Gefallen (1)

Ein neuer Fortsetzungsroman beginnt, ein neuer Versuch, ein neues Abenteuer, und ich bin gespannt, ob ich euch unterhalten kann und wohin die Reise uns führt.

Ich persönlich bin mit dem Einstieg ganz zufrieden, aber das will natürlich nicht viel heißen, er ist ja von mir. Viel Spaß!

Ach so, eins vielleicht noch, um die Erwartungen gleich zum Einstieg ein bisschen zu dämpfen: Ich verspreche ausdrücklich nicht, dass pünktlich jeden Freitag ein neues Kapitel erscheinen wird. Ich versuche es, falls es passt, aber es kann durchaus auch mal ein bisschen länger dauern.

Was bisher geschah
Nichts.

Und jetzt?

Vor langer Zeit

„Sie sind tatsächlich alle gekommen. Es ist kaum zu glauben.“

„Keine Überraschung.“

„Natürlich nicht, wann hat dich zum letzten Mal etwas überrascht?“

 

Heute

Das Licht der versinkenden Sommersonne lag schwer auf den Gärten des Palastes, wie eine Schicht zähen Sirups, unter der Menschen, Tiere und sogar die Bewegungen der Büsche und Bäume im Wind sonderbar träge und lustlos wirkten. Die Blüte der Jojoneen tat ihr Übriges mit dem schweren klebrig-süßlichen Duft, der Prinzipal Janan das Gefühl gab, langsam zu ersticken. Er bereute, die Sitzung des Rates in den Garten verlegt zu haben, und sehnte sich nach einem Bad. Er stellte sich vor, wie er sich langsam in das kalte Wasser sinken ließ und das wohlige Schaudern genoss, mit dem sein Körper…

„… schlage ich eine etwas größere Expeditionsmacht vor, um die Ereignisse zu untersuchen. Eine Kompanie dürfte genügen.“

Janan blinzelte und überlegte fieberhaft, wovon Feldmarschall Hoggden sprechen konnte.

Er spürte, wie Schamesröte in sein Gesicht stieg, und er sah die Blicke, die seine Berater untereinander austauschten.

Der glatzköpfige Feldmarschall in seiner albernen Rüstung, die noch nie auch nur eine entblößte Klinge gesehen hatte.

Der junge Hofmagier mit dem schwarzen gezwirbelten Schnurrbart und seinem goldenen Zauberstab mit der kristallenen Kugel am Ende.

Der Handelswesir, der mit seiner wallenden dunkelbraunen Mähne, dem buschigen Vollbart und seinen groben Leinenkleidern eher wie ein Holfäller aussah als wie ein Höfling.

Der Vertreter der Gilden, der mehr Halsketten und Ringe und Armreife an sich hängen hatte als die durchschnittliche Puffmutter.

Und sogar die dralle junge Rowenja, von der niemand genau zu wissen vorgab, wofür sein Vater sie eingeladen hatte.

Sie alle wussten, dass er der Aufgabe nicht gewachsen war.

Er widerstand der Versuchung, aufzuspringen und sie anzuschreien, sie zu fragen, was sie erwarteten, von einem Zweiundzwanzigjährigen, dessen Vater vor zwei Wochen gestorben war und ihn mit der Herrschaft über eine Provinz zurückgelassen hatte, von der er nichts wusste, weil der verfemte alte Mann immer alles allein hatte regeln müssen.

„Ihr wollt eine ganze Kompanie in die Berge hinter Karmont schicken?“ fragte er stattdessen, in der verzweifelten Hoffnung, richtig geraten zu haben.

Seit einigen Jahren verschwanden in dem Gebirge dort immer wieder Menschen, und vor einigen Monaten hatte der Stadtrat einen Trupp Gardisten entsandt, der nie zurückgekehrt war. Es musste einfach um Karmont gehen. Es sei denn natürlich, Hoggden hatte von einem neuen Vorfall berichtet, währen Janan über zähen Sirup und kaltes Wasser nachgesonnen hatte…

„Lieber zu viel als zu wenig, Prinzipal. Was, wenn es eine Schennarische Invasion ist, oder ein Drachenhort?“

Janan zog seinen Augenbrauen zusammen und starrte seinen Feldmarschall unverwandt an. Der letzte Drache war in Mandurien gesichtet worden, als sein Vater noch nicht einmal geboren war.

„Ein Drachen…“ Ach. Am Ende bekamen die verdammten Berater sowieso, was sie wollten. Was sollte er auch tun? Wenn der Feldmarschall ihm sagte, dass er eine Kompanie brauchte, wie konnte er ihm widersprechen, wenn er nicht mal wusste, ob das mehr oder weniger war als eine Kohorte? Janan nickte. „Entsendet die Kompanie, und… haltet mich auf dem Laufenden.“

Er nickte gewichtig und ließ seinen Blick zwischen faltigen, bärtigen Gesichtern schweifen, die ihn mit einer Mischung aus Mitleid und Resignation betrachteten.

„Noch etwas?“

Allgemeines Kopfschütteln.

„Nein, Prinzipal.“

„Vielen Dank“, beendete er die Sitzung und erhob sich erleichtert aus seinem Thron. Wie konnte ein Sitz so luxuriös aussehen und dabei so unbequem sein?

Er eilte die breite Treppe hinauf zum Palast, durch den großen verspiegelten Salon in den Empfangssaal und hinauf in seine Gemächer, so hastig, dass seine Dienstboten und die weiß beumhangten Ritter seiner Leibwache ihm kaum folgen konnten, ohne miteinander zusammenzustoßen.

 

Einige Stunden später stand Janan ein wenig ratlos vor einem schwarzen Schatten an der Wand seines Schlafzimmers, einen knappen Schritt neben der Tür. Er hatte ein Bad genommen, hatte einem Konzert gelauscht und mit seiner Schwester eine Partie Bajett gespielt – sie gewann immer, aber sie war sehr freundlich dabei. Diesen Teil des Lebens am Hofe hatte er immer sehr genossen.

Nun war er bereit, zu Bett zu gehen.

Eigentlich.

Aber da war dieser schwarze Fleck an der Wand. Wie ein Schatten, aber es konnte kein Schatten sein, denn ein Kerzenleuchter hing kurz daneben an der Wand, aber das Licht der sechs Kerzen wurde von der Dunkelheit einfach verschluckt.

Der Prinzipal streckte eine Hand aus, um den rätselhaften Schatten zu betasten, doch im letzten Moment entschied er sich dagegen.

Es konnte nur Zauberei sein, und weil er niemanden beauftragt hatte, einen Zauber für ihn zu wirken, lag der Verdacht nahe, dass es keine freundliche Zauberei war.

Er öffnete den Mund, um einen Dienstboten zu rufen – und schloss ihn wieder.

Eine Frau trat aus dem Nichts hervor. Eine… ungewöhnliche Frau.

Der Prinzipal war selbst kein kleiner Mann, doch sie überragte ihn noch um einen halben Kopf. Ihre langen Beine steckten in ledernen Stiefeln, die ihr bis zu den Oberschenkeln reichten, der Rest ihres Körpers in einem hautengen Anzug aus schwarzem Lackleder. Ihre blonden Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden; an beiden Handgelenken trug sie furchterregende metallene Klauen, die etwa um doppelte Fingerlänge über ihre Hände ragten. Die Frau beugte sich ein wenig vor und sah ihm direkt in die Augen. Das Leder ihres Anzugs knarrte leise, und er spürte ihren warmen Atem in seinem Gesicht.

Ihre grauen Augen hatten nicht nur die Farbe von gehärtetem Stahl; auch ihr Blick war wie der einer geladenen Ballista.

„Du bist der Prinzipal von Mandurien?“ fragte sie ihn.

„Ja. Und wer seid Ihr?

Wieder knarrte das Leder, als sie eine Hand auf seine Schulter legte und ihn abschätzig musterte.

Um ihre Lippen geisterte ein Lächeln, das ihm das Gefühl gab, sich rechtfertigen zu müssen. Erklären zu müssen, wie er der Herrscher einer Provinz sein konnte.

„Du triffst die Entscheidungen?“

Er nahm einen tiefen Atemzug.

„So ist es. Und Ihr solltet besser meine Frage beantworten, bevor ich-“

So schnell, dass er gar nicht mitbekam, wie sich ihre Hand bewegt hatte, hatte sie ihn an seinem Hals gepackt und ein Stück angehoben. Er gab ein leises Röcheln von sich, während er verzweifelt mit den Füßen zappelte und mit beiden Händen an ihren Fingern zerrte, ohne spürbaren Erfolg. Das Metall ihrer künstlichen Klauen fühlte sich schmerzhaft kalt an, wo es seine Haut berührte.

Sie zog ihn zu sich heran, bis ihre Nase beinahe seine berührte, lächelte ihn an und sagte: „Du solltest mir nicht drohen, Prinzipal. Das wäre albern.“

Ihr Atem roch ein wenig nach Lakritz. Janan spürte, wie seine Fingerspitzen und seine Zehen zu kribbeln begannen, und der Rand seines Sichtfeldes wurde dunkler.

„Hast du das verstanden? Falls du nicht nicken kannst, mach dir nichts daraus, ich nehme einfach an, dass du mich verstanden hast.“

Sie stellte ihn wieder auf seine Füße. Er nahm einen stockenden, aber herrlichen Atemzug, während er sich mit den Armen auf seine eigenen Knie stützte – immerhin war er nicht umgefallen.

„Und du solltest auch nicht deine Wachen rufen“, fügte sie in demselben sachlich-freundlichen Tonfall hinzu. „Sie wären nicht schnell genug hier, das weißt du doch, oder?“

Er nickte müde, während er sich langsam wieder aufrichtete und sein Nachthemd zurechtrückte, als würde ihm das einen Teil seiner Würde zurückgeben.

Angesichts ihres Lächelns dachte Janan für einen Moment, dass sie eine atemberaubende Schönheit gewesen wäre, hätte sie nicht eindeutig den Anschein von jemandem gehabt, der nur aus Spaß anderen die Augen ausstach. Auch und besonders guten Freunden.

„Du bist also der Herrscher dieses Landes?“ fragte sie noch einmal.

„Ja“, antwortete er. „Also… Der Magistrat herrscht formal über das gesamte Reich, aber er… mischt sich selten in die Angelegenheiten der Provinzen ein. Ich bin der Herr Manduriens.“

Sie zuckte mit einem leisen Säuseln ihres ledernen Kostüms die Schultern.

„Der Hüter wird schon wissen, warum er nach dir geschickt hat. Komm mit.“

Sie drehte sich zur Tür um, um sich gleich darauf durch eine Drehung ihres Oberkörpers wieder zu ihm umzuwenden und eine Hand nach ihm auszustrecken. Das glänzende schwarze Leder knarrte verstimmt und warf breite Falten über ihrer Hüfte. Er zögerte.

„Du musst mich berühren, sonst kannst du nicht hindurchtreten.“

Ihr Lächeln wurde breiter. Sie zeigte eine Reihe ebenmäßiger weißer Zähne hinter ihren vollen roten Lippen.

„Du kannst natürlich was anderes anfassen.“

Janan schluckte und umfasste ihre langen, schlanken Finger, die sich in seiner Hand überraschend kühl und… weich anfühlten. Das war ihm vorhin gar nicht aufgefallen.

Und trat durch das schwarze Tor.

Es war, als wäre da gar nichts. Sie traten einfach hindurch auf die andere Seite der Felswand in einen mit Fackeln beleuchteten Gang im Felsen.

Fünf behaarte flachköpfige grünhäutige Kreaturen mit wildschweinartigen Hauern zuckten zusammen, als die beiden erschienen, und begannen, unter bedrohlichem Grunzen schartige Säbel in seine Richtung zu wedeln.

Janan unterdrückte einen erschrockenen Schrei und wich ein Stück zurück.

„Was ist das?“ fragte er.

„Orks“, antwortete seine Begleiterin, während sie einer der Kreaturen einen sehr heftigen Tritt mit ihrem Stiefel versetzte, der den Getroffenen laut aufheulend gegen die Wand schleuderte und die Gruppe umgehend in die Flucht schlug.

„Du kannst meine Hand jetzt wieder loslassen.“

Der Blick ihrer stahlgrauen Augen war starr und regungslos, aber er hörte in ihrer Stimme nur zu deutlich, was sie von ihm dachte.

Lange Zeit folgte er ihr ein stetiges Gefälle hinab durch verlassene Gänge, in denen das einzige Geräusch das Klacken ihrer hohen Absätze war, und die äußerst spärlich beleuchtet wurden durch glühende Steine, die in unregelmäßigen Abständen aus der Wand wucherten.

Am Ende erreichten sie eine schwere Tür aus dunklem Holz, ohne Griff aber mit einem großen bronzenen Türklopfer daran, in Form eines menschlichen Gesichts, verzerrt in einer Grimasse des Schmerzes, den Mund in einem stummen Schrei weit aufgerissen. Der eigentliche Klopfer war ein bogenförmiges Stück eines stumpferen Metalls, möglicherweise Blei, das an den Kieferknochen des Gesichts ansetzte und sich an seinem tiefsten Punkt zu einer Kugel wölbte.

Die Frau in dem Lederanzug griff nach dem Bogen und klopfte einmal, worauf die Tür mit einem ahnungsvollen Knarren aufschwang und den Blick freigab auf eine Höhle, zu groß und zu schlecht beleuchtet, als dass er die Wände hätte erkennen können.

Der Boden hier war kein Fels wie zuvor im Gang, sondern weiche dunkle Erde. Darauf standen aufrecht Särge, komplette Gräber mit Kreuzen darauf, einfache Mulden im Boden sah er, und merkwürdig schillernde Tümpel, um die stählerne Ringe mit seltsamen Symbolen darauf lagen. Riesige Pilze, deren Schirme eigenartig geformte Sessel bedeckten und mit Stacheln gespickte Metallplatten, über denen auf einem metallenen Sockel eine zischende Flamme brannte.

„Was… ist das hier?“ fragte er.

„Unsere Lagerstätten.“ Sie zeigte mit einem Grinsen auf eines der Nagelbetten. „Das da ist meine.“

Sie führte ihn durch das Gewirr aus absonderlichen Schlafplätzen, in denen er hin und wieder, aber nur sehr selten, auch tatsächlich Bewohner entdeckte. Hier lag ein schlummernder alter Mann mit buschigem weißem Bart und symbolbestickter Robe in einem der Sessel, dort lag ein Ork in einer der Mulden, und einmal sah er auch eine rothaarige Frau in einem hautengen Lederkostüm auf einem der Nagelbetten liegen und wohlig seufzen.

Janan folgte der unheimlichen Frau mit weit offenem Mund und noch weiter offenen Augen und war so erfüllt von ungläubigem Staunen, dass er nicht einmal dazu kam, Angst zu empfinden oder ihr seine Entführung übel zu nehmen.

Einmal streckte er eine Hand nach einem der riesigen Pilze aus. Er fühlte sich schleimig und weich an, wie ein richtiger Pilz. Janan fragte sich kurz, ob diese Gewächse wohl essbar sein konnten. Er mochte Pilze.

„Vorsicht, die sind giftig“, beantwortete seine Begleiterin seine Frage, und er zog eilig seine Hand zurück und wischte sie an seinem Nachthemd ab, so unauffällig er konnte.

Sie schwenkte nach links und führte ihn durch eine weitere Tür in eine vergleichsweise überschaubare Höhle, in der auf dunklem Erdboden zahllose Hühner, Enten und Truthähne dichtgedrängt durcheinander wuselten. Der Gestank war atemberaubend, und das Gegacker der Tiere lauter, als er es je für möglich gehalten hätte.

„Was ist das?“ keuchte er.

„Wonach sieht es denn aus?“ antwortete sie. „Das ist unsere Geflügelfarm.“

„Ihr esst Geflügel?“

„Nicht alle von uns.“

„Was essen die anderen?“ fragte er.

„Die anderen.“

Zuerst dachte er, sie hätte nur seine Frage wiederholt, weil sie ihn in dem Geflügellärm nicht verstanden hatte, aber dann wurde ihm klar, dass sie geantwortet hatte.

Er beschloss, nicht weiter zu fragen.

Es ging noch eine ganze Weile so weiter, Treppen hinunter, durch Türen hindurch, an immer neuen Abscheulichkeiten vorbei, durch Folterkammern, Verließe, einen kleinen Raum, in dem doppelt kopfgroße Augen auf langen fleischigen Stielen aus dem Boden wuchsen.

Seine Führerin kam der Frage diesmal zuvor: „Ich weiß nicht, wofür der Hüter die benutzt. Er bespricht seine Pläne nicht mit uns.“

Bis sie schließlich vor einem zweiten schwarzen Portal standen, das von einer scheußlichen Kreatur mit lederartiger roter Haut bewacht wurde, deren beinloser Torso wie ein Sack auf dem Boden der Höhle ruhte, aufrecht gehalten von zwei langen Armen, die das Wesen zu Fäusten geballt auf den felsigen Untergrund gestützt hatte. Auf dem sackartigen Körper ruhte halslos ein länglicher Kopf mit einer dämonisch grinsenden Karikatur eines scharfzahnigen Gesichts ohne Nase mit bösartig funkelnden Schweinsäuglein und zwei langen, leicht gekrümmten Hörnern, von denen an langen Ketten melonengroße Morgensterne herabhingen. Er konnte sich nicht vorstellen, wie das Ding diese Waffen benutzen konnte, ohne sich damit selbst den Schädel einzuschlagen. Aber wahrscheinlich musste es das auch gar nicht, denn seine Arme – mit mindestens drei Gelenken, wenn er das richtig sah – waren mindestens zwei Meter lang und wiesen an ihren Enden mörderische Klauen auf, die allein schon länger waren als Janans Unterschenkel.

Er blieb in einem Abstand stehen, der ihm sicher schien. Fassungslos starrte er das Wesen an, das ihn nicht einmal zu bemerken schien.

„Wo bin ich hier?“ murmelte er, „Und was seid ihr?“

Sie drehte sich zu ihm um und seufzte.

„Das ist ein Brasloi, und ich bin eine Eiserne Jungfrau. Und wir sind alle Leute, die ganz schlecht mit dummen Fragen umgehen können.“

Sie streckte ihre Hand nach ihm aus, und er war nicht dumm genug, zu zögern, bevor er sie ergriff und ihr durch das Portal folgte. Ihre Hand war noch immer kühl und trocken, seine schweißnass.

Hinter dem Tor fand er sich in einem quadratischen Raum wieder, in dessen Mitte ein pulsierend leuchtender runder Kristall von vielleicht fünf Meter Durchmesser in einer entsprechend großen Fassung lag, umgeben von einem Graben. Der Graben war gefüllt mit einer Flüssigkeit, die schillerte wie Öl auf Wasser, und die anscheinend von innen heraus leuchtete. Gelegentlich meinte er, tief unter der Oberfläche eine Bewegung zu sehen, sehr langsam und bedächtig, wie von etwas sehr, sehr Großem.

„Was ist das hier?“ fragte er. „Was…“ begann er, aber das Ächzen seiner Begleiterin unterbrach ihn. Ein krampfhaftes Zucken durchlief ihren ganzen Körper, sie stieß einen spitzen Schrei aus und taumelte.

Er fühlte sich dabei denkbar unritterlich, aber er trat eilig zwei Schritte zurück und dachte nicht einmal daran, ihr helfen zu wollen.

Sie versuchte, sich mit einem hastig vorgestreckten Bein abzufangen, aber ihr Knie knickte ein und sie fiel seitlich zu Boden. Ein weiterer Krampf durchlief ihren Körper, sie bäumte sich auf, keuchte, krächzte, würgte, zuckte, spie einen Klumpen Blut aus und lag still.

Er trat wieder einen Schritt näher und spähte unentschlossen auf sie hinab, während er darüber nachdachte, ob er alleine den Weg nach draußen finden würde. Ob es überhaupt noch einen Weg dahin zurück gab, woher er gekommen war.

Sie öffnete die Augen, die zuvor stahlgrau gewesen waren. Nun brannte darin ein kränkliches grünes Licht, das eigentlich nicht besonders hell war, das aber trotzdem in seinen Augen schmerzte. Und dahinter. In seinem Kopf. Er wandte seinen Blick ab.

Sie stand auf, etwas unbeholfen, während sie sich zuvor mit der Geschmeidigkeit einer Katze bewegt hatte. Blut lief aus ihrer Nase, aus ihrem Mund, aus ihren Ohren. Ihre Bewegungen erinnerten den Magistrat ein wenig an die einer Marionette, deren Fäden von einem lieblosen, ungeduldigen Puppenspieler gezogen wurden. Sie blickte mit angewiderter Miene an sich hinab und brach mit zwei kräftigen Tritten die Absätze ihrer Stiefel ab.

„Das ist…“ gurgelte sie, stockte und würgte mit einem Geräusch, als wollte sie mehrere Organe ans Tageslicht fördern. Sie spie einen weiteren schwärzlich-roten Blutklumpen aus, bevor sie fortfuhr: „Das Unheiligtum.“

Ihre Stimme klang noch wie zuvor, dennoch sprach sie anders. Etwas im Rhythmus ihrer Sprache, in der Betonung, hatte sich verändert.

Sogar aus ihren Augen lief ein dünnes Rinnsal aus Blut.

Er wich unwillkürlich einige Schritte zurück.

„Was… willst du von mir?“ fragte er.

„Verhandeln“, knurrte sie.

„Worüber?“

Sie lachte. Es war ein kehliges, hustendes Lachen, das schnell in ein lautes, nasses, keuchendes Würgen überging und wieder einen großen Klumpen blutigen Schleims zu Tage förderte.

„Eure Kapitulation.“

 

Die schöne Tradition der Lesegruppenfragen möchte ich auch fortsetzen. Falls jemand hier zum ersten Mal bei einem Fortsetzungsroman mitliest oder es vergessen hat: Diese Fragen verraten euch, was mich besonders interessiert. Jeder darf sie beantworten, aber niemand muss, ich freue mich auch über jeden anderen Gedanken, der euch zu meiner Geschichte einfällt, auch wenn er vielleicht gar nichts damit zu tun hat.

  1. Hat jemand verstanden, worauf ich mit dem Hüter und den Kreaturen in den Höhlen anspiele, oder kennt außer mir niemand mehr das Spiel?
  2. Ist euch das zu albern, oder geht es noch?
  3. Hättet ihr gerne noch mehr über Janan erfahren?
  4. Könnt ihr euch sein Verhalten einigermaßen erklären, oder hätte er heftiger reagieren müssen?
  5. Natürlich freue ich mich zum Anfang auch ganz besonders, wenn ihr mir euren allgemeinen ersten Eindruck schildert.
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30 Responses to Gefallen (1)

  1. Pate sagt:

    zu1: Also ich nicht. Muss vor meiner Zeit gewesen sein. Ich kann aber mal raten: Dungeons & Dragons?

    zu2: Was ist daran albern?

    zu3: Naja, etwas Lückenhaft ist das Bild schon noch, aber da das ja erst Teil 1 ist, wird das doch zwangsläufig noch dichter, oder wird er gleich im nächsten Teil dahingerafft?

    zu4: Hm.. Ich wäre wohl schon ein wenig ängstlicher und würde keinen Gedanken daran verschwenden ob ich das Inventar einer grusligen Höle möglicherweise essen kann. Aber ansonsten in Ordnung.

    zu5: veilversprechender Anfang. Bin schon gespannt wie es weitergeht.

    Noch eine Frage.
    bei der Abstimmung hieß die Geschichte doch noch anders? Oder ist das hier eine andere Geschichte?

  2. Muriel sagt:

    @Pate: 1. Ich schweige dazu mal noch, bis mehr Leser sich geäußert haben, falls überhaupt noch jemand will.
    2. Naja, so ein paar Dinge sind schon nicht ganz ernst gemeint. Aber trotzdem gut gefragt.
    Zur letzten Frage: Ich habe auf vielfache Kritik am ursprünglichen Titel und weil er mir auch selbst nicht mehr richtig gefiel, einen neuen vorgeschlagen. Es ist also dieselbe Geschichte, sie heißt nur anders.

  3. Guinan sagt:

    1. Bei Orks denke ich zunächst mal an den Herrn der Ringe. An einen Hüter kann ich mich da allerdings nicht erinnern. Ich kenne aber auch nur die Bücher, nicht das Spiel.
    Meine ursprüngliche Meinung über Orks ist durch den neuen Pratchett übrigens gerade ziemlich verändert worden. Die sind gar nicht so.
    2. Albern? Was denn? Bis jetzt passt alles. Naja, zumindest fast alles. Augen am Stiel?
    3. Ich hoffe, du lässt ihn noch eine Weile leben. Er hat Potential.
    4. Hoffnungslos überfordert, zu verängstigt, um die Situation wirklich zu erfassen, quasi paralysiert – ja, absolut nachvollziehbar. Ich würde wohl nicht wesentlich anders reagieren.
    5. Guter Cliffhanger mal wieder.

  4. Muriel sagt:

    @Guinan: 1. Ich mag die DSA-Orks. Aber das hier sind andere.
    2. Notiz an selbst: Alberner werden.
    5. Danke. Ich bin noch nicht sicher, ob ich einen guten Anschluss hinbekomme. Und wie.

  5. madove sagt:

    Puh, ich brauche mal wieder ein bißchen Harmonie, ich kriege vom Diskutieren immer Bauchweh… Also Geschichte lesen.

    1. Nein, das Szenario paßt zu nichts, was ich kenne. Wahrscheinlich, weil sich meine RPG- und Adventureerfahrung in engen Grenzen hält.

    2. Für mich darf es gerne noch alberner werden.

    3. Ja. Immer. Ganz viel. Aber da kommt doch bestimmt noch was

    4. Wahrscheinlich hätte ich mich auch nicht viel anders verhalten. Wenn Ereignisse einen gewissen Grad an Absurdität überschreiten, bringt eine heftige Reaktion auch nichts mehr.

    5.Guter Cliffhanger indeed. (Ich hätte eigentlich einfach insgesamt „siehe Guinan“ schreiben können, fällt mir auf.)
    Ich muß mal schauen, ob ich das aushalte, immer eine ganze Woche zu warten; vielleich lese ich erstmal die anderen Geschichten? Aber jetzt will ich doch wissen, wie DIE hier weitergeht *rumhippel*

  6. Muriel sagt:

    @madove: Na, bevor dir körperlich unwohl wird, können wir aber auch aufhören. Ich glaube, dass wir ohnehin das Wesentlich gesagt haben und es nicht schadet, wenn wir jetzt drüber nachdenken bis zur nächsten Gelegenheit.
    Andererseits freue ich mich natürlich, wenn dein Bauchweh dich meinen Geschichten näher bringt.
    1. Ich bin gespannt, ob es noch jemand erkennt. So langsam schwinden ja die Chancen…
    2. Bisher plane ich, es ungefähr auf diesem Niveau zu lassen, aber ganz zum Schluss gibt es immerhin noch eine kleine, sehr alberne Überraschung.
    5. Tja, so ist das mit den Fortsetzungsromanen… Aber schön, dass ich dich interessieren konnte.

  7. Karsten sagt:

    Also zu 1: Dungeon Keeper. Gutes Spiel, als ichs allerdings gemerkt habe, fand ichs zu albern. Sorry, war dann nicht mehr meins.

  8. madove sagt:

    Ja, vielleicht mach ich mal eine Pause (drüben) und denke ein bißchen nach, gibt ja genug nachzudenken.
    Ich hatte noch vergessen:
    6. Ich finde den neuen Titel toll. Ein Buch mit einem so vieldeutigen Titel würde mich definitiv neugierig machen. Mal gucken wie er zur Geschichte paßt.

  9. Muriel sagt:

    Wir haben einen Gewinner! Dungeon Keeper war in der Tat die Inspiration für die Bewohner der Höhlen. Ich hoffe, dass es nicht noch mehr Lesern den Spaß verdirbt, das jetzt zu wissen…
    @Karsten: Wenn’s nicht dein Geschmack ist, klar doch. Danke für den Kommentar!
    @madove: 6. Danke!
    Weiß ich auch noch nicht so ganz genau… So halb, schätze ich.

  10. chlorine sagt:

    Für mich fühlte sich der erste Teil ein wenig an, wie Alice im Kaninchenbau; und dann dieser Kreaturen-Overkill! Aber ich denke, das wird sich alles ordnen und ich werde beim Lesen ruhiger.
    Finde es schön, dass es wieder los geht und werde vielleicht sogar beim nächsten Teil auf deine Fragen eingehen. 😉

  11. Muriel sagt:

    @chlorine: Alice im Kaninchenbau. Ich glaube, damit fühle ich mich sogar ganz wohl.
    Ob die Dinge sich ordnen, müssen wir dann noch sehen…

  12. whynotveroni sagt:

    Jaaaaa, Dungeon Keeper 🙂 Habs beim Lesrn bei den Huehnern sofort gemerkt und mich gefreut! Ausserdem doch irgendwie realistisch: wovon sollen denn die ganzen Hoehlenbewohner leben, wenn mal nichts ANDEREs da ist oder alle nderen staerker sind…?

    Spaeter mehr, Tippen auf dem iPhone ist bisschen muehsam…

  13. whynotveroni sagt:

    So….

    2. Find’s ganz nett bisher.

    3. Jain. Ich fand den „Sturz ins Abenteuer“ etwas abrupt, haette gerne vorher noch etwas mehr ueber die Politeleien am Hof erfahren… Etwas, woran man anschaulich sehen kann, was eine Kapitulation fuer die Hoeflinge/das Land (wie ist denn da eigentlich der Status?) bedeutet. Und in was fuer einem Krieg man sich ueberhaupt befindet. Vielleicht ein Blick auf das Chaos, das der verstorbene Patriarch hinterlassen hat.

    4. Hm, schwer zu sagen, dafuer kenne ich Janan noch nicht gut genug, und man weiss ja auch nicht, wie ueblich/selten die beschriebenen Wesen in dem Land sind, in dem die Geschichte spielt. Ist die Existenz dieser Wesen gelaeufig? Hat vielleicht jeder schon mal einen gesehen? Oder existieren diese Wesen nach landlaeufiger Meinung gar nicht (mehr)? Das waere Hintergrundwissen, das du mit etwas laengeren Einleitungskapitel veranschaulichen koenntest, um den Rahmen zu setzen.

    5. Erster Eindruck aber sonst gut, bis auf die fehlenden Hintergrundinformationen zum „Setting“, wenn mir dieser Anglizismus mal gestattet ist.

  14. Muriel sagt:

    @whynotveroni: Schön, dass du dich über Dungeon Keeper freust. Ich mag’s ja auch.
    3. und 4. Vielleicht eine gute Idee. Ich denke mal drüber nach. Danke!

  15. madove sagt:

    @whynotveroni
    3./4. Ja, ja, mehr, mehr!!

  16. Ron sagt:

    Mein erster, allgemeiner Eindruck (und ein paar Deiner Fragen beantworten sich vielleicht auch):
    Ich habe es eigentlich immer ganz gern, wenn man erst mal etwas in das „Setting“ der Geschichte eingeführt wird. Das ist hier zum Teil mit den Hinweisen auf das Verhalten am Hofe geschehen, noch mehr würde aber nicht schaden. Ich bin sogar so krass drauf, dass ich auch die Schilderung der Landschaften gut finde (hier haben wir immerhin gelernt, dass es derzeit ziemlich warm ist). Wahrscheinlich ist das die frühkindliche Tolkien´sche Prägung …

    Janan ist mir noch etwas zu blass. Sympathisch ist aber tatsächlich, dass er sich wirklich sehr „normal“ verhält. Keine großen Heldentaten und einfach Angst vor dem Unbekannten.

    Und das „ahnungsvolle Knarren“ der Türe finde ich großartig! Ich freue mich auf den nächsten Teil.

  17. Muriel sagt:

    @Ron: Vielen Dank, und schön, dass es dir grundsätzlich gefallen hat (Ich deute deinen Kommentar einfach mal so.).
    Was ausführliche Hintergrundschilderungen angeht, die sind in der Tat eine Schwäche von mir. Das liegt einerseits daran, dass ich oft zu faul dafür bin, andererseits aber auch daran, dass ich da selbst nicht viel Freude dran habe.
    Ein bisschen Beschreibung, klar, aber wenn Autoren mich seitenweise damit belästigen, welche Flora und Fauna die nebelverhangenen Schluchten erfüllt, durch die die Helden streifen, dann fange ich auch schnell an, mich zu langweilen.
    Ich bemühe mich da aber um Besserung, denn ich weiß, dass ich eher am anderen falschen Ende des Spektrums stehe.
    (Was Janan angeht: Er ist nicht die ganze Zeit über der Focus der Geschichte. Zumindest hatte ich das bisher so geplant. Aber da die Nachfrage da zu sein scheint, verbreitere ich seine Rolle vielleicht noch ein bisschen.)

  18. Ron sagt:

    Um es klar zu sagen: dieser Teil hat mir definitiv gefallen! 🙂

  19. Andi sagt:

    1. Tja, da bin ich wohl raus, schätz ich.

    2. Bezieht sich das noch auf Frage 1? Oder ist die Frage eher so allgemeiner Natur? Falls ja: nein, mir ist es nicht zu albern. Ich finde enge Lederanzüge albern, glaub ich. Aber sonst.. Nein!

    3. Für ein erstes Kapitel passt das schon so. Aber er wirkt sympathisch und interessant auf mich. Ich hoffe, da kommt noch mehr.
    Aber wie ich dich kenne, bringst du ihn im zweiten Kapitel um.

    4. Ich kann mir vorstellen, dass eine Frau in einem engen Lederanzug etwas einschüchternd wirkt, wenn sie dich würgt. Und da er wohl ein Schluffi ist, wirkt seine Reaktion allgemein nachvollziehbar.

    5. Ich hab Lust auf Kapitel 2. Mach hinne. 🙂

    6. Ich erwarte im Laufe der Geschichte deinen kleinen Kekse-Running-Gag. Dankeschön.

  20. Muriel sagt:

    @Ron: Sowas kann man gar nicht klar genug sagen.
    @Andi: 1. Dass hier kaum einer Dungeon Keeper kennt. Das ist ein Wahnsinnsspiel.
    2. Sie sind jedenfalls sehr unpraktisch, und nur ganz besondere Menschen können sie tragen…
    3. Das war ursprünglich der Plan. Aber wie gesagt, ich neige derzeit dazu, mich dem allgemeinen Interesse zu beugen.
    5. Es ist in der Tat beinahe fertig. Aber bis ich es ganz abgeschliffen habe, könnte trotzdem Freitag werden, denn ich habe heute zum Beispiel fast gar keine Zeit mehr dafür.
    6. Kommt.

  21. Andi sagt:

    1. Glaub ich dir gerne.
    2. Wer kann denn Lederanzüge tragen?
    3. War mir klar. Ich kenn dich halt. Also, ich würd mich freuen, wenn er noch ein bißchen länger bleiben könnte. Aber ist ja deine Geschichte, nä?
    5. Nur die Ruhe. Alles wird gut.
    6. Juchhu.

  22. whynotveroni sagt:

    @Andi, Muriel bzgl. 3. Ich mag Janan nicht. So ein Duennbrettbohrer! Koennte sich mit dem Regieren ruhig bisschen mehr Muehe geben. Kannst ihn ruhig umbringen. 🙂

    …wollen wir abstimmen? *ggg*

  23. Muriel sagt:

    @Andi: 2. Eiserne Jungfrauen.
    @whynotveroni: 3. Mach doch. Ich würde mich sogar dem Ergebnis fügen.

  24. whynotveroni sagt:

    @Muriel: Ne, das ist bloed, ich will doch nicht vorher wissen, was passiert!

  25. Muriel sagt:

    @whynotveroni: Dann ist die Entscheidung doch klar.
    Oder willst du etwa auch nicht vorher wissen, was nicht passiert?

  26. S. A. Mahr sagt:

    Sodelle. Bin nicht eher dazugekommen, hier zu lesen (das nennt sich Urlaubsstress), aber diesmal wollte ich doch von Anfang an dabei sein.

    1. Dungeon Keeper. War das erste, das mir eingefallen ist, obwohl ich es selbst nie gespielt habe. Aber das Cover des Spiels und dessen Trailer sind mir gut in Erinnerung geblieben.

    2. Albern … schwer zu sagen. Ich hab noch keinen deiner Fortsetzungsromane gelesen und bin vermutlich deswegen noch nicht mit deiner Definition des Begriffs „Albernheit“ vertraut. Aber ich harre der Dinge, die da kommen.

    3. Es geht mir, denke ich, ähnlich wie zwei, drei anderen Kommentatoren & Kommentatorinnen auch. Für mich geht’s nicht so sehr um Janan selbst, sondern um die Welt: Was ist für deren Bewohnern normal, was ist ungewöhnlich. Wir sind ohne langes Vorspiel gemeinsam mit Janan in eine ungewöhnliche Situation geworfen worden, und damit hast du mich als Leser überfordert. Das trifft dann auch auf das knirschende Lederoutfit zu. Ohne zu wissen, dass es damit eventuell etwas auf sich hat, wirkt es ein bisschen … albern.

    4. Janans Reaktion war ok. Auch, dass ihn der Geschmack der Pilze mehr interessiert als alles andere, ist schon ziemlich prägnant. Ach ja, noch was: bring ihn um oder nicht, ich lass mich überraschen. Ich habe George R. R. Martin gelesen, da wirft mich nichts mehr so schnell aus der Bahn. 🙂

    Und ganz allgemein freue ich mich auf die Fortsetzung, will ich doch wissen, was mich erwartet.

  27. whynotveroni sagt:

    @S.A.Mahr: Oh, dann bin ich offenbar nicht die einzige, die sich wundert, wann „Dance with Dragons“ endlich rauskommt?

  28. S. A. Mahr sagt:

    @whynotveroni:
    Es gibt die vage Hoffnung, dass GRRM seine Fangemeinde überrascht, bis/wenn HBO im April mit „Game of Thrones“ startet. Das ist aber bitte weniger als ein Gerücht, das ist bloß meine Hoffnung. Wir warten immerhin schon seit … 6 Jahren?

  29. Muriel sagt:

    @S.A. Mahr: 1. Du bist von selbst auf Dungeon Keeper gekommen, obwohl du es nie gespielt hast? Respekt!
    2. Ich glaube, das hier ist solides mittleres Albernheitsniveau für mich.
    3. Offenbar hast du Recht. Ich bin gespannt, ob du da im zweiten Kapitel einen Fortschritt erkennst. Ich habe dort jetzt nicht zu viel Erklärung unterbringen wollen, aber alleine dadurch, dass es weitergeht, erfahrt ihr ja zwangsläufig mehr über die Welt.

    Schön, dass du dich auf die Fortsetzung freust. Sie ist jetzt nämlich da, und ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halte. Beim Schreiben fühlte es sich noch gut an, aber gerade beim Nochmallesen, überkamen mich Zweifel.
    War dann aber zu faul, alles neu zu machen.

  30. […] bisher geschah Im ersten Kapitel wurde Prinzipal Janan von einer Eisernen Jungfrau entführt und durch die Höhlen des Hüters in […]

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