Being The Onion: Google entschuldigt sich

So. Wenn der Postillon das kann, dann kann er das schon lange.

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Nach Meldungen der US-amerikanischen Zeitung „The Onion“ hat Google sich bei seinen Kunden wegen der in letzter Zeit verstärkt auftauchenden datenschutzrechtlichen Bedenken entschuldigt.

CEO Eric Schmidt sagte: „Offensichtlich gab es in letzter Zeit Sorgen in Bezug auf den Datenschutz, und nach einigen aktuellen Suchbegriffen zu urteilen, gemeinsam mit den Zehntausenden E-Mails und Google Chats, die wir gründlich ausgewertet haben, scheint es, als würde es eine Weile dauern, bis wir Ihr Vertrauen zurückgewonnen haben.“

Die Entschuldigung des Internetkonzerns erschien plötzlich auf Googles Homepage, jedem Fenster des Browsers „Chrome“, YouTube und jedem einzelnen Mobiltelefon mit dem Betriebssystem „Android“, mit dem Ziel, den Kunden darzulegen, dass Google alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um vertrauliche Informationen, von Sozialversicherungsnummern bis zu Gonorrhö-Testergebnissen, vollkommen sicher zu verwahren.

Schmidt entschuldigte sich besonders bei den 1.237.948 Google-Nutzern, die täglich Medikamente gegen Stress und Anspannung einnehmen, dafür, sie unnötig beunruhigt zu haben.

„Ich täte nichts lieber, als mich persönlich bei jedem einzelnen Nutzer zu entschuldigen, den wir enttäuscht haben“, sagte Google-Mitbegründer und Präsident Sergey Brin, „Aber wie Sie anhand dieser Street-View-Aufnahmen erkennen können, sind viele unserer Nutzer um diese Zeit nicht zu Hause.“

Google-Vertreter räumten ein, dass sie ihre Sicherheitsmaßnahmen verbessern müssen, wiesen aber gleichzeitig darauf hin, dass jeder mal Fehler macht, ob nun durch das unbegrenzte Speichern vertraulicher Daten oder, zum Beispiel, „am Abend des 23. Januar in bisschen zu viel zu trinken, betrunken nach Hause zu fahren, einen Fußgänger an der Kreuzung von Berliner Allee und Bahnhofstraße anzufahren, schnell davonzurasen und dann zu Hause verzweifelt nach Strafvorschriften zum Thema Fahrerflucht zu suchen, nicht wahr, Karin?“

In einer Geste des guten Willens wird Google in den kommenden Tagen 50 EUR zu jedem deutschen Bankkonto addieren. Auch für die Zukunft bat das Unternehmen seine Kunden um Rückmeldung über sein Verhalten. Google-Vertreter erklärten, dass Benutzer jedwede Beschwerde oder Kritik einfach in jedes offene Browserfenster eingeben können oder, wenn sie bei Google Voice eingetragen sind, „Sprechen Sie einfach jederzeit direkt in Ihre Telefone“. So oder so, erklärte das Unternehmen, „Werden wir Bescheid wissen“.

5 Responses to Being The Onion: Google entschuldigt sich

  1. y0koert sagt:

    Lustig geschrieben, aber leider die traurige Realität 😦

  2. Schonzeit sagt:

    ich schließe mich an, wenn es nicht so realitätsnah wäre, dann wäre das sehr lustig. Aber da ich ja Chrome benutze freue ich mich auf die 50 Euro. 😉

  3. Die Realität ist immer noch besser, als jede Satire.

  4. Geheimrat sagt:

    Auf welchem Google-Medium speichert man (Du?) Gonorrhö-Testergebnisse? Obwohl, für 50 Euro …

  5. Anonymus sagt:

    Tss. Google-bashing. Wie nett. Ich werde das Gef+ühl nicht los, dass das mal wieder eine Sau ist, die durch’s Dorf getrieben wird. Aber warum? Wer verschleiert _was_?

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