Gefallen (12)

Wie ich schon einmal erwähnte: Die Wünsche meiner Leser sind mir Befehl, und wenn jemand schon so viel Freude an meinem Blog hat, dass er (oder sie) sich tatsächlich nach einer kurzen Pause schon Sorgen um mein Wohlergehen macht, dann finde ich das so rührend, dass ich einfach nicht anders kann, als flugs wieder ans Werk zu gehen und euch nicht länger darben zu lassen. Hier nun also, mit meinen besten Wünschen und der Bitte um Nachsicht für meine Unzulänglichkeiten, das neue Kapitel unseres Fortsetzungsromans “Gefallen”:

Was bisher geschah
Im ersten Kapitel wurde Prinzipal Janan von einer Eisernen Jungfrau entführt und durch die Höhlen des Hüters in das Unheiligtum gebracht.
Im zweiten Kapitel kehrte er mit der Eisernen Jungfrau zurück und beriet sich mit seinen… Ja, mit seinen Beraten, wem sonst? über die Bedrohung durch den Hüter.
Im dritten Kapitel lernen wir Mischa kennen, der Prinzipal entscheidet, dass er die Hilfe des Magistrats braucht, und seine Schwester Jasmi reist nach Nomren, um diese anzufordern.
Im vierten Kapitel spricht Jasmi mit dem Magistrat und seinem Ersten Magier, Mischa will von Gennard eine neue Hand, und die Mandurische Armee erleidet eine Niederlage.
Im fünften Kapitel besucht Jasmi das Monument von Yon-Gequl, Kara und Morgan werden von einem Boten aufgesucht, und Jasmi teilt sich eine Kutsche mit dem Gekreuzigten. Er ist ein bisschen schwierig.
Im sechsten Kapitel erwehren sich Kara und Morgan eines aufdringlichen Duellanten und lernen Sturm kennen.
Im siebten Kapitel begegnen Mischa und Gennard einem Monster auf der Straße – oder zweien?, Hauptmann Bendow durchquert einen Sump, und Prinzipal Janan lernt den Gekreuzigten kennen.
Im achten Kapitel bringt Sturm Kara das Fliegen bei, und Doppelgänger führt Selbstgespräche.
Im neunten Kapitel findet Hauptmann Bendow ein süßes und ehrenvolles Ende, Schattentänzer und der Fremde stellen sich Mischa und Gennard vor, und der Gekreuzigte sagt, was Sache ist. Like a boss.
Im zehnten Kapitel machen Morgan, Kara und Sturm eine Zwischenlandung, und der Erste Magier und der Magistrat werden befreit.
Im elften Kapitel erreichen unsere reisenden Helden ihr Ziel, und Kara bricht Sturms Handgelenk.

Was heute geschieht
„Ich sag dir, Mahb, keiner dankt dir das, wenn du bleibst.“

Lorand drehte sich auf die linke Seite, während er sprach. Seit vier Stunden lagen die beiden Soldaten auf ihrem Posten und hielten nach dem Feind Ausschau.

„Ich bin Soldat, und unser Leben war bisher verdammt einfach. Jetzt lauf ich nicht weg, bloß weil es ernst wird.“

„Das kannst du doch… Au.“ Lorand drehte sich noch ein bisschen weiter. „Besser. Das kannst du doch nicht vergleichen. Das hier ist doch nicht bloß irgendein Krieg, das ist der Weltuntergang. Du hast diese Dinger doch auch gesehen!“

„Und ich habe sie sterben sehen. Wir können sie töten.“

„Du hast Leutnant Basran aber echt gut zu gehört…“ Lorand verdrehte die Augen. „Bestimmt macht sich deine zerfleischte Leiche sehr harmonisch neben seiner, während ich gemütlich in einer Kneipe in Darustan sitze und Bier trinke.“

Mahb schnaubte.

„Wenn du noch rechtzeitig wegkommst. Drann hat gestern mit einem Späher gesprochen, der ihm gesagt hat, dass es heute Nacht richtig losgehen soll.“

„Umso mehr Grund, sich vom Acker zu machen. Hast du gehört, was mit Schwieglas passiert ist? Exekutiert, weil er beim letzten Angriff versehentlich irgendsoeinen Hauptmann erwischt hat. Wenn diese Dinger dich nicht kriegen, dann kriegen dich die eigenen…“

„Soldaten des Reiches!“ unterbrach ihn eine tiefe Männerstimme. Die Stimme schien so direkt neben ihren Ohren zu erklingen, dass beide Soldaten aufsprangen und nach ihren Schwertern griffen. Aber da war nichts zu sehen. „Ich komme im Auftrag eures Prinzipals und habe nun das Kommando über eure Armee. Ihr alle werdet euch augenblicklich vor dem Kommandeurszelt versammeln, um mich anzuhören. Sämtliche anderen Befehle sind damit aufgehoben, auch Wachhabende und Späher haben ihre Posten auf der Stelle zu verlassen.“

Die beiden Soldaten sahen sich an.

„Das ist ein Trick. Der Feind setzt Zauberei ein, um uns abzulenken“, vermutete Mahb.

„Wir haben auch Magier“, entgegnete Lorand, „So einfach geht das nicht.“

„Aber die sind nicht hier.“

„Vielleicht hat der Neue sie mitgebracht. Wenn das echt war und wir nicht kommen, dann kriegen wir richtig Ärger.“

„Was meinst du, was für Ärger wir kriegen, wenn das nicht echt war und wir unseren Posten verlassen?“

Lorand zeigte auf zwei andere Späher, die gerade ihre Deckung verließen und zum Lager zurückstapften.

„Siehst du, die anderen gehen auch.“

„Deswegen muss es nicht richtig sein.“

„Also ich geh jedenfalls.“

Lorand zuckte die Schultern und ging. Mahb murmelte einen Fluch, hob seine Lanze auf und folgte seinem Kameraden.

Auf dem Platz vor dem Kommandeurszelt hatten sich die meisten anderen schon aufgestellt, aber Lorand und Mahd hatten Glück: Der Zug der Sappeure stand in der zweiten Reihe, daher konnten sie den neuen Kommandeur gut sehen. Er stand kurz vor ihnen auf dem Podest. Zu ihrer Überraschung trug der Neue keine Uniform und keine Rangabzeichen. Allerdings war das nicht das einzig Besondere an ihm: Der Mann war ein Riese, fast doppelt so groß wie die Offiziere in seiner Umgebung. Er hielt einen Magierstab in der Hand, verziert mit einem schlichten silbernen Kreuz darauf.

Als er wieder zu sprechen begann, erklang seine Stimme wieder direkt neben den Männern.
“Soldaten des Reiches, ihr erkennt mich nicht. Das liegt daran, dass ich sehr lange nicht mehr hier war. Viele von euch werden sich aber an den erinnern, den man den Gekreuzigten nannte. Dieser Magier bin ich.“

Stellenweise erhob sich Gemurmel, das von den Unteroffizieren sofort erstickt wurde.

„Ich bin der Gekreuzigte. Auch die anderen sechs… Gefallenen sind zurückgekehrt, und wir werden euer Reich vor dem Bösen beschützen, das aus der Finsternis der Tiefe hervorgebrochen ist.“

Mahbs Augen weiteten sich. Natürlich kannte er Geschichten von den Gefallenen. Er war sich nicht sicher, ob er unter einem von ihnen kämpfen wollte. Aber er war sich ganz sicher, dass er nicht gegen einen von ihnen kämpfen wollte. Wenn an den Geschichten nur ein wenig Wahrheit war, dann würde der Hüter einen kräftigen Tritt bekommen, dahin, wo es richtig weh tut.

„Die anderen sechs befehligen andere Teile der Armee des Reiches. Ich bin von heute an euer Führer. Ihr werdet tun, was ich befehle, denn ich führe euch zum Sieg. Jeder Verrat an mir ist ein Verrat am Reich. Ein Verrat an euren Familien, euren Freunden, euren Kindern und Müttern. Deshalb wird jeder Verrat an mir, jeder versuchte Verrat an mir und jedes Gespräch über einen Verrat an mir mit dem Tode bestraft werden.“

Mahb warf Lorand einen Blick zu. Lorand deutete ein Schulterzucken an.

„Übermorgen nach Sonnenuntergang wird der Feind angreifen, und zum ersten Mal seit Beginn dieses Krieges werdet ihr nicht fliehen. Ihr werdet stehen, ihr werdet kämpfen, und ihr werdet durch meine Hilfe siegen. Der Feind mag übermächtig erscheinen, aber ihr werdet ihn durch meine Hilfe überwinden.“

Nach einer kurzen Drehung seines Handgelenks erschien eine kleine bläuliche Kugel über der Hand des Gekreuzigten. Er holte aus und warf sie in Richtung des Waldstückchens, in dem Mahb und Lorand noch vor kurzem gelegen hatten. Die Kugel raste davon, und als sie den Wald traf, explodierte sie mit einem gewaltigen Donnerschlag, der einige der Soldaten taumeln ließ. Der gleißende Lichtblitz blendete Mahb, und als er wieder sehen konnte, war das Stück Wald verschwunden und durch einen tiefen, schwarzen Krater ersetzt worden.

Das Gemurmel war diesmal lauter und ließ sich schwerer unterdrücken als zuvor, aber schließlich verstummte es doch.

Der Gekreuzigte sprach nun in weniger mitreißendem Ton weiter. Seine Worte waren geschäftsmäßig, fast beiläufig:

„Wir werden keine Späher mehr brauchen, und keine Wachposten mehr, denn die Witwe berichtet mir ständig über die Lage. Sämtliche Wachpläne sind hiermit aufgehoben, alle Spähereinheiten werden den regulären Truppen zugeordnet. Die Soldaten Lorand“, Lorand zuckte zusammen, „Bander, Lonn und Mert melden sich zur Disziplinierung wegen geplanter Fahnenflucht bei ihren Vorgesetzten. Ausführung.“

Der riesige Magier wirbelte herum und verschwand in seinem Zelt.

*************************************************************

‚… ist zur Schonung der Ressourcen des Reiches in Zukunft jede Entnahme von Proviant, insbesondere geistiger Getränke und  Offizieren vorbehaltenen Vorräten, eine Gegenzeichnung des Zeugwarts…‘

Was war das?

Ein sonderbar schabendes, schleifendes, knisterndes Geräusch ging von der Tür zu seinem Büro aus.

Feldmarschall Konnart stand auf, um die Tür über seinen Schreibtisch hinweg besser sehen zu können.

„Hagel und…“

Er trat hinter seinem Schreibtisch hervor und ging näher an die Tür heran. Ein Strom von Staub ergoss sich unter der Tür hindurch in sein Büro, wie Wasser sich einen Weg über eine Ebene bahnte, nur dass der Staub natürlich hässlich grau und trocken war und nicht plätscherte, sondern schabte und knisterte und raschelte.

Mehrere weiter Staubströme folgten dem ersten, und ungefähr einen Schritt von der Tür enfernt flossen sie zusammen und bildeten einen kleinen Hügel aus Staub, der schnell Kniehöhe erreichte.

Zauberei. Waren die Ungetüme des Hüters jetzt schon so weit vorgedrungen?

Feldmarschall Konnart zog sein Schwert und rief: „Alarm! Eindringling!“

Der kniehohe Hügel aus Staub wuchs weiter und formte sich zu einer grob menschenähnlichen Gestalt, die innerhalb von Sekunden solide wurde und sich in die Leiche eines schwarzen Mannes verwandelte. Die Kleidung der Kreatur war größtenteils verrottet, nur noch einige Fetzen hingen von seinen Schultern, seiner Hüfte und an seinem linken Knie. Tiefe Wunden klafften in der vertrockneten Haut über bleichen Knochen. Von den Haaren waren nur noch einzelne Büschel auf dem Schädel zu sehen, auf dem stellenweise die Haut abgeplatzt war. Ein Auge fehlte, das andere starrte ohne Lider wie erschrocken in die Welt, eine makellos weiße glatte Kugel, ein Fremdkörper in dem vertrockneten mumienhaften Gesicht. Der Mund der Kreatur stand offen, weil die Lippen teilweise weggefault, teilweise eingetrocknet waren. Der rechte Mundwinkel war aufgeschnitten und klaffte auf bis zum Ohr. Gelbliche schiefe Zähne waren zu sehen, und eine gräulich braune Zunge, die wie eine riesige tote Schnecke dahinter umherrollte.

„Flieh, Abscheulichkeit, oder ich-“

“Verschwinde“, krächzte der Unhold. Seine Stimme war nicht mehr als ein dünnes Röcheln, nur mit Mühe konnte man die Worte verstehen. „Das ist jetzt meine Legion.“

Konnart blickte zur Tür. Warum hatte noch niemand auf seinen Ruf reagiert.

„Alarm!“ rief er abermals. „Zu den Waffen!“

„Niemand hört dich.“

Das Monster warf dem Feldmarschall eine Depesche mit dem Siegel des Magistrats vor die Füße. Konnart hob sie auf und brach das Siegel. Verwirrt las er die Botschaft des Herrschers, während die ausgetrocknete verfallende Leiche zu seinem Schreibtisch humpelte.

‚…seid Ihr mit sofortiger Wirkung Eures Kommandos enthoben und angewiesen, dem neuen Feldmarschall zur Zeit seines Eintreffens umgehend die formale Befehlsgewalt zu übertragen. Ihr seid damit dem neuen Feldmarschall unterstellt und werdet…‘

„Das kann nicht sein!“ stieß er hervor. „Ihr könnt unmöglich… Und der Magistrat hat überhaupt nicht die-“

„Warum bist du noch hier?“ zischte die Monstrosität.

Konnart brachte es nicht über sich, den toten Blick ihres einen Auges zu ertragen und starrte stattdessen auf die Papiere auf seinem Schreibtisch.

„Ihr… seid nicht… Ihr könnt… Ich“, stotterte er.

„Die Lebenden“ röchelte das Ungeheuer hinter seinem Schreibtisch, „sind so stolz auf ihren Atem.“

Was?“

„Aber sie wissen nichts damit anzufangen.“

Feldmarschall Konnart schrie, als seine Fingerspitzen begannen, auszutrocknen und zu grauem, leblosem Pulver zu verfallen. Er hörte bald auf damit, als der Zerfall in Augenblicken auch den Rest seines Körpers ergriff, seine Haare, seine Kleidung, seine Schuhe, und nichts von ihm übrig blieb als ein Haufen Staubs, der bald verstreut werden würde, wenn sich das nächste Mal die Tür öffnete.

Der Tote Mann betrachtete das Amtszimmer des verstorbenen Feldmarschalls. Der tote Blick seines einen verbliebenen Auges war bedeutungslos für ihn, aber auf eine Art nahm er seine Umgebung doch wahr. Mit einem Gedanken ließ er auch die Dokumente auf dem Schreibtisch und in seinen Schubladen zu Staub zerfallen.

„Besser“, röchelte er, und wandte sich der Tür zu, um seiner Legion den Marschbefehl nach Mandurien zu erteilen.

*************************************************************

Feldmarschall Gosrig konnte ein Gefühl anschwellenden Stolzes nicht ganz unterdrücken, als er von seinem Platz auf den Stufen zum Eingang des Schwarzen Turms die eintausendfünfhundert Soldaten seiner Legion betrachtete, aufgestellt in vorbildlich geordneten Quadraten.

Eintausendfünfhundert makellose Uniformen, eintausendfünfhundert blanke Säbel, eintausendfünfhundert Helme, in deren schwarz lackierter Oberfläche man sich hätte spiegeln können, wenn es nicht gerade innerhalb von Minuten zu dunkel geworden wäre, um von dem gegenüberliegenden Palast der Justiz mehr als nur einen imposanten Schatten vor Himmel zu erkennen, der beinahe ebenso schwarz war wie der Basalt, aus dem die Prinzipale Olderans traditionell öffentliche Gebäude zu errichten pflegten.

Er spürte den ersten Tropfen auf seinem Handrücken, während er den erhebenden Anblick genoss, der sich ihm zu ersten Mal in seiner Karriere bot, und auf den sein Vorgänger während seiner gesamten Amtszeit hatte verzichten müssen. Es war fünfzehn Jahre her, dass die Legion Olderans auf diesem Platz vollständig angetreten war, und beinahe hundert, dass sie es getan hatte, um in den Kampf zu marschieren.

Es war also ein mehr als besonderer Anlass, und es war typisch für sein Leben, dass dieser Anlass natürlich von einer so trivialen Einzelheit wie dem Wetter vergällt werden musste.

Zu dem einen Tropfen auf seinem linken Handrücken gesellte sich ein zweiter, während ein weiterer hörbar die Epaulette neben seinem Ohr traf, und ein weiterer sein Schwert. Es waren große, dicke Tropfen, und schon fiel der nächste, direkt auf seine Nasenspitze.

Für Sekundenbruchteile erhellte der Himmel sich, gefolgt von einem tiefen Grollen, das mehr in den Knochen zu spüren als zu hören war.

Als wäre dies das Signal gewesen, wichen die einzelnen Tropfen einem stetigen Trommelfeuer. Schon spürte er die Feuchtigkeit durch seine dünnen schwarzen Lederhandschuhe kriechen.

Feldmarschall Gosrig blickte mit einem Seufzen gen Himmel. Natürlich musste es gerade dann anfangen zu stürmen, in Strömen zu gießen, und zu donnern und zu blitzen, wenn er den Abmarsch seiner Legion befohlen hatte.

Missmutig wandte er seinen Blick zum östlichen Tor und dachte an die noch immer unbefestigte Straße, deren weicher Boden sich gewiss bereits jetzt in Schlamm zu verwandeln begann. Wenn es noch eine halbe Stunde weiter so schüttete, würde der Morast so tief werden, dass die Versorgungswagen nicht mehr weiter kommen würden, und dann hatte es auch wenig Sinn, die Fußsoldaten weiter voran stolpern und rutschen zu lassen.

Wie oft hatte er Prinzipal Jarrira daran erinnert, dass Straßen nicht nur für Handel und Reisen von Bedeutung waren, sondern auch das Rückgrat eines jeden schlagfertigen Militärs? Wie oft hatte sie gelacht und ihn daran erinnert, dass ihre Großmutter die letzte Prinzipal gewesen war, die ihr Militär überhaupt gebraucht hatte?

So vergingen große Reiche: Übermut, Gleichgültigkeit, Dekadenz.

Und er konnte nicht einmal behaupten, daran ganz unschuldig zu sein.

Gosrig erwog kurz, den Männern Befehl zu geben, ihr Lager wieder aufzuschlagen, und doch erst morgen zu marschieren. Aber andererseits würde der Schlamm bis morgen wohl kaum getrocknet sein, und er hatte keine Zeit zu verlieren.

Außerdem wollte er sich nicht lächerlich machen, indem er erst den Abmarsch befahl, um dies dann wenig später zurück zu nehmen.

Es gab auch so schon genug Offiziere, die hinter seinem Rücken über ihn spotteten und sich schwer taten, einen 34 Jahre alten Feldmarschall zu akzeptieren.

Die dummen Witze über ihn und Prinzipal Jarrira waren so verbreitet, dass einige davon sogar schon bei ihm selbst angekommen waren.

Er seufzte noch einmal und hob seinen Arm, um das Signal zu geben.

Er hielt inne, und spähte mit zusammengekniffenen Augen in den stürmisch verfinsterten Himmel. Hatte er da gerade eben…?

Tatsächlich.

Die verästelten Strahlen eines Blitzes erhellten die beinahe schwarze Wolkendecke, und diesmal war er sich sicher, dass er dort oben eine Gestalt sah, die schnell näherzukommen schien.

„W-wie… Was…?“ murmelte er, und stieß mit den Füßen gegen die Stufe hinter ihm, während er seinen Kopf in den Nacken legte, um der Gestalt zu folgen, die er noch schemenhaft vor dem finsteren Himmel erkennen konnte.

„Feldmarschall?“ fragte sein Adjutant unsicher.

Es gab keinen Zweifel, sie kam auf ihn zu. Was konnte das sein?

Dem Blitz folgte ein gewaltiger Donnerschlag, der Gosrig bis ins Mark erschütterte.

„Seht“, erwiderte Gosrig. „Seht Ihr das auch, Major, oder habe ich den Verstand verloren? Ist das eines dieser Monster, von denen wir…?“

Sie landete mit einem dumpfen Schlag direkt neben ihm und stieß ein schmerzerfülltes Keuchen aus. Der Schwung zwang sie in die Knie, und sie musste sich abstützen, um nicht ganz zu Boden zu gehen. Sie benutzte dabei nur ihren linken Arm und hielt den rechten angewinkelt vor ihrer Brust.

Die Gestalt erhob sich mit einem Stöhnen, zu seiner Überraschung in der Stimme einer Frau.

Ihr ohnehin schon freizügiges schwarz-rot geflammtes Kleid war so völlig durchnässt, dass es wohl anständiger gewesen wäre, wäre sie einfach nackt gewesen. Ihre lockige Mähne, in der sich blonde, braune, schwarze, rote und silbergraue Strähnen vermischten, klebte kraftlos und wirr an Kopf, Hals und Schultern, und ihre Augen glimmten schwach im Halbdunkel des Unwetters, das rechte etwas heller als das linke.

Sie richtete sich schwankend vor Feldmarschall Gosrig auf, zog trotz der Geräusche des Gewitters und des aufbrandenden Gemurmels der Soldaten deutlich hörbar Rotz durch ihre Nase hoch, wischte mit einem der nassen Ärmel ihres Kleides über ihr Gesicht und blickte von Gosrigs Gesicht auf ihren offenbar verletzten Arm herab, und dann wieder zu ihm auf.

Major Reshom griff nach seiner Waffe, umfasste den Griff aber nicht fest. Unschlüssig suchte er den Blick seines Feldmarschalls.

Gosrig bedeutete ihm, vorerst abzuwarten.

Ihre Mundwinkel zitterten, und ihre Nasenflügel bebten. Ihr Atem ging stockend, und die Haut um ihre Augen, war gerötet. Weinte sie etwa? Er konnte es in dem strömenden Regen nicht eindeutig erkennen, aber alles wies darauf hin.

Was um alles in der Welt war hier los? Sie war offenkundig kein Monster – unter anderen Umständen hätte er sie wohl trotz ihrer liederlichen Aufmachung ausgesprochen attraktiv gefunden, und ihr sich unter dem nassen Kleid deutlich abzeichender Körper lenkte ihn mehr als nur ein wenig von ihrem Gesicht ab – aber sie war genauso offenkundig nicht einfach nur eine junge Frau, die durch einen sonderbaren Zufall hier gerade neben ihm vom Himmel gefallen war.

„F-f-f-Feld-Feldmarschall… Gosrig?“ fragte sie, und jetzt war das Schluchzen in ihrer Stimme unverkennbar.

„Ja“, antwortete er nach kurzem Zögern. War das hier ein Traum? Würde er gleich feststellen, dass er keine Hose trug, und dann aufwachen?

„Ich… Ihr… Das…“ Sie schniefte noch einmal lautstark, senkte ihren Blick, schüttelte den Kopf, und ein Lachen mischte sich in ihr Schluchzen, bevor sie wieder zu ihm aufsah. „Wisst Ihr schon Bescheid?“ fragte sie.

„Bescheid? Worüber? Wer bei allen Dämonen seid Ihr?“

Sie stieß ein zerrissenes Seufzen aus und nahm einen tiefen Atemzug, fletschte dann plötzlich ihre Zähne und – fauchte etwas, das er nicht ganz verstehen konnte, in dem er aber die Worte „verdammte kleine Schlampe“ zu hören meinte.

In den Reihen der Soldaten hatte ein verwirrtes Gemurmel eingesetzt, das die Offiziere nur sehr halbherzig zu unterdrücken versuchten.

Sie fuhr sich mit einer Hand durch ihre triefend nassen Haare und begann unvermittelt zu lachen.

„Ich bin der neue Feldmarschall“, sagte sie schließlich, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte. „Ich gebe jetzt hier die Befehle, und… Ich schätze, wenn ich’s eh erkläre, sollte ich’s gleich für alle machen, oder?“

Sie sprach undeutlich, die Silben miteinander verschliffen, die eigentlich scharfen Konsonanten ausgewaschen und unscharf.

War sie betrunken?

Sie drehte sich zu den Soldaten der Legion um und breitete ihre Arme aus, noch immer leicht schwankend.

Gosrig legte einen Arm auf ihre Schulter und wollte sie gerade so sanft wie nötig zur Seite schieben, als ein weiterer Blitz beinahe die Hälfte des Himmels mit seinen weit verzweigten Adern zu erfüllen schien, dicht gefolgt von einem Donnerschlag, der die Knie des Feldmarschalls erweichte und seinen Ohren klingeln ließ.

Er ließ seine Hand kraftlos von ihrer Schulter sinken.

Die Männer vor ihr waren mit dem ohrenbetäubenden Lärm verstummt, und sie nutzte die Gelegenheit, mit ihrer Ansprache zu beginnen.

„Soldaten des Reiches!“ rief sie.

Gosric konnte das nicht zulassen. So fassungslos er war, und so surreal das alles erschien, er konnte nicht einfach hier stehen und zusehen, wie eine dahergelaufene Betrunkene ihm seine Legion abnahm, ob sie nun fliegen und Blitze herabbeschwören konnte oder nicht.

Er war inzwischen von dem stetigen Regen selbst kaum weniger durchnässt als sie, und der Teil seiner schulterlangen blonden Haare, der unter seinem Dreispitz heraus ragte, tropfte unangenehm kaltes Wasser in den Kragen seiner schwarzen Uniformjacke.

Er winkte seinen Adjutanten zu sich heran.

„Major Reshom, seid doch so gut, die… Dame hier vom Platz zu eskortieren, damit ich zu meinen Truppen sprechen kann.“

Reshom nickte, tat vor und streckte eine Hand zu der Frau aus.

Ohne sie zu ihm umzudrehen hob sie ihren linken Harm und zeigte mit dem Finger auf ihn.

Feldmarschall Gosric hörte einen Knall und sah ein grelles Licht von ihrem Zeigefinger zu Reshoms Uniformjacke zucken, und sein Adjutant brach mit weit aufgerissenen Augen zusammen.

Ein fremdartiger Geruch erfüllte die Luft, ein wenig scharf und ein wenig süßlich.

„Soldaten des Reiches!“ begann sie noch einmal.

Wie konnte sie es wagen, vor all seinen Männern, hier mitten im Zentrum der Provinz, seinen Adjutanten zu töten?

Die Hände der Männer gingen zu ihren Waffen, und die Augen ihrer Offiziere richteten sich auf Gosric. Er nickte und hob eine Faust.

„Aaaangriff!“ ertönte der Befehl aus vielen Kehlen.

Die Soldaten zogen ihre Schwerter und setzten zum Angriff an.

Die Magierin stieß einen frustrierten klagenden Laut aus und hob ihre linke Hand zum Himmel, die Finger gespreizt, den Arm weit ausgestreckt.

Ein Blitz zuckte aus einer der schwarzen Gewitterwolken herab und schlug direkt in ihrem Arm ein. Sie warf den Arm in Richtung eines der auf sie zu stürmenden Soldaten, als wollte sie etwas werfen, und aus ihren Fingern strömten fünf Lanzen aus gleißendem Licht, die sich weiter verzweigten, die vorderste Reihe der Soldaten trafen und sie durchdrangen. Hinter den Männern fächerte der Blitz sich schnell weiter auf, bis mehr als eine ganz Kompanie wie eine Reihe von Dominosteinen fiel und schwach zuckend am Boden liegenblieb.

Die Soldaten, die den Tod ihrer Kameraden hatten sehen können, zögerten, hielten aber nicht inne, wie Gosric nicht ohne Stolz bemerkte.

Die Magierin vollführte eine fast beiläufige winkende Geste in Richtung der Männer und Frauen vor ihr und beschwor damit eine heftige Sturmböe, die die angreifenden Soldaten mehrere Schritte zurücktaumeln ließ und die Reihen in ein hoffnungsloses Durcheinander stürzte.

„Was glaubt ihr eigentlich, was ihr da tut?“ fragte sie, und ihre Stimme schien direkt in seinem Kopf zu erklingen und war mühelos auch über den Lärm des Unwetters zu verstehen. „Was glaubt ihr eigentlich, wen ihr hier gerade attackiert? Glaubt ihr, mich mit euren erbärmlichen Pieksern verletzten zu können? Ich habe vor den Mauern von Holrhun gestanden, als der Gekreuzigte sie mit der fliegenden Festung Beramont belagerte. Ich habe gesehen, wie der Tote Mann die Krypten von Lostarp öffnete. Ich habe den Gipfel des Berges Yan-Delar abgerissen und auf die Witwe geschleudert.“ Die Stimme der Magierin in seinem Kopf war immer lauter und eindringlicher geworden, während sie sprach, und der Klang – falls man es überhaupt so nennen konnte – bereitete ihm körperliche Schmerzen, als sie den letzten Satz schrie: „Ich habe vor Gark-Eleint mehr Menschen verbrannt, als ihr jemals kennenlernen werdet, und ihr glaubt, dass eure Speere und Schwerter mir Angst machen? Ist das euer Ernst?“

Diese letzten Worte waren wie die Explosion einer Sonne in seinem Schädel. Seine Hände fuhren unwillkürlich zu seinem Kopf, und er sah, dass es fast allen der vor ihr aufgebauten Soldaten nicht anders ging. Viele vielen auf ihre Knie, viele übergaben sich, manche brachen bewusstlos zusammen.

Die Magierin wirbelte zu Gosric herum, packte ihn am Kragen und zog sein Gesicht so nah an ihres heran, dass er den unangenehm scharfen chemischen Gestank ihres Atems roch und das schwache kränkliche Glimmen ihrer Augen sein ganzes Blickfeld zu erfüllen schien.

„Nimm deine Männer an die Kandare, du Narr“, zischte sie, „Oder willst du herausfinden, wie viele von ihnen ich auslöschen kann, bevor ich einfach wieder davonfliege?“

Er blickte in ihre glühenden Augen, und sah über ihre Schulter die toten Soldaten, mindestens fünfzig, und dachte an Reshom, der ihn vier Jahre lang als sein Adjutant begleitet hatte und möglicherweise der beste Freund gewesen war, den er hatte.

Er sah die Tausenden bewaffneter Männer, die sich mit der Trägheit großer Menschenmassen allmählich in Bewegung setzten.

Sie hatte Recht. Früher oder später würden sie sie vielleicht überwältigen, aber dann konnte sie sich einfach wieder in die Luft erheben, und nichts wäre gewonnen. Wahrscheinlich konnte sie sogar von da aus weiter machen und Blitze und Hagel und alle Unbill der Elemente auf sie herabschleudern.

Feldmarschall Gosric hob eine Hand und brüllte: „Haaalt!“

Er hörte seinen Befehl von vielen Stimmen wiederholt und sah, wie die Legion langsam und stockend wieder zum Halten kam.

„Gut gemacht“, raunte sie. „Und jetzt… Moment…“ Eine Hand fuhr in ihr nasses Kleid und kam wenig später mit einem schlaff herabhängenden, fast durchsichtigen Umschlag mit dem Siegel des Magistrats wieder zum Vorschein. „Lies das, falls du mir nicht glaubst.“

Sie drehte sich wieder um, während er mit noch zitternden Händen das Siegel brach.

„Soldaten des Reiches!“ rief sie zum dritten Mal. Sie seufzte leise und sank dabei sichtlich in sich zusammen. „Das war ein schlechter Start. Aber ihr könnt daran erkennen, dass es keine gute Idee ist, uns im Weg zu stehen. Von jetzt an sind wir wieder die Macht in diesem Reich, und ihr werdet tun, was wir sagen, oder ihr werdet mit denen im Schlamm liegen, die sich gegen uns auflehnen wollten. Wir werden… Ihr habt keine Ahnung, von wem ich überhaupt rede, oder? Ihr wisst nicht, wer ich bin, und die meisten von euch haben wahrscheinlich auch gar nicht mitbekommen, was hier vorne gerade passiert ist. Ihr könnte das von weiter hinten sicher gar nicht sehen. Ich bin… Sowas… Ach, verdammt, warum denn auch?“ Ihre Stimme, die am Anfang noch fest und sicher geklungen hatte, wurde nun wieder schwächer und brach über ihren Worten. „Es spielt doch sowieso alles keine Rolle, oder? Ihr werdet tun, was ich sage, weil ihr mich fürchtet, und ihr werdet vor mir zittern, aber wenn ich nicht da bin, werdet ihr über mich spotten und mich… Und ihr habt ja auch Recht, verdammt!“ Ein Schluchzen entrang sich ihrer Kehle. „Und ihr habt ja auch Recht, ich bin ein Scheusal, ich bin eine Strohpuppe, ich bin NICHTS, und Kara… Kara h-hat mich ab-aab-abgewiesen, weil sie das spüren k-konnte, weil j-jeder… Ach ver…“

Sie wandte sich von den Soldaten ab, und sah in die Augen Feldmarschall Gosrics. Das Glühen war aus ihren Augen verschwunden. Sie ergriff seine Hand in ihrer linken. Den rechten Arm hielt sie immer noch schonend angewinkelt vor ihrem Oberkörper.

Nicht ohne einen Anflug von Scham bemerkte er, dass die Form ihrer Brüste unter dem nassen Kleid noch immer seinen Blick anzog, obwohl er jetzt wirklich andere Sorgen haben sollte.

„Was ist mit dir?“ fragte sie ihn leise. „Du siehst nett aus für einen Heerführer. Kannst du mich bitte in den Arm nehmen?“

Lesegruppenfragen:

  1. Ihr habt jetzt den Toten Mann kennengelernt, und überhaupt legt dieses Kapitel seinen Schwerpunkt auf die Gefallenen. Was meint ihr dazu?
  2. Ich bin mit der äußerlichen Beschreibung des Toten Mannes nicht ganz glücklich (Ich bin natürlich mit vielem nicht ganz glücklich, aber es gibt nun einmal nur vier Lesegruppenfragen.). Was meint ihr? Ideen? Vorschläge? Wie kommt sie so bei euch an?
  3. Wie hättet ihr an Stelle von Feldmarschall Gosrig reagiert?
  4. Habt ihr Wünsche für das nächste Kapitel?
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10 Antworten zu Gefallen (12)

  1. madove sagt:

    Cool.
    Wer auch immer das war, ersiees sprach mir aus dem Herzen ;-) Gerade beim Laden Deiner Seite dachte ich mir “Mensch, jetzt hätt ich Lust auf ein Kapitel ‘Gefallen’, aber das ist bestimmt noch viel zu früh….”
    Was ein Service! Ziehe mich mit einem Weinchen zum Lesen zurück…

  2. madove sagt:

    So. Jetzt.
    1) Das ist gut. Ich fing schon an, neugierig auf die anderen zu werden. Die Gefallenen haben den Nachteil, daß man nichts über ihre Gefühle erfährt, außer bei Sturm (und da mehr, als einem lieb ist), aber eben auch den Vorteil, daß sie so … eigen sind. Gerne mehr.
    2) Ja, ich weiß, ich bin der Fan hier, aber ich fand den eigentlich sehr bildhaft beschrieben *grusel*
    3) Ich fürchte, genauso hilflos. Wahrscheinlich hätte ich sie am Schluß sogar auch in den Arm genommen (wahrscheinlich, ohne ihr vorher auf die Brüste zu gucken, aber egal…..)
    4) Es möge existieren. Was machen die eigentlich in der Hauptstadt grade? Der Prinzipal? Und seine Schwester? Und Skreineech (hieß der so?)

  3. Guinan sagt:

    Ich oute mich. Entzugserscheinungen.
    Schön, dass es weiter geht.

    1+2. Erstmal danke, dass du beim Gekreuzigten auf eine Wiederholung der dekorativen Äußerlichkeiten verzichtet hast. Ich weiß die noch viel zu gut.

    Ich denke, es ist an der Zeit, die Gefallenen näher kennenzulernen, schon ok also. Interessant sind sie allemal.

    Die Beschreibung geht mir zu sehr in die Einzelheiten, für mich dürfte das eher angedeutet sein, mehr Raum für eigene Bilder bieten. Das hier war mir irgendwie zu – ich weiß auch nicht – bemüht gruselig?

    3. Sturm macht mir von allen Gefallenen bisher die meiste Angst. Abgesehen von den Fantasyelementen ist dieses labile sprunghaften Wesen so realitätsnaher Horror.
    Ich hätte natürlich ganz brav gehorcht. Mache ich immer.

    4. Siehe madove. Außerdem vielleicht noch Mischa. Morgan und seine Tussi müssen noch nicht wieder, die hatten wir ja gerade erst.

    5. Du bist der Herr über die Anzahl der Lesegruppenfragen. Ich beantworte gern auch noch ein paar mehr.

    6.” „Die Lebenden“ röchelte das Ungeheuer hinter seinem Schreibtisch, „sind so stolz auf ihren Atem.“
    „Was?“„Aber sie wissen nichts damit anzufangen.“ ”
    Die Perle des Tages.

    7. “die Tausenden bewaffneter Männer…” fühlt sich nach viel mehr als nur 1500 an. Wenn schon Legion, warum dann nicht gleich 6000?

    8. Wie wäre es gelegentlich mit eine neuen Episode von Yours to keep?

    99. Welche Antwortanzahl ist bei vier Fragen gerade noch zulässig?

  4. Muriel sagt:

    @madove: Schön, dass ich dir eine Freude machen konnte.
    3. Frauen verstehen sowas nie…
    4. Ja, kann ich mir auch gut vorstellen.
    @Guinan: 2. Dann ist es wohl gut, dass ich die Maden weggelassen habe.
    3, Ich bin angenehm überrascht, dass sie offenbar so furchterregend rüberkommt.
    4. Ich mag Kara. Und erwarte, dass jegliche Spekulationen über meinen Charakter auf dieser Basis unterbleiben.
    7. Ich hatte ursprünglich auch so viele, aber dann kam es mir unplausibel vor, dass eine Provinz in einem Reich, das seit Jahrzehnten unangefochten einen ganzen Kontinent beherrscht, permanent so viele Leute unter Waffen hält. Kostet ja auch Geld.
    8. Ich habe hier zwei Seiten für die nächste Episode liegen, weiß aber noch nicht so recht, worum es diesmal gehen soll. Irgendwann, aber wohl leider nicht sehr bald.
    99. Die Kommentarspalte ist… Ihr wisst schon.

  5. Guinan sagt:

    “Frauen verstehen sowas nie…” Dohoch, manche schon…
    Schließlich gucke ich hübschen Jungs auch gern auf den Hintern.
    4. Selbstverständlich. Ich verkneife mir jegliche Äußerung über meine Spekulationen.
    7. Wie die aktuelle Diskussion um die Effizienz unserer Truppe zeigt, braucht man ja wirklich SEHR viele Leute rund um die aktiven Kämpfer.
    In diesem Fall hier brauchen die aber nicht permanent im Einsatz sein. Vielleicht sind darunter auch ganz viele Bauernjungs oder so, die erst gerade wegen der momentanen Bedrohung eingezogen wurden.

  6. Muriel sagt:

    @Guinan: Na gut, dann habe ich dir Unrecht getan.
    4. Verdammt. Hätte mich jetzt interessiert.
    7. Ich kann ja auch einfach statt “Tausende” “Hunderte” schreiben.

  7. Guinan sagt:

    4. Ätsch.
    7. Ja.

  8. madove sagt:

    @Muriel
    4-II. Du kennst Kara ja auch besser als wir…

  9. Muriel sagt:

    @madove: Manchmal glaubst du vielleicht doch ein bisschen zu sehr an das Gute im Menschen.
    Jetzt natürlich nicht bei mir.
    Fiel mir nur gerade so ganz allgemein ein.

  10. madove sagt:

    @Muriel
    Vielleicht. Wahrscheinlich. Bestimmt. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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