Menschenähnlich (8)

So, diesmal musstet ihr ziemlich lange warten. Die Geschichte wollte nicht ganz so wie ich, und die Zeit war auch ein bisschen knapp. Trotzdem ist hier jetzt der achte Teil unseres Fortsetzungsromans „Menschenähnlich“. Ich hoffe, dass er euch gefällt.

Was bisher geschah:
Im ersten Kapitel wohnen wir dem Aufbruch zweier Raumfahrer namens Jake und David bei, die eine kostbare Fracht aus 13 Androiden zu einem fremden Planeten transportieren sollen.
Bereits im zweiten Kapitel folgt der abschussbedingt gewaltsame Abbruch dieser Reise. Dafür lernen wir Kalon und An’Yik kennen, die sich als reisende Helden betätigen und dabei anscheinend auch manchmal vor ethisch nicht ganz einwandfreie Vorgehensweisen zurückschrecken. Sie sehen den Absturz des Raumschiffes und hoffen auf reiche Beute.
Im dritten Kapitel erwachen Jake und David in ihrem abgestürzten Raumschiff und retten sich, einen der Androiden und ein paar andere Kleinigkeiten in ein Rettungsboot, bevor das Schiff im Meer versinkt. Gleichzeitig lauert ein Schlichter gemeinsam mit ihrem verräterischen Gefährten Berren den beiden reisenden Helden auf, um sie einem unerfreulichen Schicksal zuzuführen.
Im vierten Kapitel packen David und Jake ihr neues Spielzeug aus, und Kalon erwacht aus der Betäubung, in die der Blasrohrpfeil des Schlichters in versetzt hat. Er stellt fast, dass seine Gefährtin An’Yik ihn zwar aus der unmittelbaren Gefahr retten konnte, nun aber ihre ganz eigenen Probleme mit dem Pfeilgift hat.
Im fünften Kapitel haben wir den Autokraten und seinen Ersten Sekretär Larn kennengelernt, die gemeinsam danach streben, die kostbare Ladung der Emerald-17 in die Hände zu bekommen. Währenddessen lernten David und Jake ein Stück dieser Ladung noch etwas näher kennen, und Kalon und An’Yik fanden ihre Spuren im Sand.
Auch im sechsten Kapitel kam noch mal jemand Neues dazu: Shianuk und ihr Onkel Noot haben einen unserer Androiden am Strand gefunden, werden aber leider unterbrochen, bevor sie ihn näher kennenlernen können. Währenddessen erklärt Jake David, was genau ihn an der Maschine so sehr stört, bis die mit Kalon und An’Yik ans Lagerfeuer zurückkehrt.
Im siebten Kapitel muss der Erste Sekretär unter äußerst widrigen Umständen eine Reise beginnen, Kalon bietet sich und An’Yik als Führer an, wird aber von der überraschenden Ankunft weiterer Besucher unterbrochen, und Shianuk lernt den Mann aus der Kiste kennen.

Was heute geschieht:
„Wir wären dann jetzt soweit, Jake, es kann jederzeit losgehen.“
„Jaja, warte mal, ich bin sicher… Fuck! Ich hab die blöden Dinger doch… Wo kann denn…“
Es durfte einfach nicht wahr sein. Jake hätte sich ohrfeigen können. Weniger, weil er Angst vor den nahenden Besuchern hatte; er war sich ziemlich sicher, dass sie mit diesen Mittelalterlingen schon irgendwie fertig werden würden. Was ihn wirklich verrückt machte, war, dass er die verflixten Patronen wirklich nicht finden konnte. Er hatte jetzt fast den gesamten Inhalt seines Rucksacks vor sich ausgeschüttet, aber alles, was er sah, waren Schokoriegel, Sandwiches und Pepsidosen.
Ein Fehler, der ihm wirklich nicht hätte passieren dürfen. Ein blöder Zivilistenfehler, für den David sich noch in Jahrzehnten über ihn lustig machen würde. Als Trost blieb ihm nicht viel mehr als die Hoffnung, dass David schon auch noch was Blödes machen würde, bevor dies Abenteuer hier vorbei war.
„Sie werden uns in ungefähr einer halben Minute erreicht haben“, sagte die Maschine. „Es sind vier bewaffnete Personen in Kettenhemden, wenn ich die Geräusche richtig deute.“
„Ich kann es nicht ändern!“ fuhr Jake sie an, „Ich suche ja schon. So wichtig kann die blöde Knarre doch eh nicht sein, wir haben immerhin unseren eigenen Terminator dabei.“
„Einen was?“ fragte die grünhäutige Frau mit dem Schwanz.
„Ich kann keine Gewalt gegen intelligente Lebensformen anwenden“, sagte die Maschine, „In dieser Hinsicht sind Sie auf sich allein gestellt.“
„Du kannst… Na wunderbar.“
„Niemand rührt sich!“ donnerte einer der vier Männer, die aus dem Wald in den Lichtkreis des Lagerfeuers stürmten, „Und du da, lass das Schwert fallen!“
Die vier hatten Armbrüste, und die grüne Frau war offensichtlich nicht bereit, ihr Leben darauf zu verwetten, dass sie damit nicht umgehen konnten. Sie ließ das Schwert fallen. So wie auch Jake die nutzlose Pistole. Verdammt.
„Du kannst doch wohl nicht einfach zulassen, dass die uns umbringen?“ fragte er die Maschine. „Was ist aus dieser Sache mit dem Abwägen geworden?“
„Ach, jetzt soll sie auf einmal, ja?“ fragte David.
„Das ist jetzt wirklich nicht der Zeitpunkt-“
„Ruhe!“ brüllte der Bewaffnete – mutmaßlich der Anführer der vier.
„Ein Beantworten Ihrer Frage scheint mir sehr riskant“, sagte das Ding gleichmütig zu Jake. „Bestehen Sie trotzdem darauf?“
„Der nächste, der hier noch ein Wort sagt, bekommt einen Bolzen zwischen die Rippen!“
Jake sah die Maschine stumm an und schüttelte seinen Kopf, um gleich danach staunend zuzusehen, wie Kalon vortrat und den wütenden Mann mit der Armbrust ansprach.
„Wissen Sie, was das hier ist?“ fragte der alte Mann. Er hielt eine der Pepsidosen in seiner Hand, einen Daumen auf der Metalllasche, mit der die Dose geöffnet wurde.
„Nein, aber weißt du, was ich gerade gesagt-“
„Überlegen Sie’s sich lieber noch einmal“, unterbrach Kalon ihn. „Das ist eine EC112-Granate, und wenn ich sie fallenlasse oder hier drauf drücke, dann bleibt von uns allen und diesem ganzen Wald nichts weiter übrig, als ein riesiger Krater.“
Die Lippen des Offiziers formten stumm ein einzelnes Wort, und seine Augen weiteten sich. Er trat unwillkürlich einen Schritt zurück, bevor er wieder die Kontrolle über sich gewann. Jake konnte es ihm nicht verdenken. Kalons Bluff war so überzeugend gespielt, dass sogar er ihm beinahe geglaubt hätte.
„Du lügst!“ antwortete der Soldat.
„Ist das so?“ Kalon trat unbekümmert ein paar Schritte näher an die Bewaffneten heran, mit nichts weiter als der Dose in den Händen.
Die grünhäutige Frau beobachtete ihn unentschlossen, während ihr Schwanz sich um ihr rechtes Bein schlängelte. Sie konnte nicht genau wissen, ob er bluffte oder nicht, aber wahrscheinlich kannte sie ihn gut genug, um sich ziemlich sicher zu sein.
„Sogar, wenn das Ding wirklich eine Waffe ist, dann sterben wir alle, du und deine Freunde mit uns.“
Kalon trat noch ein bisschen näher, bis direkt vor die Armbrust des Offiziers.
„Niemand muss sterben“, antwortete er, „Weil ich nämlich sicher bin, dass ihr gerne noch ein bisschen weiterleben wollt. Vielleicht habt ihr ja sogar Familie, hm? Meine Gefährtin und ich jedenfalls haben nicht viel zu verlieren, wisst ihr? Wir werden sowieso exekutiert, wenn wir uns von euch festnehmen lassen. Wenn ich schon sowieso sterben muss, würde ich euch eigentlich lieber mitnehmen. Du siehst das doch bestimmt auch so, oder?“
Die grünhäutige Frau grinste ihn zahnig an. „Klar. Ist sicher ein schönerer Tod als der, den die für uns geplant haben.“
„Eben“, stimmte Kalon zu. „Ich schlage also vor, dass ihr euch jetzt umdreht und weiter diesen Wald nach uns durchsucht, und wenn eure Dienstzeit vorbei ist, kehrt ihr in euer Lager zurück und berichtet, dass ihr leider keinen Erfolg hattet. Wir packen unsere Sachen zusammen und verschwinden auch, und niemand muss sich jemals mit einer Erinnerung an diese Begegnung hier belasten.“ Er betrachtete die Dose in seiner Hand und seufzte laut. „Alternativ bin ich auch gerne bereit, uns neun über die gesamte Grafschaft Luillen zu verteilen. Ich bin da gar nicht zimperlich. Ehrlich gesagt, bin ich auch ein bisschen beleidigt, weil ihr mich zuerst für einen Lügner gehalten habt… Wie sieht’s aus?“
Der Offizier schluckte und blickte von der bunten Coladose in Kalons Gesicht und wieder zurück. Jake war sich nicht sicher, ob der flackernde Lichtschein des Feuers ihm das nur vorspiegelte, aber es sah so aus, als stünden kleine Schweißtropfen auf seiner Stirn.

„Lass mich los! Lass mich los, du…“
Shianuk verstummte, nicht nur, weil ihr kein passendes Wort einfiel, um den sonderbaren Mann aus der Kiste zu bezeichnen, sondern auch, weil sie mit völliger Gewissheit erkannte, dass ihre Versuche, sich gegen ihn zu wehren, völlig sinnlos waren.
So sehr sie auch zappelte und mit den Füßen trat und sich in seinem Griff wand, es bewegte sich nicht einmal sein kleiner Finger um eine Haaresbreite. Es fühlte sich an, als würde sie von einer bronzene Statue gehalten, deren Hände um ihren Körper herum gegossen worden waren.
Der Mann hielt sie vor sich, ohne sie direkt anzusehen, während er zu ihr sprach. Seine Augen waren unfokussiert wie die eines Blinden, aber seine Bewegungen waren sicher, als könnte er doch sehen.
„Verstehen Sie mich?“ fragte er sie.
„Ja! Ja, ich verstehe dich, und jetzt lass mich los und verschwinde aus-“
Er unterbrach sie: „Dies ist nicht Kal-Ill. Wo bin ich?“
„Kal-Ill? Was soll das sein? Du bist in Janksch, am Ende der Welt, Onkel Noot hat dich am Strand gefunden, in dieser Kiste – was bist du?“
„Sind Sie hier heimisch?“
„Was?“ Shianuk sah ihn ratlos an.
„Ist dies Ihr Heimatplanet?“ fragte der Mann aus der Kiste.
„Planet? Ja, ich bin hier geboren. Kannst du mich bitte wieder runterlassen?“
„Werden Sie meine Fragen beantworten und nicht zu dem bewusstlosen Mann dort zurückkehren?“
Der Vergleich mit der Bronze passte eigentlich doch nicht ganz. Seine Finger waren kalt, aber nicht hart wie Metall, sie waren weicher, obwohl sie sich nicht ganz wie normale Haut anfühlten. Dafür waren sie zu glatt und zu… ihr fehlte das richtige Wort. Seine Hände waren nicht klebrig, aber seine Haut schien doch sehr stark an ihrer zu haften, obwohl sie so glatt war.
„Ich kann ihn doch nicht einfach da liegenlassen, er ist mein Onkel!“
„Er ist nicht ernsthaft verletzt und wird bald wieder zu sich kommen.“
Der Mann setzte sie langsam wieder auf die Füße und ließ sie los. Shianuk blieb schnaufend stehen, während ihr Blick unstet durch den Raum flackerte. Sie hatte Angst, dass sie ihn vielleicht verärgerte, wenn sie ihn nicht ansah. Gleichzeitig fürchtete sie aber auch, ihn zu verärgern, wenn sie es tat, denn er war ja nackt. Außerdem war sein Gesicht so gruselig, dass sie es kaum über sich brachte, es länger als ein paar Sekunden anzuschauen. Am Ende blickte sie demütig auf ihre eigenen schmutzigen Schuhe hinab.
„Wo finde ich die nächste Gelegenheit, diesen Planeten zu verlassen?“ fragte er sie.
„Du willst…“ Und dann verstand sie es auf einmal. „Du bist hier gelandet, oder? Wie die Kehlar? Mit einem Raumschiff?“
„Sie haben wieder aufgehört, meine Fragen zu beantworten. Bitte konzentrieren Sie sich.“
„Ich muss meinem Onkel-“
Der Mann packte sie wieder, hob sie auf und drückte sie gegen eine Wand. Auch wenn es nicht ernsthaft weh tat, erschrak sie genug, um mit einem furchtsamen Wimmern zu verstummen.
„Bitte hören Sie mir jetzt gut zu“, sagte er, „Ich erkläre Ihnen nun etwas sehr Wichtiges.“
Sie nickte und sah ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Seine Regungslosigkeit hatte etwas Beängstigendes. Vielleicht zeigte seine Rasse Gefühle einfach anders. Vielleicht war er auch völlig wahnsinnig.
„Ihr Onkel bedeutet mir nichts. Ich habe kein Interesse an seinem Wohlbefinden. Auch Ihr Wohlbefinden ist für mich nur so weit bedeutsam, wie Sie mir helfen, mein Ziel zu erreichen. Sollten Sie dazu nicht von sich aus bereit sein, werde ich körperliche Gewalt anwenden, um Sie zu zwingen. Zurzeit sind Sie nicht sehr hilfreich. Es liegt in Ihrem Interesse, das zu ändern. Haben Sie diese Erläuterung verstanden?“
Shianuk starrte den Mann mit offenem Mund an. Er musste wahnsinnig sein. Aber sie nickte.
„Existiert auf diesem Planeten ein Weltraumhafen?“
Sie schüttelte den Kopf. „Nein, wir…“ Sie zögerte. „Naja, doch.“
Noot hatte sie vor Jahren einmal zur Basis der Kehlar mitgenommen, um sie ihr zu zeigen. Er hatte schon auf dem Weg dorthin begonnen, davon zu schwärmen, und noch Tage, nachdem sie schon wieder zurück waren, immer wieder betont, dass Shianuk daraus lernen konnte, dass kein Traum unerreichbar sein konnte, wenn es nicht einmal die Sterne waren.
„Es gibt einen verlassenen Weltraumhafen, aber ich glaube nicht, dass du von dort aus wegfliegen kannst, weil die Kehlar nicht mehr da sind.“
„Wer herrscht über dieses Land?“
„Der Statthalter des Autokraten.“
„Ist der Autokrat absoluter Monarch, oder gibt es noch einen Herrscher über ihm?“
„Nein. Niemand über dem Autokraten.“
Er roch merkwürdig. Nicht direkt unangenehm, wie ein Mensch, der sich lange nicht gewaschen hatte. Eher auf sonderbare Art… schal, wie die Luft in einem Raum, den lange niemand mehr betreten hatte.
„Wo finde ich ihn?“
Shianuk schluckte. „Du willst zum Autokraten?“
„Ist eine Demonstration erforderlich, damit Sie mir glauben, dass meine Ankündigung körperlicher Gewalt ernst gemeint war?“
Sie verstand nicht, wie irgendjemand so ruhig sein konnte, während er sie gegen eine Wand presste und ihr Folter androhte.
„Nein-nein, schon gut, der Autokrat ist in Tashino-Ri, es ist eigentlich leicht zu finden.“
Sie riss sich zusammen, so gut sie konnte, weil sie sicher war, dass er weder körperlich noch moralisch ein Problem damit hätte, ihr einen Arm abzureißen, einfach nur so.
„Kannst du mich dorthin führen?“
„Ja, das kann ich… Aber ich fürchte…“ Sie hielt inne, aus Angst, weil sie nicht wusste, ob sie mehr sagen durfte.
„Was fürchtest du?“
„Naja, der Autokrat wird uns nicht empfangen. Weißt du, er spricht nicht mit jedem-“
„Der Autokrat wird keine Wahl haben“, sagte der nackte Mann, und setzte sie wieder auf dem Boden ab. „Führe mich zu ihm.“
„Mein Onkel-“
„Hält dein Onkel dich davon ab, meine Anweisungen auszuführen?“ unterbrach sie der Wahnsinnige in seiner teilnahmslosen, gelassenen Stimme.
Shianuk sah kurz in seine dunkelblauen Augen, die ziellos durch sie hindurch glotzten, und sie verstand, was er mit der Frage meinte.
„Nein“, antwortete sie schnell, „Natürlich nicht. Komm mit, es geht hier lang.“

 Lesegruppenfragen:

  1. Findet ihr den Bluff mit der Dose glaubhaft?
  2. Sollte Shianuk mehr Angst und weniger Selbstbeherrschung haben, oder findet ihr ihr Verhalten gegenüber dem Androiden noch plausibel?
  3. Spezieller: Findet ihr es verständlich, dass sie am Schluss bereit ist, ihren Onkel zurückzulassen?
  4. Keine Frage. Nur so zur Erläuterung, falls ihr euch das schon die ganze Zeit gefragt habt: Ja, mir ist bewusst, dass der männliche und der weibliche Android sich total unterschiedlich verhalten und dass insbesondere das Benehmen des männlichen Androiden nicht recht zu den Aussagen seines weiblichen Gegenstücks passt.
  5. Nur mal so rein hypothetisch, ich weiß nicht, ob ich das überhaupt hinbekomme, aber ich wüsste gerne, ob es sich überhaupt lohnt, dass ich drüber nachdenke:

9 Responses to Menschenähnlich (8)

  1. Guinan sagt:

    1. Da Kalon seinen Lebensunterhalt offensichtlicht mit Schwindeleien verdient, ist ihm eine gewisse Schauspielfähigkeit zuzutrauen.

    2. Ich mag keine Prinzessinnen, die gerettet werden müssen, und keine Tussies, die andauernd Indiiiieeeee schreien. Also bitte weiter so. Shianuk ist ja nicht gerade in verzärtelten Verhältnissen aufgewachsen, die wird sich wohl zusammenreißen können.

    3. Die Alternative ist jedenfalls klar ‚rübergekommen. Was hätte sie denn sonst machen sollen?

    4. Geschlechtstypische Programmierung? Und dann auch noch in der gewohnten Rollenverteilung? Bäh!

    5. Gute Idee!

    Außerdem: Wieso hat die Androidin den Spruch mit dem Terminator so ohne Weiteres einordnen können? Der Umschwung von der erst kürzlich erwachten Maschine hin zum Verständnis so einer eher umgangssprachlichen Bemerkung kam etwas plötzlich.

  2. Muriel sagt:

    @Guinan: Danke für den Kommentar! Über den Umschwung denke ich noch einmal nach. Mein Hintergedanke war, dass sie zwar einerseits neu geboren ist, dass sie aber über ziemlich umfassendes Wissen verfügt und eben nicht alles erst lernen muss. Ich stelle mir vor, dass die Androidengehirne über das Internet lernen… Vielleicht schreibe ich dazu noch mal was in die Geschichte.
    2. Schön, dass du das so siehst. Mir gehen solche Leute nämlich auch auf den Geist und ich fürchte, dass ich manchmal überkompensiere und meine Charaktere zu cool geraten.
    4. Das ist nur, weil das weibliche Modell ein Haushaltsroboter ist. Der braucht keine Kampffertigkeiten, der muss nur bügeln und kochen und tun, was die männlichen Androiden sagen. Äh. Ich muss dann jetzt weg. *duck und renn*

  3. Guinan sagt:

    Grrr. Wo ist mein Nudelholz? Ich brauche jetzt dringend ein Nudelholz. Dann zeig ich dir, wofür Kampffertigkeiten in der Küche gut sind.

  4. Chlorine sagt:

    Achso! Fraubot holt Mannbot also ein Bier, verstehe! 😉 Mein Gedanke beim Lesen war eigentlich, dass es sich beim Mannbot um das zu Beginn der Geschichte erwähnte „fehlerhafte Modell“ handelt.
    Beim Bluff mit der Dose dachte ich an Barts Aprilscherz mit Homers durchgerüttelter Bierdose und fand in diesem Zusammenhang den Begriff „Granate“ alles andere als übertrieben.
    Nr. 2 und 3 sehe ich wie Whoopie äh Guinan.
    Nr. 5: Verfügst du denn über eine Hörbuch-taugliche Stimme?

  5. Muriel sagt:

    @Chlorine: Danke für den Kommentar! Ob da nun jemand fehlerhaft ist oder es sich einfach nur um die gottgewollte Rollenverteilung handelt, lasse ich mal bewusst offen. Will ja nichts verraten.
    Zu Nr. 5: Bild dir deine Meinung!

  6. Chlorine sagt:

    Ich ahne Ähnliches wie Datas/Lores Emotionschip, aber gut, überrasch uns!
    Übrigens wurde deine Stimme für Hörbuch-tauglich befunden.

  7. Andi sagt:

    1. Natürlich. Womit sollte er sonst bluffen? Mit einem Sandwich?
    Nee, passt schon. Und mutig war´s ja außerdem. Da war er ja auch in ´ner verzweifelten Lage, da greift man schonmal zu ´ner Pepsi-Dose. 🙂

    2. Halte ich für plausibel, so wie du es geschrieben hast. Möglicherweise hätte ich es anders aber auch für plausibel gehalten.

    3. Hat sie ´ne Wahl? Eher nicht. Der Android war ja unmissverständlich in seinen Drohgebärden. Und sie wird beruhigt haben, dass er ihr sagte, dass ihr Onkel nicht ernsthaft verletzt ist und bald wieder zu sich kommt.

    4. Das hab ich mich in der Tat gefragt… aber war nicht auch mal die Rede davon, dass es auch Androiden gibt, die anders programmiert sind? Oder so ähnlich?

  8. Muriel sagt:

    @Andi: 1. Und was soll man auch sonst mit Pepsi machen, nech?
    4. Weiß ich gar nicht mehr. Wo denn?

  9. Andi sagt:

    zu 1: Mit Pepsi kann man lauter ungehörige Dinge anstellen, wenn man mit Lebensmitteln spielen dürfte. Trinken kann man Pepsi jedenfalls nicht.

    4. Weiß ich auch nicht mehr, ich vertu mich wahrscheinlich…

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