Sie glitzern und glänzen und leuchten so fein

Es ist ein bisschen knapp geworden, aber die Woche ist immerhin noch nicht ganz rum, und hier ist nun endlich die lange angekündigte Twilight-Rezension!

Dass es insgesamt gar nicht so schlimm war, hatte ich ja schon angedeutet, und ich will hier auch nicht auf den Problemen herumreiten, die sowieso jeder kennt. Natürlich ist es ein bisschen merkwürdig, dass Bella und Edward von Anfang an die romantischste, tiefstgehende, bewegendste und rundum fantastischste Liebesbeziehung haben, die man sich überhaupt vorstellen kann, obwohl sie sich noch gar nicht kennen und er rund hundert Jahre alt ist, sie aber nur 17. Pädophilie, gerne mal? Ich rege mich auch nicht darüber auf, dass die Vampire nicht nur übernatürliche Fähigkeiten haben – das ist ja normal -, sondern darüber hinaus auch noch um sich herum die Gesetze der Physik teilweise suspendieren können, wenn sie sich zum Beispiel einfach auf die Straße stellen und mit bloßen Händen ein fahrendes Auto anhalten, als gäbe es keine Impulserhaltung. Ich will euch stattdessen von dem eigentlichen Problem dieses Romans erzählen: Stephenie Meyer ist erst viel zu spät eingefallen, dass sie auch noch ein bisschen Plot braucht, um einen Beststeller zu schreiben.

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Ach so, bevor ich’s vergesse: Ich schätze, wenn man in dieser Hinsicht empfindlich ist, enthält meine Rezension einige kleinere Spoiler. Ich habe jedenfalls nicht besonders darauf geachtet, euch keine Überraschungen zu verderben, falls ihr die Geschichte noch nicht gelesen habt. Ich hoffe, das stört euch nicht.

Twilight beginnt eigentlich ganz, naja, ich will nicht sagen vielversprechend, aber zumindest nicht abschreckend. Bella zieht (vorläufig) aus der Großstadt Phoenix zu ihrem Vater Charlie in die verschlafene Kleinstadt Forks. Wie immer in solchen Geschichten ist ihre Hauptsorge am Anfang, dass sie in der Highschool dort möglicherweise total auffällt, weil sie ja die Neue ist. Übrigens so eine Sache, die ich nicht verstehe. Das Hauptziel amerikanischer Highschool-Schüler scheint es zu sein, möglichst von Anfang an ein umfassend durchschnittliches Mitglied der Herde zu sein, ein unidentifizierbarer Partikel in einer homogenen Masse. Damit wird Bella von Anfang an schon mal mit einem dominierenden Charakterzug vorgestellt, der mir völlig fremd und ziemlich unsympathisch ist, aber das ist nicht unbedingt ein Fehler der Autorin, das liegt mehr an meinem persönlichen Geschmack.

In der Highschool lernt sie nach einigem Vorgeplänkel Edward kennen, der sich vorerst so verhält, als könne er sie überhaupt nicht leiden: Er hält sich von ihr fern, er sieht sie nicht an, er redet nicht mit ihr. Es dauert natürlich lange, bis wir erfahren, dass er sich nur deshalb so verhält, weil er befürchtet, ihr sonst nicht widerstehen zu können. Sie riecht nämlich maßlos lecker, und er ist ja ein Vampir und hat manchmal Probleme mit der Impulskontrolle.

Darauf basiert übrigens eine der vielen Facetten der mannigfaltigen Unglaubwürdigkeiten dieser Geschichte: Edward soll uns die ganze Zeit über rasend gefährlich vorkommen. Er ist unberechenbar, er ist ein Raubtier, er ist hungrig, und er ist stark wie 50 Bulldozer. Ich kaufe ihm das trotzdem nicht ab. Keine Sekunde hat man den Eindruck, dass Bella in Gefahr sein könnte, weil Edward in der Sonne glitzert trotz dieser endlosen Beteuerungen seiner Raubtierinstinkte nicht gefährlicher rüberkommt als der durchschnittliche Golden Retriever.

Das plätschert so eine Weile vor sich hin. Bella gerät durch ihre eigene lächerliche Unvorsichtigkeit in Gefahr, Edward rettet sie und ist sauer auf sie, weil sie nicht besser auf sich aufpasst. Repeat until reader=sick. Bella lernt Edwards Familie kennen, und die sind auch größtenteils total lieb zu ihr. Die Cullens laden sie zu einem Baseballspiel ein, das sie immer nur bei Gewitter abhalten können, weil (Im Ernst, das steht da so!) das Geräusch, mit dem die Vampire den Ball treffen, sonst so laut wäre, dass die ganze Stadt es mitbekäme. Sie sieht eine Zeitlang zu, und natürlich spielen die Vampire makellosen Baseball, besser, als jeder Mensch es könnte. Das Buch ist an dieser Stelle ungefähr zu drei Vierteln rum, und jetzt hat der Bösewicht seinen ersten Auftritt. Oder, nein, Korrektur, eigentlich hat er keinen Auftritt. Er läuft gewissermaßen nur kurz mal durchs Bild, in Form eines Angehörigen einer Gruppe von drei Vampiren, die zufällig vorbeikommen, sich den Cullens kurz vorstellen und dann weiterziehen.

Und von diesem Moment an sehen wir ihn bis zum Finale nicht wieder. Wir wissen nur, dass er jetzt der Bösewicht ist, weil Edward und seine Geschwister uns diese Botschaft immer wieder über den Kopf hauen wie ein klapperiges, billiges Nudelholz. Edward kann nämlich Gedanken lesen, und deswegen weiß er, dass dieser Vampir ein Jäger ist, dessen ganzer Lebensinhalt darin besteht, seiner Beute nachzuspüren, bis er sie endlich gefangen hat, und wir wissen ja – weil uns auch diese Information im Laufe der Geschichte in gefühlt jedem dritten Satz eingeprügelt wird – dass niemand so unwiderstehlich nach Beute riecht wie Bella. Ich kann gar nicht deutlich genug sagen, was für ein unfassbarer Verstoß gegen eine der wichtigsten Grundregeln des Geschichtenerzählens das in meinen Augen ist: Show, don’t tell. Man stelle sich vor, bei Spiderman hätten wir den Grünen Kobold den ganzen Film bis zum Schluss über kein einziges Mal gesehen, und stattdessen hätten uns nur immer wieder irgendwelche Leute erzählt, dass da draußen irgendwo dieser total fiese maskierte Superschurke rumläuft, der echt gemein ist und dauernd Sachen kaputt macht. Dem Film hätte irgendwas gefehlt, oder?

Auf den letzten paar Seiten baut Frau Meyer also noch mal ausgesprochen lieblos so eine Art Action-Thriller-Plot auf, in dessen Verlauf der „Jäger“ Bella in ein altes Tanzstudio lockt und ihr dann den obligatorischen hämischen Ich-bin-so-böse-und-freu-mich-tierisch-dass-ich-jetzt-gewonnen-habe-und-niemand-mich-mehr-aufhalten-kann-Vortrag hält, sodass gerade noch rechtzeitig Edward und seine Familie auftauchen können, um Bella – schon wieder – zu retten, man kennt das. Durchaus amüsant fand ich die Entscheidung der Autorin, diesen finalen Kampf off-screen stattfinden zu lassen. Man kann das vielleicht feige nennen, aber ich stehe sowieso nicht auf Kampfszenen, und da man den Bösewicht sowieso nie auch nur ein bisschen kennengelernt hat, ist es eigentlich angemessen, dass wir auch von seinem Abgang nichts mitbekommen.

Zum Schluss vielleicht noch ein Kritikpunkt, der sich nicht spezifisch auf Twilight bezieht: Es regt mich auf, wenn uns in einer Geschichte Leute mit Superkräften vorgestellt werden, und wir dann Mitleid mit denen haben sollen, weil es so ein hartes Brot ist, unsterblich, unverwundbar, maßlos stark und schnell wie das Licht zu sein. Ich finde das ausgesprochen taktlos. Ich gehe doch auch nicht zu Blinden und erzähle ihnen, wie froh sie sein können, dass sie das ganze Elend nicht ertragen müssen, das ich jeden Tag sehe.

Insgesamt ist Twilight ein harmloser kleiner Teenager-Liebes-Roman mit Vampirelementen, den man ganz gut weglesen kann, wenn man nichts gegen formalistische billige Trivialromantik hat und keinen gesteigerten Wert auf einen raffinierten Plot legt. Der Schreibstil ist durchaus sympathisch, und ich könnte mir vorstellen, dass Stephenie Meyer sehr angenehm schreiben kann, wenn sie mal wirklich was zu erzählen hat.

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15 Responses to Sie glitzern und glänzen und leuchten so fein

  1. Andi sagt:

    Ich hab das Buch zwar nie gelesen und werde es auch nie lesen, aber ich halte diese Rezension trotzdem für sehr gut. Und auch noch für recht freundlich, wenn man bedenkt, dass die Geschichte an sich nun wirklich schwach ist und du ja auch nicht grad Frau Meyers Zielpublikum bist.

    Ich hatte mir Frau Meyer übrigens immer schlank und blond vorgestellt.

  2. Günther sagt:

    Ich hätte irgendwie mehr Aufreger in dem Buch erwartet…
    Konnte man nicht in den Zeitungen immer was von überkommener Sexualmoral und Antifeminismus lesen?

  3. Muriel sagt:

    @Andi: Ich gelte nicht umsonst sogar bei Leuten, die mich nicht ertragen können, als einer der freundlichsten Blogger überhaupt.
    Und von Stephenie Meyers Foto war ich auch durchaus überrascht. Sie sieht auch sympathischer aus, als ich sie mir vorgestellt hatte.
    @Günther: Wenn man sich aufregen will, findet man die wahrscheinlich auch. Antifeministisch kann man das Buch insofern durchaus deuten, als Bella permanent von Edward gerettet werden muss. Andererseits fand ich das erträglich, denn Edwards hoffnungslose Überlegenheit ergibt sich nicht daraus, dass er ein Kerl ist, sondern daraus, dass er ein Vampir ist. Und zum Schluss sagt Bella auch etwas in der Richtung, dass es ihr nicht passt, dass sie immer gerettet wird.
    Die Sexualmoral, ja… Finde ich zumindest im ersten Band – mehr kenne ich ja auch nicht – noch arg weit hergeholt. Man kann sich jetzt drüber beklagen, dass es die ganze Zeit über keinen Sex gibt, aber mir persönlich hat das nicht unbedingt gefehlt.

  4. Schöne Zusammenfassung. Das wirklich wichtige hattest du ja bereits vorher geschrieben. Plot? Ich dachte das wäre so die Nebenhandlung. Nein, also, ja, die Story Ansich wirkt auf mich tatsächlich so wie Nebengeschäft und hauptsächlich geht es ja doch irgendwie nur um die unendliche Liebe zwischen Edward und Bella. Das wird in den nächsten beiden Büchern auch nur teilweise besser. Ich find das etwas schade, denn ansich verschenkt die Autorin natürlich viel Potenzial denn, mal ehrlich, es gibt ansich spannenderes als seitenlange Beschreibungen über die Schönheit und Perfektion von Edward oder der unendlichen Liebe einer 17 jährigen zu lesen. Der Film macht das meiner Meinung nach aber besser, da sieht man den Bösewicht tatsächlich um einiges eher.

    Kurz ein paar Kommentare. Bei einer 17 jährigen würde ich jetzt nicht das Wort Pädophil gebrauchen, zumal Edward ja auch körperlich sehr jung ist und auch immer unter jungen Menschen lebt. Außerdem dürfte er sicherlich Probleme damit haben eine 80 jährige zu finden um mit ihr interessante Gespräche zu führen. Zu Edwards Zeit war man mit 17 auch schon in nem guten heiratsfähigen Alter.

    Ich habe das persönlich beim lesen jetzt dahingehend etwas antifeminen empfunden dass Edward ihr fast immer Entscheidungen aufzwingt, bzw. sie sehr gerne vor vollendete Tatsache stellt ohne sich im geringsten dafür zu interessieren was sie davon hält. Zwar meint er damit immer sie beschützen zu müssen, aber auch Bellas Einwände helfen erst einmal nicht viel und irgendwie wirkt es doch sehr patriachisch dass er doch meistens bzw. anfangs bestimmt, Vampir hin oder her. Streckenweise erzählt er auch gerne mal Sachen nicht um sie „zu schützen“, letztendlich traut er ihr damit aber auch nie zu eigenen Entscheidungen zu fällen und mit den Konsequenzen zu leben.

    Das Edward eigentlich nie bedrohlich wirkt … stimmt im Hinblick auf Bella natürlich. Allgemein ist er ja ziemlich handzahm, aber das hat er sich ja auch ausgesucht. Er will ja auch gar nicht gefährlich sein, auch wenn er es von Natur aus eigentlich wäre und seine ganzen Kräfte eigentlich darauf ausgelegt sind dass er kleine süße Menschlein reißen soll. Es sind ja nicht die Superkräfte die ihn stören, sondern der Grund weswegen er sie hat und die damit verbundenen „Nebenwirkungen“ (das lecker duftende Menschenfleisch). Ich finde in den späteren Büchern wird es noch etwas deutlicher wieso das eigentlich kein wirklich schöner Zustand ist. Also ich würde nicht mit Edward tauschen wollen, deswegen ist diese Mitleidsschiene schon okay.

  5. Muriel sagt:

    @Bioschokolade: Danke für den ausführlichen Kommentar! Ist immer schön, mal eine andere Perspektive kennenzulernen.
    Der Begriff Pädophilie ist sicher nicht ganz ernstzunehmen, obwohl wir nicht ganz vergessen sollte, dass eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden rechtlich nicht ganz einwandfrei wäre. Und ich persönlich finde es – unabhängig vom scheinbaren Alter – schon ein bisschen merkwürdig, wenn ein 103jähriger eine Liebesbeziehung mit einer 17jährigen anfängt. Aber vielleicht kommt da auch bloß der Spießer in mir durch.
    Deinen Argumenten für die sexistische Grundhaltung des Romans habe ich nicht viel entgegenzusetzen. Man kann das wohl gut so sehen, und auf jeden Fall würde es mir an Bellas Stelle ganz, ganz, ganz schnell auf den Geist gehen.
    Das Letzte ist sicher eher Geschmackssache, aber nur für’s Protokoll: Ich würde sofort mit Edward tauschen.

  6. Guinan sagt:

    Ich hab‘ jetzt schon manchmal Schwierigkeiten, mit Leuten um die 20 ein sinnvolles Gespräch zu führen. Wie mag das werden, wenn ich erst so um die 100 bin? Nein, ich möchte ganz bestimmt nicht mit Edward tauschen.

  7. Muriel sagt:

    @Guinan: Aber ist es mit um die 100 nicht schöner, wenn man zwar mit Leuten um die 20 keine sinnvollen Gespräche führen kann, aber wenigstens nicht auch noch unter Inkontinenz, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Demenz leidet?
    Naja, jeder, wie er mag. Ich hoffe jedenfalls auch im Eigeninteresse, dass du dir trotz der Unzufriedenheit mit den jungen Leuten die Freude am Leben noch möglichst lange erhältst.

  8. Nardon sagt:

    @Muriel: „Das Letzte ist sicher eher Geschmackssache, aber nur für’s Protokoll: Ich würde sofort mit Edward tauschen.“

    Ganz deiner Meinung!
    Was ich daraus machen würde, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

  9. Guinan sagt:

    @ Muriel: … nicht zu vergessen Altersstarrsinn 🙂 Du hast natürlich recht, ich sollte nicht verallgemeinern, das ist meistens blöd. Ich stand nur noch unter dem Eindruck einer kurz vorher geführten Diskussion mit einer 19-Jährigen, bei der ich Schreikrämpfe nur mühsam vermeiden konnte.
    Abgesehen davon bin ich aber wirklich der Meinung, dass eine Partnerschaft auf Augenhöhe bei großem Altersunterschied kaum möglich ist. Einer muss dann zwangsläufig zurückstecken.
    Ohne das Buch jetzt gelesen zu haben – ich bin über die ersten paar Seiten nicht hinausgekommen – erscheint es mir nach deiner Rezession jetzt so, dass die Beiden das auch nicht hinkriegen.

  10. Muriel sagt:

    @Guinan: Danke für die Erklärung!
    Den Eindruck hatte ich beim Lesen auch. Allerdings verhält Edward sich durchaus eher wie ein 17jähriger Chauvi als wie ein 102jähriger weiser alter Mann.

  11. Guinan sagt:

    Da würd‘ ich ja gerne mal ein Gedicht von dir lesen:

    http://www.neue-oz.de/forks-news/?p=1120

    Du könntest deine Erfahrungen passend verwursten und wir freuen uns über etwas mehr Traffic.

  12. Muriel sagt:

    @Guinan: Edwars Klage finde ich schon mal brillant. Die anderen habe ich nach den ersten zwei Zeilen des ersten Gedichts nicht mehr zu lesen gewagt.
    Aber sollte mir in den kommenden Tagen noch ein Vampirgedicht in den Kopf kommen, verspreche ich, es dort anzumelden. Danke für den Tipp!

  13. Andi sagt:

    Also, irgendwie macht mir diese Gedichte-Seite Angst. Vielleicht nehm ich das aber auch einfach nur zu ernst.

  14. Guinan sagt:

    @Andi: Wenn du die Gedichte gelesen hättest, die ich so mit 14/15 geschrieben habe, du würdest dich noch viel mehr fürchten. Bin nur froh, dass ich mich selbst nicht mehr so ganz genau erinnern kann.
    Es hat schon Sinn, wenn ich mich nicht selbst beteilige sondern lieber darauf hoffe, dass Muriel das Niveau dort etwas hebt.
    So einen kleinen Beitrag von dir fände ich aber auch interessant…

  15. […] yes Twilight is a bad story, and a silly one, and I agree that it transports a potentially harmful message, and it deserves […]

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