Wie wir sie kennen, Zug 5

13. April 2014

Ich komme zurzeit aus dem Umentschuldigungbitten nicht so richtig raus, ne? Aber ist ja auch ein sympathischer Zug, sagt man. Ich glaub, ich komm damit klar. Und zumindest hier gelobe ich auch konkret Besserung, nicht nur Bemühen. Wir (im Sinne von im Wesentlichen ich) haben unser Rollenspiel in den letzten Monaten sehr vernachlässigt, aber es ist immerhin nie ganz eingeschlafen, auch wenn davon wenig nach außen durchgedrungen ist. Aber jetzt habe ich immerhin ein neues Kapitel für euch, und gelobe auch das nächste spätestens bis Ende Mai, falls nicht noch große Katastrophen stattfinden. Das mag nicht so besonders beeindruckend klingen, als Gelöbnis, aber wenn ihr bedenkt, dass das letzte Kapitel (das ihr vielleicht noch mal lesen wollte, um euch in Erinnerung zu rufen, was zuletzt passiert ist) ziemlich genau ein halbes Jahr zurück liegt, dann ist es eine dramatische Verbesserung gegenüber dem bisherigen Verfahren. Und wenn ihr mich fragt, dann sage ich zumindest immer noch, dass die Qualität und der inhaltliche Unterhaltungswert der ganzen Sache nach wie vor ganz ganz exquisit ist und mich insbesondere auch die schriftstellerische/rollenspielerische Leistung meiner Mitspielerinnen immer wieder beeindruckt.

Ich hoffe, ihr wisst das zu schätzen.

Undankbares Pack.

Den Rest des Beitrags lesen »


Angelic Duties (20)

10. März 2014

Just for future reference: Do you like me to go on apologizing for the long delays, or is this about as embarrassing to you as it is to me, and we’d all rather just pretend nothing’s wrong?

And just for your possibly welcome reassurance: This current ebb of activity here is not because something’s wrong. I’m fine, just otherwise occupied, sometimes even pleasantly so, and the final chapters are always the most difficult because I can no longer just fantasize away but need to pull the threads together and lead them all to a more or less satisfactory conclusion, which is, as you might have noticed, not so much my strong suit.

Enjoy!

Den Rest des Beitrags lesen »


Angelic Duties (19)

26. Januar 2014

I have a new chapter for you.

Enjoy!

Den Rest des Beitrags lesen »


Angelic Duties (18)

31. Dezember 2013

I seriously can’t believe it’s been more than two freaking months. Where has all the time gone? Whoo. But I guess we’ll be getting back to business as usual here, right about now, but you know how this works, so no promises and

enjoy.

Den Rest des Beitrags lesen »


Angelic Duties (17)

23. Oktober 2013

Much as I may regret this, three weeks seems to be the period it takes for me between episodes of our fabulous serialized novel “Angelic Duties”. And they’re getting shorter, too. Well, at least it gives me something to talk about in the introduction, doesn’t it?

I’m trying, and I thank you for your patience.

Enjoy!

Den Rest des Beitrags lesen »


Wie wir sie kennen, Zug 4

13. Oktober 2013

Wie versprochen, wenn auch mit etwas Verspätung, geht es weiter mit unserem ganz ganz ganz großartigen Mail-Rollenspiel, für das ich den anderen Teilnehmerinnen gar nicht genug danken kann. Auf den fünften Zug müsst ihr mutmaßlich nicht so lange warten. Zur Entschädigung habe ich immerhin auch einen neuen Teilnehmer zu bieten: Suresh Panda.

Den Rest des Beitrags lesen »


Die womöglich kleinste Buchmesse der Welt

9. Oktober 2013

Laaaangelangelangelange musstet ihr darauf warten, falls ihr gewartet habt, aber jetzt müsst ihr nicht mehr warten, egal ob ihr gewartet habt, denn das Warten hat jetzt ein Ende, natürlich nur, falls ihr überhaupt gewartet habt.

Discordia, Inc. ist da, und zwar nach Wahl als Taschenbuch für 7,90 EUR und als Ebook für 3,90 EUR (Psss! Nehmt das Ebook! Nee, ehrlich. Das Ebook ist viel schöner. Nehmt das. Hat man viel mehr Freude dran. Verknickt nicht und so. Außerdem verdiene ich mehr dran.). Aber sogar für die, die sich nicht für Discordia, Inc. interessien – obwohl, mal ehrlich: Was ist los mit euch? Wollt ihrs nicht wenigstens mal versuchen? – ist heute unter Umständen ein zumindest mäßig interessanter Tag, denn mit dem Beginn meines sicherlich nicht nur steilen, sondern schlicht unaufhaltsamen Aufstiegs als Self-Publisher geht natürlich das Ende meiner Anonymität einher, die, wie treue Fans wissen, zuletzt ohnehin nur noch als abstraktes Prinzip bestand, aber heute ist es jedenfalls offiziell, und jede, die es interessiert, ist herzlich eingeladen, sich mal meine neue amtliche Autorenseite anzuschauen, auf der nicht nur mein voller Name steht, sondern außerdem noch Fotos von mir, so richtig mit Gesicht und allem.

So, und jetzt habe ich noch einen Teaser für die, die Discordia, Inc. schon unter dem damaligen Arbeitstitel “Nimmermehr” gelesen haben, habe ich jetzt noch einen Teaser, und für euch alle eine Bitte. Wir fangen mit der Bitte an:

Helft mir. Nee, echt. Das wäre voll nett. Empfehlt das Buch weiter. Verschenkt es. Kauft es für euch selbst. Gerne auch mehrfach. Lobt es bei Facebook, bei Instagram bei Tumblr und meinetwegen sogar bei Twitter, und schreibt glühende Rezensionen bei Amazon. Was euch darüberhinaus noch einfällt, dürft ihr auch gerne machen. Natürlich dürft ihr das alles gerne auch lassen, wenn ihr keinen Bock habt, aber falls ihr vielleicht zu den drei oder vier Leserinnen gehört, die mein Blog so gerne mögen, dass sie sich hin und wieder gefragt haben, ob sie sich nicht irgendwie revanchieren können, dann ist das jetzt eure Chance. Wie ihr mögt. Aber ich würd mich halt freuen. Ach so, und falls ihr Blogger oder sonstige Leute kennt, die Bücher rezensieren, öffentlich besprechen, viele Kinder und Verwandte haben, oder sonstwie als Vermittler taugen, weist mich gerne auf die hin. Ich schicke denen dann mit Vergnügen kostenlos ein Exemplar zu, damit sie mit dem Vermitteln loslegen können.

Jetzt der Teaser, der ein Beispiel dafür bildet, was sich an der Geschichte seit Veröffentlichung hier im Blog getan hat, nämlich einiges, und auch wirklich nur ein kleines bisschen irreführend wäre, wenn ich nicht ausdrücklich dazu sagen würde, dass ich nur zwei solche Rückblenden eingebaut habe, und eine wirklich ausführliche Vorgeschichte Lenores bis zum nächsten Band warten muss. Aber wenn ihr interessiert seid, wisst ihr ja, dass ihr es jetzt in der Hand habt, zu bestimmt, wie viel Zeit ich auf meine Schriftstellerei und insbesondere Discordia, Inc. in Zukunft verwenden kann. Also macht was draus. Bitte? Bitte.

„Merde, Jules, lass den Quatsch, komm ins Auto zurück, wir fahren woanders hin!“

„Ich hab die Tür gleich auf!“

„Ist mir egal. Guck dir den Laden doch mal an, hier ist kein Mensch mehr!“

Jules hatte den Wagen vor einem dieser Containerkrankenhäuser geparkt, wie internationale Hilfeorganisationen sie derzeit überall in Uganda errichteten. Sie waren dafür konstruiert, schnell und einfach aufgebaut und genauso schnell und einfach wieder geräumt zu werden, wenn die Kampfhandlungen zu nahe kamen.

Die Kampfhandlungen waren sehr nahe.

Wie wohl jeder, der jemals in den Krieg gezogen war, hatte Clarence immer gedacht, dass es ihm niemals selbst passieren würde. Und verglichen mit anderen hatte er sogar noch Glück gehabt.

Er war immerhin nicht selbst auf die Mine getreten. Trotzdem fühlte er sich nicht besonders glücklich.

Sein linkes Bein hatte das Schrapnell am schlimmsten erwischt. Es sah aus wie aus dem Fleischwolf. Und Clarence hatte schon längst aufgehört, die anderen Stellen zu zählen, von denen Schmerz in seinen Körper und sein Bewusstsein strömte wie flüssiges Feuer.

Er tat sein Bestes, nicht darin unterzugehen, aber es fiel ihm zunehmend schwerer.

„Jules, komm her und fahr mich hier weg! Ich brauche einen Arzt!“

Clarence keuchte und stöhnte und versuchte nicht darüber nachzudenken, was aus ihm werden würde, wenn er das Bein verlor. Er durfte darüber jetzt nicht nachdenken. Wenn er die Kontrolle verlor, würde Jules irgendwann auf die Idee kommen, dass er eigentlich keinen Grund mehr hatte, sich von Clarence anblaffen zu lassen.

Clarence machte sich keine Illusionen über die Loyalität seiner Männer.

Mit einem lauten Krachen brach Jules die Tür des Containerkomplexes auf.

„Da!“, rief er triumphierend, und stieß beide Flügel weit auf.

Der Empfangsraum dahinter war dunkel und leer.

„Jules, vergiss es, die sind längst alle abgehauen.“

„Hey!“, rief Jules in die Dunkelheit des Krankenhauses. „Hey, ich brauche Hilfe! Wir brauchen einen Arzt! Hier stirbt jemand!“

Clarence öffnete gerade den Mund, um Jules zu sagen, dass er jetzt umgehend seinen Arsch zurück in den Wagen bewegen sollte, wenn er ihn noch eine Weile behalten wollte, als er eine mädchenhafte weibliche Stimme hörte:

„Das sagen sie alle.“

„Kommen Sie mit, schnell!“, sagte Jules und zerrte die junge Frau hinter sich her zu Clarence, der auf dem zurückgelehnten Beifahrersitz des Wagens lag, bedeckt mit kaltem Schweiß und Blut.

Sie beugte sich durch das Fenster über ihn. Er sah von ihr nicht viel mehr als ein Paar blitzende hellgrüne Augen, der Rest ihres Gesichts war hinter dem Mundschutz verborgen, aber dennoch konnte er ahnen, dass sie sehr sehr jung war.

„Was hast du denn mit der vor?“, fragte Clarence. „Ich brauche einen Arzt, nom de Dieu! Krankenschwestern kannst du mir bringen, wenn ich einen Porno drehen will!“

„Ich kann auch wieder gehen, wenn Sie wollen. Es gibt hier genug Leute, die sich freuen, mich zu sehen. Die anderen Ärzte sind nämlich alle vor ein paar Tagen abgehauen, als das Gewehrfeuer und die Mörserschüsse immer näherkamen.“

Clarence sah sie an. Sie erwiderte seinen Blick, betrachtete ihn offen und beinahe ein bisschen neugierig, als würde sie in seinem Gesicht etwas suchen. Vielleicht war sie einen Versuch wert.

„Du bist Ärztin?“, fragte er sie.

Sie wiegte ihren Kopf von links nach rechts. „So gut wie. Ich bin für mein Praktikum zum Negerflicken hier.“ Nach einer Pause fügte sie hinzu: „Aber wenn die Industrieländer uns nicht zu euch schicken würden, hättet ihr wahrscheinlich überhaupt niemanden, der weiß, wie man eine Spritze hält. Und jetzt entscheiden Sie sich bitte. Ihr Bein sieht nicht gut aus, und ich hätte heute noch ein paar andere Sachen zu tun.“

Er sah sie mit zusammengezogenen Augenbrauen an und schüttelte den Kopf. Irgendwas stimmte überhaupt nicht mit diesem Mädchen, aber sie gefiel ihm, und es war ohnehin nicht so, als hätte er eine Wahl.

„Geh an die Arbeit“, sagte er.

Sie nickte. „Was ich für richtig halte, wird sehr weh tun, weil ich keine Betäubungsmittel mehr habe, aber mit ein bisschen Glück verlieren Sie schnell das Bewusstsein. Ist das okay für Sie?“

„Du wirst mir nicht das Bein abnehmen, oder?“, fragte Clarence. Er versuchte sein Bestes, sich die Angst nicht anhören zu lassen, aber er fürchtete, dass es ihm nicht besonders gut gelang.

Sie musterte ihn von oben bis unten und zuckte mit den Schultern.

„Das kann ich Ihnen leider erst sagen, wenn Sie mir sowieso nicht mehr zuhören.“

Ihn beschlich das Gefühl, dass ihr die ganze Sache hier Spaß machte.

Jaha. Da stehen nämlich Sachen drin, die in der Fassung hier im Blog nicht drinstehen. Ehrlich. Lohnt sich also für alle. Worauf wartet ihr also noch? Los, holt euch das Buch. Für mich. Für uns. Für das Gute im Menschen. Frage nicht, was Muriel Silberstreif für dich tun kann, sondern frage, was du für Muriel Silberstreif tun kannst.

Denn jedes Mal, wenn jemand von euch das Buch nicht kauft, stirbt irgendwo ein Wombat. Ehrlich.


Angelic Duties (16)

30. September 2013

Yes, the episodes are still too far apart, but at least they’re good, and if you ask me – though why would you? – we have a particularly fine one today, so enjoy the new part of our serialized novel “Angelic Duties”!

Den Rest des Beitrags lesen »


Angelic Duties (15)

1. September 2013

Well, yes, I’m sorry, and there are reasons why you had to wait so long, but I’m reasonably sure you don’t care about the details, so let me just tell you I’m sorry, I’m trying, and I hope you still enjoy the story and its new chapter. I won’t even promise the next one will appear sooner. I hope, and I try, and I expect, but I can’t promise.

Den Rest des Beitrags lesen »


wie wir sie kennen, Zug 3 (2)

9. August 2013

Auch der beeindruckende dritte Zug unseres beeindruckenden Mail-Rollenspiels musste früher oder später zu beeindruckendem Ende gehen. Das und noch mehr könnt ihr heute hier miterleben. Und morgen natürlich auch noch.

Den Rest des Beitrags lesen »


Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 518 Followern an