Bright Outlook (21)

Jaaaaa meine lieben Freunde, es gibt hier entgegen einem möglicherweise nicht ganz ungerechtfertigten Eindruck nicht nur altes Zeug, es gibt auch neues, zum Beispiel heute, zum Beispiel das nächste Kapitel unseres exzellenten interaktiven Fortsetzungsromans Bright Outlook.

Exzellent.

Was bisher geschah
Im ersten Kapitel erwacht Claire und lernt die erste der anderen Versuchspersonen fürchten.
Im zweiten Kapitel erwachen auch alle anderen. Die Tür zum zweiten Raum öffnet sich (wieder), und Claire beginnt eine Vorstellungsrunde.
Im dritten Kapitel setzen die Versuchsteilnehmer die Vorstellungsrunde fort öffnen die Tür zum dritten Raum, und Mark wird von einer Polizistin angehalten.
Im vierten Kapitel holt Mark einen Republikaner und seinen Callboy, Branco nimmt Lora den Revolver weg, und die Versuchsteilnehmer öffnen eine weitere Tür.
Im fünften Kapitel holt Mark einen Occupy-Aktivisten, und die Versuchsteilnehmer demontieren eine der Überwachungskameras.
Im sechsten Kapitel holt Mark Regina, und die Versuchsteilnehmer tragen die Konsequenzen ihres Verstoßes gegen die Teilnahmebedingungen.
Im siebten Kapitel streiten Nick und Leanne miteinander, und Leanne unterläuft ein unangenehmes kleines Missgeschick. Jeffries öffnet die Tür zum nächsten Raum, und den Versuchsteilnehmern fällt nicht nur ein Kuchen in die Hände, sondern auch Leanne.
Im achten Kapitel bekommen Nick und Mark Besuch von einem Repräsentanten von Management, Leanne tritt Branco, und Jill wacht auf und lernt Regina kennen.
Im neunten Kapitel betreten wir mit Mark zusammen Cynthias Büro, und der Occupier wacht auf.
Im zehnten Kapitel stirbt Pascal, Hoai Nguyen erwacht und lernt die Stimme in seinem Kopf kennen, nebst den anderen Versuchsteilnehmern, und Nelson Jeffries misshandelt eine wehrlose Frau.
Im elften Kapitel lässt Mark seine Tochter bei Cynthia zurück, begegnet im Flur dem Repräsentanten und streitet mit Nick, wir beobachten drei Männer und eine Frau in einem Flugzeug, und Branco wacht wieder auf.
Im zwölften Kapitel überzeugt Miles seine Mitgefangenen, eine Vorstellungsrunde abzuhalten, Nick bittet um Entschuldigung, und Cynthia kommt ihn deshalb besuchen.
Im dreizehnten Kapitel kommt es zu einem Kampf zwischen Mark und Nick, den Cynthia unterbricht, um Nick entkommen zu lassen, und Miles sieht zu, wie Jill in den niedrigen Raum hinter der Tür kriecht.
Im vierzehnten Kapitel überredet Nick Cora, ihm eine Waffe zu geben, und Jill erlebt Unerfreuliches in dem niedrigen Raum.
Im fünfzehnten Kapitel kämpft Leanne noch einmal gegen Branco, Gouverneur Agneaux stirbt, und Senator Bell fühlt sich bedroht.
Im sechzehnten Kapitel überwältigt Nick Mark und erschießt den Repräsentanten, während Jill den Gouverneur in den niedrigen Raum lockt und knapp entkommt, während er von der Decke zerquetscht wird.
Im siebzehnten Kapitel wird Leanne bitter enttäuscht, Nick und Cora wollen sich vor William Blight verstecken, und Cynthia gestattet Mark, Regina zu befreien. Vorübergehend.
Im achtzehnten Kapitel lernen Mark und Regina einander in einer Rückblende kennen, Mark befördert Henk zum Versuchsleiter, und Senator Bell geht einem merkwürdigen Geräusch nach.
Im neunzehnten Kapitel führt Regina mit Mark ein problemorientiertes Gespräch, Hoai stößt zu der ersten Gruppe Versuchspersonen, und Claire beschließt, freiwillig in den niedrigen Raum zu kriechen und einen Ausgang zu suchen.
Im zwanzigsten Kapitel kriecht Claire in den niedrigen Raum, Henk erklärt ihr die Regeln für das nächste Spiel, Regina betäubt Nick und wird von William Blight erschossen.

Was heute geschieht

„Nein. Oh nein. Bitte nicht, nein, bitte, kann ich … Oh nein…“

Claire lag nach der Erläuterung der Stimme aus dem Lautsprecher zunächst regungslos in dem niedrigen Raum und starrte auf den Betonfußboden und versuchte, nicht zu kreischen und zu heulen und um sich zu schlagen.

Sie hatte es doch gewusst.

Sie hatte doch genau gewusst, was sie erwartete.

Was denn sonst? Was hatte sie denn hier jemals anderes erwartet als eine weitere Tür mit einem Tastenfeld davor, und irgendein bescheuertes Rätsel?

Na gut, bisher war die Strafe für falsche Antworten einfach nur gewesen, dass die Tür sich nicht öffnete, aber was hatte sie denn wohl gedacht, was passieren würde, wenn sie in den Raum kroch, dessen Decke sich herabsenkte und Menschen zerquetschte?

Sie hatte es doch gewusst.

„Claire?“ hörte sie hinter sich Nelson Jeffries‘ Stimme. „Ist alles in Ordnung bei Ihnen? Sind Sie noch da?“

Sie nahm einen tiefen Atemzug und versuchte ihr Bestes, dabei nicht zu schluchzen. In diesem Moment wollte sie in in den Arm nehmen, oder noch besser, von ihm in den Arm genommen werden, und ihm jedenfalls irgendwie zeigen, dass sie auf seiner Seite stand, während die anderen ihn alle behandelten wie einen Vollidioten, obwohl er nach Claires Ansicht womöglich der einzige gute Mensch in diesem ganzen verfluchten Gebäude war.

Sie selbst eingeschlossen.

Aber sie hatte jetzt andere Sorgen.

„Ja“, antworte sie. „Ja, ich bin hier. Können Sie … Können Sie mich gut hören?“

„Ja, Claire. Ich verstehe Sie, klar und deutlich.“

„Das ist gut. Ich … Ich muss gleich wieder eine von diesen Aufgaben lösen, und ich glaube, ich könnte Ihre Hilfe gebrauchen. Wir haben nur eine Minute Zeit, deswegen passen Sie bitte gut auf!“

„Versprochen. Ich bin direkt hier, Claire. Ich kann auch … zu Ihnen in den Raum kommen, wenn Sie wollen.“

Claire zögerte.

„Nein“, antwortete sie schließlich. „Alles, was Sie tun können, können Sie auch von da draußen tun, ohne Ihr Leben zu riskieren. Hören Sie einfach nur gut zu und antworten Sie mir, so schnell Sie können, wenn ich Sie etwas frage.“

„Werde ich tun. Ähm, warten Sie bitte. Hat jemand was zum Schreiben?“

Sie hörte Antworten und Gemurmel aus dem anderen Raum, konnte aber keine Worte ausmachen.

„Ich will nicht“, wimmerte sie. „Ich will nicht sterben. Ich will nach Hause. Ich will das alles nicht. Bitte. Bitte. Bitte. Bitte.

„Claire, wir sind dann so weit. Wann immer Sie es sind.“

„Ich …“ begann sie, und ihre Stimme ließ sie im Stich. Sie atmete tief durch. Jetzt. Es musste jetzt sein, sonst würde sie es gar nicht mehr schaffen. „Ich gehe jetzt“, stieß sie hervor.

Natürlich konnte sie nicht gehen. Sie kroch zu dem Licht des Displays mit dem Tastenfeld und betrachtete es.

Die Anzeige schien ihr etwas größer als bisher. Sie suchte die Symbole für das Rätsel, aber sie sah nichts. Das Metall über dem Display schimmerte matt im grünlichen Licht der Hintergrundbeleuchtung.

Claire begann zu zittern und musste ihre Zähne zusammenbeißen, damit sie nicht klappernd gegeneinander schlugen. Sie brauchte ihre ganze Willenskraft, um sich nicht umzudrehen und zurück zum rettenden Ausgang zu kriechen. Es war wie in der Achterbahn, in diesem letzten Moment, bevor es bergab ging, mit dem Unterschied, dass sie in der Achterbahn wusste, dass ihre Angst unbegründet war, und dass ihr nichts passieren konnte.

Was hatte sie nur getan?

Was hatte sie sich nur gedacht?

Eine Träne fiel vor Claire auf den Beton und fraß sich langsam in den Staub, bis nichts mehr als ein kleiner dunkler Fleck sichtbar war.

Der kleine Lautsprecher gab wieder ein Knacken von sich, und wieder erklang dieselbe verzerrte Stimme daraus:

„With every waking breath I breathe, I see what life has dealt to me. With every sadness I denie, I feel a chance inside me die. Viel Erfolg, Claire Prescott. Und das lese ich jetzt nicht ab. Das wünsche ich Ihnen wirklich. Sie haben ungefähr eine Minute. Wahrscheinlich ein bisschen mehr. Aber ich würde mich nicht drauf ausruhen. Das Spiel beginnt genau jetzt.“

Das Knirschen über ihr verriet ihr, dass die Decke sich in Bewegung setzte, und ein eisiger Schauer nackter, animalischer Furcht durchfuhr sie, wie sie es nie zuvor erlebt hatte.

„Halt!“ schrie sie. „Halt, warten Sie, ich weiß doch noch gar nicht, was ich machen soll, da steht überhaupt nichts über dem …“

Eine Reihe von Zifern erschien auf dem Display.

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„Claire?“ fragte Nelson Jeffries. Sie hörte ihn kaum über das Rauschen der Furcht und das Donnern ihres eigenen Herzschlags in ihren Ohren, und natürlich das leise Knirschen der Decke über ihr, das ihr ohrenbetäubend erschien.

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„Was ist das?“ schrie sie. „Was soll das bedeuten? Sie müssen mir doch zumindest erklären, was ich tun soll!“

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„Claire?“ fragte Nelson. „Claire, was ist los da drin? Bitte sagen Sie mir, was Sie sehen!“

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„Ich…“ Ein Schluchzen unterbrach sie. Sie war sich nicht einmal mehr ganz sicher, ob sie überhaupt noch sprechen konnte.

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Sie musste. Eine Minute. Sie musste sich zusammenreißen.

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„Ich“, begann sie erneut, schniefte, und zwang sich, einen Satz zu bilden. „Ich sehe Zahlen, auf dem Display.“

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„Ganz viele Zahlen, immer wieder andere. Ich verstehe nicht, was das soll!“

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„Lesen Sie sie vor, Claire!“

Er versuchte, sich die Angst nicht anhören zu lassen. Das war nett von ihm.

3749628- –

Sie las diese Zahlenreihe vor, einschließlich der beiden Striche am Ende.

„Und weiter?“

„Nichts weiter“, antwortete sie. „Das bleibt jetzt stehen.

Sie spürte, wie etwas ihren Kopf berührte und ihn langsam nach unten drückte. Die Decke. So nah war sie schon. Sie hatte keine Zeit mehr. Sie musste eine Lösung finden. Aber wie?

„Haben Sie eine Idee?“ fragte sie, und erkannte ihre eigene Stimme kaum wieder, so schrill und piepsig klang sie.

„Ich fürchte… noch nicht. Es sind neun Stellen, aber ich kann keine Regelmäßigkeit erkennen. Erinnern Sie sich, was Sie vorher gesehen haben?“

Natürlich, dachte Claire. Lassen Sie mich schnell die zehn neunstellgen Zahlen rezitieren, die ich mir ganze drei Sekunden lang ansehen …

Moment. Neunstellige Zahlen. Und wie viele Zahlen? Waren es wirklich zehn gewesen, oder vielleicht … neun?

3749628- – stand auf dem Display. Sieben Ziffern, zwei freie Stellen. Acht Reihen darüber?

Die Decke berührte nun schon ihren Schultern, und Claire musste ihre Ellenbogen ausbreiten und sich flach auf den Bauch legen.

Verzweifelt versuchte sie, ihre rasenden Gedanken so weit zu zähmen, dass sie klar sehen konnte, was vor ihr Stand, und verstehen konnte, was es bedeutete.

„Claire?“

„Ruhe!“ schrie sie.

3749628- –

Keine der Ziffern wiederholte sich. Welche kamen nicht vor? 5 und 1 fehlten. Sie spürte die Decke schon wieder auf ihren Schultern. Nicht mehr lange, und sie würde das Ziffernfeld nicht mehr erreichen können. Schnell jetzt. 5 und 1. Oder 1 und 5? Keine Chance mehr, es herauszufinden. Sie hatte die Ziffernreihen darüber nicht gesehen. Sie musste raten.

Claire streckte eine Hand zum Tastenfeld aus, während sie die Decke weiter zu Boden drückte. Welche zuerst? Egal, Claire, nimm irgendeine, nimm die 1, die kommt doch immer zuerst.

1 5 tippte sie.

Und die Decke blieb stehen.

„Claire?“ fragte Nelson Jeffries noch einmal.

Claire wagte nicht, zu antworten. Sie wagte nicht, zu atmen. Sie zitterte und bebte und weinte.

Bittebittebittebittebittebittebitte.

Die Decke knirschte, und begann, sich wieder zu heben.

Und Claire lachte und schrie und trommelte mit den Fäusten auf die Erde. Sie hatte es geschafft. Sie hatte die Prüfung bestanden. Sie war noch am Leben. Sie lachte und schrie so laut, dass sie die Stimme aus dem Lautsprecher kaum hörte.

„Herzlichen Glückwunsch, Claire Prescott. Neun mal neun Ziffern. Sobald man es erst einmal gesehen hat, ist es eigentlich ganz einfach, oder? Aber wir wissen, dass es aus Ihrer Perspektive natürlich ein bisschen schwieriger ist als von einem Sessel vor einem Monitor aus, deswegen belohnen wir Sie trotzdem für Ihren Erfolg, auch wenn es eigentlich keine so enorme Leistung war. Man muss das ja im Verhältnis sehen. Claire Prescott, dies ist Ihr Preis!“

Mit einem Klicken öffnete sich die Tür vor ihr. Als sie langsam und lautlos aufschwang, gab sie den Blick frei auf einen nackten Betonraum, beleuchtet von grellen Leuchtstoffröhren, mit einer Tür am anderen Ende, und einem Tastenfeld neben der Tür.

In der Mitte des Raumes lag auf dem Boden regungslos ein Mann mit auf den Rücken gefesselten Händen und zusammengebundenen Fußknöcheln. Neben ihm lag ein ungefähr unterarmlanger Stahlzylinder mit stellenweise angerauter Oberfläche, an den Claire sich nur zu gut erinnerte.

*********************************

Regina hielt das Streichholz an die letzte Kerze, bis der Docht Feuer gefangen hatte und begann hastig, die Flamme auszuschütteln, die sich schon gefährlich nah an ihre Finger heran gefressen hatte. Sie blickte an sich herab, strich unnötiger Weise noch einmal ihr Kleid glatt und zupfte es an Schultern und Ausschnitt zurecht, obwohl es schon vollkommen richtig saß, und blickte auf die Uhr, obwohl sie das schon dreimal getan hatte, seit Mark geklingelt und sie den Summer gedrückt hatte.

Es war jetzt 19:03 Uhr. Um 17:28 Uhr hatte sie die Versuchsperson im Kofferraum ihres Autos betäubt. Das Mittel würde mindestens bis Mitternacht wirken, wahrscheinlich noch viel länger, denn die Versuchsperson war sehr klein. Es reichte also, wenn sie gegen 23:00 Uhr losfuhr. Rund vier Stunden. Viel zu wenig, aber es musste reichen.

Das ‚Ding!‘ des Mikrowellenherdes fiel auf beinahe genau denselben Zeitpunkt wie Marks Klopfen an ihrer Wohnungstür.

Sie atmete tief durch, strich ihr Kleid glatt und zupfte es abwesend zurecht, während sie zur Tür ging – und stehen blieb. Wäre es besser, erst das Essen …? Nein, das war Quatsch, dann würde es ja kalt werden. Erst die Tür … Aber dann würde er sehen, dass sie es nur aufgewärmt hatte.

Na und? Er wusste, dass sie nicht gerne kochte.

Sie öffnete die Tür.

„Hallo“, sagte er, und lächelte sie an, und kurz musterte er sie von den dunkelbraunen Stiefeletten bis zu den Haaren, die sie sich gerade heute Mittag noch hatte frisch schneiden lassen, kurz bevor sie die Versuchsperson auf dem Weg von ihrem Cellolehrer nach Hause abgeholt hatte. Sein Lächeln wurde zu einem breiten Grinsen, und seine Augen strahlten, und sie konnte nicht anders, es zu erwidern, obwohl sie es normalerweise vermied, breit zu grinsen. Ihr rechter Eckzahn war seit einem gewissen Vorfall in Libyen ein farblich nicht besonders gut an den Rest ihres Gebisses angepasster Keramikersatz, und der seitliche Schneidezahn auf dieser Seite saß etwas schief.

„Hallo.“

Er trug wieder diesen braunen Cordanzug, den er für hip hielt.

„Du siehst schrecklich aus“, sagte sie, noch immer mit diesem breiten Grinsen, über das sie jede Kontrolle verloren hatte.

„Du hättest dich auch ruhig ein bisschen hübsch machen können für mich.“

„Mach ich nur für Gäste, die mir irgendwie wichtig sind. Komm rein, sonst sieht noch jemand, was ich für Leute zu Besuch habe.“

Sie trat zur Seite, er trat ein und schloss die Tür hinter sich.

„Man sieht dein Holster unter dem Jackett“, sagte sie, wieder ernster, „Ist das Absicht, oder hast du nur nicht aufgepasst?“

Sie hatte heute nur eine Smith&Wesson im Schaft der Stiefeletten.

„Ich muss mir unbedingt mal einen Doppelspiegel anschaffen“, sagte er. „Ich dachte, ich hätt’s richtig angelegt.“

„Man muss schon genau hinschauen, aber wenn man sich auskennt, sieht man’s.“

Er zuckte die Schultern.

„Peinlich. Nächstes Mal pass ich besser auf.“

Sie nickte und lächelte.

„Ja, ähm, setz dich doch… sagte sie, nachdem sie den Abend ruiniert hatte, indem sie gleich im dritten Satz von der Arbeit anfing.“

„Sei nicht zu hart zu dir. Richtig ruiniert ist der Abend erst, wenn ich dein Essen probiert habe.“

Sie lachte auf dem Weg zum Mikrowellenherd.

„Nichts da, ich hab was von Bangkok Garden geholt, das wird umwerfend schmecken.“

„Und du hast es noch nicht geöffnet?“

„Nur heiß gemacht, Ehrenwort.“

„Dann besteht Hoffnung.“

Mit spitzen Fingern und viel Hfffff und Ahhh manövrierte sie die Pappschachteln auf Teller – nächstes Mal vorher auf Teller stellen, merken! – und trug die Teller nach und nach zum Tisch.

Mark beobachtete sie schweigend, und als sie den letzten Teller auf der weißen Tischdecke abstellte, sagte er: „Du siehst wundervoll aus, Regina. Ich kann immer noch nicht fassen, dass …“

Sie legte einen Finger auf seine Lippen.

„Pssch! Ich kann mit sowas nicht umgehen. Versuch was anderes.“

„You remind me of the babe.“

Regina lachte.

„Ja, viel besser so.“

„Du musst sagen –“

„Vergiss es.“

„Bitte.“

„Nein.“

„Nur den einen –“

„Maahaark…“

Er seufzte traurig, öffnete vorsichtig mit Messer und Gabel den ersten der Papp-Behälter und schnupperte an dem aufsteigenden Dampf.

Sie zeigte nacheinander auf die verschiedenen Behälter und zählte auf, was sie gekauft hatte: Katong Thongs, Satay, Five Queens, Tamarian Crispy Duck, Gai Yarng, Massaman Curry und brauner Reis. Viel zu viel natürlich, aber das machte sie immer so, und sie fand, dass das bei asiatischem Takeout auch dazu gehörte.

„Danke“, sagte er, und sah dabei direkt in ihre Augen.

„Ich hab das Zeug doch bloß …“

„Du weißt, dass ich das nicht meine.“

Regina nickte.

„Ich hätte nie gedacht,“ fuhr er fort, „dass ich … jemals jemanden wie dich finden würde. Ich hätte nie gedacht, dass es für mich möglich wäre.“

Sie nickte.

„Ich hoffe, dass ich mich hier nicht gerade völlig zum Deppen mache, aber vielleicht geht’s dir ja auch so. Ich finde, das hier ist etwas ganz Besonderes.“

Regina lachte. „Ich hab doch gesagt, Bangkok Garden ist toll.“

Er verdrehte die Augen und stöhnte. „Du bist doof.“

„Selber.“

„Ich meine … Ich versuche hier gerade zu sagen, dass du mich glücklich machst, Regina. Dass du mich vervollständigst, und dass ich … Komm, hör auf zu lachen, ich kann das so nicht.“

Sie hörte auf zu lachen, und sie stand auf. Er sah sie verwirrt an, während sie den Tisch umrundete, neben ihm stehen blieb und – sein Kinn fiel herab – niederkniete.

Sie zog das kleine samtene Kästchen aus einer der kleinen Taschen, die in ihr Kleid genäht waren und klappte es auf.

„Mark Spane, willst du mich heiraten? Was? Was ist, warum grinst du denn jetzt so dämlich?“

Er griff in die Innentasche seines Jacketts und zog sein eigenes samtenes Kästchen hervor.

„You remind me of the babe“, sagte er.

Sie schnaubte und schüttelte ihren Kopf.

„Du bist ein Idiot. What babe?“

“The babe with the power.“

“What power?”

“The power of Voodoo.”

“Who do?”

“You do.”

“Do what?” fragte sie.

Er lächelte sie an, und in diesem Moment sah sie in seinem Gesicht so viel Liebe und aufrichtige Bewunderung, dass sie trotz allem beinahe angefangen hätte zu weinen.

“Remind me of the babe.”

Als sie im Labor eintraf, war die Versuchsperson bereits hellwach und schrie und trommelte gegen den Kofferraumdeckel und rief nach ihrer Mutter.

Der Repräsentant ermahnte sie, dass ein weiterer Verstoß gegen die VA Deportation Konsequenzen nach sich ziehen würde.

Sie grinste während seiner Ansprache nur von einem Ohr zum anderen und nickte hin und wieder, ohne zuzuhören.

Lesegruppenfragen

  1. Wie fandet ihr die Rückblende denn so?
  2. Bei gewissen körperlichen Funktionen weiß ich immer nicht. Ich habe zuerst eine Fassung geschrieben, in der Claire tatsächlich die Kontrolle über ihre Blase verliert, weil ich dachte, wenn sowas in dieser Situation nicht passiert, wann dann? Aber dann dachte ich andererseits, vielleicht ist das doch eher zu viel Realität. Was meint ihr?
  3. Sudoku. Ich fand die Idee ganz nett, weil es auf den ersten Blick wahnsinnig kompliziert aussieht, aber wenn man erst mal auf den richtigen Gedanken gekommen ist, kann mans schaffen. Habt ihr mir abgekauft, dass Claire das schafft?
  4. What babe?

Interaktivitätsfragen

A. Wie sollen die Versuchsteilnehmer mit Nick umgehen?

B. Soll Mark weiterhin loyal bleiben?

C. Wie soll Cora sich jetzt gegenüber ihren Kollegen verhalten?

D. Soll Cox eher Verständnis für seine Tochter haben, oder soll er ihr Versagen übel nehmen?

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21 Responses to Bright Outlook (21)

  1. Henk sagt:

    1. Klasse! Eine Rückblende von prickelnder Lebensnähe, superrealistisch und mit sympathischen Figuren.
    2. Ich mag Realität. Will sagen: Wenn sowas in dieser Situation niocht passiert, wann dann?
    3. Überhaupt nicht. Selbst beim Lesen ist mir die Lösung nicht eingefallen, und dass es sich um Sudoku handelt, habe ich erst durch deine Frage kapiert. Vielleicht ist Claire einfach schlauer als ich, aber ich kann’s mir kaum vorstellen 😉
    4. Bei den Zitaten bin ich immer hin- und hergerissen. Einerseits hantiere ich mit Frau, Freunden und Familie auch oft mit Film- und Musikzitaten, deshalb kenne ich den Spaß daran sehr gut. Sie funktionieren andereseits aber ausschließlich als Insiderwitze. Wenn man das Zitat nicht erkennt, dann ist’s etwas öde. (Ich kenne die von dir eingebauten Zitate selten, aber das ist ja vielleicht nur eine Partikularmeinung.)

    A. Da sie mit Leanne äußerst rücksichtsvoll umgegangen sind, werden sie über Nick sicherlich ebenfalls nicht herfallen. Wenn er eine gelegenhiet bekommt, seine Geschichte zu erzählen, wäre er sicherlich ein Verbündeter.
    B. Wie schon bei Kapitel 19 gesagt: Den ultimativen Loyalitätstest hat Mark bestanden, als er Regina ausgeliefert hat. Wodurch sollte diese Loyalität erschüttert werden?
    C. Ich habe keine sinnvolle Idee.
    D. Er ist hin- und hergerissen.

  2. Muriel sagt:

    @Henk: Vielen Dank für den Kommentar!
    3. Vielleicht löst sie auch einfach regelmäßig Sudoku-Rätsel…
    4. Ich behaupte zwar standhaft, dass diese Zitate auch ohne Hintergrundkenntnis durch ihren bloßen Wortlaut die Aussage transportieren, um die es mir geht, aber deine Meinung scheint hier unter den Kommentatoren eher verbreitet.
    In einer eventuellen Buchfassung müsste ich die wahrscheinlich eh streichen, weil Urheberrecht.
    A. Ich finde den Gedanken zwar auch schlüssig, gebe aber zu Bedenken, dass Nick im Gegensatz zu Leanne persönlich eine Teilnehmerin getötet hat. (Branco zähle ich mal nicht, weil er Leanne angegriffen hat.)
    B. Blight hat sie immerhin gerade vor seinen Augen erschossen, unmittelbar nachdem er sie zurückbekommen hatte. Sogar wenn du (plausibel) vertrittst, dass Mark im Grunde ihren Tod mindestens in Kauf genommen hat, indem er sie ausgeliefert hat, könnte manch einer in dieser Situation solche rationalen Abwägungen zugunsten einer emotional getriggerten Spontan hintanstellen.
    Kein Widerspruch, nur eine Anmerkung.

  3. Henk sagt:

    Deine Behauptung zum Aussagentransportwert von Zitaten halte ich für absolut plausibel. Das Zitat transportiert aber über die reine Textaussage hinaus noch mehr. Wenn ich soetwas nicht nachvollziehen kann, befürchte ich immer, eine Subtextbotschaft zu verpassen. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würden sich alle vor Lachen auf die Schenkel hauen, während man selbst nur „Hää?“ denkt. Ich google dann, um die Wissenslücke aufzufüllen, und bin dadurch kurz raus aus dem Text.

    Außerdem bedeutet ein mir unbekanntes Zitat ja in jedem Fall, dass die Figur einen anderen Geschmack hat als ich, es sorgt also für eine – wenn auch kleine – Distanzierung der Figur. Dieser Effekt kann bei einer zur Identifikation vorgesehenen Figur nachteilig sein. Insgesamt ist das Thema sicherlich weniger wichtig, als ich es hier mache, aber… trotzdem.

    Würden die Zitate allein aus urheberrechtlichen Gründen wegfallen, wäre das sehr schade.

    Deinen Anmerkungen zu A. und B. kann ich folgen. Würde die Geschichte also anders weitergehen als von mir gefordert, wäre ich deshalb auch überhaupt nicht enttäuscht. Mach ma ruhich!

  4. Muriel sagt:

    @Henk: Ich finde deine Kritik sehr sinnvoll, würde aber gerne noch anmerken, dass ich doch nun wirklich keine außerordentlich exotischen Musikstücke gewählt habe. Im Gegenteil, das sind doch so ziemlich alles Charts-Titel.
    Wie Mainstream soll ich denn noch werden?

  5. Henk sagt:

    Keine Ahnung. Ich bin nicht Charts-affin, deshalb habe ich vielleicht nicht erkannt, was für andere offensichtlich ist. (Wobei ich den Labyrinth-Dialog, der hier den Anstoss gegeben hat, nicht als Mainstream gelten lasse. So! Da hasse!) Ich möchte aus dem von mir Geschriebenen auch keine Forderung abgeleitet wissen, ich wollte nur beschreiben, wie es auf mich wirkt.

  6. Muriel sagt:

    @Henk: Und dafür bin ich dir auch dankbar. Meine Antwort sollte auch keine Verteidigung sein, sondern nur eine Erläuterung meiner eigenen Beweggründe und Gedanken. Und da du ja, wie ich schon sagte, nicht der Einzige bist, der die obskuren Zitate bemängelt hat, nehme ich den Hinweis auf jeden Fall ernst.

  7. Joan sagt:

    1. Süß.
    2. Sagen wir mal so: Ich weiß, dass es sowas gibt, aber wenn ich nichts davon lese, fehlt es mir auch nicht.
    3. Ich hab selbst vor dem Weiterlesen drüber nachgedacht, und mein Resümee fällt inhatlich ähnlich aus wie das von Bright-Outlook-Henk: simpel, wenn man nicht gerade unter einer Betondecke feststeckt. Ich hab´s ihr jedenfalls abgekauft.
    3. Was die Zitate betrifft, kann ich mich Henk anschließen: ich verstehe schon ungefähr den Bezug, aber trotzdem bleibt das nagende Gefühl, was zu verpassen. Charts gehören zu den Dingen, die völlig an mir vorbei gehen.

    A. Streit innerhalb der Gruppe darüber, ob sie ihn verprügeln oder losbinden.
    B. Ich sehe ja einen Unterschied zwischen „jemandes Tod in Kauf nehmen“ und „diesen Tod selbst miterleben“. Für Mark war das vermutlich zu viel, und er tut irgendetwas schrecklich Unüberlegtes.
    C. Peinlich berührt?
    D. Cox und Verständnis? Eher nein.

  8. Muriel sagt:

    @Joan: 3. Fun Fact: Ich wusste nicht, wie ein Sudoku funktioniert, bis ich es für dieses Kapitel nachgeschlagen habe. Zuerst dachte ich, es ginge vielleicht auch mit einem 3X3-Quadrat, das wäre übersichtlicher gewesen.

  9. Guinan sagt:

    1. Toll. Wie schon gefühlt 27 mal gesagt: Je mehr Hintergrund desto besser. Besonders mag ich, wie sorgfältig Regina sich auf das Treffen vorbereitet, und dann die coole Begrüßung.
    2. Es wäre glaubhaft gewesen, aber ich muss das nicht haben. Kommt drauf an, wie weit du die Ekelschiene auswalzen möchtest.
    3. Ich hab‘ das erst mit Claires Lösung erkannt, von allein bin ich nicht auf Sudoku gekommen. Gut finde ich, dass sie raten musste. Wenn sie sich jetzt pötzlich an die Ziffernfolgen erinnert hätte, das könnte ich dir nicht abnehmen.
    4. Hat Henk schon alles gesagt. Und ich kannte wieder nix.
    (Gibt es eigentlich Leute, die öffentlich zugeben, Musik aus den Charts zu hören?)

    A Lebt Leanne eigentlich noch? Ich habe etwas den Überblick verloren und momentan keine Lust, nochmal nachzulesen. (Und wenn du vielleicht den Link zum 19. Kapitel reparieren könntest…)
    Wenn ja, soll sie versuchen, Nick umzubringen, die Anderen verhindern das.
    B Nach außen hin loyal. Muss man nicht direkt merken, ob das jetzt noch echt ist oder nicht.
    C Sie ist in Nick verliebt. Sie soll versuchen, ihm zu helfen.
    D Ganz der überstrenge, bedingungsloses Funktionieren erwartende Vater. Verständnis? Fremdwort für ihn.

  10. Muriel sagt:

    @Guinan: 2. Es ging mir dabei weniger um den Ekel. Ich hätte mir vorgestellt, dass es die Situation vielleicht erstens insgesamt anschaulicher macht und zweitens das Ausmaß ihrer Angst verdeutlicht.
    3. Ja, klar, das wäre Unfug. Ich hatte erst überlegt, dass sie das gemeinsam mit Jeffries hätte hinkriegen können, wenn er mitschreibt, aber dafür hätte die Zeit dann nicht gereicht.
    4. Boah. Ein paar von euch sind schon ganz schöne Nazis, wisst ihr das?
    A. Leanne lebt und ist zwar verletzt, aber im Großen und Ganzen einsatzbereit. Den Link hab ich repariert.

  11. Guinan sagt:

    4. Och, wir tun nix, wir wollen nur spielen…

    2. Ich weiß nicht, ob das für mich funktionieren würde. So war es schon anschaulich genug.

  12. madove sagt:

    1. Sehr gelungen. Obwohl ich das echt vermeiden wollte, sind mir beide sehr sympathisch darin, und es ist auf genau die richtige Weise nicht romantisch aber doch, und Rückblenden sind immer willkommen.

    2. Das hätte von mir einen gefühlten Bonuspunkt für Realität bekommen Es gibt dann ab einer gewissen detaillierten Ausführlichkeit vielleicht auch wieder auch Minuspunkte für Ekel, aber dafür muß es erst schlimmer werden als die Körperreste, durch die sie vorher durchgekrochen ist. Also eher dafür.

    3. Ich persönlich kann unter Zeit- und Leistungsdruck überhaupt nicht denken (hahaaaa… mündliche Matheprüfungen), deshalb kann ich es nicht so richtig einschätzen. Aber ich habs Dir abgenommen.

    4. (kleinlaut:) Ich mußte auch googlen. Ich finds zwar wunderschön in die Szene eingebaut – ich lieb das, wenn das mit Freunden oder männern so klappt und man sich Zitate zuwerfen kann, aber ich kann irgendwie keine Popkultur. (Fun Fact: Ich war dann so verunsichert, daß ich „Maahaark“ gegoogelt habe, weil ich dachte, es wäre auch aus einem Lied. Gehirn wieder einschalten hat dann aber geholfen.)

    A: Jedenfalls nix Schlimmes. Vielleicht haut ihm jemand eine rein, aber ich glaube, sie haben andere Sorgen als Rache.

    B: Mark ist mir echt ein Rätsel. Ich finde, nicht mehr loyal. Aber ich kann in einschätzen, was in Character wäre.

    C: weissnich?

    D: Ich schätze ihn nicht so ein, daß er ihr gegenüber aus Sentimentalität eine ausnahme macht. Ich denk eher, er wird sich distanziert und der Situation entsprechend kritisch verhalten und vielleicht sogar eher ein Exempel statuieren.

  13. Muriel sagt:

    @madove: 1. Ich freue mich wie ein Schneekönig, dass ich offenbar den Ton getroffen habe, den ich wollte. Ich hatte Angst, dass es entweder zu schmalzig wird, oder die beiden so rüberkommen, als würden sie einander gar nicht richtig mögen.
    2, Na, immerhin jemand.
    4. Da hatte ich aber auch meine Zweifel, ob das noch verständlich ist.

  14. Muriel sagt:

    So langsam könnten wir mal das Abstimmungsergebnis auszählen, oder?
    A: Ziemliche Konfusion, aber allgemein scheint Konsens zu herrschen, dass sie sich einigermaßen zivilisiert verhalten, wenn auch tendenziell nicht übermäßig freundlich.
    B: 2 loyal, 2 nicht mehr loyal.
    C: 1 peinlich berührt, 1 dafür, dass sie versucht, Nick zu helfen.
    D: 1 hin und her gerissen, 3 für keine Gnade.

    Das ist ein größtenteils sehr unklares Ergebnis, aber ich habe ja auch blöde Fragen gestellt. Vielen Dank also wie immer für eure Teilnahme.

  15. Günther sagt:

    1. Sehr gelungen. Echt, kann ich gar nicht mehr zu sagen. Das einzige, was mich jetzt noch interessiert, ist wie Mark sich zu dem völlig unsympathischen Geisteskranken aus den ersten Kapiteln entwickeln konnte und zu dem, der Regina ohne zu zögern an BO ausliefert…
    2. Absolut richtige Entscheidung. Auf die die Vorstellung einer für den Rest der Geschichte besudelten Claire kann ich verzichten. Außerdem: Wer sagt denn, dass das in so einer Situation passieren muss?
    3. Ja. Vielleicht wäre die Idee einer Sudoku-Abwandlung mit einem 3×3 oder 5×5 auch nicht schlecht gewesen; zumindest hätte man dann nicht so viele Zahlenreihen aufschreiben müssen.
    4. The babe with the power! — Ich geselle mich zu den Lesern, die die Anspielung nicht erkannt haben.

    A. Claire und Jeffries können den Lynchmob gerade noch aufhalten.
    B. Nee.
    C. Sie befindet sich in der Nähe eines Nervenzusammenbruchs. (Guinans Ansatz gefällt mir auch gut.)
    D. Kein Verständnis.

  16. Günther sagt:

    Ups, da hab ich offensichtlich länger nicht mehr auf F5 gedrückt und nicht gemerkt, dass schon ausgezählt war.

  17. Muriel sagt:

    @Günther: Mach dir nichts draus. Ich kann deine Stimme leider wirklich nicht mehr berücksichtigen, aber interessant ist deine Meinung für mich trotzdem, deswegen hast du nicht umsonst geschrieben, auch wenn du es nicht direkt merken wirst.
    1. Ich fand ihn ja eigentlich immer ganz nett…
    3. Ich wusste halt nicht, wie man das vernünftig machen sollte. Oder gibt es solche Varianten sogar schon? Wäre ja fast komisch, falls nicht, aber ich hab auf Anhieb keine gefunden.
    4. Aber du kennst den Film, oder brauchst du noch Kontext?

  18. Günther sagt:

    1. Okaay… *verlässt langsam rückwärts den Raum, knallt die Tür zu und rennt um sein Leben*
    3. Naja, bei 3×3 oder 5×5 wäre die Bedingung am Ende einfach, dass jede Zahl in jeder Zeile und Spalte nur einmal vorkommen kann. Bei 4×4 hättest du sogar den Vorteil, das Feld wieder in 2×2 Felder à 2×2 Zahlen aufteilen zu können (in denen jede Ziffer einmal vorkommen muss).
    4. Ah, ein Film ist das also. Nach meiner oberflächlichen Google-Recherche von eben hatte ich gedacht, es wäre (nur) ein Lied.

  19. Muriel sagt:

    @Günther: 1. Ach komm. Tu nicht so, als würde dich das überraschen.
    3. Aber wenn ich z.B. 3X3 habe, und es trotzdem eindeutig bleiben soll, dann darf ich doch nur Zahlen von 1-3 verwenden, und damit wird das ganze doch arg trivial. Oder?
    4. Ein großer Klassiker, den eigentlich jeder kennen sollte, auch wenn er nicht besonders gut ist.

  20. Günther sagt:

    3. Ja, schon. Die eigentliche Aufgabe besteht dann darin, die Regeln des Spiels herauszufinden. (Aber das ist ja bei der bisherigen 10×10-Variante eigentlich auch so.) Weniger trivial wird das ganze dadurch, dass man gerade um sein Leben und gegen die Zeit spielt.

    Außerdem ist eine 3×3 oder 4×4-Variante des Spiels natürlich (auch für den Leser) weniger leicht als Sudoku zu erkennen. Ob das jetzt ein Vor- oder ein Nachteil ist, weiß ich nicht.

  21. Muriel sagt:

    @Günther: Ich werde mal drüber nachdenken. Bevor ich das Ding einem Verlag anbieten kann, muss ich sowieso noch einiges ändern, da ist also noch viel Spielraum in alle Richtungen.

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