Die da drüben sind noch viel schlimmer!

30. Oktober 2010

Ich weiß nicht, ob das nur meine Erfahrung ist, oder ob ihr das auch kennt, aber ich finde es unheimlich lästig, wenn manche Christen sich auf diese penetrante Art über den Islam erheben, indem sie einem zum Beispiel sagen, dass man sich als Atheist doch glücklich schätzen sollte, nicht in einem Staat mit islamischem Recht zu leben, oder wenn sie sich gegenseitig zufrieden auf die Schultern klopfen, wenn Muslime wieder irgendwo was Grausames gemacht haben.

Ich möchte deshalb gerne einmal kurz hier festhalten: Natürlich ist es in Deutschland schöner als im Iran. Natürlich erkenne ich an, dass christliche Steinigungen erheblich seltener vorkommen als islamische.

Es ist trotzdem in meinen Augen kein Grund, stolz zu sein, wenn man zu einer Religion gehört, die kreischend und jammernd und um sich schlagend in die Neuzeit gezerrt wurde, und die deshalb gerade etwas weniger Schaden anrichtet als manche andere.

Und ich bin übrigens auch froh, nicht in einem Staat mit christlichem Recht zu leben.

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Eine Riesenmenge Geld (12)

29. Oktober 2010

Uiuiui… Ich will dem Bali-Reisebericht nicht vorgreifen, aber Keoni und ich kommen gerade aus Ubut zurück, aus einem der fantastischsten Restaurants, in denen wir je gegessen haben. Die Dessertkarte war eine Katastrophe, wir wollten jedes einzelne davon, aber am Ende haben wir uns dann doch entscheiden müssen, und haben uns auf den Florida Lime Pie, den Black Rice Pudding, den Apple Blueberry Crumble und den Bread Pudding beschränkt.

Soll niemand sagen, wir wüssten nicht, Maß zu halten. Was ich eigentlich nur sagen will: Viel Spaß mit dem neuen Kapitel!

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Leises Zähneknirschen

27. Oktober 2010

Endlich herrscht Rechtssicherheit, denn das Bundesverwaltungsgericht hat gesprochen, und wer ein bisschen was über Deutschland und unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiß, konnte am Ergebnis keine Zweifel haben:

Jeder internetfähige PC  ist gebührenpflichtig, weil man damit ja schließlich Sendungen empfangen kann, die die Sender ins Internet einspeisen. Das gleiche muss natürlich auch für jedes andere internetfähige Gerät gelten, zum Beispiel Mobiltelefone. Ob tatsächlich ein Internetanschluss vorhanden ist, spielt natürlich keine Rolle, solange das Gerät technisch die Möglichkeit bietet, eine Verbindung herzustellen. Wir sollten wahrscheinlich froh sein, dass noch niemand bei der GEZ an DLAN (Internet aus der Stromsteckdose) gedacht hat, sonst würden die Gebühren auch für Elektrorasierer, Toaster und Lampen fällig. Und was ist eigentlich mit Zahnkronen und -brücken? Da besteht doch auch grundsätzlich die technische Möglichkeit, Radio zu empfangen.

Natürlich, es geht nur um ein paar Euro pro Monat (Für Privathaushalte. Unternehmen zahlen pro Gerät, aber ich will hier nicht zu weit abschweifen.), und vielleicht bin ich ein dummer Prinzipienreiter, aber die schiere Unverschämtheit und Dummdreistigkeit des ganzen Systems unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist mir einfach dermaßen zuwider, dass ich Ausschlag davon kriegen könnte.

Bloß gut, dass der ganze Spuk 2013 zu Ende geht, dann kommt nämlich die Rundfunkgebührenreform, und wir kriegen endlich eine bessere fairere sinnvollere verständlichere vernünftigere teurere Lösung als bisher. Wurde auch Zeit.


Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung

26. Oktober 2010

Die Menschen in Shanghai sind ziemlich eigen. Sie müssen explizit darauf hingewiesen werden, wenn sie irgendwo nicht hinspucken dürfen, sie haben kein so richtig gutes Verständnis für die Feinheiten zivilisierten Schlangestehens, und sie verstehen nicht nur kein Englisch, sie weigern sich obstinat, mit jedem zu kommunizieren, der kein Chinesisch spricht. Bei den Taxifahrern kommt noch hinzu, dass sie sich in der Regel kein bisschen auskennen und deshalb permanent Anweisungen brauchen, wo sie hinfahren müssen, was  natürlich gar nicht so einfach ist, weil sie einen ja nicht verstehen wollen.

Auf der Expo haben wir einen einzelnen Chinesen aus einer ansonsten leeren U-Bahn aussteigen sehen, in die gleichzeitig der ganze Strom von Expo-Besuchern gerade hineinwollte. Es spricht für die Standfestigkeit, die Schmerzfreiheit und den Gleichgewichtssinn des Mannes, dass er nicht in der rücksichtslosen Masse umgeworfen und zertrampelt wurde, und dass er uns sogar noch leidend zugrinste, während ihn ein Ellenbogen, eine Schulter, und außerhalb unseres Sichtfeldes wahrscheinlich auch ein Knie und ein Schuh nach dem anderen traf. Es würde mich sehr wundern, wenn er nicht mehrere Blutergüsse davongetragen hätte.

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Eine Riesenmenge Geld (11)

22. Oktober 2010

Hui, das war knapp. Gerade so eben noch geschafft.

Viel Spaß, ein schönes Wochenende und die herzlichsten Grüße vom Singapuristischen Flufhafen.

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Platzhalter für meine Integrität, meine Zuverlässigkeit und euer Vertrauen in mein Blog. Und das nächste Kapitel.

22. Oktober 2010

Ich hatte versprochen, dass jeden Freitag ein neues Kapitel unseres neuen Fortsetzungsromans erscheint. Und wollte das wirklich einhalten.  Und vielleicht klappt es auch noch. Ich will euch auch nicht in kopflose Panik versetzen oder euch mit unnötiger Angst den Einstieg ins Wochenende verderben.

Aber für den Fall, dass ich heute Abend am Flughafen kein vernünftiges WLAN finde, könnte es passieren, dass das neue Kapitel heute nicht mehr erscheint.

Sollte es dazu kommen, bitte ich um eure Nachsicht und weise darauf hin, dass ich nie explizit behauptet habe, meine Zusage würde auch im Oktober gelten.


Soso

21. Oktober 2010

Ein kanadischer Collonel, der offenbar die größte Air-Force-Basis des Landes kommandiert hat, hat vor Kurzem die Morde und Vergewaltigungen an zwei Frauen gestanden. Anscheinend ist er schon seit Jahren immer wieder in die Schlafzimmer junger Mädchen und Frauen eingebrochen, um dann in deren Unterwäsche zu masturbieren und selbige zu stehlen. Er hat Videos von den beiden Morden aufgezeichnet, die nun als Beweismittel im Prozess gegen ihn dienen.

Und ein saudischer Prinz wurde wegen Mordes verurteilt, weil er im Februar in einem Londoner Hotel einen seiner Diener totgeschlagen hatte. Außerdem hatte er ihn gebissen und gewürgt.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich sowas lese, bin ich doch ein bisschen verblüfft und habe das Bedürfnis, jemandem davon zu erzählen (Beweisstück A siehe oben).

Im nächsten Schritt wundere ich mich dann ein bisschen über meine Verblüffung, denn was daran sollte eigentlich verblüffen?