Eine Riesenmenge Geld (9)

Ich weiß, ihr habt das schon öfter gehört, aber es ist auch wirklich jedes Mal so: Ich kann nicht fassen, dass schon wieder Freitag ist. Wo ist die Woche hin? Gerade war sie doch noch da. Lasst uns Gott für Züge danken, denn wenn ich jetzt im Auto säße, würde ich es vielleicht nicht einmal mehr schaffen, euch das neue Kapitel unseres Fortsetzungsromans zu überreichen.

Viel Spaß!

Was bisher geschah

Im ersten Kapitel haben wir Konrad kennengelernt, einen Hamburger Anwalt, der von seiner Frau betrogen wird, und Tanja, eine SEK-Beamte in Düsseldorf, die perfekt einen wütenden Dobermann nachahmen kann.
Im zweiten Kapitel lernen Konrad und Tanja einander kennen und verabreden sich zum Essen.
Im dritten Kapitel essen sie miteinander und fahren zu Tanja nach Hause.
Konrad betritt im vierten Kapitel Tanjas Wohnung, und die beiden beschließen, Freunde zu sein. Am nächsten Tag ruft sie ihn an und bittet ihn, sie noch einmal zu besuchen.
Im fünften Kapitel hilft Konrad Tanja bei einer Konfirmationskarte und bekommt ein Buch geschenkt. Danach fährt er nach Hause und kocht für seine Frau.
Im sechsten Kapitel besucht Tanja die Konfirmationsfeier und schenkt ihrem Neffen das Leatherman Multitool, das ihr gar nicht gehört.
Konrad und Hanna sprechen im siebten Kapitel über ihre Ehe, und Hanna gesteht, dass sie schwanger ist.
Im achten Kapitel sanieren Hanna und Konrad ihre Beziehung, und Tanja hasst den Bus.

Was heute geschieht

Konrad

Olof Svenson wohnte im Holiday Inn, Zimmer Nummer 4.115. Als er mir die Tür öffnete, war sein hageres Gesicht voller Sorgenfalten, und er blickte tatsächlich nach links und rechts in den Korridor, bevor er mich hereinbat. Nicht zum ersten Mal fragte ich mich, ob ich hier im richtigen Film war.

„Herr Jakobi“, sagte er mit leichtem schwedischem Akzent, „Kommen Sie herein.“

Er schloss die Tür nach einem erneuten prüfenden Blick, dann folgte er mir in das Zimmer. Wir setzten uns einander gegenüber an einen kleinen Tisch, und ich zog die Akte aus meiner Tasche. Auch in seinem Zimmer sah Svenson sich ständig in alle Richtungen um, als wäre er auf der Flucht.

„Was können Sie mir über meinen Bruder sagen?“ fragte er. „Ich habe gehört, er wurde verletzt?“

„Darüber weiß ich leider auch noch nichts Genaues, aber er ist jedenfalls nicht in Lebensgefahr und wird keinen bleibenden Schaden davontragen. Ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen zu der Sache stellen, aber vielleicht beginnen wir mit Ihren Fragen. Haben Sie welche?“

„Nein“, antwortete er kurz. „Fangen Sie am besten gleich an.“

Ich war überrascht, aber ich ließ es mir nicht anmerken. Svenson hatte es anscheinend eilig. Ich fragte mich, warum. Vielleicht war seine Nervosität doch nicht nur auf die Sorge um seinen Bruder zurückzuführen. Aber das ging mich nichts an. Ich stellte ihm meine Fragen, aber ich merkte bald, dass ich es nicht weit bringen würde. Ob er es nun wirklich glaubte oder nicht, Svenson stellte alles so dar, als könnte sein Bruder nicht mal einem Käfer etwas zuleide tun, wenn er versehentlich drauf trat, und wenn er in seinem Leben einmal falsch geparkt haben sollte, dann bestimmt aus Notwehr. Es dauerte auch nicht lange, bis er mich selbst darauf hinwies.

„Herr Jacobi, ich weiß Ihr Engagement zu schätzen“ – ein kurzer Blick über seine Schulter – „Aber alles, was mein Bruder tut, ist Bekehrungsarbeit. Das ist doch nicht verboten?“

„Nein, ist es nicht“, räumte ich ein bisschen widerwillig ein, weil es mir nicht gefiel, wie er mich zu führen versuchte. Es gibt Strafverteidiger, die nicht unbedingt die Wahrheit über ihre Mandanten wissen wollen, aber ich bin keiner davon. Ich lüge lieber selbst, als belogen zu werden. Ich finde, ich hätte sonst auch den Beruf verfehlt.

„Dann kann man ihm nichts vorwerfen, oder?“

„Das ist richtig.“

Er sagte das alles sehr freundlich, aber ich hasse diese Art, andere Menschen dazu zu zwingen, einem zuzustimmen, indem man sie auf Fragen antworten lässt, auf die man aus welchem Grund auch immer nur eine Antwort geben kann.

„Nun, in dem Fall…“

Er zuckte zusammen und seine Hand fuhr in seine Hosentasche. Er zog sein Telefon hervor, während er irgendetwas Unverständliches murmelte. Er nahm das Gespräch an und rief aufgebracht etwas in den Hörer. Es klang russisch, oder polnisch. Dann wartete er eine Antwort ab und stellte, deutlich eingeschüchtert, noch eine Frage, bevor er nickte, „Da“, sagte und auflegte. Er stand auf.

„Bitte entschuldigen Sie, Herr Jakobi, aber Sie müssen jetzt gehen. Ich habe einen sehr wichtigen Termin, den ich…“

Ich stand auch auf, und er schob mich doch tatsächlich mit einer Hand an meiner Schulter zur Tür.

„Leider nicht verschieben kann. Ich danke Ihnen für Ihre Mühe, und wenn es etwas Neues gibt, rufen Sie mich an, ja?“

Bevor ich antworten konnte, fiel die Zimmertür ins Schloss. Ich stand noch ein paar Sekunden da, um konsterniert auf die goldenen Ziffern der Zimmernummer zu starren und den Kopf zu schütteln, dann zuckte ich die Schultern und ging zum Lift.

Erst  als ich schon die Tür des Taxis geöffnet hatte, fiel mir ein, dass ich die Akte in Svensons Zimmer vergessen hatte. Sie lag noch auf dem Tisch, er hatte mir keine Chance gegeben, sie einzustecken, und ich hatte nicht daran gedacht. Ich ging ins Hotel zurück und drückte auf die Ruftaste am Lift, aber nichts geschah. Wundervoll. Treppensteigen war ja angeblich gesund. Immerhin war es nur der vierte Stock. Man muss für die kleinen Dinge dankbar sein. Dadurch wird man nicht nur ein besserer Mensch, sondern auch zufriedener.

Ich stieg die Treppen bis fast zum vierten Stock empor und fühlte mich unwahrscheinlich sportlich. Können Sie sich vorstellen, wie überrascht ich war, als ich plötzlich eine riesige breitschultrige Gestalt mit ballistischer Schutzweste, Helm, Maschinenpistole und großen blauen Augen hinter einer schwarzen Maske auf dem nächsten Treppenabsatz sah?

Ich zweifelte keine Sekunde daran, dass sie es war. Tanjas wunderbar ausdrucksstarke Augen sahen ungefähr genauso verblüfft aus, wie ich mich fühlte.

„Was…“ begann sie, und dann fuhr sie nach kurzem Zögern fort: „Machen Sie denn hier?“

Dabei sah sie in meine Augen und schüttelte kaum merklich den Kopf. Hinter ihr stand noch so eine vermummte Figur, etwas kleiner und offenbar ein Mann. Ich verstand die Botschaft und verzichtete darauf, ihr auf die Schulter zu klopfen und sie zu fragen, ob sie gut geschlafen hatte.

„Ich bin“, begann ich, und dann unterbrach ich mich. Möglicherweise hatten die beiden keine Zeit für die ganze Geschichte. „Ich werd einfach wieder da runter gehen, wo ich hergekommen bin, wenn’s Ihnen recht ist.“

„Frag B3 mal, warum er nicht die Zugänge sichert“, sagte Tanja über ihre Schulter zu ihrem Kollegen, bevor sie sich wieder mir zuwandte. „Sie sollten jetzt“

Ein Schuss erklang hinter der Tür zum vierten Stock, gleich danach ein paar laute, wütende Stimmen von Männern, die sich gegenseitig anschrieen. Tanja wirbelte herum und ging ein wenig in die Knie. Sie richtete ihre Maschinenpistole auf die Tür, während ihr Kamerad sich mit dem Rücken zur Wand daneben postierte. Ich hätte wahrscheinlich jetzt tun sollten, was ich gesagt hatte, aber… Tja. Ich weiß nicht. Ich möchte sagen, dass ich einfach nicht daran dachte, weil das alles so unwirklich schien oder so etwas, aber vielleicht war ich auch einfach zu neugierig, was passieren würde.

Die Tür sprang auf, und eine filmreife Szene spielte sich vor meinen Augen ab. Ich hätte gar nicht geglaubt, dass so etwas auch in Wirklichkeit passierte, aber hier geschah es, und ich war dabei. Zwei Männer kamen rückwärts durch die Tür. Einer hatte den anderen mit dem Arm um seinen Hals gepackt und presste den Lauf einer Pistole an seine rechte Schläfe. Er brüllte irgendetwas, was ich nicht verstehen konnte. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es Deutsch war.

Tanjas Kollege neben der Tür sprang den Mann mit der Waffe an und entwandte sie ihm. Die beiden fielen übereinander zu Boden, und die Pistole sprang klappernd die Stufen hinunter. Ein Schuss löste sich, und der Mann, der als Geisel genommen worden war – ich meinte jetzt, ihn als Olof Svenson zu erkennen – wurde von einem schwarzen Arm zurück in den Korridor gezogen, und die Tür fiel hinter ihm zu.

Während der SEK-Mann auf dem Treppenabsatz vor der Tür mit dem anderen Kerl rang, rutschte ein kleiner Gegenstand über den Boden auf Tanja zu. Ich konnte sehen, wie ihr Blick dem Ding folgte, bis es knapp vor ihren schwarzen Kampfstiefeln zur Ruhe kam. Es war ein kleiner silberner USB-Stick. Sie schob ihn mit dem rechten Stiefel auf ihren linken, drehte sich zu mir um und katapultierte ihn mit einer kurzen schnellen Bewegung in ihre Hand. Sie sah groß und schwerfällig aus, aber sie konnte sich überraschend behände bewegen, wenn sie wollte.

Währenddessen wurde die Tür wieder aufgestoßen und noch mehr SEK-Männer strömten ins Treppenhaus. Der Beamte am Boden hatte den Entführer inzwischen unter Kontrolle bekommen, und er wehrte sich auch kaum noch, als die anderen seine Hände mit diesen Kunststoffbändern auf seinen Rücken fesselten. Mehr Schüsse erschollen aus dem Korridor, und einer der Beamten schrie irgendetwas. Die meisten von ihnen liefen wieder durch die Tür, nur einer blieb zurück.

Tanja sah auf den Stick in ihrer schwarz behandschuhten Hand hinunter. Ihr Blick schweifte kurz durch das Treppenhaus, bevor sie ihn mir zuwandte. Sie betrachtete mein Gesicht, als würde sie etwas suchen. Ich sah sie eine halbe Sekunde zögern, bevor sie ihre Entscheidung traf. Sie warf mir den Stick zu und zischte:

„Verschwinde damit, sofort!“

Dann drehte sie sich um und half ihrem Kollegen dabei, den gefesselten Übeltäter ruhig zu stellen. Ich hatte den kleinen Speicherstick reflexartig aufgefangen und hielt ihn nun. Ich schob ihn in die Innentasche meines Jacketts, wandte mich ab und eilte die Treppe hinunter. Nicht zum ersten Mal seit ich Tanja getroffen hatte, fragte ich mich, was ich hier eigentlich tat. Ich verließ die Lobby, so unauffällig wie ich konnte, was wahrscheinlich heißt, dass ich aussah, als wäre ich gerade nach einem Banküberfall auf der Flucht, und sprang in ein Taxi. Erst in meinem Hotelzimmer zog ich den Stick wieder hervor, um ihn mir anzusehen. Er sah ganz harmlos aus, klein und silbern und unauffällig, als könnte er niemandem etwas zuleide tun.

Als erstes wusste ich interessanter Weise, was ich Tanja sagen würde, wenn ich das nächste Mal mit ihr sprechen würde. Als freundlichen Einstieg in das Gespräch würde ich sie mit leicht überhöhter Lautstärke fragen, was sie sich dabei gedacht hatte und ob sie sich überhaupt vorstellen konnte, was für Schwierigkeiten sie uns beiden damit eingehandelt hatte. Ziemlich unabhängig von ihrer Antwort würde ich ihr dann sagen, dass das wahrscheinlich die dämlichste Idee war, von der ich je gehört hatte und dass es wirklich bedauerlich sei, dass ihr Verstand nicht mit dem Wachstum ihres Körpers habe Schritt halten können. Falls sie mich daraufhin nicht einfach aus dem Fenster werfen sollte, würde ich dann anfangen, sie richtig zu beleidigen. Und dann würde sie mich garantiert aus dem Fenster werfen. Vielleicht würde ich noch ein bisschen an meiner Taktik feilen müssen, aber es tat auf jeden Fall gut, sich vorzustellen, dass ich ihr das alles sagen würde.

Erst als ich ein paar Minuten aufgebracht in dem kleinen Hotelzimmer auf und abgelaufen war und dabei wüste Beschimpfungen vor mich hin gemurmelt hatte, fing ich an, mir Gedanken über das eigentliche Problem zu machen. Ich hatte Beweismittel von einem Tatort entfernt. Ich hatte das auf Anweisung einer Polizeibeamtin getan, aber mir würde wohl kaum jemand abnehmen, dass ich geglaubt hatte, deshalb kein Unrecht zu tun. Ich war mir ziemlich sicher, dass niemand gesehen hatte, wie Tanja mir den Stick zuwarf. Die einzigen Menschen im Treppenhaus außer uns waren ihr Kollege und der Verbrecher gewesen, und die waren zu sehr mit einander beschäftigt gewesen. Vielleicht hatte eine Kamera es aufgezeichnet? Ich konnte mich an keine Kamera erinnern, aber das hieß nicht viel.

Ich dachte darüber nach, den Stick einfach wegzuwerfen. Am besten direkt aus dem Fenster. Oder ihn zumindest zu verstecken. Aber wo konnte ich ihn schon groß verstecken? Im Hotelzimmer würde ihn eine Putzfrau finden, das hätte mir gerade noch gefehlt, und damit blieb ja schon nicht mehr viel. Meine Aktentasche schien mir kein besonders vielversprechendes Versteck zu sein. Ich würde ihn einfach wieder einstecken. Niemand wusste, dass ich ihn hatte. Ich musste kaum befürchten, verhaftet und durchsucht zu werden, zumal ich der Strafverteidiger mindestens eines Verdächtigen war. Es konnte durchaus sein, dass auch Olof Svenson mich mit seiner Vertretung beauftragen würde. Die Behörden würden vorsichtig sein müssen.

Man durchwühlt nicht einfach die Koffer und Taschen des Anwalts, dessen Mandanten man vor Gericht bringen will. Schlechtes Karma. Aber wenn doch… Wenn doch eine Kamera mich gefilmt hatte? Wenn der SEK-Mann doch zufällig aus den Augenwinkeln gesehen hatte, wie Tanja mir etwas zusteckte. Wenn Tanja gegen mich ausgesagt hatte, um sich selbst zu schützen?

Das war der Zeitpunkt, zu dem ich wieder anfing, in dem kleinen Zimmer auf und ab zu laufen und Flüche vor mich hin zu murmeln. Ich dachte sogar daran, Tanja sofort anzurufen, verwarf die Idee aber umgehend als völlig unsinnig. Es würde nichts nützen, abgesehen davon, dass ich meiner Verärgerung würde Luft machen können, und falls es jemand bemerkte, würde es verdächtig aussehen. Ich musste warten bis zu ihrem Dienstschluss für heute. Mindestens.

Ich sah auf meine Armbanduhr. Kurz vor vier. Wann mochte sie Dienstschluss haben? Gestern war sie um kurz nach sechs in dem Restaurant gewesen, aber sicherlich hatte sie eher unregelmäßige Arbeitszeiten. Am besten wartete ich, bis sie sich meldete. Das würde sie bestimmt tun, sie hatte mir den verdammten Stick ja sicher nicht bloß gegeben, um mich zu ärgern.

Viel Zeit. Warten war ganz sicher nicht meine Stärke. Die PSP konnte mir helfen, die Zeit zu überbrücken, oder der Fernseher. Für anspruchsvollere Beschäftigungen hatte ich nicht die Nerven.

Natürlich konnte ich Hanna anrufen. Ich lachte leise auf. Sicher. Ich hatte nicht die Nerven, um Zeitung zu lesen, aber ein Telefonat mit meiner untreuen Frau wäre sicher genau das Richtige.

Zeit für Sonic the Hedgehog.

Gute eineinhalb Stunden später rief mich jemand aus dem Büro des Generalbundesanwaltes an, um mir mitzuteilen, dass erstens eine Akte, die sich in meiner Verwahrung befinden sollte, im Hotelzimmer von Olof Svenson gefunden worden war und dass ich in Zukunft doch bitte ein bisschen besser auf so was aufpassen sollte und dass zweitens besagter Olof Svenson verhaftet worden sei und mich als seinen Verteidiger benannt hatte, ob ich das Mandat übernehmen würde. Er war wirklich ziemlich ruppig, deshalb antwortete ich ihm ziemlich knapp, dass ich gerne einen Termin mit Svenson hätte, um mit ihm zu reden, und dass mich natürlich auch interessieren würde, was genau man ihm überhaupt vorwarf.

Der Staatsanwalt sagte, Svenson wolle erst morgen mit mir sprechen, was ich ihm fast gar nicht glaubte. Normalerweise konnten Mandanten es gar nicht abwarten, ihren Anwalt zu sehen, nachdem sie verhaftet wurden. Aber er blieb bei seiner Geschichte, und ich musste sie wohl oder übel glauben.

Es sah so aus, als würde ich etwas länger in Düsseldorf bleiben müssen als geplant. Vielleicht sollte ich Hanna anrufen, um es ihr zu sagen.

Andererseits nahm die ganze Sache allmählich so absurde Züge an, dass es vielleicht das Beste wäre, nach Hamburg zurückzukehren. Ich wusste noch nicht besonders viel über den Fall, und Gott schütze mich vor vorschnellen Urteilen, aber es schien mir doch, als würden die Svenson-Brüder jemanden brauchen, der sich auf Strafverteidigung spezialisiert hatte. Nicht, dass ich mich vor der Bundesanwaltschaft fürchtete, aber ihre Intervention sprach doch dafür, dass es um eine ziemlich ernste Sache ging.

Ich stöhnte und ließ mich rücklings auf mein Bett fallen. Mein Leben war so einfach gewesen. Andererseits war das vielleicht gerade das Problem. Hätte ich nicht alles für so einfach gehalten, hätte ich es mir ein bisschen weniger leicht gemacht, hätte ich Hanna nicht verloren. Du hast sie nicht verloren, sagte die lästige kleine Stimme, aber sie störte mich nicht sehr. Ich wusste, dass sie Unrecht hatte.

Ich beschloss, dass es eine gute Idee wäre, mit jemandem zu sprechen. Ich sagte ja schon, dass ich keine richtig engen Freunde hatte, aber ich wollte auch niemandem mein Herz über den Kummer mit Hanna ausschütten.

Ich rief Hans Eschner an. Nicht, weil er der Strafrechtler in unserer Kanzlei war, sondern weil seine Gelassenheit und zenhaft gelassene Sichtweise mir vielleicht helfen würde, mir meine Probleme ein bisschen leichter zu machen. Es war viertel vor sechs, da spielte er wahrscheinlich gerade das siebte Loch gegen den Bürgermeister oder so was. Da er immer sagte, dass der Bürgermeister ein furchtbarer Langweiler sei, war er sicher froh, ein paar Minuten von ihm loszukommen.

„Konrad!“ rief er, als würde er es darauf anlegen, dass niemandem entging, dass er telefonierte. „Was gibt’s denn, ist es wichtig?“

„Neinnein, überhaupt nicht. Wenn ich störe, kann ich auch“

„Wirklich?“ unterbrach er mich, immer noch viel lauter als nötig. „Du hast Recht, das müssen wir sofort klären.“ Ich hörte ihn entfernt zu jemandem sagen: „Entschuldigen Sie mich für einen Moment, ja?“, dann war er wieder da: „Du störst ü-ber-haupt nicht“, sagte er. „Wie gefällt es dir in der Stadt an Düssel und Rhein?“

„Es gibt wirklich einen Fluss namens Düssel?“

„Tja siehst du… Du kannst immer noch was von mir lernen. Und da wir gerade davon sprechen: Ich vermute, dass du ein Problem mit deinem Strafverfahren hast?“

Ich lachte auf.

„Ich würde nicht direkt von einem Problem sprechen.“

„Warum nicht?“

„Ein Problem ist eine abgrenzbare Schwierigkeit, die einer Lösung offen steht. Ich hingegen bin einfach durch die Gesamtsituation völlig verwirrt.“

„Der Mann schräg rechts von dir ist der Richter, der gegenüber der Staatsanwalt, und links von dir sitzt wahrscheinlich dein Mandant. Zeugen kannst du ignorieren. Schon besser?“

„Fein. Und jetzt verrat mir, wer der Kerl ist, der den Bruder meines Mandanten mit einer Pistole bedroht, weshalb ein Spezialeinsatzkommando sein Hotel stürmen musste und…“ Nein, ich würde ihm vorerst nichts von dem Stick sagen. „Das reicht erstmal. Wenn du damit fertig bist, fallen mir bestimmt noch mehr Fragen ein.“

„Ich beginne, deine Verwirrung nachzufühlen.“ Ich hörte an seiner Stimme, dass er schmunzelte.

„Erwähnte ich schon, dass ich ein Rendezvous mit einem Mitglied besagten Kommandos hatte?“

Das war zwar auch keine ganz harmlose Information, aber wenn man seinen Sozietätsbrüdern nicht mehr vertrauen kann, wem dann?

„Ich glaube nicht, dass du mich jemals so konsterniert gesehen hättest, wie du mich jetzt sehen könntest, wenn du mich jetzt sehen könntest.“

„Das wäre sicher äußerst amüsant.“

„Hm.“ Vielleicht war es ein Lachen. Aber wahrscheinlich nicht. „Konrad, du bist doch nur zwei oder drei Tage dort gewesen?.“

„Ganz recht. Und was ist bei euch so passiert, seit ich weg bin?“

Um kurz vor neun rief Tanja mich an. Ich muss Ihnen sicher nicht sagen, dass das die längsten Stunden meines Lebens seit meinem Staatsexamen waren. Ich ließ es eine ganze Weile klingeln, weil ich mich nicht entscheiden konnte, was ich zu ihr sagen würde. Das wird merkwürdigerweise überhaupt nicht einfacher, auch wenn man vorher noch so lange darüber nachgedacht hat.

„Was hast du dir bloß gedacht?“ fragte ich schließlich, so ruhig ich konnte.

Ich hatte mit einigen möglichen Reaktionen gerechnet, aber sie überraschte mich. Sie lachte, ein dunkles kehliges Lachen, das ich unter anderen Umständen ziemlich gerne hörte.

„Hast du Lust, in den Zoo zu gehen?“

„Hast du getrunken?“ fragte ich. Immer noch so ruhig ich konnte, auch wenn das nicht mehr besonders ruhig war. „Der Zoo hat geschlossen und ich habe gerade ganz andere“

„Du weißt schon, dass man bestimmte Dinge nicht telefonisch bespricht, oder?“

„Natürlich weiß ich das, aber der Zoo ist wirklich keine besonders gut Idee. Weil er eben schon geschlossen hat, und sicher auch noch aus ein paar anderen Gründen, aber das kann wohl dahin stehen, denn der Zoo hat geschlossen. Habe ich das schon gesagt?“

Sie lachte wieder. Sie war offenbar sehr gut gelaunt. Schön. Damit waren wir schon eine.

„Du bist ziemlich lustig, wenn du dich aufregst, weißt du das?“

Eins. Zwei. Drei. Atmen. Vielleicht war meine Reaktion ja wirklich ein bisschen überzogen. Ich war einfach ungeduldig, weil ich so lange hatte warten müssen, ohne eine entfernte Vorstellung zu haben, an was für einem Spiel ich hier teilnahm und ob man das mit Würfeln oder Karten spielte.

„Ich rege mich ja gar nicht auf“, antwortete ich, und es klang tatsächlich so, als wäre das wahr, „Damit möchte ich gerne warten, bis du mir erklärt hast, wie es weitergehen soll.“

„Kann ich gut verstehen. Dummerweise hat aber so ein Blödmann in Neuss beschlossen, eine Sparkasse zu überfallen und Geiseln zu nehmen. Wenn wir Pech haben, bringe ich da die ganze Nacht zu. Aber morgen habe ich ziemlich sicher Zeit.“

Ich seufzte.

„Dann muss ich wohl warten.“ Eine Pause. „Was wünscht man euch denn in solchen Fällen? Waidmanns Heil?“

Sie lachte leise.

„Nette Idee. Wir haben eigentlich keinen besonderen Spruch, du kannst mir einfach Glück wünschen. Und wie ist das bei euch?“

„Wünsch mir eine erholsame Nacht. Nicht, dass ich ernsthaft dran glauben würde.“

„Schlaf gut, Konrad.“

„Viel Glück.“

Lesegruppenfragen:

  1. Ich fürchte, dass der rechtliche Teil der Geschichte, also der Fall, an dem Konrad eigentlich arbeitet, ein bisschen dünn und fadenscheinig dasteht. Oder eigentlich weiß ich es sogar. Aber vielleicht ist es euch ja noch nicht aufgefallen. Ist es?
  2. Hättet ihr den Speicherstick mitgenommen? Falls nein: Was sonst?
  3. Mario oder Sonic?
  4. Fandet ihr das Telefonat mit Hans Eschner überflüssig?
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20 Responses to Eine Riesenmenge Geld (9)

  1. David sagt:

    1. Schon. Aber deine Frage suggeriert, dass sich das bald ändern wird! Wird es? 🙂 Ich meine, es ist doch sowieso spannender wenn man sich dahingehend schon so seine Gedanken macht, der Fall an sich dann aber Stück für Stück klarer wird und man den Vergleich zwischen Vermutung und Tatsache hat. Insofern halb so wild, Muriel!
    2. Gute Frage. Kann man aber glaube ich schwer beantworten, da unsereins mit normalem Adrenalinpegel vor dem Bildschirm sitzt. Hätte Konrad Ruhe und Zeit zum Überlegen gehabt, hätte er sich offensichtlich ja auch dagegen entschieden. Ich hätte ihn in der Situation glaube ich auch mitgenommen. Allein schon aus Neugier. Dass das rechtsstaatlich bedenklich ist, ist mir bewusst. Andererseits wird es wohl maßgeblich auf den Inhalt des Sticks ankommen. Damit bin ich wohl ein böser Mensch…aber wer weiß, vielleicht würde man in so einer Situation auch anders reagieren.
    3. Definitiv Mario!
    4. Überhaupt nicht, mehr davon! Scheint ein cooler Typ zu sein. Auch wenn Konrad nicht viel Nutzen aus dem Telefonat gezogen hat, allein der Spruch bezogen auf die Sitzverteilung vor Gericht war es wert :)!

  2. Muriel sagt:

    @Davi: 1. Ich bin noch sicher, wie viel sich da ändert. Der Teil der Geschichte spielt inhaltlich keine große Rolle, aber ich werde mal sehen, ob ich noch ein bisschen dran arbeiten kann.
    2. Ich weiß nicht mal, ob ich an böse Menschen glaube. Jedenfalls vielen Dank für die Antwort!
    4. Das freut mich natürlich. Vielleicht kann ich ihn noch mal irgendwo unterbringen…

  3. Chlorine sagt:

    Endlich habe ich es geschafft, die ersten 8 Teile aufzuholen und nun ist der Anschluss mein. Anfänglich hakte es bei mir ein wenig, aber inzwischen habe ich die Story ins Herz geschlossen. Besonders Tanja ist eine tolle Figur. Ich nehme mir allerdings die Freiheit, die verpassten Fragen nicht nachzuarbeiten, sondern erst hier einzusteigen:

    1. Ich glaube, dass der rechtliche Teil – auch wenn er eine eher untergeordnete Rolle spielt – zumindest in deinem Kopf ausgearbeitet sein sollte, weil es für das Sein und Handeln deiner Figuren wichtig sein könnte. Uns Leser kannst du gern weiter im Dunkeln tappen lassen.

    2. Handelt es sich eigentlich um einen Stick (6x im Text) oder einen Schlüssel (3x im Text)?

    3. Sonic. Einfach schneller. Wobei Marios Musik natürlich legendär ist.

    4. Keine Spur! Noch kann ich mir die aufgetretenen Figuren merken. 🙂

  4. Muriel sagt:

    @Chlorine: Cool. Schön, dass du jetzt auch dabei bist!
    Und deine Einstiegsbemerkung passt auch sehr gut. Ein Leser der Geschichte sagte mir kürzlich, dass er Konrad als zu verwaschen empfindet und er Interesse verbraucht. Könnte man sagen, dass das auch deine Wahrnehmung ist?
    1. So ungefähr hatte ich das auch geplant. Hoffen wir, dass es klappt.
    2. Verdammt, ich wusste das das passiert! Ich wollte vor der Veröffentlichung eigentlich noch einmal nach „Schlüssel“ suchen, und dann habe ich es doch vergessen. Schieben wir es einfach auf die nervigen Personen am Tisch neben mir, die einfach nicht begreifen konnten, dass Bahnmitarbeiter auch noch anderes zu tun haben, als ihnen zu erklären, wie sie nachhause kommen. Ganz ehrlich, ich hätte über die fast einen eigenen Beitrag geschrieben. Jedenfalls danke für den Hinweis, ich korrigiere den Fehler sofort.

  5. Andi sagt:

    Wie jetzt? Keine Frage zu Gott? Was ist los? *zwinker*

    1. Das ist mir egal, ehrlich gesagt. Ich verfüge höchstens über ein juristisches 1/4-Wissen und hab nicht bemerkt, dass da irgendwas verkürzt dargestellt ist oder so. Und wenn es für die Geschichte keine Rolle spielt, isses doch eh nicht so fürchterlich wichtig. Solang da keine groben Schnitzer drin sind.

    2. Ich möchte mich David anschließen, wenn ich darf. Ausnahmesituation, man überlegt nicht mehr richtig oder gar nicht, und dann mancht man schonmal was, was man sonst nicht tun würde, vor allem, wenn man so rechtschaffend ist wie Konrad. Sagt man rechtschaffend?
    Ansonsten hätte mich der Eintrag zu deinen Mitreisenden interessiert. Vielleicht lässt sich das noch nachholen?

    3. Mario natürlich. Was für eine Frage.

    4. Wenn du den Herrn Eschner nochmal unterbringst, war dieses eine Gespräch nicht überflüssig. 🙂

  6. Muriel sagt:

    @Andi: Wenn dich das Thema interessiert, hätte ich da noch runde 300 halbwegs aktuelle Kommentare für dich im Angebot…
    2. Rechtschaffen steht im Wörterbuch. Als Rollenspieler hat man da natürlich einen unfairen Vorteil.
    Ich bin nicht sicher, ob die Mitreisenden wirklich genug Stoff für einen ganzen Artikel hergeben. Vielleicht bringe ich sie im Restebloggen unter. Andererseits habe ich jetzt hier schon so viel Erwartungsdruck aufgebaut, dass ich sie vielleicht doch lieber weglasse. Eigentlich was das gar nicht so spannend.
    4. Schaumermal.

  7. Günther sagt:

    1. Finde ich nicht unbedingt schlimm, dass der etwas am Rand steht und in erster Linie die Szenerie für die eigentliche Handlung liefert. Allerdings fände ich es schon gut, wenn dieser Teil der Handlung zum Ende der Geschichte hin irgendwie sinnvoll abgeschlossen wird. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, mag ich es nicht so gerne, wenn man am Ende einer Geschichte noch lose Handlungsfäden in der Hand hat.

    2. Klar. Allein schon aus Neugier.

    3. Wer oder was ist ein Sonic??

    4. Strenggenommen schon überflüssig, aber durchaus sympathisch und unterhaltsam. Stimme Andi zu, wenn du ihn nochmal unterbringst, steht die Szene nicht so alleine da.

  8. Muriel sagt:

    @Günther: 1. Bin gespannt, wie gut ich deinen Wunsch erfüllen kann.
    3. Dingdingdingヤ Erste richtige Antwort!
    4. Dann werd ich mir mal Mühe geben. Danke!

  9. […] einfachen Wunsch eines vielfachen jungen Herrn hier die kurze sinngemäße und sehr, sehr, sehr stark verkürzte Wiedergabe des Monologs, der mich […]

  10. Guinan sagt:

    1. Wissen wir eigentlich schon, was Konrads Mandanten vorgeworfen wird?. Falls du das am Anfang erwähnt hast, habe ich es inzwischen wieder vergessen.
    2. Ja, auf alle Fälle. Ich hätte in der Situation nicht erst groß nachgedacht, ob das ein Fehler sein könnte.
    3. Wenn du im Text Mario geschrieben hättest, dann wäre das für mich zumindest als Spiel erkennbar gewesen. Davon habe ich zumindest schon mal gehört. Dieses Sonic musste ich erst googlen, nicht gerade hilfreich für den Lesefluss.
    4. Wenn das eine Personeneinführung sein sollte, nicht, sonst ja.

  11. Muriel sagt:

    @Guinan: 1. Ja, so unprofessionell bin ich nun auch wieder nicht. Er soll an der Vorbereitung eines terroristischen Anschlags beteiligt gewesen sein.
    3. N00b!

  12. Guinan sagt:

    1. Ah ja, danke für die Auffrischung.
    3. Wie jetzt, weil ich keine Kinderspiele spiele? Ich mag’s halt etwas anspruchsvoller 😉

  13. Muriel sagt:

    @Guinan: 3. Epic self-pwnage! N00b! Du spielst wahrscheinlich auch Alliance, was? Boah, 10000053r!
    Oh, hoppla, jetzt hab ich meinen Milchshake über meinen Schlafanzug gekippt. Toll. Schon wieder duschen. Hab ich doch erst vor zwei Wochen…

  14. Guinan sagt:

    Äh, ich kann dir irgendwie nicht so ganz folgen. Du überforderst mich jetzt total, ey.

  15. Chlorine sagt:

    @Muriel:

    1. Ja, ich denke, es könnte an seiner Leidenschaftslosigkeit liegen. Andererseits: wer mit Anfang 40 Sonic auf der PSP spielt, kann kein schlechter Mensch sein. 😉

    2. Och, nimm es dir nicht zu Herzen. Wenn wir es nicht so genau nehmen, so ist ein Speicherstick im Informationszeitalter ja auch so etwas wie ein Schlüssel.

  16. Muriel sagt:

    @Chlorine: 1. Mir bleibt die Hoffnung, dass er dir auch noch ans Herz wächst. Oder dich zumindest nicht so sehr stört, dass du es irgendwann gar nicht mehr aushältst.
    2. Danke, das hast du nett gesagt.

  17. Zaphod sagt:

    Jetzt wirds actionlastig 🙂
    1. Ja, aber ich nehme an dass der Fall noch irgend ein Puzzleteil der Handlung ist und warte was da kommt.

    2. Ich hätte den Stick wahrscheinlich auch eingesteckt, was soll man in der Situation schon anderes machen? Ihn zurückschmeißen wäre eine schlechte Alternative, eine heimliche Rückgabe kaum gelungen, er hätte Tanja bloßstellen müssen.

    3. Meine Gamerkarriere ist seit mindestens 10 Jahren vorbei, aber wahrscheinlich Mario.

    4. War ganz unterhaltsam, aber nicht sonderlich hilfreich für Konrad. Die Verteidiger in den TV Krimis rufen dann immer ihren Privatschnüffler an, der die nötigen Informationen besorgt, aber den haben wohl nur Strafverteidiger in Fernsehserien.

  18. Muriel sagt:

    @Zaphod: 4. Aber Lenßen & Partner…?

  19. madove sagt:

    1. Ich hatte gedacht, du hälst diesen Teil noch spannend, weil sich daraus dann eine abenteuerliche Erklärung für diese Stick-Geschichte ableiten wird. Wenn Du andererseits den Fall dafür nicht brauchst, ist es ebenfalls okay, ihn dünn zu halten.

    2. Ja, schon aus Relfexgründen. Ich nehme alles mit, was man mir gibt. Mein Freund läßt mich auf die Weise immer seinen Müll wegbringen (um es mir abzugewöhnen), und ich kann auch nach 6 Jahren Beziehung immer noch nicht den Greifreflex kontrollieren…

    3. Sonic mußte ich googlen. Mario hatte ich nie. kA. Ich spiele mehr Civilization und so’n Zeuch.

    4. Überflüssig überhaupt nicht. Ich mag doch, wenn Leute über ihre Problem reden :o)
    Eher… unergiebig.
    Genau wie das Gespräch mt Tanja. Ich leide schrecklich mit, während konrad einfach WARTEN muß und nichts TUN kann, um die Situation klarer zu kriegen.

  20. Muriel sagt:

    @madove: 1. Ich fürchte, ich habe es bis zum Schluss nicht ganz geschafft, das alles zu integrieren. Bin gespannt, wie du das siehst, wenn es weitergeht.
    4. Vielleicht hilft dir ja die nächste Szene schon ein kleines bisschen.

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