Holleri du dödel di.

Lange ists her, aber die Älteren unter euch … Moment.

[längere Pause; Grillenzirpen nach Bedarf selber vorstellen]

So, nach meiner Rückkehr vom langen und beschwerlichen Weg zum Phrasenschwein kann es ja jetzt endlich losgehen mit dem nächsten Südafrikareisebericht. Und als wäre das noch nicht genug, habe ich heute einen Bonus für euch:

Cat Content!

Da sag noch einer, bei überschaubare Relevanz wäre nicht für jeden was dabei.

Kurze Auffrischung: Beim letzten Mal habe ich von Pirschfahrten und lustigen bunten Tieren im Sabie Sands Game Reserve erzählt, aber all good things, ihr wisst schon, und außerdem will ich euch nicht langweilen, deswegen ist jetzt erst mal Schluss mit exotischen Tieren, und wir kommen nun zu etwas völlig anderem. Nämlich nach Österreich. Oder so.

Nachdem unser Pfad uns zunächst noch durch einigermaßen afrikanische Landschaften führte, war es damit bald vorbei, und unsere Umgebung wurde … merkwürdig vertraut.

[Ich bitte übrigens um Entschuldigung, dass die Bilder diesmal insgesamt nicht so toll sind wie gewohnt. Ich glaube, im nächsten Bericht wird das wieder besser.]

Das passte ganz gut, denn wir waren ja auf dem Weg zu einem österreichischen Hotel.

Wieso? fragt ihr. Ja, da fragt ihr richtig. Das kam so: Wir wollten am nächsten Tag sehr früh in Richtung Drakensberge fliegen, und von Sabie Sands aus wären wir zwei Stunden bis zum Flughafen unterwegs gewesen, deswegen hat unsere Reiseberaterin uns für die letzte Nacht in Oliver’s Restaurant & Lodge untergebracht. Wir wussten bis zu unserer Ankunft dort gar nicht, dass das ein österreichisches Hotel ist und hätten es vielleicht auch ein bisschen doof gefunden, weil wir ja nicht nach Südafrika fliegen, um dann wie in Österreich zu wohnen, aber jetzt, da wir einmal da waren (und nachdem wir das schlechte Omen neben der Tür verwunden hatten), gefiel es uns ausnehmend gut,

und nach den recht anstrengenden und sehr vollgepackten letzten Tagen freuten wir uns, mal einen Nachmittag einfach nur rumtrödeln zu können. Nachdem wir genug rumgetrödelt hatten, machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch den Garten des Hotels

Da entdeckten wir nicht nur diesen schicken blauen Busch,

sondern auch eine einwandfrei hyperaktive Katze, die uns die ganze Zeit über begleitete und offensichtlich jeden Moment damit rechnete, sich irgendwo auf eine Maus stürzen zu müssen. Trotzdem führte sie uns bei jedem Halt noch stolz irgendwas vor, als würde sie eine Tour leiten.

Und so haben wir, auch wenn dieser Tag wirklich kaum was Afrikanisches bereit hielt, die Zeit in Oliver’s Restaurant und Lodge sehr genossen.

Aber wir wollen uns nicht länger mit diesem kleinen alpinen Intermezzo aufhalten und uns ins nächste Abenteuer stürzen. Wir gürteten also unsere Schwerter um, setzten unsere Helme auf, legten unsere Plattenrüstungen an, packten den vierhändigen Speer etwas fester und stiegen in das Flugzeug in die Drakensberge.

Aber so schnell ging das dann doch nicht. Nach der Landung erwarteten uns erst mal gar keine Draken, sondern die ungefähr dreistündige Fahrt von Durban zu unserer nächsten Unterkunft: der Montusi-Lodge in den nördlichen Drakensbergen.

Auf dem Weg dahin über eine sehr gut ausgebaute, aber mautpflichtige vier- bis sechsspurige Straße konnten wir wieder mal sehen, wie ungerecht manche Dinge in Afrika verteilt sind. Rechts der Straße gab es zu viel Feuer,

links dagegen zu viel Wasser,

und während manche in glänzenden Ultra Citys leben,

müssen andere mit … gar nicht besonders ultranen Dörfern vorlieb nehmen.

Auf dem letzten Teil der Strecke verließen wir dann die autobahnhafte Mautstraße, und es wurde wieder ländlicher.

Vorbei am Tower of Pizza (im Ernst) fuhren wir durch die hier schon einigermaßen imposante Landschaft zu unserer Unterkunft, wo wir aber nicht lange verweilen wollten, weil wir ja zum Wandern da waren, und das machten wir dann also auch gleich mal. Es war schon Nachmittag, deswegen versuchten wir uns für den Anfang an der kürzesten Wanderung, zu einem nahegelegenen Wasserfall.

Der war zwar wegen der derzeitigen Trockenheit nicht so unglaublich eindrucksvoll, aber es gab trotzdem genug Schönes zu sehen.

Ja, richtig. Zum Beispiel der kleine Fluss da unten. Montusi River.

Oder diese Aussicht.

Und Abends gab es ganz fabelhaftes Montusi-Food.

Wir waren an diesem Abend die einzigen Gäste im Restaurant und hatten deshalb die ganze Aufmerksamkeit der Mitarbeiterinnen für uns. Es stellte sich aber später heraus, dass die auch sonst außerordentlich nett und aufmerksam waren.

Auf dem Weg zurück zu unserem Häuschen fiel uns noch auf, dass man nachts ganz wunderbar die diversen Waldbrände in den Bergen beobachten konnte, dass das Fotografieren derselben aber nicht ganz so einfach war. Ich zeige euch trotzdem mal ein Foto, das zumindest ungefähr den Eindruck rüberbringen könnte:

Ich würde drauf klicken, dann könnt ihrs zumindest ein bisschen besser erkennen.

So, und das war für heute erst mal alles. Nächstes Mal mehr von den Drakensbergen, und dann sogar mit Musik. Ihr werdet staunen.

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One Response to Holleri du dödel di.

  1. Guinan sagt:

    Schön. Und mit Katzen.

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