Eine Riesenmenge Geld (2)

Schon wieder Freitag, das kam unerwartet. Trotzdem habe ich für euch heute das zweite Kapitel unseres neuen Fortsetzungsromans „Eine Riesenmenge Geld“. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran:

Was bisher geschah

Im ersten Kapitel haben wir Konrad kennengelernt, einen Hamburger Anwalt, der von seiner Frau betrogen wird, und Tanja, eine SEK-Beamte in Düsseldorf, die perfekt einen wütenden Dobermann nachahmen kann.

Was heute geschieht

Konrad

Als ich am Hochsicherheitsgerichtssaal des Düsseldorfer Oberlandesgerichts ankam, hatte ich eine fünfeinhalbstündige Zugfahrt, aber auch eine recht angenehme Taxireise durch den bisher sonnigsten Tag des Jahres und eine mir neue, wenn auch nicht besonders schöne Stadt hinter mir. Ich war natürlich kein bisschen darüber hinweg, aber ich hatte mich wieder weit genug im Griff, dass ich mir zutraute, ein vernünftiges Gespräch auch mit einer Richterin zu führen. Das Wetter ließ mir alles etwas freundlicher und weniger schicksalsschwer erscheinen. Nicht, dass ich viel Zeit im Freien verbringen würde. Ich ließ mich durch die Sicherheitsschleuse schleusen, ließ mein Mobiltelefon und eine Nagelfeile zurück, die sonderbarer Weise in der Innentasche meines Jacketts steckte und machte mich auf die Suche nach Raum 238w, in dem ich Mahoudi Neludin treffen sollte. Eigentlich hatte ich gehofft, auf der Zugfahrt noch einmal meine Notizen für das Gespräch mit ihm durchgehen zu können, aber das war ja wegen Liebeskummer ausgefallen. Ich fühlte mich ein bisschen unsicher und hoffte, dass er mir nicht anmerken würde, dass ich vieles nicht im Kopf hatte, was ich eigentlich wissen sollte. Natürlich gefiel es mir nicht, dass seine Verteidigung unter meinen privaten Problemen leiden würde, aber Anwälte sind auch nur Menschen. Oder jedenfalls nichts Besseres.

Aber als ich den Raum dann schließlich fand und eintrat, erwartete mich kein misstrauischer schlecht gelaunter Mandant, auf dessen Fall ich mich nicht genügend vorbereitet hatte, sondern ein riesiger SEK-Mann mit einer Statur wie Vitali Klitschko, einer schwarzen Skimaske und einer Maschinenpistole unter dem rechten Arm. Jedenfalls dachte ich das im ersten Augenblick. Dann fand ich, dass der SEK-Mann doch nicht ganz eine Statur wie Klitschko hatte, sondern eine etwas andere. Eine ziemlich merkwürdige. Ich fragte mich für ein paar Augenblicke, was mich so an dem SEK-Mann störte, bis es mir schließlich klar wurde.

„Großer Gott, Sie sind eine Frau“, murmelte ich, und hätte mir in dem Augenblick selbst gegen das Schienbein treten können. Hatte ich das wirklich gesagt? Und hatte ich sie wirklich so lange so entgeistert angestarrt?

„Und Sie sind wohl ein Anwalt.“

Hatte ich offensichtlich. Ich spürte, wie das Blut in mein Gesicht strömte. Aber es war auch wirklich unglaublich. Sie war gute zwei Meter groß, und ihre Schultern waren sicher nicht schmaler als die eines durchschnittlichen Schwergewichtsboxers. Ihre Stimme klang eindeutig nicht männlich, auch wenn es ein ziemlich dunkler, etwas heiserer Alt war. Sehr angenehm, fand ich. Sie trug einen Helm mit diesen sonderbaren Auswölbungen für Funkkopfhörer und einen schwarzen Overall, darüber eine kugelsichere Weste. Die Maske ließ nur ihre Augen frei. Große dunkelblaue Augen, die mich ruhig musterten. Ihre Kiefer bewegten sich langsam, als kaute sie einen Kaugummi. Vielleicht sah ich einen belustigten Glanz in ihren Augen, aber das bildete ich mir vielleicht nur ein.

Ich stellte meine Aktentasche neben mir auf den Boden und schloss kopfschüttelnd die Tür hinter mir.

„Bitte entschuldigen Sie“, sagte ich. „Es ist… Ich bin einfach überrascht, und ich habe nicht gut geschlafen und…“ Meine Frau betrügt mich. Wenigstens das hatte ich nicht laut gesagt. „Ich suche einen Herrn Mahoudi Neludin. Ist das hier der falsche Raum? Man hatte mir gesagt…“

„Herr Neludin befindet sich in ärztlicher Behandlung. Auf dem Weg hierher wurde er verletzt. Er ist nicht in Lebensgefahr, aber es steht noch nicht fest, ob er zu dieser Besprechung erscheinen wird.“

Ihr Stimme klang ein bisschen gepresst, als wäre es ihr unangenehm.

„Verletzt?“ Der Tag wurde immer besser. „Wie haben sie das denn geschafft?“

Sie hob ihre Augenbrauen, während sie mich von oben herab musterte. Ich öffnete den Mund, um die Frage ein bisschen weniger vorwurfsvoll zu formulieren, aber sie kam mir zu vor:

„War ganz einfach“, sagte sie. „Wir waren zu fünft, und bewaffnet.“

Wieder herrschte für kurze Zeit Schweigen, bevor ich ein prustendes Lachen ausstieß.

„Habe ich das gerade wirklich gehört?“ fragte ich, nachdem ich mich wieder beruhigt hatte.

„Was meinen Sie?“ fragte sie, als hätte sie keine Ahnung, wovon ich sprach.

Ich schüttelte fassungslos meinen Kopf. „Solche Scherze können sie nicht mit jedem Anwalt machen, das wissen Sie, oder?“

Sie zuckte die Schultern. „Ich habe denen gesagt, dass es eine blöde Idee ist, mich hierzulassen, aber Ihr Mandant hatte… Naja, egal. Sie wirken einfach irgendwie so harmlos.“

„Danke.“

„Sobald feststeht, ob er mit Ihnen reden kann, kriege ich einen Anruf.“

„Dann warte ich jetzt hier mit Ihnen?“ Ich fand die Aussicht nicht mal besonders unangenehm. Als ihr Vorgesetzter hätte ich sie für ihre Bemerkung vorhin wahrscheinlich ohrfeigen wollen, aber ich war ja glücklicherweise nicht ihr Vorgesetzter. Ich beneidete ihn auch nicht besonders um seinen Job.

„Sie haben anscheinend eine Gabe dafür, das Offensichtliche zu erkennen.“

Ich hörte an ihrer Stimme, dass sie lächelte.

„Nicht nur“, antwortete ich, und ärgerte mich, dass mir keine bessere Replik einfiel.

„Jetzt haben Sie mich neugierig gemacht“, sagte sie um ihren Kaugummi herum. Sie klang kein bisschen neugierig.

„Das hatte ich befürchtet.“

„Nicht kneifen. Was für Gaben haben Sie sonst noch?“

Die Augen hinter der Maske leuchteten mich erwartungsvoll an. Und ich dachte fieberhaft über eine brauchbare Antwort nach. Im Zug hatte ich mich lächerlich gemacht. Hier war eine neue Chance zu zeigen, dass ich auch geistreich sein konnte. Es dauerte nicht besonders lange, bis ich mir eingestand, dass es wieder nicht klappen würde.

„Ich fürchte, ich habe mich übernommen“, sagte ich schließlich resigniert. „Ich habe keine Idee, mir fällt keine Antwort ein, ich werde mich jetzt einfach hier hinsetzen und auf meinen Mandanten warten.“

Ihre Schultern bebten ein bisschen, und ich brauchte ein paar Sekunden, bis mir klar wurde, dass sie lachte.

„Ich hoffe inständig für ihn, dass er unschuldig ist“, sagte sie. „Auf die Schlagfertigkeit seines Anwalts sollte er sich jedenfalls nicht verlassen.“

„Oh, das wird kein Problem“, antwortete ich. „Die Staatsanwältin ist bestimmt kleiner als ich, auf der kann ich dann problemlos herumhacken.“

Der Staatsanwalt.“ Ihr Blick wanderte abschätzend an meinem Körper entlang. „Und er ist größer als Sie.“

Wir unterhielten uns eine ganze Weile, während wir warteten.

Wir stellten fest, dass wir beide die Muppets mochten, obwohl wir sie nicht besonders gut kannten. Dass wir beide Robbie Williams nicht ausstehen konnten, seine Musik aber ab und zu ganz gerne hörten, und dass wir beide keine Meinung zu den meisten politischen Problemen des Landes hatten. Es war ein durchaus angenehmes Gespräch, was nicht zuletzt daran lag, dass die Polizistin nicht unter diesem grässlichen Dialekt litt, der in dieser Gegend so verbreitet war. Und irgendwann, ich kann mich gar nicht erinnern, das bewusst beschlossen zu haben, frage ich sie schließlich:

„Haben Sie heute Abend schon was vor?“

„Was?“ fragte sie.

Ich war beinahe genauso überrascht wie sie. Allem Anschein nach war ich doch noch nicht wieder so weit, dass ich mir zutrauen konnte, mich gegenüber Frauen wie ein zivilisierter und durchaus trotz allem noch ein bisschen verheirateter Mensch zu betragen. Aber nun hatte ich es gesagt, jetzt konnte ich es wohl kaum wieder zurück nehmen. Außerdem hatte ich den Eindruck, in ihren Augen und in ihrer Stimme nicht nur Überraschung zu erkennen, sondern auch Freude. Ich dachte, dass es wahrscheinlich nicht besonders so oft vorkam, dass jemand diese zwei Meter große und bestimmt zwei Zentner schwere Frau mit ihren samsonhaften Oberarmen spontan um eine Verabredung bat. Und ich mochte sie.

„Naja, ich dachte… Ich bin zum ersten Mal hier, und alles, was mich erwartet, ist ein Hotelzimmer mit einem winzigen Fernseher, auf dem ich mir Wer wird Millionär ansehen könnte. Falls Sie auch noch frei sind, könnten wir zusammen was essen, oder so.“

Ihre Augen wurden ein bisschen schmaler und musterten mich misstrauisch. Das überraschte mich ein bisschen. Bestimmt würde niemand es wagen, sie auf den Arm zu nehmen, oder? Andererseits arbeitete sie mit Männern zusammen, die vielleicht keine Angst vor ihr hatten…

„Was soll das werden?“ fragte sie.

Aber ich konnte wieder auch Freude in ihrer Stimme hören, trotz des Kaugummis, der ja immer einen leicht gelangweilten Unterton gibt. In diesem Moment wurde mir der Ehering an meiner rechten Hand unangenehm bewusst. Ich widerstand dem Drang, die Hand hinter meinem Rücken zu verstecken. Ich lächelte sie an und zuckte die Schultern.

„Nichts weiter“, sagte ich. „Einfach nur ein Essen.“ Ich beschloss, einen kleinen Scherz zu wagen. „Und da wir vorhin davon sprachen: Ich erkenne jetzt gerade, dass Sie noch nichts vorhaben. Wo wollen wir uns treffen?“

„Wissen Sie, ich trage diese Maske nicht, weil ich mir damit wie Zorro vorkomme“, sagte sie, aber ich konnte hören, dass sie den Einwand selbst nicht so ganz ernst nahm. Dabei war er eigentlich gar nicht so schlecht. Ich meine, ich wusste natürlich, dass ich ihre Identität nicht an das organisierte Verbrechen weitergeben würde, aber sie konnte sich da nicht sicher sein. Vielleicht verstieß sie sogar gegen irgendwelche Dienstvorschriften, wenn sie einwilligte, ich hatte keine Ahnung.

„Wir können es auch anders machen“, schlug ich grinsend vor. „Ich sage Ihnen, wo ich heute Abend bin, und wenn Sie wollen, kommen Sie auch. Und dann tun Sie einfach so, als wäre ich Ihnen zufällig aufgefallen und Sie hätten mich noch nie vorher gesehen.“

Sie lachte.

„Ich habe eine Schwester, die mir sehr ähnlich sieht…“

Mahoudi Neludin konnte mich an diesem Tag nicht mehr treffen. Aber das war gar nicht so schlecht. Auf diese Weise konnte ich mich doch noch besser in den Fall einarbeiten, bevor es ernst wurde.

Nachdem ich das Gerichtsgebäude wieder verlassen hatte, winkte ich mir ein Taxi heran, nannte dem Fahrer mein Hotel und ließ mich auf den Rücksitz fallen. Und ich fragte mich: Habe ich mich wirklich gerade mit einer SEK-Polizistin verabredet, die aussieht, als könnte sie mich einfach aufheben und in zwei Teile brechen, bloß weil ich das Gefühl habe, dass Hanna mir vielleicht nicht treu ist? Ich musste mir eingestehen, dass das wahrscheinlich zum großen Teil stimmte, aber andererseits hatte mir das Gespräch mit ihr wirklich gefallen, und ich freute mich auf den Abend, falls sie kam. Das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass weder sie noch ich einen Ort für unser Treffen genannt hatte, und nicht zum ersten Mal an diesem Tag kam ich mir wie ein Idiot vor.

„Harter Tag?“ fragte die Taxifahrerin, der wohl mein Gesichtsausdruck aufgefallen war.

„Ja“, antwortete ich knapp.

Ein bisschen geknickt checkte ich in mein Hotel ein und stieg in den Lift zu meinem Zimmer. Es war ein unauffälliges Hotelzimmer, ordentlich, sauber, ein Bett eine Bar ein Schreibtisch, und natürlich der Fernseher, der heute Nacht wohl mein einziger Freund sein würde. Das Bild über dem Bett fing meine Aufmerksamkeit für ein paar Sekunden ein. Es zeigte eine sonnendurchflutete riesige grüne Landschaft im Inneren einer Höhle, gefüllt mit idyllischen kleinen Dörfern und gelegentlich vom Boden aufragenden gigantischen Stalaktiten. Geschmacklos schien mir ein zu hartes Urteil, aber kitschig war es schon. Ich stellte die Aktentasche ab, zog mein Jackett aus und lockerte die Krawatte. Ich schaltete den Fernseher ein, schaltete ihn wieder aus, nahm eine von diesen niedlichen kleinen Flaschen aus der Minibar und stellte sie wieder zurück. Ich setzte mich auf die vordere linke Ecke des Betts und stützte mein Kinn auf meine Hände. Ich fragte mich, was man so tut, wenn man annimmt, dass seine Frau einen nicht mehr liebt und man alleine in einem belanglosen Hotelzimmer sitzt und nichts zu tun hat. Dann klingelte mein Telefon.

„Ja?“

„Sie haben nicht gesagt, wo sie mich treffen wollen.“

Es war die dunkle, ein bisschen heisere Stimme der Polizistin. Ich hätte beinahe laut gelacht. Einmal, weil ich so erleichtert war, dass ich nun doch eine Verabredung hatte, aber auch, weil ich jetzt wusste, dass es ihr wirklich wichtig sein musste.

„Warten Sie“, sagte ich, „Verraten Sie es nicht. Sie haben im Gericht angerufen, um meinen Namen zu erfahren, und dann in meinem Büro für die Mobiltelefonnummer?“

„Nicht ganz.“ Sie klang, als wüsste sie nicht, ob sie lachen oder einschnappen sollte. „Die im Geschäftszimmer hatten die Nummer.“

„Das war ja einfach.“

„Ich zähle jetzt bis drei, wenn Sie bis dahin keinen Vorschlag gemacht haben, lege ich auf.“ Sie klang, als hätte sie sich jetzt entschieden.

Ich ließ meinen Blick über den Schreibtisch schweifen, und fand, was ich suche. In einem Plexiglasaufsteller steckte eine von diesen kleinen Broschüre, Essen und Trinken in Düsseldorf oder so etwas, und ich begann zu blättern.

„Eins.“

„Was halten Sie von thailändischer Küche?“

„Zwei.“

Sie zählte nicht so, wie Freunde manchmal zählen, wenn sie einen unter Druck setzen wollen. Da war kein Lachen in ihrer Stimme. Sie würde bei Drei auflegen, sie würde nicht wieder anrufen, und ich hatte ihre Nummer nicht.

„Noppakao, Bismarckstraße 33, um 18 Uhr!“ rief ich ins Telefon, und es war mir ein bisschen peinlich, dass man meine Angst hören konnte.

Sie legte auf. Ich stand auf und setzte mich wieder. Ich blickte auf meine schwarzen Lackschuhe mit den ausgefaserten Schuhbändern hinab, und ich war nicht weit davon entfernt, sie auszuziehen, mich zurückzulehnen und den Fernseher wieder einzuschalten. Bestenfalls würde mich ein Abend mit Ralf Möllers großer und stärkerer Schwester erwarten, schlimmstenfalls würde ich dort ein paar Stunden alleine vor einem Glas Wasser sitzen und wie ein Trottel aussehen. Und ich war ehrlich genug, mir einzugestehen, dass ich wahrscheinlich sehr lange warten würde. Ich hasse es, allein in einem Restaurant zu essen. Und ich mag es auch nicht besonders, auf jemanden zu warten, der nicht kommt.

Lesegruppenfragen:

  1. Bei dieser Szene bin ich mir nicht so sicher, ob dieses Zusammentreffen von Tanja und Konrad noch plausibel ist, oder schon zu gewollt. Was meint ihr?
  2. Dingdingding, Jokerfrage: Schreibt einfach irgendwas, was euch beim Lesen eingefallen ist. (Dürft ihr natürlich auch sonst immer gerne.)
  3. Falls jemand von euch sich mit Strafverfahren und Polizeidienst auskennt, bin ich natürlich für jeden Hinweis auf eventuelle Fehler dankbar. Und wer sich nicht auskennt, darf mir natürlich auch sagen, wenn ihm oder ihr was komisch vorkommt.
  4. Glaubt ihr, dass sie kommt?
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11 Responses to Eine Riesenmenge Geld (2)

  1. Günther sagt:

    1. Naja ich weiß nicht, ob normalerweise die SEK-Beamten im Besprechungsraum warten würden, um den Anwalt über so etwas zu informieren. Andererseits war das ja auch alles nicht geplant und es musste wahrscheinlich schnell umdisponiert werden…

    2. Frauen mit der Statur von Witali Klitschko machen mir Angst. (Männer übrigens auch 😉 )

    3. Muss sie unbedingt ne Maske tragen? Mir ist, als hätte ich auch schon Gesichter von SEK-Beamten im Fernsehen gesehen. Aber vielleicht ist sie ja in ner Spezialeinheit oder so.

    4. Mich deucht, dass das die Richtung ist, die die Geschichte nehmen soll, ja 😉

    5. Och nö, jetzt dauerts wieder ne ganze Woche…

  2. Muriel sagt:

    @Günther: Danke für die Antworten.
    1. Genau, so hatte ich mir das auch gedacht…
    2. Du darfst dir das nicht zu wörtlich vorstellen. Unter einer ballistischen Weste, mit Koppel und Helm sehen wir alle ziemlich gleich aus.
    3. Deine Frage ist berechtigt. Meines Wissens wird die Maske tatsächlich nicht immer getragen. Hier ergibt sie Sinn, denn sie dient nach meinem Verständnis ja dazu, die Polizisten in Fällen organisierten Verbrechens vor Vergeltungsaktionen zu schützen. Aber ich lasse mich wie gesagt gerne belehren, falls es jemand besser weiß.
    5. Das ist die richtige Einstellung!

  3. Fresh.... sagt:

    Als sie ihn nach seinen anderen Gaben fragt hätte er doch die hier erwähnen können: „Ich kann abends beschließen, zu einer bestimmten Zeit aufzuwachen, und dann wache ich auf.“

    Ist mir beim lesen so durch den Kopf geschossen ^^

  4. Zaphod sagt:

    1. Ich fand es nicht ganz plausibel, dass sie sich erst die Telefonnummer besorgt um anzurufen, und ihn dann unter Druck setzt. Schließlich ist der Mann in einer fremden Stadt, mit diesem Hinweis hätte ich sie den Treffpunkt vorschlagen lassen. Wäre natürlich auch möglich, dass ihre Courage mit dem Anruf schon erschöpft war, aber diesen Eindruck macht sie sonst eigentlich nicht.

    2. Dass ich mich auch verabredet hätte, trotz der Statur, die Augen können da durchaus entscheidend sein. Im ersten Teil kam sie gar nicht so wuchtig rüber.

    4. Ja, ich glaub sogar dass noch mehr passiert zwischen den beiden und er im Laufe des Prozesses das Problem hat, dass sein Mandant von der Dame verprügelt wurde, mit der er im Bett gelandet ist. Aber das glaube ja auch nur ich, und da das viel zu offensichtlich wäre, nimmt das garantiert eine ganz andere Wendung.

  5. Muriel sagt:

    @Fresh: Das ist ein guter Hinweis, und den baue ich deshalb auch in das nächste Kapitel ein. Danke!
    @Zaphod: 1. Ja, kann ich gut verstehen. Das sollte ich mir wirklich noch mal überlegen.
    4. Ich finde es auf jeden Fall gut, wenn ihr mitratet. Gibt mir einen interessanten Einblick darin, was ihr über meine Geschichten denkt.

  6. Andi sagt:

    1. Naja, es ist schon plausibel. Wenngleich sowas in der Realität schon auch anders ablaufen würde, könnte ich mir vorstellen, nämlich, dass man den Anwalt einfach anruft, ihm die Sachlage schildert und er sich nicht extra ins Gericht bemühen muss. Aber da Konrad nun halt schonmal da war, kann er auch mit einer SEK-Beamtin sprechen.

    Und zu Zaphods Einwand:
    ich finde grad dieses Unter-Druck-Setzen von Tanja sehr plausibel, es passt hervorragend zu ihr. Sie kehrt die Starke, Unverletzbare nach außen, um nicht zu zeigen, dass sie im Grunde nicht so stark und unverletzbar ist. Also, Muriel: bloß nix ändern!!

    2. Beim Lesen fiel mir mein Nachbar ein, aus einem mir unerfindlichen Grund. Er ist nicht da, aber das Auto seines Freundes steht vor der Tür. Scheinbar doch eine ernstere Sache zwischen den beiden. Entschuldigung, sowas hab ich manchmal beim Lesen. Aber das wolltest du wahrscheinlich auch gar nicht wissen, oder?

    Ähm, zur Geschichte dann vielleicht noch was: ich finde den Einstiegssatz einen Tacken zu lang.

    3. Hab ich nicht. Aber passt schon.

    4. Die kommt, aber sowas von. Allein schon wegen dieses „Ich zähl bis 3“. Und irgendwie muss die Geschichte ja weitergehen. 🙂

  7. Muriel sagt:

    @Andi: 1. Danke für den Kommentar zu dem Telefonat (und für alle anderen natürlich auch). Ich überlege trotzdem noch mal, was ich damit mache.
    2. Doch, ich will eigentlich alles wissen. Wäre ja auch Schwachsinn, wenn ich eine Jokerfrage stelle und mich dann beklage, dass die Antworten nicht so sind, wie ich sie mir vorgestellt habe.
    Und du hast Recht, der Einstiegssaatz ist zu lang.

  8. podruga sagt:

    wow, eine zweimeterfrau. habe ich überlesen, dass sie blond ist? das muss sie einfach sein. eine wagnerianische walküre.
    er gefällt mir, der zweite teil. sie müssen sich wiedersehen, aber schon im Restaurant? (aber die messen sind schon gesungen). eine damenbekanntschaft ist ein muss, schließlich hat er es schon im zug vergeigt.

  9. Muriel sagt:

    @podruga: Noch einmal vielen Dank! Und nun bin ich gespannt, wie du zu ihren Haaren stehst, wenn du sie im nächsten Kapitel kennenlernst. Überlesen hast du es hier nicht; sie trägt ja den Helm.

  10. madove sagt:

    1. Nicht wahrscheinlich, aber noch plausibel. Nicht störend.

    2. a) Ich mag Deinen Stil wirklich. Ich lächle oft beim Lesen, fällt mir auf.
    b) Ich muß beim Namen des Angeklagten immer an Yehudi Menuhin denken, deshalb will ich, daß man nett zu ihm ist.

    3. kA.

    4. Ja.

  11. Muriel sagt:

    @madove: 1. Gut, das reicht mir.
    2. a) Sag sowas ruhig öfter.
    b) Es würde mich wundern, wenn ich den bei der Namensschöpfung nicht irgendwie auch im Kopf gehabt hätte. Ich bin furchtbar unkreativ mit Namen.

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