Restebloggen zum Wochenende (42)

  1. Ich habe keinen Grund, irgendwas gegen Herrn Gauck zu haben, und ein paar brauchbare Gründe, Herrn Wulff nicht zu mögen, aber ich kann mich einfach nicht dazu bringen, mich auch nur im Geringsten dafür zu interessieren, wer der nächste Bundespräsident wird. Obwohl ich ein bisschen zufrieden bin, dass Frau Käßmann aus dem Spiel ist.
  2. Der Medienmogul wettet gegen Lukas Heinser, der davon allerdings bisher (mutmaßlich) noch nichts weiß. Andi will in vier Jahren einen Song für den Eurovision Song Contest einreichen, während Lukas sich dafür fünf Jahre Zeit lässt. Es gibt noch keinen Wetteinsatz und damit streng genommen auch noch keine Wette, aber ich bin schon mal auf Andis Seite.
  3. Ich habe die Ruhrbarone damals aus meinem Feedreader geworfen, weil mir deren „Keine Strafe ist hart genug für Pädophile und wer das nicht so sieht, ist mindestens selber einer“-Fundamentalismus ein bisschen unheimlich wurde. Anscheinend hat sich das seitdem nicht gebessert. Felix von wirres.net hat hier sehr schön die Ereignisse um einen missglückten Artikel über das Urteil gegen Herrn Tauss geschildert.
    „die beiden stefans von den ruhrbaronen sind der meinung, dass die kotze in wahrheit ein leckeres süppchen voller „klarer worte“, wahrheit und schönheit ist, tauss und sein anwalt bestehen weiter darauf einige der klümpchen aus der pfütze zu entfernen seien,“
  4. Kennt ihr „The Atheist Experience„? Das ist eine ganz fantastische Fernsehsendung mit Anrufern, die auch als Livestream übertragen wird, zum Beispiel heute Nacht wieder. Vielleicht bin ich nur komisch, aber ich finde die Leute endlos sympathisch und könnte denen stundenlang zuhören.

  5. Ihr könnt mir gerne sagen, dass ich das nur nicht begreife, weil ich ein wütender Atheistenfanatiker bin, aber meiner Meinung nach ist das hier das gruseligste Kinderlied aller Zeiten:Oh, be careful little ears, what you hear (repeat)
    For the Father Up above,
    Is looking down in love,
    So be careful little ears
    what you hear.

    Oh, be careful little eyes, what you see, (repeat)
    For the Father up above,
    is looking down in love,
    So be careful little eyes
    What you see.

    Oh, be careful little mouth, what you say, (repeat),
    For the Father up above,
    Is looking down in love,
    So be careful little
    mouth what you say.

    Oh, be careful little hands, what you do (repeat),
    For the Father up above,
    Is looking down in love,
    So be careful little hands
    What you do

    Oh, be careful little feet where you go (repeat)
    For the Father up above,
    Is looking down in love,
    So be careful little feet,
    Where you go.

    Oh, be careful little mind what you think (repeat)
    For the Father up above,
    Is looking down in love,
    So be careful little mind,
    What you think.

    Oh, be careful little heart what you love (repeat)
    For the Father up above,
    Is looking down in love,
    So be careful little heart,
    What you love.

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10 Responses to Restebloggen zum Wochenende (42)

  1. Guinan sagt:

    5. Du darfst nicht lieben, was du möchtest, nur das, was du auch lieben darfst, und Gott sieht und weiß alles, das hat schon einen hohen Gruselfaktor.
    Das gruseligste Kinderlied aller Zeiten ist aber „Guten Abend, gute Nacht“. Da heißt es: „Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt.“ Das hab ich damals übersetzt mit: Wenn ich nicht lieb war, bin ich morgen tot. Konnte sich meine Mutter gar nicht erklären, warum ich andauernd heule, wenn sie singt.

  2. Andi sagt:

    Guinan:
    Die Zeile „Morgen früh, wenn Gott will…“ hatte ich auch als erstes im Kopf.

    Muriel:
    Vielen Dank, dass du auf meiner Seite bist. Ich weiß das zu schätzen. Und vielen Dank für die Erwähnung hier. 🙂

  3. rauskucker sagt:

    6. : schaurig. Ich hatte sowas ähnliches auch schon mal auf deutsch gesehen, mit einer sehr heftigen Kritik an solchem Terror gegen Kinder. Soll ich nochmal danach suchen?

  4. Muriel sagt:

    @Guinan, Andi, rauskucker: Ich fand das als Kind auch schaurig und habe genau das Gleiche gedacht. Ich finde das Beispiel hier aber noch gruseliger, weil es hier nicht nur zwischendurch angedeutet wird, sondern Kern und Gegenstand das Liedes ist. Finde das übrigens auch ganz bezeichnend für die christliche Einstellung zum Leben und zum Menschen und zu Gott, aber das muss ich hier ja nicht weiter vertiefen, schätzeich…
    @rauskucker: Mich würds interessieren, aber mach dir keine Arbeit am Sonntag. Du weißt ja, The Father up above is looking down in love, und wenn er dich am heiligen Feiertag bei der Arbeit erwischt… Naja.

  5. rauskucker sagt:

    hihi. Ich habs da ja eher mit Bach: zum höheren Lobe Gottes…
    ich weiß nicht, ob ich heute dazu komme. Hab noch viel zu tun und bin spät dran.

  6. Muriel sagt:

    @rauskucker: Ja, tatsächlich, das ist es auf deutsch. Danke. Man darf gar nicht drüber nachdenken…

  7. „Einen“ hab ich noch:
    „Andi will in vier Jahren Song für den Eurovision Song Contest einreichen“

  8. Muriel sagt:

    @Der Postillon: Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken soll. Deswegen lasse ich es einfach.

  9. Eine Hand lektoriert die andere. Oder so ähnlich…

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