Cargo-Kult-Literatur

15. Juli 2012

Eigentlich müsste China Miévilles aktueller lovecraftianischer, gaimantastischer, londoniöser, absurder, sozialkritischer Götter-Apokalypse-Horror-Mystery-Geister-Comedy-Detektiv-Klassiker Kraken tadellos funktionieren und ein umwerfend gutes Buch sein. Die Beschreibung von Publisher’s Weekly trifft wie gewohnt sehr prägnant den Nagel auf den Kopf:

British fantasist Miéville mashes up cop drama, cults, popular culture, magic, and gods in a Lovecraftian New Weird caper sure to delight fans of Perdido Street Station and The City & the City. When a nine-meter-long dead squid is stolen, tank and all, from a London museum, curator Billy Harrow finds himself swept up in a world he didn’t know existed: one of worshippers of the giant squid, animated golems, talking tattoos, and animal familiars on strike. Forced on the lam with a renegade kraken cultist and stalked by cops and crazies, Billy finds his quest to recover the squid sidelined by questions as to what force may now be unleashed on an unsuspecting world. Even Miéville’s eloquent prose can’t conceal the meandering, bewildering plot, but his fans will happily swap linearity for this dizzying whirl of outrageous details and fantastic characters.

Alles irgendwie richtig, und bevor hier Zweifel aufkommen: Ich bin ein großer Fan von Perdido Street Station, und sogar von The City & The City, auch wenn ich zugeben muss, dass Letzteres als Kurzgeschichte auch gereicht hätte. Aber trotzdem…

Bei mir hat’s nicht geklappt. Ich war enttäuscht. Obwohl Miéville tatsächlich alles professionell abhakt, was in so einem Buch vorkommen muss, von den absurden Auswüchsen eine modernen Magie-Schattenwirtschaft über exzentrische Charaktere bis hin zu einer Variante von Erzschurke, auf die man erst einmal kommen muss, hat Kraken mich nicht nur gelangweilt, sondern streckenweise regelrecht geärgert. Vielleicht sogar gerade deshalb.

Denn was Perdid Street Station auszeichnete und The City & The City geradezu konstituierte, war die Originalität, die Einzigartigkeit, das Ausbrechen aus Konventionen, und das findet in Kraken zwar noch statt, ist aber nur Mummenschanz, damit man sich als Leser avantgardistisch fühlen kann. Natürlich hat mich das bunte Feuerwerk aus sonderbaren Zauberwesen, unkonventionellen Polizisten und surrealen Ereignissen auch ein bisschen abgelenkt, aber ich konnte dabei doch in Wahrheit in jedem Moment die Dramaturgie auf ihren ausgefahrenen Schienen unter mir rattern hören, und wenn mal eine Überraschung vorkam, dann bezog sie sich auf ein völlig irrelevantes Detail, über das ich zuvor nie ernsthaft nachgedacht hatte. Sogar die großen Twists am Ende sind weniger “Oh, Wow!” als “Ähm… Ja, und?”-Momente.

Beispiel: Es gibt in Kraken einen zwei Antagonisten/Schurken/Monster, die das ganze lange Buch über sehr zu gründlich und ausführlich als das fieseste, stärkste, größte, unbesiegbarste, grausamste, übernatürlichste Monster des bekannten Universums aufgebaut werden, vor dem sich sogar Götter fürchten und von dem niemand lauter als in einem Flüstern zu sprechen wagt: Goss und Subby. Goss ist ein großer, starker, brutaler, unfreundlicher Typ, der immer von einem eher passiven kleinen Jungen begleitet wird, der kaum für mehr gut ist als für gelegentliche Handreichungen. Niemandem ist es je gelungen, Goss zu entkommen, denn er scheint unverwundbar und unaufhaltsam, und niemand weiß, warum immer dieser sonderbare kleine Junge in seiner Nähe ist, und warum Goss niemals von seiner Seite weicht. Wenn jemand von euch jetzt noch nicht ahnt, was seine geheime Schwachstelle ist und wie dieser Faden der Geschichte zu Ende geht, dann … ist Kraken vielleicht genau das richtige Buch für diese dich. Glückwunsch.

Und natürlich darf auch am Ende von Kraken nicht fehlen, was am Ende eines jeden solchen Buches nicht fehlen darf: Ein -zigseitiges aufregendes Actionfeuerwerk, das ich ungeduldig und genervt überblättert habe, bis dann pflichtgemäß der große Twist kam und ich das blöde Ding endlich zur Seite legen konnte.

Fazit: 27 von 38 möglichen Punkten. Wer Terry Pratchett und Neil Gaiman noch nicht über hat, der wird auch an Kraken Freude haben. Wer China Miéville mag, wird enttäuscht und verärgert werden.

Und ein Architeuthis ist kein Krake, verdammt noch mal!


Ayn Rand kommt selten allein: 32%

12. November 2011

So, jetzt ist natürlich schon ein bisschen mehr passiert als beim letzten Mal. Und eigentlich doch nicht. (Ich spreche keine Spoilerwarnung aus, weil ich die grundsätzlich nicht mag und es in dem Buch auch wahrhaftig nichts zu spoilen gibt, aber falls ihr das anders seht, betrachtet euch bitte als gewarnt.)

Hank Rearden und Dagny Taggart haben ihre Eisenbahnstrecke aus Rearden Metal gebaut, und es war ein spektakulärer Erfolg. Sie haben einen unvollständigen Prototypen eines Motors gefunden, der eine billige und unbegrenzte Energiequelle verwendet und die Menschheit auf eine völlig neue Entwicklungsstufe heben könnte. Es sah so aus, als wäre die trostlose Welt Ayn Rands auf dem Weg in eine glänzende Zukunft. Sie hatten sogar Sex. (Nebenbei: Eine sonderbare Einstellung scheint die Autorin zu dem Thema zu haben.

Hank: “[...]You’re as vile an animal as I am. I should loathe my discovering it. I don’t. Yesterday, I would have killed anyone who’d tell me that you were capable of doing what I’ve had you do.[...]“

Dagny: “[...] I am an animal who wants nothing but the sensation of pleasure which you despise [...] You’ll have me any time you wish, anywhere, on any terms.”

Sicher, man sollte im Allgemeinen nicht unbedingt von den Worten der Protagonisten auf die Meinung der Autorin schließen, aber erstens bentutzt Rand ihre Figuren dauernd als Sprachrohr, um uns Vorträge darüber zu halten, wie der Hase zu laufen hat, und zweitens ist es doch einfach merkwürdig, dass die beiden – dazu gleich noch mehr – offensichtlichen, unangefochtenen, makellosen und penetrant ungebrochenen Helden dieses Romans ganz selbstverständlich Geschlechtsverkehr als etwas Niedriges, Schmutziges, Unappetitliches ansehen beschreiben [korrigiert auf CKs völlig berechtigten Hinweis, dass Dagny Sex eigentlich gar nicht schmutzig findet], und die völlige Unterwerfung der Frau unter den Mann dabei nebenbei voraussetzen, ohne dass man es auch nur explizit thematisieren müsste. Ja. Na gut, ich weiß, in den Zitaten da klingt es schon ziemlich explizit, aber eben nicht thematisiert, wenn ihr wisst, was ich meine. Wisst ihr? Naja.)

Aber die Schurken waren natürlich auch nicht untätig: Die Equalization of Opportunity Bill hat es illegal gemacht, mehr als ein Geschäft zu betreiben, und das Fair Share Law zwingt Rearden, jedem einen gerechten Anteil an seinem neuen Metall zu liefern, und schränkt auch Dagnys Möglichkeiten ein, die neue Strecke aus Rearden Metal auszunutzen, denn natürlich darf jetzt auch keine Eisenbahngesellschaft auf einer Strecke mehr Züge einsetzen als andere Gesellschaften auf anderen Strecken.

Weil sie deshalb jetzt nicht mehr genug von Ellis Wyatts Öl transportieren kann (und der eh nicht mehr so viel produzieren darf, denn das wäre ja unfair gegenüber den anderen Ölproduzenten), hat Wyatt genug, zündet seine Felder an und verschwindet.

Und so weiter.

Es ist also eine ganze Menge los, und irgendwie ist mir manches auch immer noch sympathisch. Diese vielen Gleichheits- und Gerechtigkeits- und Fairnessgesetze erinnern in ihrer Dummheit und Widerwärtigkeit natürlich schon an gewisse Tendenzen der aktuellen politischen Debatte (*Räusper*Frauenquote*Hust*”) oder auch bereits bestehender Regelungen (AGG, irgendjemand?).

Trotzdem macht das Lesen keinen Spaß, und trotzdem ist und bleibt Atlas Shrugged ein furchtbar dämliches Buch, denn obwohl ganz viel passiert, gibt es eigentlich keine Handlung, denn es gibt keine Entwicklung. Nach wie vor glänzen die Helden und sind fehlerfrei, und nach wie vor sind die Schurken finstere, korrupte, erbärmliche, rückgratlose, lächerlich dumme Gestalten, die nicht mal einen Satz sprechen können, ohne den unsinnigen Prämissen ihrer eigenen Scheinmoral zu widersprechen. Und natürlich sieht man ihnen sofort am Gesicht an, wes Geistes Kind sie sind.

The man who sat in front or Rearden’s desk had vague features and a manner devoid of all emphasis, so that one could form no specific image of his face nor detect the driving motive of his person.

Und dann sagen sie eben Sachen wie:

“At a time of desperate stell shortage, we cannot permit the expansion of a steel company which produces too much [...] If Rearden Metal is not good, it’s a physical danger to the public. If it is good it’s a social danger.”

oder

“Motor? What motor, Miss Taggart? I had no time for details. My objective was social progress, universal prosperity, human brotherhood and love. Love, Miss Taggart. That is the key to everything.”

oder wie Reardens Mutter, als er sich weigert, seinem Bruder einen Job zu geben:

“You’re the most immoral man living – you think of nothing but justice!”

Hoho, wie entlarvend. Selbstentlarvend, sogar. Geht’s noch cleverer?

Und die Guten… Naja, ihr wisst schon:

He was an elderly man with a slow, firm manner and a look of bitterness acquired not in blind resentment, but in fidelity to clear-cut standards.

Und:

“No, Mr Rearden, it’s one or the other. The same kind of brain can’t do both. Either you’re good at running the mills or you’re good at running to Washington.”

Mit anderen Worten, und ich vermute, ich werde das noch oft sagen, und ziemlich bald werden mir die anderen Worte ausgehen: Ayn Rand macht genau die Fehler, die mir auch Terry Goodkind verleiden. Ihre Geschichte ist eine einzige Predigt, ihre Charaktere sind grobe Kartonschnitte, und jeder Satz in ihrem Text ist billigste, offensichtliche Exposition, die dem Leser erklärt, was gut ist, und was böse.

Wie wird das wohl alles enden?

Wer ist John Galt?

Und wer will das eigentlich noch wissen?


Hallowed Be Thy Name

2. Juni 2011

(Dieser Artikel ist aus rational nicht zugänglichen Gründen in englischer Sprache verfasst. Ich bitte die Leser, die das stört, um Entschuldigung, aber nur ein bisschen. So wie Prominente das manchmal machen, wenn sie so tun, als würden sie sich entschuldigen, aber in Wirklichkeit nicht einmal bereit sind, den Eindruck zu erwecken, als würden sie eingestehen, einen Fehler begangen zu haben, und sowas sagen wie “Es tut mir Leid, dass einige von Ihnen sich von meinen Äußerungen angegriffen gefühlt haben.”)

I love Jeff Strand. I want to be like him. If he wasn’t so far away, I would probably loiter around his home each night and try to catch a glimpse of him, all the time trying to talk myself into the delusion that we are, indeed, quite close friends. I want his children. I mean, I want children with him, together, as a familiy. Not that I want to take the one he already has. Now, that would be creepy. Unfortunately, I’m male. I’m also heterosexual, so there goes that.

But should you read this, Jeff, and should you happen to be gay (which I have no reason to suspect, but what do I know?), please do not consider this my last word on the subject.

Now you know how much I love him, maybe it’s time to let you in on the reason: Jeff Strand is a writer. Scratch that. He is the writer. Which is also why I kind of hate him. Jeff Strand is exactly the writer I want to be. The only reason I am able to love him in spite of that ist that, at least, I’m slightly better-looking than him. That’s gotta be worth something, I guess.

He is funny, he is original, he paints convincing, interesting characters, he shows us their strengths and their weaknesses and gives us reasons to like them, whether they are good or bad, and then he kills them. His dialogues are quirky, amusing, and they are never just transparent plot devices to hand the reader some piece of information. His stories are fast-paced, violent, cruel, funny, touching, macabre, did I mention funny?, and absolutely insane.

Just reading the short descriptions provided on the cover should be enough to know that you want to buy all of his stories. For instance:

Wolf Hunt. Two thugs for hire. One beautiful woman. And one vicious frickin’ werewolf.

The sinister Mr. Corpse. The feel-good zombie novel of the year.

Benjamin’s Parasite. A rather disgusting action/horror/comedy about why getting infested with a ghastly parasite is unpleasant.

Pressure. What if your best friend was a killer… And he wanted you to be just like him?

Oh, and he also has a blog.

If you’re still doubting, first: What the hell is wrong with you? Second:

“Do you have a cover story?”

“Excuse me?”

“For your family. You’re not going to tell them that a couple of hired thugs came over and broke your thumbs for stealing from a drug lord, are you?”

“I guess not.”

“Are you clumsy?”

“I… I can be.”

“So, theoretically, you could have tripped, put out your hands to break your fall, hit the floor, and snapped your thumbs, correct?”

“I’m not sure.”

George sighed. “Work with me, Doug. This is for your benefit. I’m trying to protect your marriage. You want your grandkids to know that you’re a scumbag sleazeball criminal? You’re way too old to start life from scratch, so you need to commit to the story, make it believable. Let’s practice.”

“I fell… and, uh, hit the floor…”

“That’s total crap. You need conviction, and you also need a sheepish demeanor. Look me in the eye and start off with something like ‘You’ll never believe this’, and then hold up your thumbs. That’ll make it look like you aren’t trying to hide anything. It’s kind of a ridiculous story, so your performance needs to be spot-on.”

Douglas cleared his throat. “You’ll never believe this… but I was walking through the living room…”

“Hold up your thumbs.”

Douglas held up his thumbs. “I was walking through the living room, and I tripped on a dog bone–”

“Chew toy sounds better.”

“A chew toy. I fell and tried to break my fall, and I hurt my thumbs.”

“Nobody’s going to punish the dog for making you trip, right?”

“No.”

“Good.”

See what I mean? Now go and buy his books. All of them. Off you go!


George, you can type this shit, but you sure as hell can’t say it

24. Januar 2011

Mich würde mal eure Meinung interessieren, einfach so auf die Schnelle, ganz unverbindlich und subjektiv. Ich fürchte, ihr seid alle ein bisschen voreingenommen und nicht repräsentativ, schließlich lest ihr dieses Blog, aber vielleicht heißt das gar nichts. Also los:

In Geschichten lese und schreibe ich gerne halbwegs natürliche Dialoge, in denen so Abschnitte vorkommen wie “Ähh… hm… Was?” oder “Naja, pff… Keine Ahnung.”

Sachen, die Leute auch wirklich sagen.

Meine Lektorin markiert mir solche extremen Beispiele und ermahnt mich, dass meine Dialoge literarischer werden müssen. Ich weiß, dass sie da in gewisser Weise Recht hat, aber auf der anderen Seite lese ich gerade ein ziemlich abschreckendes Gegenextrem, und nun komme ich langsam zur Sache.

Geoffrey Cousins “The Butcherbird” ist ein durchaus gelungener australischer Wirtschaftsthriller, der mir bisher (nach zwei Dritteln) eigentlich gut gefällt. Aber es ist diese Art Roman, in der Leute sich treffen und dann solche Sachen sagen wie:

[Als der Protagonist, beruflich Architekt, von einem Bootsausflug zurückkehrt, sagte seine Frau zu ihm:] “So, the great sailor returns from life on the high seas. Didst thou conquer the waves? Didst thou haul on mighty hawsers and splice the main brace? And hast thou returned to thy safe port and the bosom of a soft woman?”

Oder:

[Der Sohn eines Freundes des Protagonisten wurde verprügelt, und sein stolzer Vater sagt in trauter Männerrunde in einer Bar zu den anderen:] “My son. Yes, gentlemen, the fruit of my loins, my only son, Gordy – rugby player, drinker, rooter – all fifteen stone of muscle and meat, beaten, bleeding. Shirt torn. The shirt his mother gave him for Christmas, five years ago admittedly, but ripped, covered in blood. Gordy, my son. I ask you, gentlemen – who would dare lay a finger on my son and expect a happy life?”

Oder Stieg Larsson. Der hat ja offenbar auch irgendwas richtig gemacht, dem Verkaufserfolg nach. Aber er schreibt Dialoge wie diesen hier:

“Du bist Journalist, also betrachte alles, was jetzt kommt, als off the record.“

„Jetzt mach mal halblang! Du kannst mir nicht solche Sachen erzählen und hinterher damit ankommen, dass ich nichts davon weitergeben darf.“

„Und ob ich das kann. […] Über den Rest der Story […] kannst du gerne was schreiben, aber du musst mich als anonyme Quelle behandeln.“

„Aha. Aber in der gängigen Terminologie bedeutet off the record, dass man mir im Vertrauen etwas erzählt, ich aber nichts drüber schreiben darf.“

Für mich können solche Dialoge einen Roman völlig zerstören. Sie reißen mich komplett raus, weil ich beim Lesen immer versuche mir vorzustellen, wie jemand so etwas wirklich sagt – und dabei spektakulär Schiffbruch erleide.

Und das ist im Grunde schon meine Frage. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich will jetzt nicht hören, wie toll ihr meine Dialoge findet. Ich weiß, dass ich daran noch arbeiten muss. Aber mich würde brennend interessieren, ob ihr erkennt, was mich an den Beispielen da oben irritiert, oder ob ich da einfach nur irgendwie den Zugang nicht finde.

Was meint ihr?


Holzmedium

17. April 2010

Charlotta hat mir freundlicherweise ein Stückchen zugeworfen, und es geht sogar noch um ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Literatur. Sie möchte wissen, ob es Klassiker gibt, die man gelesen haben muss.

Wollte ich es mir leicht machen, könnte ich einfach mit “Nein.” antworten. Von den meisten Klassikern halte ich nämlich nicht viel. Ich weiß nicht, ob das an denen liegt oder an mir, aber wir verstehen uns einfach nicht richtig. Deswegen lese ich lieber zeitgenössische Literatur. Gelegentliche überraschende Ausnahmen wie “Krieg und Frieden”, das mir zum Beispiel sehr gefallen hat, konnten daran bisher nichts ändern. Wenn es aber um die Frage geht, ob es Bücher gibt, die man gelesen haben muss, antworte ich natürlich mit einem lauten “Ja!”. (Die Reihenfolge innerhalb der Aufzählung hat nichts zu sagen, und natürlich gäbe es noch viel mehr Bücher für so eine Liste, aber ich will nicht übertreiben.)

Belletristik

  1. The Power of One von Bryce Courtenay
    Ein wundervolles Buch über den jungen Peekay, der im Südafrika der dreißiger und vierziger Jahre aufwächst. Es geht dabei natürlich um die schönen und hässlichen Seiten dieses bemerkenswerten Landes, aber auch um das Leben an sich, Kindheit und Erwachsenwerden, und eigentlich um alles.
  2. A Series of Unfortunate Events von Lemony Snicket
    Die Geschichte der vom Unglück verfolgten Beaudelaire-Waisen, deren Eltern bei einem mysteriösen Feuer ums Leben gekommen sind und die nun von sonderbarem Vormund zu sonderbarem Vormund immer wieder dem hinterhältigen Count Olaf entkommen müssen, der es auf ihr Erbe abgesehen hat. Ja gut, technisch gesehen ist das nicht ein Buch, sondern 13, aber immerhin gibt es die auch alle in einem Set zu kaufen.
  3. The Malazan Book of the Fallen von Steven Erikson
    Ja, das ist auch wieder eine Serie, aber es ist eine umwerfende Serie über eine Fantasy-Welt voller faszinierender Charaktere und verschiedener Rassen, die sich nicht nur dadurch unterscheiden, dass die einen spitze Ohren haben und die anderen klein sind. Ich versuche gar nicht erst, die Handlung zusammenzufassen, man muss es einfach lesen. Episch im allerbesten Sinne und möglicherweise das Beste, was es zurzeit an Fantasy auf dem Markt gibt, und für alle, die Angst vor Serien haben: Man kann fast jeden Band, und insbesondere die ersten, auch einfach für sich alleine lesen. Die sind in sich abgeschlossen.

Ich dränge so ungern andere Menschen zu Dingen, die sie vielleicht gar nicht wollen, aber beim  Stöckchen ehört das Weiterwerfen wohl irgendwie dazu. Ich versuche es mal bei Andi, Pyrrhussieg und JuliaL49. Aber ich bin auch wirklich nicht beleidigt,falls ihr nicht fand.


Nimmermehr (14)

25. August 2009

Heute erscheint der 14. Teil meines kleinen Fortsetzungsromans “Nimmermehr”. Ich hoffe, dass noch jemand mitliest und wünsche euch viel Spaß damit!

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Nimmermehr (13)

21. August 2009

Es ist Freitag, der 13. Teil meines Fortsetzungsromans Nimmermehr erscheint, aber es kommt trotzdem keine  einzige Machete vor, und verglichen mit den letzten Teilen ist dieser hier mal eher was entspannt Nachdenkliches. Viel Spaß!

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Nimmermehr (12)

18. August 2009

Mein Fortsetzungsromen Nimmermehr  macht das Dutzend voll (Hier als pdf.), und heute passiert auch noch mal richtig viel. Das nächste Kapitel wird wieder ein bisschen ruhiger, denke ich.

Kurz zusammengefasst haben wir im ersten Teil eine junge Dame kennen gelernt, die an einem norwegischen Fjord wohnt und offenkundig unter ernst zu nehmenden psychischen Beschwerden leidet. Diese junge Dame bekam in der ersten Szene einen Anruf von Clarence und musste sich auf den Weg machen, um etwas für ihn zu erledigen. Sie bekommt später auch einen Namen, aber noch kennen wir den nicht.
Der zweite Teil stellte uns Sonia vor, eine junge Journalistin, die zurzeit nicht ganz freiwillig ihren Bruder bei sich beherbergt und einen geheimnisvollen Anruf bekommen hat, in dem ihr eine große Verschwörungsgeschichte angekündigt wurde.
Im dritten Teil waren wir dabei, als eine junge Frau, die der Fjordbewohnerin des ersten Teils kein bisschen ähnelte, in Oslo ein Flugzeug nach Deutschland bestieg, auf dem Weg nach Hamburg. 
Im vierten Teil kam Sonia ihrer Verschwörung näher, und zum Schluss stellte sie fest, dass die geheimnisvolle Anruferin den Mord an einem ehemaligen Hamburger Bürgermeister und seiner Familie vorhergesagt hatte.
Im fünften Teil sahen wir einer kinderlieben jungen Frau in einem Hamburger Hotelzimmer dabei zu, wie sie erschöpft auf ihrem Bett lag und sich an ihr hartes Tagwerk erinnerte, das ziemlich direkt mit dem vorhin erwähnten Mord zusammenhängt.
Der sechste Teil führt uns nach Afrika, wo wir einen neuen Mitarbeiter des Unternehmens Discordia, Incorporated, beim Beginn seines ersten Arbeitstages begleiten.
Im siebten Teil fährt Sonia zur Arbeit, frohen Mutes und bereit, sich in die Recherche für die Story ihres Lebens zu stürzen.
Die junge Frau hat im achten Teil noch eine PSP zu retten, zwei Überraschungseier zu essen, einen kleinen Auftrag zu erledigen und einen Kater zu beerdigen, bevor sie sich schließlich auf den Weg zu Sonia macht.
Sonia und die junge Frau, die uns nun endlich verrät, dass wir sie Lenore nennen dürfen, treffen im neunten Teil aufeinander, doch als Lenore siche gerade ernsthaft an die Arbeit machen will, taucht ein unterwartetes – und ein wenig absurdes – Hindernis auf.
Im zehnten Teil gibt es ein leider sehr kurzes Wiedersehen mit Kristina und Lenore und Sonia werden aus ihrer prekären Lage befreit.
Sonia gelingt im elften Teil die Flucht – gewissermaßen -, und wir lernen Clarence endlich mal persönlich kennen. 

Wer noch genauer wissen will, was bisher geschah, klickt bitte auf die Geschichten-Seite.

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Nimmermehr (11)

15. August 2009

Hier ist für euch der elfte Teil meines Fortsetzungsromans Nimmermehr. Viel Spaß!

Kurz zusammengefasst haben wir im ersten Teil eine junge Dame kennen gelernt, die an einem norwegischen Fjord wohnt und offenkundig unter ernst zu nehmenden psychischen Beschwerden leidet. Diese junge Dame bekam in der ersten Szene einen Anruf von Clarence und musste sich auf den Weg machen, um etwas für ihn zu erledigen. Sie bekommt später auch einen Namen, aber noch kennen wir den nicht.
Der zweite Teil stellte uns Sonia vor, eine junge Journalistin, die zurzeit nicht ganz freiwillig ihren Bruder bei sich beherbergt und einen geheimnisvollen Anruf bekommen hat, in dem ihr eine große Verschwörungsgeschichte angekündigt wurde.
Im dritten Teil waren wir dabei, als eine junge Frau, die der Fjordbewohnerin des ersten Teils kein bisschen ähnelte, in Oslo ein Flugzeug nach Deutschland bestieg, auf dem Weg nach Hamburg. 
Im vierten Teil kam Sonia ihrer Verschwörung näher, und zum Schluss stellte sie fest, dass die geheimnisvolle Anruferin den Mord an einem ehemaligen Hamburger Bürgermeister und seiner Familie vorhergesagt hatte.
Im fünften Teil sahen wir einer kinderlieben jungen Frau in einem Hamburger Hotelzimmer dabei zu, wie sie erschöpft auf ihrem Bett lag und sich an ihr hartes Tagwerk erinnerte, das ziemlich direkt mit dem vorhin erwähnten Mord zusammenhängt.
Der sechste Teil führt uns nach Afrika, wo wir einen neuen Mitarbeiter des Unternehmens Discordia, Incorporated, beim Beginn seines ersten Arbeitstages begleiten.
Im siebten Teil fährt Sonia zur Arbeit, frohen Mutes und bereit, sich in die Recherche für die Story ihres Lebens zu stürzen.
Die junge Frau hat im achten Teil noch eine PSP zu retten, zwei Überraschungseier zu essen, einen kleinen Auftrag zu erledigen und einen Kater zu beerdigen, bevor sie sich schließlich auf den Weg zu Sonia macht.
Sonia und die junge Frau, die uns nun endlich verrät, dass wir sie Lenore nennen dürfen, treffen im neunten Teil aufeinander, doch als Lenore siche gerade ernsthaft an die Arbeit machen will, taucht ein unterwartetes – und ein wenig absurdes – Hindernis auf.
Im zehnten Teil gibt es ein leider sehr kurzes Wiedersehen mit Kristina und Lenore und Sonia werden aus ihrer prekären Lage befreit.

Die ganze Geschichte noch mal zum Nachlesen findet ihr natürlich auf der Geschichten-Seite. 

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Nimmermehr (10)

11. August 2009

Mein kleiner Fortsetzungsroman wird heute zweistellig, mit einem ausgesprochen actionreichen Kapitel – zumindest für meine Verhältnisse. Viel Spaß!

Kurz zusammengefasst haben wir im ersten Teil eine junge Dame kennen gelernt, die an einem norwegischen Fjord wohnt und offenkundig unter ernst zu nehmenden psychischen Beschwerden leidet. Diese junge Dame bekam in der ersten Szene einen Anruf von Clarence und musste sich auf den Weg machen, um etwas für ihn zu erledigen. Sie bekommt später auch einen Namen, aber noch kennen wir den nicht.
Der zweite Teil stellte uns Sonia vor, eine junge Journalistin, die zurzeit nicht ganz freiwillig ihren Bruder bei sich beherbergt und einen geheimnisvollen Anruf bekommen hat, in dem ihr eine große Verschwörungsgeschichte angekündigt wurde.
Im dritten Teil waren wir dabei, als eine junge Frau, die der Fjordbewohnerin des ersten Teils kein bisschen ähnelte, in Oslo ein Flugzeug nach Deutschland bestieg, auf dem Weg nach Hamburg.
Im vierten Teil kam Sonia ihrer Verschwörung näher, und zum Schluss stellte sie fest, dass die geheimnisvolle Anruferin den Mord an einem ehemaligen Hamburger Bürgermeister und seiner Familie vorhergesagt hatte.
Im fünften Teil sahen wir einer kinderlieben jungen Frau in einem Hamburger Hotelzimmer dabei zu, wie sie erschöpft auf ihrem Bett lag und sich an ihr hartes Tagwerk erinnerte, das ziemlich direkt mit dem vorhin erwähnten Mord zusammenhängt.
Der sechste Teil führt uns nach Afrika, wo wir einen neuen Mitarbeiter des Unternehmens Discordia, Incorporated, beim Beginn seines ersten Arbeitstages begleiten.
Im siebten Teil fährt Sonia zur Arbeit, frohen Mutes und bereit, sich in die Recherche für die Story ihres Lebens zu stürzen.
Die junge Frau hat im achten Teil noch eine PSP zu retten, zwei Überraschungseier zu essen, einen kleinen Auftrag zu erledigen und einen Kater zu beerdigen, bevor sie sich schließlich auf den Weg zu Sonia macht.
Sonia und die junge Frau, die uns nun endlich verrät, dass wir sie Lenore nennen dürfen, treffen im neunten Teil aufeinander, doch als Lenore sich gerade ernsthaft an die Arbeit machen will, taucht ein unerwartetes – und ein wenig absurdes – Hindernis auf.

Ausführlich könnt ihr auf der Geschichtenseite nachlesen, was bisher geschah.

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