Ist es Wasser? Ist es eine Zuckerpille? Nein! Es ist Homöopathie!

Den folgenden Beitrag habe ich vom Blog der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung der Parawissenschaften e.V. übernommen. Da ich leichten Angstschweiß bekomme bei der Vorstellung, dass Leute gegen HIV/AIDS mit homöopathischen, äh, Präparaten behandelt werden statt mit echter Medizin, unterstütze ich das Anliegen der GWUP. (Gefunden habe ich das Ganze übrigens via 49suns. Danke, Julia!)

Eigentlich eine tolle Sache: 20 soziale Initiativen, Vereine und Projekte werben noch bis zum 15. November 2009 im die Gunst der Internet-Gemeinde beim Deutschen Engagementpreis der Kampagne “GebenGibt”. Per Maus-Klick entscheidet das Web-Volk, wer den Publikumspreis bekommt – immerhin 10.000 Euro. Echt eine tolle Sache. Doch es gibt einen Haken: Der Verein “Homöopathen ohne Grenzen” (HOG) steht im Ranking kurz vor dem Sieg – ein Verein, der in Entwicklungsländern ernsthaft Homöopathie statt Medizin als Alternative gegen HIV/AIDS empfiehlt. Zitat aus einem HOG-Projekt: “Die Homöopathie ist eine sinnvolle Alternative zu den massiven Medikationen der Schulmedizin. Die eigene Lebenskraft zu stärken nützt natürlich auch den Patienten, die unter einer HIV Infektion leiden.”

Das heißt: Handlungsbedarf! Gewinnen die Homöopathen, geraten 10.000 Euro in die falschen Hände. Dagegen protestieren bereits Skeptiker und Wissenschaftler aus aller Welt in der Blogosphäre (Links siehe unten). Einzige Chance: Stimmen sammeln für einen wirklich sozialen Verein, dessen gute Platzierung das jetzt noch verhindern kann: die SOZIALHELDEN. Wir sprachen mit Raul Krauthausen, dem Initiator des Projekts.

GWUP: Raul, seit wann gibt es die SOZIALHELDEN?

Ein genaues Gründungsdatum gibt es nicht. Es muss so um 2004 oder 2005 gewesen sein. Anfangs war es eine Idee von meinem Cousin und mir. Wir waren im Urlaub und wollten mal wieder ein gemeinsames Projekt machen. Lokal und sozial sollte es sein und Spaß musste es machen. Es geht uns nicht um’s Geldverdienen sondern darum, etwas zu bewegen, zu verändern und zu gucken, was möglich ist, wenn man sich in seiner Region für etwas einsetzt. Irgendwann meinte einer von uns beiden: “Lass uns den Namen SOZIALHELDEN nehmen”. Zum Glück war die Domain http://sozialhelden.de noch frei, als wir aus dem Urlaub zurückkamen. Nun hatten wir einen Namen und aus der Vergangenheit ein paar private Projekte.

GWUP: Das war der Startschuss. Und wie ging’s weiter?

Nach einer Party bemerkte mein Cousin die vielen Pfandtflaschen in der Wohnung und fragte, ob man diese wegen des Geldes oder wegen der Ordnung zurückbringt. Wir entschieden uns für die Ordnung und überlegten uns, ob man das Pfandgeld nicht dann auch gleich spenden könnte. Eine folgenschwere Idee war geboren: Die Zeitschrift NEON hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben. “Was fehlt in der Welt?” war die Frage. Dort reichten wir die Idee ein, gewannen ein Auto, obwohl wir beide keinen Führerschein hatten, und waren total geflasht. Einen smart-Roadster, in den mein Rollstuhl gar nicht reingepasst hätte. Das Auto haben wir dann wieder verkauft und uns entschieden, das Geld in die SOZIALHELDEN zu stecken. Von dem Geld entwickelten wir die Pfand-Spenden-Idee weiter und produzierten Prototypen. Inzwischen hat das Projekt den Namen “Pfandtastisch helfen!“. Wir kooperieren ausschließlich mit gemeinnützigen Vereinen, denen das Pfandgeld zugute kommt. Darunter sind größere wie Pro Familia und die Berliner Tafel aber auch kleinere Organisationen wie Masifunde und AllgemeinGut. Wir sind mit über 200 Sammelstellen in Deutschland vertreten und entwickeln die Idee ständig weiter. Das kostet Zeit, Geld und Kraft. Inzwischen sind wir etwa zwölf Leute, die aus den verschiedensten Richtungen kommen und realisieren ein bis zwei Projekte pro Jahr.

GWUP: Wie kam es zu eurer Nominierung beim Deutschen Engagementpreis?

Wir arbeiten, bis auf eine 400 Euro-Kraft, alle ehrenamtlich, haben kein Büro und finanzieren uns über Wettbewerbe. Da wir uns über das Internet koordinieren und organisieren, stoßen wir auch immer wieder auf neue Ausschreibungen und Preise. So auch bei GebenGibt.

GWUP: Für den Publikumspreis gibt’s 10.000 Euro. Falls ihr gewinnt – was wollt ihr mit dem Geld machen? Habt ihr schon konkrete Ideen?

Ja, wir wollen damit etwas Neues machen: Wheelmap.org – Deutschlands größte Karte für barrierefreie – also rollstuhlgerechte – Orte. Rollstuhlfahrer und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – also Ältere und Familien mit Kinderwagen – haben bisher kaum Möglichkeiten nachzusehen, ob der Ort den sie besuchen wollen, eine Stufe am Eingang hat, oder nicht. Wir wollen diese Daten sammeln und weitergeben. Jeder User soll nach dem Wiki-Prinzip selbständig barrierefrei-Daten eingeben und aktualisieren können. Das ganze steht dann wieder unter einer offenen Lizenz der Allgemeinheit zur Verfügung. Mit dem Geld wollen  das System entwickeln (Programmieren) lassen. Parallel bauen wir SOZIALHELDEN Kontakte auf, akquirieren Daten und sorgen für eine nachhaltige Plattform.

GWUP: Um eure Platzierung bei “GebenGibt” ist einiger Trubel im Web entstanden. Wie steht ihr SOZIALHELDEN denn dazu?

Wir haben das Anfangs gar nicht mitbekommen. Als wir dann merkten, dass total viele Stimmen an uns gingen, waren wir natürlich froh, dass es Unterstützer gibt. Wer wäre das nicht. Etwas schade finden wir, dass es bei den Stimmen weniger um unsere Sache als SOZIALHELDEN geht, als viel mehr um das “Nicht-Stimmen” für einen anderen Wettbewerbsteilnehmer. Wir finden Homöopathie nicht grundsätzlich schlecht. Es gibt Menschen, denen es hilft. Bei mir tut es das nicht. Wissenschaftlich ein heikles Thema. Placebo oder nicht? Wir erlauben uns da kein Generalurteil. Letztendlich ist der “Deutsche Engagementpreis” aber auch ein Publikumspreis. Das heißt, das Publikum entscheidet, wer den Preis am ehesten verdient hat.

GWUP: Warum sollten das Publikum ausgerechnet für die SOZIALHELDEN stimmen, obwohl es doch einige gute Bewerber gibt?

Ich glaube, was uns auszeichnet ist die Andersartigkeit. Wir sind neu, jung und manchmal auch ein bisschen verrückt. Wir prangern nicht an, sondern handeln. Wir versuchen nicht das Rad neu zu erfinden, sondern bestehende Mittel zu nutzen, um ein aktuelles Problem zu lösen. Dabei scheuen wir keine Herausforderung – ob es um das Entwickeln von Pfandboxen geht oder um ein reines Internetprojekt wie Wheelmap.org eines ist. Wir sind einfach anders.

GWUP: Raul, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch viel Erfolg – und dass viele Menschen euch hier ihre Stimme geben!

22 Responses to Ist es Wasser? Ist es eine Zuckerpille? Nein! Es ist Homöopathie!

  1. Manuel sagt:

    Als Ergänzung: Hier habe ich mal aufgezeigt, was für ein Schwachsinn Homöopathie ist:

    http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/homoeopathie-nochmal-erklaert

  2. Salomea sagt:

    Schöner Sterben mit Smarties oder wie?

    Ich schwöre ja zugegebenermaßen auf Bachblüten gegen Prüfungsnervösität oder Ähnliches, aber wenn ich mir vorstelle, dass mein Schmerztherapeut mir statt vernünftigen Medis, die mich befähigen einen ganz gewöhnlichen Tagesablauf zu haben, irgendwelches Kuchenverziergedöns (genau so schmecken die Milchzucker-Glubuli der DHU) in die Hand drücken könnte stellen sich mir die Nackenhaare auf.

    Wenn das hier schon ne Lachnummer ist, was ist es dann in Afrika? Was sagt denn amnesty international dazu?! 😉

  3. Vielen Dank für die Weitergabe unseres Artikels!

    Alle Leser deines Blogs dürfen den Artikel natürlich ebenfalls gerne in ihre Blogs übernehmen. Die SOZIALHELDEN brauchen jede Stimme, damit der Deutsche Engagementpreis nicht in die falschen Hände fällt.

    Vielen Dank an alle skeptischen Blogger für ihr Engagement! Sendet uns eure Trackbacks, damit wir auf euch verlinken können.

    Viele Grüße:
    gwup | die skeptiker
    http://blog.gwup.net

  4. Arctica sagt:

    Also ich hab mich jetzt nicht näher damit beschäftigt, aber stellt euch mal die Frage: Ist es besser Homöopatische Medizin zu bekommen oder gar keine? Das ist nämlich die Alternative in Afrika. Auch wenn ich nicht glaube, dass Homöopathie das geeignete Mittel gegen Aids ist, ist es doch wenigstens ein Anfang den Leuten überhaupt etwas zu geben… und wenn es nur ein Placeboeffekt ist. Bei manchen mag es immerhin etwas helfen.

  5. Manuel sagt:

    Du hast Dich nicht näher mit beschäftigt, aber setzt als gesetzt, dass es in Afrika die Alternative Homöopathishe Mittel oder gar keine gibt?

    Krass.

    Krank.

    und Dalomea: Vom Regen in die Traufe. Bachblüten sind genauso wirkungslos und eine Lachnummer. Man hat Dein unkritsches non-skeptisches Denken eben einfach beeinflussen können, in dem man Dir verlickert, sie würden helfen und deswegen helfen Sie Dir auch – Paceboeffekt.

    Hilft Dir vielleicht anfangs gegen Prüfungsnervosität, aber später wenn dann skeptisches Hinterfragen und Fakt statt Vermutung gefragt ist, wirst Du scheitern.

  6. Muriel sagt:

    Ähh… Psst, Manuel, hast du mal drüber nachgedacht, dass du mit solchen Sprüchen unsere Position eher schwächst, als sie zu stärken?
    Mal ganz davon abgesehen, dass du hier ohne erkennbare Provokation andere Menschen beleidigst?
    @Arctica: Homöopathische Mittel sind sicherlich nicht schlimmer als gar keine, sie enthalten ja keinen Wirkstoff. Aber mir ist es lieber, Geld für wirksame Maßnahmen auszugeben, als für irgendeinen Hokuspokus. Wenn wir auf den Placeboeffekt hoffen: Wasser und Zucker kriegt man anderswo billiger als beim Homöopathen.

  7. Manuel sagt:

    Ganz genau, das ist das Problem für mich: Die Leute, die an den Mittelchen verdienen. Für mich sind da Betrüger.

  8. Salomea sagt:

    @Manuel: Ich habe ein „S“ am Anfang meines Namens und kein „D“. Normalerweise würde ich sagen Tippfehler, kann vorkommen, aber nicht bei Leuten die mir „unkritsches non-skeptisches Denken“ unterstellen ohne zu wissen oder überhaupt mal zu hinterfragen wem sie das an den Kopf klatschen.

    @Muriel: Stimme dir zu, Placebos sind nicht schlimmer als Homeopathie und ich gebe ebenfalls lieber Geld für wirksame Mittel aus.

  9. Salomea sagt:

    Schreibfehler oben, sorry: Sollte natürlich Homöopathie heißen.

  10. Manuel sagt:

    Normalerweise würde ich sagen Tippfehler, kann vorkommen, aber nicht bei Leuten, die an Bachblüten glauben und denken, Sie seien in der Lage kritisch und skeptisch zu denken.

    Das worin Du Muriel zustimmst, hat sie übrigens nicht gesagt.

  11. juliaL49 sagt:

    Einer der wichtigsten Gegenargumente gegen Homöopathie wurde noch nicht genannt: Solange man selber entscheidet, den Placeboeffekt mitnehmen zu wollen, ist das ok, aber sobald das jemand in Verantwortung tut, z.B. Eltern für ihre Kinder, hört der Spaß auf. Wenn jemand von der Heilwirkung überzeugt ist und seinem Kind auch bei schweren Krankheiten lieber Zuckerkügelchen gibt, dann kann das schlimme Folgen haben.
    Ich vergleiche das gerne mit Religion, wo ja auch argumentiert wird, dass viele Menschen dadurch Trost finden und ja gar nix Böses machen. Aber es gibt es doch einige Wenige, die das unglaublich ernst nehmen und dadurch anderen schaden.

  12. Muriel sagt:

    @Manuel: Ich sage einfach nichts mehr zu diesem Kindergartengekabbel, das du hier offenbar vom Zaun brechen möchtest und beschränke mich darauf, freundlich darauf hinzuweisen, dass ich keine „Sie“ bin, sondern ein „Er“.
    Ist zwar ein verständlicher Fehler aufgrund meines Namens, aber ich wollte es dann doch nicht so stehen lasen.

  13. Arctica sagt:

    Manuel, ich korrigiere mich: Ich habe mich nicht näher mit Homöopathie beschäftigt, aber sehr wohl mit Afrika, da ich sozusagen studierte Entwicklungshelferin bin. Ich habe mich auch gefragt „Warum zur Hölle geben Leute, die kein Geld haben, Geld aus um sich eine große Kirche zu bauen“… würde man bei uns nicht verstehen, sie tun es aber trotzdem. Weil es sie stolz macht, weil es ihnen Freude bereitet so etwas zu haben, weil es ihnen Hoffnung und Halt gibt. Ebenso glaube ich wäre für viele Menschen Homöopathie ein Strohhalm an den sie sich klammern können. Auch wenn er unnütz ist, ebenso wie in meinen Augen eine Kirche. Ja, mir wäre auch lieber, wenn das Geld in richtige Medizin gesteck würde, als es denen in den A… zu schieben (obwohl ich mich für Erkältungen gerne der Homöopathie bediene, Placeboeffekt ist etwas tolles… wozu den Körper mit chemischem Zeug belasten wenn es auch so geht)… aber die Medizin kommt dort nicht an! Den Streit gibt es ja seit Jahren, dass die wirksamen Medikamente so teuer sind und die Patente dafür nicht hergegeben werden! Ich denke also in dem Fall ist es falsch nur zu denken „Organisation xy bekommt fälschlicherweise 10 000 Euro“ sondern man sollte auch berücksichtigen, dass der Ansatz in Afrika vielleicht garnicht so falsch ist weil es eben dort die bei uns verfügbaren Alternativen nicht gibt.

  14. Elmi sagt:

    Muriel, meinen Klick hast Du.

  15. Stefan sagt:

    @Arctica:

    „[W]ozu den Körper mit chemischem Zeug belasten wenn es auch so geht […]“

    Achtung, beliebtes Missverständnis: Hier die „sanfte“ Homöopathie, dort die „chemische“ Medizin? Falsch. Es lohnt ein Blick auf eine alphabetische Liste homöopathischer Arzneien, frisch vom Hersteller: von Arsen über Plutonium bis Zyankali ist alles dabei. Hier nachzulesen (Latinum empfohlen):

    http://www.remedia.at/homoeopathie/arzneibuchstabe.html

  16. Arctica sagt:

    @Stefan, ich verlange in der Apotheke auch nie etwas homöopathisches, sondern etwas pflanzliches, sanftes. Meistens kommt da aber eben etwas homöopathisches raus… ich gehe einfach mal davon aus, dass die Apotheker mich nicht absichtlich falsch verstehen.

  17. Andi sagt:

    Hmm… vielleicht les ich da auch etwas unkritisch und non-skeptisch… aber in dem Artikel steht, dass dieses HOG-Projekt die Lebenskraft der HIV-Patienten stärken will – und nicht, dass man mit homöopathischen Mittelchen diese schlimme Krankheit besiegen kann. Und Lebenskraft stärken find ich grundsätzlich positiv. Wer sowas will, ist doch kein Betrüger. Betrüger und Scharlatane sind allerdings natürlich die, die versprechen, mit Homöopathie Aids zu heilen. Aber wenn ich das eben richtig verstanden habe, behauptet das auch keiner, oder?

    Ich bin ja leicht hypochondrisch veranlagt und setze daher natürlich auf die Schulmedizin. Aber wenn es Leute gibt, die auf Homoöpathie abfahren und dadurch, sagen wir, Linderung bei Migräne oder ähnlichem erfahren – so what? Da wird ja keinem ein Schaden zugefügt.
    Und wer nicht weiß, dass bei richtig schweren Krankheiten keine Homöopathie hilft, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen.

    Die andere Initiative, Sozialhelden, find ich gut und unterstützenswert.

  18. Muriel sagt:

    @Andi: Ich gebe dir damit Recht, dass man sich nicht besonders darüber aufregen muss, wenn jemand seine eigene Gesundheit riskiert, indem er sein eigenes Geld dafür ausgibt, seine großen oder kleinen Krankheiten mit Wasser und Zucker zu behandeln.
    Ich finde aber, dass man sich durchaus aufregen kann, wenn es – wie hier – um anderer Leute Geld und anderer Leute Gesundheit geht.

  19. Muriel sagt:

    @Elmi: Danke, und willkommen zurück.

  20. Andi sagt:

    Aufregen macht alt, krank und hässlich. Lieber diesen Link weiter verbreiten und für die Sozialhelden stimmen. 🙂

  21. cypher sagt:

    Moin
    also ich für meinen teil finde ja das homöopathie oder placebo mittelchen gern bei kleinkram oder psychischen dingen probiert werden können. wenns dann nix bringt hat man immernoch die klassischen wirksubstanzen zur verfügung. bei solchen aktionen in drittlaendern gegen wirklich massive erkrankungen halt ichs aber für unangebracht. das gaukelt nur wieder der masse vor „wir tun ja so viel für die armen“ und das find ich eher verachtenswert.

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