Sympathy for the Devil

[Voraussichtlich ist dies der letzte urlaubsbedingt kurze und inhaltsarme Beitrag. Spätestens Freitag dürft ihr dann mit der neuen Episode von „Bright Outlook“ rechnen. Nehmt keine Drogen. This has been a public service announcement from überschaubare Relevanz.]

Ich lese gerade einen Kurzgeschichtensammlung namens „Monster’s Corner„, vor allem deshalb, weil eine Geschichte von Jeff Strand mit drin ist, aber die Idee hätte mich sicherlich auch so angesprochen: Die Geschichten darin sind alle aus der Perspektive des Monsters. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um eine Bemerkung des Herausgebers im Vorwort, die mich unangenehm aufgefallen ist. Er schreibt dort darüber, dass er das Monster (insbesondere Frankensteins) schon immer sympathisch fand, la-di-dah, und dann kommt aber dies:

„Now, let’s talk about reality for a moment. […] There are real killers who go on rampages that leave people dead and others wounded and destroy the lives and hopes of so many. These are the real monsters […] My understanding of and any sympathy for monsters does not extend to these real-life horrors. […] you can have sympathy for how the monster became the monster without having sympathy for the monster itself. You can sympathize with the child whose experiences forged him into a soulless killer, but once he becomes a monster, sympathy ends.

Got that? Good.“

Und das stört mich. So richtig. Es würde mich schon stören, wenn er das nur als eine Beschreibung seines eigenen Empfindens verfasst hätte, aber für mich klingt da sehr deutlich auch der moralische Imperativ mit, den er uns vermitteln will. Und wenn ihr mich fragt, dann besagt der moralische Imperativ genau das Gegenteil, falls es bei solchen Themen wie „Sympathie“ und „Mitgefühl“ überhaupt einen solchen geben kann.

Ich will euch erklären, warum (Bestimmt hättet ihr damit jetzt nie gerechnet.): Die Bezeichnung „Monster“ erkennt ihrem Objekt seine Menschlichkeit ab, seine Rechte, und eben seinen ganzen moralischen Status als einer von uns. Sie impliziert, dass wir es hier mit jemandem zu tun haben, der nicht nur anders ist als wir, sondern schlechter, nicht nur wertlos, sondern ein echter Schädling. Und konsequenterweise fordert Christopher Golden (So heißt er.) dann auch, dass wir kein Mitgefühl mit und kein Verständnis für solche Monster haben sollen.

Das halte ich in zweierlei Hinsicht für falsch, und ich will euch erklären, wa… Moment, irgendwas ist hier schiefgelaufen. Pardon. Trotzdem erkläre ich jetzt, warum:

Erstens ist es sachlich falsch. Menschen, die andere Menschen töten, sind Menschen. Sogar dann, wenn ihnen typische menschliche Eigenschaften fehlen, weil sie zum Beispiel unter antisozialer Persönlichkeitsstörung leiden, sind sie denkende, fühlende Lebewesen. Es ist verstehbar, warum sie so sind, wie sie sind, und sie sind in der Lage zu leiden. Die meisten von ihnen halten sich wahrscheinlich für gute Menschen (falls diese Bezeichnung überhaupt Sinn ergibt), und die meisten von ihnen halten ihre Taten für gerechtfertigt. Sie sind nicht einfach nur Monster, sie haben Gründe für ihr Handeln, und wir können diese Gründe verstehen, auch wenn wir sie vielleicht nicht immer nachfühlen können.

Und zweitens folgt daraus ziemlich offensichtlich: Wenn wir so tun, als wäre das alles anders, führt das sehr leicht dazu, dass wir falsch mit ihnen umgehen. Wenn wir nicht verstehen (wollen), warum Menschen schreckliche Dinge tun, dann nehmen wir uns damit ein wichtiges Werkzeug, sie davon abzuhalten, wenn wir anderen Lebewesen ohne guten Grund ihre Menschenrechte aberkennen (ob juristisch oder auch nur moralisch), dann führt das sehr leicht dazu, dass wir unmoralisch mit ihnen umgehen („Todesstrafe für Kinderschänder!“), und es nimmt uns die Chance, herauszufinden, ob und wie wir sie in unsere Gesellschaft integrieren können. Idealerweise tun wir Letzteres natürlich schon, bevor sie etwas Furchtbares getan haben. Aber auch danach mag es noch möglich sein.

Und zu guter Letzt: Diese Implikation, es wäre falsch, mit Monstern Mitgefühl zu haben, wäre natürlich sogar dann falsch, wenn der Rest sachlich stimmen würde. Was spricht dagegen, für einen seelenlosen Mörder zu fühlen, der in Gefangenschaft leidet und sich vor der Todesstrafe fürchtet, die ihm bevorsteht? Wir müssen ihn nicht freilassen, weil wir ihn bedauern. Wir müssen ihn nicht unangemessen großzügig behandeln, nur weil wir Mitgefühl mit ihm haben. Sogar wenn es nichts Gutes bewirkt, dann ist zumindest nichts Falsches daran, auch mit Leuten wie Hitler und Stalin und Dahmer und Wournos und Mao und Bales Mitgefühl zu haben. Dale Carnegie hat ganz richtig geschrieben, dass der einzige Grund, warum du keine Klapperschlange bist, darin besteht, dass deine Eltern keine waren. Ich denke, es schadet nicht, Menschen zu bedauern, die nicht das Glück hatten, zu so produktiven, aufrechten und angenehmen  und unverschämt gutaussehenden Mitglieder der Gesellschaft zu werden, wie wir es sind, und uns hin und wieder daran zu erinnern, dass es auch anders hätte kommen können.

Und überhaupt: Wenn ich mir die Welt so ansehe, dann scheint mir offensichtlich, dass es ihr nicht an einem Übermaß an Mitgefühl und zu viel Verständnis gebricht.

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37 Responses to Sympathy for the Devil

  1. proerde sagt:

    Sorry, diesmal keine Kritik. Volle Zustimmung!

  2. Guinan sagt:

    .

  3. whynotveroni sagt:

    Zitat „[…] urlaubsbedingt kurze und inhaltsarme […]“: Du verwirrst mich. Was ist denn dann lang und inhaltsam?

    Ansonsten volle Zustimmung. Ist aber uebrigens nicht immer leicht, mit jemandem „mitzufuehlen“, in dessen Lage man sich so schwer hineinversetzen kann. (Aber das hast du ja auch nicht behauptet.)

  4. Muriel sagt:

    @whynotveroni: Ja, ist dann doch ein bisschen länger geworden, als ich ursprünglich erwartet hatte.

  5. Dietmar sagt:

    Was soll ich sagen? Unter anderem für so etwas lese ich Deinen Blog.

    (Sag mal, wie kommst Du darauf, so ganz ohne die göttliche Verpflichtung zur Nächstenliebe?)

  6. Muriel sagt:

    @Dietmar: Danke.
    Deine Frage überrascht mich. Sicher weißt du doch, dass Jahwe seine Gebote in unser aller Herzen geschrieben hat (Römer 2, wenn ich nicht irre), und dass auch die, die sich gegen ihn auflehnen, moralisch sein können, sogar, wenn sie nicht wissen, dass sie ihre Maßstäbe zwangsläufig von einem unsichtbaren Zauberer beziehen müssen, wenn sie nicht beliebig und sinnlos sein sollen.

  7. Dietmar sagt:

    @Muriel: Wir können ihm also nicht entgehen. Tragisch …

  8. Tim sagt:

    @ Muriel

    Menschen, die andere Menschen töten, sind Menschen.

    Biologisch betrachtet hast Du natürlich vollkommen recht. Allerdings habe ich auch immer große Sympathien für Kants Position gehabt: Ein Mensch wird eigentlich erst durch sein moralisches Verhalten zum Menschen. Bzw. allgemeiner: Ein Wesen wird dadurch, daß es sich moralische Fragen stellt und die richtigen Antworten findet, zu einem moralischen Wesen, das über rein biologischen Wesen steht.

    Auch wenn das natürlich nur eine rein theoretische Überlegung ist: Ich würde mehr Mitgefühl für ein Alien empfinden, mit dem eine moralische Verständigung möglich ist, als mit dem oben skizzierten „Monster“.

    PS: Herrliche Überschrift.

  9. ichbindaswortistich sagt:

    100% Zustimmung.

    Die Todesstrafe für extreme Verbrechen zu fordern, ist für gewöhnlich nicht mehr als ein populistisches Mittel, das Rachebedürfnis, einen emotionalen Impuls, zu bedienen, um beispielsweise als Politiker Wählerstimmen zu fangen.

  10. Dietmar sagt:

    „Ich würde mehr Mitgefühl für ein Alien empfinden, mit dem eine moralische Verständigung möglich ist, als mit dem oben skizzierten “Monster”.“

    Dann ist District 9 der richtige Film für Dich.

  11. proerde sagt:

    Diesen Artikel sollte man eigentlich mal auf jesus.de o.ä. verlinken. Die werden sicher kaum glauben können, dass Atheisten oft die besseren Christen sind.

  12. DasSan sagt:

    Sehr schöner Artikel. Ich sehe das genauso, erlebe es aber auch immer wieder, dass dieser Standpunkt anderen Menschen, die das anders sehen, schwer zu vermitteln ist.
    Vielleicht auch, weil gewisse Medien uns immer wieder mit Schlagzeilen zu beeinflussen suchen, die Gewalttäter als irgendwelche unmenschlichen Kreaturen hinstellen.
    Zufällig habe ich am Wochenende auf irgendeinem dritten Programm eine Reportage über einen Kindermord irgendwann in den 70er Jahren gesehen, wo der Vater des Kindes zu seiner Haltung gegenüber dem Mörder befragt wurde und sich unglaublich tiefsinnig, überlegt und frei von blindem Hass geäußert hat, das fand ich wahnsinnig beeindruckend, eine so humane Haltung als direkt Betroffener.

  13. Muriel sagt:

    @Tim: Ich habe damit kein Problem. Jeder darf mit jedem so viel oder so wenig Mitgefühl haben, wie er möchte.
    Aber Kant war ein Troll oder ein Trottel.
    @proerde: Ich weiß deine freundlichen Absichten zu schätzen und danke dir dafür, muss aber den Vorwurf, ein besserer Christ zu sein, entrüstet von mir weisen.
    @DasSan: Viele Menschen kriegen einfach Mitgefühl und Verständnis nicht von unangemessener Milde im Umgang getrennt. Besonders anschaulich wird das meiner Erfahrung nach, wenn man sagt, dass Pädophile für ihre Neigung nicht verantwortlich sind. Wer gerne angeschrien und bedroht wird, sagt das in großer Runde, ohne ausdrücklich hinzuzufügen, dass Taten natürlich was anderes sind.

  14. fichtenstein sagt:

    Bei diesen geschriehenen Diskussionen wird auch immer schnell vergessen, dass das Gesetz eben auch dafür da ist, weil das Individuum in solchen Fällen eher emotional reagiert. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon „aber wenn du jetzt eine Mutter wärest, und jemand würde dein Kind umbringen, was würdest du dann machen?“ als angebliches Totschlagargument gehört habe. Ich weiß es zwar wirklich nicht, aber ich hoffe, dass ich dann keine Dummheiten begehen würde.
    Und das fehlende Verständnis für die Täter fängt ja schon an, wenn stark verstörte Kinder anfangen, Morde zu begehen. Da wird dann von „solche Kinder werden böse geboren“ geredet, da weiß ich gar nicht mehr wohin mit mir, wenn ich das höre.

  15. 19Uhr30 sagt:

    Wirklich ein sehr guter Beitrag, dem ich mich anschließen kann.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ob die meisten Mörder ihre Tat wirklich als gerechtfertigt sehen. Halte es ebenso für möglich, dass die meisten ihre Tat in der Rückschau bedauern. Oder, obwohl sie sich im Recht sahen gegen das Opfer irgendwie vorzugehen, den Mord für exzessiv halten.

    Und natürlich würde ich auch Mitgefühl für Aliens empfinden, wenn sie empfindungsfähig und intelligent wären. Mitgefühl endet ja nicht an der Artgrenze. Viele Menschen haben schließlich großes Mitgefühl für Tiere.

  16. Dietmar sagt:

    Ich kann mich nicht davon frei sprechen, tatsächlich Rachegedanken zu haben, wenn ich vor solchen Meldungen stehe. In der entfernteren Verwandschaft (so entfernt, dass ich jedes Mal meine Mutter fragen muss, wessen Cousine denn jetzt wer genau ist und regelmäßig entsprechende Namen vergesse; naja, Verwandschaft ist in unserem kleinen Dorf auch ein ziemlich relativer Begriff …) wurde vor wenigen Jahren ein Mord verübt. Das Opfer war Schulkameradin meiner vor einem Jahr gestorbenen Schwester und hatte einer Freundin in Bremen eine Übernachtungsmöglichkeit geboten. Diese hat die Nacht genutzt, um in der Wohnung nach Bargeld und Wertsachen zu suchen, wurde ertappt und hat sie mit einem mitgebrachten Messer, man muss sagen, mit unzähligen Stichen niedergemetzelt. Die übernachtende Freundin hat dieses Geld wohl für Drogen gebrauchen wollen. Meine Mutter sagt, dass der Kampf lange gedauert haben soll und quasi durch die ganze Wohnung ging. Die Täterin ist nach Verbüßung ihrer Haftstrafe entweder heute schon auf freiem Fuß oder kommt in Kürze raus. Ich müsste meine Mutter da noch einmal fragen. Strafmildernd war nach ihrer Erzählung der Drogeneinfluss der Täterin und ihre Affektsituation. Ob das alles genau so richtig ist, mag ich nicht beurteilen, weil wir bei dem Prozess nicht anwesend waren. Die Eltern sind gebrochen, die Klassenkameradin ist tot, die Täterin fängt ein neues Leben an, bzw. hat die Chance dazu.

    So richtig der Artikel und die entsprechenden Kommentare sind, so sehr ich das auch immer verteidigen würde, Rachegelüste sind bei mir dennoch da.

  17. Eipa sagt:

    Viel spannender als die Frage ob gewisse Menschen besser sind als andere ist sowieso die Frage warum Menschen besser oder schlechter sein sollten. Es ist genau der Mangel an Mitgefühl und Verständnis der ein Monster ausmacht.

  18. 19Uhr30 sagt:

    Ich denke auch nicht, dass an dem Gefühl etwas falsch ist. Gerade wenn man dem Opfer nahe stand.
    Aber danach zu handeln finde ich falsch. Niemandem hilft es, wenn man ein weiteres Leben zerstört oder gar auslöscht. Und wenn wir menschliches Leben so hoch schätzen, dass es die schlimmste Tat ist, eines gewaltsam zu beenden, dann können wir doch nicht selbst zur Strafe Leben beenden. Wenn wir unsere Werte ernst nehmen, dürfen wir nicht so inkonsequent mit ihnen umgehen.

    Und wenn man sich schon in die Angehörigen des Opfers versetzt, sollte man das gleiche auch mit den Angehörigen des Täters tun. Auch Täter haben Eltern, Geschwister und Partner…

  19. Dietmar sagt:

    *sigh*

    @19Uhr30: So ist es.

    Viele Menschen mit einem intakten Moralkompass hier. Schön ist das!

  20. freiheitistunteilbar sagt:

    @fichtenstein

    Dummerweise wird ein Gesetz nicht von einem übernatürlichen, unfehlbaren und wahrhaft guten Wesen, in Granit gemeißelt, sondern ist Rechtspositivismus pur. Dieser könnte wiederspruchsfrei, das Faustrecht, die Todesstrafe und Kastration beinhalten. Man gibt sich halt einen humanistischen Anstrich, um halt wenigstens etwas, das Konstrukt des Rechtsstaates aufrecht zu erhalten.

  21. Muriel sagt:

    @freiheitistunteilbar: Frage Zusammenhang?

  22. freiheitistunteilbar sagt:

    @Muriel

    Bei diesen geschriehenen Diskussionen wird auch immer schnell vergessen, dass das Gesetz eben auch dafür da ist, weil das Individuum in solchen Fällen eher emotional reagiert.

    Also wirklich. 😉

  23. Muriel sagt:

    @freiheitistunteilbar: Bist du jetzt in vollen Dada-Modus übergegangen oder stehe ich bloß auf dem Schlauch?
    Ich habe jedenfalls keine Ahnung, was du mir sagen willst, falls überhaupt irgendwas.

  24. Tim sagt:

    @ Muriel

    Toooor! Tooor! Tooor!

  25. freiheitistunteilbar sagt:

    @freiheitistunteilbar: Bist du jetzt in vollen Dada-Modus übergegangen …

    Die Frage hätte ich dir stellen können. Ich habe nur im gleichen Stil geantwortet.

    Ich habe jedenfalls keine Ahnung, was du mir sagen willst, falls überhaupt irgendwas

    Mein Beitrag bezog sich gar nicht auf dich. Der Zusammenhang dürfte jedoch klar sein.

  26. Dietmar sagt:

    @freiheitistunteilbar: Ich würde ja gerne vorschlagen, dass du mal klar sagst, was du eigentlich willst. Diese Andeutungen sind unverständlich und sehen ein wenig wie Trollerei aus.

  27. fichtenstein sagt:

    @freiheitistunteilbar: was wäre denn dann der Gegenvorschlag? Ist mir schon klar, dass das Gesetz nicht unfehlbar ist, aber das bringt und dann irgendwie auch nicht weiter. Willst du jetzt, dass jeder seine Rachegelüste selbst in die Hand nimmt oder wo soll das hingehen? Oder wird hier etwa – gasp – ein Kommentar zu einem Thema genutzt, um eine ganz andere Baustelle aufzumachen?

  28. Muriel sagt:

    @freiheitistunteilbar:

    Der Zusammenhang dürfte jedoch klar sein.

  29. freiheitistunteilbar sagt:

    @Dietmar @Muriel

    Dummerweise wird ein Gesetz nicht von einem übernatürlichen, unfehlbaren und wahrhaft guten Wesen, in Granit gemeißelt, sondern ist Rechtspositivismus pur. Dieser könnte wiederspruchsfrei, das Faustrecht, die Todesstrafe und Kastration beinhalten. Man gibt sich halt einen humanistischen Anstrich, um halt wenigstens etwas, das Konstrukt des Rechtsstaates aufrecht zu erhalten.

    … das, bezog sich darauf:

    Bei diesen geschriehenen Diskussionen wird auch immer schnell vergessen, dass das Gesetz eben auch dafür da ist, weil das Individuum in solchen Fällen eher emotional reagiert.

    … und auf nichts Anderes.

    Dem Lesenden kann geholfen werden.

    @fichtenstein

    Dazu müsste man erst einmal Recht klar definieren.

  30. Muriel sagt:

    @freiheitistunteilbar: Ich weiß, worauf es sich bezog. Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
    Was willst du sagen?
    Ein Gesetz ist Rechtspositivismus pur? Tja, ach was?
    Ein Gesetz kann Widerspruchsfrei die Todesstrafe vorsehen? Behauptet jemand was anderes?
    Wer gibt sich einen humanistischen Anstrich, um den Rechtsstaat aufrecht zu erhalten?

  31. […] wenn Leute sich so leidenschaftlich dafür aussprechen, andere Leute zu foltern und zu töten, und sie als Monster bezeichnen. Es ist unter manchen Umständen eine verständliche Reaktion, aber es ist trotzdem immer falsch. […]

  32. […] dafür einsetzen, diese blödsinnige Dichotomie in Täter und Opfer, in Gute und Böse, in Monster und Menschen aufzubrechen, und die gerne in einer Gesellschaft leben wollen, in der das Bemühen um Empathie […]

  33. […] habe keineswegs vergessen, dass ich ungefähr die gegenteilige Position vertrete, aber erstens kann ich mit so ziemlich jeder Position sympathisieren, solange sie eloquent […]

  34. […] Erstens ist es sachlich falsch. Menschen, die andere Menschen töten, sind Menschen. Sogar dann, wen… […]

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