Pädophilie ist doch ein tolles Thema, um endlich mal von Gott wegzukommen, oder?

Stefan Niggemeier hat im Fernsehblog über RTLs Reportage-Highlight „Deutschlands erstes Teeny-Bordell“ geschrieben.

Da ist der Link, aber ich kann die Lektüre nicht empfehlen. Das ist nicht seine Schuld, das liegt einfach am Thema. Natürlich arbeiten in dem Bordell keine Minderjährigen, sondern 18-20jährige, die wohl außerdem möglichst irgendwie jünger aussehen sollten und teilweise auch Rollenspiele in nachgebildeten Klassenräumen veranstalten. Insofern ist das Ganze nicht illegal, sondern nur so eklig.

Mir ist immer noch ein bisschen schlecht davon, aber trotzdem werde ich eine Frage einfach nicht los. Stefan schreibt:

„Nun ist es nicht so, dass der Film die Probleme dieser Leidenschaft für junge Mädchen völlig ausblendet. So lapidar, wie das Thema dann angeschnitten und gelöst wird, wünscht man sich allerdings, er hätte es getan.

Sprecherin: Dabei ist die Grenze zwischen der Faszination für frühreife junge Menschen und krimineller Pädophilie nicht immer leicht zu ziehen. Doch Pädophile kommen nicht in sein Bordell, da ist sich Betreiber Kaspar sicher.“

Und die Kommentatoren finden:

„Solche „Angebote“ und Berichterstattungen halte ich sozial und gesellschaftlich für äußerst bedenklich und gefährlich!“ (Tim)

„Frauen müssen endlich begreifen, dass es auch Idiotinnen gibt, die der Emanzipation im Weg stehen.“ (Freigeist)

Nun bin ich insofern völlig dabei, als ich schon das ganze Konzept von Prostitution irgendwie widerlich finde, und diese spezielle Form vielleicht auch noch ein bisschen mehr.

Ich frage mich andererseits, warum es besonders problematisch sein sollte, falls Pädophile das Bordell besuchen würden. Vielleicht ist das eine dumme Frage, aber wäre es nicht sogar gewissermaßen eine ganz fantastische Sache, wenn Pädophile auf diese Weise legal ihre Fantasien ausleben könnten, ohne damit Minderjährigen zu schaden? So, wie ich das verstehe, ist Pädophilie eben eine sexuelle Neigung, an der niemand etwas ändern kann. Kriminell wird sie erst, wenn man sie auslebt.

Darüber habe ich beim Thema Kinderpornographie auch schon immer nachgedacht. Die kann man ja auch nachstellen, mit Volljährigen, im Zeichentrickformat, oder sonstwie, ohne echte Kinder. Zurzeit wäre das trotzdem strafbar. Aber sollte das so sein?

Versteht mich bitte nicht falsch (Ich glaube, das muss man bei dem Thema dazuschreiben.): Natürlich wäre die Welt ein endlos viel besserer Ort, wenn niemand pädophile Neigungen hätte und die Nachfrage nach jugendlich wirkenden Prostituierten und gefälschter Kinderpornografie gar nicht bestünde. Aber die Welt ist nun einmal, wie sie ist, und mir ist es immer noch lieber, wenn ein Pädophiler sich mit einem Bart-und-Lisa-Simpson-Porno oder einer neunzehnjährigen Prostituierten abreagiert als mit seiner zwölfjährigen Nichte.

Oder denke ich da zu einfach? Steht zu befürchten, dass Angebote wie dieses Pädophile ermutigen, ihrem Trieb auch dann nachzugeben, wenn sie echte Kinder vor sich haben? Ist es falsch, von „abreagieren“ zu sprechen, weil Fantasien und Triebe durch ihre Erfüllung nicht weniger werden, sondern vielleicht sogar mehr?

Ich weiß es nicht. Und ich wüsste gerne, was ihr dazu denkt.

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22 Responses to Pädophilie ist doch ein tolles Thema, um endlich mal von Gott wegzukommen, oder?

  1. Nardon sagt:

    Wenn man etwas macht das einem gefällt, will man es dann nicht wiederholen?
    Ja, ich weiß, der Vergleich ist nicht optimal aber…
    Wenn ich eine Sorte Schokolade im Laden betrachte von der ich gehört habe und die ich eigentlich schon immer probieren wollte, mir aber leider der Zugriff bisher verwehrt war, da es sie bis dahin nur auf dem Süsswarenschwarzmarkt gab.
    Jetzt wird mir diese Schokolade legal und offen angeboten – Probiere ich sie? Werde ich sie wenn sie mir schmeckt öfter kaufen? Wenn mir die eine Sorte mir nicht mehr schmeckt, werde ich eine andere probieren? Oder werde ich mir vieleicht doch die illegalen Süsswaren beschaffen?

    Ich weiß es nicht!

  2. DasSan sagt:

    Eigentlich sehe ich die Sache ziemlich genauso wie du.
    Meine Überlegung geht auch in die Richtung, dass es sinnvoll sein könnte, wenn Pädophile auf unschädliche „Angebote“ ausweichen könnten, so ähnlich wie ein Heroinabhängiger, der kontrolliert Ersatzdrogen einnimmt.
    Soweit ich weiß, gibt es in Berlin auch eine Einrichtung, in der sich Pädophile melden können, um eine Therapie zu erhalten, und da melden sich wohl auch Männer. Das weist ja darauf hin, dass es tatsächlich Betroffene gibt, die sich des Problems bewusst sind und Lösungsmöglichkeiten suchen, ohne Kindern zu schaden, da könnte so etwas ja eine Art Ventil darstellen.

  3. Yon sagt:

    Ich glaube nicht, dass das mit dem Abreagieren funktioniert. Die Bilder im Kopf bekommen so doch Futter, und es ist leichter, auf etwas zu verzichten, wenn man schon konsequent bei den Gedanken anfängt. Kann ich so aus Erfahrung sagen.
    Man könnte jetzt ja wirklich meinen, dass es das kleinere Übel ist, beim „äußersten Notstand“ eine legale Alternative zu haben, aber erstens halte ich Prostitution so oder so für menschenverachtend, und zweitens… dass es im jüngstmöglichen Alter betrieben wird… meine Güte, wie naiv war ich mit 18? Das schrammt doch bestenfalls ganz hart noch am Missbrauch vorbei.
    Ich glaube, selbst das „kleinere“ Übel ist noch viel zu groß. Und obendrein einfach nur widerwärtig.

  4. dirkfranke sagt:

    Menno, jetzt dachte ich, ich kann wirklich mal flamen, bietet sich ja thematisch an, und dann sprichst du mir aus dem Herzen.

  5. madove sagt:

    Wahrscheinlich weiß ich einfach nicht genug über Pädophilie – also ist das eher eine heilbare (oder andersrum verschlimmerbare) psychische „Krankheit“ oder eine eher feste Präferenz, die aber (zum Glück) gesellschaftlich nicht anerkannt ist?
    Ich kenne bei mir durchaus die Möglichkeit, mich in komische Gelüste (essen, hobbies, leute) „reinzusteigern“, so daß ich den halben Tag an nix anderes denke, oder mir die Zeit einfach anders zu vertreiben, dann sinkt auch der Wunsch danach.
    Aber ich glaube,da man sich im Internet den ganzen Tag in jede Art von sexueller Präferenz reinsteigern kann, wird es durch sowas wahrscheinlich auch nicht schlimmer.

    Vor allem nervt mich der Riesenskandal, der immer sofort mit dem Thema kommt. Die sollen lieber Therapieangebote machen statt rumschreien.

  6. Muriel sagt:

    Hm… Ich habe inzwischen ein bisschen was zum Thema gelesen. (Manchmal denke ich, es wäre doch schön, wenn ich Zeit genug hätte, über die Dinge was zu lernen, bevor ich drüber schreibe. Oder zumindest Verstand genug, erst drüber zu schreiben, nachdem ich was drüber gelernt habe…)
    Bei Wikipedia – wo sonst? – gibt es eine ganz gute erste Übersicht und weitere Quellenangaben. Der Status der Pädophilie scheint aus verständlichen Gründen sehr umstritten.
    Aus meiner laienhaften Perspektive finde ich die Bewertung als sexuelle Ausrichtung am überzeugendsten, also als Bestandteil der Persönlichkeit, den man zwar unterdrücken (bzw. nicht ausleben) aber wohl eher nicht loswerden kann.
    Daraus würde ich dann wieder in Analogie etwa zur „Abstinence-only“-Politik mancher US-Staaten den Schluss ziehen, dass der bessere Weg sein könnte, sich damit abzufinden, dass es Pädophile gibt, und ihnen sozialverträgliche Möglichkeiten zu bieten, ihre Sexualität auszuleben.
    Yons Einwände verstehe ich sehr gut, und ich hatte auch schon geschrieben, dass auch ich das Konzept eher eklig finde.
    Andererseits sehe ich nicht, warum es weniger schlimm sein sollte, wenn ein 60jähriger Mann mit, naja, „normaler“ sexueller Orientierung mit einer 18jährigen Prostituierten verkehrt, als wenn dieser Mann pädophile Neigungen hat. Das war ja sozusagen mein Ansatzpunkt in dem Fernsehblog-Beitrag.
    Falls sich hier jemand richtig damit auskennen sollte und vielleicht sogar Studien zitieren könnte, wäre das natürlich eine große Hilfe.

  7. Gastleser sagt:

    Wenn einer aus einer krampfhaft progressiven Haltung heraus Pädophilie zu einer „sexuellen Neigung, für die niemand was kann“ macht, kann man sicher sein, dass dieser Mensch keine Kinder hat oder haben sollte. Was wollen Sie noch alles zur „sexuellen Neigung“ machen? Auch der Kanibale von Rothenburg, hat ein Lustgefühl empfunden, als er den Penis seines Opfers verspeist hat. Überigens im Einvernehmen mit seinem Opfer. Sitzt er nun zu unrecht im Knast? Müssen wir Mitleid mit ihm haben? Wo ist die Grenze? Irgendwann muss mal Schluß sein und man muss irgendwann etwas als das benennen was es ist: Eine Perversion!

  8. Muriel sagt:

    @Gastleser: Ui, die Betroffenheit ist da, wie schön. Ich hatte schon befürchtet, sie kommt gar nicht mehr.
    Nennen Sie gerne Perversion, was Sie wollen, und dann erklären Sie mir, wie Sie damit der Lösung irgendeines Problems auch nur einen Schritt näher gekommen sind.
    Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.
    Und falls es Sie interessiert: Wer einen anderen Menschen mit dessen Einverständnis tötet und dann verspeist, gehört meiner Meinung nach in der Tat nicht bestraft.

  9. Gastleser sagt:

    Sie sagen Sie sind liberal – das bin ich auch, radikal sogar – und der Liberalismus definiert sich dadurch, dass er dem Menschen jede Freiheit einräumt, solange er nicht die Freiheit eines anderen einschränkt. Das tut ein pädophiler aber – selbst wenn von Seiten des Kindes Einverständnis vorliegt. Kinder können nicht abschätzen, was der Missbrauch für Folgen für sie hat – und die sind fatal, da ist sich die Wissenschaft einig. Was tragen Sie zur Lösung des Problems bei, wenn Sie diese Perversion hoffähig machen? Ich kommen mit der gesellschaftlichen Verdammung der Pädophilie der Lösung des Problems in so fern ein Stück näher, da die Hemmschwelle größer wird. Das ist das mindeste was man tun kann.

    „Wer einen anderen Menschen mit dessen Einverständnis tötet und dann verspeist, gehört meiner Meinung nach in der Tat nicht bestraft.“

    Eine liberale Gesellschaft ist nur basierend auf gewissen Werten dauerhaft möglich, so sehen das auch liberale Vordenker (vgl. Roland Baader). Oder wollen Sie in einer Gesellschaft leben in der es normal ist, dass ein Nachbar den anderen futtert?

  10. Andi sagt:

    Bestraft vielleicht nicht, aber therapiert.

    Ich kann natürlich keine Studie vorlegen, ich habe nur meine Meinung, die sich auf keine wissenschaftliche Grundlage stützt.

    Pädophilie und wie man auch Kinder davor schützen kann ist ein viel zu ernstes Thema, um es zu verjuxen oder so darzustellen, wie es viele Medien derzeit wieder tun. Es wird der Sache nicht gerecht. Und es schadet mehr als es nützt.

    Es hilft jedenfalls nicht weiter zu sagen: „Die sind doch alle pervers, nun lasst uns sie mal schön schnell und hart bestrafen.“

    Ich kenne jemanden, der isst Brot mit Käse und Nutella. Das find ich auch pervers. Wir sollten ihn hart bestrafen.

  11. Muriel sagt:

    @Gastleser:

    Liberalismus definiert sich dadurch, dass er dem Menschen jede Freiheit einräumt, solange er nicht die Freiheit eines anderen einschränkt. Das tut ein pädophiler aber

    Ihnen ist da eine gängige Verwechslung unterlaufen. Ein Pädophiler tut dann etwas Verwerfliches, wenn er Kinder missbraucht. Solange er nur diese Neigung in sich trägt, kann man ihm keinen Vorwurf machen.
    Kindesmissbrauch ist deshalb vollkommen zu Recht strafbar, und Pädophilie vollkommen zu Recht nicht.

    Eine liberale Gesellschaft ist nur basierend auf gewissen Werten dauerhaft möglich,

    Klar. Und das sind natürlich die Werte, die Sie für richtig halten. Und deren Einhaltung muss mit Strafe durchgesetzt werden, auch wenn es um eine einvernehmliche Handlung zwischen zwei Erwachsenen geht, ja?
    Sie sind mir ein lustiger Liberaler.

  12. Muriel sagt:

    @Andi: Schöner Beitrag.

    Ich kenne jemanden, der isst Brot mit Käse und Nutella. Das find ich auch pervers. Wir sollten ihn hart bestrafen.

    Ich kenne jemanden, der würde gerne Brot mit Käse und Nutella essen, tut es aber aufgrund der gesellschaftlichen Verdammung nicht, weil die Hemmschwelle zu hoch ist. Das Schwein.

  13. Gast sagt:

    @Gastleser:
    „Was tragen Sie zur Lösung des Problems bei, wenn Sie diese Perversion hoffähig machen?“

    Niemand (hier zumindest) will Pädophilie hoffähig machen. Aber dass sich niemand in seiner Pubertät denkt: „Och, Pädophilie find ich toll, ich werd auch so einer“, da sind wir uns einig, oder?
    Und das die Neigung zu Sex mit Minderjährigen nicht normal ist sind wir uns auch einig, oder?
    Und dass Pädophile ihren Opfern und teilweise auch sich selbst schaden sind wir doch auch einig.
    Und dann kommen wir zur „Paraphilie“ (das was Sie als Perversion statt als Krankheit bezeichen):
    „Was die Paraphilien zu psychischen Störungen und nicht einfach zu extravaganten Vorlieben macht, ist, dass Menschen, die von einer Paraphilie betroffen sind, anderen oder sich selbst Leid zufügen“
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paraphilie
    Und was hilft den Kindern wohl mehr:
    – Pädophilie als „Krankheit“ zu betrachten, den (potentiellen) Tätern Therapiemöglichkeiten zu geben und sie zu unterstützen im Kampf gg. die „Krankheit“
    – Pädophile als „perverse Dreckssch*****“ zu beschimpfen und mit Fackeln und Mistgabeln durchs Dorf zu treiben
    Ich denke, die Kinder hätten mehr von Möglichkeit 1.

  14. Gastleser sagt:

    „Klar. Und das sind natürlich die Werte, die Sie für richtig halten. Und deren Einhaltung muss mit Strafe durchgesetzt werden, auch wenn es um eine einvernehmliche Handlung zwischen zwei Erwachsenen geht, ja? Sie sind mir ein lustiger Liberaler.“

    Und Sie mir ein lustiger Mensch. Es gibt gewisse Werte über die es einen gesellschaftlichen (oder menschlichen) Konsens gibt. Die Ablehnung von Kannibalismus gehört dazu. Dachte ich jedenfalls immer. Vielleicht verstehen Sie und der Gast was ich meine, wenn ich schreibe, dass mir Großmutters „Das tut man nicht!“ als bedeutender Gemeinplatz in zunehmenden Maße in dieser Gesellschaft fehlt. Ich will die Werte nicht diktieren. Werte sollten aus einer intakten Umgebung heraus vermittelt werden. Wahrscheinlich sind Sie jünger als ich (40) und kennen das nicht mehr. Hier zu diskutieren ob Pädophilie, einfach nur eine Sexuelle Spielart ist, die nur nicht ausgelebt werden darf, ist dem ganzen abträglich. Da kommt dann so was bei raus:

    „Aber dass sich niemand in seiner Pubertät denkt: „Och, Pädophilie find ich toll, ich werd auch so einer“, da sind wir uns einig, oder?“

    Sind wir, er wird sich denken: Hey das das kleine Mädchen das da nackt im Garten spielt, find ich irgendwie toll.

  15. Tim sagt:

    @ Muriel, Andi

    Ich kenne jemanden, der sich gern gezeichnete Kinder anguckt, die Brot mit Käse und Nutella essen.

  16. Muriel sagt:

    @Gastleser:

    dass mir Großmutters „Das tut man nicht!“ als bedeutender Gemeinplatz in zunehmenden Maße in dieser Gesellschaft fehlt.

    Ja, ich glaube, da haben Sie erkannt, was unserer Gesellschaft im Kern fehlt: Grundlose Verbote. Davon haben wir echt zu wenig in Deutschland.
    Unser Dialog ist zu Ende. Und es wäre mir auch ganz lieb, wenn Sie Ihre unreflektierten Ressentiments nehmen und woanders trollen könnten. Ist aber natürlich Ihre Entscheidung.
    @Tim: Ist er schon im Knast?

  17. Muriel sagt:

    @Gast: Danke für den Kommentar und die Unterstützung, und willkommen bei überschaubare Relevanz!

  18. Gastleser sagt:

    Sie mich auch!

    „Hm… Ich habe inzwischen ein bisschen was zum Thema gelesen. (Manchmal denke ich, es wäre doch schön, wenn ich Zeit genug hätte, über die Dinge was zu lernen, bevor ich drüber schreibe. Oder zumindest Verstand genug, erst drüber zu schreiben, nachdem ich was drüber gelernt habe…)“

    So viel zu unreflektiert.

  19. DasSan sagt:

    Ich habe inzwischen mal den Beitrag von Herrn Niggemeier gelesen und frage mich ein bißchen, ob es wirklich so viel mit Pädophilie zu tun hat, wenn erwachsene oder ältere Männer Sex mit 18-jährigen haben, die wirken wie 16-jährige. Auch wenn es natürlich trotzdem unappetitlich ist, geht es in diesem Fall ja schon um „geschlechtsreife“ Frauen, während Pädophile ja eher präpubertäre Kinder bevorzugen, oder sehe ich das falsch?
    @muriel – Schreibst du gar keinen Beitrag über diese neue Sendung „Tatort Internet“? Ich habe mich heute erst wieder über das typische Argument „denkt doch an die Kinder!“ aufgeregt, mit dem jemand diese verteidigt hat…

  20. Muriel sagt:

    @DasSan: Nein, ich denke, du hast Recht. Wirklich Pädophile dürfte dieses Bordell nicht reizen, so wie ich das verstehe. Es ging mir eher ums Prinzip.
    Zu „Tatort Internet“ würde ich vielleicht was schreiben, aber ich hab’s bisher nicht gesehen. Ich merke mir aber auf jeden Fall deine Anregung. Danke!

  21. Täter und Tat…

    Muriel stellt die moralphilosophische spannende Frage nach dem Unterschied zwischen Täter und Tat am Beispiel von Pädophilie. Aktuell wird – aufgrund schwieriger Abgrenzungsfragen – nicht nur der Mißbrauch von Kindern bestraft, sondern auch der Besitz …

  22. […] hat er noch nie einem Kind weh getan, oder sonst einem Menschen. Ich schrieb es schon einmal: Ein Mensch kann nichts dafür, wenn er gerne Sex mit Kindern möchte. Wir suchen uns unsere sexuellen Vorlieben alle nicht aus. Wir können nicht entscheiden, was wir […]

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