Wenn ich lange genug überlegt hätte, wäre mir bestimmt ein total cleverer Internet-Gag mit „Bots“ eingefallen. Bots-Warner? Boah. Nee. Seht ihr? Deshalb habe ich die Suche irgendwann aufgegeben.

Die vorletzte Etappe unserer Reise führte uns nach Botswana. Weder Keoni noch ich waren uns ganz sicher, warum das so war, aber jedenfalls hatten wir da auch noch mal was Safarimäßiges eingeplant. Trotzdem hat gleich das erste Bild, das ich euch nach dem Teaser zeigen will, nicht nur nichts mit Tieren zu tun, und auch nichts mit Botswana, und eigentlich nicht mal was mit Urlaub. Trotzdem fand ich es bemerkenswert:

Seht ihr das? Nein? Dann vergrößert es euch, indem ihr drauf klickt, und schaut es euch genauer an. Jetzt müsstet ihr es erkennen können. Einer von diesen Leuten ist nicht wie die anderen. Na gut. Ich fands witzig. Schnell weiter:

Bereits vom Flugzeug aus konnten wir sehen, dass Botswana zu einem großen Teil von der Wüste Kalahari bedeckt ist. Der Informationsflyer am Flughafen sagte, es seien 80%, und uns war das als Quelle gut genug. Die Dame, die unsere Pässe abstempelte, war außergewöhnlich herzlich und hatte für jeden einzelnen Passagier eine eigene freundliche Bemerkung, und vor dem Ausgang des Flughafens wartete auch schon ein sympathischer Mitarbeiter unseres Camps, der uns gemeinsam mit einem südafrikanischen Ehepaar dorthin fahren sollte.

Die Rezeption des Camps setzte den positiven Eindruck ungebrochen fort, und unsere Unterbringung schien auch ganz in Ordnung.

Aber ihr seid sicher nicht hier, um euch Zelte anzusehen. Ihr wollt Tiere. Ihr wollt Elefanten. Bitte sehr. Die haben wir zum Beispiel gleich von unserer Bar aus gesehen:

Und schon gleich nach unserer Ankunft ging es los auf die nächste Fahrt, auf der uns auch prompt keonis Lieblingsspezies über den Weg lief:

Und falls ihr nicht auf Warzenschweine steht, sondern total auf die Big 5, dann kann ich zu eurer großen Erleichterung mitteilen, dass einer davon gleich im Anschluss seinen Auftritt hatte:

Die Dame war aber nicht hinter den Warzenschweinen her, sondern hinter einer Antilope. Warzenschweine sind Leoparden im Regelfall zu gefährlich, wie ich bereits erwähnte.

Diese hier ist nicht Big 5, aber ansonsten ziemlich groß:

Und nicht mal mehr groß, aber einfach unanständig fotogen ist dieser Kamerad hier:

Und für die, die es immer richtig mit dem Holzhammer brauchen, haben wir auch ihn noch mal fotografiert:

Und dann raste unser Fahrer plötzlich los, nachdem er einen Funkspruch erhalten hatte, drehte sich zu uns um und sagte, dass jemand Afrikanische Wildhunde gesichtet hätte, und sofort waren wir alle ganz aufgeregt und begeistert, weil wir nie damit gerechnet hätten, wirklich welche zu sehen.

Nun ist das mit den Wildhunden so: Die sind ein bisschen wie Rohdiamanten, denn sie sehen nach nichts aus und sind nur deshalb was Besonderes, weil sie sehr selten sind, und im Gegensatz zu denen können sie nicht mal Glas schneiden, und man kann sie noch so lange schleifen, es kommt trotzdem nichts Hübsches dabei … Also, was ich eigentlich sagen wollte: Wildhunde sind zwar selten, aber ansonsten nicht so besonders spannend.

Trotzdem gibt es zu diesen eine halbwegs ulkige Geschichte. Seht ihr die beiden Warzenschweine im Vordergrund? Die trotteten da so ganz gemächlich und entspannt vorbei, und erst kurz vor dem Busch da rechts guckte das zweite von ihnen beiläufig nach rechts, machte noch zwei Schritte – und blieb dann plötzlich stehen, drehte sich zu den Wildhunden, und man konnte richtig sehen, wie es dachte: „Oh. Hoppla.“

Und dann lief es weiter, ein bisschen schneller als vorher, aber sichtlich um Unauffälligkeit bemüht.

IMG_5554

Und damit endete auch schon unser erster Tag in Botswana.

IMG_5594

Oder eigentlich noch nicht ganz. Eigentlich endete der Tag mit dem Abendessen an dem Wasserloch, an dem ich oben die Elefanten für euch fotografiert habe. Das war zwar sehr schmackhaft und die Kellner sehr nett (Unserer kündigte jeden Gang in einer völlig anderen verstellten Stimme an, was wir in unserer infantilen Art sehr witzig fanden.), aber es war halt dunkel, deswegen gab es nicht viel zu fotografieren.

Davon gab es erst am nächsten Tag wieder was, aber dafür umso mehr. Da machten wir nämlich eine Bootssafari auf dem Fluss Chobe:

Der zeichnet sich, wie ihr ganz bestimmt nicht wusstet, dadurch aus, dass Quallen drin rumschwimmen:

Aber nicht nur die. Schon nach wenigen Minuten entdeckte der männliche Part des bereits erwähnten südafrikanischen Ehepaars ein anderes, noch viel interessanteres Tier:

Und wenig später sah es so aus, als wäre uns sogar noch eine zweite Wasserschlange begegnet (leider ohne Abbildung), doch unser freundlicher Führer klärte uns darüber auf, dass es sich keineswegs um ein Reptil handelte, sondern um einen Vogel. Klingt komisch, ist aber so.

Die Verwechslung wurde möglich, weil dieser Vogel so weit untertaucht, dass nur noch sein Hals und der lange spitze Schnabel aus dem Wasser gucken, und wenn er dann vorwärts schwimmt, sieht er von Weitem schon ziemlich schlangig aus. Den spitzen Schnabel benutzt er übrigens angeblich, um Fische unter Wasser aufzuspießen. Wie er den Schnabel dann wieder aufbekommt, um sie zu verspeisen, ist nicht überliefert.

War das eine Überleitung, oder was? Ähm… Wir haben aber auch noch andere nette Vögel gesehen. Diesen hier zum Beispiel:

Und diesen:

Wir sahen auch Elefanten beim nicht ganz ungefährlichen Wasserfassen:

Sogar ein Baby war dabei:

Noch mehr Flusspferde gabs dann auch:

Und einen Wasserbüffel, aber ich glaube, dem ging es irgendwie nicht mehr so gut:

Umso besser ging es anscheinend dafür diesem Krokodil:

Und damit ihr nicht denkt, dass Botswana generell ein schlechtes Land für Wasserbüffel wäre:

Allerdings war auch da schon Abhilfe auf dem Weg:

Vielleicht ist Botswana wirklich kein so tolles Land für Wasserbüffel.

Unseren alten Freund den Waran durften wir auch wiedersehen:

Und zu guter Letzt gibts noch ein Vogelbild, weil Vögel ja auch irgendwie cool sind:

Und das waren dann auch schon unsere Erlebnisse in Botswana. Beim nächsten Mal geht es über den Chobe nach Sambia und zu den Victoria-Falls. Diesmal müsst ihr bestimmt nicht so lange warten wie auf diesen Bericht, also freut euch auf den actionreichen Abschluss unserer herrlichen Afrikareise, und bis dahin nicht vergessen:

Und bevor ihr fragt: So albern es klingt, da könnte anscheinend womöglich sogar irgendwie was dran sein. Falls einer von euch Genaueres weiß, bitte immer her damit.

Advertisements

2 Responses to Wenn ich lange genug überlegt hätte, wäre mir bestimmt ein total cleverer Internet-Gag mit „Bots“ eingefallen. Bots-Warner? Boah. Nee. Seht ihr? Deshalb habe ich die Suche irgendwann aufgegeben.

  1. Ich glaube, ich möchte kein Wasserbüffel sein, in Botswana. Danke für die Bilder, schön und erheiternd am morgen.

  2. […] ich vor gut einem Monat schrieb, dass ihr auf diesen Reisebericht nicht so lange warten müsst, da dachte ich das auch wirklich, […]

Gib's mir!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: