Ich glaube nicht

, dass es sehr viele sind, aber ich weiß doch, dass mir noch ein paar religiöse Leser geblieben sind, trotz allem. Dieser Beitrag ist für euch.

Zuerst bedanke ich mich für eure Treue und beglückwünsche euch zu der inneren Größe, die meiner Meinung nach dazu gehört, sich regelmäßig mit einer stark von der eigenen abweichenden Meinung auseinanderzusetzen, ohne irgendwann ausfallend zu werden. Ich hoffe, dass mein Blog euch trotz allem auch ein bisschen Spaß macht und dass ihr mir noch lange erhalten bleibt. Ich denke ja immerhin auch nicht ausschließlich an das Eine, nicht wahr?

Und jetzt habe ich noch ein Angebot für euch: Ich lade euch dazu ein, einen Gastbeitrag für dieses Blog hier zu verfassen. Ihr müsst dazu keine Stammleser sein, ihr müsst euch nicht mit irgendwas auseinandersetzen, was ich geschrieben habe, ihr müsst auch nicht versuchen, mich oder meine Leser zu bekehren. Ihr müsst eigentlich gar nichts. Aber ihr dürft so ziemlich alles. Die einzigen Vorgaben von meiner Seite sind, dass euer Gastbeitrag

  1. irgendwie einen Bezug zur Religion aufweisen muss, denn das ist ja der Sinn der ganzen Aktion, sowie
  2. natürlich so geschrieben sein muss, dass ich deswegen nicht in rechtliche Schwierigkeiten gerade, denn ich hafte nun einmal für die Dinge, die ich hier veröffentliche.

Darüber hinaus wäre es schön, wenn euer Beitrag interessant geschrieben wäre, gerne auch kontrovers und missionarisch, wenn ihr wollt, aber weil ich mich voraussichtlich schon glücklich schätzen darf, wenn ich überhaupt einen Vorschlag eingereicht bekomme, will ich mich da vorab nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Ideale Bedingungen also, und falls ihr Freunde, Bekannte, Priester oder Erzengel kennt, die sich in göttlicher Mission sehen oder sonstwie Lust haben, den Atheisten hier die Frohe Botschaft nahe zu bringen, dann lasst sie ruhig von dieser außergewöhnlichen Chance wissen.

Bitte meldet euch bis spätestens zum 20. Februar bei mir, wenn ihr dabei sein wollt. Ihr müsst dazu noch keinen fertigen Beitrag haben; es reicht auch, wenn ihr mir nur kurz schildert, was ihr vorhabt. Sollten mehrere richtig gute Vorschläge eingehen, bleibt es unter Umständen auch nicht bei nur einem Gastbeitrag.

Ach so, eins noch: Ihr müsst nicht zwangsläufig gläubig sein. Wenn ihr Atheisten seid und trotzdem Einwände gegen meine Haltung zur Religion allgemein oder vielleicht zum Christentum speziell habt, dürft ihr euch auch gerne anmelden.

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8 Responses to Ich glaube nicht

  1. rebhuhn sagt:

    hier, ich!! [mail mit groben details *g folgt]

  2. Ron sagt:

    Schon alleine der Titel ist super!! 😉

  3. theomix sagt:

    Eigentlich brauche ich Kurlaub, weil ich samt einigen anderen BloggerInnen mit einem Nazispammer zu tun habe. Aber bis zum 20. zusagen, ja, da liege ich noch in der Zeit.
    Ich hatte ja schon mal woanders, du warst ja dort direkt angesprochen, wir erinnern uns ( https://ueberschaubarerelevanz.wordpress.com/2011/01/21/restebloggen-64/ ). Und daran könnte ich gut anknüpfen.
    Oder was anderes, das würde ich auch noch mailen.

  4. Muriel sagt:

    @Ron: Danke, fand ich auch.
    @theomix: Ich bin gespannt.

  5. Da mir die Diskussion mit dir auf OneBBOs Blog Spaß gemacht hat, könnte ich mir einen Gastbeitrag hier gut vorstellen, wenn du daran Interesse hast.

    Vielleicht etwas zu meinem ‚Lieblingsfeind‘ Spinoza und dessen Versuch, alles in Immanenz aufzulösen?

    Viele Grüße
    Morgenländer

  6. Muriel sagt:

    @morgenländer: Ich würde das mit dem Spaß an der Diskussion gerne zurückgeben, aber während ich noch nachfühlen kann, dass man Andersdenkende als unreif und einfältig wahrnimmt – geht mir auch regelmäßig so -, hielt ich es doch für sehr unangebracht, Tim in die Nähe von Nationalsozialisten zu rücken, weil er deinen unsichtbaren Freund nicht leiden kann.
    Das ändert aber nichts daran, dass dein Gastbeitrag hier sehr willkommen wäre, falls du ihn jetzt noch schreiben möchtest, und das Thema klingt auch vielversprechend.

  7. @Muriel:

    Tim eine Nähe zum Nationalsozialismus zu unterstellen, lag mir fern, und wenn das so angekommen ist, kann ich ihn nur sehr zerknirscht um Entschuldigung bitten.

    Der Hinweis auf die Deutschen Christen war als Anstoß gedacht, sich nicht zu sehr in der eigenen (vermeintlichen) moralischen Überlegenheit zu sonnen, indem man sich vom „jüdischen Rachegott“ (und indirekt von denen, die ihn verehren) abgrenzt.
    Aber das ist ein Thema für sich. Meine Bemerkung war kränkend und tut mir leid.

    Deine Einladung nehme ich gerne an. Welche Zeichenzahl gibst du vor? Und wohin schicke ich den Text (eine E-Mail-Adresse habe ich hier noch nicht entdeckt)?

    Viele Grüße
    Morgenländer

  8. Muriel sagt:

    @Morgenländer: Ich will da nicht lange drauf rumreiten, wenn du selbst auch findest, dass es daneben war. Man vergaloppiert sich gelegentlich, passiert den Besten von uns.
    Was die Mail-Adresse angeht, hast du Recht, die habe ich hier im Beitrag vergessen. Ich füge sie dort ein, und hier steht sie auch noch mal. Du schreibst an: murielsilberstreif@yahoo.co.uk
    Eine Zeichenbegrenzung habe ich nicht vorgesehen, aber du solltest dich schon an den üblichen Umfang eines Blogposts halten, also möglichst keinen zehnseitigen Essay verfassen. Nicht meinetwegen, sondern damit das hinterher auch noch jemand liest.
    (Für alle anderen: Das heißt natürlich nicht, dass ich eure Vorschläge nicht mehr will. Ich bin nach wie vor für alles offen.)

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