Gefallen (17) – Finis

Nachdem ja das letzte Kapitel eher so mittel bis mäßig war, darf ich mit ein bisschen Stolz sagen, dass zumindest nach meinem Geschmack das letzte Kapitel – also dieses jetzt, denn das letzte war zwar das letzte, weil es vor diesem kam, aber dieses jetzt ist das letzte, oder eigentlich auch nur fast, denn es kommt demnächst noch ein Post mit Bonus-Features zu Gefallen, aber die eigentliche Geschichte ist zu Ende, oder zumindest dieser Teil, denn wie ihr euch vielleicht erinnert, ist Gefallen eigentlich ein Mehrteiler, es gibt also mit voller Absicht kein richtiges Ende im herkömmlichen Sinne – diesmal einigermaßen gelungen ist. Ich hoffe, ihr seht das auch so.

Viel Spaß.

Was bisher geschah
Im ersten Kapitel wurde Prinzipal Janan von einer Eisernen Jungfrau entführt und durch die Höhlen des Hüters in das Unheiligtum gebracht.
Im zweiten Kapitel kehrte er mit der Eisernen Jungfrau zurück und beriet sich mit seinen… Ja, mit seinen Beraten, wem sonst? über die Bedrohung durch den Hüter.
Im dritten Kapitel lernen wir Mischa kennen, der Prinzipal entscheidet, dass er die Hilfe des Magistrats braucht, und seine Schwester Jasmi reist nach Nomren, um diese anzufordern.
Im vierten Kapitel spricht Jasmi mit dem Magistrat und seinem Ersten Magier, Mischa will von Gennard eine neue Hand, und die Mandurische Armee erleidet eine Niederlage.
Im fünften Kapitel besucht Jasmi das Monument von Yon-Gequl, Kara und Morgan werden von einem Boten aufgesucht, und Jasmi teilt sich eine Kutsche mit dem Gekreuzigten. Er ist ein bisschen schwierig.
Im sechsten Kapitel erwehren sich Kara und Morgan eines aufdringlichen Duellanten und lernen Sturm kennen.
Im siebten Kapitel begegnen Mischa und Gennard einem Monster auf der Straße – oder zweien?, Hauptmann Bendow durchquert einen Sump, und Prinzipal Janan lernt den Gekreuzigten kennen.
Im achten Kapitel bringt Sturm Kara das Fliegen bei, und Doppelgänger führt Selbstgespräche.
Im neunten Kapitel findet Hauptmann Bendow ein süßes und ehrenvolles Ende, Schattentänzer und der Fremde stellen sich Mischa und Gennard vor, und der Gekreuzigte sagt, was Sache ist. Like a boss.
Im zehnten Kapitel machen Morgan, Kara und Sturm eine Zwischenlandung, und der Erste Magier und der Magistrat werden befreit.
Im elften Kapitel erreichen unsere reisenden Helden ihr Ziel, und Kara bricht Sturms Handgelenk.
Im zwölften Kapitel übernehmen der Gekreuzigte, der Tote Mann und Sturm das Kommando über ihre jeweiligen Legionen
Im dreizehnten Kapitel bekommt Mischa eine neue Hand, der Magistrat und sein Erster Magier besprechen ihren Plan, und Feldmarschall Gosrig versucht, Sturm zu töten.
Im vierzehnten Kapitel lernt Rowenia den Gekreuzigten kennen, der Magistrat macht dem Hüter ein Angebot, und Sturm verwüstet eine Stadt, bis eine Eiserne Jungfrau auftaucht und mit ihr zu flirten versucht.
Im fünfzehnten Kapitel graben Mischa, Gennard, Morgan und Kara einen Tunnel, Sturm wird mehr oder weniger erstochen, der Tote Mann hat es eilig, und Rowenia und Jasmi plaudern ein bisschen mit dem Gekreuzigten.
Über das sechzehnte Kapitel wollen wir am liebsten gar nicht mehr weiter reden.

Was heute geschieht

Vor langer Zeit

„Es wäre bequemer, wenn nicht sofort auffiele, dass wir sie betrogen haben. Wir könnten die Zeit nutzen, uns mit der Welt der Zukunft vertraut zu machen.“

„Es wäre tatsächlich alles viel einfacher, wenn sie uns zunächst vertrauen würden.“

„Dann brauchen wir einen leibhaftigen Messias.“

„Das klingt, als würdest du den Posten kriegen, den wir alle uns immer gewünscht haben, Doppelgänger.“

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Lyuneel sah an ihrer Klinge entlang auf die lachende Sturm hinab, auf den tiefdunklen Blutfleck, der sich auf der Brust ihres schwarz-roten Kleides ausbreitete, in ihre verschiedenfarbigen Augen, und fragte sich, was sie gerade getan hatte.

Die Strafe des Hüters würde jede menschliche Vorstellung übersteigen, wenn sie gerade seine einzige Chance getötet hatte, die Gefallenen zu besiegen.

Aber es hatte sich… so richtig angefühlt.

Sturm lachte immer noch. Das musste ein gutes Zeichen sein.

Die Gefallene streckte eine Hand nach Lyuneels Arm aus, hielt sich daran fest und stemmte sich nach oben. Die Klinge an ihrem anderen Arm bohrte sich durch die Bewegung noch tiefer in den Leib der Gefangenen, und Lyuneel hörte, wie sie die Haut ihres Rückens durchstieß und durch den Stoff des Kleides schnitt.

Sturms schwarzes und gelbes Augen blickten nun direkt in Lyuneels. Das Lachen hatte aufgehört und war einem Schmunzeln gewichen.

„Keine Angst“, murmelte Sturm. „So leicht ist es nicht.“

Sie trat noch näher an Lyuneel heran, bis ihre Körper sich berührten, und schien die Klinge in ihrer Wunde überhaupt nicht zu spüren. Sie hauchte einen zarten Kuss auf die Lippen der Eisernen Jungfrau.

„Gleich können wir gehen. Gleich kannst du mich in die Falle deines Hüters führen. Aber zuerst muss ich noch etwas vorbereiten.“ Sie blickte auf die stählerne Klinge hinab, die, mit Lyuneels Arm fest verbunden, in ihrer Brust steckte und ihr Herz durchbohrte. Sie nahm einen tiefen, zitternden Atemzug und stöhnte, nicht schmerzerfüllt, eher… lustvoll. „Bitte zieh es raus“, hauchte sie. „Es wird jetzt doch ein bisschen kalt.“

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Unter einem mächtigen Schlag von Morgans Spitzhacke gab das Tor schließlich nach und gab den Blick frei auf einen Graben, gefüllt mit einer Flüssigkeit, die schillerte wie Öl auf Wasser, und die anscheinend von innen heraus leuchtete.

Kara konnte ein Schaudern nicht unterdrücken, als sie in der Flüssigkeit eine Bewegung sah, wie von einem Teil eines riesigen monströsen Körpers, der zu tief unten lag, als dass man ihn im Ganzen erkennen konnte.

Hinter dem Graben steckte ein pulsierend rot leuchtender Kristall von mehreren Metern Durchmesser in einer runden Umfassung aus Stein.

Während in den Gängen das Licht vor allem von rußenden Fackeln und Laternen gekommen war, bildeten der Kristall und der Graben hier die einzigen Lichtquellen.

Neben dem Kristall stand reglos ein glatzköpfiger Mann in einem fleckigen braunen Anzug. Er trug um seinen Kopf einen silbernen Stirnreif und hatte beide Hände auf den leuchtenden Kristall gelegt.

Etwas näher an dem Graben stand ein jüngerer Mann mit schulterlangen braunen Haaren in einer dunkelblauen Kutte. Er starrte die vier Helden mit halb offenem Mund und weit aufgerissenen Augen an.

„Morgan?“ fragte er.

„Magistrat“, antwortete Morgan, als hätte er gerade seinen Thronsaal betreten und mit nichts anderem gerechnet, als hier den Herrscher des Reiches vorzufinden. „Ich glaube, Ihr kennt meine Novizin Kara noch nicht, und dies hier sind Mischa und Gennard. Ihr habt wahrscheinlich schon von ihnen gehört.“

„Sehr erfreut.“ Er lächelte. „Es tut mir Leid, dass ich keinen Tee anbieten kann, und nicht einmal Stühle habe ich…“

„Schon gut“, warf Mischa ein, „Aber ich habe was von einem Hort gehört. Hast du den vielleicht irgendwo hier gesehen?“

Gennard sah kurz in ihre Richtung, dann mit einem Schulterzucken zurück zum Magistrat, als wollte er sagen: „Ich weiß, aber wir können sie ja auch nicht einfach ertränken, oder?“

„Wir sind hier, um den Krieg zu beenden“ verkündete Morgan. „Wir werden das Herz des Hüters zerstören.“

Karas Blick zuckte unwillkürlich in Richtung der Flüssigkeit im Graben. Sie war sich nicht sicher, ob sie sich nur einbildete, dass die Bewegung diesmal heftiger und näher an der Oberfläche war als zuvor, aber sie war lange Genug bei Morgan in die Lehre gegangen, um zu wissen, dass es sich nicht auszahlte, einfach das Beste zu hoffen.

„Lasst uns doch am besten gleich damit anfangen“, schlug sie vor

„Genau“, stimmte Mischa ihr zu. „Bevor er es sich anders überlegt und irgendwas unternimmt, um uns davon abzuhalten. Außerdem, je früher wir anfangen, desto schneller sind wir beim Hort.“

Der Magistrat sah sie einen Moment unentschlossen an und öffnete gerade den Mund, um etwas zu erwidern, als sich hinter ihm eine schwarze Öffnung in der Felswand auftat und eine Eiserne Jungfrau das Unheiligtum betrat. Die hohen Absätze ihrer Stiefel verursachten ein lautes Klacken auf dem Steinboden, das von den Höhlenwänden zurückgeworfen wurde und klang, als wäre eine ganze Kompanie eingetreten.

„Zu spät“, murmelte Kara.

Der Magistrat wandte sich um, gerade rechtzeitig um Sturms Auftritt zu sehen. Die Gefallene trug noch immer dasselbe schwarz-rot geflämmte Kleid, allerdings mit einem großen, feucht glänzenden Blutfleck auf der Brust. Kara konnte sich nicht vorstellen, wie Sturm die Wunde überlebt haben sollte, aus der das Blut geflossen war, aber sie vermutete, dass für Gefallene einfach andere Regeln galten als für gewöhnliche Sterbliche.

Sturms Blick wanderte von Kara über Morgan, zurück zu Kara, zu Mischa, wieder zu Kara, zu Gennard, huschte kurz zu Kara zurück, und  wandte sich schließlich dem Mann mit dem silbernen Stirnreif zu, der das Herz des Hüters berührte und sich noch keinen Fingerbreit bewegt hatte, seit Kara eingetreten war.

Die Gefallene lächelte. Ihr Blick flackerte immer wieder kurz zu Kara, und dann schnell wieder in eine andere Richtung.

„Ich sehe schon“, sagte sie. „Einverstanden. Ich bin dabei.“ Sie schnippte mit einem Finger. „Lyuneel!“

Die Eiserne Jungfrau wandte sich zu ihr um, und Kara war sich nicht sicher, ob ihre Mimik und Gestik Hass ausdrückten, oder Verehrung, oder Angst, oder alles davon.

Sturm zog eine Schriftrolle aus einem Ärmel hervor und drückte sie der Jungfrau in die Hand.

Zum ersten Mal fixierte ihr Blick Karas Augen und blieb.

„Das ist für dich“, sagte sie.

Sie senkte ihren Blick wieder und wandte den Helden den Rücken zu, während sie am anderen Ärmel ihres Kleids nestelte und die Phiole daraus hervor zog.

„Also los!“ Sie zögerte kurz, bevor sie mit ihren verschiedenfarbigen Augen doch noch einmal Karas Blick suchte und ihn eindringlich festhielt. „Werd ihn los, Kara. Er ist nicht gut für dich. Er war schon ein altes Übel, als wir noch jung waren.“

Hastig führte sie die Phiole an ihre Lippen und nahm einen Schluck daraus, bevor Kara auch nur die Chance hatte, etwas zu erwidern.

Einen Herzschlag lang stand sie so da, dann entglitt die Phiole ihren zitternden Fingern, zerbrach auf dem steinernen Boden und ergoss ihren golden glühenden Inhalte darauf.

Sturm hustete und keuchte und stieß einen Laut aus, der ein Lachen oder ein Aufschrei oder ein Schluchzen hätte sein können, und stützte sich dann mit beiden Händen auf das rot glühende Herz des Hüters.

Kara sah zu Morgan hinüber, doch er beobachte mit ausdruckslosem Gesicht die Geschehnisse an dem Kristall, als wäre sie gar nicht da.

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Skreineech konnte sich nicht erinnern, sich jemals derart … am Leben gefühlt zu haben. Das war nicht unbedingt etwas Gutes.

Es schien, als würde er jede einzelne Emotion, zu der er imstande war, gleichzeitig im höchsten möglichen Maße empfinden.

Da war Freude – nein, Euphorie – getragen von der endlosen Macht, die ihm zur Verfügung stand. Seine Essenz war mit der des Hüters gekoppelt, und dieser Verbindung eröffnete ihm Zugang zu einem See, einem Ozean, einer unermesslichen Kraft. Es fühlte sich an, als könnte er mit einem Gedanken ganze Kontinente auslöschen. Als wäre er ein Gott.

Da waren Trauer und Frustration, weil er spürte, wie viele Menschen in der Schlacht gegen die Ungeheuer des Hüters fielen, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. Seine Kraft war nur geliehen.

Da war Furcht vor den schwarzen Tiefen der Seele, mit der er eine Verbindung eingegangen war. Die Gefallenen waren Skreineech bereits fremdartig und rätselhaft erschienen. Doch sie waren Menschen. Der Hüter war kein Mensch, und er war auch nie einer gewesen. Er war so fremdartig, so unverständlich, auf seine Art so abscheulich, dass der Erste Magier sich fortwährend dem Wahnsinn nahe fühlte, so nahe, dass er sich nicht sicher war, ob er die Grenze vielleicht schon überschritten hatte.

Die Seele des Hüters war erfüllt von Verlangen, Gefühlen, Gedanken, die ein menschlicher Geist nicht fassen konnte. Es war kein Hass, aber es war doch ganz unmissverständlich der Wunsch, die gesamte Welt zu zerstören und jedes lebende Wesen auf ihr leiden zu sehen. Es war keine Gier, aber doch das Verlangen, alles in Besitz zu nehmen, alles zu unterwerfen. Es war keine Freude, aber doch ein Genuss am Leid anderer Wesen, ein Schwelgen in ihrer Verzweiflung und ihrem Entsetzen.

Es war der schönste, der wichtigste, der bedeutendste, der in jeder Hinsicht größte Moment in Skreineechs Leben, und er konnte es nicht erwarten, dass er endlich aufhörte.

„Oh, hallo“, hörte er das laszive Schnurren von Sturms Stimme, das in seinem Kopf kein bisschen weniger erbärmlich anbiedernd klang als in der Wirklichkeit, „Na, was hast du wohl mit mir vor, großer Magier?“

Sie war da.

Endlich.

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Cocollian beobachtete in dem ruhigen Wasser in seiner Schale die Schlacht. Er sah zu, wie eine der Jungfrauen in eine Formation Mandurischer Soldaten sprang, und gab ihrem Arm mit einer Geste die Kraft, den Brustpanzer eines der Männer mit ihrer metallenen Klaue zu durchschlagen und sie wieder herauszuziehen, bevor einer der anderen ihr etwas anhaben konnte.

Als einer der Soldaten sich hinter sie manövrierte, lenke Cocollian mit einem Wink seine Klinge ab und gab der Jungfrau damit die Gelegenheit, zu ihm herumzuwirbeln und seine Kehle aufzuschlitzen.

Der Wasserspiegel zeigte nur Bilder. Er übertrug nicht den Schlachtenlärm, nicht die Schreie der Verwundeten, nicht den Gestank der sich entleerenden Innereien, nicht das Gefühl von Stahl, der sich in einem Knochen verbiss. Der einzige Laut in Cocollians Zelt war sein eigener Atem, beschleunigt von der Anstrengung der Magie und der Lust an der eigenen Macht, an der Macht des Todes über das Leben.

Cocollian lachte leise, als er das Schwert einer Soldatin in den Rücken ihres Kameraden lenkte, und genoss den Anblick verständnislosen Entsetzens im Gesicht der jungen Frau.

Sein Lächeln verschwand und wich nun auch ängstlicher Verwirrung, als er bemerkte, dass das Lachen nicht aufhörte, als er selbst verstummte.

Erschrocken wirbelte er herum, und hätte mit einem der ausladenden Ärmel seines Gewandes beinahe die Schale umgeworfen.

Doch er sah niemanden. Nicht hinter sich, nicht neben sich. Das Zelt war leer, und das Lachen war nun auch nicht mehr zu hören.

Es war sicher von draußen gekommen. Einer der anderen Magier des Hüters wahrscheinlich.

Aber es hatte so nah geklungen.

Cocollian schüttelte seinen Kopf. Die Aufregung musste ihm einen Streich gespielt haben. Er wandte sich wieder seiner Schale zu – und sah darin einen Magier, der sich über eine Schale mit Wasser beugte, sein Gesicht unter der Kapuze seines roten Gewandes verborgen.

„Was in allen…“

Cocollian hielt inne. Die Bewegungen der Figur in dem Wasserspiegel folgten seinen eigenen. Er hob eine Hand. Der Magier im Spiegel tat es ihm gleich.

Er sah sich selbst. Aber wie konnte das sein? Er hatte den Wasserspiegel verzaubert, er hatte das Ziel seiner Sicht gewählt, und er hatte ihn immer noch auf das Schlachtfeld gerichtet.

Er hob die andere Hand und sah den Magier im Spiegel dasselbe tun. Was war hier…?

Seine Gesichtszüge gefroren, als hinter dem Magier im Wasserspiegel ein Schatten in die Höhe wuchs wie ein beschworener Dämon aus einem Bannkreis.

Abermals wirbelte Cocollian herum, und abermals sah er nichts als das leere Zelt.

Das leise Lachen erklang wieder, diesmal eindeutig direkt hinter ihm.

Er sprang noch einmal herum, und wieder war da niemand, außer seinem eigenen Bild im Spiegel. Diesmal sah er sich nicht von vorne, sondern aus einer Perspektive hinter ihm.

Er sah sich über den Rücken einer anderen, vermummten Person hinweg, die eine Hand mit einer im Kerzenlicht glänzenden Klinge erhoben hielt.

Natürlich war niemand hinter ihm, als er sich umdrehte.

„Was… geschieht hier?“ keuchte er.

„Du verlierst den Verstand“, flüsterte jemand in sein Ohr.

Cocollian zuckte zusammen.

„Wo bist du, verdammt? Warum kann ich dich nicht spüren?“ zischte er. Er war so verwirrt, dass ihm nicht einmal der Gedanke kam, um Hilfe zu rufen.

Wieder das Lachen.

„Du willst mich spüren?“ fragte ein vermummter Mann, der vor Cocollian stand – wo war er hergekommen? „Bitte sehr.“

In einer unmöglichen Bewegung trat Schattentänzer dem Magier mit beiden Stiefeln ins Gesicht, umfasste mit seinen Unterschenkeln den Kopf, brach mit einem hässlichen Knacken Cocollians Genick und stand wieder fest auf den Beinen, noch bevor der Körper des Schwarzmagiers zu Boden gefallen war.

„Sieben erledigt, bleiben noch vier“, murmelte der Gefallene.

Lautlos huschte er in Richtung des nächsten Zeltes. Kurz bevor er es erreicht hatte, brach er zusammen und blieb reglos liegen. Langsam verwehten die Schatten, die sein Gesicht unter der Kapuze verhüllt hatten, und verschmolzen mit der Finsternis der Nacht.

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Da war er also, sein zweites Opfer. Skreineech lächelte. Der Gekreuzigte. Der Eroberer von Al’Aif, der Schlächter von Vingova, der Zerschmetterer der Mauern von Ai-Gaffelon, nackt und hilflos vor seiner Gabe. Einige Sekunden sah der Erste Magier zu, wie er gegen den Gehörnten Schnitter focht, dann glitt er aus dem Platz zwischen den Wirklichkeiten, in dem er sich versteckt hielt und zu dem Sturms Seele ihm den Zugang eröffnet hatte, in die schwache Stelle, an der die Seele des Gekreuzigten mit seinem Körper verbunden war. Ein kurzer Druck, schon brach die fragile Nahtstelle, und der Gekreuzigte fiel reglos zu Boden. Skreineech lachte. So viel zu der Macht der Gefallenen. Vor der Magie des Hüters waren sie hilflos wie die Säuglinge, und es wurde nur noch schöner durch die Ironie, dass sie die Schwäche, die er sich zu Nutze machte, selbst geschaffen hatten.

Ein tiefes Grollen drang in seine metaphorischen Ohren, und gerade im letzten Moment konnte er noch der Sense des Gehörnten Schnitters ausweichen. Das verdammte Monstrum machte keinen Unterschied zwischen Freund und Feind. Es kannte nur Feinde, wie sein Meister. Und obwohl er körperlich nicht anwesend war, war er sich doch ziemlich sicher, dass er vor der Macht dieses Dämonenfürsten nicht gefeit war.

Skreineech suchte sich ein Versteck, weit weg von den gehässigen Schweinsaugen des Dämons. So kam es, dass er erst nach einer Weile bemerkte, dass Verstärkung für den Feind eingetroffen war.

Er wandte sich um und wunderte sich, dass es ihm nicht vorher aufgefallen war. Der Fremde hatte einen Globulenspalt von enormen Ausmaßen geöffnet, durch den in langen Reihen die Soldaten des Reiches auf das Schlachtfeld marschierten.

Skreineech bedauerte ein wenig, diese bemerkenswerten Wesen töten zu müssen. Die Gefallenen waren eine so wundervolle Schöpfung, so voller Kraft und Wissen und… Was war das? Skreineech wirbelte herum.

Der Tote Mann war genauso eine Schreckgestalt, wie die Legenden es berichteten. Und er kam direkt auf ihn zu. Anscheinend konnte auch er ihn sehen.

Es war kein Wunder, wenn man einmal darüber nachdachte. Natürlich konnten die Gefallenen seine Präsenz wahrnehmen. Es war schließlich ihr eigenes Ritual, in das er eindrang. Ihre eigenen Seelen.

„Was glaubst du, was du mir antun kannst?“ rief er dem zerfallenden Leichnam entgegen.

„Schweig und stirb“, röchelte der Tote Mann.

Skreineech hatte keine Ahnung, wieso er ihn im Lärm und Gebrüll der Schlacht verstehen konnte, aber das war nicht wichtig. Er glitt aus seinem Versteck, um die Seele des Toten Mannes von seinem Körper zu trennen, da, wo die Nahtstelle saß, wo die Verbindung am schwächsten war. Er glitt hinein… und – da war nichts. Skreineech spürte, wie sein Herz schneller schlug. Er glitt in seinen eigenen Körper zurück und sah, wie der Tote Mann ihn angrinste. Natürlich grinste er eigentlich nicht. Die Mimik des Toten Mannes war so unveränderlich wie die Mimik jeder verwesenden Leiche. Und mit Schrecken erkannte Skreineech, dass dieser Gefallene nicht nur scheinbar eine verwesende Leiche war. Die Seelen der Gefallenen waren vor der Macht des Hüters – seiner Macht – nackt und hilflos. Wenn da eine Seele war.

„Hast du dich verlaufen?“ hörte er Sturms laszives Stöhnen, während der Tote Mann sein schartiges, rostiges Schwert hob.

„Was machst du da?“ fragte er, kurz bevor es ihm klar wurde.

Sturm lachte nur als Antwort, und mehr als ihr kehliges anzügliches Lachen brauchte er auch nicht. Sie nutzte selbst die Brücke zwischen ihr und dem Herzen des Hüters, um…

Alle Dämonen. Er spürte bereits unter seinen Fingern, wie der Kristall zu splittern begann.

„Ich bin ein bisschen enttäuscht, weißt du?“ raunte sie, „Ich hätte ihnen allen den Tod gegönnt.“

Nicht mehr viel Zeit. Sturm musste er als letzte töten, denn sie war ja sein Zugang.

Aus dem äußersten Blickwinkel seiner Astralgestalt sah Skreineech, wie der Gehörnte Schnitter von einer glühenden Wolke eingehüllt wurde und langsam im Boden versank. Das Monster stieß ein grässliches Kreischen aus, während es verging. Natürlich. Der Fremde. Den würde er noch mitnehmen. Wenn er schon sterben sollte, wollte er als der Mann sterben, der vier der Sieben Gefallenen vernichtet hatte. Ein glorreicher Tod. Nicht so gut wie alle Sieben, aber auch gut.

„Und ihm auch. Aber das wird auch nichts“, wisperte Sturm. Er versuchte, ihre Stimme zu ignorieren, aber sie drängte sich in seinen Verstand, und er hatte ihr nichts entgegenzusetzen, wenn er sie nicht töten wollte. „Er hat noch andere Herzen, spürst du es auch? Weit weg? Ganz tief… unten?“

Er glitt hinein, und… Schon wieder versagt! Es fühlte sich an, als hätte er versucht, Eiweiß aus einer Schüssel zu stemmen, mit einem Brecheisen.

Er hörte jetzt schon das Knacken und Klirren des brechenden Kristalls und beschloss, sich zurückzuziehen, um wenigstens Sturm noch zu erwischen.

„Drei… sind auch gut“, flüsterte Skreineech, bevor er Sturms Seele von ihrem Körper schnitt.

Und das Herz des Hüters zersprang.

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Und plötzlich veränderte sich die Dynamik der Schlacht völlig.

„Seht ihr das?“ fragte Rowenia, und für einen Moment fragte sie sich, ob sie Janan und seine Schwester mit dem großen „Ihr“ anredete, das ihnen zustand, oder dem vertraulicheren kleinen, das in Anbetracht der Umstände viel angemessener schien. Und gleich darauf staunte sie, wie sie in Anbetracht der Umstände über so etwas nachdenken konnte.

„Was meinst du?“ fragte Jasmi.

„Die Ungeheuer… verlieren ihre Kohärenz… Also, ihr Angriff. Siehst du, wie die Armee sich an den Rändern aufzulösen beginnt? Siehst du da hinten die Eiserne Jungfrau, die flieht?“

Während sie sich vorher auf dem eilig errichteten Podest sehr exponiert und sichtbar gefühlt hatte, war sie zum ersten Mal wirklich froh über den Ausblick den es ihnen bot. Inzwischen hatten ihre Augen sich genug an das Licht des beinahe vollen Mondes gewöhnt, dass sie Einzelheiten der Schlacht ausmachen konnte, die hinter den größtenteils zerstörten Palisaden tobte, die einmal ihr Lager geschützt hatten.

„Es ist nicht das erste Mal, dass eine von ihnen besiegt wird“, sagte Janan.

„Aber es ist das erste Mal, dass eine flieht!“ widersprach Rowenia. „Irgendetwas ist passiert. Wir haben gewonnen!“

Die haben gewonnen“, flüsterte Jasmi.

Rowenias Schultern sanken ein Stück, gemeinsam mit ihrer Hoffnung. Jasmi hatte Recht.

„Aber er ist nicht mehr“, versuchte sie, zu retten, was noch zu retten war. „Das ist doch auch was, oder?“

Ein unmenschlicher Schrei erklang von dem Schlachtfeld, und wieder öffnete sich einer dieser Risse in der Wirklichkeit. Im Glimmen dieses Portals konnte Rowenia undeutlich eine zierliche Gestalt ausmachen, die offenbar vollständig in mit kräftigem Garn vernähte Lederflicken gehüllt war.

„Ich bin nicht sicher, ob die anderen so viel besser sind“, murmelte Janan.

„Hört ihr das?“ fragte Jasmi.

Von hinter ihnen erklang etwas, das sich anhörte wie eine Herde sehr großer, schwerer Tiere, die gemächlich auf sie zustapften Zu groß für Pferde oder Ochsen. Vielleicht Elefanten, oder…

„Bilde ich mir das ein, oder seht ihr das da über den Bäumen auch?“

Keine Furcht, Sterbliche, die Nähe, unvermeidlich, Gefahr, gewiss, doch ihr wisst nichts von Gefahr, nichts dem Eins der Zeit, könnt nicht ahnen, keine Furcht, erwartet, was kommt.“

Die Worte sprangen direkt in Rowenias Verstand, wie Gedanken, nur dass es nicht ihre eigenen waren. Ganz sicher nicht ihre eigenen.

„Habt ihr das auch gehört?“ fragte Janan mit einem Kopfschütteln.

Die riesige Form kam näher, und als sie aus dem Wald heraustrat, war es trotz des schwachen Lichts unverkennbar: Acht lange Beine, höher als die höchsten Bäume des Waldes, die einen fetten haarigen Körper trugen und in steter krabbelnder Bewegung auf die Plattform zuhielten.

„Was ist das?“ stieß Feldmarschall Hoggden hervor.

Freund“, dachte sich die Antwort in Rowenias Geist, „Freund, Gefährte, Kamerad, Verbündeter, Partner. Bleibt, wie alles bleibt, wie nichts vergeht, im Eins der Zeit, die ihr nicht seht, die nicht begreifen. Bedeutung, ihr, die ihr so klein scheint, die die Blinden nicht zu brauchen glauben, die nicht erkennen, wie die Welt, sich ändernd, stets verbleibt, in Zeit und Ewigkeit und Nichts und Allem, Eins.“

„Ich glaube, es will, dass wir warten“, sagte Janan.

„Ach was“, zischte Jasmi. „Ich glaube aber, ich will nicht auf dieses Ding warten.

„Glaubst du nicht, dass es dich einholen kann?“ fragte Rowenia, und musste beinahe lächeln, dass sie sich sogar jetzt noch sehr mutig vorkam, die Schwester ihres Prinzipals mit „Du“ anzureden.

Sie mussten nicht lange warten, bis das riesige Spinnenmonstrum die Plattform erreicht hatte und sie in acht glänzend schwarze Augenpaare an einem haarigen dunkelbraunen Körper sahen, über matt glänzenden Kieferklauen, von denen jede ungefähr so groß schien wie ein Mensch selbst.

Neben den Kieferklauen ragten noch zwei mindestens drei Meter lange Taster aus dem Leib der riesigen Spinne.

Rowenia war zu entsetzt, um zu schreien. Die schiere unfassbare Größe des Monstrums, das wie ein Gebäude über ihr aufragte, versetzte ihrem ohnehin schon überforderten Verstand den letzten Stoß.

Mit weit offenem Mund starrte Rowenia die Witwe an und konnte nicht einmal mehr atmen.

Mit einer beiläufigen Bewegung beugte das Monstrum seine vier vorderen Beine ein Stück und hob mit seinen Tastern Feldmarschall Hoggden auf.

Der Gekreuzigte, selbst blind, hat, nicht wissend, was er wusste, euch erwählt, auf meinen Rat, doch erst darauf, dahin, daneben, vor.“ Während das Ungetüm seine wirren Gedanken in die Köpfe der Menschen sendete, zog es mit seinen Kieferklauen einen Arm vom Körper des schreienden und sich verzweifelt windenden Feldmarschalls und schob ihn in seine Mundöffnung.

Verloren, nun, gemeinsam mit zwei Widersachern, zu dritt, doch gegen vier, schon immer, blind, doch sehend ich. Für die Sehende, Unsterbliche, die weiß, die Zeit ist eins. Auch sie benötigt Instrumente, selbst blind, gelenkt, selbst schwach, mit Kraft, geliehen, ihr.“

Mit erstaunlicher Geschwindigkeit zerpflückte sie den hilflosen Mann weiter, und erst als sein Kopf in ihren Mundwerkzeugen verschwand, hörte sein verzweifelter Kampf endlich auf.

„Hat- hat hat sie gerade… gesagt, was ich verstanden habe?“ stammelte Jasmi.

Rowenia nickte. „Ich glaube, wir sollen jetzt für sie arbeiten.“

Lesegruppenfragen

  1. Ja, das war’s, ehrlich, also abgesehen von den Bonus-Features. Ihr könnt also damit rechnen, dass ich euch demnächst befrage, was ihr als nächstes lesen wollt. Ich nehme auch Vorschläge entgegen, aber erwartet bitte nicht zu viel davon. Ich habe gerade wirklich noch eine Menge anderes zu tun und werde deshalb sehr darauf achten, dass der nächste Fortsetztungsroman – falls es dieses Jahr noch einen gibt, was nicht ganz feststeht – eine Geschichte wird, die sich vor allem für mich möglichst unangestrengt schreibt.
  2. Ich habe eine Weile überlegt, ob ich ein Problem damit habe, dass Mischa, Gennard, Morgan und Kara jetzt im Großen und Ganzen gar keine Rolle gespielt haben, und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich das vielleicht hätte, wenn es nicht nur der erste Teil einer Serie wäre, so aber nicht. Und ihr so?
  3. Fandet ihr das merkwürdig, dass die alle so ruhig auf der Plattform auf die Witwe warten, oder leuchtet euch das ein?
  4. Ich bin mir ja nicht so sicher, ob das eine gute Idee ist, dass Rowenia zweimal drüber nachdenkt, wie sie Janan und Jasmi anredet. Wie seht ihr das?
  5. Und, wie war’s jetzt, so insgesamt gesehen? Was fällt euch sonst noch ein?
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5 Responses to Gefallen (17) – Finis

  1. madove sagt:

    huch? ich hab eins verpaßt? oh, dann jetzt doppelte (immoment noch vor-)freude…!

  2. madove sagt:

    1.) Alles. Auch Schnitzel.

    2.) Oh, hm, stimmt.
    Wahrscheinlich fände ich es auch ausgesprochen lustig, den Helden des Reiches einen ganzen Roman lang mühsam zum Ort des Geschehens reisen zu lassen, nur um ihn dann zB knapp NICHT rechtzeitig ankommen zu lassen („Oh, mist.“). Aber da es ja ein Mehrteiler wird, ist das erst recht kein Problem. der Weg ist das Ziel.

    3.) Ich fand alles so merkwürdig, daß mir das gar nicht als merkwürdig aufgefallen ist..
    Also schön geschrieben, stellenweise richtig kunstvoll, aber sehr viel von dieser Welt-und Magiekonstruktion auf einmal. Insgesamt bin ich nicht sicher, wieviel daran lag, daß ich selber nicht alle Personen und diplomatischen Beziehungen präsent hatte, aber im Nachinein bleibt ein gewisses buntes Flackern und viele Fragezeichen. Wo kommt denn jetzt die Witwe her? War das alles von Anfang an Skreineechs Plan? Hat er jetzt drei oder vier Gefallene erlegt? Und was wird aus den anderen? Und der Hüter ist also noch da, weil er hat ja mehrere Herzen? Oder hab ich nicht aufgepaßt? Und seh ich das richtig, daß das Reich jetzt mehrfach zwischen Regen und Traufe hin- und hergependelt ist. um dann unter einer dreckigen Dusche zu landen?
    Also meinem Gefühl nach wäre ein erklärend-aufräumender Epilog oder ähnliches Bonusmaterial sehr willkommen, sodaß ich die Überlebenden zählen und die Toten betrauern kann.
    Und dann natürlich, hopphopp, die nächsten Bände!!!

    4.) Das war meine Lieblingsstelle!

    5.) Gesamteindruck: Daß ich Deine Dialoge und generell Deinen Stil mag, erwähne ich nicht nochmal. Die Welt ist schön, und glaubwürdig und dicht. Die Personen sind klasse, sowohl Haupt-als auch Nebencharaktere. Und die Handlung fand ich überwiegend sehr spannend, und soweit ich es beurteilen kann, gut konstruiert. Einziger Punkt ist wirklich die große Verwirrung. Also ich habe mich immer weitergehangelt mit dem Glauben „und später wird sich dann alles aufklären“, und jetzt isses schon vorbei?
    Aber das ist erstens sehr realistisch (mein Alltag fühlt sich eigentlich genauso an) und zweitens eine hervorragende Voraussetzung für die nächsten Bände, nicht wahr?

    6. Danke jedenfalls, daß Du Deine Bücher an uns ausprobierst. Das macht großen Spaß.

  3. Muriel sagt:

    Vielen Dank für deinen wie immer sehr freundlichen Kommentar. Das klingt ja immer kitschig, wenn Autoren sowas sagen (weil es kitschig ist, nehme ich an), aber es bedeutet mir sehr viel, dass ich Leuten mit meinen Geschichten Freude mache. Und diesmal musste ich auf die erste Rückmeldung ja auch zwei Tage warten, ein bisschen emotionaler Overkill ist also vielleicht verzeihlich.

    1. Schnitzel wäre eine Herausforderung. Muss also bis irgendwann später mal warten.
    2. Ich bin mir inzwischen nicht einmal mehr sicher, ob es eine gute Idee war, diese Frage zu stellen. Man weiß schließlich gar nicht, was die am Ende noch gemacht haben.
    3. Du hast schon Recht, da ist einiges unklar, und das ist durchaus nicht nur der beabsichtigten Mehrbändigkeit geschuldert, das ist teilweise auch einfach nur mein Fehler. Aber trotzdem wird sich im Weiteren alles aufklären. Im Bonusmaterial allerdings nicht mehr viel, fürchte ich.
    5. Ich bin ja mal gespannt, was ich jetzt direkt im Anschluss schreibe. Zurzeit tendiere ich zu Bright Outlook, weil mich das gerade am meisten interessiert, aber das kann nächste Woche auch wieder anders sein.

  4. Guinan sagt:

    1. Schon zu Ende? Das kam aber plötzlich. Da bleibt ein großer Haufen Verwirrung übrig.
    Ich fände es ja gut, wenn du gleich oder zumindest bald mit dem nächsten Teil weitermachst. Warum überhaupt splitten? Ein anständiger Fantasyroman fängt so bei ca. 1000 Seiten an.
    Wenn das für dich in zu viel Stress ausartet – ich freue mich auch über Bright Outlock (oder Menschenähnlich 2).
    Falls die Drängelei dich nervt – selbst Schuld, dann musst du dich eben mit den Cliffhangern etwas mehr zurückhalten.
    2. Mischa hat sich für mich zur Hauptidentifikationsfigur entwickelt, sie dürfte ruhig etwas mehr Raum haben.
    3. Spinnen können SEHR schnell laufen. Wohin hätten sie fliehen sollen? Das passt schon.
    4. Ich mag, wie Rowenia tickt.
    5. So manches Mal konnte ich dir nicht folgen, da fehlte mir Hintergrundwissen oder der Bezug zum Genre. Auch wenn ich viel Fantasy lese, irgendwas in dieser Art war noch nie dazwischen, auch nicht bei Filmen oder Spielen.
    Und ansonsten was madowe sagt. Ich kann’s mir ja jetzt einfach machen.

  5. […] hatte es ja (noch unter dem GDS-unfreundlichen Begriff „Bonus-Features“) angekündigt, und hier ist nun das Bonus-Material zu unserem letzten Fortsetzungsroman „Gefallen“. […]

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