Gegenteilwoche: Restebloggen kurz nach dem Wochenende (55)

  1. Bisher war ich ja total auf Sarrazins Seite, aber seit ich erfahren habe, dass er in einer Talkshow-Pilotsendung Benjamin von Stuckrad-Barre vom „Wer bin ich?“ einen Zettel mit der Aufschrift „Josef Goebbels“ auf die Stirn gepappt hat, ist er auch bei mir für alle Zeiten unten durch. Irgendwo hört der Spaß auch auf.
  2. Immer wieder gerne lese ich das Blog des Wegbegleiters. Er hat mich gebeten, nicht mehr zu kommentieren, aber lesen darf ich seine Beiträge noch, deren Inspiration und tiefe Einsicht in die Heilige Schrift und unsere Beziehung zu Gott mich jedes Mal wieder tief bewegen.
    Wir treten ein in eine neue Perspektive auf diese Welt, die eben nicht nur materiell ist, die auch nicht mehr zu trennen ist zwischen sichtbar und unsichtbar. In Christus fließen die Dimensionen zusammen und unser Gebet macht nichts anderes, als bewusst auf die Ebene des Himmels zu treten und diesen in die Sichtbarkeit zu beten.
    Wo welche sind, lohnt sich auch immer ein Blick in die Kommentare.
  3. F!xMBR schreibt unterhaltsam und dabei doch informativ und sachlich wie immer über die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke:
    Während Kinder in diesem Land hungern, werden anderen Gruppen Milliarden zugespielt: erste Schätzungen sprechen von zusätzlichen 50 Milliarden Euro, die in die Taschen der Atomindustrie fließen.
    Und mal wieder denkt niemand auch nur einen Augenblick an die Kinder. Außer F!xMBR halt.
  4. Spreeblick hatte da diese fantastische Idee, sich eine beleuchtete Sprechblase zu kaufen, und seitdem gibt es jeden Tag einen neuen Wahnsinnsspruch darauf, wie zum Beispiel das unvergessene „Yeaah!„, von dem man buchstäblich nie genug kriegen kann, oder – auch so ein Evergreen: „Nicht wirklich„.
    Ich bereue schon richtig, die aus dem Feedreader geworfen zu haben.
  5. Völlig zustimmen kann ich darüber hinaus ausnahmsweise Spalanzani, wenn es um spekulativen Realismus geht, obwohl ich sein Blog ansonsten nur sehr ungerne lese.
    Daß man über die Wirklichkeit nicht mehr sagen könne, als die Naturwissenschaft sagt, ist offenbar falsch (es geschieht dauernd), daß man nichts sinnvolles sagen könne, ist wie alle Behauptungen dieses Typs zwar geeignet, die Debatte zu beenden, macht aber nicht klüger. Vielleicht sollte man schweigen, aber ach, wie schwach sind wir Menschen, wenn wir neugierig sind.
    Fast so schön wie beim Wegbegleiter, nur nicht so sattelfest in der Heiligen Schrift.
  6. Mit diesem letzten Gegenteilbeitrag endet die Gegenteilwoche. Ich hoffe, sie hat euch genausoviel Spaß gemacht wie mir. Vielen Dank für die Diskussionen, auch und gerade weil sie ein bisschen sonderbar waren.
  7. Ganz zum Schluss noch mal was ganz ohne Gegenteilaspekt, einfach, weil’s so schön ist:

    see more Historic LOL
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5 Responses to Gegenteilwoche: Restebloggen kurz nach dem Wochenende (55)

  1. Nardon sagt:

    @Muriel: leider keine Zeit auf deine Punkte ein zu gehen, habe aber gerade etwas über twitter gefunden das dir gefallen könnte.
    http://kruppzeuch.wordpress.com/2010/09/10/sarrazin-fan-wird-von-teenagern-vorgefhrt/

  2. TakeFive sagt:

    Kann es sein dass Sarrazin so eine Art Stromberg-in-echt ist? Vielleicht war auch die ganze Serie nur eine Vorbereitung für seine (laut Qualitätsleitmedien) bald bevorstehende Machtübernahme.
    Bedenklich.

  3. Guinan sagt:

    2. Wie jetzt, du als wahrhaftig Sinnsuchender bis von der Tür des Herrn verwiesen worden? Wie unchristlich.
    4. Und wann gibt es das oder Ähnliches bei dir?

  4. Wiebke sagt:

    Wo gräbst du nur bloss diese wunderschönen herzerwärmenden Blogs aus, dass es einem schier die Sprache verschlägt…

  5. Andi sagt:

    Ja, den Wegbegleiter muss man einfach gern haben.

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