Poe’s Law

31. März 2011

Japan braucht Jesus. Niemand wird das bestreiten können, denn wer braucht ihn nicht? In Japan aber bietet sich gerade eine besondere Gelegenheit:

Durch Erdbeben, Tsunami und Fukushima I haben die Menschen dort den Tod und das Verderben und kein Entkommen so greifbar nahe vor Augen, dass ihnen jetzt die Rettung gebracht werden muss!

Sollte also jemand von euch die Zeit und das Geld für eine Reise erübrigen können, solltet ihr euch diese Chance nicht entgehen lassen. Nicht vergessen:

Die Ernte ist groß!

Warum seid ihr immer noch hier?


Kann das wirklich Zufall sein?

29. März 2011

Während meiner Schulzeit gab es einen Lehrer, den ich wirklich bewunderte. Er war in der Oberstufe mein Tutor, und er unterrichtete Mathematik und Werte und Normen. Er war klug, er hatte Humor, er war immer freundlich, und in unserer Abiturzeitung schrieb er über mich, dass ich eigentlich gar nicht so arrogant sei, wie ich oft wirkte. Ich glaube, er ist inzwischen im Ruhestand, und ich fürchte, dass ich meinen Vorsatz, ihm mal einen Brief zu schreiben, vielleicht nie umsetzen werde, aber zumindest einmal möchte ich es schriftlich festhalten: Sie waren der beste und sympathischste Lehrer, den ich je hatte, und irgendwie sogar ein Vorbild. Vielen Dank, Herr Glimm.

So empfand ich es auch kein bisschen als Strafe, als er mich nach einer längeren Diskussion im Werte-und-Normen-Unterricht aufforderte, meine sonderbare Meinung, dass es das Böse als solches nicht gibt, in einem kurzen Aufsatz zu begründen.

Ich tat das sehr gerne, und er las es, und meinte, es sei sehr interessant, aber überzeugt habe es ihn nicht.

Das war natürlich ein bisschen enttäuschend, aber so geht’s eben, und ich habe es ihm nicht übel genommen. Wäre ja auch noch schöner.

Leider habe ich diesen Aufsatz von damals nicht mehr, aber zu Ehren von Herrn Glimm (und meines Versprechens, mal wieder vom Thema Religion wegzukommen) hatte ich mir gestern vorgenommen, meinen Gedankengang heute für euch noch einmal darzulegen. Und nun, siehe da, als hätten wir uns abgesprochen, veröffentlichte die “Welt” gestern einen langen, dummen Artikel zu dem Thema. Schicksal? Vorsehung? Telepathie? Wer weiß…

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If I didn’t have you, I’d probably have somebody else.

28. März 2011

Zu den Dingen, auf die ich nicht so stolz bin, gehören neben meiner Faulheit, meiner Neigung zur Besserwisserei und meiner nicht selten schlecht verborgenen Arroganz die Tatsache, dass ich Freude an der – nein, es ist keine Seifenoper, glaube ich, aber vielleicht rede ich mir das auch nur ein – US-amerikanischen Serie One Tree Hill habe.

Und damit ihr das schnell wieder vergesst und wir in den Kommentaren nicht lange über meinen Fernsehgeschmack diskutieren müssen, komme ich schnell zum eigentlichen Thema dieses Posts:

Wenn man zusieht, wie Menschen miteinander umgehen und wie sei ihre Beziehungen zu anderen managen, dann kann man kaum glauben, dass wir evolutionsbedingt auf sexuelle Fortpflanzung und Paarbildung ausgerichtet sind. Naja, das erste vielleicht schon noch, aber mit der Paarbildung klappt’s doch nicht besonders.

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Yours to keep – Episode 4

25. März 2011

Tja… Ich weiß immer noch nicht, was ich nun davon halte, dass Guinan lieber Yours to keep lesen will als Gefallen, aber erstens ist es doch wohl ein gutes Zeichen, dass sich überhaupt jemand drauf freut, was von mir zu lesen, und zweitens wird man nur vorschnell alt und verbittert, wenn man zu lange über sowas nachgrübelt, deswegen jetzt ohne weiteres Lamento: Yours to keep – Episode 4.

Ach nein, halt, doch nicht ganz ohne Weiteres. Falls ihr neu hier seid oder aus anderen Gründen mit Episode 4 anfangen wollt: Ich glaube, das ist keine so gute Idee. Hier hilft es wirklich, wenn man zumindest den ersten Teil kennt. Natürlich darf man auch den zweiten und den dritten lesen, aber das ist optional.

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Ja, ich weiß, ich könnte auch mal wieder zu einem anderen Thema schreiben. Mach ich auch bald.

24. März 2011

Aber das möchte ich gerne kurz hier festhalten:

Der Vatikan startet offenbar eine Gesprächsinitiative mit Atheisten.

Das ist eigentlich natürlich eine lobenswerte Idee. Ein Dialog ist nahezu immer gut, und ich freue mich sehr über jeden Christen, der hier oder anderswo vernünftig mit mir diskutieren möchte.

Aber andererseits ist es doch schon irgendwie putzig.
Normalerweise würde ich in meiner jugendlichen Unvernunft erwarten, dass man vor so einer total sympathischen Gesprächsinitiative zum Beispiel von der Position abrückt, die andere Seite hätte es verdient, nach ihrem Tod für alle Ewigkeit zu leiden. Dass man also sozusagen als erstes Zeichen des guten Willens zumindest infrage stellt, ob die Position der anderen Seite wirklich die grausamste aller denkbaren Strafen verdient hat, oder ob es nicht vielleicht doch noch Leute gibt, die moralisch unter denen stehen, mit denen man angeblich ein Gespräch wünscht. Hitler zum Beispiel. Auf den sollten wir uns doch einigen können, oder nicht? Der war doch echt schlimm, oder?
Ich weiß, dass viele Christen, sogar viele Katholiken das gar nicht so sehen wie der Vatikan, und ich weiß das zu schätzen. Aber das Angebot kommt nun einmal vom Vatikan, und nach meiner Lesart steht es nach wie vor so im Katechismus, und in der Bibel sowieso, und ich sehe nicht, wie sich das mit dem angeblichen Wunsch nach einem offenen Dialog unter einen großen albernen Hut bringen lässt.
Versteht mich nicht falsch: Wenn der Papst morgen anfängt, hier zu kommentieren, lösche ich seine Beiträge nicht. Und wenn er mich anruft, dann spreche ich auch gerne mit ihm. Vielleicht sogar, wenn es ein R-Gespräch ist. Aber ein bisschen inkonsistent ist die Sache doch schon, oder?


Sanella ist Backen

23. März 2011

Ich habe gerade zufällig bei kath.net einen Text gefunden, der meiner Meinung nach hervorragend einige Dinge illustriert, die an Religionen allgemein und namentlich der christlichen nicht stimmen.

Er trägt die vielsagende Überschrift “Die Ehe – Realsymbol des neuen und ewigen Bundes” und stammt aus dem Schreiben “Familiaris Consortio” des letzten Papstes Johannes Paul II.

Um es gleich zu Anfang kurz zusammenzufassen: Das Christentum

  • fördert erstens eine Weltsicht, die nicht auf unvoreingenommener Erforschung der Wahrheit basiert, sondern auf dem mehr oder weniger blinden Glauben an Autoritäten wie Jahwe, die Bibel oder die Kirche,
  • behauptet zweitens unter Berufung auf diese Autoritäten, dass ihr Gott nicht nur existiert, sondern außerdem noch ganz klare Vorstellungen dazu hat, wie wir uns zu verhalten haben und mit wem wir wie kopulieren dürfen,
  • ermöglicht damit drittens eine moralische Bewertung von Fragen, die eigentlich nichts mit Moral zu tun haben und einer Bewertung als “falsch” oder “richtig” gar nicht zugänglich sind und
  • gibt auf dieser Basis unsinnige Regeln heraus, deren Befolgung erhebliches Leid und Unglück verursachen kann.

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Da haben wir den Salat.

18. März 2011

Der EGMR (Europäische Gerichtshof für Menschenrechte) hat entschieden, dass Kruzifixe in Klassenzimmern keinen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention darstellen. Und er hat das vielleicht nicht mal unbedingt falsch gemacht, in gewisser Weise. Aber das Resultat ist trotzdem ärgerlich.

Jetzt werden nämlich ganz viele Leute den Eindruck gewinnen, es wäre in Ordnung, wenn der Staat bestimmte Religionen implizit gutheißt und unterstützt, während er anderen dieselbe Zustimmung verweigert.

Es ist aber nicht in Ordnung.

Ich sehe ein, dass es vielleicht wirklich nicht gegen die Menschenrechte verstößt, wenn jemand sich in einem Raum aufhalten muss, in dem ein Kruzifix hängt. In gewisser Weise ist das gut so.

Trotzdem ist es unwürdig, wenn ein aufgeklärter Rechtsstaat sich zu einer bestimmten Religion bekennt, und geradezu unerträglich finde ich es, wenn er das dort tut, wo (aus guten Gründen) die Rechte seiner Bürger gegenüber der Staatsgewalt weit zurücktreten müssen: In Schulen, in Gerichtssälen, oder in den Streitkräften (die bei uns ja sogar eigene Geistliche unterhalten).

Genauso wie der Staat und seine Organe sich politisch und sonst weltanschaulich neutral zu verhalten haben, haben sie dies auch religiös zu tun. Und dabei handelt es sich keineswegs um ein Anliegen, das nur oder hauptsächlich Atheisten betrifft.

Wer jetzt jubelt und vielleicht meint, dass hier ein Erfolg für die Religionsfreiheit zu feiern wäre, mag sich bitte daran erinnern, dass die Bevorzugung einer bestimmten Religion, Ethnie, sexuellen Orientierung, politischen Meinung oder Haarfarbe spätestens dann kein Grund zur Freude mehr ist, wenn es sich dabei nicht mehr um die eigene handelt.


Warum Qualitätsmedien wichtig für die Lebensqualität sind

18. März 2011

Heute Morgen wusste ich, dass dies nicht mein Tag wird. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber ich wachte schon mit diesem Gefühl auf, dass ich lieber liegenbleiben sollte, und auch wenn mir nichts so richtig weh tat, fühlte sich mein ganzer Körper irgendwie matt und kraftlos an. Ich hatte auf nichts Lust und merkte schon während der Fahrt ins Büro, das ich mich nicht richtig konzentrieren konnte. (Ich habe den Schalthebel am Bahnübergang auf “P” geschoben, bevor das Auto ganz stand. Das gab einen heftigen Ruck und ein etwas unangenehmes Geräusch und das Gefühl, dass es wirklich nicht mein Tag ist.)

Aber jetzt ist das alles wie weggeblasen. Ich hüpfe beschwingt durch die Büros, umarme jeden Besucher und habe sicher für gesamten Rest des Tages ein breites, cremiges Grinsen im Gesicht.

Woran das liegt, fragt ihr? Was das Zaubermittel ist, das jede schlechte Laune verfliegen lässt und jedes Stirnrunzeln sofort in ein seliges Strahlen verwandelt?

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Hattrick

15. März 2011

Menschenwürde ist sicher irgendwie sehr wichtig, aber manchmal denke ich doch, dass sie als rechtliches Konzept völlig nutzlos ist. Deswegen ist nach meiner Erfahrung immer große Skepsis angebracht, wenn jemand sie als Begründung für irgendeine steile These heranzieht, ob es sich dabei nun um Bundesverfassungsrichter handelt, oder um Leute, die gerne Aufkleber an ihren Stoßstangen anbringen.

Heute geht es aber um einen (ehemaligen) Verfassungsrichter, der auf dem großen Menschenwürdelagerfeuer ein PID-Verbotssüppchen zu kochen versucht (Fragt mich nicht, wo diese bescheuerte Metapher herkommt, sie musste irgendwie einfach raus.) Er baut seine Argumentation in drei Stufen auf, von denen dankenswerterweise jede einzelne vollständig versagt, wenn man sie mal genauer betrachtet. (Am Anfang befürchtete ich noch, dass er einfach nur von einer einzigen falschen Grundannahme startet und von da an konsequent sein falsches Gebäude errichtet. Das hätte für einen Blogpost natürlich wenig Material hergegeben.)

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Von Kirchen und Dörfern, Teppichen und Füßen. Und Kernkraftwerken.

14. März 2011

Ich war früher einmal ein echter Fan der Kernenergie. Das lag ein bisschen daran, dass ich mich ausführlich mit dem Thema befasst hatte und die Argumente der Betreiber sehr einleuchtend fand. Es lag etwas mehr daran, dass ich damals noch ziemlich grenzenloses Vertrauen für Experten, Wissenschaftler, technische Systeme und große Konzerne empfand. Und es lag sehr, sehr viel daran, dass ich mich gerne mit den Vertretern der “Wenn ihr unser Leben nicht achtet, achten wir eure Gesetze nicht”-Fraktion streiten wollte, die ich bis heute als unerträglich selbstgerecht empfinde. Ich war damals natürlich kaum weniger selbstgerecht (Ein Schelm, wer jetzt Böses denkt!), aber das bisschen hat mir gereicht.

Ich bin heute immer noch davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung wäre, die bestehenden Kraftwerke weiter laufen zu lassen. Da aber der zweite oben genannte Grund inzwischen weitgehend weggefallen ist, ich den dritten etwas entspannter sehe und ich inzwischen ein bisschen was darüber gelernt habe, wie weit entfernt von allen marktwirtschaftlichen Prinzipien unsere Stromversorgung abläuft, würde ich mich heute aber nur noch zu den moderaten Unterstützern dieser Technologie zählen. Ich erkenne an, dass man mit guten Gründen Kernkraftwerke ablehnen kann.

Trotzdem war mein erster Gedanke in Bezug auf die drohende nukleare Katastrophe in Japan nicht Sorge um die potentiellen Opfer, sondern eher so ein prophylaktisch genervtes Stöhnen in Erwartung der hilf- argumenten- und nutzlosen Debatte, die dieses Ereignis hier in Deutschland entfesseln würde.

Ja, in Kernkraftwerken kann es bei geeigneten Rahmenbedingungen zu einer Kernschmelze kommen, und dabei können viele, viele Menschen sterben. Wer etwas anderes behauptet, ist entweder ein Lügner, schlecht informiert, oder sonst irgendwie neben der Spur, vielleicht auch alles davon. Das ist keine neue Information. Das ist keine Erkenntnis, die uns bisher beim Bau und der Planung von Kernkraftwerken fehlte. Sie ist der Grund, aus dem zum Beispiel das Kraftwerk Mülheim-Kärlich niemals ans Netz ging.  Inwiefern beeinflussen die Ereignisse in Japan, so furchtbar und traurig sie sein mögen, die Energiepolitik hier in Deutschland?

Ja, der Preis für den Betrieb von Kernkraftwerken lässt sich in Menschenleben messen. Aber wir machen uns etwas vor, wenn wir glauben, dass das nicht auch für den Preis von Frühstückseiern, Turnschuhen, oder den elektronischen Geräten gilt, die ihr gerade benutzt, um diesen Beitrag zu lesen. Menschen sterben beim Bau von Häusern, sie sterben bei Unfällen in Kohlebergwerken, sie sterben bei Zugunglücken, und sie sterben in Krankenhäusern. Sie sterben auf alle möglichen Arten und an allen möglichen Orten, aber früher oder später sterben sie alle. Gleichzeitig verlängern und verschönern Frühstückseier, Turnschuhe, Laptops, Smartphones und Kernkraftwerke aber auch Menschenleben, und wir hoffen, dass dieser Aspekt überwiegt.

Die (etwas angestaubte) Erkenntnis, dass Menschen auch durch Unglücke in Kernkraftwerken sterben, ist also per se kein Grund, deren sofortige Abschaffung zu fordern. Sie ist ein Grund, systematisch und rational zu analysieren, ob es eine gute Idee ist, weiterhin Strom aus Kernenergie zu gewinnen. Was ich kürzlich zum Bau von Kirchen und Pyramiden schrob, gilt auch für Kernkraftwerke: Wir müssen Kosten und Nutzen abwägen, und wenn die Kosten den Nutzen überwiegen, dann sollten wir es lieber lassen. Ich habe den Eindruck, dass diese Abwägung bei der Entscheidung über den Einstieg in die Kernenergie nicht richtig stattgefunden hat, aber das ist kein Grund, bei der Entscheidung über den Ausstieg wieder darauf zu verzichten.

Wahrscheinlich können wir Lehren aus dem Unglück in Japan ziehen. Jetzt ist es dafür zu früh, denn noch wissen wir nicht einmal, wie die Sache ausgeht, geschweige denn, wie man sie hätte verhindern können und was genau falsch gelaufen ist. Vielleicht ziehen wir zum Schluss die Lehre, dass wir keine Kernkraftwerke mehr betreiben sollten. Oder zumindest keine mit Siedewasserreaktoren, bei denen die Gefahr einer Kernschmelze meines Wissens erheblich höher ist. Vielleicht sind Druckwasserreaktoren in Ordnung. Vielleicht ziehen wir auch nur die Lehre, dass man in erdbeben- und tsunamigefährdeten Gebieten keine Kernkraftwerke bauen sollte, und dass in einem glücklicherweise sturzlangweiligen Land wie Deutschland weiterhin der Nutzen überwiegt.

Vor allem aber sollten wir endlich eine Lehre ziehen, nicht nur in Bezug auf Kernenergie: Wut und Angst sind genauso schlechte Ratgeber wie Technikeuphorie und der unreflektierte Rechtfertigungsdrang, der jetzt von manchen Kernkraftapologeten Besitz ergreift (Auch hier denken wieder nur Schelme Böses.).

kleiner Exkurs: Was ist das eigentlich für ein blöder Spruch, man dürfe nicht auf dem Rücken der Opfer Wahlkampf betreiben? Warum wollen immer irgendwelche Leute gerade die wichtigsten Themen aus dem Wahlkampf ausklammern? Was für ein Demokratieverständnis haben die denn? Exkurs zu Ende

Das menschliche Gehirn ist nicht besonders gut darin, in Wahrscheinlichkeiten und Risiken zu denken. Deshalb kommen uns Flugzeuge wahnsinnig gefährlich vor, deshalb ist Glücksspiel immer noch ein echt einträgliches Geschäft, und deshalb sind wir auch nicht in der Lage, die Risiken bestimmter Technologien intuitiv einzuschätzen. Und besonders schwer fällt uns diese Einschätzung angesichts erschütternd großer Zahlen, wie bei einem Flugzeugabsturz, einem Lottogewinn oder eben einer Kernschmelze.

Ich gebe nicht vor, die Antwort zu kennen. Aber ich fände es schön, wenn wir uns wenigstens auf einen vernünftigen Weg einigen könnten, sie zu finden. Jetzt gerade sind wir davon nämlich sehr, sehr weit entfernt.

Nachtrag: Den bisher ersten vernünftigen Blogpost zu diesem Thema habe ich gerade beim überhaupt äußerst lesenswerten Filterblog gelesen, dessen Autor übrigens aus meiner ehemaligen Heimat stammt. Und wer sich für technische Einzelheiten interessiert, findet diese sehr schön in diesem Artikel der New York Times erklärt.

Späterer Nachtrag:  Das Antibürokratieteam verweist auch diesen interessanten Blogpost, der sich ganz gut mit meinem Kenntnisstand deckt, auch wenn ich den Wahrheitsgehalt natürlich nicht bis ins Letzte beurteilen kann: Why I am not worried about Japan’s nuclear reactors


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