Mehr als ein Unbehagen

empfindet Florentine Fritzen auf faz.net angesichts der neuen Regelung zur PID, zu der ich kürzlich schon einmal sarkastisch Stellung nahm. Eigentlich ist mehr dazu auch nicht zu sagen, aber weil Frau Fritzens Unbehagen wiederum bei mir erhebliches Unwohlsein ausgelöst hat, und weil ihre Argumentation sich wegen Allgemeingebräuchlichkeit ganz gut als Aufhänger eignet, will ich die Chance nutzen, mich auch noch einmal so unsarkastisch und ernsthaft zu dem Thema zu äußern, wie ich es eben schaffe.

Kurzer Exkurs: 

Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland bis zur zwölften Woche rechtswidrig, aber straffrei.

Ist das nur der Zyniker in mir, oder findet ihr auch, dass dieser Satz auf fabelhafte, geradezu poetische Weise die Heuchelei, die Unaufrichtigkeit, die ganze Ekelhaftigkeit unseres Rechts und unserer öffentlichen Debatte wiederspiegelt zur Reproduktionsmedizin – oder, um es mit einem Kampfbegriff zu sagen, den ich hier als überaus angemessen empfinde: zur Freiheit von Frauen, über ihren eigenen Körper zu bestimmen?

Rechtswidrig, aber straffrei. Da ist also etwas verboten, aber wenn man es trotzdem tut, bleibt es ohne Sanktion. In welchem Sinne ist es damit noch verboten? Genau. In dem Sinne, in dem man zwar nicht mehr die Dummdreistigkeit hatte, Frauen rundweg zu untersagen, selbst zu entscheide, ob sie eine Schwangerschaft abbrechen wollen, aber auch noch nicht den Anstand, damit aufzuhören, es ihnen verbieten zu wollen. So hat man sich also für „Na gut, wir lassen euch das durchgehen, aber falsch ist es trotzdem!“ entschieden. Ich könnte jetzt schon auf meine Tastatur brechen, aber lasst uns uns gemeinsam zusammenreißen und uns weiter voran kämpfen.

Exkurs Ende

hier geht es um Krankheit, um Leben und um Tod. Und um die Frage: Rechtfertigt es der Wunsch nach einem gesunden Kind, aus einer Menge künstlich erzeugter Embryonen gesunde auszuwählen und kranke zu „verwerfen“?

Ja. Frau Fritzen stellt diese Frage, und wer zwar eine Spur von Ahnung von der Materie, nicht aber zu den ehernen Regeln der Diskussion darüber hat, würde vermuten, dass sie sich dann früher oder später auch bemüßigt fühlen könnte, zu erwähnen und zu problematisieren, dass die Alternative nicht lautet: Verwerfen oder nicht verwerfen. Dass es nicht um die Frage geht, ob man Embryonen auswählt und verwirft, oder ob man es bleiben lässt. Bei jeder künstlichen Befruchtung werden mehrere Embryonen erzeugt, weil man vorher weiß, dass die Überlebenschancen des einzelnen niedrig sind. Die Alternative ist also: Bewusst wählen, oder zufällig wählen. Und – nichts Neues unter der Sonne – auch diese Frage habe ich schon mal gestellt, aber vielleicht bekomme ich ja diesmal eine Antwort: Kann mir jemand erläutern, inwiefern es ethisch okay sein könnte, zufällig zu wählen, aber verbotswürdig verwerflich, sich bewusst zu entscheiden? Natürlich ist das eine schwierige Entscheidung. Natürlich sind die Kriterien dafür nicht einfach gefunden. Aber meint Frau Fritzen, meint irgendjemand wirklich, dieses Problem sei aus der Welt, wenn man die Verantwortung einfach ablehnt, wenn man stattdessen Ene-Mene-Muh spielt?

Die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, ist in Deutschland im Gegensatz zur PND [Pränataldiagnostik] verboten

Ja. Wenn der Embryo erst einmal implantiert ist, darf die Mutter ihn untersuchen lassen, und kann ihn dann straffrei verwerfen. Da sieht Frau Fritzen offenbar kein Problem. Zumindest erwähnt sie keins. Das ist hinnehmbar. Nicht hinnehmbar hingegen ist, wenn man es vorher macht, um der Mutter das Leid eines Schwangerschaftsabbruches zu ersparen, und um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass wenigstens einer der Embryonen wirklich zu einem Kind heranwächst. Sage noch mal jemand, es gehe hier um den Schutz ungeborenen Lebens.

Wer Zellen eines im Reagenzglas erzeugten Embryos vor dem Einsetzen in die Gebärmutter genetisch untersucht, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe rechnen.

Nur noch mal explizit, zum Sichbewusstmachen und Drübernachdenken: Wir wollen Menschen dafür einsperren, dass sie an einem Zellklumpen eine Untersuchung vornehmen. Einsperren. Für eine Untersuchung. An einem Zellklumpen. Wir halten Lebewesen, die Leid und Schmerz und Trauer empfinden, in quasiindustriellen Anlagen und schlachten sie zu Tausenden, und das ist völlig okay. Aber eine Ansammlung von ein paar Zellen, die nicht mal über den Ansatz eines Nervensystems verfügt, zu untersuchen, dafür sperren wir Menschen ein. Es ist nicht strafbar, Embryonen zu vernichte, solange man es blind tut. Bestraft wird nur, wer seine Augen öffnet. Eine Frau darf sich entscheiden, alle Embryonen zu verwerfen. Sie darf sich auch nachträglich noch entscheiden, den eingenisteten Embryo abzustoßen. (Naja, eigentlich darf sie es nicht, aber sie wird nicht bestraft, wenn sie’s tut. Kuckuck.) Aber wenn sie vorher wissen will, was da in ihren Körper eingepflanzt wird, dann machen die Beteiligten sich strafbar.

Was soll man dazu sagen?

Der Bundestag hatte die Einführung des Paragraphen 3a nach einer emotionalen, ernsten Debatte beschlossen.

Ach so. Na dann ist es ja gut. Man stelle sich vor, die hätten diesen Mist in nach gefühlskalten, amüsanten Debatte beschlossen, dann wäre er wirklich unerträglich.

Es gab Streit über die Zahl der Zentren, die PID anbieten dürfen, über die Zahl der Ethikkommissionen, die jede PID erlauben müssen, und darüber, ob in einer solchen Kommission die Ärzte in der Überzahl sein sollten oder die Kirchenleute und Ethiker.

Der Punkt ist wohl für die meisten von uns selbstverständlich, deswegen erwähne ich ihn nur und führe ihn nicht unnötig aus: Die Kirchenleute. Ist ja völlig klar. Wenn man eine Kommission zusammenstellt, die darüber entscheiden soll, in welchen Fällen wir Frauen ausnahmsweise gestatten, vorher prüfen zu lassen, was sie in sich einpflanzen lassen, weil wir das aus mir nicht ersichtlichen Gründen für eine schwierige ethische Frage halten, dann setzen wir die zusammen aus medizinischen Fachleuten, Ethikexperten, und Delegierten einer Organisation, deren Hauptaufgabe darin besteht, anderen einzureden, der allmächtige, moralisch vollkomene Schöpfer des Universums habe uns seine wichtigste Botschaft durch die Kopie einer Übersetzung einer unprofessionellen Kopie einer schlechten Übersetzung eines alten Buches mitgeteilt, und habe diese einmalige Gelegenheit einer gezielten Kommunikation zu uns genutzt, um uns darauf hinzuweisen, dass man Sklaven nur so prügeln darf, dass sie zumindest nicht sofort danach sterben, sondern noch ein paar Tage am Leben bleiben. Da kann man natürlich schon mal in Streit geraten, wer in der Überzahl sein sollte.

Aber eine weitere Frage bleibt natürlich:

Wie will man ausschließen, dass manche Reproduktionsmediziner die jetzige Regelung missbrauchen

Genau. Wie will man das? Und das Risiko ist enorm. Man stelle sich die entsetzlichen Folgen vor für die Welt, wie wir sie kennen, wenn ein skrupelloser Mediziner die jetzige Regelung missbrauchen würde, indem er … äh… zum Beispiel … indem er … naja….

Dass sie Paare nach einer PID nebenbei fragen: Von den gesunden Embryonen hätte ich ein Mädchen und einen Jungen im Angebot, welchen sollen wir nehmen?

Möge Gott uns allen gnädig sein! Man stelle sich das nur mal vor, ein Mediziner würde die Eltern eines Kindes fragen, ob er einen weiblichen oder einen männlichen Embryo implantieren soll! Man stelle sich das vor! Und man male sich mal den Schaden aus, der dadurch dem Kind, den Eltern, der Gesellschaft als Ganzem, und der gesamten Schöpfung entsteht! Und dann teile man ihn mir bitte mit, denn ich sehe ihn nicht.

Das kann man nicht ausschließen.

In der Tat. Bei einem vollständigen Verbot von PID hingegen könnte man es auschl… Äh, nee. Naja. Also, man kann es nicht ausschließen!

Pardon. Mir entgleitet schon wieder die Sachlichkeit. Ich hoffe auf Verständnis und werde mein Bestes tun, sie zumindest teilweise zurückzugewinnen.

Sorge bereitet auch die zweite Ausnahme vom PID-Verbot: wenn wegen möglicher schwerer Schädigung des Embryos eine Fehl- oder Totgeburt droht. Hier sind Ärzte abermals in der Pflicht, bei künstlichen Befruchtungen älterer Frauen nicht gleich eine PID mitzumachen, nur weil bei diesen Frauen zum Beispiel das Trisomie-21-Risiko höher ist.

Genau. Noch so ein Fall, wo die Gefahr besteht, dass die neue Regelung zu Missbrauch führt, wenn … jemand sich nicht an die neue Regelung hält. So paternalistisch muss man erst mal denken. Frau Fritzen hält es für bedenklich, dass wir bei der nachweislich bestehenden Gefahr einer Fehl- oder Totgeburt Eltern gnädig gestatten, ausnahmsweise mal vor der Implantation untersuchen zu lassen, ob der fragliche Embryo schwer geschädigt ist, weil sie die Gefahr sieht, dass Ärzte das auch bei Schädigungen machen, die Frau Fritzen nicht schwer genug sind. Wäre ja noch schöner, wenn wir die Eltern selbst wählen ließen, welches Risiko einer Fehl- oder Totgeburt sie noch hinnehmen wollen, statt diese Entscheidung einer Gruppe unbeteiligter Dritter zu überlassen.

Selbst wenn die Gefahr von sogenannten Designerbabys angesichts der medizinischen und ethischen Prüfung jedes Einzelfalls gering erscheint

Welche Gefahr ist das? Für wen droht hier eine Gefahr? Wer ist gefährdet? Und wo ist das Design, wenn eine Mutter Embryonen untersuchen lässt, bevor sie sich dem Risiko und der Belastung einer Implantation aussetzt? Das sind keine rhetorischen Fragen. Ich möchte das wirklich verstehen.

Die Angst speist sich aus zwei Quellen

Ah. Okay, ich höre.

 zum einen aus dem christlichen Ja zu jedem Leben

„Zu jedem Leben“ hier im Sinne von (je nach Sekte) „außer dem von Tieren, von Müttern, deren Leben durch eine Fehlgeburt bedroht ist, von Homosexuellen, von Leuten, die gemischte Stoffe oder Frauenkleider tragen und natürlich dem Leben von Embryonen, die nach dem Ene-Mene-Miste-Prinzip vernichtet werden“. Immer noch nicht sachlich? Naja. Aber was soll ich denn sonst schreiben? Ich hab ja nichts, womit ich arbeiten könnte.

zum anderen aus der deutschen Geschichte, die wachsam werden lässt bei jeder Art von Selektion

Genau. Denn das war ja das Problem im Dritten Reich: Dass Frauen sich aussuchen konnten, welcher Embryo ihnen bei einer künstlichen Befruchtung implantiert wurde. Dass der Staat nicht genug in die Freiheit seiner Bürger eingegriffen hat, und dass er nicht genug Regeln zur Fortpflanzung erlassen hat.

Und „jeder Art von Selektion“ muss man hier natürlich auch dialektisch deuten im Sinne von „so ziemliche keiner Art von Selektion bis auf diese eine“, denn es ist ja nicht so, dass irgendjemand generell ein Problem damit hätte, wenn Menschen eine Wahl treffen, und Frau Fritzen verliert auch kein Wort über die zufallsbasierte Selektion, die jetzt schon bei jeder künstlichen Befruchtung massenhaft stattfindet.

Ja, natürlich weiß ich, was Frau Fritzen meint. Aber weiß sie auch, was ich meine? Erkennt sie, dass es zwei völlig verschiedene Dinge sind, den Tod von Menschen mit staatlichem Zwang herbeizuführen, weil sie für lebensunwert befunden wurden, und einer Frau die Wahl zu lassen, ob sie einen bestimmten Embryo in ihren Körper implantiert haben will? Ist das für sie wirklich das gleiche?

Ja, gut, ich gebe freimütig zu, dass ich nur sehr bedingt zu einem sachlichen Umgang mit diesem Thema zurückgefunden habe. Aber es ist doch auch verdammt schwer, oder nicht?

Vielleicht könnt ihr es ja besser. Dafür ist das Kommentarfeld schließlich da. Nur zu.

 

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12 Responses to Mehr als ein Unbehagen

  1. juliaL49 sagt:

    Langer Artikel, dem ich so durchaus zustimmen kann. Kommentieren möchte ich eine Verbindung von deinem Exkurs zu den möglichen Folgen, die sich ausgemalt werden. Hier im UK sind Schwangerschaftsabbrüche bis zur 24. Woche möglich. Straffrei und vermutlich auch rechtens. Dennoch gibt es Kinder mit Down-Syndrom und ein rech ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen. Man könnte das Argument also umkehren und sagen, dass bis auf die immer vorhandenen Ausnahmen doch im Normalfall eine vernünftige Entscheidung getroffen wird. Der Mensch als solcher ist durchaus in der Lage „richtige“ Entscheidungen zu treffen ohne dass Gesetze dazu notwendig sind.
    Dass das im Gegenteil sogar die schlechtere Lösung sein kann, zeigt die Regelung in Irland.

  2. Ist es nicht auch ein wenig verantwortungslos, Kinder zu kreieren, ohne darauf zu achten, welche Gene diese haben und damit in Kauf zu nehmen, dass sie mit schweren genetischen Krankheiten geboren werden?

  3. es scheint, als sei die freiheit, denen individuen in unseren breiten ausgesetzt sind, für viele eine bürde. so gross, dass die mit der freiheit untrennbar verbundene verantwortung, mehr und mehr aus der mode kommt. wir wollen baden, aber nicht nass werden; und das bitte schön lau.

  4. Muriel sagt:

    tmi: Dies war entweder der erste faz.net-Artikel, den ich nicht nur metaphorisch, sondern wortwörtlich zum Kotzen fand, oder mit den Mandeln, die ich gestern beim Schreiben gegessen habe, war irgendwas gar nicht in Ordnung. Gütiger Himmel, war das eine Nacht.
    Ich könnte mich natürlich auch mit dem derzeit anscheinend grassierenden Infekt angesteckt haben, aber ich glaube, dann wäre es nicht jetzt schon wieder merklich besser.
    Ich bitte jedenfalls um Verständnis dafür, dass meine Beteiligung an einer eventuellen Diskussion eher lethargisch ausfallen wird. Buäh.

  5. Die Leute (Bürger=Stimmvieh) können nicht selbst entscheiden, was gut für sie ist. Dazu sind sie zu doof. Deshalb muß eine intelligente Regierung ihnen diese untragbare Verantwortung abnehmen. Damit sich der Bürger nicht von dieser (für intelligente Politiker und Kirchenleute) offensichtlichen Tatsache brüskiert fühlt, lassen wir von der uns genehmen, lenkbaren und unkritischen Journaille plausible und verständliche Texte schreiben, um der Bevölkerung klar zu machen, was sie zu denken hat.

  6. 19Uhr30 sagt:

    Zu deinem anfänglichen Exkurs… Ich habe das ja als Kind im katholischen Religionsunterricht auch so gelernt, dass das ja bitterböse und verboten ist, wir aber so gnädig sind, es nicht zu bestrafen. Und so lange ich Christ war, habe ich das auch brav nachgeplappert. Aber wenn man mal im STGB nachschlägt, scheint das schon ein bisschen komplizierter zu sein.
    Nun bin ich kein Jurist und meine Interpretation ist deshalb vielleicht unqualifiziert, aber Frau Fritzen hat ja bewusst von den ersten zwölf Schwangerschaftswochen geschrieben und zu denen sagt §218a, dass in diesem Zeitraum „der Tatbestand des § 218 […] nicht verwirklicht“ sei, wenn der Abbruch von einem Arzt vorgenommen wird und eine Beratungsbescheinigung vorliegt. In Abschnitt 2 des gleichen Paragraphen ist dann sogar von „nicht rechtswidrig“ die Rede, wenn Gefahr für Leben oder körperliche bzw. seelische Gesundheit der Schwangeren besteht.
    Erst Abschnitt 4 enthält dann Formulierungen wie „Die Schwangere ist nicht nach § 218 strafbar“. Aber da geht es dann ausdrücklich um Abbrüche bis zur 22. Schwangerschaftswoche.

    Wünsche Dir gute Besserung!

  7. Muriel sagt:

    @19Uhr30: Danke, dein Hinweis ist sehr berechtigt.
    In der Tat ist der entsprechende Teil des StGB in vieler Hinsicht missglückt, denn natürlich ist der Tatbestand des §218 in den in §218a (1) aufgezählten Fällen sehr wohl verwirklicht, das kann der Gesetzgeber noch so nachdrücklich bestreiten, und mal ehrlich, wenn der Gesetzgeber tatsächlich der Meinung ist, ungeborene Kinder seien generell schützenswert und dürften nicht getötet werden, dann ist es schon recht merkwürdig, dass er anscheinend trotzdem der Meinung ist, es stünde ihm zu, ihnen diesen Schutz abzuerkennen, solange die Schwangere sich vor dem Abbruch hat beraten lassen …
    Aber ach, man könnte zu diesem Thema so viel schreiben.

  8. zum anderen aus der deutschen Geschichte, die wachsam werden lässt bei jeder Art von Selektion

    Wachsam aha. Wunderbar geschwafelt von Florentine Fritzen. Wie der ganze FAZ-Artikel. Wachsam ist der falsche Begriff. Gedankenlos und scheinmoralisch trifft es eher. Wenn es in DL um gewisse Themen geht, ticken Deutsche regelmäßig komplett aus. Das ist eine deutsche Krankheit.

  9. Muriel sagt:

    @American Viewer: Ich hätte es jetzt eine menschliche genannt, weil mir bisher kein Land aufgefallen wäre, dessen Einwohner nicht bei bestimmten Themen austicken.

  10. Da gebe ich dir Recht. Ich meinte jetzt diesen deutschen Spezialfall. Die gewissen Themen, die immer besonders in DL ein spezielles Problem darstellen.

    Die „Begründung“ von Florentine Fritzen ist dabei exemplarisch. Es wird auf die deutsche Geschichte verwiesen, auf Hitler, auf die Nazis und damit wird dann ganz ernsthaft irgendein Unsinn begründet. Mit Diskussionskultur und Moral hat das ganze nichts mehr zu tun. Das ist eine komplett leere Hülle. Eine strenge, widersinnige Dogmatik, die an religiöse Wahnvorstellungen erinnert.

  11. Muriel sagt:

    Ja, obwohl ich den Begriff der Wahnvorstellungen generell meide, weil er selten zu einem konstruktiven Gesprächsverlauf beiträgt, wobei natürlich auch für mich ein konstruktiver Gesprächsverlauf nicht immer das Ziel ist, weshalb ich schon verstehe, warum man manchmal zu solchen Begriffen greift.

  12. […] dass genetisch geschädigte Kinder entstehen werden, und nicht nur verbieten wir das nicht, nein, wir untersagen den Eltern sogar unter Strafandrohung, vorher überprüfen zu lassen, ob ihre Kinder …. Im Vergleich ist das Risiko bei Geschwistern übrigens gar nicht so enorm, wie die meisten Leute […]

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