Welche Leistung nochmal?

Ich bin ja gar nicht so sicher, wie ich zur Verantwortung von Medien stehe. Stefan Niggemeier schreibt ja hin und wieder mal, dass Berichte über Suizide tendenziell unverantwortlich sind, weil danach die Suizidzahlen steigen. Ich finde, damit geht er eher zu weit, schon weil ich nicht mal davon überzeugt bin, dass ein Suizid immer eine schlechte Entscheidung ist. Ich bin zwar selbst dagegen, aber ich bin auch vehement gegen Stieg Larsson und muss trotzdem damit leben, dass manche Leute seine Bücher toll finden. Aber hier soll es weder um Suizid gehen, noch um Stieg Larsson, sondern um die Verantwortung von Medien.

Zurück zum Thema also: Medien haben in meinen Augen zunächst mal nur die Verantwortung, die jeder Mensch und jedes Unternehmen hat: die für sich selbst. Wenn eine Zeitung nur Blödsinn schreibt und von ihren Lesern trotzdem gerne gekauft wird, ist das für mich nicht grundsätzlich ein Problem. Das sollte euch nicht wundern, denn ich sitze schließlich im Glashaus, auch wenn ich für mein Blog kein Geld nehme, was allerdings nur daran liegt, dass ich ziemlich sicher bin, dass das nicht funktionieren würde, und überhaupt tut das nichts zur Sache, denn es geht ja hier nicht um mein Blog.

Zurück zum Thema also: Jeder Mensch hat in meinen Augen aber auch eine gewisse Verantwortung dafür, wie seine Handlungen seine Mitmenschen betreffen, und das schließt zum Beispiel auch eine Verantwortung ein dafür, was andere Menschen tun, weil sie von ihm belogen wurden. Jeder Mensch. Auch ohne die Medien zu einer vierten Gewalt oder in sonstigen olympische Regionen zu überhöhen, sehe ich sie in der Verantwortung, ihre Kunden nicht zu belügen, so wie ich von jedem Menschen erwarte, dass er seine Mitmenschen nicht durch falsche Informationen zu falschem Handeln verleitet.

Verschärft wird diese Verantwortung noch dadurch, dass unsere großen Medienunternehmen selbst wenig Hemmung zeigen, sich in einer Sonderrolle zu präsentieren und voller Stolz immer wieder darüber zu berichten, wie unverzichtbar sie für unsere Gesellschaft sind und welche elementare Funktion sie nicht nur für unsere Demokratie erfüllen. Auf genau dieser Hemmungslosigkeit basiert ja auch die Forderung nach diesem unsäglichen Leistungsschutzrecht, das derzeit den Anschein erweckt, tatsächlich auf uns zuzukommen, was in meinen Augen zumindest ganz gut belegt, wie schlecht die Medienunternehmen ihre selbst erklärte Aufgabe erfüllen, die Menschen zu mündigen Demokraten heranzubilden. Aber hier soll es weder um das Leistungsschutzrecht noch um die Demokratie an sich gehen.

Zurück zum Thema also: Die Medien tragen in meinen Augen damit eine Verantwortung, die über die allgemeine Wahrheitspflicht eines jeden Menschen hinausgeht, weil sie sich selbst freiwillig diese Verantwortung zugemessen haben und auf Basis dieser angeeigneten Verantwortung unverschämte Forderungen stellen. Und insofern halte ich es für doppelt gerechtfertigt, Medien nicht nur vorzuwerfen, die Öffentlichkeit zu belügen und ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, sondern auch Menschenleben zu gefährden, wenn sie solchen Blödsinn schreiben, wie es zum Beispiel die FAZ (die sich, auch wenn es darum hier nicht gehen will, natürlich auch für ein Leistungsschutzrecht eingesetzt hat, weil Presseverlage ja eine unverzichtbare Filterfunktion und Rechereche und Qualität und blahfasel) kürzlich getan hat, unter dem Titel:

Die Wunderheilerin – Nur die Hand auflegen und beten

Nicht nur wird in diesem Artikel von Sarah Engel (Namensgags sind für Anfänger.) die besagte Wunderheilerin bis zur Übelkeitserregung verklärt:

Die Fünfundsiebzigjährige liebt ihren Beruf, auch wenn sie ihn sich nicht ausgesucht hat. […]  Eine letzte Station, die man aufsucht, wenn man keinen Rat mehr weiß. […] Ein Klinikprofessor sagte sogar einmal zu ihr: „Unsere Tür steht Tag und Nacht für Dich offen.“ […] „Was ich spreche, kommt von Herzen“, sagt die ältere Dame. „Das wird mir plötzlich eingegeben.“ 

Nicht nur steht für die FAZ fest, dass die angebliche Wunderheilerin auch tatsächlich heilt, wenn auch nicht zwangsläufig durch Wunder:

Ein gutes Gespräch und der Glaube daran, dass Schneider einen besonderen Draht zu dem Mann ganz oben habe, lässt manche genesen.

Es kommt auch keine einzige kritische Stimme zu Wort. Zwar darf der Mediziner Professor Köbberling sagen, dass seines Erachtens die Heilung eher psychologischen als magischen Effekten zu verdanken ist, aber auch er empfiehlt die Wunderheilerin:

Von daher sei es bei nicht-organischen Krankheiten legitim, eine alternative Therapieform auszuprobieren. „Nicht umsonst heißt es doch oft: Der Glaube hat dir geholfen.“

Und Frau Engel kann so am Ende ohne jede Spur von Zweifeln feststellen:

ob man nun an Emma Schneiders besondere Verbindung zu Gott glaubt oder in ihr eine Seelsorgerin mit medizinischem Hintergrund sieht – ab und an kann auch der Glaube bei Krankheiten Berge versetzen.

Und ich sage es gerne noch mal: Diese Argumentation von manifest unwahrer Berichterstattung spielt mit Menschenleben, aus mehreren Gründen: Zunächst mal kann der Glaube bei Krankheiten in der Tat einiges bewirken. Der Placebo-Effekt ist ein nachweisbarer Faktor in der Wirksamkeit von Therapien. Er kann aber erstens keine Wunder bewirken, und er kann zweitens sogar schädlich wirken. Es gibt einen negativen Placebo-Effekt, der zum Beispiel dazu führt, dass Menschen, die „der Schulmedizin“ gegenüber ablehnend eingestellt sind, weniger gut auf entsprechende Therapien reagieren, und umgekehrt kann der Placebo-Effekt natürlich nicht nur bei so genannten alternativen (also nicht nachgewiesenermaßen wirksamen) Therapien wirken, sondern auch bei solchen, die wissenschaftlich fundiert sind.

Weiterhin müssten doch gerade die so holistisch (was auch immer das sein soll)  eingestellten Befürworter der alternativen Medizin (Ein Begriff, der, wie man gar nicht oft genug betonen kann, verschleiert, dass es sich nicht um Medizin handelt.) verstehen, dass auch nicht-organische Krankheiten Krankheiten sind. In diesem ganzen Artikel von Frau Engel wird immer wieder der Eindruck erweckt, bei nicht-organischen Krankheiten sei es völlig legitim, sich einfach irgendeinem Quacksalber anzuvertrauen, der einem ein gutes Gefühl gibt, weil kann ja nicht schaden. Kann es doch. Ärzte verstehen (meistens) was von Krankheiten. Sie können sie diagnostizieren, und sie wissen, welche Therapieformen wissenschaftlich nachgewiesen helfen können. Quacksalber tun das (meistens) nicht, können das nicht, wissen das nicht. Natürlich können ihre Empfehlungen trotzdem auch mal hilfreich sein. Eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig (es sei denn, es ist eine Digitaluhr, aber es soll hier nicht um Digitaluhren gehen, also zurück zum Thema:). Sie können aber auch falsche Diagnosen stellen, behandlungsbedürftige Krankheiten übersehen und schädliche Empfehlungen geben.

Wer von einem anderen Geld für eine Gegenleistung verlangt und ihn über den Nutzen dieser Gegenleistung täuscht, der begeht einen Betrug. Wer wider besseres Wissen zu dieser Täuschung beiträgt, leistet Beihilfe zu diesem Betrug. Nun kann ich natürlich nicht nachweisen, dass Frau Engel es wirklich besser weiß, oder die Wunderheilerin selbst. Aber beide könnten, müssten es besser wissen. Der fantastische Aronra verwendet hierzu die griffige Formulierung:

 it is dishonest to assert as fact that which is not evidently true

Auch in meinen Augen kommt es nicht darauf an, ob man wirklich positiv weiß, dass das, was man behauptet unwahr ist. Es reicht, wenn man behauptet, es wäre wahr, ohne das wirklich zu wissen.

Und für alle, die immer noch fragen, wo denn das Problem ist, wenn jemand sich halt lieber „alternativ“ behandeln lassen möchte, gibt es eine eigene Website: whatstheharm.net

Ein Arzt, der seinen Patienten eine Therapie ohne wissenschaftliche Grundlage empfiehlt, tut das Gegenteil seiner Pflicht, denn er gefährdet damit Gesundheit und Leben des Patienten.

Eine Zeitung, die den Eindruck erweckt, solche Therapien wären wirksam und würden auch von wissenschaftlicher Seite befürwortet, tut das Gegenteil ihrer Pflicht, belügt die Öffentlichkeit, gefährdet Gesundheit und Leben ihrer Leser, und verbreitet außerdem noch eine kaputte Epistemologie.

Und ganz bestimmt hat sie es nicht verdient, dass der Staat sein Gewaltmonopol einsetzt, um ihr obsoletes Geschäftsmodell auf Kosten anderer am Leben zu erhalten.

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26 Responses to Welche Leistung nochmal?

  1. malefue sagt:

    >>Auch in meinen Augen kommt es nicht darauf an, ob man wirklich positiv weiß, dass das, was man behauptet unwahr ist. Es reicht, wenn man behauptet, es wäre wahr, ohne das wirklich zu wissen.<<

    einer der wichtigsten punkte die ich versuche bei diskussionen mit cranks (öfter aber new-agigen pseudoskeptikern) anzubringen. aber anscheinend hat sich der glaube verfestigt, solange man nicht aktiv jemandem ins gesicht lügt, sei man fein raus. ich frage mich ob daran nicht der beruf des p.r.-beraters schuld ist. die leben schließlich von solchen haarspaltereien.

    nur kleinigkeiten: stieg larsson hat zwei s und ich nehme an das ä in erregend ist der übelkeit zuzuschreiben.
    (stieg larsson ist im übrigen passabel, aber das hab ich ja schon mal an anderer stelle versucht zu erklären)

  2. Je mehr ich von diesem Niggemeier höre, umso unsympathischer wird er mir.

  3. Muriel sagt:

    @malefue: Danke, ich hab die Fehler korrigiert. Die sind mir eigentlich sogar schon vorher aufgefallen, nur hab ich sie dann weider vergessen.
    Stieg Larsson ist komplett nicht passabel. Stieg Larsson ist ew.
    @ars libertatis: Nein, ich glaube eigentlich immer noch, dass er eigentlich einer von den Guten ist.
    Es hat zwar keinen Sinn, in den Kommentaren mit ihm zu diskutieren, aber dass er da nicht den Nerv hat, auf jeden einzeln einzugehen, kann ich ihm nicht übel nehmen, und ansonsten ist er in meinen Augen immer aufrichtig und transparent in seiner Argumentation wie auch in der Richtigstellung von Fehlern. Dass ich nicht überall mit ihm einer Meinung bin, kann ich da verschmerzen.

  4. @Muriel: Ich anerkenne seine Leistungen durchaus, andere Faktoren tragen aber stärker dazu bei, ob jemand sympathisch/unsympathisch ist.

  5. Muriel sagt:

    @ars libertatis: Warst du es nicht sogar, mit dem ich schon mal eine kurze Diskussion hatte, darüber, wieviel Einfluss die Ideologie eines Menschen darauf hat, wie sympathisch er mir ist?
    Oder verwechsle ich das?

  6. Dietmar sagt:

    Wieder ein sehr schöner Artikel, dem ich gefahrlos umfassend zustimmen kann. Und dies auch tue.

    Ich habe mir gestern eine Schraube in den Reifen gefahren und musste das Ersatzrad montieren. Dabei habe ich mir den Daumen geklemmt (ohne es wahrzunehmen; harter Mann and stuff). Das fiel mir erst beim Weiterfahren auf, worauf meine Schülerin, eine wirklich wahnsinnig intelligente, in jeder Hinsicht tolle junge Frau, sofort sagte: „Arnika!“ – „Bitte?! Meinst du Homöopathie?“ – „Ja: Dann wird das nicht so dunkel.“ Was soll man da noch sagen? Die ist wirklich sehr gebildet, intelligent und gedankenschnell (merkt man, dass ich viel von ihr halte?), glaubt aber solchen Unsinn! Gegen Abend unterrichtete ich zwei weitere Schülerinnen, die immer von ihren Müttern begleitet werden. Alle unglaublich nett und pfiffig, es ist immer sehr schön. Weil ich derzeit ein wenig humpele (sportlicher Ehrgeiz führte zu einer leichten Blessur des rechten Knies) kam sofort der Ratschlag: … genau … Arnika! Da diskutier mal gegen zwei erwachsene und zwei heranwachsende Frauen über den Unsinn der Homöopathie! … Das sind Augenblicke, an denen ich Hoffnung verliere …

    (Mit den Müttern habe ich tatsächlich diskutiert, mit der Schülerin selbstverständlich nicht.)

  7. @Muriel: Ich glaube schon. Aber ich versichere dir, ich widerspreche mir nicht. 😉

    Soweit ich mich erinnere, war die Ideologie bei dir ein wichtigerer Faktor für die Sympathie als bei mir, oder?

  8. Muriel sagt:

    @Dietmar: Ich hatte gerade gestern so einen Moment, wo ich mir die Zunge blutig gebissen habe. Ich saß bei einem Gespräch mit mehreren Beteiligten am Tisch, von denen einer wohl so eine Art Bronchitis hatte, und seine Gesprächspartnerin sagte gleich in diesem bestimmten, wissen den Tonfall, den merkwürdigerweise zwei Drittel aller Leute anschlagen, wenn sie mit trivial erkrankten Menschen sprachen: „Belladonna. D6. Und in drei Tagen ist das weg.“
    Und ich dachte, nein, du bist jetzt nicht der besserwisserische Arsch, der sich in ein Gespräch reinhängt, das ihn gar nichts angeht. Habs auch geschafft. Aber es fiel mir schwer.
    @ars libertatis: Vereinfacht gesagt. Sie ist für mich ein wichtiger Indikator dafür, ob ich mich mit einem Menschen verstehen kann. Full Disclosure: Ich hasse geschätzte 98% aller Menschen. Insofern könnte ich wahrscheinlich auch nach der Haarfarbe auswählen, wer mir unsympathisch ist, und würde fast immer richtig liegen.

  9. @Muriel: Für mich ist es ein wichtiger Faktor, wenn ich die Person nicht persönlich, oder zumindest nicht näher, kenne. Was bei Politikern und Intellektuellen oft der Fall ist. Ansonsten überwiegen bei mir andere Faktoren.

    Damit scheine ich jedoch in einer Minderheit zu sein. Was ich nicht verstehe. Aber vielleicht verstehe ich den Begriff Sympathie sehr unorthodox.

  10. Muriel sagt:

    @ars libertatis: Ich glaube, und vielleicht habe ich das damals sogar auch schon geschrieben, dass wir auf einer zu abstrakten Ebene sind, um darüber sinnvoll diskutieren zu können. Es kommt auf die Einzelheiten der jeweiligen Ideologie an, der Begründung dahinter, auf die jeweilige Person, auf meine Beziehung zu ihr, und gewiss auch darauf, was ich zuletzt gegessen habe und ob mein Paket mit Borderlands 2 schon angekommen ist.

  11. @Muriel: Ja, natürlich, Sympathie ist ein sehr komplexes Phänomen, was es sowohl philosophisch wie auch neuropsychologisch schwer fassbar macht.

  12. madove sagt:

    Das mit der Homöpathie find ich sooo schwierig. In meinem privaten Umfeld (tendeziell links-öko) glauben wirklich fast alle daran. Nur ich nicht.
    Und ich beneide sie manchmal schrecklich um den Placebo-Effekt (ich kenne andererseits auch zuviele Mediziner, um ihn wenigstens bei Schulmedizin richtig genießen zu können…).
    Mein Freund zum Beispiel ist einfach eine ziemliche Pienzbacke, und wenn der sich irgendwie andozt, dann leidet er halt ganz fürchterlich, und wenn er Arnika nimmt, leidet er nicht mehr. Ich sag dann aber oft nichts, wenn ich „unbehandelt und ein paar Euro bezahlt“ in der Situation akzeptieren kann.

  13. Muriel sagt:

    @madove: Der Placebo-Effekt scheint aber generell auch ganz gut zu funktionieren, wenn die Behandelten wissen, dass sie nur ein Placebo bekommen.
    Insofern ist deine Lage gar nicht so aussichtslos, wie du vielleicht denkst. Aus welcher Preisklasse du deine Placebos nimmst, ist ja deine Entscheidung. Ich liefere Wasser und Zucker gerne jederzeit zum halben Preis des billigsten Homöopathen.

  14. DasSan sagt:

    Ich habe den Artikel in der Faz auch gelesen und mich dabei die ganze Zeit gefragt, warum die nicht auch mal klarstellen, dass die gute Dame den Leuten einfach nur zuhört und dann das erzählt, was sie hören wollen. Ganz offensichtlich haben die ja oft psychosomatische Beschwerden, bei denen der Placeboeffekt sicher viel ausmachen kann.
    Zum Arnikaproblem – ich glaube, es ist sicher ein großer Unterschied, ob man Arnikaprodukte auf die Haut aufträgt oder Arnikaglobuli einnimmt, oder?

  15. Muriel sagt:

    @DasSan: Es sieht so aus, als enthielte die Pflanze tatsächlich Wirkstoffe, die klinisch überprüft und für gut befunden wurden.
    Ein springender Punkt ist natürlich, dass die Globuli zwar so heißen, aber gar keine Arnika enthalten.f

  16. DasSan sagt:

    @muriel: Das meinte ich im Prinzip. Ist ja soweit ich das verstehe im Allgemeinen der Unterschied zwischen pflanzlichen Heilmitteln und Homöopathie – das eine enthält tatsächlich irgendwelche Wirkstoffe und das andere nicht.

  17. Dietmar sagt:

    @DasSan: Wahrscheinlich trage ich Eulen nach Athen und blamiere mich jetzt wieder köstlich, aber dennoch: Interessant ist in meinen Augen, dass bei homöopathischen Lösungen so stark „potenziert“ (= verdünnt) wird, dass diese Lösung in Bezug auf den eigentlich potenzierten Wirkstoff hochrein ist. Und dies in einem Maß, das sich aus wissenschaftlicher Sicht nicht einmal erzielen lässt.

    Und wenn Du jetzt sagst, dass Du das (wie ich vermute) selbstverständlich weißt, rechtfertige ich mich damit, dass man Wissen nur durch Wiederholung festigt und dies eine Art öffentliches Selbstgespräch war.

  18. Florian sagt:

    For the lulz: http://www.elmex.de/htm/1467/de_DE/elmex-mentholfrei.htm?ShowNav=yes

    Habe ich gestern beim Einkaufen entdeckt.

  19. Muriel sagt:

    Wie geht das denn eigentlich? Wäre das Menthol in einer mentholhaltigen Zahncreme nicht so extrem depotenziert, dass es aus homöopathischer Sicht gar keine Rolle spielen dürfte, verglichen mit den hochpotenzierten WIrkstoffen, mit denen die arbeiten?
    Aber ich glaube, da sind wir schon wieder bei dem Thema, dass man von falschen und inkonsistenten Grundannahmen aus alles beweisen kann.

  20. Dietmar sagt:

    @Florian: Jetzt verspüre ich nahezu körperliche Schmerzen. Vielen Dank …

  21. DasSan sagt:

    @Dietmar: Ich fühle mich durchaus geschmeichelt, aber du überschätzt mich und mein Fachwissen da komplett… das wusste ich nicht und finde es sehr interessant.
    (Allerdings bin ich berufsbedingt ganz gut im Vortäuschen von Fachwissen.)

  22. Florian sagt:

    (Allerdings bin ich berufsbedingt ganz gut im Vortäuschen von Fachwissen.)

    Lehrer? 😉

  23. Muriel sagt:

    @Dietmar: Die Lösung ist natürlich nicht unbedingt wirklich so hochrein.
    Die schon im Wasser vorhandenen Stoffe muss die Homöopathie ja notwendigerweise ignorieren, um sich nicht von vornherein selbst völlig ad absurdum zu führen.

  24. DasSan sagt:

    @Florian: Fachübersetzer 😉

  25. Dietmar sagt:

    @Muriel: Richtig! Weswegen ich sagte:

    Und dies in einem Maß, das sich aus wissenschaftlicher Sicht nicht einmal erzielen lässt.

    HAHA! (in triumphierendem Tonfall) 🙂

  26. Muriel sagt:

    @Dietmar: You win at internetz.

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