Ich bin unwürdig!

Falls ihr bisher dachtet, ich hätte eine beeindruckend schlimme Handschrift, dann seid ihr hiermit eingeladen, gemeinsam mit mir enttäuscht zu sein, dass der Thron der Unleserlichkeit nicht mir gehört.

Diese Notiz des Erstkorrektors meiner Dissertation soll mich auf die Konvention des Europarats über den Zugang zu amtlichen Dokumenten aufmerksam machen.

Aber das wusstet ihr natürlich schon. Steht ja da.

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9 Responses to Ich bin unwürdig!

  1. Rayson sagt:

    Eines Arztes würdig.

    Was mich auch immer beeindruckt, ist eine gewisse Unruhe und Inkonsistenz in der Schrift. So kommt wenigstens keine Langeweile auf. Ist auch mein Motto, wenn ich mal was per Hand notieren muss.

  2. rebhuhn sagt:

    aber mal ganz ehrlich: wenn ich es schon weiß, ist es easy ;). ^^ neue EuropaRatKonvention – als ob die camel case-schreibweise da noch irgendwas nutzen würde… *g

  3. Muriel sagt:

    @Rayson: Dabei ist er nur Jurist…
    @rebhuhn: Du solltest diese Weltklasseleistung nicht kleinreden. Sogar wenn man es weiß, kann man da meiner Meinung nach bestenfalls „neue CusopeRehKonetion“ lesen.
    Ich zumindest muss noch viel üben, bevor ich sowas schaffe.

  4. madove sagt:

    Ich erzeuge ähnliche Meisterwerke, allerdings nur in einer bestimmten Situation: Wenn ich Kundenaufträge aufschreibe. Dann guckt mir nämlich jemand beim Schreiben zu, und ich will erstens superschnell schreiben, damit er nicht warten muß, und zweitens bin ich sowieso nicht Herrin meiner Tätigkeit, wenn mir beim Arbeiten (oder Schreiben) jemand zuguckt *zitter* *allesrunterwerf*.
    Das führt regelmäßig zu Auftragszetteln, die ich hinterher selber nicht lesen kann. Sehr ärgerlich. Aber nicht als Entschuldigung für diesen Herrn geeignet.

  5. Andi sagt:

    Also, für mich steht da auch was mit „Reh“. Mit viel Fantasie kann ich mir „Konvention“ zusammenbasteln, aber „Europa“ beim besten Willen nicht. Oder schreibt dein Prof Europa generell mit zwei o?

  6. Dennis sagt:

    er schreibt das n wie das u. Das da neue steht…man könnte da auch „nene“ draus lesen, so nach dem Motto: „Nene, so wird das nix“

    Im Grunde ist alles falsch und müsste er bei mir mal eine Prüfung schreiben, ich würde ihm bei der Klaue einfach 0 Punkte geben.

  7. Andi sagt:

    Naja, das n schreib ich auch oft wie das u. Also „neue“ kann ich da schon lesen.

  8. ruediger sagt:

    nur „neue“ hätte ich ohne Hilfe entziffern können, dann Luoope (hä?) Reh (was sonst) und dann Kohlnuth (wtf?). Ein ganz großer der Zunft.

  9. Rayson sagt:

    @Muriel

    Klar, zwar sind manche Rechtsakte einfach nur krank, aber dass sie in Dissertationen von Medizinern behandelt werden, hatte ich nicht vermutet.

    Doch es heißt doch von den Juristen, dass sie alles können. Außer rechnen. Warum dann nicht Arzt? Die können das auch nicht und sind deswegen gern gesehene Opfer von Vermögensberatern.

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