Restebloggen (72)

20. Juli 2011
  1. Das hat Keoni für mich entdeckt: Die 50/90-Challenge. In 90 Tagen soll jeder Teilnehmer 50 Songs schreiben und singen und veröffentlichen. Mein bisheriger Liebling ist “He-Man” von Leslie Hudson. Obwohl man natürlich schon hin und wieder die heiße Nadel noch bemerkt, ist das meiner Meinung nach ein echtes Juwel, das den Vergleich mit manchen großen Chats-Songs nicht zu scheuen braucht. Nicht, dass damit die Messlatte besonders hoch gelegt wäre, textlich gesehen, aber… Ach, hört doch einfach mal:
    “Wake up on Eternia, a billion miles from here
    Somehow I can breathe the strange and foreign atmosphere
    Robot guards and hybrids live in castles made of stone
    Ruled by a king and Earthling-queen who sit upon the throne
    Everyone who lives here can be slotted easily
    Labelled nice or evil, beauty or monstrosity
    He-Man leads the good guys, and Skeletor the bad
    And heroes vanquish villains and the stupid plans they have”
    Und kommt mir nicht mit dummen Ausreden wie der, ihr hättet He-Man früher nicht gesehen. Hat Keoni auch nicht, und sie erkennt trotzdem, was für ein Meisterwerk das ist.
  2. Niedersachsen hat endlich das modernste Hundegesetz Deutschlands. Schön, wenn die Politik trotz globaler Finanzkrise, Hungersnot und Krieg noch Handlungsfähigkeit demonstriert und so den Bürgern zeigt, dass sie nicht alleingelassen sind.
    Weiterer Baustein dieses wohl wichtigsten aller Weltverbesserungsgesetze ist eine Zwangshaftpflicht: Personenschäden von einer halben Million Euro  und Sachschäden von 200.000 Euro sind hier das absolute Minimum, auf dass sich unsere Wohltäter in Hannover durchringen konnten. Konzeptionell ziehen damit die Regeln für die Hundehaltung mit der der KFZ-Haltung endlich ein wenig gleich. Das tun sie auch mit einem anderen wichtigen Mosaiksteinchen: Dem “Sachkundenachweis”. Auch der gilt nicht für Hunde, die unter Umständen wirklich gefährlich werden könnten, sondern selbstverständlich für jeden noch so lächerlich Kläffer.
  3. Sogar, wenn ich nicht sowieso schon ein kranker GameOne-Fan wäre, würde ich diesen Beitrag allein wegen seintes Titels lieben:
    Vom tatsächlichen Inhalt der Bücher habe ich wenig bis keine Ahnung. Was will Voldemort und warum? Gegen wen? Hä? Wat? Wieviel? Ist mir auch wurscht. Hauptsache, es kommt keine von diesen FUCKING Alraunen vor. Gott im Himmel, ich hasse diese Alraunen!
  4. Mögt ihr animierte Filme? Oder seht ihr vielleicht wie ich einfach generell gerne Filmkritiken, wenn sie gut gemacht sind? Ich habe da vor kurzem ckat13 auf YouTube entdeckt, und ich mag sie. Ich kann über jeden ihrer kleinen Nerdwitze lachen, und eigentlich habe ich auch unabhängig davon, ob gerade Nerdwitze stattfinden oder nicht, ein breites Grinsen im Gesicht, während ich ihr zuhöre.

    Ich höre ihr einfach gerne zu.
  5. Weil mein Kommentar bei Sende-Zeit nicht erschienen ist (was nicht an denen liegen muss, sondern auch einfach ein technisches Problem sein könnte, denn irgendwas war da komisch), schreibe ich ihn eben hier hin: Die Katholiken, die dort in dieser “Der Papst und…”-Serie schreiben, schildern fast ausnahmslos, wie sie ihn zuerst nicht leiden konnten und ihn dann aber zu schätzen lernten, denn er ist ja “so ein feiner, intelligenter Herr“. Und ich bin davon überzeugt, dass das stimmt. Das ist genau der Eindruck, den ich auch von ihm hatte, als ich mal ein Interview mit ihm gehört habe. Und das ist auch einer der Punkte, die mich an Religionen wie dem Christentum so traurig finde. Dass sie dazu führen, dass aus feinen, intelligenten Herren… Naja, zum Beispiel Päpste werden. Und dass sie den Verstand von feinen und intelligenten Menschen so vergiften, dass diese dann glauben, ein Mensch habe nur für seine Menschlichkeit schon ewige Verdammnis und endloses Leid verdient.
  6. Ach komm, den Niggemeier kann man auch mal verlinken. Der soll ja auch nicht leben wie ein Hund.
    Fast ein Jahr ist es her, dass auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Duisburg 21 Menschen getötet und viele Hundert verletzt wurden. Der erste Jahrestag der letzten „Love Parade“ ist Anlass, an die Katastrophe zu erinnern, das Geschehen zu rekonstruieren, der Opfer zu gedenken und zu fragen, was wir aus den Fehlern lernen können.
    Eine der wichtigsten Lehren aus dem schrecklichen Geschehen liegt auf der Hand: Wir dürfen nie vergessen, was für eine großartige Zeitung die „Neue Ruhr-Zeitung“ (NRZ) ist. Dankenswerterweise erinnert die NRZ dezent daran.
  7. Fingerkuppenweitspucken spricht über den sehr wichtigen “Unterschied zwischen „Sachen, die wir nicht gut finden“ und „Sachen, die wir verbieten wollen“” am sehr instruktiven Beispiel des sächsischen Versammlungsgesetzes.

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