It all started with a big bang

I object.

Ich mag „The Big Bang Theory„. Und es macht mich immer ganz traurig, wenn Wolf von Game One sagt, wer über die Big Bang Theory lacht, findet auch Mario Barth lustig.

Aber trotzdem begreife ich nicht, wie jemand auf die Idee kommen kann, das wäre eine Serie für Nerds. Diese Serie ist für Nerds völlig ungeeignet. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich selbst als einer durchgehe, aber trotzdem macht Big Bang Theory mich manchmal aggressiv mit der schlampigen, gleichgültigen, peinlich wichtigtuerischen Art, wie sie mit Nerd-Themen umgehen. Ich habe dabei leider nie mitgeschrieben, aber ein paar typische Beispiele fallen mir gewiss ein. Mal sehen:

Die Videospiele. Ganz schlimm. Nicht nur, dass die Schauspieler es kein einziges Mal auf die Reihe kriegen, den Controller wirklich so zu halten und zu bedienen, als würden sie irgendwas spielen. Das ist normal, so wie Leute in Film und Fernsehen hinter einem Steuerrad auch nie wirklich so aussehen, als würden sie fahren. Damit könnte ich leben. Aber sie reiben uns außerdem noch bei jeder Gelegenheit unter die Nase, dass ihnen das ganze Thema völlig egal ist. Wenn die Charaktere etwa Halo spielen, dann kommen gleichzeitig Geräusche aus dem Fernseher, die ganz eindeutig nicht aus dem Spiel Halo stammen. In einer Episode sprechen sie sogar von Health Kits. Halo ist dafür bekannt, dass es in diesem Spiel keine gibt, weil der Master Chief seine Energie mit der Zeit von selbst regeneriert. Soweit ich weiß, war das im ersten Teil noch ein relativ besonderes Feature. (Und ja, in den neueren Teilen gibt es welche, aber das ist keine Ausreden, denn sie haben keinen der neueren Teile gespielt. Die waren vor 2009 noch nicht mal releast.) [Nachtrag, 27. Juli 2014: Äh. Ja. Das ist peinlich. Mein Fehler. Anscheinend gab es im ersten Teil auch Health Kits. Und sogar wenn nicht, wäre meine Beschreibung noch doof gewesen, wie ich gerade merke. Er regeneriert seinen Schild, und hatte aber außerdem auch noch eine Health-Anzeige, die sich nicht selbst regenerierte. Da habe ich also völligen Stuss geschrieben und bitte um Entschuldigung. Sehr schade. Nachtrag Ende]

Oder Wissenschaft. Ich habe mal gehört, dass die Produzenten einen Wissenschaftler angeheuert haben, der überwacht, ob die Gleichungen auf Tafeln und Whiteboards stimmen. Das kann sein, da reicht mein Wissen wieder nicht, und mein Interesse auch nicht. Aber wenn die Charaktere über Wissenschaft reden, dann merkt man sehr, sehr schmerzlich, dass die Drehbuchautoren es für uns runtergedummt haben. Ein extremes Beispiel ist eine Wissenschaftskonferenz in der vierten Staffel: „Super bacteria: Global apocalypse or exciting research opportunity?“ Und das kann doch nun wirklich nicht deren Ernst sein. Das ist ein Beispiel für ein obskures,  schwer verständliches Thema für Experten, das normale Leute nicht interessiert?

Oder Sheldons berühmtes Halloween-Kostüm:

Big Bang Theory - Halloween - Yes Sheldon, you definately are the doppler effect

Der Doppler-Effekt? Im Ernst? Das ist das Halloween-Kostüm, mit dem uns ein genialer theoretischer Physiker mit zwei Doktortiteln beeindrucken will? Eine physikalische Entdeckung aus dem 19. Jahrhundert, die jeder von uns im Physikunterricht in der Schule kennen lernt und von der jeder schon mal gehört hat, der sich auch nur ein bisschen für das Thema interessiert? Das ist die Grenze von Sheldons crazy Nerd-Fantasie? Ich meine, es muss ja nicht gleich sowas Abgefahrenes wie Supersymmetrie oder Streumatrizen sein. Etwas Alltägliches, das aber kaum jemand beim Namen kennt, hätte es auch getan. Ich persönlich mochte zum Beispiel den Leidenfrost-Effekt immer. (Ja, der ist sogar aus dem achtzehnten Jahrhundert. Trotzdem.)

Und natürlich hat er es sogar trotzdem noch erklärt. So wie uns jeder Nerdwitz ausführlich erklärt wird, den nicht auch Mario Barth hätte bringen können. Und natürlich waren auf der Party alle völlig verwirrt und verunsichert vom Doppler-Effekt, damit wir uns als Zuschauer so richtig schön überlegen und nerdig fühlen können, weil wir ja wissen, was das ist.

Boah.

Und wenn sie sich mal an anspruchsvollere Konzepte wagen, geht es zuverlässig schief. Wie hier, als Sheldon erfährt, dass ihm am nächsten Morgen ein wichtiges Gespräch mit dem Universitätspräsidenten bevorsteht, ohne dass er weiß, worum es geht:

„For the next 840 minutes, I’m effectively one of heisenberg’s particles. I know where I am, or I know  how fast I’m going, but I can’t know both.“

Es gibt keine „heisenberg’s particles“. Heisenbergs Unschärferelation ist eine fundamentale Eigenschaft unseres Universums. Sie gilt auch für Sheldon, nicht nur für bestimmte Teilchen, nicht nur in dieser Nacht, sondern immer. Und der zweite Satz ergibt auch keinen Sinn, denn Sheldon hat keine Entscheidung zu treffen. Er weiß, wann er sich wo mit dem Präsidenten treffen soll, aber er weiß nicht, warum. Er kann sich nicht aussuchen, was von beidem er weiß, und falls er den Anlass irgendwie ermitteln könnte, würde das nichts am Termin ändern. Er hat einfach einige Informationen, und einige andere nicht. Der Bezug zu Heisenberg erfordert schon den unbedingten Willen, scheinwissenschaftlichen Humor ins Manuskript zu zwängen. Und lustig ist das Ganze auch nicht. Schlechter hätte es wohl auch Spiegel online nicht hinbekommen.

Dennoch mag ich die Serie. Oft sind die Witze ja nun einmal verdammt gut, auch wenn sie nichts mit Nerdismus zu tun haben. Und natürlich verstehe ich den Sinn darin, den vorgeblichen Nerdhumor zu erklären, weil die Produzenten nun einmal ihre Serie nicht machen, um Nerds zu erfreuen, sondern um Geld zu verdienen, und dafür braucht man offenbar ein Massenpublikum, das sich nicht für Stringtheorie interessiert und keine Ahnung von Superheldencomics und Videospielen hat. Ich nehme denen nichts übel.

Ich verstehe nur nicht, wie jemand auf die Idee kommt, die Big Bang Theory wäre was für Nerds, und wer sie gut fände, der müsse wohl einer sein. Sheldon und seine Freunde sind sicher ein paar Levels über Mario Barth, und ohne Zweifel auch über dem Durchschnittsniveau des restlichen Comedy-Programms. Aber wir wissen ja alle, wo dieses Niveau sich ungefähr befindet, und was das zu sagen hat.

Eben.

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42 Responses to It all started with a big bang

  1. Florian sagt:

    „Community“ FTW!

    Hast du für Tim extra noch Home Improvement aus der Versenkung geholt? Und was sagt das alles über Chuck Lorre?

  2. Muriel sagt:

    Hast du für Tim extra noch Home Improvement aus der Versenkung geholt?

    Das glaube ich nicht, Florian.

    Und was sagt das alles über Chuck Lorre?

    Dass er wirklich unanständig viel Geld haben muss.

  3. juliaL49 sagt:

    Ach ja, das leidige Thema. Wobei ich Big Bang Theory noch eine höhere echte Nerdwitzdichte zuschreibe als The IT Crowd (mit dem es häufig verglichen wird). Letzteres ist auch absichtlich für den Durchschnittszuschauer geschrieben.

    Bei solchen Serien bin ich immer nach zwei oder drei Staffeln zu enttäuscht, um weiter zu schauen. BBT gucke ich seit letztem Jahr nicht mehr und – Achtung weitläufige Verbindung – Bones habe ich nach drei Staffeln aufgegeben. Dort war die Prämisse erst die wirklich absurden Fälle und soziale Distanz vom Hauptcharakter. Das ging dann langsam verloren und in Staffel 3 war es nur noch eine Soap, die in einem Labor spielt. Bei BBT hatben ja irgendwann auch die ganzen Beziehungen die Überhand genommen.

  4. TakeFive sagt:

    Und ich hatte schon Angst, der einzige zu sein der BBT gar nicht sooo toll findet. Auch wenn ich bei vielen Gags lache, was gut darüber hinweg täuscht. Sogar wenn ich alleine bin.
    Äh Themawechsel.

    Brr musste das Tim Allen Bild sein? Mein schönes Wochenende..

  5. Muriel sagt:

    @JuliaL49: Da kann ich größtenteils nicht mitreden. Ich kenne weder IT Crowd noch Bones. Kann nur sagen, dass ich bisher nicht das Gefühl habe, Big Bang Theory würde mit der Zeit nachlassen. Bin jetzt in Staffel vier, und die letzte Folge, die ich gesehen habe, war nun gerade nicht so doll, aber das muss ja noch nichts heißen.
    @TakeFive: Es wird noch schlimmer: Ich mag Tim Allen sogar irgendwie.

  6. BadWolf sagt:

    Was habt ihr den alle gegen „Hör mal wer da hämmert?
    Fand ich immer ganz witzig

  7. madove sagt:

    Hm.
    Das ist ein interessanter Gesichtspunkt. Du hast natürlich VÖLLIG recht. Aber für mich hat es trotzdem funktioniert, wenn auch wahrscheinlich nur aufgrund gewohnheitsmäßig herabgesetzter Ansprüche. Ich mag ja auch SF-Serien, in denen nichtmal die Massenträgheit oder die Regeln der Schallübertragung stimmen.

    Als Mathematikerin und jemand, die sich durchaus als Nerd bezeichnen würde, bin ich einfach komplett daran gewöhnt, daß mathematische, physikalische und andere naturwissenschaftliche Sachverhalte generell verzerrt bis total falsch in Filmen dargestellt werden (Leute, die sich auf andere Gebieten oder in anderen Berufen auskennen, versichern mir, daß das da genauso ist).
    Zweitens bin ich gewöhnt, daß auch unter Nerds und solchen, die es werden wollen, die Verwendung von vermurksten Metaphern sehr frei nach Schrödingers Katze oder Heisenbergs Unschärferelation durchaus verbreitet ist. Ich würd mich da nichtmal völlig ausnehmen.
    Ich denke, Sheldon würde das in der Tat nicht machen (weil es ja eher eine soziale Gepflogenheit in solchen Kreisen ist und sich ihm inhaltlich die Zehennägel kräuseln würden), aber bei den anderen dreien find ich es nichtmal sooo unplausibel.
    Vor allem aber hab ich einen Filter im Ohr, der die technischen „Erklärungen“ in Star Trek genauso ausblendet wie den konkreten Inhalt von Sheldons Erläuterungen oder alltäglichen „Wissenschafts““journalismus“ (Studien in den USA haben ergeben, daß aufgrund der Quantenphysik schwarze Löcher bereits für die Dinosaurier zur Krebsvorsorge…. jaja…).
    Schade eigentlich.

  8. juliaL49 sagt:

    madove, mir geht es ähnlich mit dem Ausblenden, aber es hat seine Grenzen. Kennst du den Film „21“? Es geht um 3 Mathegenies, von denen einer mit einem System in Las Vegas gewinnt bzw. gewinnen will. Oder so ähnlich. Ich war vom Anfang zu geschockt, als dass ich auf den Plot achten konnte: die drei Mathegenies haben allesamt zugegeben, dass sie Stunden gebraucht haben, um die Folge 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13 zu verfolgständigen bzw. nicht zu erkennen. DAS geht gar nicht! (und ich bin nur Biomathematiker und kein „echter“ Mathematiker ;))

  9. juliaL49 sagt:

    Gnarf, wieso existiere ich 2x??? einmal mit L und einmal ohne, einmal mit Link, einmal ohne.

  10. Muriel sagt:

    @madove: Ja… Ist schon richtig. Aber ich muss jetzt, auch wenn ich die Serie gar nicht mag, einmal eine Lanze für Star Trek brechen.
    In Star Trek geht es eigentlich nicht um Physik und Technik, sondern um ganz menschliche Probleme und Fragen zu Krieg und Frieden, dazu, wie wir mit Fremden und mit einander umgehen, und um was weiß ich nicht noch. Die Zeitschleifen und Dyson-Sphären und Tachyonenschauer sind immer nur Aufhänger für die eigentliche Frage. Da kann ich gut darüber hinwegsehen, dass Technobabble eben nur Technobabble ist. Natürlich stört es mich da auch, wenn die Lösung für ein groß aufgebautes Problem einfach mal wieder ein antisymmetrisch synchronisierter Phasertraktorphasenwarpimpuls ist, oder wenn wir gerade eben noch durch Schilde beamen konnten, jetzt aber auf einmal nicht mehr, und dann zum Schluss doch wieder, aber es ist nur eine Nebensache.
    In The Big Bang Theory geht es um Leute, deren Leben sich um Wissenschaft, Videospiele und Comics dreht. Wenn die einem nun fortwährend unter die Nase reiben, dass sie offensichtlich keinerlei Ahnung von Wissenschaft, Videospielen und Comics haben, dann ist das für mich ein gravierenderes Problem.
    Das ist, als würde Star Trek uns fortwährend einreden wollen, wie erleuchtet die Menschheit im 24. Jahrhundert ist, wie rational und uneigennützig und fortschrittlich alle denken und wie weit wir unsere primitive Vergangenheit hinter uns gelassen haben, während die Handlung sich in jeder einzelnen Folge darum dreht, wie kindisch und unreif die Protagonisten…
    Tut mir leid, ich weiß nicht mehr, worauf ich hinauswollte.
    @JuliaL49: Du hast nichts verpasst.

  11. Muriel sagt:

    @JuliaL49: Ich repariere das gerne für dich.

  12. Gurasijewitsch sagt:

    Keine echten Nerds? Neeeeeeeein. Jetzt sag bloss noch, nicht alle kleinen versauten Juden haben einen Mutterkomplex, oder Inder seien nicht verklemmt und modisch taubstumm. Die Serie strotzt doch nur so von Klischees und ist furchtbar altbacken. Demungeachtet bisweilen lustig, aber eher wegen der Figur Sheldon, die sagen darf, was wir nur denken. Viel schlimmer und geradezu hassenswert finde ich allerdings „How I met your mother“, wo ein homosexueller Schauspielerimitator einen misogynen Serienficker geben darf, dass sich die prüden Amis kringeln. Ekelhaft. „Seinfeld“, das war noch lustig.

  13. madove sagt:

    @juliaL49 Ähhhh. ja. Das würde mich auch ein bißchen …ablenken…
    @Muriel 🙂
    Du hast schon wieder einfach nur recht.
    Aber wahrscheinlich hat es tatsächlich damit zu tun, was man darin sucht. Und ich erkenne einfach ein bestimmtes soziales Umfeld, das ich mal hatte und in meinem jetzigen Leben ziemlich vermisse, in den Verhaltensmustern wieder.
    Oder vielleicht leide ich wirklich nur unter einem heftigen Sheldon-Crush, so wie ich TNG immer nur wegen meines Data-Crushs geliebt hab?
    (Apropos… im Moment bin ich grade auf Dexter… ❤ … Danke für den Tipp!!! )

  14. juliaL49 sagt:

    Ha, Dexter! Bei dem habe ich mich durch die dritte Staffel gequält, weil angeblich die vierte so toll sein soll. War gut, aber auch das hat mich nicht dazu gebracht, noch die fünfte und sechste zu schauen.

  15. madove sagt:

    Ich bin erst am Anfang der dritten. Und im Moment süchtig.

  16. Muriel sagt:

    Ich bin auch ein Fan, obwohl ich natürlich bedaure, dass sie mit seiner Obsession den Ausweg des Feiglings genommen haben und ihn nur Mörder umbringen lassen. Also, fast nur.
    Aber immerhin.

  17. madove sagt:

    Das stört mich auch, vor allem weil es in meinen Augen an seinem Problem nichts besser macht, aber in ihren offensichtlich schon, was ich ein bißchen befremdlich finde… um es höflich auszudrücken.

  18. Muriel sagt:

    @madove: Ich habe schon ein bisschen Verständnis. Aber dann doch auch wieder nicht…
    Das gibt fast einen eigenen Beitrag her.
    Einerseits wäre es sicherlich für die meisten Zuschauer ein Problem, wenn sie in jeder Folge zusehen müssten, wie ihr Protagonist nicht einen grimmigen Kindervergewaltiger tötet, sondern ein ängstlich um Hilfe schreiendes siebenjähriges Mädchen, oder sowas, und ihn danach noch sympathisch finden, wenn er versucht, sich in eine Familie zu integrieren und für seine Schwester dazusein.
    Abererseits könnte ich jedes Mal weinen, wenn eine so große Chance verpasst wird, mal jemanden zu zeigen, der wirklich ganz anders ist als andere Menschen. Was für eine großartige Serie wäre Dexter, wenn er heimlich tatsächlich unschuldige, nette, schöne Menschen grausam zu Tode quälen würde und trotzdem noch meistens diese freundliche Fassade aufrecht erhalten könnte? Und wie viel interessanter wäre das, wenn er nicht wirklich seine Freundin und seine Kinder und seine Schwester lieben würde und sich nicht wirklich freuen würde, zu der Familie zu gehören, sondern das alles nur so mitspielt, um nicht aufzufallen, und das die ganze Zeit aus dieser distanziert-verständnislosen Perspektive schuldern würde, die in der echten Serie leider nur manchmal ein bisschen durchscheint?
    (Und wenn ich schon mal dabei bin: Wie armselig ist eigentlich diese aufgepfropfte Erklärung „Als Kind war er in diesem Container und hat zugesehen, wie seine Mutter mit einer Kettensäge ermordet wurde, deshalb ist er jetzt so.“? Das hätte echt nicht sein müssen.)
    Hm.
    Einerseits muss ich ja glauben, dass es für solche Protagonisten auch einen Markt geben dürfte (Ich will ja Nimmermehr irgendwann mal verkaufen.), aber andererseits kann ich es den Machern zumindest nicht so recht verdenken, dass sie sich nicht an das ganz große Risiko dran getraut haben. Ich hab bei Lenore ja auch Zugeständnisse gemacht.

  19. Muriel sagt:

    Noch was vergessen: Dadurch, dass er nur Bösewichte tötet (Bis auf dieses eine Mal, wo’s schiefgeht, aber da erwischt es trotzdem jemanden, der es irgendwie so halbwegs verdient hat.), wird er natürlich zu so einer Art Superheld, und das kann ich dann auch wieder positiv sehen.
    Ich finde es nämlich schade, dass in Superheldengeschichten dieser Konflikt zwischen Rechtsstaat und Held nicht ausführlicher thematisiert wird. Sogar in Batman wird das ja nur so angedeutet, dass es zwar natürlich nicht so ganz in Ordnung ist, wie er arbeitet, aber am Ende sind schon irgendwie alle dafür. Ich habe bei Hancock so gehofft, dass sie mehr draus machen, und am Anfang sah es auch echt gut aus, aber… Ach, wir wollen nicht über die zweite Hälfte von Hancock reden, sonst setzt mein kontextbezogenes Tourette wieder ein.
    Wenigstens da sind die Dexter-Macher in der Hinsicht ziemlich konsequent. Es gibt zu keiner Zeit Zweifel darüber, was passiert, wenn Dexters Hobby ans Licht kommt.
    Nach all dem Schlechten, was ich jetzt gesagt hab, wollen wir das nicht vergessen: Dexter ist sicher maximal eine Fünf oder Sechs auf der Mutskala, aber das ist auch schon eine Leistung, wenn alle anderen sich maximal bis zur Zwei trauen.

  20. madove sagt:

    Ich fürchte, generell ist das Vorstellungs- und Akzeptanzvermögen der Allgemeinheit darüber, WIE verschieden Menschen sein und fühlen können (oder nicht), eher nicht so …also da ist noch eine Menge Potential für Entwicklung.
    Und für etwas, das mit viel Geld produziert und deshalb halbwegs mainstreamtauglich gehalten werden will, find ichs schon ziemlich mutig. Solang es halt noch diese Monster-Kategorisierung gibt, die Du hier thematisierst, kann/darf jemand, der ohne eine ihn entschuldigende Vorgeschichte einfach sympathische Menschen tötet, keine Indentifikationsfigur sein, und ohne so eine macht eine Geschichte keinen Spaß. Andererseits würde es dann erst richtig interessant, sich dazu zu positionieren.

    Mich stört natürlich das Superheldenprinzip generell ein bißchen, ich bin (wenig überraschend) eine große Freundin des staatlichen Gewaltmonopols, …aber alles was Fragen aufwirft, soll mir recht sein.

    Unabhängig von diesem Tötungsdrang find ich halt die Gefühllosigkeit sehr interessant, und bin auch jedesmal furchtbar enttäuscht, wenn sie ihn dann doch wieder irgendwie sentimental rumdöseln lassen – der Teil von mir, der sich bis dahin mit ihm identifiziert hat, zieht sich dann immer alleingelassen zurück und wartet, bis es wieder vorbei ist. Das hätte man, finde ich, tatsächlich konsequenter durchziehen können, ohne daß die Welt untergeht.

  21. juliaL49 sagt:

    Ja, das inkonskente Gefühlsleben hat mir den Abschied leicht gemacht. In der ersten Staffel war das so extrem im Sinne von bisherigen TV-Produktionen. Eher weniger extrem, weil ich das gar nicht unrealistisch fand.

    PS: mein Namensproblem lag an einem Kuddelmuddel mit zwei Accounts dank dem selbst gehosteten Blog und einem WP-Account. Das habe ich jetzt hoffentlich gelöst. Bekomme deswegen aber alle Kommentare 2x 🙂

  22. fichtenstein sagt:

    Also ich muss hier mal kurz für die IT Crowd in die Bresche springen, das ist zwar tatsächlich auf dem theoretischen Level ungefähr so nerdig wie 2 and a half men, aber ich glaube, die Serie will sich gar nicht damit verkaufen, was allerdings The Big Bang Theory macht und genau deshalb – zumindest für mich – enttäuschender ist. IT Crowd ist eben einfach nur absurd, da geht es um die Situationen, in die die Drei geraten und wie sie da hin und wieder raus kommen, das Setting alleine ist halt witzig, weil sie wie die Kellerkinder behandelt werden und keiner wirklich weiß, was sie da machen. Und dahingehend ist die Serie auch bei vielen Informatikern und Programmierern beliebt, da sie sich da schon wieder finden, da ist theoretischer Hintergrund eher nebensächlich. The Big Bang Theory kokettiert aber ganz offensichtlich damit, dass sie ja so extrem dicht an der wissenschaftlichen Community dran hängt (wobei Scrubs da sehr viel dichter am Medizinertum war, wenn ich meinen Medizinerfreunden glauben darf). Da sie dann aber doch nur alle möglichen Klischees bedient und mittlerweile auch nur dieselben Gags wiederkäut, ist das schon ermüdend und jeder steckt so sehr in seinem Stereotyp fest, dass auch nach zig Staffeln keine Weiterentwicklung der Charaktere stattgefunden hat (erinnert mich stark an 2 and a half men). Außerdem macht es mich wahnsinnig, dass die alle mit Sheldon befreundet sind, ohne einen wirklichen Grund dafür zu haben.

  23. Muriel sagt:

    @fichtenstein: Danke für das Beispiel. Ich glaube, Scrubs und (noch mehr) House demonstrieren, dass eine Serie durchaus mit Konzepten arbeiten kann, die der Zuschauer nicht versteht, ohne ihn zu langweilen, solange der Rest der Handlung trägt. Die Differenzialdiagnose bei House ist auch für Leute lustig, die keine Ahnung haben, was Bradykardie oder Hodgkins Lymphom bedeutet.

  24. Muriel sagt:

    @madove: Irgendwas hat deinen Link gefressen. Falls ich den falschen eingefügt habe, korrigier mich bitte gelegentlich.
    Zu dem Superheldenthema will ich schon lange mal eine Geschichte schreiben. Falls das mal draus wird, bin ich gespannt, wie du dazu stehst.
    @JuliaL49: Ich verstehe ja nicht, wie man einfach aufhören kann, Dexter zu sehen, aber solche Leute muss es wohl auch geben.
    Kann ich bei dem Benachrichtigungsproblem helfen, oder weißt du selbst Rat?

  25. juliaL49 sagt:

    Danke, ich habe mir selber geholfen 🙂
    Aber du musst zugeben, dass Dexter in Staffel 2 stark abgebaut hat und in Staffel 3 nur noch Klischees rausgehauen hat. Das hat für mich das Schauen fast unerträglich gemacht.

  26. madove sagt:

    @Muriel Ja, danke, das war der Link, den ich meinte. Und: Das mit den Superhelden würde mich wirklich interessieren. Ich hab noch nicht allzu lange und allzu differenziert darüber nachgedacht und hätte Lust dazu.
    @JuliaL49: In der Tat ist das inkonsequente Gefühlsleben doof, aber nach ein bißchen Nachdenken fällt mir auf, daß es nicht nur wahrscheinlich mehr Leute gibt, deren Gefühle in Ausprägung und Intensität nicht den „erwünschten Vorgaben“ entsprechen, sondern daß Gefühle auch häufiger als angenommen total inkoheränt sind, auch gegenüber dem, was man von sich selber glaubt (und sei es auch „Ich habe keine“.) Insofern ist es vielleicht auch wieder ehrlich?
    Andererseits ist es zuuu bequem für die Story, wenn man sie als Autor bei Dexter ein- und ausschalten kann, wies grade paßt…

  27. madove sagt:

    @JuliaL49 Jetzt mach mir doch nicht die Vorfreude kaputt 😉

  28. Muriel sagt:

    @JuliaL49:

    Aber du musst zugeben, dass Dexter in Staffel 2 stark abgebaut hat und in Staffel 3 nur noch Klischees rausgehauen hat.

    Eigentlich nicht.
    Es gab in jeder Staffel Elemente, die mir gefielen, und Elemente, die mich eher störten, aber eine Entwicklung nach unten ist mir nicht aufgefallen.
    @madove: Mich würde sehr interessieren, ob du das auch so erlebst wie Julia. Halt mich also auf dem Laufenden, falls du mir eine Freude machen willst.

  29. fichtenstein sagt:

    Falls es interessiert, ich hab letzten Monat alle Staffeln durchgerackt (glücklicherweise war Ostern und ich bin kein Familienfeiermensch) und mir hat’s bis zum Ende gefallen, auch wenn spoiler spoiler spoiler in der fünften Staffel doch etwas besser als spoiler spoiler spoiler in der sechsten war.
    Ich kann mich düster erinnern, dass ich mal zu Urzeiten die erste Staffel angefangen und dann abgebrochen hatte, da mir das zu blöd war, dass er nie erwischt wird. Aber im erneuten Anlauf war ich sehr begeistert, vor allem von der Schauspielerin, die Dexters Schwester gibt, da ich noch nie eine so enervierende und gleichzeitig sehr realistische Protagonistin in einer Serie erlebt habe.
    Sowieso muss man den Machern für die Charaktere Respekt zollen, nicht nur Dexter sondern meiner Meinung nach fast alle mehr oder weniger nebenstehenden Rollen sind außerordentlich komplex geschrieben (von Vince mal abgesehen, le sigh). Sowas über mehrere Staffeln zu halten, so dass man trotzdem noch neue Aspekte kennen lernt, die sich auch nicht mit dem hakeln, was man schon über diese Person weiß, ist leider eher selten in Serien.

  30. Muriel sagt:

    @fichtenstein: Interessiert mich sehr, danke.
    Ich hasse Deborah, aber du hast Recht.

  31. Henk sagt:

    Bei mir ist es ganz ähnlich wie bei JuliaL49, nur dass ich in der Regel nicht nach zwei bis drei Staffeln, sondern nach zwei bis drei Minuten enttäuscht umschalte. Tim Taylor’s Tool Time war aber großartig: Wie die Autoren es geschafft haben, den exakt gleichen Ablauf so konstant zu reproduzieren, war fantatsich. Das gab immer zusätzliche Spannung auf der Meta-Ebene. Bei den aktuellen Serien bin ich sowas von raus, dass ich überhaupt nicht verstehe, warum ich mich hier zu Wort melde…

  32. Muriel sagt:

    @Henk: Verstehe ich richtig, dass du gar keine Fernsehserien magst?
    Keine einzige?
    Jungejunge. Wir hatten unsere Meinungsverschiedenheiten. Aber jetzt frage ich mich doch ernsthaft, ob wir Freunde sein können.

  33. Henk sagt:

    Aktuell: Tatsächlich gar keine. Obwohl ich gerne fernsehe, kommen mir aktuelle Serien immer vor sinnlose Zeitverschwendung. Ich mag beim Fernsehen aber nur sinnvolle Zeitverschwendung: Dokus über Kupferabbau in Peru, Snooker oder irgendwelchen Scripted-Reality-Quatsch mit Problemfamilien aus Köln-Porz. Aktuelle amerikanische Serien sind mir irgendwie zu… zu mittendrin: Weder tatsächlich lehrreich (wie Dokus) noch volllkommener Unsinn (wie die Geschichte aus Porz).

    Ich kann aber ins Feld führen, dass ich nach vielen Empfehlungen immer wieder versucht habe, mich auf so etwas einzulassen. Es klappt aber nicht.

    Halt stop: Gilt „Life On Mars“? Die fand ich irgendwo zwischen riesig und großartig.

  34. juliaL49 sagt:

    uiuiuuiui, jetzt muss ich mich mal kurz einschalten: Life on Mars? ist erstens britisch und zweitens für den deutschen Markt um ein Viertel gekürzt. Wenn du also die echte Serie gucken willst, musst du schon im Original ran.

  35. Henk sagt:

    Stimmt, very british, sogar. Wahrscheinlich habe ich mit der expliziten Erwähnung amerikanischer Serien da Verwirrung gestiftet, aber ich bezog mich noch auf Muriels Frage, die ja keinen landesspezifischen Hintergrund hatte.

    Die Kürzung ist mir in der DVD-Fassung nicht bewusst geworden; da scheint man die Schere ganz geschickt angesetzt zu haben. Die Handlungsstränge haben jedenfalls auch so sehr gut zusammengefunden. Den Tipp werde ich aber mit Sicherheit einmal beherzigen, weil ich „Life On Mars“ wirklich unglaublich gut fand, falls ich das noch nicht erwähnte (ansonsten aber auch).

  36. madove sagt:

    @Muriel
    Also ich hab das nicht ganz so wie julia wahrgenommen, aber in der Mitte fand ich es schon eher etwas schwächelnd.
    (Achtung, Spoiler)
    Die erste Staffel hat mich wirklich ziemlich begeistert, da fand ich sowohl das Entdecken seiner Persönlichkeit, seiner Geschichte als auch diese ganze Brudersache sehr spannend.
    Durch die zweite hat mich vor allem der ganze Zweifel an Harry getragen, Vatersachen mag ich bekanntlich, und ich fand das Ganze noch überzeugend und ausreichend konfliktbehaftet, um glaubwürdig und interessant zu sein.
    Die dritte und vierte haben mich nicht ganz so vom Hocker gehauen, vor allem, weil mich Rita und der imaginierte Harry unglaublich nerven – auch wenn in den Folgen immer wieder einzelne Sachen drin waren, die sie definitiv sehenswert gemacht haben.
    Die fünfte fand ich wieder richtig, richtig toll, aber vielleicht auch nur, weil ich mich so gefreut habe, daß Rita vorbei ist; die Frau ist mir so unsäglich auf die Nerven gegangen.
    Und Lumen mochte ich.
    Jetzt blicke ich gespannt und vorfreudig auf die sechste Staffel und was da noch kommen möge.
    Die Tatsache, daß ich so lange durchgehalten hab, obwohl ich wirklich ein Weichei bin und ständig weggucken muß, und seither alle paar Nächte ekliges Zeug träume, spricht wirklich für die Serie.

  37. Muriel sagt:

    @madove: Hm… Also, Dexters Geschhichte fand ich ja immer konsequent enttäuschend. Hatte ich ja oben schon mal geschrieben. Dexter benutze ich immer als Negativbeispiel, wenn mir jemand vorschlägt, doch mal genauer zu erklären, warum Lenore so ist, wie sie ist. Harry mag ich irgendwie, und Rita… war für mich auch problematisch, aber am ärgerlichsten fand ich eigentlich immer seine Schwester, gleich nach seinem Bruder. An dem Staatsanwalt hatte ich sehr viel Freude, aber ich weiß nicht, wie viel davon war, weil ich den Schauspieler halt toll finde.
    Lumen fand ich übrigens nicht nur als Person, sondern als Plotelement eine wunderbar frische Idee. Ich schwanke immer, ob ich bedaure, dass sie dem großen Konflikt ausgewichen sind und Dexter mal wieder einen billigen Ausweg geschenkt haben, oder ob ich mich freuen soll, dass sich daraus was echt Gelungenes entwickelt hat.
    Auf die sechste Staffel freue ich mich jedenfalls auch.
    Aber sag mal: Du kannst bei Dexter nicht hinsehen und bekommst davon Albträume?
    Ui.
    Siehst du richtig schlimme Sachen (Ring, oder so Zeug) dann gar nicht, oder lässt sich das nicht extrapolieren?

  38. madove sagt:

    @Muriel
    Oh, was stört Dich an Deb? Die mag ich realtiv gerne, auch wenn ich finde, sie ist mit Quinn wirklich unerträglich übel umgesprungen… aber sonst?

    Richtig schlimme Sachen seh ich gar nicht. Ich bin wirklich ein schreckliches Sensibelchen bei sowas; ich krieg die Bilder jahrelang nicht aus dem Kopf, da reicht schon ein brutalerer Tatort oder Deine Schilderungen irgendwelcher Filme im podcast. Dexter ist glaubich das Schlimmste, was ich bisher freiwillig weitergeschaut habe.
    Ich führ das inzwischen darauf zurück, daß ich als Kind relativ oft mit Schilderungen und Bildern von Sachen wie Ausschwitz oder Vietnam oder Hiroshima konfrontiert war, die dann immer auch die angemessene Betroffenheit aller Beteiligten ausgelöst haben – vieleviele Jahre bevor ich meinen ersten Actionfilm gesehen hab, und deshalb nur eine Schublade für echten schrecklichen menschlichen Schmerz hab, und keinen für Schmerz in heiterer Unterhaltung. Ich bin schon stolz, daß ich Gunfights inzwischen relativ entspannt sehen kann, aber bei allem, was ein bißchen mehr Schmerz oder Angst oder Verletzung von Menschen darstellt, muß ich mir die Augen und vor allem die Ohren zuhalten vor Mit-Leid.

  39. Muriel sagt:

    @madove: Deb ist so emotional, damit kann ich nicht umgehen, und ihre Beziehung mit Quin war mir auch eine Last. Ich kann mich nicht genau erinnern, ob sie mich von Anfang an so hart genervt hat, ich glaube, sie war schon immer so.
    Auf die Gefahr hin, als morbide dazustehen, würde mich ja jetzt schon brennend interessieren, welche Filme aus dem Podcast dich so verstört haben. Ich kann mich da gerade an gar nichts Furchtbares erinnern.
    Ich war da als Kind auch ziemlich empfindlich, und bin es in mancher Hinsicht immer noch, aber ich bin wohl zu sehr so sozialisiert, um mich davon abhalten zu lassen.
    Eine ganze Zeitlang hat mich eine alte Kurzgeschichte namens „Das Ding ohne Gesicht“ ziemlich gequält. Ich glaube, die habe ich gelesen, als ich um die 14 war, und die war ausgesprochen kryptisch und stellenweise sogar eher langweilig, hat mir aber doch nachaltig Angst gemacht.

  40. madove sagt:

    Ich müßte es nochmal nachhören… irgendwas mit österreichisch sprechenden jungen Hausgästen, die dann hohldrehen. Vielleicht hab ich einfach eine zu blühende Fantasie, aber einfach das Szenario und Deine Andeutungen der sich steigernden Brutalität (Du hast sie ja kaum genauer beschrieben) haben mir eben in den kommenden zwei Nächten Albträume beschert.
    Wobei man dazusagen muß, daß ich oft soclhe Träume habe, und daß der podcast ja nicht genug Information enthielt, um sie irgendwie zu „erzeugen“, sondern wahrscheinlich würd man es eher triggern nennen – komisch, ich hab noch nie genauer drüber nachgedacht.

  41. Muriel sagt:

    @madove: Ach, Funny Games. Das ist ein gutes Beispiel. Funny Games war auch für mich schwer anzusehen, aber Angst oder schlechte Träume bekomme ich von dieser Art Film auf keinen Fall. Bei mir muss es da in eine ganz andere Richtung gehen. Gewalt bewirkt da bei mir eigentlich gar nichts.

  42. […] Bild habe ich übrigens aus folgendem sehr lesenswerten Artikel gemopst: „Überschaubare Relevanz: It all started with a Big Bang“; wobei ich selber natürlich auch der Ansicht bin, dass diese Serie nicht ‚für‘ Nerds ist, […]

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