismus? Ich denke, das müsste dann moralischer Absolutismus sein, oder?
  4. Ein Mann wandert nichtsahnend eine kleine irische Landstraße entlang, als plötzlich jemand ihn von hinten anspringt, ein Messer an seine Kehle hält und ruft: “Katholik oder Protestant?”
    Der Mann bricht in Angstschweiß aus und überlegt fieberhaft, was die richtige Wahl sein könnte, bevor ihn schließlich ein Geistesblitz trifft.
    “Ich bin Jude!” ruft er.
    Der Mann hinter ihm antwortet: “Echt? Ich bin der glücklichste Palästinenser in ganz Irland!”
  5. Axial tilt is the reason for the season, aber falls ihr euch trotzdem für die biblische Weihnachtsgeschichte interessiert, habe ich hier was für euch:
  6. Michalis Pantelouris hat den möglicherweise besten Artikel aller Zeiten über Guido Westerwelle geschrieben. Ohne seine Leistung damit herabwürdigen zu wollen, möchte ich in diesem Zusammenhang aber doch betonen, dass die Konkurrenz nicht besonders hart ist.
    “Ich kann letztlich nicht beurteilen, ob Westerwelle so flach ist, oder ob er glaubt, dieses Bild von sich zeichnen zu müssen, um seinen besonderen Stil in der Außenpolitik herauszustellen – im Ergebnis wird er jedenfalls von einem Großteil der Bürger des Landes, das er in der Welt vertritt, ziemlich herzlich verachtet.”
  7. Google Chrome erklärt, was die Inkognito-Funktion kann, und was nicht. Mir gefällt besonders der vorletzte und natürlich der letzte Punkt:

Das anonyme Browsen wirkt sich nicht auf das Nutzerverhalten bzw. auf die Funktionsweise von Servern oder Software aus. Vorsicht ist geboten bei:

  • Websites, auf denen Informationen über Sie gesammelt oder weitergegeben werden
  • Internetanbietern oder Arbeitgebern, die die von Ihnen aufgerufenen Seiten protokollieren
  • Bösartiger Software, mit der Ihre Tastatureingaben festgehalten werden (dafür bekommen Sie Smileys gratis)
  • Überwachung durch Ermittlungsbehörden
  • Personen, die hinter Ihnen stehen”

Liveblog: Die Große Welt der Ach beißt mich doch! Wenn ihr wollt, dass ich euren ganzen blöden Titel wiedergebe, sucht euch gefälligst einen kürzeren!

19. Dezember 2010

Schon wieder eine fürchterlich moderierte fürchterliche Sendung auf einem fürchterlichen Sender mit einem fürchterlichen Thema und einem fürchterlichen Titel? Heilige Zietlow, Batman! Auf zu

CoveritLive!

(Ja, da müsst ihr bitte klicken, um an dieser einmaligen Erfahrung teilzuhaben. Na los. Bitte. Tut’s für mich! Für Deutschland! Für… wen ihr wollt, aber tut’s.)

Wie ihr eigentlich alle schon und noch wissen dürftet, blogge ich heute Abend live in allerschönster Harmonie zu irgendsoeiner sonderbaren Sendung auf RTL II, die um 20:15 Uhr beginnen wird und so tut, als hätte sie irgendwas mit Wissen zu tun. Ich bin voraussichtlich etwa ab 19:45 im Liveblog und freue mich auf euren Besuch.


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