Das alltägliche Grauen

Heute morgen nahm ich ein Bad. Ich fand das sehr angenehm und entspannend, aber als ich danach aus der Wanne stieg und mich abtrocknete, kam mir etwas merkwürdig vor. Ich sah mir die Sache genauer an und entdeckte etwas Schwarzes, das sich unter dem flauschigen weißen Schaum bewegte.

Ich weiß naturgemäß nicht, ob die knapp handtellergroße Spinne die ganze Zeit über mit mir in der Wanne war, oder ob sie erst gegen Ende ins Wasser gefallen ist, aber aus meiner Sicht macht das eigentlich auch keinen großen Unterschied.

So ein Ereignis kann – zumindest für ein paar Stunden – meine Wahrnehmung der Welt ziemlich verändern.

2 Responses to Das alltägliche Grauen

  1. julial49 sagt:

    Ha, Wahrnehmung verändern?!? Hast du nicht an Ort und Stelle einen Herzinfarkt bekommen?

  2. Muriel sagt:

    Ich bin nicht so für Herzinfarkte. Der Schrecken entfaltet sich gemächlich, wie Wasser, das die verästelten Gänge eines Ameisenbaus füllt.

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