Frühstück mit Markus Schächter

Mit Dank an Peer von medienpiraten.tv  für die Inspiration und die Erlaubnis (Wem der Name Markus Schächter nichts sagt, der findet dort auch die Erklärung.):

„Morgen, Markus.“
„Morgen, Angelika [Name von der Redaktion frei erfunden]. Kannst du mir mal die Nussnougatcreme reichen, die sich im kollektiven Bewusstsein unserer Gesellschaft, die sich als Familienäquivalent konstituiert hat, als etwas Besonderes mit Mehrwert dargestellt hat?“
„Hier, bitte.“
„Danke. Sind alle wichtigen kompetitiven Elemente des Frühstücks schon fertig?“
„Kaffee läuft gerade durch.“
„Schön. Der ist nämlich Teil einer Vitalitätsquelle, die ich durchaus brauche.“
„Ich weiß. Hast du Florian [dito] geweckt?“
„Der umstrittene Kern unserer Aufgabenverteilungsvereinbarung schließt natürlich die Transformierung eines Kindes in die wache Medienwelt mit ein. Diese historische Chance, quasi als Begleitschiff, das uns ermöglicht, den ganzen Tag die komplexer werdende Öffentlichkeit einer globalisierten Welt zu beobachten, wieder die gesamte Familie zu erreichen, sollte ich nutzen.“
„Du hast es also vergessen?“
„Meine Verpflichtung ist im Grundwasser meiner Befindlichkeit angekommen, aber ich kann dir darauf nur eine typische Sowohl-als-auch-Antwort geben.“
„Wie immer also.“
„Wir dürfen natürlich nicht die falsche Tür bewachen. Auf diese Weise würden wir uns die Möglichkeit nehmen, aus dem babylonischen Gefängnis des Ein-Antworten-Systems auszubrechen und so den Spirit unserer Ehe als ein gewaltiges Maß, das wir alle nicht berücksichtigen müssen, durch eine neue Ansprache der Familienmitglieder mit dem Ziel, dass wir in der Diversifikation unserer Plattformen und Kanäle zum Schluss in der Reichweite mehr erreichen, als wir früher erreichen konnten, als Motor für zukunftsweisende Innovation zu realisieren.“
„… und meine Mutter hat mich noch gewarnt.“

6 Responses to Frühstück mit Markus Schächter

  1. Andi sagt:

    Darf ich mir das als Fortsetzungsroman wünschen? So ein Herr Schächter wird ja auch mal am Mittag etwas speisen oder gar am Abend?

  2. Muriel sagt:

    Danke für den Vorschlag, finde ich gut. Dafür müsste Peer aber noch ein paar mehr Zitate veröffentlichen, die ich dann verwursten kann. Selbst ausdenken wäre sicher nicht gesund.

  3. Andi sagt:

    Lass es auf einen Versuch ankommen. 🙂

  4. keoni sagt:

    Gute Güte, ist der nervig! Das sind doch aber sicherlich geschriebene Reden, in denen diese Phrasen fallen, oder? Solche Sätze kann doch niemand aus dem Stegreif improvisieren…

  5. […] den Bus warten mit Markus Schächter Auf nachdrücklichen Wunsch eines einzelnen Herrn machen wir also eine Serie daraus. Viel Spaß! Dank geht abermals an […]

  6. Lilly sagt:

    Herrlich! Gefällt mir. Eloquenz ist ja mal nichts Schlechtes – aber sowas…. 😉

    LG

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