Quo vadimus?

Nimmermehr ist zu Ende. Ich hoffe, dass es euch ein bisschen Spaß gemacht hat, für mich war es jedenfalls eine schöne Erfahrung, mal eine meiner Geschichte zu veröffentlichen. Es war sogar so schön, dass ich geneigt wäre, es wieder zu tun. Ein neuer Fortsetzungsroman würde aber wohl etwas langsamer laufen. Nimmermehr war nämlich schon so halbfertig, und den nächsten müsste ich wirklich von Grund auf neu machen, sodass ich mit etwas Glück auf ein Kapitel pro Woche käme. Was haltet ihr davon?

Und da wir schon mal dabei sind:

Bitte gebt bis Sonntag, 20. Dezember eure Stimmen ab, danach beginne ich nämlich mit der Auswertung.

Wer die Umfrageform nicht so mag, kann mir seine Meinung natürlich auch gerne in den Kommentaren oder etwas diskreter per Mail mitteilen.

Vielen Dank für eure Beteiligung. Ich werde versuchen, mich an das Ergebnis zu halten, weise aber jetzt schon mal darauf hin, dass ich das nicht in jedem Fall garantieren kann. Wenn ihr euch zum Beispiel auch mit noch so überwältigender Mehrheit einen kafkaesken Noir-Roman im Chile der 30er Jahre wünscht, kriege ich das vielleicht trotzdem nicht hin.

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28 Responses to Quo vadimus?

  1. pampashase sagt:

    Danke, das lesen (und kommentieren dürfen) hat mir viel Spaß gemacht! 🙂

  2. Chlorine sagt:

    Mir lag bei jedem Besuch die Frage auf der Zunge, ob quereinsteigen möglich und vor allem sinnvoll ist. Insofern wäre ein Neubeginn genau das Richtige für mich.

  3. Arctica sagt:

    „Nee, lass mal“ klingt so unfreundlich. Aber ich werd mich wohl weiterhin an die Alltagsartikel halten. Das liegt einfach daran, dass ich mit erfundenen Geschichten nicht viel anfangen kann, ich lese auch privat lieber Reiseberichte und Biographien ^^

  4. Muriel sagt:

    @pampashase: Eigentlich hätte ich dir als meiner – zumindest gefühlt – aktivsten und treusten Kommentatorin im Artikel noch mal ausdrücklich danken sollen. Aber solche Sachen fallen mir immer erst hinterher ein.
    @Chlorine: Quereinsteigen, naja… Ich selbst bin ja so ein Vollständigkeitsnazi. Ich komme gar nicht damit zurecht, wenn ich den Anfang einer Geschichte verpasse. Aber eigentlich ist das wohl Geschmackssache, bei Nimmermehr spricht nicht mehr dagegen als sonst auch. Ohne dich wahnsinnig gut zu kennen, habe ich allerdings das vage Gefühl, dass Nimmermehr dir gefallen könnte. Lies doch einfach mal irgendein Kapitel und schau, ob’s was für dich ist. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn du bei der neuen Geschichte dabei bist.
    @Arctica: Mir geht es zwar völlig anders, aber ich sehe natürlich ein, dass nicht jeder den gleichen Geschmack haben kann.

  5. ruediger sagt:

    Und jetzt tritt mich mein schlechtes Gewissen, weil ich mich immer noch nicht damit befasst habe. +grumpf*

    Frage: Es käme mir sehr zupass, wenn es ein (komplettes) PDF zum herunterladen gäbe… *blink-blink* 🙂

  6. ruediger sagt:

    Ach so, und meinen Glückwunsch zum Abschluss des Romans möchte ich dann doch nicht verheimlichen. 🙂

  7. Muriel sagt:

    @ruediger: Na, so schlimm ist es mit meiner Eitelkeit dann auch noch nicht, dass du ein schlechtes Gewissen haben müsstest, weil du einige meiner Texte nicht gelesen hast. Obwohl andererseits…
    Das PDF gibt es bereits, nämlich auf der Geschichten-Seite oder – weltexklusiv für dich – hier in den Kommentaren.

  8. Muriel sagt:

    Ach so: Danke für den Glückwunsch.

  9. ruediger sagt:

    @muriel
    Wer lesen kann…. sry und danke für den Schubser und den weltexklusiven Link. 😉

  10. sayadin sagt:

    Du bist ein Idiot.

  11. Muriel sagt:

    @sayadin: Äh, Gesundheit.

  12. Muriel sagt:

    @sayadin: Nur mal so als Regel für die Zukunft: Wenn du mich beschimpfen willst, schreib bitte dazu, warum du’s tust, sonst lösche ich den Beitrag. Wir sind hier nicht die Tourette-Selbsthilfegruppe.

  13. sayadin sagt:

    Das war gemein. Ich hab das Syndrom, ja, aber nur schriftlich.

  14. Salomea sagt:

    Ich hätte schon gern den „kafkaesken Noir-Roman im Chile der 30er Jahre“ 😉 Nein, ganz ehrlich: Muriel, mach entweder das was du immer schon mal machen wolltest, dich aber nie getraut hast, oder mach das was du nie machen wolltest und trau dich einfach mal. So bin ich ursprünglich an Jugendliteratur gekommen. Und irgendwie kann ich das ganz gut, obwohl es nicht mein persönlicher Liebling ist.

    Liebe Grüße

  15. sayadin sagt:

    Literatur? Hä, wie kommst du jetzt darauf?

  16. Muriel sagt:

    @sayadin: Weißt du, ich finde dich ja eigentlich ganz putzig, könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass du einigen Leuten hier ziemlich auf den Zeiger gehst. Deswegen werde ich dich sperren, wenn ich demnächst noch einen Trollkommentar von dir lese.

  17. fragmentjunkie sagt:

    Ja, weiter…nur natürlich nicht mit Lenore…grrrr….
    was für eine Frage…..schreib etwas Normales a la on the road, easy rider oder du kannst die geschichte des punkmädchens erzählen, die mit der katze, bevor sie von lenore ermordet wurde

  18. Muriel sagt:

    @fragmentjunkie: Warum habe ich geahnt, dass du das so siehst? Wird aber gemacht, kein Problem.
    Deinen zweiten Wunsch kann ich aber wohl eher nicht erfüllen. On the road und easy rider sind mir doch ein bisschen zu ambitioniert als Vorbilder, und Kristinas Geschichte bekäme ich wohl nicht interessant genug hin. Um eine kleine Geschichte gut zu erzählen, braucht man einen großen Schriftsteller.

  19. Salomea sagt:

    Wieso, Herr Silberstreif, habe ich das Gefühl, dass Sie sich selbst großem Druck aussetzen? „Nicht interessant genug“… *kopfschüttel* 😉 Kennst du das Prinzip der Mehrfachfassungen?

  20. Muriel sagt:

    @Salomea: Hier irren Sie ausnahmsweise. Ich habe lediglich nach einer passenden Rationalisierung gesucht, weil mir fragmentjunkies Vorschläge zu anspruchsvoll erschienen.
    Das Prinzip ist mir unbekannt, aber ich lerne gern dazu.

  21. Salomea sagt:

    Jetzt muss ich dir leider mitteilen, dass ich mich im Allgemeinen sogar sehr häufig irre, bin nämlich ein Mensch 😉

    Das Prinzip Mehrfachfassung ist ganz einfach: Du schreibst etwas und wenn dir zwischendrin oder hinterher noch etwas einfällt, schreibst du es noch mal oder überarbeitest es. Es gibt im Literaturbereich Stimmen, die behaupten, eine Erstfassung wolle möglichst schnell und intuitiv geschrieben werden um dann als Leitfaden für die weiteren mindestens zwei zu dienen, denn erst an der 3. Fassung sei ein Manuskript ihnen genügend. Dabei wird dann auch eine kleine Geschichte immer größer – nicht unbedingt quantitativ sondern qualitativ.

  22. Muriel sagt:

    @Salomea: Ahja, gut, das kannte ich, nur nicht unter dem Namen. Mir fehlt für dieses Vorgehen aber die Geduld, ich kann so nicht arbeiten. Ich überarbeite meine erste Fassung zwar immer noch ein paar Mal, aber ganz neue Fassungen gibt es eigentlich nicht.

  23. Muriel sagt:

    Übrigens, nur so nebenbei: Kann mir jemand erklären, wieso bei der zweiten Umfrage 11 Leute darüber abgestimmt haben, welche Art Geschichte hier als nächstes erscheinen soll, während laut der ersten Umfrage nur 6 bis 7 Personen dafür sind, dass überhaupt nochmal eine erscheint?
    Ich frage, weil ich mir nachher nicht vorwerfen lassen will, ich würde demokratisch gefasste Beschlüsse einfach übergehen…

  24. ruediger sagt:

    Aufmerksamkeit? Zwei Umfragen in einem Beitrag sind ungewöhnlich und da so dicht beieinander deshalb nicht als 2 unabhängige wahrgenommen.

  25. Salomea sagt:

    Das konnte ich ca. 10 Jahre auch nicht und ich hab noch immer so meine Querelen damit. Weißt du wie ic h das „gelernt“ habe? Ich habe nur zum Spass und im Wissen, dass das definitiv nicht mein Genre ist – schon alleine weil ich es nicht bzw. kaum lese – versucht einen Krimi zu machen. Geklappt hat es vermutlich deshalb weil ich das Pferd von hinten aufgezäumt habe: Nicht wie sonst erst Grundidee und dann Charaktere, sondern erst Charakter und dann „Was mache ich damit?“

  26. […] erinnere noch mal an die Abstimmung über meinen nächsten Fortsetzungsroman: Jede nicht abgegebene Stimme ist eine Stimme für die […]

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