Menschenähnlich (5)

Freut euch, ich habe einen neuen Teil von „Menschenähnlich für euch“, und heute besteht er sogar aus drei Szenen, nicht bloß aus zwei wie sonst. Die sind dafür ein bisschen kürzer, aber mehr ist mehr, oder? Viel Spaß!

Ach ja, für Fellmonster: Meine ursprüngliche Antwort auf deine Frage passt so ungefähr, denke ich. Ich habe diesmal beim Schreiben ein bisschen auf die Zeit geachtet, und obwohl die schon genannten Einschränkungen immer noch gelten, hat sich meine Schätzung im Groben bestätigt. 2 Stunden für den ersten Entwurf, nach Keonis Korrekturen in diesem Fall eineinhalb Stunden, aber auch nur deshalb, weil beim ersten Entwurf noch ein Stück fehlte.

Was bisher geschah:
Im ersten Kapitel wohnen wir dem Aufbruch zweier Raumfahrer namens Jake und David bei, die eine kostbare Fracht aus 13 Androiden zu einem fremden Planeten transportieren sollen.
Bereits im zweiten Kapitel folgt der abschussbedingt gewaltsame Abbruch dieser Reise. Dafür lernen wir Kalon und An’Yik kennen, die sich als reisende Helden betätigen und dabei anscheinend auch manchmal vor ethisch nicht ganz einwandfreie Vorgehensweisen zurückschrecken. Sie sehen den Absturz des Raumschiffes und hoffen auf reiche Beute.
Im dritten Kapitel erwachen Jake und David in ihrem abgestürzten Raumschiff und retten sich, einen der Androiden und ein paar andere Kleinigkeiten in ein Rettungsboot, bevor das Schiff im Meer versinkt. Gleichzeitig lauert ein Schlichter gemeinsam mit ihrem verräterischen Gefährten Berren den beiden reisenden Helden auf, um sie einem unerfreulichen Schicksal zuzuführen.
Im vierten Kapitel packen David und Jake ihr neues Spielzeug aus, und Kalon erwacht aus der Betäubung, in die der Blasrohrpfeil des Schlichters in versetzt hat. Er stellt fast, dass seine Gefährtin An’Yik ihn zwar aus der unmittelbaren Gefahr retten konnte, nun aber ihre ganz eigenen Probleme mit dem Pfeilgift hat.

Was heute geschieht:
Klack-Klack-Klack-Klack!
Das Geräusch der eisenbeschlagenen Schuhe des Ersten Sekretärs auf dem stählernen Fußboden hallte von den matt glänzenden Stahlwänden des Großen Saales wieder. Die hohe Frequenz der Laute, seine hinter ihm wehenden Rockschöße und sein gehetzter Blick waren den anderen Höflingen Zeichen genug, ihm eilig aus dem Weg zu gehen und all die dringenden Anliegen, die sie mit ihm zu besprechen gehabt hätten, auf ein andermal zu verschieben.
Sogar das Banner Leibgardisten, das vor dem doppelflügeligen Tor zu den Gemächern des Autokraten Wache hielt, wich schweigend zur Seite, und zwei von ihnen öffneten ihm die kleine Mannluke im Tor, noch bevor er sie darum gebeten hatte.
Wenn ihn auch das Klack-Klack-Klack seines Ersten Sekretärs nicht einzuschüchtern vermochte, so war der Autokrat doch auch nicht taub. Er blickte bereits fragend in seine Richtung, als der oberste Höfling sein Büro betrat. In der rechten Hand hielt er noch seinen Füllhalter, in der linken das Hohe Siegel seines Amtes.
Der Erste Sekretär ließ sich nicht davon irritieren, dass er seinen Herren offenbar bei einer wichtigen Tätigkeit unterbrochen hatte, so sicher war er sich der Bedeutung seiner Botschaft. Hastig kniete er vor dem ausladenden Ebenholzschreibtisch nieder und wartete ungeduldig auf die Erlaubnis zu sprechen.
„Was gibt es, Larn?“ fragte die knarrende Stimme des Herrschers.
„Ich bringe dringendste Botschaft, Gebieter.“
„Na, dann steh wieder auf und bring sie schon.“
Der Erste Sekretär erhob sich wieder, atmete tief durch, ordnete noch einmal seine Gedanken, um sich nicht zu verhaspeln, und sprach: „Der Wachtposten bei Brughan, an der südöstlichen Küste, hat eine Raumschiffsichtung gemeldet.“
Der Autokrat legte das Siegel nieder und setzte die Kappe auf seinen Füllhalter. „Tatsächlich… Ein Raumschiff.“
„Ja, mein Gebieter. Es ist in das Saphirmeer gestürzt, ungefähr fünf Läufe von der Küste entfernt.“
„Wie tief ist die See dort draußen?“ Der Autokrat hatte seinen Füllhalter auf dem Schreibtisch abgelegt und eines der Plätzchen in seinen Mund geschoben, die immer in einer großen Kristallschale darauf standen. Er aß sie mit einer derartigen Routine, dass sie ihn beim Sprechen nicht im Geringsten behinderten.
„An den tiefsten Stellen bis zu zehn Läufe, aber andernorts sind es oft nicht einmal zwanzig Spannen.“
Der Autokrat lehnte sich zurück, stützte seine Ellenbogen auf den Tisch und legte die Fingerspitzen aneinander.
„Schicken Sie die ‚Mekamben’ und die ‚Adler von Lillith’. Außerdem wird das Vierte Geschwader nach Lillith verlegt, und das Zweite und Dritte Jägerregiment sollen das Küstengebiet durchkämmen.“
„Jawohl, mein Gebieter.“
Der Autokrat blickte einige Sekunden schweigend auf die Tischplatte. „Larn?“
„Mein Gebieter?“
„Wenn dieses Schiff jemandem außer uns in de Hände fällt, wird Ihre bisher so glänzende Karriere ein sehr unappetitliches Ende nehmen. Großes Leid wird sie auch befallen, wenn ich mich nach dieser Sache mit irgendjemandem im Krieg befinde, mit dem ich keinen wünsche. War das verständlich?“
„Jawohl, mein Gebieter.“
„Dann stehen Sie auf und eilen Sie, ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Von ganzem Herzen.“
„Danke, mein Gebieter.“
Der Autokrat wedelte mit seiner weiß behandschuhten Rechten in Richtung Tür. „Na los. Bewegung.“
Larn nickte eifrig und eilte aus dem Büro zurück durch den Großen Saal. Klack-Klack-Klack-Klack. Vor ihm stoben die Höflinge auseinander wie Fische vor einem tauchenden Straan.

„Ähm… Ähm naja… Eigentlich ist das ganz leicht erklärt“, stammelte David.
„Und dann doch wieder nicht“, ergänzte Jake.
„Das Raumschiff, mit dem wir dich nach Kal-Ill bringen wollten, ist auf diesem Planeten hier ins Meer gestürzt. Wir sind entkommen und haben dich mitgenommen“, sagte David.
„War dann ja eigentlich doch ganz leicht“, fügte Jake hinzu.
Er versuchte, locker und entspannt zu klingen, aber er befürchtete, dass es ihm nicht recht gelang. Die Rettungsinsel kam ihm auf einmal viel zu klein vor.
Der Androide, oder die Androidin, oder das Ding – letzteres schien Jake die handlichste Bezeichnung zu sein – sah jetzt, da es begonnen hatte, sich zu bewegen, noch viel unheimlicher aus als vorher. Nach Jakes Einschätzung hatte Joint Japanese genau den Grad von Menschlichkeit erreicht, der bei echten Menschen das maximale Unbehagen auslöste. Gerade so menschlich, dass man von dem Ding nicht einfach wie von einer Maschine denken konnte, aber gerade nicht menschlich genug, um sich vorzustellen, man hätte mit einem Lebewesen zu tun.
Schon die Bewegung, in der das Ding sich aufgesetzt hatte, war auf schwer fassbare Weise falsch gewesen. Während der Oberkörper sich aufgerichtet hatte, hatten die Beine sich kein bisschen bewegt, und nun saß es kerzengerade da, Oberkörper und Beine im rechten Winkel, und sah sich um. Das Ding hatte fürchterlich tote Augen. Es gab keine Bewegung der Pupillen, kein Blinzeln, keinen Blick. Das Ding bewegte beim Sprechen seinen Mund wie eine Figur aus einem nicht ganz richtig synchronisierten Film. Seine Mundwinkel waren die ganze Zeit ein bisschen nach oben gezogen, in einem gefrorenen Lächeln, wie es zukünftige Schwiegersöhne aufsetzen, wenn der Vater ihrer Verlobten Anekdoten zum Besten gibt.
Die Konstrukteure hatten die Maschine damit wahrscheinlich sympathischer machen wollen, aber es verstärkte nur den puppenhaften Eindruck, der Jake vom ersten Augenblick an abgestoßen hatte.
Das Ding drehte seinen Kopf von links nach rechts und von oben nach unten.
„Dann ist dies die Rettungsinsel ihres Raumschiffes, und wir befinden uns auf dem offenen Meer, richtig?“ fragte es.
Auch die Stimme klang beinahe menschlich. Jake fand es grauenvoll. Wie ein Ton in einer Symphonie, der beinahe richtig war.
David nickte. „Genau.“
„Wissen Sie, in welcher Richtung sich Land befindet?“
„Nein“, antwortete David, „Wir haben keine Karte und sind einfach auf gut Glück losgefahren.“
Die Androidin zog ihre Beine an, stieß sich mit den Armen nach vorne ab, und krabbelte auf allen Vieren zur offenen Seite der Rettungsinsel.
Jake beobachtete stetig wachsendem Widerwillen ihre Bewegungen, die ihn auf sonderbare Weise an die eines Insekts erinnerten. Es waren nicht die kantigen, abgehackten Bewegungen eines Roboters, aber ein Mensch hätte sich in dieser Situation niemals so sicher und schnell fortbewegt. Es war einfach nicht richtig.
Die Maschine streckte ihren Kopf aus der Insel, sah sich kurz um und zeigte in eine etwas andere Richtung als die, in die sie fuhren.
„Dort ist Land“, sagte sie. „Es wird bald anfangen zu regnen.“
„Woher weißt du das?“ fragte Jake.
„Meine Wahrnehmung ist feiner als Ihre und umfasst ein wesentlich breiteres Spektrum an Wellenlängen.“ Sie wandte sich wieder zu ihnen um und nahm im Schneidersitz vor der Öffnung Platz. „Sind Sie Jake Harsen und David Schneider?“
Jake fragte mit einem misstrauischen und vorwurfsvollen Unterton, den sogar er selbst als unangemessen erkannte: „Woher kennst du unsere Namen?“
David seufzte.
„Jake, natürlich von Joint Japanese. Sie hat ein paar Informationen über uns von ihnen bekommen. Warum nicht?“ An die Maschine gewandt antwortete er: „Ja, die sind wird.“
„Vielen Dank. Ich war mir nicht sicher, wie zuverlässig ich unter diesen Bedingungen Gesichter erkennen kann.“
„Ist klar“, sagte Jake, „Sag mal… Kannst du mit dem Grinsen aufhören?“
Am Anfang war es nur ein bisschen merkwürdig gewesen, aber allmählich begann es ihm das Gefühl zu vermitteln, die Maschine würde sich über ihn lustig machen. Sofort verschwand das Lächeln, sie zog die Mundwinkel stattdessen leicht nach unten, Kniff ihre Augen ein wenig zusammen und starrte ihn missmutig an.
Für einen Sekundenbruchteil glaubte Jake tatsächlich, er hätte das Ding verärgert, bevor ihm klar wurde, dass es nur seinen eigenen Gesichtsausdruck imitierte.
„Ist es so besser?“ fragte es.
„Nein“, antwortete Jake, „Überhaupt nicht. Versuch es doch bitte mal ausdruckslos, wie in den Filmen; das kannst du doch bestimmt.“
Tatsächlich, es ging. So war es viel besser.
„Es tut mir sehr leid, dass Sie meine Mimik irritiert. Ich bin in diesem Bereich noch nicht ganz ausgereift, fürchte ich. Sie verfügen über 26 Gesichtsmuskeln, das ist für mich schwer zu imitieren.“
David hatte die Arme vor der Brust verschränkt und beobachtete Jake mit gehobenen Augenbrauen. „Bist du dann so weit, oder soll sie nochmal für dich auf einem Bein hüpfen?“
„Lieber nicht“, antwortete Jake. „Aber sie könnte diesen Overall anziehen, damit die Situation wenigstens ein kleines bisschen weniger abartig wird, ginge das bitte?“

„An’Yik, das hat doch keinen Sinn!“ rief Kalon verzweifelt, „Es ist mitten in der Nacht, stockdunkel, wir wissen nicht mal, ob diese Leute überhaupt existieren, geschweige denn, ob sie hier waren, und du willst hier ihre Fährte finden, obwohl du nicht mal ohne Hilfe gerade stehen kannst?“
Seine Gefährtin taumelte vor ihm durch den Sand, leise eine fröhliche Melodie vor sich hin summend, den Kopf konzentriert zu Boden gesenkt. Im Hintergrund rauschten leise die auf den Strand rollenden Wellen.
„Lass ma’, ’ch kann im Dunkeln ganz gut – Hu!“
Sie stolperte, fiel vornüber in den nassen Sand und versuchte kichernd, sich wieder aufzurichten.
Kalon stöhnte und verdrehte die Augen.
Die düstere Prophezeiung des bewölkten Nachthimmels hatte sich vor Kurzem endlich erfüllt, in Form eines nun schon seit drei Winkeln andauernden Landregens von der Art, die furchtbar gemütlich ist, wenn man an einem prasselnden Kaminfeuer sitzt und die spatzeneigroßen Regentropfen aufs Dach fallen hört.
Leider hatte Kalon weder Kaminfeuer noch Dach, und er fand den Regen deshalb alles andere als gemütlich. Seine Kleidung klebte ihm am Leib, aus seinen Haaren liefen ihm Sturzbäche ins Gesicht, dass er mit dem Blinzeln gar nicht mehr nachkam. Ihm war kalt, und seine alten Lieblingsnarben am rechten Knie und unter dem linken Schulterblatt kribbelten zum Verrücktwerden.
Er wusste, dass sie nichts dafür konnte, aber ihre sinnlose Heiterkeit begann außerdem, ihm gehörig auf die Nerven zu gehen. Schließlich befanden sie sich in ernster Gefahr, und so unterhaltsam ihr Dusel unter anderen Umständen vielleicht gewesen wäre, konnte er sie jetzt leicht beide das Leben kosten.
„An’Yik, wir finden sie nicht mehr. Und wir können es uns nicht leisten, sie zu suchen. Wir müssen jetzt wirklich-“
„Dann geh doch, wennu eh nich’ helfen wills’!“ Sie gab ihre Versuche auf, wieder auf die Füße zu kommen und krabbelte auf allen Vieren weiter, ihren langen Schwanz hinter sich herziehend.
„Ich meine ja bloß, wir wissen ja nicht mal, ob sie wirklich hier in der Nähe abgestürzt sind, und sogar, wenn… Oh Mann.“
„Hä?“
Er betrachtete skeptisch den Abdruck im Sand, nur ein paar Spannen vor ihm. „Ich glaube, hier ist was.“
Sie drehte sich umständlich um und sah zu ihm auf. „Kannst du mir helfen?“ fragte sie kleinlaut.
Er stöhnte noch einmal, um dann durch den tiefen nassen Sand zu ihr zu stapfen und ihr aufzuhelfen. Er führte sie zu seiner Entdeckung.
„’s war’n keine Kehlar…“ sagte sie enttäuscht.
„Aber es war auch niemand von hier“, erwiderte er. „Schau, die haben einen Schriftzug unter der Sohle, oder? Sagtest du nicht, die Kleidung der Kehlar hätte auch so was gehabt?“
„Doch…“ Sie blinzelte und starrte auf die Fußspur.
Kalon erkannte jetzt, dass da noch andere waren. Die Fährte stammte von mindestens zwei Personen – oder von einer mit mehr als zwei Beinen -, und sie führte vom Wasser in Richtung Wald. Es war nirgends eine Spur von einem Boot zu sehen, aber dafür fielen ihm viele mögliche Erklärungen ein. Er lauschte in die Dunkelheit, ob er vielleicht sogar…
„An’Yik, kannst du das bitte lassen?“ fragte er. Ihr Schwanz hatte begonnen, um seine Wade herumzuschlängeln.
„’Tschuldigung. ’ch glaub, das sind drei…“ lallte sie nachdenklich. „Einer von den’ muss echt fett sein!“ fügte sie kichernd hinzu, „Kuck ma’!“ Sie zeigte einige Spannen weiter, wo noch eine Fährte zu sehen war, viel tiefer eingesunken als die anderen.
Wenn sie die Wirkungen der Droge nicht bald in den Griff bekam, würde er nicht mehr lange der Versuchung widerstehen können, sie zu packen und zu schütteln, bis sie mit dem blöden Gekichere aufhörte. Andererseits… Er erinnerte sich daran, dass sie den Schlichter getötet hatte, ohne einen Kratzer davonzutragen. Und wie sie ihn vorhin angesehen und ihre Lippen geleckt hatte. Vielleicht wäre es das Beste, wenn er sich einfach still und heimlich davonschlich und alleine sein Glück versuchte…
Kalon seufzte. Vielleicht lag es am Alter, aber sein Gedanke kam ihm sehr schäbig vor. An’Yik war eine Freundin für ihn, und sie hatte ihn noch nie im Stich gelassen. Es wäre ziemlich widerwärtig, sie jetzt hier zurückzulassen, obwohl sie so sehr auf seine Hilfe angewiesen war und gerade erst sein Leben gerettet hatte.
„Die Spuren sind frisch, oder?“ fragte er. „Sie können gar nicht weit sein.“
Sie blinzelte nachdenklich und nickte.
„Und jetzt? Gehen wir hin und sagen: ‚Hallo, wir haben Ihr Schiff abstürzen sehen und dachten, vielleicht gibt’s was zu plündern, wie sieht’s denn aus?’“
„Darum müssen Sie sich jetzt keine Gedanken mehr machen“, hörte er eine Frauenstimme aus der Dunkelheit sagen. Sie klang durchaus freundlich, aber etwas an ihrer Betonung war auf subtile Art… falsch.

Lesegruppenfragen:

  1. So, der Android hat gesprochen, und er bewegt sich. Wie findet ihr ihn? Es? Sie? Kommt ungefähr rüber, was Jake an der Maschine so beunruhigend findet?
  2. In der Szene mit dem Autokraten und dem Ersten Sekretär passiert nicht so viel. Fandet ihr die langweilig, oder hat sie euch trotzdem gefallen? Warum, oder warum nicht?
  3. Geht An’Yik euch auch schon auf den Geist? Findet ihr, Kalon hätte sie verlassen sollen?

9 Responses to Menschenähnlich (5)

  1. quadratmeter sagt:

    Hurra, es geht weiter.

    zu 1. Mir hat die Beschreibung gut gefallen, insbesondere wie es sich aufsetzt. Es liest sich etwas unangenehm, ich würde mit dem Gert nicht gerne in einem Rettungsboot ausgesetzt sein.

    zu 2. Ich hatte Spaß. Mein Lieblingssatz: „Wenn dieses Schiff jemandem außer uns in die Hände fällt, wird Ihre bisher so glänzende Karriere ein sehr unappetitliches Ende nehmen.“

    zu 3. Auf den Geist geht sie mir nicht, aber langsam könnte jetzt mal was passieren 😉

  2. Danke für die Antwort auf meine Spezialfrage! 🙂
    Nun zu meinen Antworten:
    1. Ja, auf jeden Fall.
    2. Hat mir gefallen, hier hätte es mir auch gefallen, wenn Du sie kurz äußerlich beschrieben hättest, damit man sich ein Bild von den beiden machen kann. Ist nicht wirklich wichtig, aber gut fürs Kopfkino. 🙂
    3. An’Yik geht mir nicht auf den Geist, ich hoffe aber, dass sie bald wieder nüchtern wird… Dass Kalon zu ihr hält, ist sympathisch. Er hat wohl aber auch Angst vor der Einsamkeit, die das mit sich bringen würde. Könnte ich mir zumindest vorstellen.

  3. Muriel sagt:

    @quadratmeter: 3. Keine Sorge. Steht schon bevor.
    @Fellmonsterchen: Gern doch.
    2. Du hast natürlich Recht. Die Beschreibung wird – teilweise aus Effektgründen – noch nachgereicht.
    3. Habe ich ja schon Quadratmeter versprochen. Kommt nach. Und deine Einsamkeitsvermutung ist sicher mehr als nur plausibel.

  4. Guinan sagt:

    1. Die Androidin ist mir bis jetzt auch reichlich unheimlich.
    2. Zur Vorstellung der Personen war das ok.
    3. An’Yik ist für mich die Interessanteste aller Beteiligten. Und Kalon hätte einen Tritt in den Allerwertesten verdient, wenn er sie in so einer Situation im Stich gelassen hätte.

  5. Muriel sagt:

    @Guinan: 1. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.
    3. Ich mag sie auch sehr. (Mir ist bewusst, dass du das so nicht gesagt hast.)

  6. Guinan sagt:

    Gesagt nicht, gemeint aber schon.

  7. Muriel sagt:

    @Guinan: Schön, dann sind wir uns da einig. Sie ist so schön exotisch, das gefällt mir eigentlich immer.

  8. Andi sagt:

    1. Es lebt, hurra! 🙂
    Beängstigend ist das schon, da kann ich den guten Jake verstehen.

    2. Hat mir gefallen, auch wenn auf den ersten Blick nicht soviel passiert. Es ist ja irgendwie eine neue Ebene… Der Autokrat erscheint mir auch wieder sehr interessant zu sein. Du weißt ja, dass ich eine Vorliebe für solche Charaktere haben, die so mehr oder weniger machtausübend sind, eine dunkle Aura haben… anders kann ich´s nicht erklären. Aber der Autokrat stirbt ja eh bald, so wie alle, die ich… wir sprachen drüber. 🙂

    3. Lustig. Ich hab grad beim Lesen gedacht, dass ich die Szenen mit An´Yik und Kalon nicht so gerne lese wie die anderen. Ja, doch, ein wenig nervt sie mich. Aber ich schätze, Kalon tut gut daran, sie nicht zu verlassen, weil sie scheinbar irre ist. Und gefährlich.

    So, morgen geht´s weiter. Bisher hat´s mir sehr gefallen, obschon ich am Anfang skeptisch war, wegen des Genres, zugegeben. Aber es liest sich trotzdem für mich gut und interessant.

  9. Muriel sagt:

    @Andi: 2. Naja. Warten wirs ab. Ich will dir ja die Vorfreude nicht verbergen.
    3. Halt mich da bitte auf dem Laufenden. Vielleicht gefällt sie dir ja besser, wenn sie wieder ganz bei Sinnen ist.

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