Restebloggen zum Wochenende (34)

  1. Bisher sieht es so aus, als bekäme das geplante Burkaverbot in Belgien hier keinen eigenen Artikel, deswegen schreibe ich es vorsichtshalber hier schon einmal hin: Ich könnte spucken, wenn ich nur drüber nachdenke. Die FAZ hat einen sehr hübschen Beitrag dazu, der das Konzept elegant auf die Spitze treibt:
    „Razzien wären zwar zwecklos, sofern in der Wohnung keine Burka getragen werden muss, doch eine Ausgangspflicht ließe sich ohne großen Aufwand als Meldepflicht gestalten. Gegenüber Zufallskontrollen durch Patrouillen hätte sie den Vorteil der Totalerfassung jedenfalls aller einmal auffällig gewordenen Personen.“
  2. Kennt ihr Star Trek? Hasst ihr Voyager? War euer erster Gedanke nach Captain Janeways erstem Satz auch „The… voice! Make it… stop!“ Dann könnt ihr vielleicht auch genauso hysterisch über sfdebris lachen wie ich:

    [via Peroy beim Wortvogel]
  3. Mein Zitat der Woche, diesmal aus Greg Keyes‘ „The Born Queen“:
    „A butterfly, as it turns out, is just a thing for making more worms.“
  4. Der Wortvogel hat eine schöne Erwiderung auf kath.nets Kommentar zum aktuellen Titanic-Titelbild verfasst. Und wer von dem Thema gar nicht genug bekommt, hört sich am besten auch noch die zwei Leseranrufe auf der Titanic-Website an. [Letzteres via Der Postillon]
  5. Bei der New York Times habe ich einen lesenswerten Artikel über die psychologischen Hintergründe des Handelns der Soldaten gefunden, die in dem bekannten Wikileaks-Video Zivilisten erschießen und dabei scheinbar einen Heidenspaß haben. Ich glaube selbst auch, dass man es sich zu leicht macht, diese Leute einfach für ihre Kaltschnäuzigkeit zu verachten. Krieg ist eine andere Situation als Videos im Internet ansehen.
    „“We don’t express our better angels as much as we’d like to think, especially when strong emotions are involved,” Dr. Dunning said. He added, “What another person does in that situation should stand as forewarning for what we would do ourselves.”“
  6. Peter Breuer schreibt gut, und ich lese ihn gerne. Vielleicht wollt ihr es auch mal versuchen. Zum Beispiel:
    Einer meiner besten Freunde stellt sein Ernährungsprogramm in enger Abstimmung mit der Mineralölindustrie zusammen. Alle Lebensmittel, die Oliver zu sich nimmt, findet man im Sortiment jeder gut sortierten Nachttankstelle. […] Vor der Auswahl einer Gemüsetheke kapituliert er, eine für ihn dekorierte Fleischauslage müsste Bilder von Garnierungsvorschlägen zeigen.
  7. Sehr lustig finde ich auch Mr. Deity:

3 Responses to Restebloggen zum Wochenende (34)

  1. juliaL49 sagt:

    Der NYT-Artikel ist sehr interessant, vor allem weil er fundiert und neutral an die Sache rangeht. Ich habe das Video nicht gesehen (und werde es auch nicht), gerade weil ich überhaupt nicht in der Lage bin, das mit meiner Erfahrung einzuschätzen. Der letzte Satz bringt es auf den Punkt mit
    “We don’t express our better angels as much as we’d like to think, especially when strong emotions are involved,” Dr. Dunning said. He added, “What another person does in that situation should stand as forewarning for what we would do ourselves.”

    Mr Deity ist köstlich „35 hours if we do it on the weekend where the clocks are set forward“ lol

  2. Schonzeit sagt:

    ich wollte Voyager auch so gern lieben, und es klappte nicht. Und ich wollte später Enterprise so sehr hassen, doch auch das scheiterte. 😦 😉

  3. Arctica sagt:

    Danke für den Link zum Wortvogel *kicher* schöne Nachtlektüre!

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