Bright Outlook (3)

Pünktlich am Freitag, ihr kennt mich ja, erscheint natürlich der dritte Teil unseres interaktiven Fortsetzungsromans „Bright Outlook“. Und diesmal betreten wir Neuland. Wir ziehen völlig neue Saiten auf. Wir innovieren. Wir verlassen ausgetretene Pfade und den Laborkomplex für enorm aufwendige Außenaufnahmen, die euch als Zuschauer trotzdem keinen Cent mehr kosten. Was sagt ihr dazu?

Was bisher geschah

Im ersten Kapitel erwacht Claire und lernt die erste der anderen Versuchspersonen fürchten.

Im zweiten Kapitel  erwachen auch alle anderen. Die Tür zum zweiten Raum öffnet sich (wieder), und Claire beginnt eine Vorstellungsrunde.

Was heute geschieht

Verdammt. Warum wurde ihr erst jetzt klar, in was für eine Situation sie sich da gerade manövriert hatte? Sie hasste, was sie jetzt gleich sagen würde. Es gab einen Grund, aus dem sie seit Jahren alles tat, um jedes Gespräch darüber zu vermeiden und… Es war zu spät.

„… eigentlich Ärztin, aber seit ein paar Jahren kümmere ich mich hauptsächlich um meine Kinder und… unsere sozialen Verpflichtungen.“

Oh, toll, Claire, ganz groß, dachte sie. Nicht nur, dass du dir die wahrscheinlich dümmste denkbare Lüge überlegt hast, du hast es außerdem geschafft, trotzdem noch Hausfrau und Mutter zu sagen, wenn auch mit ein bisschen anderen Worten. Was auch nicht so ganz stimmte, aber wen hier ging das schon etwas an?

Dass sie in Wahrheit keine Ärztin war, konnte sich schon eher als Problem erweisen, nämlich genau dann, wenn jemand von ihnen sich verletzte, zum Beispiel an den ‚gefährdenden Elementen‘, von denen die junge Frau am Mikrofon gesprochen hatte.

Sie musste eben hoffen, dass ihre bisher drei Semester Medizinstudium ihr genug gebracht hatten, um drei Laien und ein Kind zu täuschen. Und natürlich, dass die drei Erwachsenen überhaupt Laien waren. Um Branco und das Emo-Mädchen machte sie sich keine großen Sorgen, aber ein pessimistischer Teil von ihr krümmte sich in Erwartung von Nelson Jeffries‘ ausgestreckter Hand, als er sie freudestrahlend als Kollegin begrüßte und sie nach ihrer Spezialisierung fragte. Orthopädin wäre wahrscheinlich eine gute Antwort, dachte sie mit einem Anflug von Galgenhumor.

Aber es war ja auch nicht richtig gelogen. Es stimmte ja beinahe Sie würde ja bald Ärztin werden. Wenn sie das Studium nicht wieder abbrach, wie die drei davor.

Warum tat sie sich sowas immer wieder an? Warum lernte sie nicht dazu? Warum musste sie sogar jetzt noch…

Aber der Kelch ging an ihr vorüber, vorerst.

„Nelson Jeffries. Ich bin 53 Jahre alt, Southern Baptist, Professor für Mathematik an der Browne University.“ Er lächelte sie zwar trotzdem hoffnungsvoll an, wahrscheinlich, weil sie die einzige war, die ihm aus seiner Perspektive nicht wie nutzloser Abschaum vorkam. Was natürlich nur daran lag, dass sie ihn belogen hatte. Aber zumindest bestand nicht die Gefahr, dass er sie gleich fragte, wie sie eine Alkaloid-Defizienz in einem tachykardischen Patienten mit Skleroderma severa behandeln würde, oder so ähnlich. Das reichte ihr erst einmal.

„Branco Tarassow. Im- und Export.“ Er sagte das in einem Tonfall, der deutlich zum Ausdruck brachte, dass er nicht nur nicht erwartete, dass ihm das jemand glaubte, sondern dass er davon außerdem persönlich beleidigt gewesen wäre.

„Ich bin Lora Barnell. Ich arbeite in der Stadtverwaltung von Phoenix.“

„Quest-ce que se passe?” fragte der Junge. „J’ai mal. Où est ma maman?“

„Er ist ein nutzloser weinerlicher Zwerg“, übersetzte Branco, und fügte an den Jungen gewandt hinzu: „Pas ici. La ferme.“

Das Kind sank in sich zusammen und trat einen Schritt zurück.

„Naja“, sagte Claire zu Professor Jeffries, so gut gelaunt, wie sie konnte, „dann sollten Sie wohl am besten mal einen Blick auf dieses Ziffernfeld werfen. Vielleicht fällt Ihnen ja ein, wie es gemeint sein könnte.“

Er verschränkte die Arme vor sich. „Es tut mir Leid“, sagte er, „Aber ich bin nicht bereit, mich den entwürdigenden Spielen zu unterwerfen, die unsere Entführer sich offenbar für uns ausgedacht haben.“

Branco baute sich vor ihm auf und legte eine Hand auf seine Schulter. „Ich wäre bereit, an deiner Stelle. Überleg’s dir vielleicht noch mal.“

„Was… Was wollen Sie damit sagen?“ fragte Jeffries, mehr entrüstet als eingeschüchtert.

„Dass es für uns alle besser ist, wenn wir gemeinsam als Team versuchen, hier rauszukommen. Und dass ich dir so lange einen Finger nach dem anderen breche, bis du das eingesehen hast.“

Jeffries öffnete seinen Mund und holte empört Luft, um etwas zu antworten, schien sich aber noch rechtzeitig zu besinnen. Er versuchte, einen Schritt zurückzutreten, aber Branco hielt ihn an seiner Schulter fest.

„Überleg’s dir gut“, sagte der riesige Mann mit dem Bürstenhaarschnitt. „Das hier ist nicht irgendein bescheuertes Uniprojekt. Die Leute haben uns betäubt und entführt und hier eingesperrt, die meinen es ernst. Es geht um unser Leben, und deshalb ficken wir hier nicht rum, sondern wir tun, was wir tun müssen. Klar?“

Der Professor blickte kurz zu Claire hinüber. Natürlich. Sie war ja immerhin seine einzige Verbündete hier, als Akademikerin, und so…

„Branco“, sagte sie leise, „Ich glaube nicht, dass Professor Jeffries es böse gemeint hat. Es ist für uns alle keine einfache Situation.“

Sie warf einen hilfesuchenden Blick zu dem schwarzhaarigen Mädchen mit den Ohrpiercings, das sich als Lora vorgestellt hatte. Sie wusste selbst nicht genau, welche Art von Unterstützung sie sich von ihr erhoffte, aber sie bekam jedenfalls genau keine. Lora betrachtete angestrengt die nackte Betonwand, als wäre ein Fluchtwegplan darauf gezeichnet.

Branco nahm seine Hand von der Schulter des Professors und streckte sich, was ihn noch größer aussehen ließ, als er ohnehin schon war.

„Wie sieht’s aus?“ fragte er, als hätte er Claire nicht gehört. „Tun Sie uns den kleinen Gefallen und schauen mal, ob Sie den Code finden?“

„Ich… wüsste nicht, wie ich da helfen könnte. Ich kann genauso wie Sie-“

„Versuchen Sie’s doch einfach mal, hm?“ schlug Claire vor.

Himmel. War außer ihr niemandem hier daran gelegen, dass sie nicht anfingen, einander zu zerfleischen, bevor sie auch nur versucht hatten, zu entkommen?

Jeffries seufzte und schüttelte seinen Kopf.

„Ich stehe zu meinen Prinzipien“, sagte er, „Und ich lasse mich von Ihnen ganz bestimmt nicht ins Bockshorn jagen. Wenn Shadrach, Meshab und A-“

„Deux, trois, cinque, sept.“

„Was?“ fragten Branco und Claire gleichzeitig, und auch Lora drehte sich zu dem Jungen um. Er stand da und betrachtete nachdenklich das Ziffernfeld.

„Zwei, drei, fünf, sieben…“ murmelte Branco. „Wie meint er das?“

„Die Zeichen über dem Display!“ sagte Claire. Dreieck, Fünfeck, Siebeneck. Es gibt kein Zweieck, aber die Linie ist wohl die beste mögliche Annäherung.“

„Dann ist das der Code?“ fragte Lora. „Kann das wirklich so einfach sein?“

„Probieren Sie’s aus, Professor“, sagte Branco, in einem Tonfall, der deutlich machte, dass es weder ein Vorschlag noch eine Bitte war.

Jeffries schnaubte und drehte sich zu ihm um. „Wissen Sie“, begann er mit erhobenem Zeigefinger, „Wissen Sie… Wie kommen sie überhaupt auf die Idee, mir Befehle zu geben? Ich glaube kaum, dass ich es-“

Branco tat einen Schritt auf den Professor zu, packte ihn am Kragen und hob ihn hoch, bis er ihm direkt in die Augen sehen konnte.

„Ich glaube, doch“, knurrte er.

Der kleine Junge lachte auf und zeigte auf Jeffries, der hilflos mit den Beinen zappelnd mit hochrotem Kopf im Griff des Riesen hing.

„Zwei, drei, fünf, sieben“, sagte Branco. „Ich weiß nicht, wie lange man Mathematik studiert haben muss, um das eintippen zu können, aber bestimmt schaffen Sie’s, wenn Sie sich richtig Mühe geben.“

„Branco, lassen Sie ihn bitte los“, sagte Claire. „Ist doch egal, wer von uns den Code eingibt. Lassen Sie’s mich machen.“

Branco starrte Professor Jeffries noch eineinhalb Sekunden lang an, dann warf er ihn zu Boden und zuckte mit den Schultern.

„Meinetwegen.“

Jeffries landete mit einem Aufschrei auf seinem Hintern und konnte sich gerade noch mit den Händen abstützen, um nicht mit dem Kopf aufzuschlagen.

Auch der Junge schrie erschrocken auf. Nur Lora stand einfach nur da, ihrem Gesichtsausdruck nach eher genervt als besorgt.

„Ist alles in Ordnung?“ fragte Claire.

Der Professor nickte und bedeutete ihr mit einer Geste seiner erhobenen flachen Hand, dass er von niemandem Hilfe wollte. Auch gut.

„Kann jederzeit losgehen“, knurrte Branco.

Claire schlurfte mit geballten Fäusten und zusammengebissenen Zähnen zu dem Eingabefeld und tippte auf die 2, die 3, die 5 und die 7, und dann auf Eingabe.

Nichts passierte.

„Es ist nichts passiert“, sagte sie.

„Ist das so?“ fragte Branco.

Der Lautsprecher knackte, und die Stimme sagte: „Um Ihre Motivation aufrecht zu erhalten, weisen wir Sie darauf hin, dass Sie gelegentlich für Ihre Lösungen neben dem Zugang zu einem neuen Raum zusätzliche Belohnungen erhalten werden. Zur Veranschaulichung dieses Prinzips wartet die erste derartige Belohnung bereits hinter dieser Tür auf Sie. Die Bright Outlook Laboratorien legen Wert darauf, ausdrücklich zu betonen, dass die Natur dieser Belohnungen nicht zwangsläufig vorteilhaft sein wird.“

Lora schnaubte. „Und jetzt?“

Jeffries rappelte sich auf und stapfte auf Branco zu. Nicht doch, dachte Claire.

„Junger Mann, Sie werden sich bei mir entschuldigen!“ sagte er.

„Klappe zu“, grollte der Riese.

„Je déteste la dispute“, murmelte der Junge leise.

„Lassen Sie ihn doch einfach in Ruhe“, stöhnte das schwarzhaarige Mädchen. „Wenn er Sie totschlägt, ist wahrscheinlich als Nächstes eine von uns dran, und ich hab keinen Bock, okay?“

Branco drehte sich kurz zu ihr um, entschied dann aber augenscheinlich, dass es seine Zeit nicht wert war, etwas zu erwidern.

„Peut-être c’est un série de nombres premiers…?“

„Eh? Qu’est-ce que tu sais de nombres premiers, nain?”

Der Junge zuckte die Schultern und grinste. „J’suis astucieux.“

Branco schüttelte den Kopf.

„Versuchen Sie mal 11“, sagte er.

Claire seufzte und tippte „11“ und drückte die Eingabe-Taste.

Es klickte, und die Tür schwang langsam auf.

Claire betrachtete sie mit halb offenem Mund und vorwurfsvollem Blick. Echt jetzt? Immerhin nicht 123.

„Die Bright Outlook Laboratorien beglückwünschen Sie zur Lösung Ihres ersten Rätsels!“ sagte die Stimme aus dem Lautsprecher.

Branco schenkte dem kleinen Jungen ein anerkennendes Nicken, und das Kind strahlte. Claire wusste nicht, ob sie mit ihm lächeln oder weinen sollte.

Hinter der Tür wartete noch ein weiterer Raum, der genau so aussah wie der, in dem sie sich jetzt befanden, mit dem einzigen Unterschied, dass inmitten von einem grob kreisförmigen mit Konfetti bestreuten Gebiet ein kleiner schwarzer Revolver auf dem Betonboden lag.

******************************************

„Hffff… Shit!“

Mark spähte angestrengt in den Rückspiegel seines Porsche Cayenne, aber er konnte in der Dunkelheit und durch den Regen nicht mehr erkennen als den Frontscheinwerfer und das Blaulicht des Polizisten hinter sich. Ein Scheinwerfer, also ein Motorrad, also nur ein Polizist. Er lachte nervös auf. Als ob das einen Unterschied machen würde.

Der Polizist ließ noch einmal seine Sirene kurz aufheulen, und Mark suchte hektisch am Straßenrand nach einer geeigneten Stelle, um anzuhalten und rechts ran zu fahren.

Noch einmal der Sirenenton.

„Ja, schon gut“, murmelte er, setzte den Blinker und hielt zwischen zwei Bäumen an.

„Was ist los, Daddy?“

Er drehte sich zu Jacky um und legte ihr eine Hand auf die Schulter.

„Keine Sorge, Liebling, alles in Ordnung. Daddy ist nur aus Versehen ein bisschen zu schnell gefahren und muss dafür ein Bußgeld bezahlen.“

Er drehte sich noch ein bisschen weiter und sah durch die Heckscheibe, wie der Polizist sein Motorrad abstellte und ein Bein über den Sitz schwang. Außer dem Klopfen des Regens auf dem Dach seines Autos war nichts zu hören, als der Beamte sich mit langsamen, vorsichtigen Schritten dem Cayenne näherte, die rechte Hand nicht ganz auf der Waffe an seinem Gürtel, aber doch sehr nahe daran.

‚Rechnet der damit, dass ich gleich meine Uzi raushole, oder wie?‘

Mark konnte sie nur im schummrigen Rot seiner Rücklichter sehen und wurde darüber hinaus noch durch den Scheinwerfer des Motorrads geblendet, auch wenn der nicht direkt auf ihn gerichtet war, aber je näher sie kam, desto sicherer war er sich, dass es sich um eine Polizistin handelte.

Er drückte den Fensterheber und ließ die Scheibe in der Fahrertür herunter.

„Können wir jetzt weiterfahren?“

Er lächelte und streichelte Jacky übers Knie.

„Noch nicht, aber gleich. Warte noch kurz.“

Der Strahl einer riesigen Taschenlampe, die ihm in diesem Moment wie ein Flutlicht erschien, traf ihn direkt ins Gesicht, als er sich wieder der Polizistin zuwandte.

Reflexartig hielt er eine Hand vor seine Augen.

„Ho! Können Sie das Ding bitte ein bisschen woanders hinleuchten? Das tut ja weh!“

„Bitte legen Sie beide Hände auf das Lenkrad, Sir“, sagte sie, ohne die Taschenlampe einen Millimeter zu senken.

„Ja, sofort“, antwortete Mark, während er nach dem Handschuhfach griff. „Sie wollen bestimmt die Fahrzeugpa-“

Legen Sie beide Hände auf das Lenkrad; jetzt!“

„Whoa, schon gut. Immer mit der Ruhe.“ Er tat es. „Was habe ich denn-“

„Schalten Sie die Innenbeleuchtung Ihres Fahrzeugs ein, Sir.“

„Darf ich dafür die Hände von meinem Lenkrad nehmen, oder soll ich es mal mit dem Mund versuchen?“ fragte er grinsend.

„Sir, bitte folgen Sie meinen Anweisungen unverzüglich. Sie ersparen uns beiden damit unnötige Schwierigkeiten.“

Verdammt. Sie arbeitete anscheinend echt nicht gerne im Regen. Schmunzelnd drückte Mark den Knopf für die kleine Lampe über ihm.

„Legen Sie jetzt wieder beide Hände auf Ihr Lenkrad.“

Noch immer schmunzelnd legte er beide Hände auf sein Lenkrad.

„Daddy, warum ist die böse Frau so gemein zu dir?“

„Bitte fordern Sie das Kind auf, sich ruhig zu verhalten, Sir.“

Na, jetzt war aber auch mal gut.

Er wandte sich direkt ihr zu und blinzelte in das Licht der Taschenlampe.

„Meine Tochter heißt Jacky, und Kinder sind nun einmal Kinder. Und ich hatte Sie schon gebeten, die Taschenlampe nicht-“

„Bitte händigen Sie mir Ihren Führerschein, Fahrzeugpapiere und Versicherungsnachweis aus, Sir.“

„Daddy?“

„Ist schon gut, Liebling. Alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen, wir sind gleich fertig hier, und dann wird die nette Polizistin-“

„Sir, bitte händigen Sie mir jetzt Ihren Führerschein, Fahrzeugpapiere und Versicherungsnachweis aus.“

‚Haben sie hier in Pennsylvania jetzt Terminatoren in der Highway Patrol?‘

„Mach ich gleich, Officer. Sie hatten mich doch selbst gebeten… Ach, schon gut.“

Er beugte sich zur Seite und fummelte an dem Handschuhfach herum. Das verdammte Ding klemmte natürlich. Genau deshalb war er schon zweimal in der Werkstatt gewesen, und immer hatte der Kerl ihm lachend gezeigt, dass alles blendend in Ordnung war und das Fach sich kinderleicht öffnen ließ.

Ob wohl Wasserflecken auf den Lederbezügen an der Tür bleiben würden?

„Daddy, ich hab Angst.“

„Ist gleich vorbei, Liebling.“

Er zerrte und rüttelte an dem Griff – da, endlich gab das verdammte Ding mit einem lauten Knacken nach.

„Sir, bitte vermeiden Sie plötzliche, hastige Bewegungen.“

„Ja, Himmel noch mal, wollen Sie die Papiere jetzt sehen oder nicht?“

Ein bis zwei Herzschläge herrschte eine sehr unangenehme Stille, während ihm klar wurde, dass es wahrscheinlich nicht sehr geschickt gewesen war, sie so anzufahren.

„Ich will nach Hause“, sagte Jacky.

Die Taschenlampe entfernte sich ein wenig, als die Polizistin von seiner Tür zurücktrat.

„Steigen Sie bitte aus Ihrem Fahrzeug, Sir.“

Er seufzte und lehnte sich ein wenig aus dem Fenster, um sie besser sehen zu können. Natürlich sah er weiterhin vor Allem diese vermaledeite Taschenlampe, die ihm immer noch direkt ins Gesicht leuchtete.

Was wollte sie denn bloß von ihm?

Er versuchte, seinen vernünftigsten, freundlichsten, ruhigsten Tonfall anzuschlagen: „Muss das wirklich sein, Officer? Wissen Sie, ich hatte auch einen anstrengenden Tag, und meine Frau wartet auf uns, es ist schon spät, und ich weiß, dass ich zu schnell gefahren bin. Es tut mir Leid, dass ich die Nerven verloren habe. Können Sie mir nicht einfach ein Ticket schreiben und mich weiterfahren lassen?“

„Steigen Sie jetzt aus Ihrem Fahrzeug, Sir“, wiederholte sie, und gerade als er sich fragte, ob sie wirklich ein Roboter aus der Zukunft sein könnte, fügte sie hinzu: „Ich mache auch nur meinen Job. Bitte machen Sie das nicht schwieriger, als es sein muss.“

„Ich meine doch nur, dass das alles überhaupt nicht nötig ist, oder? Ich zeige Ihnen gerne mein-“

„Sir, ich hatte Ihnen bereits erklärt, dass Sie meinen Anweisungen Folge leisten sollten, um die Situation nicht unnötig zu verkomplizieren.“

Er seufzte. Na gut, dann hatte er wohl keine Wahl. Mark öffnete die Tür und stieg aus. Schon nach wenigen Sekunden war sein Hemd völlig durchnässt und er fror, obwohl es eigentlich gar nicht so kalt war. 9°C laut der Anzeige im Auto.

„Was haben Sie jetzt vor? Soll ich auf einem Bein stehen, oder an meine Nase fassen?“

Mark wusste, dass es eigentlich keinen Sinn ergab, mitzuspielen, falls sie das wollte. Er hatte das Recht, den Test zu verweigern, und er hatte nichts zu gewinnen, indem er teilnahm. Andererseits war er sich sehr deutlich der Tatsache bewusst, dass er hier ganz alleine mitten in der Nacht an einer menschenverlassenen Landstraße stand und die einzige Zeugin seine fünfjährige Tochter war.

„Stehen Sie unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen?“

„Nein“, antwortete Mark. „Ich trinke nicht, ich rauche nicht mal, und illegale Drogen nehme ich schon gar nicht. Darf ich jetzt wieder einsteigen, oder soll ich noch Männchen machen oder einen Stock für Sie apportieren, bis meine Schuhe völlig ruiniert sind?“

Die hatten vierhundert Dollar gekostet. Pro Stück.

„Bitte gehen Sie um Ihr Fahrzeug herum und stützen Ihre Arme auf die Motorhaube, Sir.“

„Das ist nicht Ihr Ernst, oder? Wissen Sie, dass Sie einen begründeten Verdacht brauchen, um-“

„Was ich für einen Verdacht habe, und wie begründet der ist, erfahren Sie schon noch, Sir. Bis dahin tun Sie, was ich Ihnen sage, oder ich werde unmittelbaren Zwang anwenden.“

Mark stöhnte und stapfte kopfschüttelnd zur Motorhaube seines Cayenne. Lustlos legte er seine Hände auf das warme nasse Blech.

„Gut so?“

Sie trat hinter ihn und hakte einen ihrer Stiefel vor seine Schienbeine. In einer routinierten Bewegung zog sie seine Füße ein Stück zurück und trat sie dann etwas mehr als schulterweit auseinander, bevor er überhaupt richtig mitbekommen hatte, was geschah.

„Hey!“

„Gut so.“

Sie fuhr mit ihren Handschuhen durch seine Haare. Was zum Heiligen Schellfisch dachte sie denn, da zu finden? Immerhin konnte sie die Frisur nicht ruinieren, die war jetzt sowieso hin. Sogar seine Hose klebte jetzt schon an seinen Beinen. Und er hatte noch über eine Stunde Fahrt vor sich, bis er sich umziehen konnte. In diesem Moment wusste er, dass es der Polizistin leidtun würde.

„Officer, können Sie mir bitte Ihren Namen sagen, und Ihre Markennummer?“

Er hörte, wie sich eine Autotür öffnete und spähte über die Motorhaube, so gut er das aus seiner Position konnte.

„Halten Sie still, Sir.“

„Daddy, was macht die böse Frau da mit dir?“

„Weisen Sie bitte das Kind an, umgehend in das Fahrzeug zurückzukehren.“

Schon wieder ‚das Kind‘. Aber diesmal sagte er nichts mehr dazu. Vielleicht hätte er von Anfang an anders an die Sache herangehen sollen.

„Alles in Ordnung Jacky. Steig schnell wieder ein, umso schneller können wir weiterfahren. Du wirst sonst nur auch ganz nass wie Daddy.“

„Ich möchte aber bei dir bleiben.“

Die Hände der Polizistin begrabschten nun sehr grob seine Arme und seinen Oberkörper. Er musste was unternehmen, sonst würde sie es gleich finden. Er wollte gar nicht darüber nachdenken, was dann los wäre.

„Jacky!“ sagte er, in einem Tonfall, der für einen Außenstehenden ernst klingen mochte, der nicht wusste, dass das in seinen Spielen mit ihr oft so lief.

Jacky lachte und stampfte mit dem Fuß auf. Wasser spritzte bis an ihre Knie.

„Ich will aber draußen bleiben!“ rief sie.

„Sir, bitte weisen Sie das Kind an, in das Fahrzeug zurückzukehren.“

Jacky lachte und sprang auf ihn zu.

Die Polizistin ließ ihn los und trat einen Schritt zurück.

„Bitte bringen Sie das Kind zurück in das Fahrzeug und schließen Sie die Tür, damit ich fortfahren kann.“

Er stöhnte und ließ sich fallen. Um sicher zu gehen, dass sie verstand, was er vorführen wollte, griff er sich noch mit seiner linken Hand an die Brust. Eigentlich hätte es keinen besonderen Unterschied mehr machen sollen, er war sowieso nass bis auf die Knochen, aber es fühlte sich noch mal viel ekliger und nasser und kälter an, in der Pfütze am Straßenrand zu liegen.

„Daddy!“

Seine Tochter warf sich auf ihn. Er stöhnte leise und leidend.

„Daddy, was hast du?“

Die Polizistin stieß ein vage unzufriedenes Knurren aus, kniete neben ihm nieder, legte die Taschenlampe ab und schob Jacky zur Seite. Sie streckte eine Hand nach ihm aus-

„Au! Was…?“

Verwirrt blinzelte sie aus stahlblauen Augen die Spritze in seiner Hand an, als er sich aufrichtete.

Ihre Hand tastete nach der Waffe an ihrer Hüfte, aber sie hatte schon nicht mehr genug Kontrolle über ihre Finger, um die Sicherung am Holster zu lösen.

Das Mittel in der Ampulle wirkte schnell.

Lesegruppenfragen

  1. Seid ihr enttäuscht von Claires Berufslüge? Wahrscheinlich habt ihr mehr von mir erwartet, oder?
  2. War das jetzt so in Ordnung, dass der Junge das Rätsel gelöst hat, oder war euch das zu gewollt? Ich war ja eh dagegen, aber das ist natürlich keine Ausrede.
  3. Wie kam die Außenszene mit der Polizistin bei euch an? Ich hatte Angst, dass sie zu langweilig ist, aber Keoni fand das gar nicht. Und ihr so?
  4. Hättet ihr auch so reagiert wie Mark? Ich meine, abgesehen von der Sache zum Schluss mit der Spritze.

Interaktivitätsfragen:

A) Wer soll den Revolver kriegen?

B) Wer soll das nächste Rätsel lösen?

C) Soll Mark in der Geschichte noch einmal auftauchen?

D) Und wer soll im nächsten Raum verletzt werden?

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19 Responses to Bright Outlook (3)

  1. Lange ersehnt, endlich ist es da… wohin ist der Beitrag vorhin eigentlich wieder verschwunden?

    1. Da ich mich einfach überraschen ließ, bin ich auch nicht enttäuscht. Wenn hinter der Hausfrauen-Geschichte aber nicht ein knackiges Geheimnis steht, werde ich schon enttäuscht sein 😉

    2. Da ich sowieso dagegen war, dass der Junge das Rätsel löst, fand ich das natürlich ganz doll doof 😉

    3. Langweilig fand ich sie nicht, wenn auch etwas überraschend. Ich habe eigentlich mit einem Kammerspiel gerechnet und nicht damit, dass plötzlich ganz neue Schauplätze und Handlungsstränge außerhalb des Laboratoriums auftauchen.

    4. Natürlich, bis hin zur Spritze 😉 Nein, ich persönlich wäre wahrscheinlich noch ein Stück widerspenstiger gewesen, da ich grundsätzlich ein Problem mit Autoritätspersonen habe. Allerdings hat mich ein bisschen gewundert, warum Mark nicht ein bisschen kooperativer war – schließlich hatte er ja ganz offensichtlich etwas zu verbergen und hätte versuchen müssen, eine Durchsuchung mit allen Mitteln abzuwenden.

    A) Jeffries. Der wirkt auf mich, als würde er unter Druck am ehesten ausflippen – so einer braucht natürlich eine Waffe.

    B) Ich gebe noch einmal meine Stimme für Branco ab. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sich hinter seiner brutalen Fassade ein hochintelligenter Geist versteckt.

    C) Natürlich, wenn du schon einen neuen Handlungsstrang aufmachst, solltest du ihn auch weiterführen.

    D) Lora, damit sie mal ein bisschen aus ihrer Lethargie gerissen wird.

  2. Muriel sagt:

    @nothingelse89:

    wohin ist der Beitrag vorhin eigentlich wieder verschwunden?

    Ich habe nur beim Verfassen des Entwurfes versehentlich die falsche Schaltfläche erwischt. Hast du schon die Version mit den Fragen gesehen, oder noch die ohne?

    1. Ähm… Ja… Mal sehen.

    3. So war es auch eigentlich geplant. Aber erstens fand ich die Idee irgendwie schön, die jetzt kommt, und zweitens wäre die Geschichte sonst wirklich arg kurz geworden..

    4. Naja. Vielleicht hatte er ja aus der Eskalation auch einen Vorteil.

    A) Klarer Fall.
    B) Ist doch immer so. Dafür braucht es keine Beweise.
    C) Nur zur Klarstellung, auch für weitere Teilnehmer: Der Handlungsstrang bleibt natürlich sowieso. Hab ich jetzt zuviel verraten?

  3. malefue sagt:

    ich glaube ich ändere meine strategie.
    ich kopiere einfach alle teile in ein dokument, und wenn du fertig bist, lese ich es. ich bin einfach nicht der typ für fortsetzungsgeschichten.
    aber trotzdem: danke für den lesestoff.

  4. Die erste Version habe ich gar nicht gesehen, mein Feedreader hat mir ein paar Sätze angezeigt und als ich ihm hierher gefolgt bin, war die Vorabversion schon weg – das war eine gute Stunde, bevor das dritte Kapitel endgültig online war.

    zu B: Ich habe eben eine Vorliebe für vielschichtige Charaktere – bisher war Branco nur groß und brutal und das wars. Außerdem wirkt er bisher wie ein ziemlicher Soziopath und da nimmt die Gefährlichkeit auch mit der Intelligenz zu. Aber ich fürchte, ich werde hier sowieso keine Mehrheit bekommen 😉

  5. Muriel sagt:

    @malefue: Ich nehm’s dir nicht übel. Das sage ich natürlich nur, um dich als Leser nicht ganz zu vergraulen.
    @nothingelse89: Ich lasse einfach so lange abstimmen, bis das gewünschte Ergebnis eintritt.
    Was für Kanzler gut ist, kann für Muriel nicht schlecht sein.

  6. Muriel sagt:

    Ja?
    Das mit dem Kopieren kannst du dir übrigens sparen. Ich packe sowieso am Ende immer noch mal alles in ein PDF, ohne so recht zu wissen, warum. Du wärst dann wenigstens mal ein Grund dafür.

  7. Guinan sagt:

    1. Ich rechne auch damit, dass sich später daraus was entwickelt. So ist es etwas dürftig.
    2. Zu einfach, lieblos/lustlos runtergeschrieben.
    3. Sehr gut, sehr spannend.
    4. Ich verhalte mich allgemein umgänglicher, insbesondere gegenüber Fremden. Dass Mark anders reagiert, macht die Sache aber interessanter.
    1. Jeffries – nachdem er sich gegen Branco durchsetzen musste.
    2. Lora – um sie mehr ins Spiel zu bringen. Man kennt sie noch gar nicht.
    3. Ja.
    4. Branco – weil es ihm schwer fallen wird, Hilfe anzunehmen.

    @malefue: Für die PDF-Version habe ich mich bei Nimmermehr entschieden, ohne die Kommentare war es aber wirklich nur der halbe Spaß.

  8. malefue sagt:

    na, bei dem service ist es ja kein wunder dass du nur fanboys und -girls als leser hast…

    @Guinan: dann muss ich nur noch die kommentare kopieren.

  9. Günther sagt:

    1. Schließe mich meinen Vorrednern (-innen?) an. Was es interessant macht ist, dass sie es für nötig hält, zu lügen.

    2. Schon ein Bisschen sehr gewollt. Das 2, 3, 5, 7 war noch glaubwürdig, die Primzahlen nicht mehr ganz so.

    3. Nö, überhaupt nicht langweilig. Das Einzige, was mir gegen den Strich geht, ist die unvollständige Übersetzung: „Daddy, was hast du?“ Brr… das nervt mich auch in englischen Filmen immer.

    4. In Deutschland hätte ich mir wohl nicht so viel gefallen gelassen… in Amerika weiß man nicht, wie die Polizisten so drauf sind.

    A: Jeffries, weil er keine Lust hat, sich von dem Fleischberg alles gefallen zu lassen. Und was nothingelse sagt.

    B: Der Ju– Nee, halt. Branco ist mir noch zu unsympathisch, als dass ich ihm die Gelgenheit geben würde, Intellekt zu beweisen (oder erstmal zu bekommen). Stimme daher auch für Lora.

    C: Ja. Du hast doch nicht erwahrtet, dass da eine andere Antwort kommt? 😉

    D: Lora.

  10. madove sagt:

    1. Ich auch. Neugierig auf die Wahrheit hinter der Lüge. Mich versehentlich als Hausfrau auszugeben, würde mich aber auch stören, wenn nichts spannendes dahintersteckt.

    2. Aus meiner Erfahrung heraus ist es sehr plausibel, daß der anwesende gelernte Mathematiker sich selber unbrauchbar macht, statt das mathematische Rätsel rauszukriegen. Natürlich wirkt das mit dem Kind etwas gewollt (ohne Deine Schuld, schonklar), aber wir wissen ja noch nicht, was es für ein Kind ist. Mit mir als Kind hätte das zB auch klappen können…

    3. Ich fand sie überhaupt nicht langweilig, eher SEHR spannend, auch wenn ich am Anfang eher den Eindruck hatte, daß die unangenehme Überraschung von der Polizistin kommen wird.

    @Günther Meiner Erfahrung nach wachsen auch hier viele Kinder mit soviel denglischen Serien auf, daß sie „Daddy“ für eine normale Kosebezichnung für ihren Vater halten. Was sie dann dadurch irgendwann auch ist.

    4. In Deutschland ja, ähnlich entspannt und locker, vielleicht ein bißchen weniger frech. In den USA hätte ich deutlich mehr Angst und würde deutlicher kuschen, fürchte ich.

    A) Irgendjemand instabiles. Jeffries oder Lora.

    B) Lora.

    C) Egal. Klar, der Handlungsstrang soll irgendwie weitergehen (MEHR! Von ALLEM!), aber an Mark selber hängt mein Herz bisher nicht explizit. Von sich überzeugter arroganter.

    D) Sinnvoll wäre natürlich Branco, aber mit dem Auftreten der Pistole verliert er ja sowieso seine eindeutige körperliche Überlegenheit. Hm, ich glaub, da enthalte ich mich. Ich will irgendwie niemandem wehtun, wenn ich nicht wirklich davon überzeugt bin 😉

  11. madove sagt:

    Oh, ich habe das Substantiv für Mark in C vergessen. Ich weiß auch gar nicht mehr, welches ich meinte. Sowas wie Schnösel? Oder doch nur Typ? Aber es war was anderes. Ach, egal.

  12. Joan sagt:

    1. Jepp. Sie hätte mindestens ne Prostituierte sein können. Wobei meine Vorredner Recht haben… wenn sie´s für nötig hält, zu lügen, kommt ja vielleicht noch was.
    2. Kleines Mathegenie, jaja… er wirkte plötzlich viel „erwachsener“, will heißen, weniger kindlich und unsicher, als im zweiten Teil. Das ging zu glatt.
    3. Ich fands spannend, ich dachte bis zum Ende, sie betäubt ihn…
    4. Nicht ganz so patzig, dafür hätte ich viel früher gefragt, wie sie heißt, auf welcher Rechtsgrundlage sie das machen zu können meint und wer ihr Vorgesetzter ist.

    A. Nicht Branco, der ist gewalttätig genug.
    B. Lora, damit sie sich mal einbringt.
    C. Unbedingt. Typen, die starke Betäubungsmittel UND kleine Kinder spazieren fahren, sind doch immer einen zweiten Blick wert.
    D. Jeffries, der nervt.

  13. Muriel sagt:

    Ach, manchmal seid ihr aber auch schwierig.
    Vielen Dank für die Antworten und eure Stimmen; ich schaue mal, was mir einfällt.
    @madove: 2. Da muss ich jetzt widersprechen. Das ist natürlich schon meine Schuld.

  14. Muriel sagt:

    Ich fasse wie gewohn das Abstimmungsergebnis zusammen und bitte ggf. um Richtistellung:
    A. 3 Jeffries, 1 Jeffries oder Lora, 1 nicht Branco
    B: 4 Lora, 1 Branco
    C: 4 Ja, 1 egal
    D: 2 Lora, 1 Branco, 1 Jeffries, 1 Enthaltung
    Wir haben damit zu jeder Frage mindestens eine einfache Mehrheit, und die reicht uns ja. Danke.

  15. Ich will dich ja nicht unter Druck setzen oder so… aber wann gehts mit „Bright Outlook“ denn mal weiter? 😉 Ich warte schon gespannt…

  16. madove sagt:

    wow, das war ja prompte lieferung…!

  17. Muriel sagt:

    Wir von überschaubare Relevanz nehmen die Wünsche unserer Leser sehr ernst.

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