Projekt 52 Bücher (7)

3. März 2013

Na logo. Lebt Frank Zander eigentlich noch? Ich habe ihn ja mal persönlich kennengelernt. War profund gruselig.

Diesmal hat das Fellmonsterchen es mir mit der Aufgabe besonders leicht gemacht:

Du betrittst zum ersten Mal die Wohnung deines neuen Schwarms. Welches Buch sollte auf dem Couchtisch (oder natürlich wahlweise auf dem Nachttisch) rumliegen, damit du dir sicher bist “Hier bin ich richtig!”?

Pa-haa. Als müsste ich darüber auch nur nachdenken. Eins von meinen natürlich, idealerweise alle. Aber weil es ja ausdrücklich um ein Buch geht, will ich mich um diese Entscheidung nicht drücken.

Das wundervolle Bild verwende ich mit freundlicher, wenn auch in Anbetracht der Geschichte marginal skeptischer Erlaubnis von www.Fotokunst-Potthoff.de

Das wundervolle Bild verwende ich mit freundlicher, wenn auch in Anbetracht der Geschichte marginal skeptischer Erlaubnis von http://www.Fotokunst-Potthoff.de

Mein sonderbarer Onkel Simon” sollte es sein. Warum? Naja, wir reden ja nicht von besonders ausgefeiltem Literaturgeschmack, sondern davon, woran ich erkenne, dass sie die Richtige für mich ist, oder er, weiß man ja nicht, und das erkenne ich natürlich nicht daran, dass er (oder sie) sowas Mainstreamiges, rundum Gelungenes, einfach unbestreitbar Gutes wie Bright Outlook liest, sondern daran, dass sie (oder er) sich auch für so skurrile, amateurhafte kleine Fragmente wie dieses begeistern kann. Klar, oder?

Und falls das Bestandteil der Frage sein sollte: Lieber auf dem Nachttisch.

(Bonusfrage: Welches Buch dürfte dort auf keinen Fall rumliegen?)

Da bin ich nun – das mag die eine oder andere von euch überraschen – gar nicht so. Versuchsweise darf man gerne auch den größten Schund lesen, mache ich selbst ja auch oft genug, aber glücklicherweise ist mir trotzdem eine Antwort auch auf diese Frage eingefallen: Eines dieser Bücher “Wie mache ich das Beste aus meinem iPad?”, oder wie sie alle heißen. Ich habe schon gewisse irrationale Vorbehalte gegen Leute, die überhaupt ein iPad besitzen, und wenn diese Leute dann auch noch meinen, ein gedrucktes Buch zu brauchen, das ihnen sagt, was sie mit dem Tablet anstellen sollen, dann … bin ich ziemlich sicher, dass ich mich nicht gut genug mit ihnen verstehen würde, um ihren Nachttisch zu Gesicht zu bekommen, und wenn doch, ist sonst irgendwas schief gelaufen und bedarf dringend einer Korrektur.


Ich nenne es Novelle

27. Juni 2009

Ich lese nicht nur gerne, ich erfinde in meiner Freizeit auch gerne mal Geschichten. Dies hier ist kurze Geschichte, die ich vor einigen Jahren geschrieben habe, und als ich sie kürzlich mal wieder hervorkramte, stellte ich fest, dass ich mich trotz der langen Zeit erstaunlich wenig dafür schäme.

Ich freue mich wie immer über jeden Kommentar und wäre euch ganz besonders dankbar, wenn ihr mich möglichst zahlreich wissen ließet, ob ihr so etwas hier noch öfter lesen wollt, oder ob ich lieber bei den nichtliterarischen Artikeln bleiben soll.

Wer nicht sicher ist, ob er mich knapp achtzehn Seiten lang ertragen kann, ignoriert diesen Eintrag bitte, die anderen folgen mir einfach hier entlang…

Ergänzung, 28. Juni 2009: Auf Vorschlag in den Kommentaren gibt es die Geschichte jetzt auch als pdf.

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