Menschenähnlich (17)

Dieses Wochenende war ich fleißig für euch und habe eine besonders lange Episode unseres Fortsetzungsromans „Menschenähnlich“ geschrieben. Ich hoffe, dass sie euch gefällt, und dass ihr es mich zumindest ganz ausführlich wissen lasst, falls nicht. Natürlich dürft ihr auch eventuell angemessenes Lob wortreich zum Ausdruck bringen.

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Viel Spaß!

Was bisher geschah
Im ersten Kapitel wohnen wir dem Aufbruch zweier Raumfahrer namens Jake und David bei, die eine kostbare Fracht aus 13 Androiden zu einem fremden Planeten transportieren sollen.
Bereits im zweiten Kapitel folgt der abschussbedingt gewaltsame Abbruch dieser Reise. Dafür lernen wir Kalon und An’Yik kennen, die sich als reisende Helden betätigen und dabei anscheinend auch manchmal vor ethisch nicht ganz einwandfreie Vorgehensweisen zurückschrecken. Sie sehen den Absturz des Raumschiffes und hoffen auf reiche Beute.
Im dritten Kapitel erwachen Jake und David in ihrem abgestürzten Raumschiff und retten sich, einen der Androiden und ein paar andere Kleinigkeiten in ein Rettungsboot, bevor das Schiff im Meer versinkt. Gleichzeitig lauert ein Schlichter gemeinsam mit ihrem verräterischen Gefährten Berren den beiden reisenden Helden auf, um sie einem unerfreulichen Schicksal zuzuführen.
Im vierten Kapitel packen David und Jake ihr neues Spielzeug aus, und Kalon erwacht aus der Betäubung, in die der Blasrohrpfeil des Schlichters in versetzt hat. Er stellt fast, dass seine Gefährtin An’Yik ihn zwar aus der unmittelbaren Gefahr retten konnte, nun aber ihre ganz eigenen Probleme mit dem Pfeilgift hat.
Im fünften Kapitel haben wir den Autokraten und seinen Ersten Sekretär Larn kennengelernt, die gemeinsam danach streben, die kostbare Ladung der Emerald-17 in die Hände zu bekommen. Währenddessen lernten David und Jake ein Stück dieser Ladung noch etwas näher kennen, und Kalon und An’Yik fanden ihre Spuren im Sand.
Auch im sechsten Kapitel kam noch mal jemand Neues dazu: Shianuk und ihr Onkel Noot haben einen unserer Androiden am Strand gefunden, werden aber leider unterbrochen, bevor sie ihn näher kennenlernen können. Währenddessen erklärt Jake David, was genau ihn an der Maschine so sehr stört, bis die mit Kalon und An’Yik ans Lagerfeuer zurückkehrt.
Im siebten Kapitel muss der Erste Sekretär unter äußerst widrigen Umständen eine Reise beginnen, Kalon bietet sich und An’Yik als Führer an, wird aber von der überraschenden Ankunft weiterer Besucher unterbrochen, und Shianuk lernt den Mann aus der Kiste kennen.
Jake findet im achten Kapitel seine Munition nicht, aber Kalon kann die Gruppe mit einem gewagten Bluff retten. Shianuk beantwortet die Fragen des Mannes aus der Kiste, so gut sie kann, und lässt sich überreden, sich mit ihm auf die Reise zum Autokraten zu machen.
Im neunten Kapitel lernt der Zweite Sekretär den Autokraten kennen, und der Erste Sekretär erfährt von der Begegnung der vier Soldaten mit den Weltraumfahrern. Seine Patrona macht einen Vorschlag.
Im 10. Kapitel baut der Mann aus der Kiste ein Floß für Shianuk, Jake, David, An’Yik, Kalon und die Androidin teilen sich auf.
Der Autokrat besucht im 11. Kapitel eine alte Freundin, die ihm bei der Suche nach den Flüchtlingen helfen soll, und An’Yik, Jake und die Androidin lernen sich unterwegs etwas besser kennen.
Im 12. Kapitel lässt der Erste Sekretär sich erweichen, und Shianuk und der Androide erobern den Palast des Autokraten, nachdem sie den sonderbaren und völlig unpassend benannten Kopfkäfer kennengelernt haben.
Im 13. Kapitel werden David und Kalon von Dick und Doof verhaftet, und die An’Yik macht sich Sorgen, weil die beiden nicht pünktlich am Treffpunkt erscheinen, nachdem sie entschieden hat, Jake vorerst nicht zu essen.
Shianuk und der Androide werden im 14. Kapitel vom Autokraten überrascht, und David, Kalon, Dick und Doof fallen in die Hände einer Einheit der Autokratischen Armee.
Im 15. Kapitel werden die Gefangenen dem Ersten Sekretär vorgeführt, aber etwas kommt dazwischen, und genau dieselbe Störung nutzen An’Yik, Shu’Nim und Jake, um einen Befreiungsversuch zu unternehmen. Shu’Nim macht einen Witz.
Im 16. Kapitel kommen die drei gerade rechtzeitig, um einen Versuch zu vereiteln, David und Kalon aus der Gefangenschaft zu entführen und sie dann selber zu befreien. Gleichzeitig muss die Pontifex an J2 herumbasteln, obwohl sie gar nicht will.

Was heute geschieht
Shianuk war sich nicht sicher, wie viel Zeit sie in dem finsteren kleinen Loch im Boden verbracht hatte, in dem die Gardisten des Autokraten sie eingesperrt hatten. Es war ihr vorgekommen wie Tage, aber vielleicht waren es auch nur Stunden gewesen. Es konnten nur Stunden gewesen sein, denn niemand hatte ihr Wasser gebracht, und sie fühlte sich nicht besonders durstig.
Das Loch war so niedrig, dass sie nicht einmal aufrecht sitzen konnte, und er war zu schmal, um darin zu liegen. Ihr Rücken schmerzte, und die Muskeln in ihrem Nacken brannten fürchterlich. Die Stelle an ihrem Kopf, die die ganze Zeit über gegen die Decke gedrückt hatte, fühlte sich wund an.
Aber sie wusste, dass sie froh sein sollte, hier eingesperrt zu sein. So klein und unbequem dieses Loch auch war, sie hatte es immerhin für sich alleine. Sie wollte nicht darüber nachdenken, wie es ihr ergangen wäre, wenn sie sie ein paar Stunden lang in eine Zelle mit Mördern, Räubern und Vergewaltigern gesteckt hätten.
Trotzdem war sie maßlos erleichtert, als sie schließlich Schritte auf dem Boden über sich hörte, und dann das metallische Schaben des Riegels an der Klappe, die ihre Zelle verschloss.
Die Klappe öffnete sich, und das Licht, das in ihre Augen fiel, kam ihr blendend hell vor, obwohl es nur das Licht einer Laterne war, die die alte Frau mit der weißen Robe in der Hand trug.
„Du sagtest, dass du einen geheimen Eingang in die Kehlar-Basis kennst?“
Shianuk blickte blinzelnd zu ihr auf und nickte.
„Du kannst jetzt da rauskommen“, sagte die alte Frau zu ihr, in einem ein bisschen ungeduldigen Tonfall, als hätte sie erwartet, dass Shianuk von selbst darauf kommen würde.
Sie kletterte umständlich aus ihrer Zelle. Sie fühlte sich steif und taub an, und bemerkte erst jetzt, wie viele ihrer Körperteile eingeschlafen waren. Sie versuchte, ihre verspannten Muskeln zu lockern, indem sie sich ein wenig streckte und dehnte, ohne gleichzeitig die Stellen zu belasten, die so unangenehm kribbelten.
Sie bemerkte, dass J2 reg- und sprachlos schräg hinter der alten Frau stand, sein Blick wie immer starr ins Nichts gerichtet. Wie war er hierher gekommen? Hatte ihn jemand getragen, oder konnte er sich jetzt wieder bewegen?
„Du wolltest ihn hinführen?“
Shianuk nickte und schaute die meiste Zeit über auf die Füße der alten Frau, weil sie nicht wusste, ob sie ihr in die Augen sehen durfte. Sie trug schlichte flache Schuhe aus weißem Leder mit einer kleinen silbernen Schnalle in Form eines Symbols, das Shianuk nicht kannte. „Ja… Aber er hat mich gezwungen!“ fügte sie eilig hinzu. „Er hat meinen Onkel bedroht! Ich hätte niemals…“
„Schon gut.“ Die alte Frau lächelte, allerdings nicht besonders freundlich. „Wir verstehen das. Und wir wollen nicht mehr, als dass du es jetzt auch tust.“
„Was?“ fragte Shianuk ungläubig. Sie hatte keine Ahnung, was sie erwartet hatte, aber mit irgendeiner Art Strafe hatte sie schon gerechnet. Sie hätte auch gerne gewusst, wer die Frau in der weißen Robe war, aber sie wagte nicht, zu fragen.
„Bring ihn zu der Station und zeig ihm den Eingang“, sagte die Greisin. „Ihr bekommt ein Banner autokratischer Leibgardisten als Begleitung.“
„Und… Und dann? Darf ich dann gehen?“
Die Greisin zuckte die Schultern. „Mir ist es jedenfalls egal, was du danach tust.“
„Haben… Wird er einfach mitgehen? Haben Sie keine Angst vor ihm?“
„Wir haben deinen Freund… überzeugt, für uns zu arbeiten, statt für seine eigenen Interessen. Nicht wahr?“ fragte sie, ohne sich zu J2 umzudrehen.
„Ich erkenne den Autokraten als meinen derzeitigen Besitzer an und befolge seine Anweisungen“, antwortete J2.
Shianuk suchte in seinem Gesicht nach Anzeichen einer Veränderung, aber natürlich gab es keine. Sein Gesichtsausdruck war noch immer genauso leer wie zuvor, seine Stimme noch immer so unverbindlich freundlich. Aber irgendetwas mussten sie mit ihm gemacht haben. Warum sollte er sonst plötzlich dem Autokraten gehorchen und sein bisheriges Ziel vergessen haben?
Shianuk versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, wie sie erschrak, als sie sah, dass J2 kurz sein rechtes Auge schloss und wieder öffnete. Die Greisin konnte es nicht sehen, weil sie ihm den Rücken zuwandte. Shianuk wusste nicht, was es bedeuten sollte, aber sie war sich ziemlich sicher, dass J2 ihr gerade zugezwinkert hatte.

„Ich… Ich finde, das war ein bisschen voreilig von dir“, murmelte David. Er wusste, wie dämlich das klang, aber es fiel ihm eben schwer, präzise auszudrücken, was er wirklich meinte, weil er selbst keine Ahnung hatte. Die sonderbare Frau mit den violetten Augen hatte vor seinen Augen ihre zwei Kameraden getötet und es offensichtlich nicht nur nicht bereut, sondern regelrecht genossen. Sie hatte angeboten, ihn zu befreien, aber nur, wenn er sie im Gegenzug mitnahm, wenn er den Planeten verließ. Man konnte also sagen, dass er nichts weiter von ihr wusste, als dass sie eine Mörderin und eine Erpresserin war.
Und dass sie wunderschöne Augen hatte. Männer sind so dumm, dachte David. Es ist eigentlich merkwürdig, dass wir noch nicht ausgestorben sind.
„Voreilig?“ fragte An’Yik, und ihr Tonfall und ihr Blick sagte ziemlich deutlich das, was er gerade selbst gedacht hatte. „Soll ich das nächste Mal lieber warten, bis sie angefangen hat, dich umzubringen? Oder soll ich lieber ganz sicher gehen?“
Sie hatte natürlich Recht, gestand David sich mürrisch ein. Aber ihre Augen waren so merkwürdig reptilienhaft, und das sprach irgendwie gegen sie…
„Ich… Du hast Recht“, antwortete er mit einem dümmlichen Lächeln. „Lass uns gehen.“
Die Androidin kniete vor David nieder und zerriss mit kurzen, belanglos erscheinenden Bewegungen die schweren Eisenringe um seine Handgelenke und Knöchel. Nachdem sie fertig war, wandte sie sich Kalons Fesseln zu.
„Was machen wir mit den Inquisitoren?“ fragte Kalon im selben Moment, in dem Jake seinen Kopf durch die Zeltöffnung hineinsteckte und fragte: „Verpasse ich hier draußen irgendwas, oder wollen wir dann allmählich los?“
„Jake!“ rief David, „Ich hätte noch vor Kurzem nicht geglaubt, dass ich das mal sagen würde, aber ist das schön, dich wiederzusehen.“
„Ich fand’s eigentlich ganz nett, dass du weg warst“, antwortete Jake, aber er grinste dabei ein bisschen zu erleichtert, als dass es ihm jemand abgenommen hätte.
„Wir kommen sofort“, antwortete An’Yik, „Aber erst müssen wir zwei kleine Probleme beseitigen…“
„Nein“, sagte David. Er musste nicht einmal darüber nachdenken. „Nein, das machen wir nicht.“
An’Yik sah ihn mit ihren senkrecht geschlitzten Echsenaugen an und blinzelte einmal, zweimal, dreimal. „Sind sie hier mit euch eingesperrt, weil sie euch helfen wollten?“ fragte sie.
„Naja, nein, aber… Wir haben keine Zeit, das zu diskutieren“, sagte David, und er bemühte sich alle übrig gebliebene Autorität aus seiner Zeit als Offizier in seine Worte zu legen. „Sie wissen nichts, was uns gefährlich werden könnte, und außerdem – Herrgott, sie sitzen gefesselt auf dem Boden!“
„Vielleicht kannst du rausgehen, während ich…?“
„Wir gehen. Jetzt.“
An’Yik warf einen fragenden Blick zu der Androidin. Anscheinend war von seiner Autorität einfach nicht mehr besonders viel übrig.
„Keine Sorge“, hörte er Kalon sagen, „Auf mich hört sie auch nie.“
David seufzte. „Aber auf mich wird sie hören müssen, wenn sie Wert darauf legt, diesen Planeten mit uns zu verlassen“, sagte er, ohne seinen Blick von ihren beunruhigenden gelben Augen abzuwenden.
An’Yik legte ihren Kopf schief und kaute nachdenklich mit ihren spitzen Reißzähnen auf ihrer Unterlippe herum, während ihr Schwanz sich langsam um ihren rechten Knöchel wickelte. „Dann gibt es wohl nichts zu diskutieren“, sagte sie schließlich. „Wollen wir ihnen noch einen kleinen Zettel mit einer Beschreibung hinlegen, wie sie uns finden können, ja?“
„Die beiden haben überhaupt keine Ahnung, wohin wir wollen. Sie wissen genau gar nichts, und du willst sie einfach so umbringen, während sie hier gefesselt auf dem Boden liegen?“
Nicht, dass es besonders schwer sein dürfte, zu erraten, dass die Kehlar-Basis ihr Ziel war.
Jake steckte noch einmal seinen Kopf in das Zelt. „Wisst ihr, Leute, der Lärm klingt immer noch ziemlich weit weg, und hier draußen sieht es immer noch ziemlich ruhig aus, aber ich stehe hier zwischen fünf Leichen, und wenn hier doch zufällig jemand vorbeikommt, könnte das unangenehm auffallen.“

Umgeben von einer Traube von Adjutanten, Wachsoldaten und Speichelleckern stapften der Erste Sekretär und General Karschekk, dicht gefolgt von Larns Patrona, durch das Lager, auf dem Weg zum Strand. Larn wollte gerne selbst das Ergebnis des Kampfes begutachten und nicht zuletzt die beiden Schiffe in Augenschein nehmen, die sie nach den Behauptungen des Generals erbeutet hatten.
„Das hat viel zu lange gedauert, General! Ich hatte schon angefangen, mir Sorgen um Tashino-Ri zu machen…“
„Der Feind hatte nie eine Chance, Exzellenz. Niemand hat auch nur unser Lager erreicht. Die Kampfhandlungen haben sich nur so lange hingezogen, weil die andarssianischen Truppen sich immer wieder aufteilten, zurückzogen und mit Ablenkungsmanövern und Finten versucht haben, uns zu verwirren.“
Larn zog seine Stirn kraus und wandte sich seiner Patrona zu – er hatte schon wieder ihren Namen vergessen: „Warum sie das wohl gemacht haben?“
Wenigstens hatte es den Anschein, als stimmte Karschekks Behauptung, die Andarssianer hätten das Lager nicht erreicht. Es war nirgends auch nur eine Spur von…
„Oh“, sagte er missmutig, als er die vier toten Soldaten vor dem Zelt sah, „Ich schätze, der Angriff der Andarssianer war doch nicht ganz so dumm und sinnlos, wie wir alle vermutet hatten. Was meinen Sie, General, werden wir wohl in dem Zelt vorfinden, in dem eigentlich die Gefangenen sein sollten, die ich Ihren Männern anvertraut hatte?“
General Karschekk atmete tief ein und kratzte sich an seinem bulligen Kopf. „Wahrscheinlich niemanden mehr, Exzellenz“, presste er zwischen seinen schmalen Lippen hervor.
„Gehen Sie mir aus den Augen, bevor ich auf die Idee komme, Sie zu degradieren, ohne vorher einen passenden Ersatz gefunden zu haben. Ich könnte in Versuchung geraten…“ Er zögerte kurz. Er hätte wirklich gerne ihren Namen gesagt. „… dieses Mädchen hier zum General zu ernennen, einfach, um herauszufinden, ob sie es wesentlich schlechter machen würde als Sie.“
Karschekk schnaufte, und für einen Moment sah Larn in den zusammengekniffenen Augen unter den buschigen Brauen, was der General ihm gerne geantwortet hätte. Die Patrona hatte beide Hände fest ineinander geschlungen, ihren Kopf gesenkt und sah rundum so aus, als wolle sie umgehend vom Boden unter ihr verschlungen zu werden.
„Exzellenz…“ begann er, aber er schaffte es nicht, seine Wut hinreichend zu überwinden, um eine sinnvolle Antwort zu formulieren.
„Gehen. Sie. Aus meinen Augen“, wiederholte Larn, „Aber lassen Sie Ihre Männer hier. Anscheinend muss man jederzeit mit jeder möglichen Gefahr rechnen, wenn man sich mitten in einem Lager der autokratischen Armee befindet!“
Karschekks Gesichtsfarbe verschob sich deutlich ins Rötliche, und für einen Moment dachte Larn, er würde einen röhrenden Schrei ausstoßen und sich auf ihn stürzen, aber dann salutierte er doch nur und trat weg. Langweilig, aber für alle Beteiligten das Beste.
„Und Sie da“, Larn zeigte auf einen willkürlich ausgewählten Soldaten, „Gehen jetzt in das Zelt dort und sehen nach, ob dieser Teil unseres Lagers vorerst frei ist von andarssianischer Okkupation.“
„Jawohl, Exzellenz.“
Der junge dunkelhaarige Mann lispelte ein bisschen, aber er führte den Befehl aus, und das reichte Larn. Nach wenigen Sekunden kehrte der Soldat aus dem Zelt zurück – was schon einmal ein gutes erstes Zeichen war -, und stand erst einmal kurz sichtlich verwirrt da, bevor er sich die Worte für seinen Rapport zurechtgelegt hatte: „Exzellenz… In dem Zelt befinden sich die beiden Inquisitoren, noch gefesselt, sowie… zwei tote Andarssianer, nehme ich an.“
Larn hob eine Augenbraue und wedelte den jungen Soldaten mit einer Geste seiner weiß behandschuhten Rechten zur Seite, um selbst nachzusehen. Tatsächlich saßen auf dem schwammigen Boden noch die Inquisitoren, und tatsächlich lagen – einer bei den Gefangenen, einer kurz hinter dem Eingang – dort außerdem zwei Leichen, die Larn ihrer Kleidung nach für die gefürchteten andarssianischen Meuchler hielt, vor denen angeblich niemand sicher war.
„Ob sie wohl von zwei gefesselten Männern besiegt wurden, oder eher über ihre eigenen Schuhbänder gestolpert sind…?“ murmelte er kopfschüttelnd, um dann deutlicher hinzuzufügen: „Glücklicherweise haben wir ja Zeugen. Inquisitor Prismo Rastein, tun Sie Ihre patriotische Pflicht und berichten Sie mir, wie diese beiden Gefangenen des Autokraten entkommen sind.“
Der andere Inquisitor mit den breiten Schultern stieß ein abfälliges Grunzen aus.
„Ich glaube… Sehen sie – ich denke, dass mein Status – also, zuallererst bestehe ich darauf, dass unsere Fesseln – und dann können wir über patriotische Pflichten… nicht wahr?“ antwortete Rastein.
Larn seufzte. Er trat einige Schritte näher, bis er direkt vor den beiden gefesselten Männern stand und sehr wirkungsvoll auf sie herabblicken konnte. „Sind Sie sich sicher, dass Sie in der Position sind, Forderungen zu stellen, Inquisitor?“
„Nun, ich denke… Weil wir schließlich…“
Er verstummte und starrte mit weit aufgerissenen Augen etwas hinter Larn an. Larn lächelte.
„Dieser Trick wäre effektiver, wenn ihr Kamerad mitspielen würde. Was glauben Sie eigentlich -“
„Ich weiß, wo sie sind“, hauchte eine weibliche Stimme so nah an seinem linken Ohr, dass ihr warmer Atem die feinen Härchen darin kitzelte.
Larn zuckte zusammen und sprang erschrocken zur Seite, sodass er beinahe das Gleichgewicht verloren hätte.
„Wachen!“ schrie er, und sofort stürzten die Soldaten von draußen so hastig herein, dass sie beinahe übereinander fielen – um dann verunsichert stehen zu bleiben.
„Exzellenz…?“ fragte einer von ihnen.
Ein anderer hob seine Waffe bedrohlich in Richtung des kräftigen Inquisitoren, ließ sie dann aber wieder ein Stück sinken, als ihm klar wurde, wie albern das war.
Es war niemand im Zelt außer Larn, den beiden Inquisitoren und fünf sehr verwirrten Soldaten. Und der Patrona, die unsicher durch die Öffnung hineinlugte. Jeana hieß sie, jetzt fiel es ihm wieder ein.
Sein Blick ruckte von den Bewaffneten zu Rastein. „Sie!“ zischte er, „Sie haben sie gesehen, oder?“
Wieder das abfällige Grunzen des dicken Inquisitors.
„Ich… Gesehen?“ fragte der hagere mit einem Grinsen, das Larn ihm am liebsten aus dem Gesicht geprügelt hätte. „Ich habe nur – also, sozusagen – einen dummen Streich versucht zu… Fanden Sie wohl nicht lustig?“
Larn sog Luft durch seine Nase ein und rieb sich das Ohr, das vorhin der Atem einer unsichtbaren Frau gekitzelt hatte, während sich immer noch halb unwillkürlich suchend nach ihr umsah. „Hier war eine Frau in diesem Zelt“, erklärte er den Soldaten. „Ich habe sie nicht gesehen, aber ich habe ihre Stimme gehört. Er hat sie gesehen.“ Er zeigte auf den Inquisitor Prismo. „Bringen Sie jemanden her, der eine Beschreibung aus ihm herausquälen kann. Wir haben ja zwei qualifizierte Inquisitoren, aber die werden uns leider nicht helfen können. Vielleicht finden Sie ja einen talentierten Amateur. Melden Sie mir Ihren Erfolg in spätestens einer halben Stunde.“
Er winkte Jeana, ihm zu folgen und stapfte zurück zu seinem Zelt.
„Sie lachen über uns, weißt du?“ sagte er auf dem Weg zu ihr, „Sie haben nichts als Verachtung übrig für jeden, der keine Uniform trägt und nicht täglich durch den Schlamm kriecht. Es ist die Verachtung des Narren gegenüber den denkenden Menschen, weil er sie nicht versteht.“
„Ja, Exzellenz“, antwortete sie in einem Tonfall, der deutlicher, als ihr wahrscheinlich bewusst war, sagte: ‚Ich habe keine Ahnung, warum Sie mir das erzählen, aber ich bin froh, dass Sie nicht böse auf mich sind, und außerdem würde ich sowieso niemals wagen, mich zu beschweren.’
Larn hatte schon vor langer Zeit gelernt, sich von diesem Ton nicht aufhalten zu lassen. „Vielleicht sollte ich General Karschekk tatsächlich degradieren“, fuhr er fort, „Ich habe nicht den Eindruck, dass er mich als Befehlshaber ernst genug nimmt.“
Einer der beiden Soldaten, die den Eingang zu seinem Zelt bewachten, hielt die Klappe für ihn und seine Patrona auf. Verwünscht, ihr Name war ihm schon wieder entfallen.
„Sie haben ihn… Ich meine, er war sehr verärgert, Exzellenz“, sagte sie unsicher.
„Eben“, stimmte Larn zu, um dann zu dem Soldaten zu sagen: „Kümmern Sie sich bitte darum, dass meine Unterkunft in Zukunft von…“ Fünf waren offenbar zu wenig gewesen. „Zehn Soldaten bewacht wird, bis diese Sache mit den Meuchlern geklärt ist.“
„Jawohl, Exzellenz.“
Auf dem Weg zu seinem Platz hinter dem Schreibtisch blieb Larn kurz vor der Ash-Hedai-Statue stehen und fuhr mit einer Hand die Form einer in die Stirn des Mannes fallenden Haarlocke nach.
„Hast du die Statuen ausgesucht, die sie mitgenommen haben?“
Sie nickte. „Ja, Exzellenz. Missfällt Ihnen meine Auswahl?“
Er schnaubte belustigt, ohne sich zu ihr umzudrehen. „Wenn mir alles so egal wäre wie deine Auswahl von Statuen… Es muss schwer sein, solche Details aus Stein zu schlagen. Glaubst du, wenn dieses Stück abgebrochen wäre, hätte er von vorne angefangen? Oder hätte er einfach-“
„Ich weiß, wo Ihre Gefangenen sind.“
Alle Dämonen! Larn taumelte erschrocken einen Schritt von der Statue zurück, als eine Frauengestalt in einem beinahe weißen Khiit hinter ihr hervortrat. Er öffnete seinen Mund, um die Wachen hereinzurufen, um sich im letzten Moment doch dagegen zu entscheiden. Wenn sie ihn hätte töten wollen, hätte sie es schon zwei Mal tun können. Und sie hätte ihm nicht vorher sagen müssen, dass sie die Weltraumreisenden für ihn wiederfinden konnte. Offensichtlich wollte sie verhandeln.
„Dann wissen Sie mehr als ich“, antwortete er, bemüht, seinen rasenden Puls nicht auf seine Stimme durchschlagen zu lassen.
„Wie ist sie hier hereingekommen…?“ hörte er seine Patrona hinter sich flüstern. Und plötzlich wusste er ihren Namen wieder: Jeana. Das menschliche Gehirn ist doch ein sonderbares Ding, dachte er.
„Ich denke, das ist nicht so schwer, wie du vielleicht denkst. Wir sind hier immerhin in einem…“ Er stockte, als er die Augen der Frau in dem Khiit bemerkte. Ein leuchtendes Violett, mit rot schimmernden Sprenkeln. „… Zelt“, beendete er seinen Satz. „Du bist ein Konstrukt, richtig?“
Sie lächelte und nickte. „Ich bin ein Doppelgänger. Ich bin ihnen heimlich gefolgt. Deshalb weiß ich, wo sie jetzt sind, und in welche Richtung sie gehen.“
„Ich dachte immer, Doppelgänger wären nur ein Märchen“, murmelte Jeana ungläubig.
Larn schüttelte den Kopf. „Die Kehlar haben uns nicht nur große Gebäude, Waffen und ein paar verrostete Maschinen zurückgelassen. Sie haben auch mit modifizierten Lebewesen experimentiert. Die meisten ihrer Konstrukte haben sie mitgenommen, aber einige sind auch noch hier. Der Autokrat hat in seinem Palast einen riesigen Munji, der nicht altert und Verletzungen in wenigen Minuten regeneriert.“
Wenn diese Frau wirklich ein Doppelgänger war, würde das erklären, wie sie so plötzlich aus dem Zelt mit den Gefangenen verschwunden und dann hier wieder aufgetaucht war. Eigentlich war hinter der Statue des Ash-Hedai nämlich gar kein Platz, sich zu verstecken.
Larn bemerkte, dass ihr Lächeln sehr, sehr angespannt wirkte. Als Nächstes fiel ihm auf, dass ihre violetten Augen sonderbar ruhelos umherirrten, ihr rechtes Augenlied zuckte und ein wenig Schweiß auf ihrer Stirn stand.
Ihre Hände rangen fahrig miteinander, die Finger immer wieder in sonderbaren Verschränkungen, die anatomisch gar nicht möglich sein sollten.
„Und du bist hier, weil du Larkoom brauchst.“ Er sagte es als einfache Feststellung, nicht als Frage.
Doppelgänger waren für eine gewisse Ruhelosigkeit bekannt, aber sie war offensichtlich mehr als nur ein bisschen unkonzentriert. Das zusammen mit dem Wissen, dass die Andarssianer ihre Meuchler mit Drogen gefügig zu machen pflegten, ließ Larn ziemlich zuversichtlich den Schluss ziehen, dass sie unter Entzug litt.
Sie schüttelte heftig ihren Kopf. „Das wirkt nicht auf Doppelgänger.“ Wieder dieses angestrengte Grinsen. „Ich bin nur hier, um meine Hilfe anzubieten.“
Doppelgänger waren auch dafür bekannt, zwanghaft zu lügen, sogar dann, wenn es ihnen offensichtlich nichts nützte.
Mit einem siegesgewissen Lächeln antwortete Larn: „Einfach so? Ohne Gegenleistung?“
Sie leckte nervös über ihre Lippen und blickte zu Boden. „Wenn Sie vielleicht ein bisschen Larkoom haben, dann könnte ich vielleicht schon… Dann…“
Er nickte. „Schon gut. Ich bin sicher, dass sich das arrangieren lässt. Wo sind sie?“
„Erst das Larkoom?“ fragte sie so unsicher, dass Larn nicht einmal einen Moment darüber nachdenken musste, ihre Forderung ernst zu nehmen.
„Beantworte meine Frage, und dann sehen wir weiter.“
Für einen Moment schien es, als wollte sie widersprechen, aber dann konnte er regelrecht zusehen, wie ihr Wille zerbrach. Sie nickte unterwürfig und folgte ihm zu seinem Schreibtisch. Er setzte sich auf den thronähnlichen Sessel dahinter und breitete einen Plan der Umgebung aus.
„Zeig sie mir“, sagte er.
Sie legte ihren Kopf schief und kaute auf den Nägeln ihrer rechten Hand herum, während ihr Blick über die Karte schweifte und sie sich zu orientieren versuchte. Sie zeigte auf einen Wald im Südosten des Lagers, und ihr Finger hinterließ einen feucht schimmernden Fleck.
„Gut“, sagte Larn, nachdem er sicher war, sich alles gemerkt zu haben. „Und jetzt warte draußen, bis ich dich wieder rufe.“
„Sie haben versprochen-“ quengelte sie, aber er unterbrach sie.
„Ich habe gesagt, dass ich sehen würde, was ich tun kann. Das werde ich jetzt. Und bis es soweit ist, wartest du draußen. Wache!“
Sie seufzte. Larn wies den Soldaten, der auf seinen Ruf das Zelt betrat, an, sie nach draußen zu begleiten und General Karschekk zu holen.
„Das war einfach“, sagte er, als er wieder mit Jeana allein war.
Sie nickte, und schaute kurz zu Boden, bevor sie ihren Blick zu seinen Augen hob.
„Exzellenz, darf ich eine Frage stellen.“
Er hob eine Augenbraue und lächelte sie schief an. „Nur zu.“
„Wenn sie ein Doppelgänger ist, wurde sie doch dafür geschaffen, Menschen zu täuschen, indem sie andere Gestalten annimmt, oder?“
Er nickte. „Genau.“ Worauf wollte sie hinaus?
„Ist es dann nicht merkwürdig, dass sie genauso wie ein echter Mensch unwillkürlich ihre Gefühle und Gedanken durch Bewegungen und Blicke verrät?“
Larn zögerte kurz. „Du meinst…?“ begann er, um den Gedanken gleich wieder zu verwerfen. „Welchen Sinn sollte das ergeben? Wenn sie kein Larkoom will, warum sollte sie dann herkommen und…“ Aber trotzdem. Er verstummte wieder und begann, nachdenklich eine Schläfe mit zwei Fingern seiner rechten Hand zu massieren.
Jeanas Gedanke war bestechend logisch. Was sagte ihm, dass er aus der Mimik und Gestik eines Doppelgängers dieselben Schlüsse ziehen durfte wie aus der eines Menschen? Nur weil er nicht wusste, was ihre Hintergedanken sein konnten, durfte er nicht einfach unterstellen, dass sie keine hatte. Den Fehler hatte er gerade erst bei dem Angriff der Andarssianer gemacht.
Und gerade hatte er sich wieder von der Oberfläche täuschen lassen. Nur weil sie wie eine hübsche junge Menschenfrau aussah, hatte er sie wie eine behandelt, ohne sich bewusst zu machen, dass das Ding, mit dem er gerade sprach, möglicherweise genauso wenig mit ihm gemeinsam hatte wie die Statuen hier in seinem Zelt oder die Maschine, die er für den Autokraten finden sollte.
Je länger er darüber nachdachte, desto unbehaglicher fand er diese Vorstellung.

Lesegruppenfragen:

  1. So. Habe ich das richtig in Erinnerung, dass ihr die Inquisitoren alle getötet hättet, oder konnte David vielleicht eure Herzen ein bisschen erweichen?
  2. Findet ihr, dass die Diskussion bei der Befreiung zu kurz ist? Oder in Anbetracht der Situation schon viel zu lang?
  3. Was sagt ihr nun zu meiner Variante der Wiederauferstehung der Meuchlerin? Gut oder nicht so gut? Wie hättet ihr es gemacht?
  4. So, diesmal ist es aber wirklich nur noch was für Insider: Versteht jemand das Foto?
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8 Responses to Menschenähnlich (17)

  1. Andi sagt:

    Erster! 🙂

    1. Ach, naja… Gewalt ist ja eh keine Lösung. Und dass David sie nicht töten (lassen) wollte, spricht sicher für ihn.

    2. Gerade angemessen, find ich. Ich wüsste nicht, wie du das schneller hättest beschreiben können. Und zu kurz war es sicher auch nicht. Die Szene wurde ja auch gut aufgelöst mit dem Zwischenruf Jakes, zwischen ein paar Leichen zu stehen. Das passt.

    3. Ich hätte sie ja gar nicht wiederauferstehen lassen. Aber es war super, ehrlich. Ich hatte wieder dieses leichte Frösteln, war kurz selbst erschrocken, als sie wieder auftauchte.

    4. Wundert´s dich, dass ich es nicht verstehe? 🙂

  2. Muriel sagt:

    @Andi: Glückwunsch.
    2. und 3.: Vielen vielen Dank.
    4. Nee, aber von Guinan und Chlorine erwarte ich mir mehr.

  3. Guinan sagt:

    1. Auch wenn ich mich redlich bemühe, meinem auf ewig unerreichbaren Vorbild nachzueifern und mehr Herz zu zeigen, ich halte es doch eher mit An’Yik. Vielleicht bin ich ja auch nur voreingenommen, weil der Begriff Inquisitor für mich derartig negativ vorbelegt ist.
    2. Da stimme ich Andi vollkommen zu.
    3. Ich freue mich zumindest, dass sie wieder mit dabei ist. Du hast das sehr spannend gelöst. Ich wäre wahrscheinlich eher in die Szene eingestiegen, hätte erstmal gezeigt, wie und warum sie wieder aufwacht. So ist es natürlich besser, darum bin ich ja auch kein Autor.
    4. Hach, da kommen Erinnerungen hoch. Der gute alte Kirk, vereint mit Neelix, ein wahres Treffen der Generationen. Der Junge in der Mitte steht für Stargate? Das hat mich nicht begeistern können, da habe ich nach wenigen Folgen abgebrochen.

  4. Muriel sagt:

    @Guinan: 1. Ich kann mir vorstellen, dass das ein Problem ist. Ich fand es auf der anderen Seite doof, mir für jede Kleinigkeit völlig neue Begriffe auszudenken. Weniger, weil ich zu faul war, sondern eher, weil ich fürchtete, euch damit eher auf den Geist zu gehen.
    Jedenfalls Danke für die Antwort.
    3. Och. Ich glaube, man hätte das auch so machen können, wie du es vorschlägst.
    4. Neelix? Das ist aber nicht nett… Ich gebe aber zu, dass der Gute sich sehr verändert hat und ich ihn auch möglicherweise nicht erkannt hätte. (Hinweis: Der in der Mitte hat nichts mit Star Trek zu tun; dass die drei auf einem Foto stehen, liegt daran, dass sie alle in Boston Legal spielen.)

  5. Guinan sagt:

    2. Du brauchst bei solchen Sachen absolut keine Rücksicht nehmen. Geh uns ruhig auf den Geist, wir verkraften das. Wir mögen das sogar 🙂
    4. Klar, du hast recht, das ist Odo aus Deep Space 9. Hat etwas gedauert, bis der Groschen fiel.

  6. Muriel sagt:

    @Guinan: 2. Das sagst du.
    4. Ich konnte es auch eine ganze Zeitlang nicht glauben, als ich mir die ersten Folgen Boston Legal ansah. Er ist so unglaublich alt geworden.

  7. Chlorine sagt:

    1. Ich war dafür, dass sie weit weg eine Familie gründen, aber gut… 😉

    2. In Filmen kommt es einem doch auch öfter so vor, als hätten es die Figuren nicht eilig genug, aus einer Gefahrensituation zu verschwinden (z.B. ausgedehnte Kussszenen, wenn die Axt eigentlich schon längst den Schädel zu spalten droht). Tatsächlich vergeht aber wohl gar nicht so viel Zeit, wie es sich für uns Rezipienten anfühlt.

    3. Konstrukt…Larkoom…ehrlich, ich bin sehr angetan von dieser Idee!

    4. Über das Foto habe ich mich gefreut und es passt herrlich zu heute (gestern), denn Montag ist BL-Tag. Eine meiner Lieblingsserien, weil unheimlich skurril und sympathisch. Selbstverständlich ist Shatner alt geworden und auch unsagbar fett (wie auch Spader, was jedoch seiner Attraktivität keinen Abbruch tut), aber das sind Dinge, die er in seiner Rolle als Denny Crane herrlich selbstironisch verarbeitet.

  8. Muriel sagt:

    @Chlorine: 1. Kann ja noch kommen.
    3. Na, das freut mich doch. Danke!
    4. Ich habe in Boston Legal nie richtig reingefunden. Ist aber auch in Ordnung, habe sowieso mehr Zeitfresser, als ich brauche…

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