Best served cold

29. Juli 2011

Ich hab’s ja nicht so mit den großen Emotionen, aber wenn ich dazu neigte, hin und wieder schockiert zu sein, dann wäre ich es nach der Lektüre dieses Kommentars in der New York Times vielleicht gewesen.

 Justice? Vengeance? You need both

Moment, was? Beides? Zugleich?

Für mich sind das Gegensätze. Aber wir wollen nicht vorschnell urteilen. Wir wollen nicht intolerant sein. Lassen wir ihn erkläen, was er meint:

Norway does not allow for capital punishment, and the longest prison sentence a killer can usually receive there is 21 years. A country of such otherwise good fortune and peaceful intention is now unprepared — legally and morally —to deal with such a monstrous atrocity.

[...]

Americans have spent several recent weeks in a vengeful fury over the acquittal of Casey Anthony, who partied for an entire month while her 2-year-old daughter, Caylee, was supposedly missing but might have actually been murdered — by Ms. Anthony. 

[...]

The inadequacy of legal justice is one thing, its outright failure is quite another. But in both cases the attraction of a nonlegal alternative is a powerful one. Are these vengeful feelings morally appropriate? The answer is yes[...]“

Äh… Nein. Ich will mich mal unnötig starker Worte enthalten, aber was Herr Rosenbaum da schreibt, ist falsch. Er verwischt den Unterschied zwischen Gerechtigkeit und Rache, den zwischen Schadenersatz und Strafe, und wenn er schon mal dabei ist, auch noch den zwischen verständlicher emotionale Reaktion und gesellschaftlich akzeptablem Verhalten.

Und falls jemand spitzfindig sein will: Ja, er spricht nur von den Gefühlen, und an denen ist moralisch in der Tat nichts auszusetzen. Die sind moralisch vollkommen neutral. Aber das ist nicht, was er meint. Ich bin nicht ganz sicher, was genau er meint. Vielleicht weiß er das nicht einmal selbst. Aber es scheint nichts Gutes zu sein, und seine Argumentation ist passend dazu plump und unaufrichtig:

Seeing someone receive his just deserts often feels righteous and richly deserved, and yet society regards vengeance as primitive and barbaric.

Ich nenne diese nervige kleine Spielerei “die Magie der Konjunktionen”, und wer sie benutzt, hat schon mal eine Menge Minuspunkte auf meiner Sympathieskala gesammelt. “and yet”? Wieso denn “and yet”? Herr Rosenbaum will damit ausdrücken, dass da ein Widerspruch steckt, aber in dem, was er geschrieben hat, steckt keiner. Erstens setzt er sein angestrebtes Ergebnis (nämlich, dass Gerechtigkeit und Rache im Prinzip austauschbare Begriffe sind) schon voraus, um diesen scheinbaren Widerspruch aufzubauen. Zweitens tut er so, als könne etwas, das sich gut anfühlt, nicht primitiv und barbarisch sein. Ich muss nicht erklären, was an dieser Prämisse nicht stimmt, oder?

John Foreman, the [murdered] boy’s father, now faces the prospect of bumping into his son’s murderer in their small town. On learning of Mr. Woodmansee’s impending parole, Mr. Foreman said, “If this man is released anywhere in my vicinity, or if I can find him after the fact, I do intend to kill this man.”

Such statements of unvarnished revenge make many uncomfortable. But how different is revenge from justice, really?

Wahrscheinlich wollt ihr das gar nicht so genau wissen, aber das ist die Stelle, an der mir zum ersten Mal beim Lesen der New York Times richtig schlecht wurde. Rosenbaum sagt es nicht ausdrücklich. Er arbeitet mit dieser perfiden Fragetechnik, die zum Beispiel auch unser nationales Organ der Niedertracht gerne nutzt. Aber für mich ist offensichtlich, dass er hier erstens Totschlag aus Rache gutheißt, und dass er zweitens behauptet, es gäbe keinen Unterschied zwischen Rache und Gerechtigkeit.

Seid ruhig ehrlich: Bin ich überempfindlich, oder ist das so widerwärtig, wie es mir vorkommt?

Justice requires that no less than an eye can be taken in retaliation for a lost eye, but no more than an eye either.

Okay. Jetzt kann ich nicht mehr. Ich wollte eigentlich noch mehr über diesen Artikel reden, aber jetzt höre ich doch lieber auf. Es ist zu billig, die Defizite in einem Text aufzuzeigen, der ernsthaft “Auge um Auge” als den ultimativen Maßstab von Gerechtigkeit propagiert. Überlassen wir also Thane Rosenbaum der Würdelosigkeit seines moralischen Analphabetismus und wenden wir uns stattdessen kurz dem Unterschied zwischen Gerechtigkeit und Rache zu.

Das Thema ist natürlich komplex, und Gerechtigkeit ist einer dieser Begriffe, denen so ziemlich die ganze Menschheit seit ihrem Anbeginn nachjagt, ohne ihrer jemals ganz habhaft zu werden. Ich bitte deshalb um Nachsicht, falls es mir nicht ganz gelingen sollte, die Sache umfassend zu klären.

Gerechtigkeit strebt nach einem idealen Ausgleich zwischen den Interessen und Freiheitsrechten der einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft. Das Ziel eines rationalen Strafrechts ist nicht Rache, ist nicht die Befriedigung des Blutdurstes der Zuschauer. Ein gerechtes, rationales Strafrecht dient dazu, die Gesellschaft und ihre einzelnen Mitglieder zu schützen. Es erreicht dieses Ziel auf mehreren Wegen. Es hält Menschen davon ab, Straftaten zu begehen, indem es unerfreuliche Konsequenzen bereithält. Es schützt die Gesellschaft vor Straftätern, indem es sie einsperrt. Es resozialisiert Straftäter, indem es ihnen erstens verdeutlicht, dass die Gesellschaft es nicht hinnimmt, wenn man ihre Regeln bricht, und indem es sie zweitens lehrt, wie man sich an diese Regeln hält und warum das für alle eine gute Sache ist. (Ja, ich schildere hier einen utopischen Idealfall. Ich weiß.)

Rache ist etwas völlig anderes. Rache dient der Befriedigung eines irrationalen Verlangens. Wenn ich Schmerzen empfinde, dann werde ich wütend, und ich will jemandem dafür wehtun. Rache fragt eben nicht nach Gerechtigkeit, Rache fragt nicht nach Schuldfähigkeit, nach mildernden Umständen oder nach dem Sinn. Rache ist Wut und Hass und Blutdurst, sie ist blind und taub und egoistisch, und wehe denen, die das zur Grundlage ihrer Vorstellung von Gerechtigkeit machen wollen.

Ich weiß nicht, was mit Thane Rosenbaum und Menschen wie ihm los ist, die den Unterschied zwischen diesen beiden Konzepten nicht erkennen. Ich weiß nicht, was die Verantwortlichen bei der New York Times bewegt hat, einen solch unerträglichen Unfug zu veröffentlichen. Ich hätte gehofft, dass die Menschheit schon ein bisschen weiter ist. Und ich hoffe inständig, dass wir klug genug sind, nicht auf die Stimme des Blutdurstes zu hören, sondern auf Gutmenschen wie diese:

Wir stehen vor einer Wahl. Wir können das Geschehene nicht ungeschehen machen. Aber wir können uns entscheiden, was es mit uns als Gesellschaft und als Einzelnen macht.
(der norwegische Kronprinz Haakon)

[W]ir werden nie unsere Werte aufgeben. Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Menschlichkeit.
(der norwegische Ministerpräsident Stoltenberg)


Der Kommentar eines Irrsinnigen

25. Juli 2011

Ich habe für den von Stefan Niggemeier angeregten Wettbewerb um den dümmsten voreiligen Beitrag zu den Anschlägen in Oslo eine Ergänzung vorzuschlagen: Georg Paul Hefty hat auf faz.net einen Kommentar verfasst, der insgesamt wohl mit nutzlos und dumm noch ausreichend bewertet ist, aber aus zwei Gründen doch auf einen Spitzenplatz gehört:

Erstens ist es langsam zu spät, um noch die Ausrede eines voreiligen Beitrags zu nutzen. Zweitens bekommt Herr Hefty Bonuspunkte für die dämlichste Verrenkung aller Zeiten, um noch der offenbar ehernen Regel zu genügen, dass alle Mörder immer feige sein müssen:

Wie irrsinnig der Täter von Oslo und Utoya ist, zeigt mehr als sein Handeln der Schlusspunkt, den er zu setzte: er ließ sich von der Polizei festnehmen – ohne sich einerseits zu wehren und damit seine Erschießung zu provozieren oder andererseits sich selbst zu erschießen. Ein Mensch, der im Alter von 32 Jahren, also jenseits von kindischer Uneinsichtigkeit und diesseits von Altersverstocktheit, eine Stunde lang auf Mädchen und Jungen geschossen hat und dabei das Töten beabsichtigt und wohl auch wahrgenommen hat, bildet sich also ein, mit dieser Last fortan leben zu können – und zwar, da es die Todesstrafe in Europa nicht gibt, über Jahrzehnte bis zu seinem natürlichen Ableben.

Wenn sich nicht noch herausstellt, dass diesem Mann eine medizinisch aussichtslose Diagnose gestellt worden war, dann hat die Welt es hier mit einer Mischung aus unfassbarer Grausamkeit den Mitmenschen gegenüber und entlarvender Feigheit sich selbst gegenüber zu tun. 

Äh-hä-bä-dädä- Was?

Noch mal: Dass der Täter sich einfach widerstandslos hat festnehmen lassen, ist sein deutlichstes Zeichen von Irrsinn. Dass er eine Bombe in einer Großstadt gelegt und dann ein paar Jugendliche erschossen hat, ist natürlich auch ein bisschen komisch, aber es reicht offenbar bei Weitem nicht an den Irrsinn heran, danach nicht sterben zu wollen. Das ist der Teil der Tat, den Herr Hefty für wirklich krank hält.

Und die abwegige Vorstellung des Täters, mit der Schuld für all seine Morde weiterleben zu können, ist in Herrn Heftys Augen entlarvende Feigheit sich selbst gegenüber.

Obwohl ich ihm natürlich nicht im Ernst Irrsinn unterstelle, kann ich doch ohne jede Übertreibung behaupten, dass mir unbegreiflich ist, wie man sich so einen Quatsch zusammenfabulieren kann. Es ist jenseits meiner Vorstellungskraft, wie man denken muss, um auf die Idee zu kommen, dass der Wille, mit den Folgen seiner Taten zu leben, nicht nur irrsinniger ist als dutzendfacher Mord, sondern außerdem noch ein Zeichen entlarvender Feigheit.

Die vielen Narren, die hier im Internet so rumlaufen, machen den Hinweis wohl erforderlich: Ich schreibe das nicht, um damit den Täter zu loben. Ich nenne ihn übrigens absichtlich nicht beim Namen. Er ist ein erbärmlicher Idiot, ein Niemand, und ich will ihm nicht mal das vernachlässigbare bisschen zusätzlichen Ruhm verschaffen, das eine Erwähnung in meinem Blog wert wäre. Nennt es meinen Beitrag zu nutzloser Symbolpolitik.

Ich schreibe das, weil ich es für unsere Pflicht halte, der Abscheu gegenüber einem Mörder und seinen Taten nicht die eigene Urteilsfähigkeit zu opfern. Das beginnt bei der schon genannten, mir unverständlichen, Notwendigkeit, jeden Mörder “feige” zu nennen, und geht weiter bei der Idee, dass es als Erklärung reicht, von Irrsinn zu faseln. Täter haben Gründe. Wahnsinn hat Ursachen, und oft genug Methode. Je besser wir diese Gründe, Ursachen und Methoden verstehen, je offener wir dem Irrsinn ins Gesicht sehen, desto besser können wir uns schützen. Und auch wenn Tim und ich schon wissen, was wir von Herrn Hefty und seinen Kollegen zu halten haben, gibt es doch immer noch Menschen, die die FAZ als Quelle von Weltanschauungen und Meinungen ernst nehmen. Erst wenn das aufhört, ist meine Aufgabe getan.


“Ich wette, Sie langweilen sich”, sagte der Taxifahrer.

24. Juli 2011

Und obwohl er gar nicht zu mir sprach, sondern zu Sherlock Holmes, wollte ich ihm so gerne antworten: “Ja! Ja, ich langweile mich! Ich langweile mich so sehr!”

Oh, wie ich mich gelangweilt habe.

Aber jetzt ist es ja vorbei.


Mit Verlaub, Herr Haas, Sie sind ein

24. Juli 2011

Mensch der offenbar nicht verstanden hat, was Aufklärung bedeutet, aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund Technologie, Wissen und Vernunft als etwas Beängstigendes empfindet und aus ebenso unerfindlichem Grund das Bedürfnis verspürt, dieses debile Ressentiment sogar in etwas so harmlosem wie einer kurzen Rezension einer kurzen Fernsehserie zu propagieren, was ich als sehr unerfreulich und verwerflich empfinde.

Mir schwante schon Übles ob der Einleitung, die Herr Haas für seinen Text zu der BBC-Serie “Sherlock” gewählt hat. Er spielt Überraschung ob der Entscheidung, Herrn Holmes in die Gegenwart zu versetzen:

“Ein Detektiv also, noch dazu ein Erbe der Viktorianischen Epoche? Einer, der stolz mit den Mitteln der Ratio hantiert, als sei die Aufklärung eine rundum glückliche Veranstaltung gewesen?”

fragt er, und ich frage mich an diesem Punkt noch um Offenheit bemüht, wie er das meinen könnte. Will er vielleicht nur sagen, dass die Aufklärung noch lange nicht abgeschlossen ist und sich als vielfach schwieriger herausgestellt hat als ihre naiven Begründer damals erwarteten? Das wäre ja noch verständlich und richtig, aber das kann es nicht sein, denn erstens drückt Herr Haas durch seine Formulierung aus, dass er es für unangebracht hält, stolz mit den Mitteln der Ratio zu hantieren, und damit erhält auch der ambivalente zweite Halbsatz für mich eine klare Richtung: Die Aufklärung war keine glückliche Veranstaltung, sondern eine unglückliche. Davon wusste ich bisher nichts, und nun hoffe ich, dass Herr Haas sich auch weiterhin vom Thema seines Artikels nicht in der Verbreitung seiner stumpfsinnigen kleinen Vernunftfeindlichkeit bremsen lässt.

Ich werde nur halb enttäuscht, wobei enttäuscht nicht das richtige Wort ist, denn es kommt, wie ich es von so jemandem erwarte: Herr Haas lässt sich zwar nicht bremsen, kommt aber auch nicht zur Sache. Er wirft weiter mit bedeutungsschwangeren Andeutungen um sich, ohne uns naive Fortschrittsgläubige in die Hintergründe einzuweihen. Er schreibt zum Beispiel:

In dieser Figur laufen die Konfliktlinien der modernen Wissensgesellschaft zusammen“,

und dann lässt er uns damit hängen, ohne zu verraten, welche Konfliktlinien er meint. Ich will nicht leugnen, dass es die gäbe, aber in den nächsten Sätzen schildert Herr Schächter Haas, dass Holmes “als Virtuose der analytischen Kombinatorik” (Ist klar, ne?) mit den “Instrumenten unserer Kommunikationstechnologien” umgeht (womit wahrscheinlich Computer und Handys gemeint sind), sich aber trotzdem manchmal bewegen muss, am liebsten aber nur noch denken würde. Sieht da jemand die Konflikte unserer Gesellschaft zusammenlaufen? Oder irgendwas anderes? Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Falls ihr mir jetzt noch Vorurteile und übertriebene Empfindlichkeit unterstellt und denkt, es könne ja alles ganz anders gemeint sein: Das hielt ich offen gesagt auch noch für möglich, bis ich diesen Satz las:

Wir wissen, dass die Aufklärung auch die Barbarei ausbrütet.

Und dazu habe ich so ziemlich nichts zu sagen, das Herr Haas nicht als Anlass zu einer Beleidigungsklage nehmen könnte. Deswegen lasse ich es und fordere euch auf, selbst zu überlegen, wie viele Beispiele für Barbarei auf Basis eines aufgeklärten, wissenschaftlich-rationalen Weltbildes euch einfallen. Und wehe, einer sagt Hitler. Dann schreie ich.

(Die Serie könnte aber gut sein. Heute um 21:45 Uhr, ARD. Falls ihr Lust habt.)


Flirting with Darkness

24. Juli 2011

Kennt ihr das auch, dass ihr eine grundsätzlich gute Idee habt, sie aber nicht umsetzen könnt? So ungefähr ging es mir auf dem Flug nach Singapur. Ich hatte da eine Idee für ein Gedicht, und holte meinen Laptop raus und tippte auch ein paar Strophen, aber irgendwie wurde aus den Teilen kein Ganzes, und irgendwann hatte ich genug von der Sache und packte den Laptop wieder ein. Seitdem habe ich immer mal wieder versucht, was draus zu machen, gab aber immer zügig wieder auf, weil der entscheidende Einfall noch fehlte. Gestern fand er mich nun endlich, und ich habe “Flirting with Darkness” zu Ende geschrieben.

Ich hoffe, mein kleines Gedicht gefällt euch so gut wie mir, aber falls nicht, lasst mich ruhig wissen, was euch stört, oder schlagt Verbesserungen vor. Ich freue mich wie immer über fast jeden Kommentar. Zum Beispiel bin ich von dem Titel noch nicht so ganz überzeugt. Was meint ihr?

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Splitter und Balken

23. Juli 2011

Diese Leute, die mich hin und wieder ermahnen, dass es mir zum Beispiel völlig egal sein könnte, wenn der Papst den Gebrauch von Kondomen verbietet oder Homosexualität als Sünde diffamiert, dass es doch wohl Zeichen meiner tiefen inneren Unreife und Unsicherheit sei, dass ich so etwas nicht einfach auf sich beruhen lassen kann, und dass es mich doch wohl gar nichts angehe, was andere Leute sich auf Basis ihrer Überzeugungen für Regeln auferlegen: Müssten die nicht eigentlich trotz allem zumindest noch ganz leise das resignierte Piepen ihrer eingestaubten Ironiedetektoren hören?

Aber wahrscheinlich haben manche Menschen sich den Gebrauch ihrer Vernunftinstrumente so gründlich verlehrt, dass sie nicht einmal mehr wissen, wo auf dem spinnwebverhangenen Dachboden ihres Verstandes die Dinger stehen.


The most interesting luggage in the world

22. Juli 2011


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