Bright Outlook (11)

Na gut, es hat jetzt doch wieder knapp länger als zwei Wochen gedauert, aber dafür gibt es im neuen Kapitel von Bright Outlook nicht nur drei Szenen, sondern außerdem noch drei ganz neue Protagonisten, und eine Nebendarstellerin, und das verdient doch auch irgendwie Lob und Anerkennung, oder?

Was bisher geschah
Im ersten Kapitel erwacht Claire und lernt die erste der anderen Versuchspersonen fürchten.
Im zweiten Kapitel  erwachen auch alle anderen. Die Tür zum zweiten Raum öffnet sich (wieder), und Claire beginnt eine Vorstellungsrunde.
Im dritten Kapitel setzen die Versuchsteilnehmer die Vorstellungsrunde fort öffnen die Tür zum dritten Raum, und Mark wird von einer Polizistin angehalten.
Im vierten Kapitel holt Mark einen Republikaner und seinen Callboy, Branco nimmt Lora den Revolver weg, und die Versuchsteilnehmer öffnen eine weitere Tür.
Im fünften Kapitel holt Mark einen Occupy-Aktivisten, und die Versuchsteilnehmer demontieren eine der Überwachungskameras.
Im sechsten Kapitel holt Mark Regina, und die Versuchsteilnehmer tragen die Konsequenzen ihres Verstoßes gegen die Teilnahmebedingungen.
Im siebten Kapitel streiten Nick und Leanne miteinander, und Leanne unterläuft ein unangenehmes kleines Missgeschick. Jeffries öffnet die Tür zum nächsten Raum, und den Versuchsteilnehmern fällt nicht nur ein Kuchen in die Hände, sondern auch Leanne.
Im achten Kapitel bekommen Nick und Mark Besuch von einem Repräsentanten von Management, Leanne tritt Branco, und Jill wacht auf und lernt Regina kennen.
Im neunten Kapitel betreten wir mit Mark zusammen Cynthias Büro, und der Occupier wacht auf.
Im zehnten Kapitel stirbt Pascal, Hoai Nguyen erwacht und lernt die Stimme in seinem Kopf kennen, nebst den anderen Versuchsteilnehmern, und Nelson Jeffries misshandelt eine wehrlose Frau.

Was heute geschieht

„Bitte kehren Sie nun an Ihre Arbeit zurück.“

„Ich will nach Hause, Daddy!“

Mark öffnete und schloss seinen Mund. Er wollte etwas sagen. Sehr viel sogar. Er hatte so viel zu sagen. Aber er wusste nicht, was.

Er sah in Cynthias kalte hellviolette Augen und in das Gesicht seiner Tochter, und wieder zurück.

Er brauchte sehr lange, oder zumindest kam es ihm sehr lange vor, oder zumindest so lange, wie er Cynthias Blick ertragen konnte, bevor er sagte:

„Es tut mir leid, Liebling, aber wir können noch nicht nach Hause fahren. Ich muss noch arbeiten. Aber wenn ich fertig bin, dann fahren wir sofort nach Hause.“

Den letzten Satz sagte er viel mehr zu Cynthia als zu Jacky, aber Cynthia reagierte nicht auf die Bemerkung. Sie streichelte mit ihrer linken Hand über Jackys Haare, ihren rechten Arm fest um das Mädchen auf ihrem Schoß geschlungen, und schaute Mark an, als wäre nun alles geklärt, und als könnte sie sich nicht vorstellen, warum er überhaupt noch hier war.

„Kann Mami dann mitkommen?“

„Nein, Jacky, tut mir Leid, sie … Sie ist nicht hier.“

„Okay.“

„Kann ich mit dir kommen, Daddy? Ich mag nicht hier bleiben. Ich kann dir bei der Arbeit helfen!“

Er seufzte, und es fühlte sich an, als würde er dabei um 10 Zentimeter schrumpfen.

„Es dauert nicht lange“, sagte er ihr. „Ich bin bald wieder da.“

„M-hm.“ Sie nickte langsam und ernst, wie sie immer nickte, wenn sie verstanden hatte, dass sie etwas tun musste, auch wenn es ihr überhaupt nicht gefiel.

Mark liebte seine Tochter.

„Bis bald, Liebling.“

Er beugte sie zu ihr hinunter und küsste sie auf die Stirn. Eine scheinbar harmlose Geste, und doch das Höchstmaß an Rebellion, das er in diesem Moment wagen wollte.

Er war noch nie näher als auf Armlänge an Cynthia herangetreten.

Ohne ein weiteres Wort und ohne sie auch nur noch einmal anzusehen, wandte er sich danach sofort ab und verließ ihr Büro.

Im Flur begegnete ihm der Repräsentant des Managements und sage etwas darüber, dass er die Entscheidung über Leanne zwar für sehr unkonventionell hielt, aber durchaus das Potential darin erkennen könne und dass er Mark zwar für seine Initiative beglückwünsche, ihn in Zukunft aber zu mehr Vorsicht mahnen und ihn ermutigen wolle, vor derartigen Maßnahmen Rücksprache mit Management zu halten. Mark nickte und sagte ja und hörte ihm nicht zu.

Er kehrte in den Kontrollraum zurück, um nachzusehen, wie Nick zurechtkam. Er hatte noch nie einen Versuch geleitet und wusste bestimmt nicht einmal, was die vielen Knöpfe auf seinem Pult bewirkten.

„Und, wie kommt sie mit den Teilnehmern zu…“ Mark hielt inne. Er beobachtete Nicks bebende Schultern und hörte das leise Schniefen, und dann war sich sicher.

Er legte eine Hand über seine Augen und massierte mit Daumen und Mittelfinger seine Schläfen. „Bitte sag mir, dass du nicht weinst. Ich brauche das jetzt nicht auch noch. Bitte sag mir, dass alles in Ordnung ist, und dass du deinen Job machen wirst.“

Nick drehte sich zu ihm um. Sein Gesicht glänzte nass im grellen Licht des Kontrollraums, und Tränen liefen seinen Hals hinab.

„Der Junge hat den Kuchen gegessen“, sagte er.

„Oh“, sagte Mark.

Naja, das war abzusehen gewesen, oder? Aber das sagte er nicht. Nick war immer ein sensibler Typ gewesen, und Mark würde sich selbst in den Fuß schießen, wenn er ihn jetzt provozierte.

„Haben sie nicht rechtzeitig …?“

Nick schüttelte seinen Kopf. „Nein.“

„Oh.“

Mehrere Minuten stand Mark einfach nur da, und Nick saß in seinem Sessel, vornübergebeugt, die Ellenbogen auf seine Knie gestützt und den Kopf in seinen Händen. Schließlich blickte er zu Mark auf.

„Wie hältst du das aus?“ fragte er. „Du hast ihn geholt, oder?“

„Ich hole sie alle.“ Heute hatte er seine eigene Frau geholt. Nick wusste das nicht, und Mark würde es ihm nicht sagen. Noch so ein Gespräch, das er jetzt wirklich nicht brauchte. „Aber ich hole sie nur. Und du fragst mich, wie ich das aushalte?“

Nick zuckte mit den Schultern. „Wir machen alle unseren Job, was?“

Mark nickte.

„Ich glaube, es ist einfacher …“ Nickt schniefte und wischte sich mit dem Ärmel seines weißen Overalls die Nase ab. „Es ist einfacher, weil sie sich wehren. Es ist ein Kampf. Ich weiß natürlich, dass das Blödsinn ist, aber dadurch fühlt es sich für mich besser an als … Ich meine, Mark … Ich meine … Wir legen da diesen vergifteten Kuchen hin und sehen zu, wie ein sechsjähriger Junge ihn isst und stirbt? Was sind wir, Mark? Was sind wir für gottverdammte Arschlöcher?“

Mark stöhnte. Genau das, was er jetzt brauchte.

„Und das ist dir jetzt gerade aufgefallen, ja?“

Nickt blinzelte.

„Was?“

Mark breitete seine Arme aus und ließ seinen Blick demonstrativ durch den Kontrollraum schweifen.

„Das war dir bisher nicht klar, was wir hier machen, oder? Du dachtest bisher, wir würden hier kleine Babykätzchen großziehen und Schmetterlinge züchten, richtig?“

„Ich … So hab‘ ich das nicht gemeint. Ich meinte …“ Nick senkte seinen Blick. „Ich meinte ja nur.“

Mark schüttelte seinen Kopf. „Du kannst meinen, was du willst, aber wenn ich mitkriege, dass du hier auch nur ein Komma entgegen unserer TQM-Politik setzt, dann bekommst du dein eigenes Experiment, und ich mach Leanne wieder zur Versuchsleiterin, nur für dich, ist das klar?“

Nick sah zu ihm auf, seine Stirn in senkrechte Falten der Verwirrung gelegt, sein Mund zu einem empörten „o“ geformt.

Aber schließlich nickte er nur.

„Ist klar.“

„Gut. Die Bright Outlook Laboratorien glauben an eine strikte Einhaltung wissenschaftlicher Standards und sind deshalb eine weitreichende Selbstverpflichtung in Bezug auf die Durchführung von Experimenten, den Umgang mit Versuchspersonen und die Einbeziehung eigener Mitarbeiter eingegangen. Diesem hohen Anspruch an uns selbst können wir nur gerecht werden, wenn wir als Team wie auch als Einzelne ständig unser Bestes geben und an dem permanenten Verbesserungsprozess mitwirken, der Voraussetzung unseres Erfolgs ist.“

***********************************

Ungefähr fünf Kilometer höher und mehrere Tausend Kilometer entfernt saßen drei sehr unterschiedliche Männer in einer Gulfstream G500, mit sehr unterschiedlichen Getränken auf dem Tisch, um den sie saßen, und mit sehr unterschiedlichen Gedanken, die nur einer von ihnen den Drang verspürte, zu äußern.

Dieser Mann war der Senator Stanley Bell. Er trug einen dunkelblauen Anzug mit einem blauweiß gestreiften Hemd, dessen Knöpfe in einen tapferen, aber letztlich gewiss aussichtslosen Kampf gegen seinen bedenklich weit über seinen Hosenbund herausragenden Bauch verwickelt waren. Bell hatte seine Krawatte so weit gelockert, dass sie wie der Schal eines affektierten Regisseurs über seine Schultern drapiert war, und blickte nachdenklich auf den Martini vor sich hinab.

„Und Sie sind sicher, dass es nicht herauskommt?“ fragte er.

Er fragte sehr leise und hörbar peinlich berührt. Das lag daran, dass er es seit dem Start der Gulfstream zum vierten Mal fragte, und daran, dass er natürlich auch schon beim ersten Mal gewusst hatte, dass es eine sinnlose Frage war. Eine dieser Fragen, die man nicht stellt, um eine Information zu erhalten, sondern Trost und Beschwichtigung, und wer will schon gerne zeigen, dass er Trost und Beschwichtigung braucht?

Sein Gesprächspartner war Colonel Sanders, oder sah ihm zumindest so ähnlich, dass sogar seine engsten Vertrauten zweifelten, ob der legendäre Begründer von Kentucky Fried Chicken wirklich im Jahr 1980 verstorben war. Dennoch wagte es niemand, ihn mit einem anderen als dem von ihm selbst bevorzugten Namen anzureden: Mason Cox. Und zumindest einen unbestreitbaren Unterschied zwischen Mason Cox und Harlan Sanders konnte jeder, der ihn kennenlernte, auf den ersten Blick erkennen: Harlan Sanders pflegte in der Öffentlichkeit Schuhe zu tragen.

„Natürlich“, erwiderte Cox auf die Frage des Kongressabgeordneten. Er führte sein Glas Milch mit den darauf glitzernden Perlen kondensierter Luftfeuchtigkeit an den Mund und nippte, sorgsam darauf bedacht, seinen penibel getrimmten schneeweißen Bart nicht zu beschmutzen. Zufrieden atmete er aus, während er das Glas wieder absetzte. „Wir können Ihre Beunruhigung verstehen, Senator, insbesondere in Anbetracht des aktuellen“, er schob ein kleines humorvolles Hüsteln ein, „politischen Stimmung in diesem Lande, die unsere Vorgehensweise sicher sehr skeptisch betrachten würde, können Ihnen aber versichern, dass die Bright Outlook Laboratorien seit Jahrzehnten nicht nur unschätzbar kostbare Beiträge zur Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der Vereinigten Staaten liefern, sondern insbesondere auch unübertroffene Diskretion.“ Er lächelte. „Ich denke, unser aller Arbeit wäre leichter, wenn die Tätigkeit Ihrer eigenen Geheimdienste so geräuschlos abliefe wie die unsere.“

Bell nickte mit fest zusammengepressten Lippen, sein Blick immer noch auf den unberührten Cocktail vor sich gerichtet.

Der dritte Mann in der Passagierkabine der Gulfstream, William Blight, hatte seit dem Start noch kein Wort gesagt und würde auch für den Rest des Flugs schweigen.

Vor ihm stand eine dampfende Teetasse auf einem kleinen hölzernen Tablett, nebst einer kleinen silbernen Milchkanne, einer Zitronenscheibe auf einem Porzellantellerchen, und einer gläsernen Sanduhr, auf der Blights tiefblaue Augen mit einer Konzentration ruhten, als wäre sie das einzige Objekt in der ganzen Welt, das ihm etwas bedeutete, und Mason Cox kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass es so war. Wäre in diesem Moment eine der Turbinen der Gulfstream explodiert, oder hätte ein Raumschiff das Feuer eröffnet und eine der Tragflächen evaporiert, Blight hätte nicht seinen Blick gehoben, bevor das letzte schwarze Körnchen in den unteren Kolben gerutscht war.

Blight trug eine graue Anzughose mit gleichfarbiger Weste mit einer dunkelbraunen Krawatte. Der Anknöpfkragen und die Ärmelhalter an seinem weißen Hemd verliehen ihm ein sonderbar anachronistisches Aussehen.

„Aber wie können Sie wissen, dass nicht irgendwann einer Ihrer Angestellten …“ Senator Bell zögerte. „Ich meine, es wäre ein gefundenes Fressen für die Medien, und wir wären alle … Ich meine, blicken wir den Tatsachen in’s Auge, es ist … Also, Ihre Versuchsteilnehmer sterben, oder?“

Mason Cox beobachtete aus den Augenwinkeln, wie Blight das Teesieb aus seiner Tasse hob und auf dem dafür vorgesehenen Tellerchen abstellte. Kein Tropfen fiel dabei auf das Tablett, und auch als Blight mit spitzen Fingern den Zitronensaft in seinen Tee presste, landete kein Spritzer außerhalb der Tasse, und seine Finger blieben trocken. Seine Hand fuhr mit einer präzisen Bewegung zu dem Kännchen, hob es auf, ohne die Oberfläche der Milch in Unruhe zu versetzen, und goss eine geringe Menge zu dem Tee.

Cox selbst unterdrückte ein Seufzen und verzog seine Lippen zu dem etwas säuerlichen Lächeln, mit dem man Kindern antwortet, die im Rahmen eines förmlichen Dinners fragen, wo Babys herkommen.

„Senator, Sie haben selbstverständlich Recht, dass wir unsere Forschung aus guten Gründen nicht in das Licht der Öffentlichkeit zerren lassen sollten. Aber sicher wissen Sie, dass an unseren Experimenten ausschließlich Personen teilnehmen, die sich freiwillig dazu bereit erklärt haben.“

Nachdem sein Heißgetränk alle Zutaten enthielt, hob Blight den kleinen Löffel von seiner Untertasse, rührte um und beobachtete, wie die Zitronensäure die Milch zum Gerinnen brachte und kleine Flöckchen in der hellgelben Flüssigkeit eine Spiralgalaxie bildeten. Das Metall berührte zu keiner Zeit das Porzellan, und kein Laut war zu hören über dem Rauschen der Triebwerke, bevor Cox fortfuhr: „Sollte – durch wessen Versehen auch immer – ein Unbeteiligter von unserer Kooperation erfahren, sähe ich es als unser aller Pflicht an, endgültig sicher zu stellen, dass diese Person keine Chance erhält, ihre Kenntnisse zu veröffentlichen, damit das Ansehen dieser tapferen Männer und Frauen, die für unser Land bereitwillig ihr Leben geben, nicht im Nachhinein beschmutzt wird. Ihr Opfer darf nicht umsonst gewesen sein. Stimmen Sie mir nicht zu, Senator?“

Blight hob seinen Blick, um in das Gesicht des Senators zu sehen, und die Fältchen um seine Augen wurden ein bisschen besser sichtbar, und er zog seine Mundwinkel einen halben Millimeter nach oben, während Bells Blick verunsichert zwischen den Gesichtern seiner beiden Mitreisenden hin und her huschte und er mit leicht zitternden Fingern am Kragen seines Hemdes nestelte.

„Sicher… Sicher“, murmelte Senator Bell.

Cox seufzte.

„Senator, ich hoffe, Ihnen nicht zu nahe zu treten, aber ich kann nicht übersehen, dass Ihre Aufgabe Sie belastet. Ich will nicht impertinent erscheinen, aber wenn Sie mir erlauben, Ihnen einen Vorschlag zu machen: Sie müssen nicht unbedingt persönlich unsere Einrichtung auditieren. Ich bin überzeugt, dass den Anforderungen Ihres Ausschusses genüge getan wäre, wenn Sie einen Leitfaden für unsere Politik vorgäben und regelmäßig unsere Dokumentation überprüfen und sich ausführliche Berichte über unsere Arbeit zusenden ließen. Die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und Bright Outlook reicht weit genug zurück, um eine ausreichende Basis für gegenseitiges Vertrauen geschaffen zu haben, finden Sie nicht?“

„Ja…“ sagte Bell nachdenklich. „Natürlich weiß ich, dass … Aber … Ich fürchte, das ist keine Frage von …“

Ein dezentes Ding! kündigte das Nahen der Flugbegleiterin an, die Schiebetür der Passagierkabine öffnete sich und eine junge blonde Frau mit großzügigen sexuellen Attributen in einem knapp geschnittenen Kostüm trat ein. Sie schenkte ihnen ein Kilowattlächeln und suchte Blickkontakt mit William Blight. Sie fand ihn kurz, bevor er Cox ansah, Cox nickte, und Blight einen kleines mit einer Schleife zusammengebundenes Lederpaket aus einer Tasche seiner Weste zog.

„Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit?“ fragte sie. „Darf ich Ihnen noch ein Getränk anbieten, oder haben Sie Appetit?“

Blight öffnete die Schleife und wickelte die Lederhülle auf, um einen kleinen Notizblock und einen Bleistift offenzulegen.

Cox warf Senator Bell einen fragenden Blick zu.

Bell schüttelte seinen Kopf und formte ein „Danke“ mit seinen Lippen.

Der Bleistift in Blights Hand flog in scheinbar übermenschlicher Geschwindigkeit über das Papier, während die junge Frau einen Schritt näher an ihn herantrat und sich ein Stück vorbeugte.

„Schmeckt Ihnen Ihr Tee, Mr Blight? Wir haben den Mai-Ilam nicht mehr rechtzeitig bekommen, aber der Manjhee Valley soll …“

Blight nickte und hob seine freie Hand. Sie verstummte. Er riss den Notizzettel vorsichtig vom Block ab, faltete ihn zweimal zusammen, schrieb etwas außen darauf und reichte ihn ihr.

Auf dem zusammengefalteten Zettel stand in Blights maschinenhaft präziser Handschrift:

Bitte auf Ihrem Platz lesen

Sie sah ihn kurz fragend an, aber als seine Augen sich kurz weiteten, nickte sie, murmelte „Selbstverständlich“, nahm den Zettel und zog sich wieder zurück.

Sie schloss die Tür hinter sich und faltete verwirrt blinzelnd den Zettel auf.

Mr. Cox legt Wert auf den Hinweis, dass Sie für den Senator gedacht sind. Flirten Sie noch einmal mit mir, und dieses Arbeitsverhältnis wird ein sehr bedauerliches Ende nehmen. Der Manjhee Valley ist gut, den können Sie gerne wieder kaufen. Bitte vernichten Sie diese Botschaft.

***********************************

Branco erwachte mit furchtbaren pulsierenden Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindelgefühl, und wusste nicht mehr, was passiert war.

Es war nicht das erste Mal, dass er so erwachte, aber etwas sagte ihm, dass es anders war als sonst.

Seine Sicht hatte noch nicht zu gewohnter Schärfe zurückgefunden, aber es reichte, um ihn daran zu erinnern, dass er in diesem Betonlabor lag. Da waren noch andere gewesen. Die Rothaarige, Onkel Tom, der Junge, und diese drahtige kleine… Nein, die war tot, oder? Wie war das passiert?

Er kam nicht dazu, weiter darüber nachzudenken, denn in diesem Moment erreichte seine Übelkeit einen Stand, der ihn zwang, sich umzudrehen, um seinen Mageninhalt zumindest nur über den Boden neben seinem Kopf zu entleeren.

Als er seinen Mund öffnete, fuhr ein Blitz aus Schmerz in seinen Kiefer – gebrochen? -, und als er sah, wie viel Blut sich in sein Erbrochenes mischte, hoffte er sehr, dass es nur von den ausgeschlagenen Zähnen stammte. Innere Blutungen wären schlecht. Er rechnete nicht damit, hier drin bald einen Arzt…

Moment. Die Rothaarige war Ärztin. Wie hatte…

„Claire!“ rief er. „Claire, ich … Ohh…“

„Lassen Sie sie“, sagte eine männliche Stimme. Onkel Tom? „Sie kann Ihnen sowieso nicht helfen, und jetzt gerade will sie bestimmt auch nicht.“

„Wo issie?“

Irgendetwas stimme überhaupt nicht mit Brancos Mund. Sabberte er, oder war das nur Blut und Erbrochenes, das noch von seinem Kinn tropfte.

„Wassispassiert?“

Er versuchte, sich ein Stück aufzurichten, indem er sich auf seinen Bauch drehte und auf seine Ellenbogen stützte.

Er brauchte mehrere Versuche, weil er nicht sicher feststellen konnte, wo oben und unten war.

Wer auch immer das mit ihm gemacht hatte, musste seinem Schädel ordentlich was mitgegeben haben.

„Leanne hat Sie gegen den Kopf getreten“, antwortete der Schwarze. „Zwei Mal. Sie sehen furchtbar aus.“

„Wo issie?“ stieß Branco hervor. Er meinte nicht Leanne. Er hatte keine Ahnung, wer das war, und in diesem Moment war es ihm eigentlich auch egal. Die Welt hatte sowieso den Verstand verloren, und er sah keinen Sinn darin, noch einen Sinn darin sehen zu wollen. „Sie issoch Ärztin!“

Er hörte Jeffries tief durchatmen.

„Claire ist bei Pascal.“

„Was issmitihm? Issihmwaspassiert?“

Schon wieder dieses Seufzen. Der Mann war …

„Pascal ist tot“, sagte er.

Sehr zu seiner eigenen Überraschung zog sich etwas in Brancos Magengegend zusammen.

„Was?“ bellte er.

„Er ist tot. Es hat … Claire sehr hart getroffen.“

Scheiße.

„Der Junge ist …“ Er schüttelte seinen Kopf, um den verdammten Nebel loszuwerden der seine Gedanken verhing, und bereute es sofort. „Der kleine Junge? Der Franzose?“

Jeffries nickte. „Ja. Sie haben … Sie haben ihn vergiftet.“

„Wer?“

Jeffries zuckte die Schultern. „Die Verbrecher, die uns hier eingesperrt haben.“

Die Erinnerung kehrte langsam wieder. Bright Outlook. Und … diese Schlampe mit den lila Haaren, die seinen Kiefer und seinen Schädel gebrochen hatte. Wie hatte Jeffries sie genannt?

„Leanne?“

Er zögerte. „Sie … gehört dazu, aber … Nein, Branco, lassen Sie doch … Ich glaube wirklich nicht, dass Sie jetzt versuchen sollten, aufzustehen. Branco!“

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Lesegruppenfragen:

  1. Was hat euch am besten gefallen, und was hat euch am meisten gestört?
  2. „Er brauchte sehr lange, oder zumindest kam es ihm sehr lange vor, oder zumindest so lange, wie er Cynthias Blick ertragen konnte, bevor er sagte:“ Keoni fand, dass das zu viele „lange“ sind für einen Satz. Ich finde, es sind gerade so genug. Was findet ihr?
  3. Kann man jemanden ernst nehmen, der seinen Tee mit Zitrone und Milch trinkt? Was ist überhaupt mit Leuten los, die Sachen in ihren Tee kippen? Ich finde, irgendwo gibt es auch Grenzen, die der Mensch nicht überschreiten darf.
  4. Branco war ja vorher auch immer relativ nett zu Pascal zu Pascal, für seine Verhältnisse, aber ich könnte mir vorstellen, dass ihr eventuell trotzdem nicht kauft, dass ihn sein Tod so stört. Kauft ihr?

Interaktivitätsfragen

A. Soll Branco Leanne töten?

B. Soll Nick sich wirklich an seine Vorschriften halten?

C. Aus wessen Perspektive soll die nächste Szene in der Regina-Gruppe stattfinden?

D. Soll diese Gruppe einen Versuchsleiter bekommen, oder eine Versuchsleiterin? (Ja, das ist vielleicht eher eine Alibi-Frage. Verklagt mich doch!)

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17 Responses to Bright Outlook (11)

  1. madove sagt:

    Oh, die Woche fängt ja gut an! Um meine Trödeleien der letzten Male aufzuholen, les ich diesmal sofort. (Mein Wochenende endet gefühlt erst um halb neun.)

    1. Die Personenbeschreibungen im zweiten Abschnitt haben mir wirklich großen Spaß gemacht. Phantastisch.
    Gestört hat mich nur, daß Blight zwar seinen Blick nicht für ein Raumschiff hebt, wohl aber offensichtlich für die Flugbegleiterin? Und vielleicht das Komma vor „zu äußern“, aber ohne fühlt sich genauso falsch an. Und die Satzstellung an sich gefällt mir.

    2. Lustig, daß Du fragst. Ich hatte den Satz explizit wohlwollend vermerkt, mit einem trotzigen Hintergedanken an meinen Deutschlehrer „Guck, wie schön Wortwiederholungen sein können!“. Offensichtlich Geschmackssache.

    3. Aus ganz persönlichem Interesse bin ich dafür, daß man die Grenzen etwas weiter zieht. Ich kippe auch gerne Dinge in Dinge, so ganz generell, und finde, solange dabei Dritten kein Schaden entsteht…

    4. Ich kaufe das definitiv. Kinder haben manchmal diesen überraschenden Effekt auf Leute. Manchmal. Aber vor allem kauf ich ja eh fast alles. Hm.

    A Auja.
    B Eigentlich trau ich ihm (noch) nichts anderes zu, aber er ist ja für die Story unnütz, wenn er nur heult und pariert… vielleicht irgendwas subversives, sabotierendes?
    C Agneaux.
    D Ganz wie du willst 😉

  2. Muriel sagt:

    @madove: Danke für den in vieler Hinsicht überraschenden und rundum erfreulichen Kommentar.
    1. Defensiv zu werden, nützt hier natürlicht wenig, denn nicht, was ich beim Schreiben denke, zählt, sondern, was beim Leser ankommt. Aber dennoch kann ich mir den Hinweis nicht verkneifen, dass Blight schon gleich nach dem Umrühren seine Aufmerksamkeit von seinem Tee abgewandt hatte, um Senator Bell anzusehen.
    3. Weißt du, wer noch gern Dinge in Dinge gekippt hat? Jaha. Ganz genau.
    A. Da bin ich jetzt wirklich besonders überrascht. Nicht nur, weil du überhaupt abstimmst, sondern auch noch explizit für einen Mord. Oder zumindest einen Totschlag. Wie kommts?

  3. madove sagt:

    @Muriel:
    1. Oh. Stimmt. Ich habe es jetzt nochmal besser gelesen, die Sanduhr war für den Tee, und die Aufmerksamkeit bezog sich auf die Sanduhr, und dann, achso, ja. Gut daß wir drüber gesprochen haben. Ich bitte untertänigst um Verzeihung.

    A: Hm. Ich bringe einfach für Leanne überhaupt keine Empathie auf, und es sind schon soviele Unschuldige und so. Aber eigentlich überrascht es mich auch, wirklich. Ich war so früh morgens noch im Schalfanzug, hatte also wahrscheinlich meinen Gutmenschenhut noch nicht auf und habe versehentlich ehrlich geantwortet.

  4. Muriel sagt:

    @madove: 1. Danke.
    A. Wahrscheinlich hast du nicht mal an die Kinder gedacht, die du jetzt durch deine gewaltvolle Reaktion getriggert hast. Oder so.

    Übrigens zu dem Komma: Beim erweiterten Infinitiv mit zu ist das meines Wissens immer noch eine Ermessensregel, aber die Lösung mit Komma gilt als die sauberere. Ich habe früher viel ohne geschrieben, musste das dann aber so oft rechtfertigen, dass ich es mir mit der Zeit immer mehr abgewöhnt habe.

  5. madove sagt:

    @Muriel
    Ich komme mir der Grammatik in dieser seltsamen Konstruktion nicht wirklich zurecht – ist er denn überhaupt erweitert? Ich bin eigentlich ja eher ein Fan von zuvielen Kommata (als unfreiwillige Nutzerin von alter RS, grade noch, die Umstellung hat mich in einer bildungselitären Trotzphase erwischt und jetzt bin ich zu faul umzulernen), aber seit der Umstellung ist mein Schreibgefühl, auf das ich immer stolz war, schlicht kaputt und ich sollte mich dazu nicht äußern. Das war hier auch mehr so ein spontanes Stolpern.

  6. Muriel sagt:

    @madove: Der Fall hier ist aber auch wirklich nicht ganz unproblematisch. Es ist ein (um die Gedanken) erweiterter Infinitiv, aber der Infinitv ist durch einen Relativsatz von seiner Erweiterung getrennt. Ich finde auf die Schnelle keine Regel dazu. Vom Gefühl her käme es mir ohne Komma auch hübscher vor, glaube ich. Ich werde das bei Gelegenheit eingehender recherchieren.

  7. whynotveroni sagt:

    1. Zu kurz, sonst gut. 🙂
    2. Ist mir jetzt nicht negativ aufgefallen.
    3. Mit Zitrone oder mit Milch. Aber nicht beides.
    4. kaufe.
    a) versuchen wuerd reichen
    b) nein
    c) keine Meinung, ich kenne die Gruppe noch nicht gut… die gab’s doch nur einmal kurz, und das ist so lange her… ^.^
    d) Ich haette dir eine bessere Alibifrage zugetraut. Ist doch voellig wurscht. Nimm doch eine Transvestite, wenn du dich nicht entscheiden kannst. 🙂
    e) Wird Bell die Klappe halten?

  8. Muriel sagt:

    @whynotveroni: 3. Aber für Transvestiten stimmen.
    c) Das stimmt nicht ganz, die gab es schon dreimal, wenn ich mich recht entsinne.
    d) Ich hätte dir einen besseren Alibivorschlag zugetraut. Transvestiten sind auch Männer oder Frauen.
    e) Hinweis: Er ist Kongressabgeordneter.

  9. Guinan sagt:

    1. Die Szene im Flugzeug war besonders gut (Wer braune Kravatten zu grauen Westen trägt, der landet garantiert in der Hölle.)
    und auch das Gespräch zwischen Nick und Mark. Brancos Aufwachen ist auch sehr gelungen. Hm, „alles“ ist keine hilfreiche Antwort, oder? Also gut, nicht so gefiel mir das Zusammentreffen zwischen Mark und Management. Das wäre vielleicht ein paar Sätze mehr wert gewesen.
    Ach ja, und evaporiert. Ich glaube, ich hätte vaporisiert geschrieben.
    2. Als Stilmittel absolut ok.
    3. Tee ist eh nur mit einem ordentlichen Schuss Rum trinkbar. Wobei man das Wasser auch dabei gern ungefärbt verwenden darf. Da kommt es auf sonstige komische Zusatzstoffe auch nicht mehr an.
    4. Passt schon. Es wundert ihn ja selbst.
    A. Nein, Leanne wird noch gebraucht, über die möchte ich noch wesentlich mehr erfahren.
    B. Nein, irgendeinen kleinen Racheakt für Pascals Tod hätte ich gern.
    C. Es ist jetzt nur noch der Politiker nicht zu Wort gekommen? Also der. Ober habe ich jemanden übersehen?
    D. Ja 😉 Noch eine neue Person bitte.

  10. Muriel sagt:

    @Guinan: 1. Jetzt da du’s sagst, das wäre vielleicht wirklich besser gewesen.
    3. Mir fehlen die Worte.
    B. Vorschläge?
    C. Stimmt, der schläft noch, und alle anderen waren tatsächlich schon mal POV.
    D. Bist du anscheinend die erste, die die Frage richtig verstanden hat…

  11. Guinan sagt:

    3. Sowas kommt bei dir vor?
    B. Eine Kleinigkeit, allzuviel Aufmüpfigkeit traue ich Nick nicht zu. Er könnte der Gruppe einen kleinen Vorteil verschaffen oder den nächsten Tod verzögern. Steht nicht auch mal wieder ein neues Türrätsel an? Da könnte er vielleicht einen Tipp geben.
    D. Wohl auch nur, weil ich heute mal wieder endlos an einer Stellenanzeige rumgebastelt habe.

  12. Muriel sagt:

    @Guinan: 3. Ich gefalle mir zumindest hin und wieder darin, den Eindruck zu erwecken.
    D. Viel Erfolg bei der Suche. Ich fühle mit dir. Oder war sie gar nicht für eine eigene Stelle? Ist ja auch egal. Löblich jedenfalls.

  13. Günther sagt:

    1. Ich bin mir gerade nicht sicher, wie glaubwürdig ich es finde, dass der Killer Nick jetzt anfängt zu weinen, weil jemand vergiftet wurde.
    2. Ich bin da auch eher bei Keoni. Auch wenn es mir beim ersten Lesen nicht negativ aufgefallen ist.
    3. Schmeckt zwar nicht unbedingt schlechter, aber diese Flocken… das Auge trinkt schließlich auch mit.
    4. Ich kaufe schon. Ist zwar ein neuer Charakterzug, aber schon stimmig.

    A. Töten! Töten! Töten! … ähm. Geht wieder.
    B. Er könnte sich langsam in einen verzweifelt-aussichtslosen Widerstand reinsteigern…
    C. Schließe mich Guinan an.
    D. Wenn nur Guinan die Frage verstanden hat, dann verstehe ich sie nicht.

  14. Muriel sagt:

    @Günter: 1. Hm… Wie ich schon an madove schrieb, kann ich bei sowas natürlich nicht widersprechen, aber so abwegig scheint es mir gar nicht. Er spricht ja auch bei seinem ersten Auftritt schon von der psychischen Belastung durch seine Arbeit, und Pascal ist immerhin ein Kind. Das macht deinen Hinweis für mich aber natürlich nicht weniger nützlich. Danke!
    3. Genau!
    A. Nur so als Hinweis sicherheitshalber: Ich werte das als Stimme dafür, was nachderzeitiger Zählung dazu führen würde, dass er es tun wird, falls ich mich nicht noch entschließe, whynotveronis Stimme als „dagegen“ zu werten, dann hätten wir ein Unentschieden.
    D. Keine Sorge, das solltest du alles nicht zu ernst nehmen. Man kann die Frage als Alternativfrage („Soll es {eine Frau} sein, oder {ein Mann}?“) verstehen, oder als Ja-Nein-Frage („Soll es {eine Frau oder ein Mann} sein?“).

  15. Joan sagt:

    1. Jackys „Ich kann dir bei der Arbeit helfen!“ (was für eine Vorstellung…), Blights Notiz an die Flugbegleiterin (das nenne ich mal Mitarbeitermotivation) und das Management-Sprech kommen auf die Positivliste. Gestolpert bin ich über „mit sehr unterschiedlichen Gedanken, die nur einer von ihnen den Drang verspürte, zu äußern“ – „die zu äußern nur einer von ihnen usw.“ klingt für mich richtiger.

    2. So viele wie nötig.

    3. Igitt, Flocken. Allerdings kippe ich ansonsten auch Sachen in meinen Tee, und ich stehe dazu, jawohl.

    4. Eigentlich hatte ich mir das schon so gedacht. Insofern: kaufe.

    A. Dagegen. Ich klau mir mal Madoves vergessenen Gutmenschenhut, ich hab im Moment schon den ganzen Tag Mord und Totschlag (aus strafrechtlicher Perspektive natürlich… *hust*)

    B. Verzeifelt-aussichtloser Widerstand klingt gut.

    C. Miles´ natürlich.

    D. Eine neue Person, und zwar eine Frau. Oder hab ich die Frage jetzt doch nicht verstanden?

  16. Muriel sagt:

    @Joan: Ach, du bist doch noch da, wie schön!
    3. Ich prangere das an.
    A. Danke.
    D. Nein, alles gut.
    Und vielen Dank noch mal für den freundlichen Kommentar.

  17. Muriel sagt:

    Dann lasst uns doch am besten auch gleich auszählen.
    A. 2 dafür, 3 dagegen (Ja, Versuchen ist ja was anderes.)
    B. Irgendwie waren alle gegen Gehorsam, obwohl die allgemeine Tendenz ihm eher nichts Großes in der anderen Richtung zuzutrauen scheint.
    C. Einstimmig Miles Agneaux (mit einer Enthaltung).
    D. Bei nur einer gültigen Stimme: Einstimmig eine Frau.

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