Was tut man nicht alles für eine gute Sache?

So dumm die Argumentation derer auch ist, die sagen: „Jaaa, aber wenn ihr das Tanzverbot nicht wollt, dann müsst ihr auch an den Feiertagen arbeiten gehen, denn die freien Tage habt ihr schließlich auch Jeeebus zu verdanken!“, so haben sie doch in gewisser Weise nicht völlig Unrecht: Ich finde es in der Tat auch inkonsequent, gegen das Tanzverbot zu protestieren, das nur an wenigen Tagen im Jahr gilt und eigentlich wirklich kaum jemandem weh tut, auch wenn es natürlich aus rein prinzipiellen Gründen schon ein Ärgernis ist, wenn man gleichzeitig das Arbeitsverbot klaglos akzeptiert, das an sehr vielen Tagen im Jahr gilt und tatsächlich Schaden anrichtet.
In diesem Sinne habe ich beschlossen, ein weiteres Protestvideo zu erstellen, und ihr werdet es nicht fassen, aber es ist mir tatsächlich noch ein gutes Stück lamer gelungen als das letzte.

(Und die Musik im Hintergrund ist natürlich „I don’t feel like dancin'“ von den Scissor Sisters, zumindest so lange, bis mir jemand verbietet, das zu verwenden.)

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18 Responses to Was tut man nicht alles für eine gute Sache?

  1. 19Uhr30 sagt:

    Mein Vorschlag: Wir schaffen die religösen Feiertage ab und schlagen sie den Tagen zu, die einem an Urlaub zustehen (gleichen die Anzahl der Tage gleich mal bundesweit an). So können die Christen an Ostern Urlaub machen, die Buddhisten am Vesakfest und die Atheisten wann immer sie gerne Urlaub hätten…

  2. Muriel sagt:

    @19Uhr30: Ich kann mich dem natürlich nicht ganz anschließen, will aber einräumen, dass es eine Verbesserung gegenüber der jetzigen Situation darstellte.

  3. Guinan sagt:

    „Die GEMA hat die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt.“ *pruuuust*
    Und ich wollte diesen freien Tag nicht, wirklich nicht, das war absolutes Zwangsfrei. Feiertage bedeuten nur unnötigen Stress an den Tagen vorher.

  4. madove sagt:

    @#$§€GEMA%*&$!!!

  5. Guinan sagt:

    @nadove: Klick weg, sonst entgeht dir der epochale Anblick eines schwer arbeitenden Menschen.

  6. Guinan sagt:

    @madove: Upps. Knoten in den Fingern.

  7. madove sagt:

    @Guinan
    hm? was kann ich wegklicken, damit er mir NICHT entgeht?

  8. ohno sagt:

    Du solltest aber auch nicht vergessen zu sagen, dass nicht die Kirchen (die diese Feiertage ja gerne als Dauerwerbesendung („habt Ihr Cheeses zu verdanken“) benutzen) diese Feiertage bezahlen, sondern jeder von uns. Es gibt also keinen Grund, darauf zu verzichten.
    Eine „Verteilung“ der nichtstaatlichen Feiertage, also evtl. auch 1. Mai) so, dass sie jeder nach seiner (religiösen oder nicht) Gedenkagenda einrichtet, wäre nur gerecht. (Da könnte ich endlich den Towelday freikriegen:-) Müssen ja nicht so viele wie in Bayern sein.

  9. nomadenseele sagt:

    Selbst bei jedem Mist gleich beleidigt sein und andere ständig missachten, diffamieren und runterputzen.

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man die als größte Lachnummer des Internets betrachten. Aber wie man an dem Blogkommentaren sieht, finden selbst Hirnis noch ihre Fans.

  10. Muriel sagt:

    @Nomadenseele: Solltest du dich irgendwann später mal für deine Kommentare hier schämen, lösche ich sie gerne für dich. Nur um es mal angeboten zu haben.

  11. Augenfabe sagt:

    Ist es eigentlich legal, das über einen Proxyserver zu gucken?

  12. Guinan sagt:

    Wenn du gerade verreist bist, dann ist es ja auch legal.

  13. madove sagt:

    Ah, jetzt, ja.
    Wieder was gelernt.

  14. Dietmar sagt:

    Die gleiche Nomadenseele, die in den Science-Blogs sinnlos und ohne Argumente Lehrer basht, mit dem „Beleg“, dass Mama das genauso sieht? Hübsch …

  15. 19Uhr30 sagt:

    @Augenfabe
    Es ist jedenfalls nicht illegal Proxyserver zu verwenden. Ob es jetzt illegal ist, einen Proxy zu verwenden, um eine Sperre zu umgehen ist wohl eine rechtliche Grauzone. Allerdings müsste man dann erst einmal nachweisen, dass man den Proxy genau zu diesem Zweck genutzt hat.

    Ich finde es halt schade, dass wir in Deutschland die gleichen Methoden benutzen müssen, wie die Chinesen, um ungehindert das Internet nutzen zu können.

    Und ich bin eindeutig für ein Urheberrecht. Allerdings für eines, dass Fair Use erlaubt…

  16. Fenchurch sagt:

    Arbeitsverbot? Mein Mann hat die ganzen letzten Tage gearbeitet und ich Sonntag und Montag. Hab ich was verpasst?

  17. Muriel sagt:

    @Fenchurch: Ihr gehört dann entweder zu den vielen Ausnahmen, oder ihr seid Outlaws. Ihr Glücklichen.

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