Was ich nicht verstehe (2)

16. Februar 2012

Das hat jetzt doch ein bisschen länger gedauert, als ich ursprünglich geplant hatte, aber ihr wisst ja, was wir von überschaubare Relevanz anfangen, das bringen wir auch zu Ende, und ja, das schließt ausdrücklich auch Serien über Traumberufe mit ein, und deshalb erscheint heute… Naja, immerhin schon die Fortsetzung zu dem überraschend kontrovers diskutierten “Was ich nicht verstehe (1)“. Nee, eigentlich stimmt das nicht. Über den Post haben wir eigentlich gar nicht diskutiert. Aber er hat jedenfalls eine überraschend kontroverse Diskussion ausgelöst. Egal. Wo war ich?

Richtig. Ich wollte die Kommentare im Theoblog noch zu Ende besprechen und war mit diesen hier noch nicht ganz fertig:

Es ist zumindest so etwas ähnliches wie ET logisch notwendig für den Naturalismus, da sich Leben irgendwie durch natürliche Prozesse aus geistloser Materie entwickelt haben muss.

und

wenn die Welt nicht geschaffen wurde durch ein höheres Wesen, muss man ein Alternativmodell vorlegen. Bislang ist die Evolutionstheorie das einzige nennenswerte Modell.

Das epistemologische Problem in diesen Scheinargumenten habe ich im ersten Teil bereits erklärt. Darüberhinaus demonstrieren diese Kommentare aber noch eine weitere ulkige Neigung von religiösen Kritikern der Evolutionstheorie: die völlige Überdehnung ihres Anwendungsbereichs. Die Evolutionstheorie sei das einzige nennenswerte Modell dafür, wie die Welt entstanden ist? Nein. Die Evolutionstheorie sagt nichts über die Entstehung des Universums, unseres Sonnensystems, oder der Erde. Sie schweigt sogar dazu, wie das Leben als solches entstanden ist. Sie befasst sich nur mit der Entstehung der Arten. Dieses Missverständnis ist mir übrigens ziemlich rätselhaft. Während die anderen Missverständnisse hier immerhin nützlich sind, um einen irrationalen Glauben zu rechtfertigen, ist diese Missrepräsentation des Anwendungsbereichs der Evolutionstheorie einfach nur merkwürdig, soweit ich das erkennen kann. Wenn man sie wenigstens wie Prof. Dr. Scherer benutzt, um die Evolutionstheorie dann als “unvollständig” zu kritisieren, weil sie nichts über eine Frage aussagt, mit der sie sich gar nicht befasst, dann kann ich es wieder verstehen. Also, verstehen im Sinne von “sich vorstellen, warum es jemandem vorteilhaft erscheinen könnte, so zu argumentieren”. Nicht im Sinne von “begreifen, wie jemand im Ernst so denken kann”. (Er schrieb mir auf meine Nachfrage per Mail übrigens, dass “Evolution als Welterklärungsansatz” sich in drei Bereiche gliedere: “Kosmische Evolution, chemische Evolution und biologische Evolution.” Ähm. Ja…) Erschütternd.

Aber wir wollen uns nicht zu lange mit solcherlei Feinheiten aufhalten und lieber noch auf Roderichs Scheinargumente für eine göttliche Schöpfung eingehen, die meines Erachtens schön mustergültig demonstrieren, wo die Fehler in der kreationistischen Apologetik fast immer zu finden sind: [Die Nummerierung ist von mir.]

1. “Schönheit in der Natur

ist offensichtlich kein Argument für oder gegen irgendwas. Das wird schon klar, wenn man sich bewusst macht, dass “Schönheit” nicht objektiv existiert, sondern es sich dabei nur um eine handlichere Kurzfassung ungefähr für “Etwas, das ich in der Wahrnehmung als angenehm empfinde” handelt. Und dass wir manche Dinge als angenehmer empfinden als andere, ist sicher interessant, aber erstens kein Hinweis auf einen göttlichen Schöpfer, und zweitens durch die Evolutionstheorie ganz leicht erklärbar: Es gibt Dinge, denen nachzulaufen evolutionstechnisch vorteilhaft ist (Starke Frauen, schöne Männer, …), und Dinge, bei denen das weniger der Fall ist.
Das hatten wir ja schon. Selbst wenn ich keine bessere Erklärung hätte (wie die Evolutionstheorie etwa eine ist), dann ist der Mangel an guten Erklärungen kein Argument für eine schlechte.
Ähm. Nein. DNA ist nicht intelligent. Jeder, der mal versucht hat, mit einer Doppelhelix über Kierkegaards Existenzphilosophie zu diskutieren, wird das bestätigen können. Was Roderich wahrscheinlich meint, ist, dass DNA sozusagen den Bauplan von Lebewesen kodiert. Das ist in der Tat bemerkenswert, aber wiederum erstens erklärt, und zweitens… Ihr wisst schon. (Ja, ich weiß, die Argumente sind alle dumm. Ich würde mich gerne mit klugen Argumenten gegen Evolution auseinandersetzen, aber es gibt keine. Da müssen wir jetzt also durch. Also, ich zumindest. Ihr könnt einfach aufhören zu lesen und was Sinnvolles machen, weil ihr nicht unter derselben Zwangsstörung leidet wie ich. Ihr habt’s gut.)
Das ist jetzt das erste Scheinargument, über das sich ein bisschen länger zu reden lohnt. Die intuitive Erklärung geht so: Ich habe kürzlich einen umgeknickten Baumstamm gefunden, auf dem ich sitzen konnte. Da war also ein “Stuhl” im Wald, in Analogie zu echten Stühlen. Da echte Stühle in Fabriken gefertigt  und in Möbelhäusern verkauft werden, macht es also durchaus Sinn zu schlussfolgern, dass dieser umgeknickte Baumstamm wohl auch in einer Fabrik gefertigt und in einem Möbelhaus verkauft wurde (Analogieschluss).
Etwas gründlicher: Es handelt sich hier meines Erachtens um eine wilde Mischung aus einem Mehrdeutigkeitstrugschluss, einem Zirkelschluss und einem schlichten non sequitur. Was genau ist eine Maschine? Wenn wir eine enge Definition zu Grunde legen (ungefähr: “Von Menschen gefertigtes Werkzeug mit selbstbeweglichen Teilen”), dann handelt es sich bei unseren Zellen offensichtlich nicht um Maschinen. Wenn wir eine weite Definition verwenden (ungefähr: “Jedes Gerät mit selbstbeweglichen Teilen”), dann sind unsere Zellen Maschinen, aber dann ist auch ein Leopard eine Maschine, eine Blume, und die Sonne. Wenn wir hier nun per Analogie schließen wollen, geht das nur, wenn wir unser Ergebnis schon vorwegnehmen (petitio principii), nämlich, dass all diese Maschinen einen intelligenten Ingenieur haben.
Oh weh, Behe. Bloß gut, dass ich unter einer Zwangsstörung leide, sonst wäre ich versucht, hinzuschmeißen. Aber Geisteskrankheit hin oder her, ich fasse mich kurz. Muss ich auch, denn ich bin kein Biologe und kann das nicht bis ins letzte Detail erklären. Es handelt sich hier ebenfalls um ein außerordentlich beliebtes Kreationistenargument, das auf unterschiedliche Körperteile (Augen, Beine, oder eben das Flagellum) angewandt wird, und immer auf dasselbe hinausläuft: Dieses Ding muss komplett auf einmal entstanden sein, denn ein halbes Auge/Bein/Flagellum/… ist nutzlos. Dabei ignorieren die Kreationisten sowohl, dass auch ein rudimentäres Auge/Bein/Flagellum nützlich sein kann, als auch, dass z.B. das Flagellum nicht zwangsläufig von vornherein dieselbe Funktion gehabt haben muss, die es heute hat. Es kann sich ursprünglich zum Beispiel als ein Exportsystem für Proteine entwickelt haben, das später zweckentfremdet wurde. Ausführlich erklärt euch das gerne talkorigins, wenn ihr wollt.
Boah. Nee. Da muss ich nichts zu sagen, oder?
Jaaa… Douglas Adams schreibt in einem seiner Bücher – mir fällt gerade nicht ein, in welchem – von einer Pfütze, die völlig begeistert ist, wie fein das Loch im Boden, in dem sie sich gesammelt hat, auf ihre Form abgestimmt ist. Und wie diese Pfütze denken auch Kreationisten gerne. Schaut, wie gut das Universum zu uns passt. Und was für ein Glück, dass wir genau fünf Finger haben, denn mit sechs würden wir in keinen Handschuh passen.
Im Ernst: Natürlich würden sich in jedem Universum Lebewesen entwickeln, die in diesem Universum überleben können. Und in Universen, in denen keinerlei Leben möglich ist, gibt es keine Atheisten, die sagen könnten: Siehste!
Nachtrag: Natürlich wissen wir in Wahrheit auch gar nicht, ob die von Roderich so bezeichneten Variablen überhaupt welche sind. Vielleicht kann ein Universum aus irgendwelchen Gründen nur so sein wie unseres.
Außerdem wollen wir vielleicht nicht vergessen, dass unser Universum zu einem Anteil, der sich gar nicht mehr vernünftig in Prozenten ausdrücken lässt, leer ist. Von allen Planeten, die wir bisher kennen, scheint nur einer Leben zu beherbergen, und die anderen sind – soweit wir bis jetzt wissen – beinahe genauso lebensfeindlich wie deine Mudder. Wenn dass Jahwes Feintuning ist, dann will ich seine Grobkalibrierung nicht sehen.
Er kann damit nur die objektive Gültigkeit dieser Gesetze meinen. Die ist aber logisch schon nicht möglich. Nuff said.
Funktioniert natürlich nur, wenn man sowieso schon glaubt, dass diese Dinge einen Schöpfer voraussetzen. Und ein Argument, das voraussetzt, was es zu belegen versucht, ist keins. That’s a Q to the E to the motherfuckin’ D.
Und damit wäre ich jetzt eigentlich fertig und könnte mich wieder fruchtbareren Kontroversen zuwenden als der um eine längst etablierte wissenschaftliche Tatsache. Aber vielleicht seht ihr ja gerne und mit einer gewissen freundlichen Belustigung zu, wenn ich mich so sinnlos abstrample und wollt gerne, dass ich mich noch mit zehn saublöden Argumenten für die christliche Religion auseinandersetze? Lasst es mich wissen!

Was ich nicht verstehe (1)

24. Januar 2012

So viele Differenzen gibt es in der Regel gar nicht in der Argumentation, wenn ich mit Gläubigen diskutiere. Dafür immer wieder dieselben wenigen. Das ist keine neue Erkenntnis, aber ich habe kürzlich ein paar erfreulich kompakte, aktuelle und repräsentative Beispiele entdeckt, die ich mit euch völlig ungeordnet und konfus rummäandernd, beinahe gedankenstromhaft besprechen möchte. Wer diese Art von Posts nicht mag (Ich rede mit dir, malefue.) ist gewarnt, alle anderen folgen mir bitte hinter den Trennstrich.

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Weil wir was ganz Besonderes sind

1. Oktober 2011

Dumme Menschen sagen dummes Zeug, aber damit kluge Menschen dummes Zeug sagen, braucht man Religion.

schrab ich vor Kurzem hier, und erkannte sofort, dass dieser Spruch sehr bald zu mir zurückkehren würde, um mich in den Arsch zu beißen, wenn ich ihn nicht relativierte, und relativierte ihn flugs. Schon gestern war ich (natürlich nicht zum ersten Mal seitdem) froh drüber. Doppelt froh eigentlich, denn ich freue mich besonders über Gelegenheiten, andere Atheisten zu kritisieren, denn das… kommt mir irgendwie besonders ehrenwert vor, weil ich selbst einer bin.

Ich bin also stolz, euch heute ein fabelhaftes Beispiel dafür zu präsentieren, dass man auch ohne Religion reichlich dummes Zeug reden kann:

Ein falsches Wissenschaftsverständnis hat uns überzeugt, dass wir nicht mehr wären als unsere evolvierten Gehirne.

Jedoch, so argumentiert Neurowissenschaftler und Philosoph Raymond Tallis im folgenden Gastbeitrag für Aufklärung 2.0, bereitet eine umfassendere Philosophie über den Menschen den Gegenschlag vor.

Wer das liest und noch nicht ahnt, dass da nichts Gutes kommen kann, ist weniger vorurteilsbeladen als ich. Herzlichen Glückwunsch. Aber wer mir jetzt in die Schatten der Unargumentation von Herrn Tallis folgt und danach immer noch das Problem nicht erkennt, der ist… herzlich eingeladen, in den Kommentaren mit mir zu diskutieren. *Räusper, Hust*

Schaumamal:

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Genau wie wir

30. Januar 2011

Ich glaube, ich habe es schon ein paar Mal hier erwähnt. Ich bin nicht besonders stolz darauf, aber ich sehe keinen Grund, es geheim zu halten. Ich bin immer offen zu euch, und für diese Sache mache ich keine Ausnahme, auch wenn ich mich dafür schäme: Früher mochte ich Star Trek sehr gerne.

Nicht die klassische Serie, die war mir immer zu… alt. Aber Next Generation habe ich sehr gerne und regelmäßig gesehen, und Deep Space Nine war in vieler Hinsicht noch besser. Bei Voyager war dann Schluss, ich habe auch meinen Stolz. Gütiger Gott, wenn ich nur an diese grauenvolle Stimme denke, und Neelix…

Vergessen wir Voyager. Warum erzähle ich euch das alles? Weil ich über ein Klischee sprechen will, das wir in Star Trek vielleicht am deutlichsten und zuverlässigsten beobachten können, das aber nahezu in jeder Geschichte anzutreffen ist, in der nichtmenschliche Charaktere auftreten:

Sie sind genau wie wir.

Egal, ob sie komische Ohren haben, oder Beulen auf der Stirn, grünes Blut oder Kiemen am Hals, ob sie künstliche Lebewesen sind wie Data,  Hologramme oder allmächtige Energiewesen wie die Q: Sie sind im Grunde alle vollkommen menschlich. Sie lieben, sie hassen, sie wollen überleben, sie wollen Macht, und sie sind beleidigt, wenn jemand sie schlecht behandelt. Natürlich nicht immer alles davon, aber in den Grundzügen ist es eigentlich immer erkennbar. Und wenn sie in irgendeinem Aspekt nicht so sind wie wir, wären sie es gerne (Data).

Es hat mich oft sehr geärgert, und das nicht nur aus dramaturgischen Gründen.

Ich erkenne an, dass eine gute Absicht dahintersteckt. Die Autoren wollen uns eine Botschaft vermitteln, die eigentlich sehr lobenswert ist: Auch wenn jemand ein bisschen anders aussieht als wir, sollten wir ihn so behandeln, wie wir auch gerne behandelt werden möchten. Auch wer eine andere Hautfarbe hat, ist ein Mensch wie wir. Das ist keine schlechte Botschaft. Aber sie ist nicht wahr.

Kurzer Rant-Exkurs: Und was, in drei Teufels Namen, denken sich die Autoren eigentlich bei dieser widerwärtigen, rassistischen, abartigen, perversen, beleidigenden, rundum lächerlichen Idee, dass immer alle männlichen Wesen fremder Rassen total auf menschliche Frauen stehen, während diese sie naheliegenderweise ziemlich abstoßend finden. Stichwort Ferengi. Hallo, Freunde, für einen Ferengi sind wir genauso hässlich wie die für uns! Seid ihr wirklich so beschränkt, dass es jenseits eurer Vorstellungskraft ist, dass irgendwo da draußen eine Rasse lebt, die uns nicht für das beste hält, was dem Universum passieren konnte?

So. Jetzt geht’s wieder. Zurück zum eigentlichen Thema:

Diese Botschaft allgemeiner Gleichheit, so nett sie gemeint sein dürfte, verstellt uns den Blick darauf, dass unsere Emotionen und unsere Menschlichkeit (Ich benutze diesen Begriff hier mal zur Vereinfachung in der Hoffnung, dass ihr wisst, was ich meine.) nicht eine zwangsläufige Folge oder Voraussetzung von Intelligenz und Bewusstsein sind. Sie sind eine Folge unserer Entwicklung durch Evolution.

Wir lieben, weil das für unsere Fortpflanzung wichtig ist. Wir hassen, weil wir soziale Lebewesen sind und es deshalb Sinn ergibt, dass sozialschädliches Verhalten wie Mord und Raub Sanktionen nach sich zieht. Wir wollen überleben, weil wir sonst unsere Gene nicht weitergeben können. Und so weiter. Natürlich stark vereinfacht, aber im Prinzip dürfte das der evolutionäre Hintergrund unserer Emotionen sein.

Ein Lebewesen wie ein Q ist mutmaßlich nicht durch einen solchen Evolutionsprozess entstanden und hat deshalb keinen Grund, so zu empfinden. Eine Künstliche Intelligenz hat keinen Grund, einen Selbsterhaltungstrieb zu entwickeln, wenn keiner in ihm vorgesehen ist. Und verdammt noch mal, ein Ferengi wird menschliche Frauen nicht attraktiv finden, sondern unsere mickrigen Ohren, unsere langweilig geformten Schädel, unsere glatten Nasen und unsere Wiederkäuerzähne als abstoßend ansehen.

Nun bin ich der letzte, der von Fiktion erwartet, dass sie stets realistisch ist. Wenn ich Realität will, muss ich keine Geschichten lesen. Aber wenn ein dummes Klischee mit tödlicher Sicherheit immer wieder und wieder wiederholt wird, dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass es nicht dramaturgischen Erwägungen entspringt, sondern schlichter Ideenlosigkeit.

Hinzu kommt, dass dieses spezielle Klischee bei vielen Menschen auch als Erwartung für das wirkliche Leben besteht. Echte Künstliche Intelligenz ist zurzeit noch nicht in Sicht, aber wenn man mal ernsthaft mit Leuten drüber redet, hört man nicht selten die ernsthafte Befürchtung, dass die Maschinen sich irgendwann gegen uns wenden könnten. Ein etwas akuteres Beispiel finden wir in der vermenschlichenden Art, in der viele Leute mit Tieren umgehen, mit Pflanzen, oder sogar mit Gegenständen und natürlichen Prozessen, denen wir menschliche Emotionen und Absichten unterstellen. (“Mein Hund versteht alles, was ich sage.” “Die Natur schlägt zurück.” “Auch Pflanzen brauchen Liebe.” “Homosexualität ist falsch, weil wir für heterosexuelle Paarungen geschaffen wurden.”)

Hier kommen wir jetzt zugegebenermaßen in einen Grenzbereich, in dem sich dieser Form der irrtümlichen Vermenschlichung mit anderen Aberglauben und Vorurteilen vermischt, aber ich will darauf hinaus, dass wir nicht unbedingt warten müssen, bis uns tatsächlich mal eine außerirdische Lebensform begegnet, um schädliche Auswirkungen unserer Tendenz zu finden, unser eigenes Denken und Empfinden auf alles um uns herum zu projizieren, auch wenn es offensichtlich nicht gerechtfertigt ist.

Ich würde es deshalb sehr begrüßen, wenn auch fiktive Geschichten uns öfter darauf aufmerksam machen würden, dass andere Lebewesen eben nicht zwangsläufig so sind wie wir, sondern durchaus auf faszinierende oder auch ganz erschreckende Weise völlig anders sein können. Von Pflanzen, Computern und Naturphänomenen ganz zu schweigen.

Ferengis stehen nicht auf uns. Findet euch damit ab.


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