Vier männliche Zeugen

Weil mich lange nichts mehr so beeindruckt hat wie dieser Artikel bei The Onion, kann ich einfach nicht anders, als eine deutsche Fassung zu schreiben. Ich habe die ursprüngliche Version nicht einfach übersetzt, weil mir das zu doof war, aber ich kann auch sicher nicht behaupten, dies hier wäre ein eigenständiges Werk. Wenn ihr mögt, können wir auch gerne darüber diskutieren, ob sowas in Ordnung ist. Ich bin mir nämlich nicht so richtig sicher. Egal. Los geht’s:

Hua, das war gut. Eigentlich. Also, ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber so eine Steinigung ist doch irgendwie immer ein gutes Gefühl. Eigentlich. Wenn man die Gelegenheit hat, selbst dabei zuzusehen und mitzuwirken, wie Gerechtigkeit geschieht. Wenn man dazu beitragen kann, der ganzen Welt Stein für Stein zu zeigen, dass Verbrechen gegen Gott und sein Gesetz nicht ungestraft bleiben. Eine gute Sache.

Aber trotzdem, irgendwas war merkwürdig heute. Ich weiß, das klingt vielleicht komisch, aber heute gab es da diesen einen kurzen Zeitpunkt, wo ich das Gefühl hatte, dass wir alle uns mehr oder weniger gleichzeitig fragten: ‚He, Leute, was meint ihr, ist das irgendwie… merkwürdig, was wir hier gerade machen? Ich meine, fühlt ihr euch auch gerade ein bisschen… unwohl?‘ Als hätten wir alle in diesem einen sonderbaren Moment gerade daran gedacht, dass da vor uns, sozusagen, richtiger Mensch bis zur Brust im Sand eingegraben ist. Komisch, sowas.

Dabei war wirklich alles in Ordnung. Vier Männer konnten die widerwärtige Untreue der Täterin bezeugen. Und die mussten es schließlich wissen, sie hatten schließlich Sex mit ihr. Na gut, sie meinte, die vier Männer hätten sie vergewaltigt, aber was bitte soll das für einen Unterschied machen? Sex außerhalb der Ehe ist Sex außerhalb der Ehe.

Jedenfalls war alles so, wie es sein sollte. Die vier Zeugen durften, wie es sich gehört, die ersten Steine werfen, und zuerst hatte ich auch ein echt gutes Gefühl dabei, aber dann, als der dritte Stein ihr Nasenbein traf, und das Blut über ihr Gesicht hinunterlief und das weiße Sackleinenkleid tränkte, in das wir sie gekleidet hatten, und sie anfing zu weinen und zu schreien, da hatte ich doch kurz den Eindruck, dass mir das alles irgendwie ein bisschen – ich weiß nicht, primitiv? – vorkam. Ich meine, der Iran ist ein zivilisiertes Land mit einem eigenen Kernkraftprogramm. Ich trage die sauber gebügelte Uniform einer perfekt ausgebildeten Eliteeinheit mit modernsten Waffen – und ich habe einen Stein in der Hand, den ich gleich auf eine wehrlose Frau werfen will?

Verstehen Sie mich nicht falsch, es war ein guter Stein. Genau richtig. Ungefähr kiwigroß, weil wir per Gesetz verpflichtet sind, Steine auszuwählen, die zwar groß genug sind, um auch Schaden anzurichten, aber nicht so groß, dass der Verurteilte zu schnell stirbt. Und mein Wurf war auch gut. Genau ins Gesicht. Ich habe bestimmt ein paar Knochen gebrochen, aber sie hat nicht das Bewusstsein verloren.

Trotzdem. Ich meine, verstehen Sie, was ich sagen will? Ich glaube, für einen Moment hat Behrouz auch gezögert. Er holte zum Wurf aus, und kurz streifte sein Blick meinen, und es schien mir, als würde er auch sowas denken wie: ‚Eine Frau für Ehebruch langsam durch viele stumpfe Schläge zu töten – warum muss das noch mal sein?‘. Jetzt, wo ich drüber nachdenke… Vielleicht war die Atmosphäre insgesamt ein bisschen komisch. Als wüssten wir alle nicht so genau, was wir da eigentlich tun. Als würden sich noch andere Leute außer mir fragen, wie es wohl wäre, an Stelle der Frau dort im Sand vergraben zu sein, und einen Schlag nach dem anderen zu spüren, ohne wissen zu können, wann und woher der nächste kommen würde, und zu verstehen, dass es immer so weiter gehen würde, bis einer dieser Schläge das letzte sein würde, was wir in dieser Welt spüren. Nur kurz natürlich. Ich meine… Wissen Sie, was ich meine? Naja. Egal.

Sie hatte nach einer Dreiviertelstunden immer noch einen Puls. Hat einfach nicht aufgegeben, muss man ihr lassen. Hat eine gute Stunde gedauert, bis sie schließlich wirklich tot war. Und irgendwie… Ich weiß nicht, aber nachdem es vorbei war, haben wir uns eine ganze Zeitlang nicht gegenseitig in die Augen sehen wollen. Als hätten wir etwas Falsches getan.

Sonderbare Sache, oder? Vielleicht kennen Sie sowas ja auch. Verrückt, was die Fantasie einem manchmal für Streiche spielt, hm?

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31 Responses to Vier männliche Zeugen

  1. Tim sagt:

    Nix zu machen, deus lo vult.

  2. dein_föhn sagt:

    Sorry, aber den kann ich mir nicht verkneifen:

    Gehört das jetzt auch zu Deutschland?

  3. Muriel sagt:

    @dein_föhn: Da wir ja angeblich so stark jüdisch-christlich geprägt sind, müsste man wohl sagen: Offenbar schon.

  4. DasSan sagt:

    Ach, patriarchalische Religionen kotzen mich an.

  5. Bennnnnne sagt:

    @dassan
    das hat eigentlich nix mit der religion zu tun.

    Das ist Menschlich

  6. Muriel sagt:

    @Bennnnnne: Falls du Wert darauf legst, dass wir deinen Kommentar ernstnehmen, müsstest du bitte noch erläutern, warum die Steinigung nichts mit der Religion zu tun hat, die die Steinigung vorschreibt.

  7. Cottin sagt:

    Det Text ist sehr gut! Nur sind leider die Leser noch nicht so richtig wach
    Ich möchte auch daran erinnern, dass das Christentum KEINE Steinigung praktiziert (definitive Abschaffung durch Jesus, der gesagt hat „Wer unter euch ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein“), und das Judentum seit ca. 1950 Jahren auch nicht mehr.
    Das Thema ist zu ernst zum Pfuschen, liebe Mit-Kommentatoren !

  8. Muriel sagt:

    @Cottin: Danke für das Lob, auch wenn der Text ja leider nicht von mir ist.
    Aber wer im Zusammenhang mit Religion von „definitiv“ spricht, ist selber nicht ganz frei von Pfusch. Jesus hat auch gesagt, er sei nicht gekommen, um das Gesetz zu ändern, und dass nicht ein Jota des Gesetzes vergehen sollte.
    Dass Christen sich trotzdem nicht dran halten, stimmt aber schon. Glücklicherweise sind die meisten von uns moralischer als Gott.Vielleicht sogar alle.

  9. Rayson sagt:

    Jesus hat auch gesagt, er sei nicht gekommen, um das Gesetz zu ändern, und dass nicht ein Jota des Gesetzes vergehen sollte.

    Ich liebe es, wenn sich Atheisten in Exegese üben. Die sind immer so buchstabengläubig, wie echte Fundamentalisten halt.

  10. Muriel sagt:

    @Rayson: In der Bibel wie in der Welt: Wir glauben, was wir sehen, und ihr glaubt, was ihr wollt.

  11. Rayson sagt:

    @Muriel

    Wenn es denn so wäre, aber die Buchstabengläubigen haben immer ein Problem, wenn sich eins ihrer losgelöst vom Kontext vorgebrachten Lieblingszitate nicht mit dem übrigen Text in Übereinklang bringen lässt.

    Du glaubst, was du sehen willst, und ich glaube, was ich nachvollziehen kann.

  12. Muriel sagt:

    Es ist natürlich auch schwer bei einem großen Multiple-Choice-Buch wie der Bibel. Aber falls es dich beruhigt: Ich erkenne an, dass die Moral des Alten Testaments nicht mit der Jesu zusammenpasst. Ich glaube, der wesentliche Unterschied ist, dass du einen Bedarf siehst, die Widersprüche der Bibel glattzuinterpretieren und eine konsistente Geschichte drauszumachen. Für mich ist sie einfach nur eine Sammlung von Texten verschiedener Autoren, von denen manche das Eine sagen und andere was anderes. Manche Sachen, die drin stehen, sind ganz nett, andere sind ziemlich crazy, manche sind einfach abstoßend. Wie kommst du auf die Idee, ich hätte ein Interesse daran, die Bibel doof zu finden? Ich fänd’s toll, wenn ihr euch ein gutes Buch ausgesucht hättet. Ich könnte sogar ein paar empfehlen.

  13. Rayson sagt:

    Seit wann ist Textinterpretation „Glattbügeln“? Natürlich: Wenn ich deine Position übernehme, dann käme ich nie auf die Idee, hier interpretieren zu wollen, aber es spricht m.E. überhaupt nichts für die dazu nötige Annahme.

    Im Gegenteil, wenn man sich mal an die Texte heranmacht und sich mit ihnen ernsthaft auseinandersetzt, dann wird die Größe Jesu (zumindest für mich) erst wirklich ersichtlich. Und das ist eigentlich das übliche Verfahren, das wir jedem anderen Text auch angedeihen lassen würden: Wir interpretieren ihn, indem wir versuchen, die Motive der handelnden Figuren offenzulegen und die Intention des Autors, und indem wir vor diesem Hintergrund schwierige Textpassagen zu lesen lernen. Klar können Interpretationen abweichen, und damit hat auch jede Buchreligion zu tun, aber ich finde bislang nur bestimmte Interpretationen überzeugend.

  14. Muriel sagt:

    @Rayson: Es spricht überhaupt nichts für die Annahme, dass die Bibel von verschiedenen Autoren stammt?
    Oh.

  15. Rayson sagt:

    @Muriel

    Die Bibel stammt von verschiedenen Autoren. Aber es spricht alles gegen die Annahme, dass diese völlig isoliert voneinander jeweils komplett individuelle Hirngespinste bearbeitet haben.

  16. Muriel sagt:

    @Rayson: Ja, so ziemlich alles. Weshalb meines Wissens auch niemand so einen Unsinn behauptet.

  17. Rayson sagt:

    @Muriel

    Nachdem wir das geklärt und damit beerdigt haben, dass einfach nur völlig losglöst einer dieses sagt und ein anderer jenes, was bleibt dann nochmal von deinem Einwand?

  18. Muriel sagt:

    @Rayson: Du wirst jetzt glauben, dass ich dich auf den Arm nehme, aber: von welchem Einwand? Ich habe von Anfang an nicht ganz verstanden, worüber wir hier eigentlich diskutieren.

  19. Rayson sagt:

    @Muriel

    Du interpretierst Jesu Aussage, er wolle das Gesetz nicht aufheben, in einem bestimmten, reichlich buchstabengetreuen Sinn, der sogar offen lassen würde, ob aus christlicher Sicht eine Steinigung zu rechtfertigen wäre.

    Das widerspricht so ziemlich allem, was man von Jesus aus dem NT erfahren kann, und deswegen kann man auch seine Aussage über „das Gesetz“ nicht einfach so interpretieren, dass er die buchstabengetreue Befolgung aller überlieferten Bestimmungen propagiert hätte. Denn genau das hat er nicht. Sein Anspruch war, die jüdischen Gesetze auf ihren Kern zu reduzieren und damit zu radikalisieren, wie es in der Bergpredigt am besten zum Ausdruck kommt.

    Einfach nur ein Zitat aus dem Zusammenhang zu reißen und diesem dann eine Bedeutung eigener Art beizumessen, praktizieren heute nur noch Spinner aus dem extrem evangelikalen Bereich und eben Atheisten.

  20. Muriel sagt:

    @Rayson: Um das vielleicht ein bisschen geradezurücken: Ich habe nicht behauptet, Jesus hätte Steinigungen befürwortet.
    Ich denke, dass man in der Tat das Neue Testament sinnvoll so deuten müsste, dass Steinigungen nicht Jesu Willen entsprechen. Trotzdem würde ich jederzeit wieder Cottins Behauptung widersprechen, Jesus hätte Steinigungen „definitiv“ abgeschafft, indem er bei einer Steinigung widersprochen hat. Jesus hat sie meines Wissens nie „definitiv“ abgeschafft, und falls doch, dann zumindest nicht mit dem von Cottin zitierten Satz.
    Und um vielleicht auch doch noch mal meinen Standpunkt zur Bibel zu erläutern: Sie besteht meines Wissens aus verschiedenen Büchern, die über einen sehr großen Zeitraum hinweg von vielen verschiedenen Autoren verfasst und später von einem Kirchenkonzil ausgewählt wurden. Die enthaltenen Texte wurden mehrfach übersetzt und abgeschrieben und verändert, und unter verschiedenen Strömungen des Christentums herrscht auch keine vollständige Einigkeit darüber, welche Texte zur Bibel gehören und welche nicht. Sie enthält zahlreiche inhaltliche Widersprüche und Fehler. Auch deshalb finde ich die Behauptung gewagt, in diesem großen Mutliple-Choice-Buch würde irgendwas „definitiv“ drinstehen.
    Mein Eindruck geht bisher dahin, dass die Autoren des Neuen Testaments sich im konsequenten Umgang mit dem Alten etwas schwertaten, weil sie einerseits – immerhin – viele der alten Ansagen Gottes als inakzeptabel erkannt hatten, sich andererseits aber die älteren Texte zunutze machen wollten, um ihren Messias mit einem etwas solideren Fundament zu versehen.

  21. Rayson sagt:

    @Muriel

    Für alle, die ihm folgen, hat Jesus die Steinigungen damit abgeschafft, denn es kann keiner von sich behaupten, er sei ohne Sünde. Der Satz geht auch über die Steinigung selbst hinaus und wird dementsprechend ja auch metaphorisch verwendet.

    Dein Standpunkt zur Bibel entspricht aus meiner Sicht nur zum Teil den Tatsachen, es würde aber hier zu weit führen, das alles ausführlich zu kommentieren. Daher nur soviel: Die Texte des NT gehören zu den am besten überlieferten Texten der Antike überhaupt, und zum Verhältnis zwischen Juden und Urchristen, das hinter der Beziehung zum AT steht, könnte man ganze Werke verfassen. Was die angeblichen Widersprüche angeht, so reflektieren sie eher die bereits vorhandene Sichtweise: Jemand wie du würde einfach sofort einen solchen konstatieren, jemand wie ich würde darüber nachdenken, ob sich der Widerspruch nicht auflösen lässt.

    Ich kann es aber nur nochmal betonen: Es heißt Christen, nicht Biblisten.

  22. Muriel sagt:

    @Rayson: Danke!

  23. DasSan sagt:

    Naja, mir persönlich ging es an dieser Stelle nicht nur um die Steinigung an sich, sondern vor allem um das Frauenbild solcher Religionen…

  24. Muriel sagt:

    @DasSan: Ich würde vielleicht etwas allgemeiner sagen, dass die ein ausgesprochen krankes Menschenbild haben, oder vielleicht sogar einfach ein rundum gestörtes Bild, aber das heißt nicht, dass ich dir widersprechen will.

  25. Vredesbyrd sagt:

    Dieser Abstand von einem Jahr macht mir jetzt mal gar nichts aus:
    Religion ist nicht unbrauchbar, aber nur das Mittel zum Zweck um über den Atheismus zur Philosophie zu gelangen. Wenn man es krass formulieren will, ist Theoligie nur ein Teilbereich der Philosophie (hauptsächlich Ethik) für Menschen, die ihre Theologie nicht überwinden wollen/können. Die religiöse Fraktion hört dass natürlich nicht gerne, aber nur weil man die Wahrheit ungerne hört, wird sie so lange nicht unwahr.
    Also, Muriel, auch wenn es ein Jahr zu spät kommt und du es vermutlich nie lesen wirst (hoffentlich irre ich mich), noch ein paar Wörter dazu: entspann dich, lehn dich zurück und vergrab dich in deinem Christentum und interpretiere die Bibel so wie du magst. Solltest du dir daraus ein Weltbild ableiten können, dass nicht mit ehrlicheren Weltbildern kollidiert, und solltest du noch dazu glücklich sein, schön für dich! Aber hör auf Atheisten sprachlich zu verunglimpflichen, sie sind dir eigentlich philosopgisch gesehen einen Schritt voraus.
    Ein letzter Aspekt: natürlich ist diese destruktive Rede nicht gerade dienlich, um mit einem Religiösen zu diskutieren, geschweige denn ihn von einer anderen Sichtweise überzeugen zu können, da dieser sich dann nur weiter in sein Schneckenhaus zurückzieht, aber manchmal kann man sich schwerlich zurückhalten, gerade wenn der Religiöse richtig schön ausgeteilt hat… aber was soll es – wie sagte schon Max Planck? „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“

  26. Vredesbyrd sagt:

    arghs…
    Fußnote: Tauschen sie den Namen „Muriel“ aus dem vorherigen (zugegebenermaßen relativ sinnfreien Kommentar aufgrund des zeitlichen Abstandes) gegen den Namen „Rayson“ aus. Vor lauter Ärger habe ich gedanklich die Namen vertauscht…

  27. Muriel sagt:

    @Vredesbyrd: Der, den du Muriel nennst, wohnt nicht mehr hier. Rayson fand meine Retourkutschen zu blöd und hat sich deshalb anscheinend dauerhaft verabschiedet.
    Ich danke dir für deinen Kommentar, auch wenn ich der Meinung bin, dass Religion ein ziemlich untaugliches Mittel zum Zweck ist.

  28. Vredesbyrd sagt:

    @Muriel: Das mit dem Namen fiel dann endlich auch mir auf.
    Zur Religion: Ich denke da stimme ich mit dir überein – Für mich und wohl viele andere auch ist sie völlig untauglich, neutral betrachtet ist sie als Antwort auf die Frage des Lebens kaum brauchbar und nur Religiöse halten sie für wirklich brauchbar. Ganz egal wie Ideal eine Religion auch ist und was für perfekt ethische Anhänger sie dann haben mag, der Makel an der Religion ist schließlich, dass man eine göttliche Instanz an die Stelle setzt, wo menschliche Vernunft walten sollte. Dass das Ganze dann auch noch anfällig für autoritäre Indokrination ist und gar nicht so ideal meistens ist, steht noch auf einem anderen Blatt. Man könnte ganze Bücher füllen mit der Frage nach dem Sinn der Religionen, dem Problem der Relgiionen und der Beziehung zur Philosophie als Meta-Wissenschaft.
    Dieser Kommentar ist jetzt so gedacht, dass ich meine Meinung nochmal genauer darlegen wollte. Nicht dass du jetzt denkst ich würde glauben, du hättest eine Gegenposition bezogen =)

  29. Muriel sagt:

    Mach dir wegen des Namens keine Sorge, das kann jedem mal passieren. Es war ja offensichtlich, wen du meinst.
    Übrigens willkommen bei überschaubare Relevanz. Ich freue mich, wenn ich noch öfter von dir höre.
    Da es nicht immer um Religion geht, finden wir vielleicht auch noch ein Thema, um das wir uns streiten können. Und wenn es meine Geschichten sind, die dir nicht gefallen. (Hint, hint!)

  30. Vredesbyrd sagt:

    Okay alles klar! Dann schaue ich mich hier mal die Tage genauer um… Solange ein Streit eine Art von „krass“ geführter fruchtbarer Diskussion ist, soll es mir recht sein.

  31. Muriel sagt:

    Auch fruchtlose Diskussionen können unterhaltsam sein, aber ich meine „Streit“ selbstverständlich nur im besten möglichen Sinne.

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