You’re either good at running the mills, or you’re good at running to Washington

9. Mai 2012

“It’s a moral imperative, universally conceded in our day and age, that every man is entitled to a job.” His voice rose. “I’m entitled to it!”
“You are? Go on, then, and collect your claim.”
“Uh?”
“Collect your job. Pick it off the bush where you think it grows.”
“I mean-”
“You mean that it doesn’t? You mean that you need it, but can’t create it? You mean that you are entitled to a job which I must create for you?”
“Yes!”
“And if I don’t?”

Ich mag Ayn Rand ja wirklich nicht besonders, aber ein weiser Professor hat mir mal gesagt, dass jedes Buch irgendwo auch etwas Gutes und Wahres enthält, wenn man nur Willens ist, es zu finden. Und wenn jemand ein so langes, langes, langes, langes, laaaaaaaanges, laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanges Buch schreibt wie “Atlas Shrugged” dann kommt sie offenbar trotz multipler Inkompetenz nicht ganz umhin, dabei auch ein paar ganz treffende Dinge einzustreuen. Und so kommt es öfter mal vor, dass mich Aspekte aktueller Politik an Atlas Shrugged erinnern. Meistens verschweige ich die Assoziation, weil mir peinlich ist, dass ich das das Buch gelesen habe, aber heute mache ich mal eine Ausnahme.

Dabei geht es vielleicht zu eurer Überraschung nicht direkt um das Recht auf Arbeit, wie es zum Beispiel in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht, noch um deutsches Arbeitsrecht, über das ich möglichst wenig schreibe, weil es doch doof wäre, wenn ich in meinem zarten Alter bereits von einem Herzinfarkt dahingerafft würde, oder von explosivem Brechdurchfall, und es geht nicht mal um den Mindestlohn. Der Bezug zu unserem heutigen Thema ist wesentlich raffinierter subtiler cleverer abwegiger: Es geht um Verbraucherschutz.

Es gibt zwar sicher andere Politikbereiche, die nach objektiven Maßstäben weitaus schädlicher sind, wie etwa unsere vielen Kriege, ob gegen Terror oder Drogen, aber an schierer Würdelosigkeit kann es meiner Meinung nach kaum ein Aspekt unserer Gesetzgebung mit dem Verbraucherschutz aufnehmen.

 „Die Bundesregierung muss die Dispozinsen endlich gesetzlich deckeln“, fordert der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen. 

Genau, denn wo kämen wir hin, wenn wir einfach andere Leute entscheiden ließen, was sie als Gegenleistung dafür fordern, dass wir ihr Geld ausgeben? Das Verbraucherschutzministerium sieht das verständlicherweise ähnlich, denn erstens beziehen diese Leute ja ihre ganze Daseinsberechtigung daraus, andere zu entmündigen, und zweitens tun sie den ganzen Tag nichts anders, als ohne Gegenleistung das Geld anderer Leute auszugeben.

Ein Sprecher des Bundesverbraucherschutzministeriums sagte am Dienstag in Berlin, die enormen Unterschiede zwischen den niedrigen Leitzinsen, von denen die Banken profitieren, und den vergleichsweise hohen Dispozinsen seien „ein Ärgernis“. 

Und was braucht der moderne Rechtsstaat sonst noch, um in die Freiheit seiner Untertanen einzugreifen, als ein Ärgernis? Der EU genügt es als Begründung für Zwangsmaßnahmen ja auch, wenn sie mit der Preisentwicklung nicht zufrieden ist, warum sollte die Bundesregierung da andere Maßstäbe anlegen?

Ich würde vorschlagen, dass Frau Aigner dann doch einfach selbst jedem Bedürftigen zu einem von ihr als angemessen empfundenen Zinssatz das benötigte Geld ohne Bonitätsprüfung oder sonstige Informationen zur Verfügung stellt. Sie scheint ja der Meinung zu sein, dass das ein profitables Geschäft wäre, und ich würde ihr das Zusatzeinkommen gönnen. Andererseits halte ich mich da vielleicht lieber zurück, denn ich sehe die Gefahr, dass sie es wirklich tut. Natürlich nicht mit ihrem eigenen Geld, sondern mit unserem.


Ach ja, Atlas Shrugged 100%, und alle so: “Meh.”

15. Februar 2012

Es ist eigentlich schon lange her, dass ich das verfemte Ding zu Ende gelesen habe. Wochen. Monate, glaube ich. Aber ich konnte mich einfach nicht durchringen, was dazu zu schreiben, weil ich nicht wusste, was.

Lange dachte ich, ich könnte eine Parodie schreiben wie damals zu Twilight, aber allmählich wurde mir klar, dass keine jemals die Albernheit des Originals übertreffen könnte. Und dann dachte ich, irgendwas würde mir schon noch einfallen. Aber nichts.

Ganz ehrlich, und bewusst formuliert: Ich glaube nicht, dass ich jemals ein so unreifes, peinliches, lächerliches Buch gelesen habe wie Atlas Shrugged. Es kommt zu keiner Zeit sowas wie Spannung auf, es gibt keinen Humor, es gibt keine Charakterentwicklung, es gibt eigentlich nichts, außer ein paar ganz brauchbaren Zitaten. Rand selbst nimmt ihre Antagonisten zu keiner Zeit ernst, genau wie die Charaktere selbst, und da hat man als Leser natürlich keine Wahl, sich anzuschließen.

Naja, “kein Humor” stimmt nicht ganz. Es gibt Humor, aber nur unfreiwilligen. Das beste Beispiel für mich war John Galts große Radioansprache. Die libertäre Volksfront kapert nämlich zeitweise die Radiosender der USA, damit Galt sein Anliegen erklären kann. Ich war zunächst sehr aufgeschlossen, denn Rand hat wie erwähnt durchaus ein Talent dafür, libertäre Positionen eloquent in Worte zu fassen.

“Mr Thompson will not speak to you tonight. His time is up. I have taken it over. You were here to hear a report on the world crisis. That is what you are going to hear.”

Aber dann stellte ich mit schnell nachlassender Fassung fest, dass diese Ansprache kein Ende nimmt. In der Kindle-Ausgabe, die ich gelesen habe, geht sie über 52 Seiten. Zweiundfünfzig! Galt erwähnt später, dass sie 3 Stunden gedauert hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Rand das ernst meinte. Und natürlich enthält diese Ansprache so schicke Soundbites wie “Morality ends where a gun begins“, aber man kann ja auch kaum so eine gewaltige Textwand verfassen, ohne ein paar schicke Soundbites reinzuschreiben. Affen und Schreibmaschinen, ihr wisst schon.

Aber sie enthält auch den typischen Rand-Blödsinn wie

“My morality, the morality of reason, is contained in a single axiom: Existence exists”

oder

“Happyness is possible only to a rational man.”

Mir drängt sich gerade der Verdacht auf, dass Thomas in Ayn Rand den Strohmann finden könnte, den er in seinem relativistischen Manifest stellenweise anzugreifen scheint. Aber das ernsthaft zu behaupten, wäre wahrscheinlich beiden gegenüber unfair, deswegen wenden wir uns schnell wieder Atlas Shrugged zu und bringen diesen diese unsägliche Schnarchtour zu Ende:

Wenn der Anführer der üblen Kommunisten zum Ende hin selbst John Galt anfleht, ihm zu sagen, was er tun soll, und ihm alles verspricht im Gegenzu dafür, dass Galt einen Befehl erteilt;

(“We want you to take over! … We want you to rule! … We order you to give orders! … We demand that you dictate!”)

wenn ein bewaffneter Wachtposten am Ende so nachdrücklich darauf besteht, keine eigene Entscheidung treffen zu müssen, dass er sich lieber von Dagny erschießen lässt;

(Calmly and impersonally, she, who would have hesitated to fire at an animal, pulled the trigger and fired straight at the heart of a man who had wanted to exist without the responsibility of consciousness.)

dann zeigt das Buch damit eine Ideen- und Bedeutungslosigkeit, die diesen Abschluss meiner Rezensionsserie dann doch wieder irgendwie passend erscheinen lässt.

“I swear – by my life and my love of it – that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine.”

Am Fuß.


Philoso1(2) / Ayn Rand kommt selten allein (65%) / Driving home for Christmas

24. Dezember 2011

Ja… Erklärt sich eigentlich von selbst, und ich fand es irgendwie passend, zu einer Zeit, zu der niemand im Internet unterwegs ist, etwas zu veröffentlichen, das niemand hören will.

Echt jetzt. Ist nicht schön. Nur für fanatische Fans, die gerne was hören wollen, um sich zu schämen, während sie Geschenke einpacken. Oder so.


Downloaden könnt ihr das Ganze natürlich auch, und mein Gesang stammt ursprünlich von Funny van Dannen und heißt natürlich “Das Gras vor meinem Fenster”. Wunderbarer Typ, Album kaufen, eignet sich auch prima als Last-Minute-Geschenk, finde ich.

Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest.


Ayn Rand kommt selten allein: 32%

12. November 2011

So, jetzt ist natürlich schon ein bisschen mehr passiert als beim letzten Mal. Und eigentlich doch nicht. (Ich spreche keine Spoilerwarnung aus, weil ich die grundsätzlich nicht mag und es in dem Buch auch wahrhaftig nichts zu spoilen gibt, aber falls ihr das anders seht, betrachtet euch bitte als gewarnt.)

Hank Rearden und Dagny Taggart haben ihre Eisenbahnstrecke aus Rearden Metal gebaut, und es war ein spektakulärer Erfolg. Sie haben einen unvollständigen Prototypen eines Motors gefunden, der eine billige und unbegrenzte Energiequelle verwendet und die Menschheit auf eine völlig neue Entwicklungsstufe heben könnte. Es sah so aus, als wäre die trostlose Welt Ayn Rands auf dem Weg in eine glänzende Zukunft. Sie hatten sogar Sex. (Nebenbei: Eine sonderbare Einstellung scheint die Autorin zu dem Thema zu haben.

Hank: “[...]You’re as vile an animal as I am. I should loathe my discovering it. I don’t. Yesterday, I would have killed anyone who’d tell me that you were capable of doing what I’ve had you do.[...]“

Dagny: “[...] I am an animal who wants nothing but the sensation of pleasure which you despise [...] You’ll have me any time you wish, anywhere, on any terms.”

Sicher, man sollte im Allgemeinen nicht unbedingt von den Worten der Protagonisten auf die Meinung der Autorin schließen, aber erstens bentutzt Rand ihre Figuren dauernd als Sprachrohr, um uns Vorträge darüber zu halten, wie der Hase zu laufen hat, und zweitens ist es doch einfach merkwürdig, dass die beiden – dazu gleich noch mehr – offensichtlichen, unangefochtenen, makellosen und penetrant ungebrochenen Helden dieses Romans ganz selbstverständlich Geschlechtsverkehr als etwas Niedriges, Schmutziges, Unappetitliches ansehen beschreiben [korrigiert auf CKs völlig berechtigten Hinweis, dass Dagny Sex eigentlich gar nicht schmutzig findet], und die völlige Unterwerfung der Frau unter den Mann dabei nebenbei voraussetzen, ohne dass man es auch nur explizit thematisieren müsste. Ja. Na gut, ich weiß, in den Zitaten da klingt es schon ziemlich explizit, aber eben nicht thematisiert, wenn ihr wisst, was ich meine. Wisst ihr? Naja.)

Aber die Schurken waren natürlich auch nicht untätig: Die Equalization of Opportunity Bill hat es illegal gemacht, mehr als ein Geschäft zu betreiben, und das Fair Share Law zwingt Rearden, jedem einen gerechten Anteil an seinem neuen Metall zu liefern, und schränkt auch Dagnys Möglichkeiten ein, die neue Strecke aus Rearden Metal auszunutzen, denn natürlich darf jetzt auch keine Eisenbahngesellschaft auf einer Strecke mehr Züge einsetzen als andere Gesellschaften auf anderen Strecken.

Weil sie deshalb jetzt nicht mehr genug von Ellis Wyatts Öl transportieren kann (und der eh nicht mehr so viel produzieren darf, denn das wäre ja unfair gegenüber den anderen Ölproduzenten), hat Wyatt genug, zündet seine Felder an und verschwindet.

Und so weiter.

Es ist also eine ganze Menge los, und irgendwie ist mir manches auch immer noch sympathisch. Diese vielen Gleichheits- und Gerechtigkeits- und Fairnessgesetze erinnern in ihrer Dummheit und Widerwärtigkeit natürlich schon an gewisse Tendenzen der aktuellen politischen Debatte (*Räusper*Frauenquote*Hust*”) oder auch bereits bestehender Regelungen (AGG, irgendjemand?).

Trotzdem macht das Lesen keinen Spaß, und trotzdem ist und bleibt Atlas Shrugged ein furchtbar dämliches Buch, denn obwohl ganz viel passiert, gibt es eigentlich keine Handlung, denn es gibt keine Entwicklung. Nach wie vor glänzen die Helden und sind fehlerfrei, und nach wie vor sind die Schurken finstere, korrupte, erbärmliche, rückgratlose, lächerlich dumme Gestalten, die nicht mal einen Satz sprechen können, ohne den unsinnigen Prämissen ihrer eigenen Scheinmoral zu widersprechen. Und natürlich sieht man ihnen sofort am Gesicht an, wes Geistes Kind sie sind.

The man who sat in front or Rearden’s desk had vague features and a manner devoid of all emphasis, so that one could form no specific image of his face nor detect the driving motive of his person.

Und dann sagen sie eben Sachen wie:

“At a time of desperate stell shortage, we cannot permit the expansion of a steel company which produces too much [...] If Rearden Metal is not good, it’s a physical danger to the public. If it is good it’s a social danger.”

oder

“Motor? What motor, Miss Taggart? I had no time for details. My objective was social progress, universal prosperity, human brotherhood and love. Love, Miss Taggart. That is the key to everything.”

oder wie Reardens Mutter, als er sich weigert, seinem Bruder einen Job zu geben:

“You’re the most immoral man living – you think of nothing but justice!”

Hoho, wie entlarvend. Selbstentlarvend, sogar. Geht’s noch cleverer?

Und die Guten… Naja, ihr wisst schon:

He was an elderly man with a slow, firm manner and a look of bitterness acquired not in blind resentment, but in fidelity to clear-cut standards.

Und:

“No, Mr Rearden, it’s one or the other. The same kind of brain can’t do both. Either you’re good at running the mills or you’re good at running to Washington.”

Mit anderen Worten, und ich vermute, ich werde das noch oft sagen, und ziemlich bald werden mir die anderen Worte ausgehen: Ayn Rand macht genau die Fehler, die mir auch Terry Goodkind verleiden. Ihre Geschichte ist eine einzige Predigt, ihre Charaktere sind grobe Kartonschnitte, und jeder Satz in ihrem Text ist billigste, offensichtliche Exposition, die dem Leser erklärt, was gut ist, und was böse.

Wie wird das wohl alles enden?

Wer ist John Galt?

Und wer will das eigentlich noch wissen?


Ayn Rant kommt selten allein: 6%

13. Oktober 2011

Atlas Shrugged ist ein bisschen wie Twilight. Zum Beispiel, weil es nicht nur für meine Cred (Ich weiß, ich habe nicht genug davon, um den Ausdruck benutzen zu dürfen, aber.), sondern auch zur Verdeutlichung meiner wahren Position eigentlich opportun wäre, einen völligen Verriss davon zu schreiben – und wer weiß, vielleicht mache ich das am Ende ja auch, ich habe gerade erst 6% gelesen. Aber auch, weil ich es wirklich mit der festen Absicht angefangen habe, es richtig schlimm zu finden. Und weil es fanatische Fans hat, von denen ich insgeheim hoffe, dass ein paar auch hier auftauchen werden, um mit mir zu streiten. Bisher würde ich aber sagen, dass Atlas Shrugged genau wie Twilight nicht ganz so schlimm ist wie sein Ruf, was allerdings – genau wie bei Twilight – nicht viel heißt.

Dieser Absatz fasst vielleicht ganz gut meine bisherige Leseerfahrung zusammen:

The adversary she [sc. Dagny Taggart] found herself forced to fight was not worth matching or beating; it was not a superior ability which she would have found honor in challenging; it was ineptitude – a grey spread of cotton that seemed soft and shapeless, that could offer no resistance to anybody, yet managed to be a barrier in her way.

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Restebloggen zum Wochenende (75)

9. Oktober 2011
  1. Ich bin ja immer ganz hin und her gerissen, wenn ich lese, dass jemand in seinem Blog Kommentare einer bestimmten Art und Richtung generell nicht mehr akzeptiert. Ich kann das einerseits durchaus verstehen, aber… Ja, was aber eigentlich? Wer ein Blog schreibt, um Spaß dran zu haben, der hat keinerlei Verpflichtung, das auf eine bestimmte Art zu tun, schon gar nicht mir gegenüber. Aber ich finde es andererseits… merkwürdig, wenn jemand einfach eine bestimmte Meinung aussperrt. Klar, Beleidigungen und völligen Unfug, der die Diskussion nur stört, muss man nicht stehen lassen. Aber sachlichen Widerspruch blocken? Ich kann nicht anders, als vor so jemandem ein bisschen Respekt zu verlieren.
  2. Daniel Drungels schreibt kurz aber eindrucksvoll seine eigene Aufforderung an die FDP, endlich einzugehen: “Wie es auch kommen mag. Die FDP wäre in beiden Fällen erledigt, wenn Brüderles Aussage zutrifft. Endlich.
  3. Alle, die sich dafür interessieren, kennen es schon, aber das hat mich ja noch nie aufgehalten:
  4. Jan Filter zur dänischen Steuer auf gesättigte Fettsäuren: “Auch in Deutschland kennen wir bereits jede Menge anderer Steuern, deren Sinn schlicht und ergreifend die Erziehung (und damit einhergehend zwangsläufig die Entmündigung) der Bürger ist: Steuern gibts nämlich auf alles böse, also auf Zigaretten, Alkohol, Glücksspiel, Autos+Benzin+KFZ-Versicherungen usw.usf. Alles kein Zufall, sondern das Ergebnis der Bereitschaft weiter Teile der Bevölkerung, eigenständiges Denken in Raten immer weiter zu verstaatlichen.
  5. Ich weiß, es spricht nicht unbedingt für mich, dass mein Anspruch an Humor schon gedeckt ist, wenn man Leuten große Glubschaugen ins Gesicht photoshoppt, aber ich kann doch auch nichts dafür, ich falle jedes Mal fast vom Stuhl, wenn ich mir Ainulindale21s Videos ansehe:
  6. faz.net ist auch wirklich nichts zu doof, um den Kindle zu dissen: “Möglicherweise hat die hohe Verkaufsrate aber auch etwas mit der Anfälligkeit des Geräts zu tun. Einmal vom Nachttisch gefallen: Bildschirm hinüber. Einmal in der Handtasche eingeklemmt: nichts geht mehr. Es in fünf Monaten auf drei Kindles zu bringen, ist nicht schwer. An diesem ärgerlichen Umstand ändert auch der exzellente Kundenservice nichts, der umgehend kostenlosen Ersatz schickt.
    Also zunächst mal: Ich habe einen Kindle, ich gehe wirklich nicht besonders vorsichtig damit um, er hat mich auch schon mehrfach in den Urlaub und an Strände begleitet, und es war nie irgendwas damit. Und zweitens: Wenn ich ein technisches Gerät innerhalb eines halben Jahres zweimal durch eigene Dummheit zerstört hätte, und es zweimal kostenlos ersetzt bekommen hätte, hätte ich ganz bestimmt nicht die Frechheit, dem Hersteller daraus einen Vorwurf machen zu wollen.
  7. So. Das war’s. Es reicht. Ich hab die Nase voll. Jetzt habe ich einmal zu oft einen Rückgriff auf Ayn Rands Quatschphilosophie im Zusammenhang mit ernsthaften liberalen Inhalten gelesen. Jetzt habe ich genug davon, immer nur sagen zu können, dass ich ihren Bockmist zwar nicht gelesen habe, aber trotzdem beurteilen kann, dass ihr Objektivismus Unfug ist. Jetzt lese ich Atlas Shrugged von Ayn Rand. Und Fuck Me, ist das Ding lang. Boah. Das wird mir noch so Leid tun. Und je nachdem, wie es läuft, werde ich euch über meinen Fortschritt auf dem Laufenden halten. Möglicherweise unter einem Titel wie diesen: “Ayn-Rand-Wochen bei überschaubare Relevanz”; “Am Rand des Wahnsinns”; “Ayn bisschen dumm”; “Rand-Rant”; “Halt den Rand”; “Atlas Sucked”. Mal sehen. Für weitere Vorschläge in den Kommentaren bin ich jedenfalls außerordentlich dankbar.

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