There is no way to happiness

16. September 2009

Da sich „Seoulmates“ ganz ordentlicher Beliebtheit erfreut, nehme ich mal an, dass an einer Fortsetzung meines Reiseberichts noch Interesse besteht. Außerdem ist es schön symmetrisch, dass ich den Bericht über Seoul im Bus in den Park geschrieben habe und nun den Bericht über den Park im Bus nach Seoul schreibe. Ich beginne mit einer kurzen Einführung.
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Warnungen

15. September 2009

Weil es sich gerade irgendwie aufdrängt, hole ich heute mal den Projekt-52-Beitrag zum Thema „Warnungen“ nach. Und da ist er schon:

Warnungen 1

Und weil’s so schön war, gibt’s für alle, die mögen, noch einen gratis dazu: Den Rest des Beitrags lesen »


Seoulmates

14. September 2009

Ja, tut mir Leid, der musste sein. Heute schreibe ich mal einen kleinen Reisebericht für euch. Bei dieser Gelegenheit werde ich auch gleich mein Bestes tun, die Projekt-52-Fotos, die ich euch noch schulde, möglichst ungezwungen einzuflechten. Für die, die es interessiert: Ich schreibe diesen Bericht im Bus nach Sokcho. Mit Seoul ist also erst einmal Pause, da geht es Mittwoch weiter. Bis dahin wird der Seoraksan-Nationalpark bewandert, der voller malerischer Berge, seltener Tierarten und romantischer Wasserfälle sein soll. Aber weil ich den ja noch gar nicht gesehen habe, geht es erstmal um Seoul. Wohlan.

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Restebloggen zum Wochenende (7)

13. September 2009

Naturgemäß wird das Restebloggen an diesem Wochenende von Urlaubsbeobachtungen dominiert. Aber ein paar völlig koreabezugsfreie Links habe ich trotzdem für euch gesammelt. Ich hoffe, sie gefallen.

  1. In Dubai sind Donuts nicht rund, sondern viereckig; zumindest ist es am Flughafen von Dubai so. Hat jemand eine Idee, welchen Sinn das haben könnte?
  2. Stationäre Stadtpläne in Seoul sind offenbar nicht zwangsläufig eingenordet. Meistens scheinen sie sich an der Blickrichtung des Betrachters zu orientieren. Bis ich das begriffen hatte, war es ausgesprochen schwer, sich hier zurechtzufinden.
  3. Hier ist schon mal das erste Foto.
    Cheongyye-Cheong-Fluss
    Mehr gibt’s im nächsten Eintrag, der wird dann auch mal ein richtiger Reisebericht.
  4. Man bekommt hier im Restaurant zu jeder Mahlzeit kostenlos Wasser oder kalten Tee, soviel man will. Das finde ich extrem richtig so!
  5. Koreaner haben ja kein Alphabet wie wir, sondern eben koreanische Schriftzeichen. Wie sortieren die ihre Bücher? Und wie die Namen im Telefonbuch? Haben die Schriftzeichen auch eine bestimmte Reihenfolge, wie unsere Buchstaben?
  6. Via wirres.net habe ich diese schicke redux-Version des Internet-Manifestes gefunden. Ich denke, dass ich dieses Ding hier zum ersten und letzten Mal erwähnt habe. Mir sträuben sich die Haare, wenn ich bloß an dieses stumpfe Geschwafel denke.
  7. Madonna auf der Bühne zusammengebrochen! Um Gottes Willen, denkt ihr? Naja, wahrscheinlich ist es nicht so schlimm. Es passiert nämlich immer an genau derselben Stelle in ihrer Choreographie
  8. Gender-Mainstreaming bei der NPD. Wer bisher noch nicht regelmäßiger Leser von Ahoi polloi war, der sollte es nach diesem Beitrag werden.
  9. Wer sich schon gefragt hat, ob die Suspendierung der Fernsehspielchefin des NDR vielleicht gar nicht das eigentliche Problem löst, der kann sich seinen Verdacht hier von der FAZ bestätigen lassen.
  10. Ein kleiner Beitrag, aber ein schöner, von Herrn Salami zum Thema Krankheiten.
  11. Ich war selbst mal so eine Art Sprachnörgler, über die das Bremer Sprachblog sich gerne lustig macht. Heute schäme ich mich dafür. Wer selbst noch nicht geheilt ist oder sich sonst für das Thema interessiert, sollte diesen Beitrag nicht verpassen.

Jetzt wird’s richtig peinlich

12. September 2009

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber selbst geschriebene Gedichte stehen für mich auf der Liste der Dinge, für die ich mich schrecklich schäme, ganz weit oben. Um die kathartische Funktion dieses Blogs zu optimieren, und weil mich die Kommentare unter meinen anderen beiden literarischen Experimenten ermutigt haben, veröffentliche ich heute mal eines:

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Live on tape: Flug-Blog

11. September 2009

Während ich das schreibe, sitze ich in der Emirates 777-300 von Frankfurt nach Seoul. Ich habe leider kein Internet, um wirklich vom Flugzeug aus zu bloggen, aber ansonsten fehlt es an nichts. Ich bin richtig begeistert.

Um diese Begeisterung so richtig zu verstehen, muss man vielleicht wissen, dass ich erst einmal zu einem Ziel außerhalb Europas geflogen bin, und da war ich sechs Jahre alt. Seitdem hat sich ein bisschen was verändert. Für euch ist das vielleicht Alltag, weiß ich ja nicht, aber ich erzähl’s trotzdem mal, denn ich kann mich an solchem Spielkram wie ein Kind freuen:

Ich habe hier direkt vor mir einen sehr ordentlichen Touch-Bildschirm, der zu einem System namens ice gehört. Ebenfalls dazu gehört eine schicke Fernbedienung mit Farbdisplay und ganz, ganz vielen Tasten.

Das System bietet einen Information-Modus, einen Communication-Modus und einen Entertainment-Modus (Genau: ICE).

Es gibt interessante Informationen einschließlich Live-Aufnahmen von den beiden Außenkameras des Flugzeugs, eine unten und eine vorne. Es gibt gefühlte tausend aktuelle Filme, es gibt sehenswerte TV-Serien wie Damages, The Mentalist oder Heroes, und es gibt Spiele. Gut, die sind ein bisschen NES-mäßig, aber trotzdem ganz lustig.

Feine Sache. Eine Steckdose für Laptops gibt’s natürlich auch. Habe ich schon erwähnt, dass ich begeistert bin?

Wir fliegen gerade über Wasser, und aus dem Fenster kann ich in der Dunkelheit die Lichter von einer ganzen Armada von Schiffen sehen. Hübsch sieht das aus. Ob da wohl auch Piraten dabei sind? A propos: Vorhin am Flughafen wurden zwei Passagiere nach Montego Bay ausgerufen, als ich gerade ankam. Das war natürlich verlockend. Aber ich bin doch beim ursprünglichen Plan geblieben.

Übrigens sind alle Speisen hier an Bord halal. Ich weiß zwar nicht, was das heißt – darüber hinaus, dass es quasi das islamische koscher ist -, aber ich find’s trotzdem nett.

Kleine Zusatzbeobachtungen zum Schluss:

Eigentlich blöd, dass man im Flugzeug dauernd mit irgendwelchen Mahlzeiten und Snacks traktiert wird. Es war geschmacklich ganz in Ordnung, aber mit den abartig leckeren Versuchungen, die dann am Flughafen auf einen einstürmen, kann das einfach nicht mithalten, und dann ist man satt und muss an Starbuck’s und Häagen Dasz und Good to Go vorbeilaufen.

Gibt es irgendwo ein Gesetz, dass bei jeder Landung eines Flugzeugs im Anschluss an das – zweifellos unsinnige – Klatschen der Passagiere irgendwo jemand zu seinem Sitznachbarn sagen muss: „Beim Busfahrer klatscht man doch auch nicht“?

Das Mobilfunknetz, das mein Telefon in Dubai wählt, heißt Etisalat. Nennt mich einen Kindskopf, ich finde das lustig.


Blogroll

10. September 2009

(Für alle, die sich jetzt wundern, wegen Urlaub und so: Es gibt WLAN im ICE. Prima, oder?)

Huch, wie die Zeit vergeht. So lange ist es schon her, dass ich das letzte Mal meine Blogroll mit dem Feedreader verglichen habe, und so sehr bedaure ich, dass all die vielen schönen Blogs dort so lange nicht aufgetaucht sind, dass die heutigen Neuzugänge eigens von mir eine kleine Vorstellung bekommen. Weil ich für die Reise morgen noch lange nicht alles gebügelt und gepackt habe, [Edit, wenige Sekunden später: Das kommt davon, wenn man einen Eintrag erst anfängt, nicht schafft und dann am nächsten Tag weiterschreibt, ohne den alten Text nochmal zu lesen.]
Weil ich gleich am Flughafen ankomme, muss ich mich ein bisschen kurz fassen, deswegen wird es hiervon bald noch einen zweiten Teil geben, in dem ich dann hoffentlich all die Blogs unterbringe, die ich heute nicht mehr geschafft habe. Los geht’s (Die Reihenfolge ist völlig zufällig):

  1. „Zwischen Wahn- und Irrsinn passt immer noch eine kleine Weltherrschaft…“ Auch wenn das Fellmonster nicht meine treueste Nimmermehr-Kommentatorin wäre, wäre ihr tatsächlich einigermaßen wahnsinniges Blog schon deshalb ein Pflichteintrag in meiner Blogroll, weil sie einen Monat lang jeden Tag über geriffelte Kondome geschrieben hat.
  2. Herrsalami.de Was auch immer es mit diesem Namen auf sich hat, der durchaus eigenwillige Stil dieses Blogs gefällt mir, und spätestens seit diesem Artikel zähle ich zu den regelmäßigen Lesern.
  3. Malte Welding Auch wenn ich ihn durchaus öfter ziemlich kritisch sehe, schreibt Malte doch immer mal wieder Perlen wie diese hier, und schon kann ich ihm den anderen Kokolores gar nicht mehr so richtig übel nehmen.
  4. John Cox Art  Eigentlich merkwürdig, dass ich kaum englische Blogs lese. Aber hier ist mal eins. Gelungene Cartoons, schöne Bilder, gute Ideen.
  5. Melange-Lounge Ich hoffe, dass ich Oliver nicht Unrecht tue, wenn ich sein Blog einen Geheimtipp nenne. Eines dieser kleinen privaten Blogs, über die kaum jemand redet, die aber regelmäßig lesenswerte, gut durchdachte und treffend formulierte Beiträge bieten. Woran liegt es nur, dass ich das so sympathisch finde…?

Wir beenden diesen Artikel auf einem Moll-Akkord. In meiner Blogroll befindet sich ein Link zum Blog pyrrhussieg. Dieses Blog existiert zwar noch, wird aber nicht mehr weitergeführt. Ich werde pyrrhussiegs nachdenkliche und anregende Beiträge sehr vermissen und bringe es vorerst nicht über’s Herz, den Link zu löschen.