Restebloggen einfach so irgendwann mal (61)

So, das hatten wir lange nicht mehr, weil ich eigentlich bis gestern auch den Eindruck hatte, dass es niemand besonders vermisst, aber ein paar Fans scheint das Restebloggen sich doch erarbeitet zu haben. Viel Spaß:

  1. Lange ist’s her, dass Peter es mir für’s nächste Restebloggen empfohlen hat. Aber hier ist es jedenfalls endlich:
    Not to be confused with making money selling this stuff to OTHER people who think it works, which corporate accountants and actuaries have zero problems with
  2. Eigentlich mag ich diese Videos nicht, in denen Tiere synchronisiert werden, aber dieses fand ich toll:
  3. Was ist eigentlich das Gegenstück zu moralischem Relativismus? Ich denke, das müsste dann moralischer Absolutismus sein, oder?
  4. Ein Mann wandert nichtsahnend eine kleine irische Landstraße entlang, als plötzlich jemand ihn von hinten anspringt, ein Messer an seine Kehle hält und ruft: „Katholik oder Protestant?“
    Der Mann bricht in Angstschweiß aus und überlegt fieberhaft, was die richtige Wahl sein könnte, bevor ihn schließlich ein Geistesblitz trifft.
    „Ich bin Jude!“ ruft er.
    Der Mann hinter ihm antwortet: „Echt? Ich bin der glücklichste Palästinenser in ganz Irland!“
  5. Axial tilt is the reason for the season, aber falls ihr euch trotzdem für die biblische Weihnachtsgeschichte interessiert, habe ich hier was für euch:
  6. Michalis Pantelouris hat den möglicherweise besten Artikel aller Zeiten über Guido Westerwelle geschrieben. Ohne seine Leistung damit herabwürdigen zu wollen, möchte ich in diesem Zusammenhang aber doch betonen, dass die Konkurrenz nicht besonders hart ist.
    „Ich kann letztlich nicht beurteilen, ob Westerwelle so flach ist, oder ob er glaubt, dieses Bild von sich zeichnen zu müssen, um seinen besonderen Stil in der Außenpolitik herauszustellen – im Ergebnis wird er jedenfalls von einem Großteil der Bürger des Landes, das er in der Welt vertritt, ziemlich herzlich verachtet.“
  7. Google Chrome erklärt, was die Inkognito-Funktion kann, und was nicht. Mir gefällt besonders der vorletzte und natürlich der letzte Punkt:

Das anonyme Browsen wirkt sich nicht auf das Nutzerverhalten bzw. auf die Funktionsweise von Servern oder Software aus. Vorsicht ist geboten bei:

  • Websites, auf denen Informationen über Sie gesammelt oder weitergegeben werden
  • Internetanbietern oder Arbeitgebern, die die von Ihnen aufgerufenen Seiten protokollieren
  • Bösartiger Software, mit der Ihre Tastatureingaben festgehalten werden (dafür bekommen Sie Smileys gratis)
  • Überwachung durch Ermittlungsbehörden
  • Personen, die hinter Ihnen stehen“
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9 Responses to Restebloggen einfach so irgendwann mal (61)

  1. David sagt:

    Restebloggen ist toll! So…wollt ich nur mal loswerden 🙂

  2. Muriel sagt:

    @David: Danke. Geht doch.

  3. ruediger sagt:

    wunderbar. schon mal wieder etwas hier lesen zu können.

  4. DasSan sagt:

    Ja, schönes Restebloggen 😉
    Ich mag vor allem den Teil mit der Weihnachtsgeschichte.

  5. Mathies sagt:

    +1 Restebloggen-Fan

  6. whynotveroni sagt:

    Juhu, Restebloggen!

    1. Ja, sehr nett. In einem Punkt zweifel ich aber… Health Care Cost Reduction. Da sind nicht unbedingt alle dran interessiert, necht?
    Es gibt da auch diese Geschichte ueber einen Waschmittelhersteller. Gut, das koennte auch ’ne urban legend sein, ich hab‘ zumindest nie ’ne Referenz gefunden, die das belegt, aber ich find‘ sie nett: Das Waschen von Waesche mit Hilfe von Ultraschall soll angeblich toll funktionieren. Das Patent hat dann ein Waschmittelhersteller (ich glaub es war Bosch, koennte mich irren) gekauft und es wurde nie zur Marktreife gebracht, weil man ja dann kein Waschpulver mehr verkaufen koennte.

    2. Der Hamster gewinnt.

    8. Naschen!

  7. Muriel sagt:

    @whynotveroni: 1. Glaube ich, wenn ich Belege sehe. Bis dahin klingt das für mich ungefähr so plausibel wie Herr Kays Märchen vom ewigen Ölfilter, den die Automafia mit Raketenanschlägen auf Erfinder verhindert.
    8. Immer.

  8. maxi sagt:

    3. Wie wär es mit anarchistischem Absolutismus?
    6. Leider kann ich deine Begeisterung zu diesem Artikel nicht teilen. Anfangs gehe ich noch konform mit den Aussagen des Autors, aber dann rutscht er rüber in Plattheiten und Platetüden. Was hat sich innerhlab eines Jahres an den aufgezählten Attributen „Brutstätten sind für Terroristen, unsichere Flughäfen, Einwandererströme und Angriffe auf unsere Währung“ geändert? Wieso diese Begrifflichkeiten? Wo standen wir vor einem Jahr, wo vor z.B. 10 Jahren? Aus meiner Sicht ein unnötige Pauschalisierung einiger Begriffe, die in letzter Zeit in den Medien präsent waren/sind.
    Unterm Strich bin ich jedoch der selben Meinung, dass die Außenpolitik nicht gerade die Stärke eines G. Westerwelle ist.
    7. Ja, der letzte Punkt hat mich überzeugt.

  9. Muriel sagt:

    @maxi: 3. Anarchism rules.
    6. Du magst Recht haben. Wie ich schon sagte, die Konkurrenz ist in diesem Feld eher mäßig.

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