Bright Outlook (15)

Ich hätte euch eigentlich gerne schon pünktlich zum Wochenende ein neues Kapitel unseres interaktiven Fortsetzungsromans angeboten, aber dieses Wochenende habe ich an Nimmermehr und dem Exposé dafür geschrieben – ich hasse Exposés übrigens -, und meine erste Hausaufgabe für einen Novel Writing Course an der London School of Journalism erledigt. Ist doch auch was. Außerdem wäre Keoni sowieso nicht da gewesen, um probezulesen, und so war es für alle Beteiligten eindeutig besser, bis heute zu warten.

Bitte sehr.

Was bisher geschah
Im ersten Kapitel erwacht Claire und lernt die erste der anderen Versuchspersonen fürchten.
Im zweiten Kapitel erwachen auch alle anderen. Die Tür zum zweiten Raum öffnet sich (wieder), und Claire beginnt eine Vorstellungsrunde.
Im dritten Kapitel setzen die Versuchsteilnehmer die Vorstellungsrunde fort öffnen die Tür zum dritten Raum, und Mark wird von einer Polizistin angehalten.
Im vierten Kapitel holt Mark einen Republikaner und seinen Callboy, Branco nimmt Lora den Revolver weg, und die Versuchsteilnehmer öffnen eine weitere Tür.
Im fünften Kapitel holt Mark einen Occupy-Aktivisten, und die Versuchsteilnehmer demontieren eine der Überwachungskameras.
Im sechsten Kapitel holt Mark Regina, und die Versuchsteilnehmer tragen die Konsequenzen ihres Verstoßes gegen die Teilnahmebedingungen.
Im siebten Kapitel streiten Nick und Leanne miteinander, und Leanne unterläuft ein unangenehmes kleines Missgeschick. Jeffries öffnet die Tür zum nächsten Raum, und den Versuchsteilnehmern fällt nicht nur ein Kuchen in die Hände, sondern auch Leanne.
Im achten Kapitel bekommen Nick und Mark Besuch von einem Repräsentanten von Management, Leanne tritt Branco, und Jill wacht auf und lernt Regina kennen.
Im neunten Kapitel betreten wir mit Mark zusammen Cynthias Büro, und der Occupier wacht auf.
Im zehnten Kapitel stirbt Pascal, Hoai Nguyen erwacht und lernt die Stimme in seinem Kopf kennen, nebst den anderen Versuchsteilnehmern, und Nelson Jeffries misshandelt eine wehrlose Frau.
Im elften Kapitel lässt Mark seine Tochter bei Cynthia zurück, begegnet im Flur dem Repräsentanten und streitet mit Nick, wir beobachten drei Männer und eine Frau in einem Flugzeug, und Branco wacht wieder auf.
Im zwölften Kapitel überzeugt Miles seine Mitgefangenen, eine Vorstellungsrunde abzuhalten, Nick bittet um Entschuldigung, und Cynthia kommt ihn deshalb besuchen.
Im dreizehnten Kapitel kommt es zu einem Kampf zwischen Mark und Nick, den Cynthia unterbricht, um Nick entkommen zu lassen, und Miles sieht zu, wie Jill in den niedrigen Raum hinter der Tür kriecht.
Im vierzehnten Kapitel überredet Nick Cora, ihm eine Waffe zu geben, und Jill erlebt Unerfreuliches in dem niedrigen Raum.

Was heute geschieht

„Wow, Sie sind wohl gar nicht totzukriegen, was?“ Die kleine Schlampe stöhnte leise, während sie ihre Füße auf den Betonboden stemmte und sich an der Wand emporschob, an der sie gelehnt hatte. „Passen Sie auf, ich hab eigentlich gar nichts gegen Sie, können wir nicht einfach … Ach, Dreck!“

Branco versuchte, ihre Oberarme zu packen, aber sie entwand sich seinen Händen und sprang zur Seite.

Er hatte nicht daran gedacht, wie schnell sie war. Er war noch immer sehr benommen, er sah nicht besonders scharf, und die Erinnerung an seinen letzten Kampf kehrte nur langsam und in Bruchstücken zurück. Aber er wusste noch, dass die verdammte Schnepfe ihm sehr wehgetan hatte – der dumpf pochende Schmerz in seinem Kopf erinnerte ihn fortwährend daran – und dass sie sich unglaublich schnell bewegt hatte, als ihre Gelegenheit kam.

Branco hatte gar nicht richtig verstanden, was geschah, als er schon ihren Stiefel im Gesicht hatte.

Den Fehler würde er nicht wiederholen. Er konnte auch schnell sein. Er würde sich nicht noch einmal überraschen lassen.

Er sprang ihr nach, und diesmal erwischte er sie. Sie stieß einen unterdrückten Schrei aus, als seine Hände sich mit ganzer Kraft um ihre Oberarme schlossen und er sie mit seinem Körper gegen die Wand presste. Es war wichtig, keinen Abstand zwischen ihm selbst und ihr zu lassen, damit sie keinen Raum finden konnte, um auszuholen und ihm zwischen die Beine zu treten.

Sie hatte den Jungen vergiftet. Branco hatte den Jungen gemocht, irgendwie, und Leute, die Kinder töteten, waren in seinen Augen weniger als Abschaum.

Sie schaffte es trotz der ungünstigen Position irgendwie, kräftig gegen sein linkes Bein zu treten, und beinahe wäre er deshalb eingeknickt und hätte das Gleichgewicht verloren.

Er zog seinen Kopf ein Stück zurück, um Schwung zu holen, und stieß seine Stirn in ihr Gesicht.

Sie gab einen Laut zwischen einem Wimmern und einem Quieken von sich, und frisches Blut strömte aus ihrer Nase und lief aus einer aufgeplatzten Braue in ihr rechtes Auge.

Er machte es noch mal, mit einem genauso befriedigenden Ergebnis und hörte irgendetwas unter seinem Schlag brechen.

Sie winselte leise und sackte zusammen. Sie war überraschend schwer, er trat zurück und musste umgreifen, damit sie nicht aus seinen Händen –

Und plötzlich erblühte der Schmerz, als sie ihr Knie zwischen seine Beine stieß. Es war nicht das erste Mal, dass das jemand mit ihm machte, aber sie war stark und hatte offenkundig Nahkampftraining erhalten, und Branco war geschwächt.

Er taumelte zurück, und sie folgte ihm sofort nach und zog ihn mit irgendeinem Griff, den er nicht einmal richtig mitbekam, zu Boden, und schon hatte er jede Kontrolle über den Kampf verloren. Etwas traf ihn in den Solar Plexus, dann explodierte Schmerz in seinem Gesicht, und noch einmal, und er hörte auf, sich zu wehren.

Der Geschmack von Blut füllte seinen Mund, und die Welt begann sich von ihm zu entfernen.

„Du Arschloch!“ hörte er sie in weinerlich spitzem Ton in sein Ohr fauchen, „Du blöder Arsch! Weißt du-“ Ein Geräusch wie ein Schluckauf unterbrach ihre Worte, bevor sie fortfuhr: „Weißt du, wie das weh getan hat? Und wie seh ich denn jetzt aus? Ich hab heute noch ein Date, und jetzt – jetzt seh ich aus als hätt ich meinen Kopf in den Mixer gehalten, du Wichser!“

Leise wimmernd richtete sie sich auf und stützte sich dabei schwer auf Brancos Körper. Und dann begann sie, ihn zu treten.

Natürlich tat es weh, aber Brancos Benommenheit kam ihm ebenso zu Gute wie die Erschöpfung seiner Gegnerin, und es dauerte nicht mehr lange, bis er die einzelnen Tritte kaum noch spürte und in einen Zustand leidender Halbdämmerung hinabsank.

Erst als er sie schließlich keuchend nach Atem ringend sprechen hörte, wurde ihm bewusst, dass sie aufgehört hatte.

Er war sehr weit entfernt von der Welt und sich selbst. Branco glaubte nicht an eine Seele, aber er fühlte sich trotzdem, als hätte er seinen Körper verlassen und würde mitten im Raum schweben. Er fand das sehr angenehm.

„Wenn … Wenn Sie … Wenn Sie jetzt … Halten Sie einfach … das Maul, okay? Gehen Sie weg! Was wollen Sie denn?“ Die letzten Sätze schrie sie beinahe, oder versuchte es zumindest. Branco war sich nicht sicher, ob es an seinem eigenen Zustand lag, oder an ihrem, dass ihre Stimme kraftlos, dünn und viel zu leise klang. Ganz sicher konnte er jedenfalls hören, dass sie nuschelte und sprach, als hätte sie eine schwere Erkältung. M klang wie B und N wie D.

„Haben Sie das getan?“ fragte eine andere Stimme, die Branco vage bekannt vorkam. Eine Männerstimme.

„Ja. Ein … dummer Spruch, und ich zeig’s Ihnen. Noch mal … so ‘ne Predigt wie vorhin hör ich mir nicht an.“

„Wo kommt dieser Hass her? Diese Ge-“

„Ich warne Sie!“

Branco hörte die Schritte ihrer Stiefel – diese verdammten Stiefel mit ihren verdammten Stahlkappen – sich von ihm entfernen, und dann ein leises Klicken.

Lange Sekunden verstrichen.

„Die. Ist. Nicht geladen“, sagte sie, sehr langsam und sehr betont, wie um sich selbst davon zu überzeugen.

„Doch“, sagte der Mann – jetzt fiel es Branco wieder ein, der Nigger, dieser schwuchtelige Professor. „Ist sie.“ Er sprach sehr ruhig und sehr leise, beinahe ein bisschen bedauernd.

„Ist sie nicht!“ widersprach sie, viel zu schnell und zu wütend, als dass jemand hätte glauben können, dass sie sich da wirklich sicher war.

„Sie wissen es nicht“, sagte der Nigger. „Sie kennen selbst nicht genau die Regeln dieses Spiels, oder? Wissen Sie, was ich glaube?“

„Nein, und ist mir auch –“

„Ich glaube, dass Sie von Anfang an auch nur ein Spielstein waren, nicht weniger als wir. Sind Sie freiwillig hier, Leanne?“

„Ich … wie, freiwillig, was … Was denken Sie denn? Glauben Sie, das macht mir Spaß hier?“

„Ich meine nicht hier unten, bei uns. Ich meine in diesem Labor. Ich meine, in dem Raum, von dem Sie uns beobachtet und mit uns gesprochen haben. Wie kommt man zu so einem Job?“

Wieder verging eine Zeit, die Branco sehr lang vorkam.

„StepStone?“ antwortete Leanne.

Der Nigger stöhnte. „Was sind Sie nur … Schon gut. Ich sag’s nicht.“

„Können wir bitte einfach versuchen, hier rauszukommen?“ fragte eine andere Frauenstimme. Die Rothaarige. Sie klang sehr, sehr müde, und sehr, sehr traurig. „Könnt ihr die Psychospiele bis dahin vielleicht aufschieben?“

„Ich …“ begann der Professor, bevor er sich eines Besseren besann und sich fügte. „Sie haben Recht. Wenden wir uns dem nächsten Rätsel zu.“

„Nicht nötig“, sagte die Rothaarige. „Ich hab die Lösung schon.“

„Sie haben …“ sagte der Professor.

„Wie, Sie haben die Lösung?“

„Nick hat sie mir verraten.“

Der Professor und Leanne sprachen gleichzeitig.

„Wer?“ fragte er.

„Nick hat was?“ fragte Leanne.

„Er hat mir die Lösung verraten, und jetzt lasst sie mich bittte eingeben, bevor ich sie wieder vergesse.“

Es piepte ein paar Mal, es klickte, und dann hörte Branco eine Tür aufschwingen.

„Liebe Versuchsteilnehmer“, sagte eine monotone helle Frauenstimme, „die Bright Outlook Laboratorien bedauern, dass Ihr Versuchserlebnis von technischen Schwierigkeiten beeinträchtigt wurde. Wir glauben, dass Sie aufgrund Ihrer Entscheidung, sich freiwillig zur Teilnahme an diesem Experiment bereit zu erklären, und aufgrund der persönlichen Opfer, die Ihnen dieser Entschluss abverlangt, einen Anspruch auf einen reibungslosen Ablauf und professionelle Betreuung haben, und müssen dennoch eingestehen, dass wir unseren eigenen und Ihren Ansprüchen nicht gerecht geworden sind. Dafür bitten wir Sie um Entschuldigung.

Gleichzeitig hoffen wir auf Ihr Verständnis dafür, dass wir einen regelwidrigen Erwerb  des Zugangscodes zu einem weiteren Raum nicht akzeptieren können. Aus diesem Grund müssen wir Ihnen mitteilen, dass der nun folgende Raum eine Sanktion für Ihr Verhalten beinhaltet und bitten Sie um Ihre Kooperation in diesem wichtigen Anliegen. Die Versuchsanlagen der Bright Outlook Laboratorien sind sehr präzise kalibriert und fein auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. Ein Missbrauch dieser Anlagen kann zu unbeabsichtigter Fortsetzung Ihres Lebens führen.

„Was…?“ murmelte die Rothaarige.

„Eine Wand?“ fragte der Professor. „Was soll das?“

„Oh nein“, wisperte Leanne tonlos, und Branco hörte ein paar ungleichmäßige Schritte von ihr, die sich weiter von ihm entfernten.

„Da ist ein Durchgang“, sagte die Rothaarige nachdenklich. „Sieht ziemlich eng aus, aber ich glaube, da müssten wir durch passen.“

Sehr weit entfernt hörte Branco eine fremde Männerstimme ächzen und stöhnen, und etwas sagen. Vielleicht so etwas wie:

„Verflixt, das ist wirklich eng hier. Sind Sie– Ist das Licht da vorne?“

„Das.. Ich geh da nicht rein!“ nuschelte Leanne. „Niemals! Nicht da rein! Niemals!“

„Wer war das?“ sagte die Männerstimme. „Hallo! Ist da jemand?“

„Ich … Ich weiß … Ich glaube …“ Das war schon wieder eine andere Stimme, diesmal die einer Frau. Branco war verwirrt. Hatte er diese Leute vergessen, oder waren die wirklich neu. Leanne musste ihn wirklich hart am Kopf erwischt haben. „Ja… Ich glaube, da … da ist jemand. Warum … Warum lassen Sie mich nicht schnell nachsehen, und … und wenn alles sicher ist, dann … sage ich Ihnen Bescheid. Ja? Ist das gut? In Ordnung?“

Die Frau sprach sehr schnell, und ihre Stimme zitterte und überschlug sich gelegentlich.

„Da sind Menschen!“ rief Claire. „Hören Sie das!“

„Ich geh da nicht rein!“ stieß Leanne hervor.

„Hallo?“ rief der Professor. „Sind Sie auch … Gefangene hier?“

„Ich glaube, sie sind auf unserer Seite“, sagte der unbekannte Mann.

Er klang völlig außer Atem, als stünde er kurz vor einem Kreislaufkollaps.

„Pssss!“ zischte die Frau. „Was, wenn es eine Falle ist? Lassen … lassen Sie mich lieber erst nachsehen, ja? Ich … ich krieche nur schnell rüber und rede kurz mit Ihnen, und … und … und sobald ich weiß, dass alles in Ordnung ist … dann … können Sie nachkommen. In Ordnung? Ich … Ich bin gleich wieder da. Ja?“

„Sie müssen sich um uns keine Sorgen machen“, rief der Professor. „Wir sind hier Gefangene, so wie Sie!“ Nach einer kurzen Pause fügte er sehr leise hinzu: „Sind wir doch, oder?“

„Niemals!“ keuchte Leanne. „Lieber verhunger ich hier.“

„Wer ist denn da?“ fragte Claire. Und dann lauter: „Wer sind Sie?“

„Ich krieche nur schnell rüber, ja? Sie warten einfach so lange hier, okay?“

„Ja dann machen Sie doch endlich!“ fuhr der Mann seine Begleiterin an. „Worauf warten Sie denn, Sie …“ Er grummelte etwas Unverständliches.

„Bin gleich wieder da.“

Branco hörte ein schleifendes Geräusch und leises Stöhnen und Keuchen, das langsam immer näher kam.

„Hallo?“ rief Claire noch mal, und diesmal bekam sie eine Antwort.

„Hallo! Mein Name ist …“

Sie wurde unterbrochen vom Einsetzen eines tiefen Grollens, überlagert von einem dumpfen Schaben, wie Beton auf Beton. Einen Sekundenbruchteil später ertönte ein Schrei des Mannes.

„He!“ rief er. „He, was passiert hier? Hilfe!“ Jetzt überschlug sich auch seine Stimme, die vorher trotz seiner Atemlosigkeit und Erschöpfung tief und selbstsicher geklungen hatte. „He! Hilfe! Jill, kommen Sie wieder! Jill! Hilfe!“ Die letzten Worte waren ein kaum noch verständliches erstaunlich schrilles Kreischen.

Gleichzeitig erklang das immer lautere und immer verzweifeltere Keuchen der Frau, das jetzt schon sehr nah klang. Branco war sich nicht sicher, aber es kam ihm vor, als würde sie unter ihrem Atem mantraartig irgendetwas vor sich hin murmeln, zumindest für kurze Zeit, bevor sie ihrerseits in kopfloser Panik schrie:

„NehmenSiemeineHändebittestehenSienichtsorumhelfenSiemirOhGotthelfenSiemirdochichwillhierrausichhwillnichtsterbenbitte!“

Der Schrei der Frau verschwamm mit dem verzweifelten Kreischen des Mannes, der Branco jetzt an diesen kleinen Tschetschenen erinnerte, der damals mit der Tochter vom Boss was hatte. Branco hatte heute noch manchmal Albträume vom Tod dieses kleinen Tschetschenen.

Er konnte nichts sehen, und im Lärm der Schreie und des Kreischens konnte er auch nicht mehr anhand der Geräusche erahnen, was geschah, und sein Zeitgefühl schien sich auch verändert zu haben, deswegen konnte er nicht genau sagen, wie lange es dauerte, aber irgendwann hörten die Schreie auf, und alles, was er dann noch hörte, war das Schluchzen und unartikulierte Jammern der fremden Frau, leisere Geräusche von Claire, die er für das typisch weibliche Sympathieweinen hielt, das er nie verstanden hatte, und gelegentlich ein atemlos geflüstertes „Ich geh da nicht rein. Niemals!“ von Leanne.

Er war richtig froh, als er schließlich das Bewusstsein verlor, und er legte keinen besonderen Wert mehr darauf, es jemals zurückzugewinnen.

*********************************************************

Senator Bell blinzelte, schüttelte seinen Kopf und blickte von seinen Akten auf, direkt in die Augen von Mason Cox.

Bell zögerte einige Sekunden, in denen er die Tatsache erkannte und verarbeitete, dass Cox ihn die ganze Zeit über beobachtet hatte. „Ist das der Miles Agneaux?“ fragte er schließlich. „Der Gouverneur?“

Blight hob in diesem Moment seinen Blick von seiner Teetasse und sah Bell an, der daraufhin schnell seine Augen senkte.

Cox war nicht Bells liebster Mensch auf der Welt, und er freute sich bereits darauf, dieses Audit hinter sich zu haben und seine Zeit wieder mit Leuten verbringen zu können, die nicht nur oberflächlich dieselbe Sprache sprachen wie er selbst. Aber Blight war eine völlig andere Kategorie. Blight verursachte ihm kalte Schauer und verspannte Schultern.

„In der Tat“, antwortete Cox, und Senator Bell musste kurz nachdenken, bevor ihm wieder einfiel, wonach er gefragt hatte.

„Sie haben Gouverneur Miles Agneaux in Ihrer Anlage? Er ist eine Versuchsperson. Verstehe ich das richtig?“

„Ja.“

Bell starrte angestrengt in seine Unterlagen, aber er konnte Blights Blick immer noch spüren, wie ein Stück Eis an seiner Schläfe.

Und er spürte auch das freundliche, geduldige, wie immer ein bisschen herablassende Lächeln von Mason Cox.

Bell war sich sicher, dass der alte Habicht ihm mit voller Absicht das Gefühl gab, dumme Fragen zu stellen und damit alle anderen von der Arbeit abzuhalten.

Er schluckte und fingerte an seinem Kragen herum und zwang sich, nicht nachzugeben, und erinnerte sich daran, dass er der Auditor war und dass es seine Aufgabe war, diese Fragen zu stellen.

Dies war seine Veranstaltung, und er traf die Entscheidungen.

„Ist das nicht unangemessen riskant?“

Mason Cox atmete aus. Es war nicht ganz ein Seufzen.

„Mr. Bell, wir hatten doch schon darüber gesprochen, dass selbstverständlich alle Teilnehmer unserer Versuche sich freiwillig zur Teilnahme bereit erklären.“

Bell atmete ebenfalls aus, laut genug, dass es ganz eindeutig ein Seufzen war. Aber er konnte immer noch nicht aufschauen und den anderen beiden in die Augen sehen. Oder zumindest wollte er es nicht. Diese Variante gefiel ihm ein bisschen besser.

„Ich weiß. Und wir waren uns auch schon einig, dass Ihre Tätigkeit trotzdem keinen guten Eindruck hinterließe, würde sie ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Und sicher werden Sie mir zustimmen, dass die Teilnahme eines Gouverneurs eines US-Bundesstaates dieses Risiko erheblich steigert.“

Cox antwortete nicht sofort, und Bell befürchtete schon, er würde doch noch zu ihm aufblicken müssen, doch gerade rechtzeitig kam noch eine Antwort. Mehr oder weniger.

„Senator Bell, wenn ich Ihnen sagen würde, dass wir sehr schwer wiegende Gründe hatten, Gouverneur Agneaux in unser Programm aufzunehmen, dann würde Ihnen das wahrscheinlich nicht genügen. Habe ich Recht?“

„Vollkommen.“

Diesmal seufzte Cox sehr hörbar.

„Senator Bell, ich bin nicht sicher, wie ich das mit dem angemessenen Respekt formulieren sollte, aber ich habe Sie bisher stets als einen Mann kennengelernt, mit dem ein offenes Wort möglich ist, deswegen sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich es so direkt sage, wie es mir möglich ist: Die Gründe für die Entscheidung, Gouverneur Agneaux in unserer Programm aufzunehmen, waren nicht unsere Gründe, und ich bin überzeugt, dass es nicht nur in unserem, sondern auch in Ihren persönlichen Interesse ist, Ihre derzeitige Reihe von Fragen nicht fortzusetzen.“

„Oh.“

‚Nicht unsere Gründe‘ konnte offensichtlich nur die offenste mögliche Umschreibung für eine Anweisung des Auftraggebers der Bright Outlook Laboratorien sein, womit Cox nichts anderes meinen konnte, als dass die … Entführung – sogar in seinen Gedanken widerstrebte es Bell, den Vorgang so zu bezeichnen, wie er es verdiente – des Gouverneurs eine Anordnung des Präsidenten der Vereinigten Staaten war.

Oh.

Bell schwieg und starrte noch angestrengter in seine Akten, während seine Gedanken so fieberhaft wie konfus um die Frage herumschwirrten, ob es nicht ohnehin schon zu spät war, diese Reihe von Fragen abzubrechen.

Cox hatte seine Erklärung selbstverständlich in der Erwartung abgegeben, dass Bell ihre Implikation verstehen würde. Cox wusste also, dass Bell wusste, dass der Präsident die Entführung und – genauso würde es in den Zeitungen stehen, also hatte es wohl keinen Sinn, es für sich zu beschönigen – Ermordung eines politischen Rivalen angeordnet hatte.

Sicher, Agneaux war nie ein ernsthafter Rivale für irgendwen gewesen, aber vielleicht hatte er seinerseits irgendetwas Gefährliches gewusst, oder einen anderen Trumpf in der Hand gehalten, der ihm nun zum Verhängnis geworden war.

Bedeutete das, dass Bell die Laboratorien nach dem Ende des Audits nicht mehr verlassen würde?

Er war sich nicht sicher, aber nach kurzer Bedenkpause schien ihm dieses Szenario wenig wahrscheinlich.

Cox hatte in Andeutungen gesprochen. In relativ klaren, aber nur in Andeutungen. Aber in dem Wissen, dass Bell ihn verstehen würde. Welchen Grund konnte er dafür gehabt haben?

Abstreitbarkeit.

Cox hatte nun die Wahl, ob er jemandem davon berichten würde, dass Bell von dem Auftraggeber der Agneaux-Entführung wusste. Im Ernstfall konnte er es leugnen. Nicht außerordentlich plausibel vielleicht, aber ausreichend.

Aber er hatte die Wahl.

Er hatte Bell in der Hand.

Oder nicht?

War Bell nicht sowieso alleine schon durch sein Detailwissen über die Bright Outlook Laboratorien und die Versuche darin viel gefährlicher als durch eine diffuse Andeutung in Bezug auf einen bestimmten Gefangenen?

Die Geschichte mit Agneaux würde nur auf seinem Wort beruhen, und niemand würde ihm glauben, denn es gab keine Beweise.

Aber die Laboratorien existierten. Die Akten darüber existierten.

Vielleicht war er einfach nur paranoid. Oder vielleicht wollte Cox einfach nur, dass Bell glaubte, dass Cox etwas gegen ihn in der Hand hatte, weil er wusste, dass Bell wusste, dass …

Nein, er war paranoid. Ganz bestimmt.

Und dass er den kalten, bedrohlichen Blick von William Blight immer noch an seiner Schläfe spüren konnte, war mit Sicherheit auch Einbildung. Niemand konnte die Blicke anderer Menschen spüren.

Wenn er jetzt aufblicken würde, würde er bestimmt sehen, dass Blight sich längst wieder seinem Tee zugewandt hatte, der sich inzwischen schon vollständig der Raumtemperatur in der Kabine des Flugzeugs angeglichen haben musste, falls überhaupt noch Tee in der Tasse war.

Aber Stanley Bell wagte es nicht, aufzublicken.

„Sehr geehrte Passagiere“, sagte die Stimme der Pilotin aus den Lautsprechern, und Bell war ausgesprochen erleichtert über den Vorwand, das Gespräch nicht fortzuführen und das ganze Thema Miles Agneaux möglichst schnell zu vergessen.

„Die Bright Outlook Laboratorien weisen Sie darauf hin, dass dieses Flugzeug in Kürze zum Landeanflug ansetzen wird und empfehlen Ihnen deshalb zur Optimierung Ihrer Flugerfahrung empfindliche oder potentiell gefährliche Gegenstände wie Geschirr, Computer und mitgeführte Waffen aller Art wieder einer sicheren Verwahrung zuzuführen.

Bitte beachten Sie, dass die Bright Outlook Laboratorien keinerlei Haftung für eine eventuelle Schädigung oder Verschmutzung Ihrer Person oder sonstiger nicht gesicherter Objekte übernehmen können und dass die Haftung für durch Ihre Nichtbeachtung der empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen oder sämtliche sonstige Ursachen entstandene Schädigung oder Verschmutzung von Eigentum der Bright Outlook Laboratorien im Falle Ihres Ablebens auf Ihre Erben übergehen wird. Wir bitten Sie, auch den Hinweis zu beachten, dass die Bright Outlook Laboratorien im Falle einer Erbausschlagung oder Insolvenz der …“

Die Stimme der Kapitänin verstummte, als Cox einen kleinen Regler an der Armauflage seines Sessels ganz nach links drehte.

„Ich denke, wir sollten uns wohl besser anschnallen!“ sagte er im Tonfall eines freundlichen Großvaters auf einem Familienausflug. „Mr. Blight, wären Sie bitte so gut, vorher noch den Tisch abzuräumen und unsere neue Flugbegleiterin an ihre Pflichten zu erinnern? Ich bedaure sehr, Ihnen diese Pflicht auferlegen zu müssen, und hielte es deshalb für angemessen, wenn sie es mindestens ebenso bedauern würde.“

 

Lesegruppenfragen

  1. Jede Form von Sprachproblem oder Dialekt ist für mich immer so eine Sache. Versuche ich, das lautmalerisch abzubilden und riskiere damit, euch fürchterlich auf den Wecker zu fallen, oder schreibe ich es immer wieder explizit dazu und betreibe damit Tell don’t show, und gehe euch vielleicht trotzdem auf den Geist, oder erwähne ich es nur einmal kurz und riskiere damit, dass ihr es bald wieder vergesst? Bei Leannes zertrümmerter Nase habe ich mich für Letzteres entschieden. Wie war das für euch?
  2. Ich habe lange überlegt – ziemlich genau bis gerade eben – ob Brancos Wahrnehmung noch zu klar ist, aber andererseits war es mir dann zu doof, hier auf Zwang immer wieder auszublenden und verwirrender zu schreiben, nur damit ihr mir abkauft, dass er angeschlagen ist. Ging das so?
  3. War euch der Tod des Gouverneurs jetzt auf diese Weise zu beiläufig?
  4. Fandet ihr die Cox-Blight-Bell-Szene zu langweilig?

Interaktivitätsfragen

A. Nun weint sie ja aber erst mal schon, aber ansonsten: Soll Jill eher mehr oder eher weniger unter ihrer Entscheidung leiden, Miles zu opfern? Wie soll sie damit umgehen?

B. Soll die Flugbegleiterin sterben?

C. Wer soll als nächstes in den niedrigen Raum kriechen? (Und wehe, jemand schreibt Branco!)

D. Soll Cora noch eine größere Rolle spielen, oder wollen wir uns von ihr schon wieder allmählich verabschieden?

12 Responses to Bright Outlook (15)

  1. Guinan sagt:

    1. Das war gut so. Ich werde durch Sprachfehler schnell genervt. Die ertrage ich nicht mal bei Pratchett lange. Zwei oder drei Sätze gehen notfalls, dann fange ich an querzulesen.
    2. Man hört ja manchmal von Klarheit der Gedanken im Angesicht des nahenden Todes. Irgendwo hab ich auch mal gelesen, das Gehör bliebe, auch in Narkose, bis zuletzt funktionsfähig. Also ist das wohl soweit ok.
    3. Weiteres kann ja noch kommen. Aus Brancos pov reichte das, aus Jills Sicht kann es gern ausführlicher sein. Naja, ZU ausführlich auch nicht, goldener Mittelweg oder so.
    4. Nein. „Ein Missbrauch dieser Anlagen kann zu unbeabsichtigter Fortsetzung Ihres Lebens führen.“ Schööööööön.
    5. „Erblühte der Schmerz“ ist irgendwie schief, passt auch nicht so zu Branco.

    A. Miles war für sie ja nicht irgendwer, sie hat ihren Helden geopfert, um selbst zu überleben. Und als Polizistin sollte sie eigentlich einen etwas ausgeprägteren Drang haben, Menschen zu beschützen. Zumindest so klischeemäßig. Sie könnte jetzt etwas total unüberlegtes tun, blinder Aktionismus.
    B. Egal. Die Figur löst absolut nix bei mir aus, also mach mit ihr, was du möchtest.
    C. Der Callboy sollte mal wieder mehr ins Spiel kommen.
    D. Mehr Cora bitte.

  2. Joan sagt:

    1. Es rückzuübersetzen finde ich etwas merkwürdig. Bei längeren Redeanteilen aber wohl trotzdem die bessere Wahl, sonst nervt es.
    2. Das war schon okay. Die Klarheit des Schocks, oder Adrenalin, oder so.
    3. Was Guinan sagt. Vor allem das mit dem goldenen Mittelweg.
    4. Nicht im Geringsten, im Gegenteil.
    5. Ein bisschen Krümelkackerei: im 7. und 8. Absatz kommt zweimal „irgendwie“ vor, und eines davon fand ich zu viel.

    A. Rasante nervliche Zerrüttung? Immerhin hat sie ihr Idol gekillt, und hört Stimmen.
    B. Fände ich zu drastisch. Ich bin sicher, Blight fällt auch eine nicht-letale Gemeinheit ein.
    C. Egal.
    D. Sie darf gerne noch ein bisschen bleiben.

  3. madove sagt:

    1. Fand ich okay so. Für mich darf man es vielleicht auch ein bißchen öfter dazusagen, weil ich es sonst tatsächlich vergesse. Was dann aber auch nicht so schlimm ist.

    2. Wie die anderen beiden sagen: Durchaus glaubwürdig, Adrenalin und so. Und eine längere Szene aus der Perspektive von jemanden, der gar nichts mehr schnallt, wäre unnötig …mühsam gewesen.

    3. Hrngl… schwer zu sagen. Ich war ja ausgesprochen dankbar, ich hatte ein bißchen Angst vor diesem Kapitel, und generell ist ja alles grade (für die Beteiligten) eher unerfreulich. Andererseits könnte man aus Jills Perspektive durchaus nochmal drauf eingehen.

    4. Nein. Die könnten für mich auch zwei Stunden lang übers Wetter reden, ohne daß es langweilig wird (no challenge intended).

    A. Da bin ich bei meinen Vorrednerinnen: Blinden Aktionismus fände ich glaubwürdig und …unterhaltsam.

    B. Nein. Save all the characters (possible).

    C. Brmmmmmmmpf

    D. Gerne mehr Cora.

  4. whynotveroni sagt:

    1. Ich finde lautmalerisch besser. So viel Text hatte sie doch gar nicht… Ausserdem kann man sie dann sofort anhand ihrer Sprache von anderen Sprechern unterscheiden.
    2. Ich fand dass er schon erstaunlich lange klar denken konnte…
    3. Wie, der war jetzt schon tot? So ganz klar geworden ist mir das nicht.
    4. Japp. 🙂

    A. Ja, die dreht jetzt erst mal total durch… Also in Cthulu-Rollenspiel-Werten gesprochen waere jetzt bestimmt eine ziemlich schwere geistige Stabilitaetsprobe noetig, um das NICHT zu tun.
    B. Warum das denn?
    C. Wie, da soll jemand reinkriechen? Ich wuerde erst mal nach anderen Ausgaengen suchen…
    D. Cora ist nur ’ne Statistin…

  5. Muriel sagt:

    @Guinan: 4. Der ist übrigens leicht abgewandelt aus Borderlands, von den Angriffsdrohnen der Atlas Corporation. „Warning: Improper drone usage might lead to accidental continuation of life“.
    @Joan: 5. Danke. Ich prüfe das mal.
    @madove: 4. Keine Angst.
    C. Ach komm. Einer muss ja, sonst geht es nicht weiter.
    @whynotveroni: 1. Früher habe ich das immer so gemacht, aber dann haben mir alle gesagt, ich sollte es lassen. Na gut, du wahrscheinlich nicht. Aber sonst alle.
    3. Nee, nicht zwangsläufig.
    B. Die Frage ist ja schon völlig falsch.
    C. Die Räume sind ja ziemlich übersichtlich. Aber können wir tun.

  6. Günther sagt:

    1. Mich würde der Sprachfehler auch eher stören.
    2. Ja, fand ich in Ordnung.
    3. Etwas vielleicht. Aus der Sicht der Frau mit den Stimmen im Kopf wäre es möglicherweise auch nicht schlecht gewesen, weil sie etwas näher dran ist…
    4. Nein. Ich fand allerdings diese ganze Andeuterei recht weit hergeholt. Cox muss blos sagen, dass weiteres Nachfragen nicht in Bells Interesse sei, und schon „weiß“ dieser, dass der Auftraggeber der Präsident sein muss? Und glaubt sich 2 Absätze später ohne weiteres Wort von Cox völlig in dessen Hand!? Tut mir Leid, aber das kaufe ich dir nicht ab. Insgesamt ist mir Bell auch zu kriecherisch und ängstlich. Er lässt sich extrem schnell einschüchtern, und dass nur anhand von Andeutungen. Zumindest auf dem Papier ist er immerhin derjenige, der den Hut aufhat…
    5. Ich muss sagen, dass ich es ganz schön schwer finde, die ganzen Namen immer noch richtig zuzuordnen. Dadurch, dass man immer nur alle 1-2 Wochen einen Teil liest, vergesse ich oft, wer in welchem Raum ist und v.a. wie sie heißen.

    A. Eher mehr. Still und zurückgezogen, apathisch.
    B. Nee. Das wäre schon sehr drakonisch 😉
    C. Die Frau mit dem Sprachfehler.
    D. Vielleicht würde es zu weit führen, sie noch weiter einzubinden.

  7. Muriel sagt:

    @Günther: 3. Das scheint ja eine allgemeine Erwartungshaltung zu sein. Ich wollte euch das eigentlich ersparen, werde da jetzt aber noch einmal in mich gehen.
    4. Das soll jetzt keine Rechtfertigung werden, aber weil du gefragt hast: Cox hat gesagt, dass die Entscheidung nicht die der Bright Outlook Laboratorien war, und Bell hat daraus geschlossen, dass es dann nur die Entscheidung des Auftraggebers gewesen sein kann.
    Das ändert natürlich nichts daran, dass es für mich eine nützliche Information ist, dass dir dieser Teil nicht plausibel vorkam. Danke!
    5. Falls es dich tröstet: Keoni hat das Problem auch. Ich könnte eine Liste der Charaktere erstellen. Würde das helfen?

  8. Muriel sagt:

    Auswertung: A. Einstimmig für eine starke Reaktion, dabei in meinen Augen eine Mehrheit von drei Stimmen zu zwei für blinden Aktionismus.
    B. 4 Neinstimmen, eine Enthaltung.
    C. 1 Callboy, 1 Leanne, sonst Enthaltungen.
    D. 3 mehr, 2 weniger.

  9. Günther sagt:

    @Muriel:
    5. Das würde mir auf jeden Fall helfen, ja.

  10. Muriel sagt:

    @Günther: Ich mache mich dann mal an die Arbeit.

  11. Günther sagt:

    @Muriel:
    Das nenn ich mal Service… ich hab ein löchriges Gedächtnis und du machst dir die Arbeit 😉

  12. Muriel sagt:

    @Günther: Das ist außerordentlich nett von dir.
    Aber warte lieber erst mal ab. Noch hab ich ja nichts gemacht.

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