Die dumme Masse

Letzte Woche habe ich auf einer Party mit jemandem diskutiert, der öffentlich-rechtliche Sender sehr wichtig findet. Es war ein ganz interessantes Gespräch, obwohl wahrscheinlich keiner von uns etwas gesagt hat, was der andere noch nicht gehört hatte. Wer die Argumente noch nicht kennt, kann sie zum Beispiel hier (oder in so ziemlich jedem anderen Niggemeier-Kommentarthread, der sich entfernt mit dem Thema befasst) komplett nachlesen.

Hier geht es aber nun gar nicht um die grundsätzliche Frage, sondern um ein ganz bestimmtes Argument, das für die Befürworter eines starken öffentlichen Rundfunks häufig eine zentrale Rolle spielt. Dieses Argument geht ungefähr so:

Die ganz große Mehrzahl der Zuschauer will nur seichte Unterhaltung und legt keinen Wert auf Informationsgehalt und Bildung. Anspruchsvolle Fernsehsendungen erreichen deshalb höchstens ein paar Hunderttausend Zuschauer, und damit kann sich kein privater Sender finanzieren. Daraus folgt, dass wir ohne ÖR-Sender keine anspruchsvollen Bildungssendungen mehr im Fernsehen gezeigt bekommen. Niggemeier selbst hat im Prinzip in der Diskussion eine abgeschwächte Form dieses Arguments benutzt, aber dankenswerterweise auf die direkte Publikumsbeschimpfung verzichtet. Mein Gesprächspartner auf der Party war noch ein bisschen weniger subtil. Er benutzte Begriffe wie „dumme Masse“ und „Elite“, aber das spricht in meinen Augen nicht unbedingt gegen ihn. Es war ja schließlich ein Gespräch zwischen zwei Personen, keine öffentliche Stellungnahme vor mehreren zehntausend Lesern.

Dieses Argument verursacht bei mir immer leichtes Unwohlsein, und zwar nicht nur deshalb, weil es meiner eigenen Meinung widerspricht. [Ergänzt um 11:52 Uhr, weil vergessen:]  Es geht mir nicht einmal darum, dass es in aller Regel ohne jeden Beleg vorgebracht wird und ignoriert, dass auch Länder ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk oft ein durchaus ordentliches Fernsehprogramm auf die Beine stellen können. [Ergänzung Ende] Mir kommt es reichlich, nun ja, „elitär“ vor, zu behaupten, der größte Teil des Publikums sei schlicht zu doof, die hochwertigen Angebote zu schätzen, die man selbst gerne wahrnimmt, und müsse aber trotzdem dafür mitbezahlen, weil man selbst eben weiß, was gut ist, und die anderen nicht.

Wer der Meinung ist, dass unsere Zivilisation in Gefahr gerät, sobald das Fernsehprogramm sich nicht mehr nach seinen Vorstellungen von Qualität richtet, sondern nach denen der Mehrheit der Zuschauer, mit dem stimmt in meinen Augen irgendwas nicht. Müsste so jemand nicht konsequenter Weise auch die Demokratie als Staatsform ablehnen? Und die Marktwirtschaft an sich gleich mit?

Ich vermute, dass dieser Gedanke vielen von uns nicht mal ganz fremd ist. Manchmal hat man eben das Gefühl, dass alle anderen nicht besonders klug sind.

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Vielleicht denkt ihr das ja zufällig gerade in diesem Moment sogar über mich. Aber wir sind nun mal rund 7 Milliarden auf diesem Planeten, und jeder von uns hat seine eigenen Vorstellungen davon, was er gerne sehen möchte. Damit müssen wir uns abfinden. Wer ernsthaft glaubt, die Mehrheit der anderen Menschen sei verpflichtet, seinen eigenen Geschmack und seine eigenen Vorstellungen von Qualität mitzufinanzieren, ob es ihr passt oder nicht, weil sie einfach nicht das intellektuelle Niveau hat, Qualität beurteilen zu können, hat diese ganz grundlegende Tatsache nicht verstanden.

Disclaimer: Ich behaupte nicht, dass Stefan Niggemeier die hier von mir kritisierte Meinung im Detail vertritt. Ich behaupte auch nicht, dass mit jedem, der die Existenz öffentlich-rechtlichen Rundfunks befürwortet, etwas nicht stimmt. Es gibt schon gute Gründe für die Existenz dieser Sender, obwohl die mich nicht überzeugen. Ich kritisiere hier lediglich ein ganz bestimmtes Argument, das gelegentlich ins Feld geführt wird, um sie für unverzichtbar zu erklären, und das in der hier dargestellten überzogenen Form in meinen Augen überheblich, selbstgerecht, misanthropisch und schlichtweg falsch ist.

PS: Das „Dumme Masse“-Argument hat immerhin noch einen gewissen Charme, weil wir uns doch alle irgendwie für klüger halten als alle anderen. Den Preis für das dümmste Argument für öffentlich-rechtlichen Rundfunk gewinnt in meinen Augen dieser Herr hier:

„Mir ist es viel wichtiger, dass die ÖRs „wirtschaftsfern” sind. Alle reden nur vom Einfluss des Staates auf die ÖRs. Keiner redet davon, dass 99 Prozent der Privatmedien der Wirtschaft nach der Nase tanzen. Anzeigenkunden und PR-Brigaden sind sicher keine besseren Einflussnehmer als Politiker. Im Gegenteil.“

Japp. Schon ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt uns ja das Unheil, das private Unternehmen anrichten können, wenn sie die Medien als Propagandainstrument missbrauchen und die Meinungs- und Pressefreiheit einschränken. Wann hingegen hätten Politiker mal die Medien für solche schändlichen Zwecke eingesetzt? Eben.

16 Responses to Die dumme Masse

  1. Westrup sagt:

    „dass auch Länder ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk oft ein durchaus ordentliches Fernsehprogramm auf die Beine stellen können.“

    Welche Länder? Beispiele bitte. Bitte nicht USA, da die meisten Sendungen, die Du anführen wirst, sowieso vom Bezalhfernsehen kommen und ansonsten die Werbefrequenz so unerträglich hoch ist, daß selbst Dir die Luft ausgehen würde.

    In Italien und Spanien ist das Fernsehen grauenvoll im Vergleich zu unserem, und daß obwohl beide Länder offentlich-rechtlichen Rundfunk haben, aber sehr schwachen.

    Ich arbeite für beide, private und öffentliche Sender, und kann aus Erfahrung berichten, daß wir froh sein können, die öffentlichen Sender zu haben. Das Niveau ist durch die Privaten und Quotendruck gefallen, aber gleichzeitig ist das Niveau der Privaten höher als in vergleichbaren Märkten mit schwachem ÖR.

    Politische Einflußnahme habe ich bei hr schon selbst erlebt. Aber auch wirtschaftliche, ganz klar, bei den Privaten. Wer diese Gefahr negiert ist einfach naiv, oder will nicht sehen. Worst case scheint mir Italien zu sein, wo Wirtschaft und Politik unter Berlusconi anscheinend nunmehr eine Einheit sind.

    PS Warum sieht es hier eigentlich aus wie bei http://www.axeage.de, oder umgekehrt?

  2. Manuel sagt:

    Ich finde nicht unbedingt, dass Länder ohne öffentlich-rechtliches Fernsehen ein ordentliches Fernsehprogramm auf die Beine stellen können, aber ich finde auch nicht, dass es Deutschland mit öffentlich-rechtlichem Fernsehen kann.

  3. Muriel sagt:

    @Westrup: Und wieder weiß ich nicht, ob der Beitrag ernst gemeint ist oder Satire. Ich antworte mal ernst drauf und schaue, wie es sich entwickelt:
    Doch, USA. Warum bitte zählt denn das Bezahlfernsehen nicht? Und woher weißt du, welche Sendungen ich meine? Ich dachte zum Beispiel an CNN. Die haben ihre Schwächen, aber sie sind doch wohl unbestritten ein hervorragender Nachrichtensender. Und natürlich Jon Stewart. Kann jeder gratis im Internet sehen, und in Deutschland gibt es nichts vergleichbar Unterhaltsames, Bissiges oder Informatives an Comedy. Aber ich wollte hier wirklich nicht das Fass um den ÖR an sich aufmachen. Das kann man wie gesagt alles drüben bei Niggemeier mehrfach nachlesen.
    Zum PS: Weil wir verwandte Seelen sind dasselbe WordPress-Theme haben, vermute ich mal.
    @Manuel: Joa, so kann man das natürlich auch sehen. Ich gebe auch durchaus zu, dass ich mich mit der These da oben etwas zu weit vorgewagt habe. Ich kenne gar nicht so viele Fernsehprogramme außerhalb Deutschlands, und noch weniger gut genug, um ihre Qualität beurteilen zu können.

  4. Teo sagt:

    Ich nehme das Angebot der ÖR gern wahr. Sowohl im TV, als auch Online. Ich schaue aber auch Privatfernsehen, so ist es nicht.
    Das, was du am Ende als das „dümmste Argument“ anführst, ist aber genau der Punkt: Die wirtschaftliche Unabhängigkeit erlaubt es diesen Sendern auch mal Dinge zu senden, die Werbekunden unbequem sein könnten. Um „Unheil anrichten“ geht es dabei gar nicht.
    Dass es bei GEZ und in den Aufsichtsräten ziemlich große Probleme gibt, sehe ich auch. Das Ganze müsste wesentlich transparenter werden. Prinzipiell halte ich die Angebote der ÖR, die ja auch Radioprogramme umfassen, für unterstützenswert.

  5. Muriel sagt:

    @Teo: Klar. Ich leugne nicht, dass private Sender Einflüssen ihrer Werbekunden unterliegen. Was ich abenteuerlich finde, ist die These, dass dies per se gefährlicher sei als die Einflussnahme von Politikern auf öffentliche Sender. Mal ganz davon abgesehen, dass die sich trotzdem noch teilweise über Werbung finanzieren, ob nun mehr („Wetten, dass“) oder weniger („Traumschiff“) offensichtlich.

  6. Schonzeit sagt:

    Arroganz und Selbstbewusstsein fließen ineinander. Da ist es manchmal schwer diese Grenze zu sehen, wenn man sie überschreitet bei der Vertretung seiner eigenen Meinung.

    Ich halte öffentlich-rechtliche Medien auch durchaus für wichtig. Aus vielen Gründen. Ich denke an unabhängigere Berichterstattung. Ich denke auch an weniger werbeorientiertes TV und ebenso denke ich an Kontraste. Das sind für mich die wichtigsten Pfeiler. Das etwas andere Fernsehen. Ob die ÖR deswegen elitär sind mag ich nicht zu beurteilen. Letztlich hat man auch da Formate, die an der Quote ausgerichtet sind und ich mag viele Inhalte dort nicht.

    Und dennoch ist der Kontrast zu den Privaten für mich eine wichtige Ausgleichsfunktion. Beide brauchen einander um sich zu regulieren in meinen Augen.

    Einzig die Art der Finanzierung über die GEZ halte ich für bedenklich. Das haben unsere europäischen Nachbarn besser drauf.

  7. Muriel sagt:

    @Schonzeit: „Da ist es manchmal schwer diese Grenze zu sehen, wenn man sie überschreitet bei der Vertretung seiner eigenen Meinung.“ Ja, das weiß ich aus eigener Erfahrung…
    „Beide brauchen einander um sich zu regulieren in meinen Augen.“ Was genau meinst du mit „brauchen“ in diesem Satz? Fändest du es nur schade, wenn es die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mehr gäbe, oder hieltest du das sogar für eine Gefahr für… weiß nicht, unsere Demokratie oder unsere Medienvielfalt zum Beispiel? Und kannst du diese Einschätzung belegen, zum Beispiel durch eine Gesellschaft, die unter dem Fehlen eines ÖR-Rundfunks spürbar leidet?
    (Ich hoffe, ich habe hier jetzt nicht die Grenze übersehen. Meine Fragen sind nicht rein rhethorisch gemeint, sondern ganz offen.)

  8. Matthias Schumacher sagt:

    Wir brauchen ebensowenig ein ÖR-Fernsehen wie wir ÖR-Zeitungen oder Zeitschriften brauchen. Die haben wir nicht und siehe, alles ist bestens. Es gibt FAZ, taz, Cicero und „Literaturen“. Für jeden ist was dabei. Alle finanzieren sich ohne Zwangsgebühren. Was sich nicht rechnet, wird eingestampft, sei es auch noch so gut und wertvoll für die paar Tausend Leser. Ich sehe keinen Grund, warum diese Regeln nicht auch fürs Fernsehen gelten sollen. Letztlich machen wir uns hier Gedanken, die in 20 Jahren belächelt werden, denn den viereckigen Kasten, der uns mit Dingen beliefert, auf die wir keinen Einfluss haben, wird es dann nicht mehr geben. Alles wird online gehen, alles wird individueller. An dieser Stelle der Verweis auf http://www.sixtus-vs-lobo.de/svl/video/207/ wollen wir dieses Dings wirklich?

  9. Schonzeit sagt:

    Ich kann dir einen Beweis für eine Gesellschaft ohne ÖR Fernsehen erbringen. ich kann dir aber auch den Gegenbeweis liefern, wie einseitig unsere TV Landschaft aussah, bevor wir Privates TV bekamen. Nicht nur im Unterhaltungssektor, sondern auch in den Bereichen der Information, wofür ja eigentlich die ÖR Grundversorgung gedacht ist. Eine ähnliche Einseitigkeit würde beim Fehlen des ÖR TVs ebenfalls eintreten in meinen Augen auf der anderen Seite. So erhalten wir „Best of both Worlds“ und können uns unsere Qualität selbst stricken.

    Es gibt nur eine Nation, die mir einfiele, die unter dem Fehlen eines ÖR Tvs leiden würde, und das obwohl sie ÖR Sender haben. Das Beispiel ist Italien. Dort erhält man schon heute nur noch einen medialen Einheitsbrei ala Berlusconi selbst auf RAI.

    An Italien kann man sehr gut ablesen, was passiert, wenn Medien einseitig kontrolliert werden. Berlusconi kontrolliert private und „staatliche“ Sender und somit, was die Leute konsumieren. Eine Allmacht, die doppelt gefährlich ist in meinen Augen.

    In Deutschland haben wir eine Trennung dieser Sender. Das ist großes Glück, da tendenzielle Darstellung somit ausgehebelt wird. Klar hat man Nachrichten auf dem Niveau von RTL2 und Menschen, die der Meinung sind bei Konsum dieser Nachrichten sich wirklich zu informieren. Andererseits hat man aber auch Menschen, die sich für vollends informiert halten,nur weil sie die Tagesschau sehen.

    Ich denke eine Vielfalt ist notwendig. Man muss sich in meinen Augen medial frei entfalten können. Dabei kann nicht immer nur die Nachfrage entscheidend sein in einer solidaren Gemeinschaft.

    Letztlich stieg die Qualität der Nachrichten auf ÖR Sendern in meinen Augen durch die Konkurrenz der privaten Sender.

  10. Tim sagt:

    @ alle

    Nur ganz kurz zur Mediendiskussion: Ich finde, daß die Unterhaltungssendungen des bösen amerikanischen Fernsehens meilenweit vor allem liegen, was je bei ARD & ZDF produziert worden ist. Politische Inhalte und Nachrichten sind meiner Meinung nach im Fernsehen ohnehin nicht gut aufgehoben, daher möchte in dieser Hinsicht auch keinen Vergleich anstellen.

    @ Muriel

    Viel interessanter als das Medienthema finde ich ja das „Dumme Masse“-Argument. Ich glaube, dahinter verbirgt sich letztlich bloß die Angst vor dem Unbekannten. Wer die Masse für dumm hält, meint damit ja genau die Leute, die er nicht kennt. Die Leute, mit denen er im Alltag zu tun hat, hält er sicher nicht für blöd.

    Andererseits schadet es natürlich nie, auf Voltaire zu hören: „Quand la populace se mêle de raisonner, tout est perdu.“

  11. pyrrhussieg sagt:

    Da ich mittlerweile offizieller Propagandaminister der Öffentlich-Rechtlichen bin (zumindest könnte man so meine aktuellen Hörempfehlungen deuten), kann ich natürlich gar nicht anders, als froh darüber zu sein, dass es die ÖR gibt.

    Das betrifft sowohl Radio als auch Fernsehen, wobei ich letzteres seit einigen Wochen enorm vernachlässige. Was das Radio betrifft, so konsumiere ich selektiv alle längeren Formate von Deutschlandfunk, Dradio Kultur, neuerdings Dradio Wissen – und einiges aus dem Hause BR, NDR Info sowie WDR. Was hier an Qualität geboten wird, finde ich schlichtweg nirgendwo anders. Und dieses wunderbare neue Vehikel Podcast macht es mir besonders leicht, das auszusuchen, was ich haben möchte.

    Andererseits wird aber auch vieles von den ÖR produziert, das ich nicht konsumiere, was meinen eigenen Ansprüchen nicht genügt. Etwa könnte ich mich über die meisten Unterhaltungsformate aufregen, über die billigen Klatsch- und Unfallreportsendungen, über blumige Serien und Filme aus Eigenproduktion. Hier reklamiere ich aber auch nicht meine Gebühren, schließlich komme ich bei den ÖR anderweitig mehr als auf meine Kosten.

    Als ich vor einiger Zeit in Berlin war, diskutierte ich mit einem betagten Publizisten-Ehepaar. Ich führte an, dass Kulturzeit ein gutes Kultur-TV-Format sei. Beide haben mir daraufhin unabhängig voneinander haargenau die Inkompetenzen der Moderatorinnen aufgezeigt, haben vor allem den Mangel an Kritik mit Beispielen belegt, woraufhin mir letztlich die Gegenargumente fehlten.

    Beide hatten in meinen Augen recht mit ihren persönlichen Qualitätsansprüchen – waren sie doch seit mehr als 30 Jahren ebenfalls für ÖR sowie private Printmedien als Zulieferer aktiv, und kannten sich deutlich besser aus, als ich es wohl je könnte.

    Zum Schluss der Debatte hatte der Herr noch einen Tipp für mich: „Wenn Sie dieses Format Kulturzeit wirklich lieben, dann schauen Sie es doch einfach ohne Ton.“ 🙂

  12. Tim sagt:

    @ pyrrhussieg

    Der Deutschlandfunk ist sicher der beste Radiosender in Deutschland, aber die DLF-Nachrichtenformate finde ich inzwischen unhörbar. Viel unkritischer Verlautbarungsjournalismus, zweifelhafte Relevanzkriterien, oberflächliche/billigkritische Haltung in vielen Politikerinterviews. Da bin ich im Netz viel besser informiert.

    Auch das Musikprogramm des Deutschlandfunks (ich meine jetzt wirklich den DLF, nicht DRK) ist für deutsche Verhältnisse gut, aber im internationalen Vergleich (vor allem BBC, aber sogar auch CBC) kann es in keiner Weise mithalten. Die BBC versteht sich u.a. als Förderer der britischen Musikkultur – der Deutschlandfunk als verschnarchte Musikinformationsbehörde. There’s so much room for improvement!

    Aber Du hast recht, ihre längeren, nicht-tagesaktuellen Formate sind gut.

  13. Muriel sagt:

    @Tim: Voltaire, ja gut. Aber was ist gewonnen, wenn la populace ne se mêle de raisonner jamais?
    @Tim und pyrrhussieg: Ich gebe euch tendenziell Recht, aber es hat meiner Meinung nach nicht nur mit diesem Beitrag, sondern auch mit der Frage nach der Berechtigung des ÖR-Rundfunks wenig zu tun. Natürlich ist da auch Gutes dabei. Wäre ja schlimm, wenn nicht. In öffentlich-rechtlichen Zeitungen stünden bestimmt auch mal echt gelungene Artikel. Aber das rechtfertigt nicht das System.

  14. pyrrhussieg sagt:

    Warum rechtfertigt eine Grundversorgung mit wichtigen Informationen, die man sonst nirgends erhält, nicht das Öffentlich-Rechtliche System?

  15. Tim sagt:

    @ pyrrhussieg

    Gibt es denn Informationen, die man nur bei den Öffis bekommt?

  16. pyrrhussieg sagt:

    Ja. Einfach mal diese Formate abklappern: -> „Aber Du hast recht, ihre längeren, nicht-tagesaktuellen Formate sind gut.“

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