Eine Riesenmenge Geld (11)

Hui, das war knapp. Gerade so eben noch geschafft.

Viel Spaß, ein schönes Wochenende und die herzlichsten Grüße vom Singapuristischen Flufhafen.

Was bisher geschah

Im ersten Kapitel haben wir Konrad kennengelernt, einen Hamburger Anwalt, der von seiner Frau betrogen wird, und Tanja, eine SEK-Beamte in Düsseldorf, die perfekt einen wütenden Dobermann nachahmen kann.
Im zweiten Kapitel lernen Konrad und Tanja einander kennen und verabreden sich zum Essen.
Im dritten Kapitel essen sie miteinander und fahren zu Tanja nach Hause.
Konrad betritt im vierten Kapitel Tanjas Wohnung, und die beiden beschließen, Freunde zu sein. Am nächsten Tag ruft sie ihn an und bittet ihn, sie noch einmal zu besuchen.
Im fünften Kapitel hilft Konrad Tanja bei einer Konfirmationskarte und bekommt ein Buch geschenkt. Danach fährt er nach Hause und kocht für seine Frau.
Im sechsten Kapitel besucht Tanja die Konfirmationsfeier und schenkt ihrem Neffen das Leatherman Multitool, das ihr gar nicht gehört.
Konrad und Hanna sprechen im siebten Kapitel über ihre Ehe, und Hanna gesteht, dass sie schwanger ist.
Im achten Kapitel sanieren Hanna und Konrad ihre Beziehung, und Tanja hasst den Bus.
Im neunten Kapitel erfolgt der Zugriff, und Konrad stiehlt ein Speichermedium.
Im zehnten Kapitel besucht Tanja Konrad in seinem Hotel, und sie verbringen die Nacht miteinander. Platonisch natürlich.

Was heute geschieht

Konrad

Tanja war noch keine zehn Minuten weg, als wieder jemand an meine Tür klopfte. Ich nahm an, dass sie es war. Vielleicht wollte sie um Entschuldigung bitten, oder sie hatte irgendetwas vergessen.

„Komm rein!“ rief ich.

Die Tür öffnete sich, aber es war nicht Tanja. Statt ihrer hohen kräftigen Gestalt sah ich dort einen zierlichen kleinen Mann in einem schwarzen Anzug mit einer schmalen schwarzen Krawatte. Er sah exotisch aus, mit hohen Wangenknochen, leicht mandelförmigen Augen und glänzenden schwarzen Haaren. Vielleicht ein Malaie. Ich habe keine Ahnung, wieso ich dachte, dass er ausgerechnet ein Malaie sein sollte und nicht beispielsweise ein Thai oder ein Indonesier. Ich hatte einfach den Eindruck.

„Guten Tag, Herr Dr. Jacobi“, sagte er. Er sprach sehr leise und sehr langsam. „Ich fürchte, Sie verwechseln mich. Aber vielleicht darf ich trotzdem kurz eintreten? Ich habe etwas sehr Wichtiges mit Ihnen zu besprechen.“

Ich war ein bisschen verwirrt. Es gab nicht besonders viele Leute, die wussten, dass ich hier war. Und keiner von ihnen war südostasiatischer Herkunft.

„Worum geht es denn?“

„Es ist eine sehr delikate Angelegenheit, Herr Dr. Jacobi, und absolute Vertraulichkeit ist sehr wichtig.“

Ich unterdrückte ein entnervtes Seufzen. „Bitte, kommen Sie rein.“

Er nickte, lächelte dankbar, tat einen Schritt in mein Zimmer und schloss die Tür hinter sich.

Ich zweifelte, ob ich da die richtige Entscheidung getroffen hatte. Er war vielleicht 1,60m groß, und seinem Körperbau nach wog er nicht mehr als 50 Kilo, aber er hatte trotzdem etwas Beunruhigendes an sich. Es war die Art, wie er mich ansah, mit halb geschlossenen schläfrigen schwarzen Augen, und seine ruhige, leise Stimme, und dass seine Lippen sich kaum bewegten, wenn er sprach. Andererseits, wenn er hier war, weil er mit Böses wollte, hätte er nicht warten müssen, bis ich ihn hereinbat, oder?

„Ich hoffe, es dauert nicht zu lange“, sagte ich, „Ich möchte das Frühstücksbuffet nicht verpassen.“

„Sicher“, sagte er.

Er kam näher heran, blieb aber in einem sicheren Abstand, ungefähr zwei Armlängen. Er war wirklich sehr klein, er reichte mir knapp bis an die Schultern.

„Ich bin wegen des USB-Speichers hier“, sagte er.

Ich war zwar überrascht, aber das passiert einem als Anwalt öfter. Man lernt, es sich nicht anmerken zu lassen.

„Speicher?“ fragte ich in einer guten Imitation von Verwirrung.

„Herr Svensons USB-Speicher.“

„Olof Svenson?“

„Das ist richtig.“

„Ich fürchte, ich weiß nicht, wovon Sie reden, Herr…?“

Er tat so, als hätte er die Frage nicht gehört.

„Sie wissen also nicht, wovon ich rede?“ wiederholte er meine Worte. Leise und langsam. Er sah mich aus seinen halb geschlossenen Augen schläfrig an. Obwohl er wirklich keine besonders eindrucksvolle Figur machte, und obwohl er in sicherer Entfernung stand, begann ich, seinen Habitus als bedrohlich zu empfinden.

„Das ist richtig.“ Das Spiel konnten zwei spielen.

„Sehr schade“, sagte er.

Er zuckte die Schultern und wandte sich ab. Kurz vor der Tür blieb er stehen, um sich noch einmal zu mir umzudrehen.

„Sollten Sie doch irgendwann einmal herausfinden, was ich meine, teilen Sie es mir bitte mit.“ Er zog eine weiße Visitenkarte aus der Innentasche seines schwarzen Jacketts und ließ sie auf den Boden fallen. „Ich wäre Ihnen in diesem Fall sehr dankbar.“

„Natürlich“, sage ich.

„Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie gestört habe, Herr Dr. Jacobi. Offensichtlich handelt es sich um ein Missverständnis.“

„Es scheint so.“

„Grüßen Sie Ihre Frau Hanna von mir“, sagte er, während er die Tür öffnete. „Ich hoffe, dass es ihr gut geht. Ihr, und Ihrem Kind.“

Die Tür schloss sich hinter ihm und er war verschwunden. Ich stand da mit weit offenem Mund und starrem Blick und schaffte es gerade noch, mich auf das Bett zu setzen, bevor ich einfach zu Boden gesunken wäre. Das war nun ganz bestimmt eine Drohung gewesen. Und woher zum Teufel konnte der Mann von dem Kind wissen? Ich zog mein Telefon aus der Tasche und rief Hanna an. Es klingelte vier Mal, und ich rechnete schon fest damit, auf die Box umgeleitet zu werden, als sie das Gespräch annahm.

„Konrad? Ist es was Wichtiges, ich bin gerade beschäftigt.“

„Neinnein, schon gut…“ Ich zögerte. Aber was sollte ich schon sagen? „Entschuldige, ich wollte nicht stören.“

„Schon in Ordnung, was gibt’s denn?“

„Nichts eigentlich. Wenn du jetzt keine Zeit hast, muss es auch nicht sein.“

„Na gut“, sagte sie. „Ach, bevor ich’s vergesse: Gestern Abend war bei uns so ein merkwürdiger Kerl, der sagte, er war einfach nur in der Gegend und sei ein Freund von dir. Ich sollte dich grüßen.“

Ich schluckte.

„Gestern Abend?“

„Ja, so gegen halb elf oder so. Komisch, oder? So ein kleiner schwarzhaariger, sah ein bisschen asiatisch aus. Kennst du den?“

Oh ja, den kannte ich. Ich konnte es nicht fassen. Er war tatsächlich bei ihr gewesen. Er hatte mit ihr gesprochen. War er wirklich bis Hamburg gefahren, nur um mir zu zeigen, wie ernst er es meinte?

„Konrad? Hörst du mich noch? Kennst du den Mann?“

„Nein, nicht, dass ich wüsste“, antwortete ich hastig. Und weil es mir so vorkam, als wäre das zu wenig, fügte ich halb fragend hinzu: „Vielleicht einfach ein Spinner.“

„Na gut.“ Sie klang verwundert. Vielleicht glaubte sie mir nicht, oder die ganze Sache kam ihr einfach merkwürdig vor. Für beides hatte sie durchaus gute Gründe. „Also ich muss dann wieder. Tschüss, Konrad.“

Ich legte auf. Und wählte Tanjas Nummer. Und legte sofort wieder auf. Erst nachdenken, dann handeln.

Der kleine Malaie in dem schwarzen Anzug war offensichtlich im Auftrag der kriminellen Organisation unterwegs, der die 50 Millionen Dollar gehörten, die Tanja zu stehlen beabsichtigte. Er drohte damit, meiner schwangeren Frau etwas anzutun und verlangte von mir, ihm den Speicherstick zu übergeben.

Den hatte aber Tanja, weil ich nicht die Courage aufgebracht hatte, ihr zu sagen, dass das Ganze eine Schnapsidee war und dass wir den Stick zurückgeben mussten. Und ich hatte ernste Zweifel daran, dass Tanja den Stick einfach aufgeben würde, nur weil ich sie darum bat. Mein Vertrauen in unsere Freundschaft hatte ein wenig gelitten. Wie schnell so was manchmal geht. Gestern Nacht hatten wir uns noch so gut verstanden.

Ich erinnerte mich daran, wie sie viel zu nah vor mir gestanden hatte und dann langsam und deutlich gesagt hatte: „Du würdest niemandem von dieser Sache erzählen, oder?“ In diesem Moment war sie nicht die Tanja gewesen, die innerhalb eines Tages zu einer guten Freundin geworden war. In diesem Moment hatte sie mir sagen wollen, dass sie mir die Beine brechen würde, wenn ich mich zwischen sie und die 50 Millionen Dollar stellen sollte. Es ist wohl keine besonders originelle Erkenntnis, dass Freundschaft aufhört, wenn es um Geld geht, aber es fiel mir trotzdem schwer, mich damit abzufinden.

Ich konnte natürlich die Polizei rufen, aber… Sicher haben Sie das Problem auch schon erkannt. Ich hatte nicht einmal eine irgendwie handfeste Drohung, geschweige denn ein Verbrechen. Es kam hinzu, dass ich der Polizei natürlich auch ein bisschen was über die Vorgeschichte hätte erzählen müssen.

Vielleicht wäre es am besten, einfach gar nichts zu tun. Es war nicht das erste Mal, dass mich jemand bedroht hatte. Ich bin im Laufe der vergangenen Jahre von Prozessgegnern bedroht worden, von Zeugen und Mandanten, von Angeklagten und von Opfern, einmal sogar von einem Richter. Es war immer mein Prinzip gewesen, mich Drohungen nicht zu beugen. Es hatte bisher immer funktioniert. Aber etwas an der Art, wie dieser kleine schwarzhaarige Mann mit mir gesprochen hatte, ließ mich an meinem bisherigen Prinzip zweifeln.

Er hatte gewusst, dass Hanna schwanger war. Er war bei ihr gewesen, verdammt! Er hatte mit ihr gesprochen, wahrscheinlich hatte er ihr sogar die Hand geschüttelt. Gestern Nacht. Es konnte natürlich trotzdem sein, dass er nur bluffte, aber ich hielt es für durchaus glaubhaft, dass er Hanna etwas antun würde, wenn ich ihm nicht den Stick verschaffte. Er mochte nicht wissen, dass sie nicht mein Kind in sich trug, sondern das eines anderen. Aber das spielte keine Rolle.

Wieder hatte ich eine ganze Weile nachgedacht und war eigentlich keinen Schritt weiter. Ich hatte alle meine Handlungsalternativen untersucht und war zu dem Schluss gekommen, dass keine davon akzeptabel war. Wundervoll. Aber stimmte das denn auch? Ich war sicher, dass mir die Polizei nicht helfen konnte, und ich war überzeugt, dass ich die Drohung nicht einfach ignorieren durfte. Ganz alleine würde ich die Angelegenheit genauso sicher nicht in den Griff kriegen. Es mag Ihnen bisher schon aufgefallen sein, ich bin nicht Bruce Willis.

Tanja. Bei Tanja war ich mir nicht sicher. Waren wir Freunde? Konnte ich ihr vertrauen, oder hatte ich vorhin ihr wahres Gesicht gesehen?

Ich konnte nicht glauben, dass ich sie so völlig falsch eingeschätzt hatte. Oder wollte ich es nur nicht glauben?

Ich dachte doch noch einmal darüber nach, was ich selbst tun könnte, aber keine der Möglichkeiten schien mir auch nur entfernt plausibel. Ich konnte Hanna anrufen und ihr alles erzählen und ihr sagen, dass sie das Haus nach Möglichkeit nicht verlassen sollte. Abgesehen davon, dass ich keine Ahnung hatte, wie sie darauf reagieren würde, war ich nicht überzeugt, dass sie dadurch wirklich in Sicherheit wäre. Wir hatten keine Schusswaffe in unserer Wohnung, und sogar wenn, hätte keiner von uns damit umgehen können.

Ein Leibwächter? Sicher hätte ich herausfinden können, wo man einen mieten konnte, aber das schien mir auch… wenig praktikabel.

Außerdem gefiel mir einfach der Gedanke nicht, Hanna von allem zu erzählen. Ich gebe zu, dass das vielleicht der rationalste aller Gründe war, aber ich wollte es ihr nicht erklären, schon gar nicht am Telefon. Eigentlich war es also wohl doch keine so schwere Entscheidung.

Ich nahm mein Telefon und wählte Tanjas Nummer. Und legte wieder auf. Was, wenn es abgehört wurde? Mobiltelefone abzuhören war nicht so leicht wie im Festnetz, aber es war durchaus zu schaffen. Ich kannte mich nicht besonders gut mit so was aus, aber so viel wusste ich dann doch. Vielleicht waren auch Wanzen hier in meinem Hotelzimmer. In dem Fall war es aber sowieso schon zu spät. Ich meinte, mich dunkel zu erinnern, dass Kurznachrichten ziemlich abhörsicher waren, oder wie immer man das in diesem Falle nennt.

Da ich jetzt außerdem gar nicht unbedingt mit Tanja telefonieren wollte, kam mir diese Erinnerung sehr entgegen, ob es nun stimmte oder nicht. Ich schrieb ihr, dass ich sie sofort sehen musste und bat sie, sich zu beeilen. Spontan entschied ich mich noch, einen öffentlichen Ort für das Gespräch zu wählen. Wenn das Hotelzimmer abgehört wurde, wusste mein malaiischer Freund zwar schon so ziemlich alles, was bisher geschehen war, aber das war kein Grund, ihm noch gratis mitzuteilen, was als nächstes passieren würde. Ich bat Tanja, mich im Zoo zu treffen, bei den Nashörnern. Sie hatte das ja selbst schon vorgeschlagen. Dann rief ich ein Taxi.

Natürlich gibt es in Düsseldorf keinen Zoo. Wahrscheinlich wussten Sie das. Anscheinend weiß das jeder außer dämlichen Hamburger Anwälten wie ich einer bin. Zum ersten Mal sagte mir das der Taxifahrer.

„Sie meinen den Aquazoo im Löbbecke-Museum“, rief er mir über die Schulter zu, nachdem ich eingestiegen war.

„Gib es keinen richtigen?“ fragte ich unnötiger Weise.

„Oh, das ist schon ein richtiger“, bekam ich prompt die verdiente Antwort, „Echt sehenswert. Ich war selbst noch nicht da, aber meine Mutter geht da jede Woche zweimal hin. Sie sagt, die Wüstenlandschaft muss man einfach gesehen haben.“

Wüstenlandschaft. In einem Aqua-Zoo. Egal. Nicht mein Problem.

„Tja“, sagte ich. „Dann muss ich wohl auch dort hin, was?“

Ich saß ungefähr fünf Minuten in dem Taxi, als ich Tanjas Antwort bekam: „Gegenvorschlag: Treffen in der Tropenhalle, es gibt keine Nashörner.“

Ich bin mir eigentlich nicht sicher, warum es mir peinlich sein sollte, nicht zu wissen, dass es in Düsseldorf nur ein Aquarium gab, keinen richtigen Zoo, aber es war so. Dabei sollte man wirklich meinen, dass ich wichtigere Sorgen hatte.

Der Taxifahrer setzte mich an einem langen Weg ab, der auf ein unscheinbares Betongebäude zuführte. Ich bedankte mich freundlich bei ihm und stapfte auf den Aquazoo zu.

Der Eintritt schien mir mit 6 Euro überraschend erträglich. Ich bin Hagenbeck-Preise gewohnt.

Leider sind mir viele der anderen Attraktionen völlig entgangen, obwohl ich durch die meisten anderen Räume hindurch musste, bevor ich schließlich die Tropenhalle fand. Ich hatte wirklich wichtigere Sorgen. Ich bin aber sicher, dass der Düsseldorfer Aquazoo eine wundervolle Erfahrung sein kann, auch wenn er von außen ziemlich traurig aussieht. Das Pottwalskelett am Eingang war zum Beispiel durchaus eindrucksvoll.

Ich erinnere mich auch noch gut an das Insektarium, insbesondere an einen riesigen gelbgrünen Käfer mit sonderbar asymmetrischen Auswüchsen an seinem Kopf. Ich wurde nur auf das Ding aufmerksam, weil ein ungefähr achtjähriger Junge mich anbrüllte, ich müsste es mir ansehen, bevor er seinen Irrtum erkannte und sich etwas belämmert auf die Suche nach seinem Vater machte.

Die Tropenhalle war ein überdachter künstlicher Regenwald mit Schmetterlingen, Krokodilen, Schildkröten und diesen dämlichen kleinen Äffchen, die ich nicht ausstehen kann. Außerdem war es entsetzlich heiß und drückend schwül.

Das perfekte Klima, um auch meinen zweiten und letzten Anzug zu ruinieren. Ich dachte kurz darüber nach, dass Tanja mich vielleicht absichtlich hierher gelockt hatte, um mich zu ärgern. Vielleicht würde sie nicht einmal kommen. Ich begann gerade mir zu überlegen, wie lange ich zu warten bereit war, als ich sie sah.

Sie trug noch dieselben Kleider wie am Morgen, was auch gar nicht überraschend war. Wann hätte sie sich umziehen sollen?

Sie drehte sich zu mir um, und ihre Rasta-Zöpfe wirbelten um ihren Kopf. Sie betrachtete mit einem fragenden Lächeln und kam langsam näher, als wüsste sie nicht so genau, ob es angemessen war, mich freundlich zu begrüßen. Zwei Armlängen vor mir blieb sie stehen und stemmte ihre Arme in die Hüfte.

Unerwartet entblößte sie ihre Zähne in einem breiten, wenn auch etwas unsicheren Grinsen.

„Du hast gestern Abend gesagt, ich hätte den unanständigen Wettbewerb gewonnen, richtig?“ fragte sie mich.

Ich brauchte einen Moment, bevor ich überhaupt wusste, wovon sie sprach.

Ich verdrehte die Augen und stöhnte. Vielleicht hatte sie bewusst versucht, einen leichten, versöhnlichen Einstieg zu finden. Vielleicht lag in ihrem Tonfall und in ihrer Mimik ein bisschen Du-willst-sicher-dass-ich-mich-entschuldige-und-eigentlich-hast-du-Recht-aber-das-kannst-du-vergessen. Vielleicht bildete ich mir das auch nur ein. Aber ichhatte jedenfalls keine Lust darauf.

„Vergiss es“, antwortete ich. „So leicht mach ich’s dir nicht.“

Sie zuckte die Schultern. Das Lächeln verschwand.

„Was gibt’s?“ fragte sie um ihren Kaugummi herum, während sie mich mit einer gehobenen Augenbraue von oben herab ansah.

„Ich will, dass du mir den Stick wiedergibst. Die ganze Sache ist Blödsinn, und sogar wenn du damit durchkämst, hättest du überhaupt eine Ahnung, was du mit dem Ding machen musst?“

Während ich gesprochen hatte, hatte sich ihre Miene mehr und mehr verfinstert. „Pff! Ich find’s schon irgendwie raus“, sagte sie schließlich. „Und sogar wenn nicht, warum sollte ich ihn dir wiedergeben?“

Eigentlich konnte ich in ihrer Stimme hören, dass ich keine Chance hatte. In diesem Moment war ich nicht ihr Freund. In diesem Moment war ich nur ein Hindernis zwischen ihr und dem Geld, das ihr Leben in Ordnung bringen würde. Ein nörgelndes besserwisserisches Hindernis.

Hinter mir schrie einer der hässlichen kleinen Affen. Ich spürte, wie ich zu schwitzen begann, und ich kenne kaum ein unangenehmeres Gefühl, als in einem Anzug zu schwitzen.

„Ich glaube, es gefällt mir hier nicht“, sagte ich, während ich an meinem Hemdkragen herumfingerte. „Können wir uns vielleicht woanders unterhalten?“

Sie verschränkte ihre Arme und grinste auf mich herab, mit so viel gehässiger Genugtuung in ihrem Blick, dass ich für einen Moment dachte, sie würde meinen Vorschlag ablehnen, einfach nur, um es mir schwer zu machen. Dann zuckte sie wieder ihre Schultern und nickte in Richtung der Tür.

„Gehen wir.“

Wie war das passiert, dass sie sich so plötzlich so sehr verändert hatte? fragte ich mich, während sie mit den gleichen gemessenen Schritten vor mir zu der Tür stolzierte, die die Tropenhalle mit dem nächsten Ausstellungsraum verband. Aber ich glaubte, die Antwort zu kennen. Sie hatte mir ein Angebot gemacht, und ich hatte nicht nur abgelehnt, ich hatte sie zurückgewiesen und sie gefragt, ob sie verrückt war. Und jetzt wollte ich ihr ihr Spielzeug wegnehmen.

Im nächsten Raum ging es um Amphibien. Er enthielt einige Frösche und Lurche, die sehr exotisch aussahen, aber mir gefiel vor allem, dass er kühl und trocken war.

„Besser?“ fragte Tanja, während sie mit verschränkten Armen auf mich herab blickte.

Ich musste mich zusammenreißen, um nicht zurückzuschnappen. Ich wollte etwas von ihr. Keine gute Idee, sie weiter zu verärgern. Zum ersten Mal störte es mich, dass sie so verdammt groß war. Es gefiel mir nicht, dass ich zu ihr aufsehen musste.

„Ja, hier ist es besser“, sagte ich.

Sie öffnete den Mund, und ich konnte sehen, dass sie etwas Gemeines sagen wollte. Aber bevor sie sprach, entspannten sich die Muskeln in ihrem Gesicht ein wenig, sie atmete aus, und ihr Blick wurde ein bisschen weicher.

„Was ist los?“ fragte sie ohne die Schärfe, die vorhin noch in ihrem Ton gelegen hatte. Dann, ohne mir Zeit für eine Antwort zu lassen, hob sie plötzlich aufgebracht ihre Arme, drehte sich um und ging ein paar Schritte auf eine Vitrine mit Molchen zu.

„Verstehst du denn nicht, dass ich das einfach tun muss?“ rief sie. „Was für eine Chance das für mich ist? Was für ein Leben ich führen könnte, wenn es gut geht?“

Sie schnaubte wütend und hob ihre rechte Faust. Aber sie schlug nicht zu. Sie bewegte die Faust langsam nach vorne, bis sie das Glas der Vitrine berührte, um sie dann sinken zu lassen.

„Verstehst du das denn nicht?“ fragte sie leise, während sie sich langsam wieder zu mir umdrehte. Sie klang nicht mehr wütend, sondern müde.

Ich blickte einige Sekunden in ihre dunkelblauen Augen, die mich beinahe bittend ansahen. Es war leichter. Ich musste nicht so weit aufsehen, weil sie nicht so nah bei mir stand. Ich seufzte.

„Ich verstehe das schon“, begann ich. „Aber… Aber darum geht es jetzt nicht. Vorhin war ein Mann bei mir.“

Ihr Gesichtsausdruck wurde wachsam.

„Was für ein Mann?“ fragte sie.

Ich lächelte.

„Ich weiß nicht, wie man die nennt. Ein Handlanger? Mittäter? Scherge? Ein kleiner Mann in einem schwarzen Anzug, der mich gefragt hat, ob ich den Stick habe und wie es meiner Frau Hanna geht.“

„Oh“, sagte sie. „OK. Du meinst…?“

Ich nickte.

„Ja. Ganz genau.“

„Hm.“

Sie sah angestrengt auf ihre Turnschuhe hinab, während sie nachdachte.

„Weißt du“, sagte ich vorsichtig, „Ich glaube nicht, dass dieser Stick dir Glück bringen wird. Ich kenne selbst ein paar Leute, die dachten, dass sie ganz schnell reich werden können. Sie sind nicht alle in einer JVA, aber reich ist jedenfalls keiner von ihnen.“

Während ich sprach, ging ich ein paar Schritte auf sie zu. Sie hob ihren Blick und sah wieder in meine Augen.

„Lass es“, sagte sie, offensichtlich um Beherrschung bemüht. „Selig sind die Sanftmütigen, Geld macht auch nicht glücklich, Verbrechen lohnt sich nicht, und Raubkopierer sind Verbrecher. Ich hab das alles schon mal gehört. Lass es einfach.“

Ich wies sie nicht darauf hin, dass ich es gar nicht so gemeint hatte. Ich ließ es einfach. Damit sie in Ruhe nachdenken konnte. Mir fiel auf, dass sie nach Rauch roch. Von ihrem Auto? Oder weil sie den Kampf verloren hatte? Sie kaute ihren Kaugummi; war das ein gutes Zeichen oder ein schlechtes? Es war ein denkbar schlechter Moment zu fragen, und im Grunde ging es mich ja auch nichts an.

„Hab’s“, sagte sie schließlich. „Pass auf: Ich fahre jetzt nach Hamburg und sage deiner Frau, dass ich sie beschützen soll. Und das tue ich dann auch. Als Gegenleistung triffst du dich hier mit deinem Mandanten und findest heraus, was mit diesem Stick los ist und wie er mich zu dem Geld führt. Dann hole ich mir das Geld und verschwinde damit.“ Sie hob beide Hände auf Schulterhöhe in einer Problem-gelöst-Geste. „Hanna ist in Sicherheit, bis ich das Geld habe, und danach sind sie nicht mehr hinter dir her, sondern hinter mir. Und hinter ihr schon gar nicht.“

Ich war nicht ganz zufrieden.

„Ich bin nicht ganz zufrieden. Ich verstehe noch nicht, was die Bösewichte davon abhält, Hanna und mir etwas anzutun, wenn du weg bist.“

Tanja zuckte die Schultern.

„Was hätten sie davon? Das Geld habe ich dann, und du kannst dich auf den Kopf stellen, ich geb’s nicht wieder her. Also hat niemand mehr einen Grund, dich oder deine Familie zu bedrohen.“

Meine Familie.

„Aber du musst doch auch arbeiten. Du kannst doch nicht einfach“

Sie unterbrach mich: „Konrad, es ist nicht so, dass ich noch große Karrierepläne hätte. Ich lass mich für eine oder zwei Wochen krankschreiben.“

„Trotzdem gefällt mir dein Plan nicht. Siehst du“

Sie unterbrach mich wieder.

„Es ist der einzige, den du bekommst. Du hilfst mir mit dem Stick, und im Gegenzug sorge ich dafür, dass deiner Frau nichts passiert. Alles klar?“

Mich beschlich ein eigenartiges Gefühl. Vielleicht war ich paranoid, aber die Art, wie sie das gesagt hatte, ließ in mir den Verdacht keimen, dass Hanna nicht nur vor dem Malaien Schutz brauchen würde, wenn ich Tanja nicht ihr Geld verschaffte. Aber das konnte ich nun wirklich nicht glauben.

„Sag, dass du das nicht so gemeint hast, wie es klang“, sagte ich mit nicht ganz fester Stimme.

„Versteh es, wie du willst“, antwortete sie. „Und ich gehe jetzt. Ich habe nämlich noch was vor, und ich will aus den nassen Sachen raus. Außerdem verursachen mir diese ekligen Kröten hier eine Gänsehaut.“

Sie machte auf dem Absatz kehrt und marschierte aus dem Ausstellungsraum.

„Tanja!“ rief ich ihr nach, aber sie drehte sich nicht einmal um. „Tanja!“

Die Tür fiel hinter ihr zu. Ich konnte immer noch nicht glauben, dass ich sie so völlig falsch eingeschätzt haben sollte. Tja. Ich sah mich nach einem Stuhl um, aber ich fand keinen. Meine Beine fühlten sich ein bisschen wackelig an.

Es gibt einfach nicht genug Sitzplätze in Museen, finden Sie nicht auch?

Lesegruppenfragen

  1. Wie wirkt der Malaie so auf euch? Kommt die Bedrohung rüber?
  2. Findet ihr es verständlich, dass Konrad Hanna nicht alles erzählen will? Oder zumindest plausibel? Was hättet ihr getan?
  3. Wie steht ihr so zu Fröschen und Kröten?
  4. Und wie steht ihr gerade so zu Tanja?
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12 Responses to Eine Riesenmenge Geld (11)

  1. Guinan sagt:

    1. Äußerst gefährlich, mit dem ist nicht zu spaßen, gerade weil er körperlich so harmlos wirkt.

    2. Plausibel ist es, es passt zu Konrad, ich kann auch verstehen, dass er Hanna am liebsten gar nichts erzählen will, was auch nur im Entferntesten mit Tanja zu tun hat. Allerdings finde ich das grundfalsch, sofern er immer noch vor hat, die Beziehung zu seiner Frau zu kitten.

    3. Neutral, die Viecher sind mir einfach egal.

    4. Ich bin jetzt etwas verwirrt. Habe ich Tanja bisher falsch eingeschätzt? Oder spielt sie sich nur aus Unsicherheit auf? Oder wertet Konrad ihr Verhalten falsch? Wir sehen sie hier ja nur durch seine Augen. Jedenfalls kommt sie für mich momentan ganz anders rüber als in den bisherigen Kapiteln.

    5. Da haben sich noch mal zwei Schlüssel eingeschlichen.

  2. Günther sagt:

    1. Ja, das kommt rüber, wie Guinan auch sagt besonders weil er eigentlich so harmlos wirkt. Außerdem hab ich bei (Süd-)Ostasiaten auch immer die Assoziation mit Kampfsport.

    2. Ja, das ist verständlich. Passt finde ich vor allem ganz gut zu Konrads Charakter und ihrer Beziehung. Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass sich die beiden gegenseitig besonders viel aus ihrem (beruflichen) Leben erzählen. Ich selbst würde das aber selbstverständlich alles ganz anders machen.

    3. Ich habe nichts gegen die. Einige meiner besten Freunde sind Frösche und Kröten!

    4. Etwas zwiegespalten. So richtig sympatisch kann ich sie gerade nicht finden in ihrer Geldgier und egoistischen Kompromisslosigkeit. Aber ich denke sie ist noch nicht ganz verloren an die dunkle Seite der Macht, denn immerhin ist ihr nicht völlig egal, was mit Konrad und seiner Frau passiert.

  3. Andi sagt:

    1. Du hast ihn nicht verpixelt!! Ähm, sorry.
    Der Malaie wirkt schon sehr authentisch auf mich, auch wenn es irgendwie ein Klischee ist, dass der Bösewicht geographisch immer in Asien zu verorten ist und Kampfsport kann. Aber ich hab ja nix gegen Klischees. 🙂

    2. Ich schließe mich Guinan an.
    Obwohl… wahrscheinlich wäre es auch gar nicht so klug, Hanna alles zu erzählen. Kann man ja immer noch machen. Muss man denn immer alles auf einmal erzählen?
    Und je länger ich drüber nachdenke, desto mehr denke ich fast, dass Konrad nicht taff genug ist für diese Taktik. Ich glaub, der ist so drauf, dass der direkt alles erzählt.
    Ich finds grad ganz toll von mir, wie ich im Schreiben ganz plötzlich meine Meinung ändern kann.

    3. Ich glaub, ich mag Frösche. Ich würde sie auch über Straßen tragen.

    4. Die ist ja sowas von toll.

    5. Heißt es wirklich „singapuristisch“? Oder ist das nur ein Silberstreifsches Wortspiel?

  4. Muriel sagt:

    @Guinan: 4. Da habe ich eine gute Nachricht für dich: Die nächste Szene ist wieder aus Tanjas Perspektive und dürfte dir da weiterhelfen.
    5. Danke. Verdammt.
    @Günther: 1. Muss toll sein, wenn man den Kram gar nicht mehr lernen muss, weil sowieso jeder auf Anhieb davon ausgeht, dass man’s kann…
    4. Das hast du nett gesagt.
    @Andi: 1. Ich würde jetzt sagen, warte mal ab, bis der zweite Bösewicht auftritt, aber du kennst Ossip ja schon.
    2. Finde ich auch toll.
    5. Das war natürlich nur ein Scherz. Richtig müsste es singapuritanisch heißen.

  5. Günther sagt:

    @Muriel:
    Naja, mit dem „Anhieb“ sollte die Frage dann ja geklärt sein… *gröhl*

  6. Zaphod sagt:

    1. Ja, kommt rüber. Asiaten in schwarzen Anzügen wirken irgendwie immer bedrohlich in solchen Situationen, auch wenn sie klein sind. Denkt man doch gleich an Chinesische Mafia, Yakuza, Karate, Finger ab und sowas..
    Und die nehmen für solche Aufgaben auch niemanden, der sie nicht bewältigen kann.
    Trotzdem kommt es mir sehr unwahrscheinlich vor, was die in der kurzen Zeit herausgefunden haben sollen. Wenigstens die Schwangerschaft dürfte nur einem sehr kleinen Kreis bekannt sein. Und das Konrad seine Frau mal so eben am Telefon erreicht hat fand ich auch etwas überraschend.

    2. Ich hätte auch nicht gewusst was ich der jetzt erzählen soll. Tut mir leid, ich hab grad Scheiße gebaut und jetzt wirst Du bedroht? Oder die ganze Geschichte erst einmal in Ruhe erzählen?

    3. Es soll sogar Leute geben die dran lecken. Dafür wären mir Kröten allerdings nicht sympathisch genug.
    Trotzdem: Auch Kröten sind Gottes Geschöpfe, gell? *g*

    4. Ich versuche sie weiterhin unsympathisch zu finden, was mir nicht immer gelingt. Ich steh halt auf Rastalocken.

    5. Irgendwie macht die Geschichte einen sehr abrupten Knick, vom Beziehungsdrama zum Kriminaldrama, kommt nur mir das so vor? In dem Zusammenhang finde ich den Satz „Konrad und Hanna sanieren ihre Beziehung“ in der Kapitelübersicht etwas irritierend, denn das tun sie ja nicht wirklich. Ich würde es nicht mal als Versuch bezeichnen. Bis dahin war das alles irgendwie wunderbar ausgearbeitet, nur hab ich das Gefühl dass dieser Teil der Geschichte grad etwas ins Leere läuft.
    Aber das hätte ich glaube ich schon früher schreiben müssen, ich hab grad noch mal nachgelesen, der Übergang von 8 auf 9 macht mir irgendwie immer noch zu schaffen.

  7. Muriel sagt:

    @Zaphod: 1. Also, dass du von den Kenntnissen der Bösewichte überrascht bist, verstehe ich, aber was ist denn merkwürdig daran, dass Konrad seine Frau telefonisch erreichen kann?
    3. Genau wie alle anderen auch.
    4. Ich bin neugierig, wie sich das entwickelt.
    5. Danke für den Hinweis. Vielleicht ist der Knick wirklich ein bisschen abrupt, ich weiß nicht. Es war aber nicht der letzte, fürchte ich. Aber vielleicht tröstet dich das ja auch, denn immerhin läuft der romantische Teil damit vielleicht doch nicht ganz ins Leere.
    Wir werden sehen. Ich freue mich jedenfalls sehr über deine kritische Rückmeldung!

  8. Zaphod sagt:

    Eigene Blödheit. Ihr Abschied mit Zettel klang sehr nach „unbekannt verzogen“, aber natürlich kann er sie per Handy erreichen. Ich war gedanklich vielleicht zu sehr in der Vergangenheit unterwegs, dabei habe ich selber inzwischen so ein Ding.

  9. Andi sagt:

    „Beziehung sanieren“ hat Muriel schamlos von Ina Müller geklaut. 🙂

  10. Muriel sagt:

    @Zaphod: Ach so. Kann vorkommen. Das mit dem Sanieren weiß ich übrigens, das war nicht so ganz ernst gemeint in der Zusammenfassung.
    @Andi: Stimmt nicht ganz. Ich schäme mich durchaus.

  11. madove sagt:

    1. Absolut. *schauder* Wobei meine Sorgen weniger in Richtung Kampfsport, sodern mehr asiatische Mafia gehen.

    2. Ja. Ich wüßte gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich würde versuchen, mich möglichst lang davor zu drücken.

    3. Ich habe als braver Öko-Teeny eine Zeitlang Kröten an Krötenzäunen über die Straße getragen, und das sind wirklich total sympathische Viecher. Kühl und glatt (und trocken), und atmen und fiepen schrecklich süß. Frösche haben für mich eher so einen Angeber-Randale-Charakter.

    4. Zwiespältig. Oder eigentlich schon nicht mehr, sondern eher negativ, sie braucht nur gerade noch den Rest des Sympathiebonus auf. Freu mich auf ihre Perspektive.

    5. Ich möchte mich Zaphods Nr.5 voll inhaltlich anschließen.

  12. Muriel sagt:

    @madove: 3. Ich verstehe das zwar, aber dafür sind Frösche so schön kräftig grün und irgendwie lebendiger… Manche jedenfalls.
    4. Kommt bald.
    5. Danke dafür. Ich hatte darauf ja schon geantwortet und hoffe, dass der weitere Verlauf dich wieder versöhnen kann.

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