Yours to keep (7)

Nuff said.

(Die bisherigen 6 Episoden findet ihr auf der Geschichten-Seite.)

„Was soll das heißen, Sie wissen nicht, ob er tot ist? Warum soll das mein Problem sein?“

Amit stöhnt, nimmt das Telefon in die andere Hand und lehnt seine Stirn gegen das angenehm kühle Glas des Fensters. Sein Blick auf Jerusalem ist nicht so spektakulär wie Meirs, aber Meir ist auch ein Vollidiot, der in ernste Schwierigkeiten geraten würde, wenn das Finanzamt ihn einmal fragte, woher er all sein Geld hat.

Amit ist immer bescheiden geblieben. Er kann den Felsendom sehen, wenn auch nur ein kleines Stück von weitem, aber das reicht ihm. Und er ist klug genug, ein Gewerbe angemeldet zu haben, über das er so ziemlich alle seine Einnahmen offen erklärte.

„Ja, das verstehe ich schon, klar wollen Sie das, aber wenn Sie mir sagen, es soll wie ein Unfall aussehen, und dann…“

Er stöhnt noch einmal. Es ist ihm egal, ob der Klient ihn hört. Der Kerl ist sowieso ein Arsch, und vielleicht bringt es ihn ein bisschen zum Nachdenken, wenn er mitbekommt, dass er dem Ex-Mossad-Agenten, den er angeheuert hat, weil er so gut darin ist, Leute zu finden und zu töten, gewaltig auf die Nerven geht.

Natürlich nicht. Amit stößt sich mit der freien Hand von seinem Fenster ab und beginnt, in seinem Appartement auf und ab zu tigern.

„Ich kann nichts dafür, dass die zu dämlich waren, seine Leiche zu finden. Ich habe gesehen, wie er…  Passen Sie auf. Ich… Nein, halten Sie jetzt den Mund und hören Sie zu!“

Der Klient verstummt. Vielleicht ist ihm gerade zum ersten Mal klar geworden, mit wem er redet.

Amit bleibt vor seinem Küchentisch stehen, auf dem noch die Jerusalem Post von heute Morgen liegt, deren Titelblatt ausnahmsweise einmal nicht von einem Selbstmordanschlag oder einem Terrorangriff oder den Palästinensern oder den Ägyptern oder dem Iran kündet, sondern von einer rätselhaften Explosion in Russland, die große Teile von Yakutsk in Schutt und Asche gelegt und Zehntausende Menschen das Leben gekostet hat. Niemand will ein islamistisches Attentat ausschließen, aber Amit hat den Verdacht, dass etwas anderes dahinter steckt.

Was wollen Islamisten in Yakutsk? Wahrscheinlich hat irgendein besoffener Soldat aus Versehen einen alten Sprengkopf gezündet, oder irgendeinen besoffener General hat den Dritten Weltkrieg befohlen, oder irgendein besoffener Techniker hat das falsche Kabel durchgeschnitten.

Der Klient hat inzwischen wieder zu Worten gefunden und sein überhebliches Genörgel fortgesetzt.

„Wir hatten eine Abmachung. Ich töte die Zielperson, und Sie zahlen. Mein Teil der Abmachung ist erledigt. Erledigen Sie Ihren, oder ich erledige Sie. … Weil ich es Ihnen sage. Sie können mir das glauben, oder Sie können einfach trotzdem zahlen. Ihre Entscheidung. Sie haben 18 Stunden.“

Er legt auf, zieht die Glock 17 aus seinem Hosenbund und wirbelt herum.

„Wie sind Sie hier rein…?“

Der angefangene Satz läuft in staunendes Schweigen aus.

Vor ihm steht die erste buchstäblich atemberaubende Frau, die er je gesehen hat. Er starrt sie mit offenem Mund an und bringt gerade genug Selbstbeherrschung auf, die Waffe auf sie gerichtet zu halten.

Pechschwarz schimmernde Haare fallen bis über ihre Schultern herab und verbergen wie ein samtener Vorhang die linke Hälfte ihres Gesichts. Das eine sichtbare Auge ist tiefviolett und leicht mandelförmig, ihre Lippen voll und rot ohne den fettigen Glanz eines Lippenstiftes, und verzogen zu einem so ehrlichen, offenen Lächeln, dass seine eigenen Mundwinkel nicht anders können als es den ihren gleichzutun.

Sie trägt einen engen weißen Wollpullover mit Rollkragen, der ihre aufregenden Kurven ebenso betont, wie er sie verhüllt, und eine grüne Jeans mit wadenhohen Stiefeln.

Um ihren Hals hängt ein schlichtes Lederband mit dem wahrscheinlich hässlichsten, klobigsten Goldring der Welt. Das Ding sieht aus, als wäre es für einen Gorilla gemacht; oder einen Elefanten. Es passt zu ihr und zu ihrer Kleidung wie Stonehenge zu Neuschwanstein.

Nicht nur ihr Gesicht scheint von innen zu strahlen mit einer tiefen Freude und… Zufriedenheit. Ihr ganzer Körper wirkt angespannt, erfüllt von einem Glück, zu groß, als dass sie wüsste, wie sie ihm Ausdruck verleihen könnte.

„Hallo, Amit“, sagt sie. Ihre Stimme ist Honig und Seide und ein warmer Sonnenstrahl.

Erst jetzt lenkt ein leises „Plitsch!“ seinen Blick auf die Plastiktüte in ihrer Hand. Die Tüte ist bedeckt mit weißem Reif, durchzogen von den Spuren einzelner Tautropfen, die sich am Boden sammeln und auf Amits Parkett fallen, wenn sie zu schwer geworden sind, um sich noch halten zu können.

„Hallo“, sagt er, und steht noch sekundenlang mit offenem Mund da, bevor er schließlich eine Frage formen konnte. „Wer… bist du?“

Sie lacht ein kehliges, sinnliches Lachen, das ihn an eine weitaus intimere Situation erinnert als die zweier Fremder, die einander gegenüberstehen, mit einer Faustfeuerwaffe und einer Plastiktüte Kühlgut.

„Ich bin deine beste Kundin“, sagt sie.

„Was?“ fragt er, nach einer sehr sehr langen Pause.

Sein Blick fällt wieder auf den Ring, der auf der Wölbung ihrer Brüste auf ihrem Pullover liegt. Vielleicht liegt es daran, dass der Ring ein plumper Fremdkörper in ihrer vollkommenen Erscheinung ist, wie ein Ketchupfleck auf der Lady of Shalot, aber der klobige Goldreif scheint ihn zu rufen, scheint seine Aufmerksamkeit zu fesseln, sogar noch mehr als ihr bezaubernd strahlendes Gesicht oder ihr unanständig sinnlicher Körper.

Es braucht seine ganze Willensstärke, um seinen Blick wieder zu dem dunkelvioletten Auge zu heben, das nicht hinter einem Vorhang aus schimmernden schwarzen Haaren verborgen ist.

„Ich möchte, dass du etwas für mich tust“, sagt sie.

Sie steht vor ihm, beinahe zwei Meter entfernt, aber es ist, als spräche sie direkt in sein Ohr, als würde ihr Atem ihn kitzeln.

„Was soll ich tun?“ fragt er.

Ihr Lächeln wird etwas breiter und entblößt einen Teil ihres leuchtend weißen Gebisses, das… Sein Blick wandert zurück zu dem Ring. Oder wandert er weg von ihrem Mund und ihren Zähnen, weil er weiß, was gut für ihn ist?

Der Ring ist alt und abgenutzt. Die goldene Oberfläche ist matt und zerkratzt. Warum trägt sie das scheußliche Ding, als wäre es ein Schmuckstück?

„Was du am besten kannst“, antwortet sie. „Ich möchte, dass du einen Mann für mich tötest.“

Überrascht sucht er ihren Blick.

„Ich soll…?“ Sie wirkt so unschuldig und freundlich und unbekümmert. „Wen? Warum?“

Er fragt sonst nie, warum, aber dass jemand wie sie jemanden wie ihn anheuert, ist unfassbar, beinahe so unfassbar wie dieser hässliche, widerwärtige Ring an dem Band um ihren Hals.

Sie nickt. „Er ist ein sehr böser Mann. Er ist hinter mir her, und ich kann ihn nicht aufhalten, aber du kannst.“

Er hat keinen Zweifel, dass es genau so ist.

„Ich bin nicht ganz billig“, sagt er, obwohl er sich ziemlich sicher ist, dass er für ein Lächeln von ihr eine Grundschule in die Luft sprengen würde, und für einen Kuss… Aber er muss sie ja nicht von sich aus darauf hinweisen.

Sie tritt zwei Schritte näher, legt eine Hand auf seine Schulter und lässt ihre Finger an seinem Arm hinabgleiten. Es fühlt sich an, als zögen sie kleine Spuren aus Feuer hinter sich her, und er kann seinen Herzschlag in seinem Hals spüren.

„Ich auch nicht“, haucht sie.

Ihr Blick scheint genauso an ihm zu hängen wie der seine an ihr. Ihre Zunge fährt über ihre vollen roten Lippen. Sie schluckt und schlägt ihr Auge nieder.

„Würdest du es für mich tun?“ fragt sie.

„Es ist mein Job“, antwortet er. Er weiß, dass er sie fragen sollte, wer sie ist, und wie sie in sein Appartement gekommen ist, aber er kann es nicht. „Wo finde ich ihn?“

Sie lacht wieder dieses Lachen, und, sein Atem stockt. Ihm wird ein bisschen schwindelig.

„Das ist der schwierige Teil“, antwortet sie, „Und das ist, wofür wir das hier brauchen.“

Sie hebt die tropfende Plastiktüte, aber ihr Blick weicht für keinen Moment von ihm. Sie betrachtet ihn mit mehr als nur Faszination, mehr als nur Zuneigung. Sie betrachtet ihn mit… Gier?

Amit ist kein hässlicher Mann, und er litt nie unter Einsamkeit, aber dass eine Göttin wie diese ihn so leidenschaftlich begehrt, lässt ihn erschaudern.

Sie tritt noch einen kleinen Schritt näher, und jetzt kann er tatsächlich ihren Atem spüren, an seinem Hals, und er will in die Knie gehen, um ihre Füße zu küssen, oder zumindest den Boden, auf dem sie läuft. Aber da ist noch etwas anderes. Etwas zwischen ihnen.

„Was ist das?“ fragt er, und hebt eine Hand zu dem klobigen Ring.

Ihre Augen weiten sich, sie saugt erschrocken Luft durch ihre Zähne und macht einen Satz zurück.

„Fass ihn nicht an!“ wispert sie, und für einen Moment kommt es ihm vor, als könnte er auch ihr zweites Auge hinter dem schwarzen Vorhang sehen, und als wäre dieses Auge das wahre Fenster… nicht zu ihrer Seele, sondern zu etwas völlig anderem. „Fass ihn nicht an“, zischt sie, „oder er wird das letzte sein, was du jemals berührst.“

Er schluckt.

Sie schlägt wieder die Augen nieder und blickt dann unter langen Wimpern beschämt zu ihm auf.

„Entschuldigung“, haucht sie, und alles in und an und um ihn scheint zu schmelzen. „Es ist… ein sehr wichtiges Symbol für mich. Ich möchte lieber nicht darüber reden. Nicht jetzt, solange er hinter mir her ist. Lass uns lieber darüber reden, was du tun musst.“

Sie hebt wieder die Tüte.

„Was… hat die damit zu tun?“ fragt er.

„Es hilft uns, ihn zu finden, so wie es ihm geholfen hat, mich zu finden. Er hat nicht daran gedacht, dass es so kommen könnte, sonst hätte er es aufgegessen. Aber jetzt hat sie sein Muster aufgenommen, so wie sie meines aufgenommen hatte, und jetzt können wir damit einen Hexenkompass bauen. Also, du kannst. Ich kann es nicht. Aber ich kann dir sagen, wie es geht.“

„Einen… Hexenkompass?“

Die Enttäuschung darüber, dass sie offenbar verrückt ist, geht völlig unter im Rauschen des Blutes in seinen Ohren, als sie ihn ansieht.

Der Blick ihres einen sichtbaren Auges ist nacktes Verlangen, als sie wieder lasziv ihre Lippen leckt und sich auf die Unterlippe beißt.

Sie sieht ihn an, als würde sie ihn am liebsten ganz verschlingen.

*******************************

Wenn Daniel bei Sheila bleibt, gehört er ihr. Er dreht den Ring um seinen Daumen. Und dann nimmt er ihn ab. Langsam mit seinen vielen Seiten flatternd fällt der letzte Harry-Potter-Band zu Boden, den er immer noch unter seinen Arm geklemmt hatte.

Er hört hinter sich ein furchtbar… nasses Knurren und so etwas wie ein Fauchen, und er muss sich zwingen, nicht hier und jetzt auf der Stelle seine Blase zu entleeren, sich zu in Embryonalhaltung zusammenzukauern und schluchzend nach seiner Mutter zu rufen.

Hastiger, als für ihn gut wäre, denn Daniel war nie ein Sportler, holt er weit aus und schleudert den Ring in den dunklen Wald, so weit er kann. Nicht besonders weit.

„Nein!“ schreit der Zauberer, „Du verdammter Narr, was …“

Und gleichzeitig erklingt hinter ihm wieder dieser blasphemische Laut, der alles in sich vereint, wovor unsere Vorfahren sich fürchteten, wenn sie sich im Schein eines Lagerfeuers aneinander schmiegten, um sich vor der Finsternis zu schützen.

Ohne dem Zauberer oder Sheila noch einen Blick zuzuwerfen, rennt er in die entgegengesetzte Richtung.

Hinter sich hört er hastige Schritte, das Knacken von brechenden Zweigen und das Fluchen des Zauberers, und zu seiner unaussprechlichen Erleichterung entfernen sich all diese Geräusche von ihm.

Die Furcht verleiht ihm eine Kraft und eine Ausdauer, die seine Sportlehrerin zu Tränen gerührt hätte, und als er den Zauberer die ersten unverständlichen Formeln in einer Sprache ausrufen hört, die schon lange tot war, als Hammurabi gerade darüber nachdachte, eine Sammlung von Gesetzen zu verfassen, ist Daniel schon weit genug von der Lichtung entfernt, um Hoffnung zu fassen. Wenn er ehrlich ist, hat er nie im Ernst geglaubt, dass er es auch nur so weit schaffen würde.

Doch Hoffnung ist für Daniel, wie für uns alle, Segen und Fluch zugleich, denn mit der Hoffnung kommt noch mehr Furcht, doch noch alles zu verlieren.

Sein Atem ist nach kurzer Zeit schon mehr ein Schluchzen als ein Keuchen, seine Lungen brennen in kaltem Feuer, und seine Beine kann er gar nicht mehr richtig spüren, aber noch tun sie ihre Arbeit, getrieben von einem Fluchtinstinkt, der ganz ohne Anweisungen seines Bewusstseins auskommt.

Hinter ihm ertönt ein Schrei

(ein Heulen)

(ein Lachen)

(ein Wiehern)

(ein Jaulen)

(ein Winseln)

(ein Bellen)

(ein Knurren)

und er weiß, er darf sich jetzt nicht umdrehen, er darf nicht einmal daran denken, sich umzudrehen, weil der bloße Anblick dessen, was jetzt hinter ihm in diesem uralten Wald geschieht, ihn zu einer Salzskulptur erstarren ließe.

Der letzte verbliebene Fetzen seines Verstandes, der sich eingeschüchtert mit einer Kerze in einem entlegenen Winkel seines Gehirns zusammengekauert hat, erinnert sich noch an Daniels ursprünglichen Plan. Doch dieser Fetzen ist nicht stark genug, um seinen pannischen Körper an die Kandare zu nehmen, und so kann er es nur glücklichem Zufall oder dem Eingreifen eines gnädigen Gottes zu verdanken haben, dass er nach einer Zeit, die ihm wie ein Leben vorkommt, und doch nur wie ein Augenblick, über einen stählernen Griff im Boden stolpert und hart auf den Boden schlägt. Seine Stirn prallt gegen einen Ast, aber wieder greift ein freundliches Schicksal ein. Das morsche Holz bricht, und er trägt nicht mehr als eine blutende Nase, einen blauen Fleck und ein paar Schürfwunden davon.

Zitternd und wimmernd und weinend und schluchzend und zähneklappernd rappelt er sich auf, und seine Finger tasten mit verzweifelter Hast nach dem Griff. Er kann nicht mehr atmen, weil etwas in ihm weiß, dass jeden Moment eine Hand – ganz gleich, ob es ihre ist, oder seine – auf seine Schulter fallen wird, und ihm eines der grässlichen Ungeheuer, die durch dieses Unterholz pirschen, sagen wird, wie sinnlos es war, sich vor der Finsternis schützen zu wollen, in einer Welt, in der die Finsternis alle Macht besitzt und das Licht nicht mehr ist als eine kurze Illusion, neben der die Nacht erst ihr wahres Grauen entfalten kann.

Aber keine Hand fällt auf seine Schulter, und keines der Ungeheuer spricht zu ihm, denn die Ungeheuer kämpfen noch immer um den Ring.

Die gewaltige Klappe zu dem alten Bunker öffnet sich überraschend leicht, und sie gibt dabei nicht einmal ein protestierendes Knarren von sich.

Wer weiß? Vielleicht gibt es irgendwo hier in der Umgebung noch einen alten Russen, der nichts davon weiß, wie die Zeiten sich geändert haben, und noch immer einem längst vergessenen Befehl folgt, den Bunker in Schuss zu halten.

Daniel verschwendet kostbare Sekunden damit, nach seiner Taschenlampe zu tasten – hat er sie fallenlassen, hat er sie eingesteckt, hält er sie noch in der Hand? –, aber er beschließt schnell, dass er lieber über Stufen oder liegengelassenes Werkzeug stolpert und sich Beine, Arme oder Hals bricht, als einem von ihnen in die Fänge zu geraten, und rutscht mehr als dass er klettert die rostige eiserne Leiter in den Bunker hinab, bis seine Füße schmerzhaft auf den Betonboden aufschlagen.

Sofort erkennt er seinen Fehler und klettert, noch immer keuchend, schluchzend, wimmernd, wieder hinauf. Er packt die dicke stählerne Klappe und zieht sie über sich zu. Mit einem beruhigend endgültigen Laut schließen sich hermetische Siegel.

Seine zitternden Finger fahren über den Stahl der Klappe und finden schnell die Kurbel, mit der sie sich verschließen lässt. Er dreht und dreht und dreht so lange, bis er sicher ist, dass seine Finger bluten und er das Ding so fest zugeschraubt hat, dass er es nie wieder öffnen wird, aber das ist ihm in diesem Moment ganz recht.

Vorsichtig klettert er wieder hinunter und sinkt am Fuß der rostigen Leiter zusammen, um sich nun wirklich in Embryonalstellung zusammenzurollen und zu weinen wie ein Baby.

Die Zeit liegt nicht lange zurück, in der Daniel sich nichts Gruseligeres hätte vorstellen können, als nachts in völliger Finsternis in einem verlassenden Bunker eingesperrt zu sein, in dem er nicht einmal die eigenen Finger sehen kann, und in dem trügerische Echos jeden herab fallenden Tropfen, jedes huschende Nagetier und jeden seiner eigenen Atemzüge zu einer tödlichen Bedrohung aufbauen. Aber jetzt erinnert er sich nicht mehr an diese Zeit und ist so erleichtert, nicht mehr da draußen bei ihnen zu sein, dass er die Echos gar nicht hört.

Er hat sich gerade so weit beruhigt, dass er beginnt, sich zu fragen, ob sie nicht vielleicht schon längst bei ihm ist und nur auf den richtigen Moment wartet, ihn zu packen, und in diesem Moment will er lieber sterben als die Augen zu öffnen und seine Taschenlampe einzuschalten, denn solange er sie nicht sieht, kann sie auch nicht …

Etwas geschieht.

Ein Beben erfasst den Bunker. Eine Erschütterung. Ein gewaltiger Donnerschlag, aber ohne jedes Geräusch. Ein Ereignis, für das er weder Gedanken noch Worte findet, weil es dafür keine Entsprechung in seiner Erfahrungswelt gibt. So muss es sich für Lot angefühlt haben, denkt er, als Sodom zerstört wurde.

Und dann verliert er sein Bewusstsein.

*******************************

Die Sonne geht auf hinter dem Pazifik vor Wotje. Die Silhouetten von Vögeln gleiten vor dem riesigen roten Ball vorbei, und ihre hungrigen Schreie durchbrechen das gleichmäßige Rauschen des Ozeans. Weißer Sand breitet sich links und rechts von uns aus, übersäht mit den toten Überresten exotischer Schalentiere, und unmittelbar vor uns liegt mit dem Gesicht im Schlamm ein nicht mehr junger Mann, gehüllt in die zerrissenen Reste eines Pelzmantels, unter denen hier und da Fetzen eines bunten Hawaii-Hemdes hervorlugen. An einem seiner Füße trägt er einen Fellstiefel, der andere Fuß ist nackt. Seine schulterlangen graumelierten Haare hängen wie die Fangarme einer toten Qualle kraftlos von seinem Kopf in den Sand.

Ein siebenjähriger Junge in Badeshorts steht ein paar Schritte weiter in der Brandung und betrachtet den reglosen Körper skeptisch mit in die Hüfte gestemmten Armen.

Er musste lange warten auf ein Lebenszeichen des angespülten Mannes, aber wir kommen gerade rechtzeitig, um zu hören, wie er versucht, einen Atemzug zu nehmen, und dann auch zu sehen, wie er hustend und fluchend seinen Kopf hebt und sich auf die Ellenbogen stützt und Meerwasser in den nassen Sand spuckt.

Die Vorzüge auktorialer Allmacht.

Der Mann mit den grau melierten Haaren verbringt ein paar Minuten damit, Salzwasser hochzuwürgen, sein verkrustetes Gesicht abzuspülen und sich die Augen zu reiben und sich dann mit weit aufgerissenen Lidern umzusehen.

Er weiß nicht, wo er ist, und blinzelnd versucht er, sich zu erinnern, was passiert ist. War es nicht kalt? War er nicht an einem ganz anderen Ort?

Hatte er nicht gefunden, was er seit Jahrtausenden gesucht-

In diesem Moment fährt die Erinnerung schlagartig in seinen Verstand, und seine beiden Hände an die Kette um seinen Hals. Wie der Ertrinkende, der er noch vor kurzer Zeit war, umklammert er das kleine hölzerne Symbol, das dort hängt und ihm Schutz verspricht vor dem womöglich einzigen Übel auf dieser Welt, das ihn selbst noch übertreffen könnte.

Kette und Symbol sind noch da, doch sie schenken kaum mehr Sicherheit und Beruhigung als Fragen und Zweifel.

Warum lag er bewusstlos hier an diesem Strand, wenn ihre Magie ihn nicht berühren kann?

Warum ist das hölzerne Symbol an den Kanten sichtlich angesengt?

Und die wichtigste Frage von allen: Wo ist der Ring?

Wenn er selbst ihn nicht hat – und er hat ihn nicht; er könnte ihn spüren, wenn er auch nur in der weiteren Umgebung wäre –, und wenn der verdammte Rotzlöffel einfach weggelaufen ist, dann muss sie ihn haben.

Der alte Zauberer beißt sich auf die Zunge und saugt Luft durch seine Schneidezähne.

Das Symbol an seinem Hals hat immer vollkommenen Schutz vor ihr geboten, aber er hat sie noch nie ganz ohne die Fesseln des Ringes erlebt. Und nicht einmal er war jemals wahnsinnig genug, um ihr zu gestatten, ihre ganze Macht zu enthüllen.

Nicht einmal er weiß genau, wozu sie in der Lage ist, aber auch ohne seine übernatürlichen Gaben kann er ohne große Mühe erahnen, dass er es herausfinden wird, wenn er ihr nicht zuvorkommt.

Er ist nicht bereit, aufzugeben. Wer bereit ist, aufzugeben, wird kein Nekromant. Er würgt und spuckt ein letztes Mal, bevor er sich, die Fäuste in den Sand gestemmt, auf seine Knie aufrichtet und dann, umständlich und schwankend, auf seine Füße.

Er wird ihr zuvorkommen. Er wird die kleine dämonische Schlampe finden, und er wird sie packen, und er wird ihr zeigen, was es heißt, Yuudais Zorn auf sich zu laden. Und wenn sie ihn anfleht, den Ring aufzusetzen, dann wird er sie benutzen, um es dem Rest der Welt zu zeigen.

Erst jetzt bemerkt er den Jungen, der ihn noch immer mit gegen das orangerote Morgenlicht zusammengekniffenen Augen anstarrt.

Der alte Zauberer hebt eine Hand und tippt sich mit zwei Fingern an die Schläfe.

„Aloha“, krächzt er.

Der Junge nickt ihm zu.

„Iakwe!“ erwidert er freundlich, und sieht zu, wie der sonderbare Mann in den zerrissenen Lumpen davon humpelt.

Lesegruppenfragen

  1. Diejenigen unter euch, die selbst Lippenstift tragen, oder aus anderen Gründen eine entspanntere Beziehung zu Make-up haben als ich, stören sich vielleicht daran, dass ich von „fettigem Glanz“ schreibe. Oder ist das in Ordnung?
  2. Ich habe bewusst von Sheilas „Gebiss“ geschrieben, weil ich wollte, dass es nicht zu menschlich klingt, aber keoni hat mich darauf hingewiesen, dass das auch die Gefahr birgt, Assoziationen zu Dritten Zähnen zu wecken. Was meint ihr?
  3. Und den letzten Satz in der ersten Szene fand Keoni auch nicht so gut: „Sie sieht ihn an, als würde sie ihn am liebsten ganz verschlingen.“ Sie findet, dass das vorher schon mehr als deutlich rüberkommt und deswegen keinen so guten Abschluss bildet. Mir gefällt der Satz da aber eigentlich ziemlich gut. Und euch?
  4. Versteht ihr, was Daniel sich dabei gedacht hat, den Ring wegzuwerfen? Was hättet ihr getan?
  5. Wie empfindet ihr die letzte Szene? Ich mag sie, als eher entspannten Ausklang nach der hektischen zweiten, aber vielleicht ist sie euch zu antiklimaktisch?
  6. Und sonst so? So insgesamt?
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18 Responses to Yours to keep (7)

  1. Guinan sagt:

    Ich fang mal mit 6 an: Hast du noch Urlaubstage über? Dann nimm die jetzt bitte und schreib weiter. Ich möchte nicht wieder ewig auf die nächste Folge warten.
    Insgesamt also top. Ein paar Sätze zwischendurch sind zu gestelzt und mit kleinen Unsauberkeiten, die Stimmung ist aber so dicht, dass mir das total egal war.

    1. Absolut in Ordnung. Ich mag aber auch keinen Lippenstift.
    2. An die Dritten hab ich dabei überhaupt nicht gedacht, für mich kam das als Raubtiergebiss rüber.
    3. Das sehe ich wie Keoni, der Satz ist überflüssig.
    4. Ich hätte gar nichts getan, außer verschreckt und erstarrt in der Gegend herumzustehen, mein Fluchtreflex funktioniert nicht. Die Idee ist gut, und solche Ablenkungsmanöver gelingen in Filmen ja auch gelegentlich.
    5. Mag ich auch. Wie schon gefühlt tausend mal geschrieben, finde ich solche Brüche und Stimmungsumschwünge ja gerade gut. Und antiklimaktisch zu googeln habe ich jetzt gerade keine Lust.

  2. Muriel sagt:

    @Guinan: Vielen Dank. Und ich will nichts versprechen, aber ich glaube, diesmal geht es schneller.
    Das mit dem Urlaub kannst du allerdings vergessen.

  3. Dennis sagt:

    Das Gebiss in dem Kontext, dass sie ihn gerne verschlingen würde läßt darauf schließen, dass das verschlingen vielleicht auch im Sinne von aufessen gemeint sein könnte. Und das finde ich so ganz gut.

    Ansonsten denke ich auch dass ein paar Sätze zwischendurch nicht sooo der Hit sind – aber es ist definitiv spannend und gut.

  4. Günther sagt:

    1. Ich trage selbst auch keinen Lippenstift. Ich finde die Aussage aber unabhängig davon in Ordnung, weil es ja nur die persönliche Meinung von Amit darstellt.

    2. Irgendwas an dem Satz stört mich, ich kann es grad nicht benennen. An die Dritten habe ich jedenfalls nicht gedacht.

    3. Hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen, gerade wegen der leichten Doppeldeutigkeit.

    4. Ziemlich gute Lösung, finde ich. Hatte ich gar nicht dran gedacht. Ich wäre wohl nur auf die Idee gekommen, ihr den Ring zu geben…

    5. Gut. Auch inhaltlich wichtig… muss ja wissen, dass der Zauberer noch lebt und weiter auf Rache sinnt.

    6. Schön! Bitte nicht Daniel aus der Geschichte rausschreiben (jetzt wo er möglicherweise überflüssig ist). Ich finde man braucht mindestens eine menschliche Identifikationsfigur. Und noch eine Frage: Wussten wir von diesem Schutzmedallion eigentlich schon länger, oder wurde das erst gerade eingeführt?

  5. Muriel sagt:

    @Dennis: Danke!
    @Günther: Ein solches Schutzzeichen kam bereits in der dritten und fünften Episode vor. Dass Yuudai eins trägt, habe ich bisher nicht ausdrücklich erwähnt.

  6. medizynicus sagt:

    habe es entdeckt und gleich verschlungen. Super! Vom Stil her viel, viel besser als die ersten Teile (Frage: im ersten Teil hat Sheila rote Haare, seither ist sie immer schwarz. Absicht?) – Zum Plot: könnte mir vorstellen, dass Daniel irgendwie durch Zufall etwas entdeckt, wodurch die beiden Fiesewichter sich gegenseitig neutralisieren, aber für Plot bin ich ja in diesem Fall nicht zuständig…
    Nochmal Plot: Warum muss der Ex-Mossad Hitman in Jerusalem (würde wohl eher nach Tel Aviv passen) und dann noch mit Blick auf Felsendom (ja eher ein Moslem-Heiligtum) wohnen? Aber OK, ich verstehe die Symbolik…. es gibt auch noch ein paar andere Kleinigkeiten… aber insgesamt wird die Geschichte inzwischen rund!

  7. Muriel sagt:

    @medizynicus: Danke für das Lob. Mit dem hatte ich jetzt gar nicht gerechnet.

    Frage: im ersten Teil hat Sheila rote Haare, seither ist sie immer schwarz. Absicht?

    Wie immer schwarz? Im fünften Teil in der Vergangenheit hatte sie schwarze Haare, in ihrer japanischen Gestalt. Ansonsten war sie zwischendurch auch mal blond und jetzt erst zum zweiten Mal schwarzhaarig, wenn ich mich richtig erinnere.
    Also, ja, im Großen und Ganzen ist die wechselnde Haarfarbe Absicht.

    aber für Plot bin ich ja in diesem Fall nicht zuständig…

    Ich nehme immer gerne Anregungen entgegen, und auch die, die ich scheinbar überhaupt nicht annehme, können mich auf gute Ideen bringen. Und falls du als Leser generell unter dem Tandem-Syndrom leidest, kann ich dir mit Bright Outlook auch einen interaktiven Fortsetzungsroman anbieten, in dem du sogar ganz amtlich Plotkompetenz inne hast.

    Warum muss der Ex-Mossad Hitman in Jerusalem (würde wohl eher nach Tel Aviv passen) und dann noch mit Blick auf Felsendom (ja eher ein Moslem-Heiligtum) wohnen?

    Ich hatte auch erst an Tel Aviv gedacht, entschied mich dann aber bewusst für das weniger Naheliegende. Einen tiefen Sinn hat das allerdings nicht.

  8. madove sagt:

    So, jetzt komm ich endlich auch dazu.

    1) Ich habe glaubich keine entspanntere Beziehung zu Make-Up. Auf mich wirkt das wie eine sachlich sinnvolle Beschreibung.

    2) Gebiss kam für mich auch eher wie das eines Raubtiers rüber, also „richtig“.

    3) Ich würde ihn auch eher weglassen.

    4) Es wirkt ja nicht wie eine totale Spontanreaktion, sondern als wäre es sein (wenn auch nur kurz durchdachter) „Plan“, und als solchen finde ich ihn sehr plausibel, und auf den ersten Blick ja soagr erfolgreich… Ich weiß nicht, ob ich drauf gekommen wäre, aber ich finde die Idee gut.

    5) Ich mußte gerade hochscrollen, weil ich sie sofort wieder vergessen hatte – noch zu sehr auf Adrenalin von Daniels Flucht. Aber als entspannender Ausklang ist sie okay. Nimmt halt den brutalen Cliffhangerschmerz raus.

    6) Ich bin ja froh, daß medizynicus das auch schreibt, sonst hätte ich gedacht, ich bin gerade wieder zu leicht zu begeistern, aber ich fand diesen Teil auch besonders gut. Viele interessante Wendungen, schöne Details, sprachlich sehr schön.
    (Mich hat höchstens die Erwähnung der auktorialen Allmacht gestört. Die ist witzig, aber nur die ersten zehn Mal.)

  9. Joan sagt:

    1. Meine Beziehung zu Make-Up ist quasi inexistent. Ich würde Lippenstiftglanz eher als lackartig charakterisieren, aber wenn Amit das fettig nennt, ist es auch okay.
    2. Auf die Idee mit den Dritten ich erst gekommen, als ich die Frage gelesen hab. Allerdings klingt der Ausdruck etwas zahnärztlich-neutral.
    3. Ich fand ihn gut. So schön doppeldeutig. Ein bisschen aufdringlich doppeldeutig, aber von mir aus kann der Satz gern bleiben. Wenn ich ihn wegdenke, fehlt mir für die Szene sonst auch eine Art Abschluss.
    4. Für eine Spontanidee sehr sinnvoll, um die Aufmerksamkeit von sich abzulenken. Allerdings wäre ich selbst nicht auf die Idee gekommen, in der Nähe des Kältepols in den Wald zu rennen. Ich glaube, ich hätte noch eine Weile rumdiskutiert.
    5. Ein Mittelding aus Entspannung, Klärung der zentralen Frage, was mit Yuudai passiert ist, und Cliffhanger. Mir gefällt sie.
    6.1 Yuudai und Sheila spielen Tunguska-Ereignis? Zehntausende Tote? Das war mir zu dick aufgetragen.
    6.2 Sprachlich in der Tat… ausgereifter als die Vorgänger. Umso mehr hat mich irritiert, dass sich in der dritten Szene wieder „Die Vorzüge auktorialer Allmacht“ finden. Das wirkt ein bisschen wie vorher vergessen und dann nachgeholt.
    6.3 Ein bisschen Rechtschreib-Krümelkackerei: Daniels „pannischer“ Körper.
    6.4 Kommt mir das wegen der langen Intervalle nur so vor, oder wird es jedesmal spannender? Mir egal, was du mit deinem Urlaub machst, solange du bald weiterschreibst.^^

  10. Muriel sagt:

    @madove: 6. Interessant und wirklich überraschend für mich. Ich fand diese Episode gar nicht so besonders. Und dass ich nie verstanden habe, wie ein Gag durch ständige Wiederholung leiden kann, habe ich ja schon oft erwähnt. Aber ich nehm den Hinweis natürlich trotzdem dankend an.

    @Joan: 3. Das war auch mein Problem. Und ich wollte die Szene auch nicht länger ziehen, nur um einen anderen Schlusspunkt zu finden.
    6.1 Ja, vielleicht war das zu viel. Hab ich auch schon gdacht.
    6.2 Och…
    6,4 Die Chancen stehen gut. Immerhin weiß ich diesmal schon, wie es weitergehen wird.

  11. madove sagt:

    @Muriel
    6. Ich mußte jetzt eine Weile nachdenken, ich bin nämlich eigentlich eine große Freundin von Running Gags und konnte nicht genau sagen, warum er mich hier stört.

    Meine These: Weil der Ausdruck sowas streberhaftes an sich hat, cooles Fremdwort und so, erinnert es mich an mittelmäßig gebildete Leute, die mühsam einen tollen Fachbegriff in ihren Satz einbauen, und ihn, wenn man darauf nicht angemessen beeidruckt reagiert, mit Gewalt auch in den nächsten drei Sätzen verwenden. Und zwar gnadenlos so lange, bis man sagt, „JA, ich habe bemerkt, daß Du weißt, was eine Kardinalität ist, Du darfst jetzt wieder normal reden.“
    Wahrscheinlich kommt der Eindruck hier aber nur daher, daß ich in dem Fall, mittelmäßig gebildet, „auktorial“ nur mit Mühe in meinem passivien Wortschatz hatte und es also für ein schwieriges Fremdwort halte.
    (Dafür kann ich „antiklimaktisch“, yeah.
    Aber auch nur passiv.)

  12. Muriel sagt:

    @madove: Ich hätte den Satz da wahrscheinlich weggelassen, wenn ich nicht Angst gehabt hätte, dass der Eindruck entsteht, dass ich mich nur wegen medizynikus jetzt nicht mehr traue, ihn zu benutzen. Vielleicht hast du also auch einfach nur gespürt, dass da was steht, was sich nicht völlig organisch in den Erzählfluss einfügt, weil es dazu dient, etwas zu beweisen.
    Das Problem wird für die nächste Folge durch diese Debatte natürlich noch potenziert.

  13. madove sagt:

    Ja, das befürchte ich auch.

  14. Guinan sagt:

    Meine Toleranzgrenze für Running Gags liegt wohl höher, diesen finde ich immer noch lustig. So rund einmal pro Folge ist noch nicht wirklich oft, das kannst du meinetwegen noch ’ne Weile durchziehen.

  15. Muriel sagt:

    @Guinan: Hm.
    Ist das jetzt wirklich deine Meinung, oder sagst du das jetzt nur, um eine Katastrophe in Folge 8 zu verhindern?
    Eigentlich egal, denn dafür ist es so oder so zu spät…

  16. Günther sagt:

    Ich mag die auktoriale Allmacht auch. Ich schließe mich voll und ganz Guinan an.

  17. Guinan sagt:

    @Muriel: Tja, stell dir vor, ich sage hier manchmal tatsächlich genau das, was ich meine.

  18. Muriel sagt:

    @Günther: Danke. Ich weiß das zu schätzen.
    @Guinan: Inconceivable!

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